Zubereitung: Alle Zutaten mit den Eiswürfeln in einen Shaker geben. Gut
schütteln, in eine Cocktailschale abseihen und mit einem aufgespießten
Orangenscheibenviertel und einer Kirsche dekorieren. Glas: Cocktailschale. Dekoration:
Cocktail-kirsche, Orangenscheibe. Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig. Historie/Anekdote:
Dieser Cocktail ist wirklich einmalig: Er ist der einzige Cocktail, der weltweit
gesetzlich geschützt ist. In einem Gerichtsurteil von 1936 entschied der
oberste Gerichtshof von New York: "Ein BACARDI Cocktail muss mit BACARDI
Rum gemixt werden."
Zubereitung: Alle Zutaten in einen Blender geben und gut vermischen.
Den Drink in ein Hurricane Glas abseihen und mit einer Bananenscheibe garnieren.
Glas: Hurricane-Glas. Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig
Zutaten: 4 cl FINLANDIA Vodka 2 cl Bananensirup (grün)
2 cl Bols Red Orange 2 cl Sahne Crushed Ice
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Shaker geben und gut schütteln. In ein mit Crushed
Ice gefülltes Hurricane Glas geben. Glas: Fancyglas. Dekoration: Früchte.
Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig
Barlöffel:
Maßangaben Das
Abmessen der Zutaten erzeugt beim Mixen eines Cocktails den tatsächlichen
Genuss, da nur die genaue Einhaltung der Rezeptur den Drink genießbar macht.
Entweder Sie kaufen einen Messbecher aus Metall mit 2 cl und 4 cl Eichung oder
Sie nehmen Schnapsgläser mit der jeweiligen Eichung. Bei den Säften
ist man ein wenig flexibler.
Die
Menge an Flüssigkeit in einem klassischen Cocktail ist international auf
7 cl festgelegt. Sowohl beim Schütteln als auch beim Rühren kann diese
Menge durch das schmelzende Eis ansteigen. Im Unterschied dazu haben Longdrinks
und Fancydrinks meist mehrere Zutaten und mindestens 16 cl Flüssigkeit. Für
Drinks, die pur oder auf Eis ausgeschenkt werden, messen Sie die gängige
Menge von 4 cl ab.
Hier die
wichtigsten Maßangaben im Überblick:
Dash
(Spritzer): 1 ml oder 0,1 cl. Diese Menge fließt beim einmaligen Kippen
aus der Spritzflasche, d.h. wenige Tropfen. Das kleinste aller Barmengenmaße.
Barlöffel: Die
Maßeinheit ein Barlöffel steht in den Rezepten für
ein Volumen von 0,5 cl Flüssigkeit; grob gesehen ist das gleichzusetzen mit
drei Dashes.
Esslöffel:
1 EL = 3 Teelöffel, ca. 1,5 cl.
Part:
Ein Part ist eine Mengenangabe, aber kein festes Maß. Es bezieht sich auf
die relative Menge einer Zutat im Vergleich zur Menge der anderen Zutaten. Wenn
z.B. ein Drink 1 Part von Zutat A und 2 Parts von Zutat B haben soll, müssten
Sie am Ende doppelt soviel von B in der Mischung befinden wie von A. Das hat den
praktischen Vorteil, dass Sie mit diesen Verhältnisangaben problemlos auch
große Mengen, z.B. für Ihre Partys, mixen oder internationale Rezepte
einfach übersetzen können.
Alle Zutaten in einem Cocktailshaker ohne Eis einige Sekunden vermischen. Viel Eis zugeben und nochmals einige Sekunden mischen. In eine gut gekühlte Martini-Schale seihen und mit einem kleinen Zweig Basilikum garnieren.
Zutaten: 4 cl
BACARDI Oro 2 cl Galliano 3 cl Ananassaft 1,5 cl Rose's Lime Juice
1 cl Zuckersirup 4 auffüllen mit MARTINI Brut
Zubereitung:
Zutaten, ohne MARTINI Brut, mit Eiswürfeln im Shaker schütteln und durch
ein Barsieb in ein Sektglas seihen. Mit MARTINI Brut Sekt auffüllen. Glas:
Sektglas. Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend, fruchtig
Basis
Bartending Tipps - Basics Jeder Cocktail
besteht klassisch aus drei Komponenten, in die sich die Zutaten einteilen lassen:
Basis, Modifier und Flavouring Agent.
Basis:
Die Basis-Spirituose ist das Fundament des Cocktails. Sie verleiht dem
Drink seine Kraft. Manchmal wird eine Basis aus zwei harmonierenden Spirituosen
gebildet, selten auch aus dreien. Grundsätzlich ist der Genuss unterschiedlicher
Drinks mit gleichbleibender Basis am bekömmlichsten. Mixen Sie nicht mit
mehreren, verwandten Produkte wie Weinbrand/Cognac, Scotch/Bourbon, Portwein/Sherry
oder Gin/Vodka. Das birgt keinerlei geschmacklichen Vorteil.
Modifier:
Der Modifier oder Modifying Agent bestimmt die Richtung des Cocktails, ohne jedoch
die Basis zu dominieren. Meist sind Modifier Säfte, Wasser und Sodas oder
Weine. Flavouring Part:
Der Flavouring Agent ist der mengenmäßig kleinste Bestandteil. Er gibt
dem Drink den letzten Schliff, bestimmt oft die Farbe und das Aroma. Flavouring
Agents sind meist extrem konzentriert und werden daher nur in geringen Mengen
eingesetzt. Siehe auch Techniken.
Rum:
Natürlich der Grundstock schlechthin für jede Hausbar. Rum wird ausschließlich
aus Zuckerrohr erzeugt und stammt ursprünglich aus Asien. Rum, wie wir ihn
kennen, entstand aber in der Karibik, aus der heute die meisten bei uns erhältlichen
Premium-Rumsorten kommen. Der Gründer von BACARDI, Don Facundo Bacardi, hat
den weißen, gereiften Rum erfunden. Er entsteht, wenn der Rum nach der Reife
mehrfach gefiltert wird. Durch Lagerung in Holzfässern erhalten BACARDI Oro
und BACARDI Black ihre spezifischen, goldenen und dunklen Farbtöne.
Schwere: Die Schwere
eines Rums beschreibt die Entfaltung des Geschmacks auf Zunge und Gaumen. Je leichter
ein Rum ist, desto milder schmeckt er im fertigen Drink. Speziell gealterte Rumsorten
eignen sich auch für den puren Genuss . BACARDI Carta Blanca (leicht), BACARDI
Oro (leicht mit mittlerer Intensität), BACARDI Black (mittlere Schwere und
Intensität) und BACARDI 8 Años (leichter Rum mit hoher Intensität)
sind perfekte Zutaten für Ihren Traumdrink.
Whiskey:
Bei dieser Schreibweise weiß der Kenner sofort, dass es sich nur um einen
Iren oder Amerikaner handeln kann. Amerikanischer Whiskey besteht aus mindestens
51% Mais und muss zwei Jahre in ausgekohlten Eichenfässern lagern, bevor
er abgefüllt werden darf. Hier unterscheidet man wiederum zwischen Bourbon
Wiskey und Tennessee Wiskey, dessen berühmtester Vertreter JACK DANIELS
heißt. Sein ausgezeichneter Geschmack beruht auf dem Charcoal Mellowing
Verfahren (Holzkohlefilterung).
Whisky:
Whisky hingegen bezeichnet ausschließlich schottischen Whisky, auch Scotch
genannt. Ein Beispiel hierfür ist der elegante Schotte DEWARS. Schottischer
Whisky wird meistens zweimal destilliert und muss mindestens 3 Jahre in Eichenfässern
reifen und zwar im Urspungsland bevor er abgefüllt werden darf.
Gin: Ein weiterer, wichtiger
Vertreter der Basis-Spirituosen wurde berühmt durch den Longdrink Klassiker
Gin&Tonic: BOMBAY SAPPHIRE und eiskaltes Tonic Water gemixt das genussvolle
Kultgetränk der BOMBAY Blue Hour.
Vodka:
Heißt auf Russisch Wasser und wurde ursprünglich nur in Polen und Russland
produziert. Heute kommt der Favorit der Bartender aus Finnland und heißt
FINLANDIA Vodka. Vodka wird aus klarem Kornbrand hergestellt, in Russland auf
der Basis von Roggen oder Weizen, in Polen und der Ukraine aus Roggen und Kartoffeln.
Er gilt als das Getränk der Demut, weil er eine für jede Beimischung
offene Neutralität aufweist, die sich gut mit fruchtigen und pikanten Zutaten
kombinieren lässt.
Wermut:
Eigentlich ein Aperitif, verfeinert dieses Getränk aus Italien so manchen
Cocktail MARTINI, das Sinnbild des Wermut, existiert in den Qualitäten
Bianco, Rosso, Oro oder Extra Dry. Dies beschreibt gleichzeitig die Süße
des Wermuts.
Sekt: Sekt,
oder für diejenigen, die es exklusiver mögen, auch Champagner, ist die
krönende Zutat für elegante und feierliche Cocktails. Sodawasser
und Limonaden: Strecken die entsprechenden Longdrinks, erfrischen durch
ihre prickelnde Kohlensäure.
Fruchtsaft:
Es ist mittlerweile fast jede Frucht als Saft verfügbar, vom gewöhnlichen
Orangensaft bis zum Ananas-, Limetten-, Maracuja- und Zitronensaft. Somit sind
der kreativen Exotik im Drink keine Grenzen gesetzt. Mehr über Früchte:
Früchtelexikon - hier
Zuckersirup und Kokossirup:
In gewisser Weise ein Verwandter von BACARDI Rum, verleiht Sirup einem Cocktail
die Süße der Tropen.
Angostura/Bitter:
Angostura ist ein herbes Elixier, welches von einem deutschen Arzt einst als Medizin
erfunden wurde. Heute gibt es dem Cocktail den nötigen Pep. Bitters sind
herb-schmeckende Zusätze, die aus meist geheimen Blends von Kräutern
hergestellt werden. Sie ergänzen den Cocktail und geben ihm zusätzliches
Aroma. Aufgrund der hohen Konzentration werden nur Spritzer (dashes) verwendet,
da zuviel des Guten schnell den Gesamtgeschmack ruinieren kann.
Likör/Kräuterlikör:
Kräuterliköre verleihen Cocktails eine würzige Note. SOUTHERN COMFORT,
BÉNÉDICTINE oder CHINAMARTINI kommen hier zum Einsatz.
Weine:
Mehr über Weine: Weinlexikon - hier Die
Weinrebe zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Für ihre
Qualität ist der natürliche Zuckergehalt der Trauben bei der Lese ausschlaggebend.
Speziell französische Weine, z.B. aus dem Hause MATEUS, haben besonderen
Ruhm erlangt. Sie eignen sich nicht nur als Begleitung zu einem exklusiven Dinner,
man kann mit einem leichten Wein auch Cocktails verfeinern.
Cognac:
Er ist ein krönender Abschluss einer guten Mahlzeit. Aber auch in vielen
weltbekannten Cocktails findet er sich wieder. Der Zusatz hinter dem Namen des
Cognacs, wie z.B. bei OTARD, weist auf eine Lagerzeit von mindestens 5 Jahren
(V.S.O.P) oder gar 6 Jahren (X.O.) für den jüngsten Bestandteil des
Cognacs hin.
Brandy:
Nicht nur in Spanien liebt die junge Generation jegliche Arten von Mixgetränken
auf Brandy-Basis. Insbesondere der sanfte Wilde OSBORNE 103 verkörpert
das moderne, leidenschaftliche Lebensgefühl und eignet sich hervorragend
als Grundlage für Longdrinks und Cocktails.
Triple
Sec: Dreifach trocken bezeichnet Curacao-Liköre (Zitrusliköre)
von gehobener Qualität mit einem Mindestalkoholgehalt von 35%vol. Sie weisen
einen geringeren Zuckergehalt auf.
Eier,
Sahne und Milch: Früher wurden mit diesen Zutaten einige Cocktails
zubereitet. Aufgrund von unsachgemäßer Lagerung ist man hier allerdings
dem hohen Salmonellen-Risiko ausgesetzt. Verzichten Sie, wenn möglich, auf
Eier oder versichern Sie sich, dass Kühlkette und das MHD eingehalten wurden.
Worcestershire-Sauce:
Verwendung wie Tabasco.
Brauner
Zucker: Für Caipirissima und zum Süßen von Heißgetränken.
Zubereitung: Zutaten mit Eiswürfeln in den Shaker geben, kräftig
shaken und durch ein Barsieb in eine Cocktailschale abseihen. Eine Limettenscheibe
auf dem Drink schweben lassen. Glas: Cocktailschale. Dekoration: Keine. Servierart:
on ice. Geschmack: erfrischend
Beam Berry
Der Fruchtige in Rot!
* 4 CL JIM BEAM
* CRANBERRYSAFT
Ein gut gekühltes Longdrinkglas mit Crushed Ice auffüllen. Jim Beam darübergeben und mit Cranberrysaft auffüllen.
Gut umrühren und mit einem Strohhalm servieren.
Beam Bomb
Der Energy-Drink erfrischend gekühlt!
* 4 CL JIM BEAM
* ENERGY-DRINK
Jim Beam in ein mit Eis gefülltes Longdrinkglas geben und mit einem Energy-Drink auffüllen.
Beam Cola
Den Klassiker eiskalt servieren!
* 4 CL JIM BEAM
* COLA
* ZITRONE
Eine Zitronenscheibe in einem gut gekühlten Longdrinkglas leicht ausdrücken, dann Eiswürfel hinzufügen.
Jim Beam darübergeben und mit Cola auffüllen. Anschließend mit einer Zintronenscheibe dekorieren.
Zutaten: 2 cl BOMBAY SAPPHIRE London Dry Gin 2 cl MARTINI Bianco
2 Spritzer Curaçao Blue
Zubereitung: Alle Zutaten in einen
mit Crushed Ice gefüllten Shaker geben und gut schütteln. In eine gekühlte
Cocktailschale abseihen. Glas: Cocktailschale. Dekoration: Keine. Servierart:
on ice. Geschmack: erfrischend, sauer.
Between
the Sheets Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zubereitung: Zutaten mit Eiswürfeln
im Shaker shaken und in eine eisgekühlte Cocktailschale abseihen. Glas: Cocktailschale.
Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack: würzigHistorie/Anekdote:
Klassiker der 60er Jahre, der Name beschreibt den Zweck
Bianco
Ginger Ale Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten: 4 cl MARTINI Bianco Ginger Ale Eiswürfel
Zubereitung: Geben Sie Eiswürfel in einen Tumbler und gießen
Sie MARTIINI Bianco darüber. Füllen Sie anschließend mit Ginger
Ale auf. Glas: Tumbler. Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend,
süß
Bianco
on the Rocks Drinkart: pur Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten:
6 cl MARTINI Bianco Eiswürfel 1 Spirale Zitrone
Zubereitung:
Geben Sie Eiswürfel in ein Longdrinkglas und gießen Sie MARTINI Bianco
darauf. Geben Sie noch eine Zitronenscheibe hinzu und servieren Sie als Aperitif.
Glas: Longdrinkglas. Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend
Bianco
Pompelmo Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: Sommer
Zutaten:
4 cl MARTINI Bianco Grapefruitsaft Eiswürfel
Zubereitung:
Geben Sie Eiswürfel in ein Longdrinkglas, gießen Sie den MARTINI Bianco
darüber und füllen Sie mit Grapefruitsaft auf. Glas: Longdrinkglas.
Servierart: on ice. Dekoration: Grapefruitschale. Geschmack: erfrischend,
sauer.
Big
Easy Hurricane Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zubereitung: Alle Zutaten in einen Shaker geben und gut schütteln.
Anschließend in ein mit crushed Ice gefülltes Hurricane-Glas geben.
Mit einer Erdbeerhälfte und einer Orangenscheibe dekorieren. Fruchtig mit
Cranberry,
Maracuja,
Ananas
und Zitrone.
Glas: Hurricane-Glas. Dekoration: Orangenscheibe, Erdbeere. Servierart: on
ice. Geschmack: würzig, erfrischend, fruchtig.
Bikini
Martini Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: Sommer
Zubereitung: Alle Zutaten in einen mit Eiswürfeln gefüllten
Shaker geben und schütteln. In ein Martiniglas abseihen und mit Zitronenschale
garnieren. Glas: Cocktailglas. Dekoration: Zitronenschale. Servierart: on ice.
Geschmack: fruchtig.
Bitter Spirituose mit vorherrschend bitterem Geschmack. Rohstoffgrundlage ist Ethylalkohol
landwirtschaftlichen Ursprungs, der mit natürlichen und/oder naturidentischen
Aromen aromatisiert wird. Die Erzeugnisse unterscheiden sich in der Vielfalt der
Geschmacksnoten und den Herstellungsverfahren. Als Zutaten werden Kräuter,
Früchte,
Beeren,
Blüten, Samen, Rinden etc. verwendet. Seinen Charakter erhält das Erzeugnis
aber auch durch das Mengenverhältnis der Zutaten und die Art, wie sie ausgezogen
bzw. destilliert werden. Bei der Mazeration (Kaltauszug) werden die Bestandteile
mit Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs angesetzt und einer mehrwöchigen
Extraktion überlassen. Im Gegensatz hierzu wird bei der Digestion ein Heißauszug
der Aromastoffe mit Neutralalkohol vorgenommen. Ein weiteres Verfahren ist die
Perkolation, bei der zerkleinerte Rohstoffe mit Neutralalkohol angesetzt werden
und ständig Alkohol von oben zugegeben wird, der nach unten durchfließt.
Kleine Bittere-Kunde Die Sortenvielfalt ist immens. Jedes Land hat seine
Bitteren. Führend auf dem Bitter-Markt sind die mitteleuropäischen Länder,
darunter insbesondere Deutschland und Italien. Insgesamt unterscheidet man Bitter
und Halbbitter, Aperitif-Bitter und die Gruppe der klaren Kräuter- und Gewürzliköre.
Meist war die Suche nach Heilgetränken in der Vergangenheit der Anlass ihrer
Entstehung.
Die
Herstellung Bittere sind Spirituosen mit vorherrschend bitterem Geschmack,
die durch Aromatisieren von Neutralalkohol mit natürlichen und/oder naturidentischen
aromastoffen oder -extrakten gewonnen werden. Neben der Anzahl und Menge der verwendeten
Kräuter, Früchte, Beeren, Blüten, Samen, Wurzeln, Rinden usw. ist
für das Erzeugnis vor allem das Herstellungsverfahren entscheidend (Mazeration
oder Perkulation). Ein wesentliches Abgrenzungskriterium ist auch der Zuckergehalt.
Der
Genuss Die Verwendungsmöglichkeiten sind so vielfältig wie die
Produkte. Bittere werden ungekühlt bis stark gekühlt als Digestif oder
Aperitif getrunken. Auch gemischt mit anderen Getränken werden sie gern genossen
- ob als Cocktail,
Longdrink
und zum Tee
oder Kaffee.
Black Coco Drinkart: Cocktail/Longdrink
Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten:
4 cl BACARDI Black
2 cl Kokosnussmilch
2 cl Rose's Lime Juice
Zubereitung: Alle Zutaten mit Eiswürfeln in einen Shaker geben, gut schütteln und in ein mit Eiswürfeln gefülltes Longdrinkglas abseihen. Mit einem Minzezweig dekorieren. Glas: Longdrinkglas. Dekoration: Minzezweig
Servierart: on ice. Geschmack: sahnig/cremig, süß.
Black Hawk
Der samtige, milde Jim Beam zieht dich an und der belebende Zitronensaft sowie der Sloe Gin sorgen dafür, dass du da bleibst. Ein Lieblingsdrink unter Freunden.
* 2 TEILE JIM BEAM
* 0,5 TEILE SLOE GIN
* 1 TEIL ZITRONENSAFT
* 1 TL EXTRAFEINER ZUCKER
* 1 MARASCHINOKIRSCHE
Alles im Shaker schütteln und in ein gekühltes Cocktailglas gießen. Kann ggf. mit Orangensaft oder Sodawasser gestreckt werden.
Blender:
Techniken Bartending: Die kleine Schüttel-Schule.
Zubereitung im Shaker:
Füllen Sie den Shaker zu 2/3 mit Eis, gießen Sie dann die Zutaten dem
Rezept entsprechend darauf und schließen Sie den Deckel. Umfassen Sie den
Shaker mit beiden Händen und schütteln Sie ihn waagerecht 10 bis 20
Sekunden (nicht zu lange der Drink verwässert sonst). Beim Shaken
rotieren Sie das Handgelenk leicht, sodass die Eiswürfel im Shaker eine Rotation
durch den Shaker vollführen. Danach seihen Sie den Inhalt durch den Strainer
ins Servierglas. Richtiges Schütteln erzeugt außer der Vermischung
und Kühlung auch eine Schaumkrone bei vielen Säften, die den Drink appetitlicher
aussehen lässt. Vorteil Shaken: Eiskalte Drinks können schneller zubereitet
werden.
Zubereitung im Rührglas:
Im Rührglas werden Drinks zubereitet, die mit Eiswürfeln gerührt,
aber ohne Eis serviert werden. Hier werden ausschließlich Zutaten verwendet,
die sich leicht vermengen. Füllen Sie das Rührglas mit Eiswürfeln,
gießen Sie die Zutaten darauf und verrühren Sie alles kurz und kräftig
spiralförmig von unten nach oben mit einem Barlöffel. Grundsätzlich
beginnt man mit den Spirituosen und endet bei den Flavouring Agents. Durch das
Barsieb seiht man dann ins Servierglas ab. Bei den Cocktails ohne Eis empfiehlt
sich das Vorkühlen der Gläser entweder durch Eiswürfel oder durch
die Lagerung im Tiefkühlschrank.
Zubereitung im Servierglas
(build in glass): Alle Drinks, deren Zutaten sich leicht miteinander verbinden
und die dann auf Eis serviert werden, werden direkt im Servierglas zubereitet.
Das Glas mit Eiswürfeln füllen, dann die übrigen Zutaten darauf
gießen und vorsichtig mit dem Barlöffel umrühren. Ein bekannter
Irrglaube ist es, dass viele Eiswürfel den Drink verwässern. Das Gegenteil
ist der Fall: je mehr Eiswürfel im Drink, desto langsamer die Verwässerung
und desto kälter der Drink.
Zubereitung im Blender:
Wenn frische Früchte, Sahne oder Speiseeis püriert oder aufgeschlagen
werden sollen, verwendet man am Besten einen Blender (elektrischen Mixer). Hier
kommen alle Zutaten samt "crushed ice" hinein und werden solange gemixt,
bis der Drink die Konsistenz eines slushes erreicht. Jetzt nur noch ins Servierglas
und auf den Tisch oder die Bar.
Floaten:
Beim Floaten werden Flüssigkeiten vorsichtig so aufeinander gegossen, dass
einzelne Schichten entstehen, die sich nicht vermischen.
Stampfen:
Mit einem Mörser, z.B. aus Holz- oder Porzellan, werden bestimmte Zutaten
zerdrückt, um ihre Aromastoffe freizusetzen.
Abseihen:
So bezeichnet man das Ausgießen eines Drinks aus dem Shaker oder Rührglas
durch ein Sieb, das die groben Bestandteile, wie z.B. Eis oder Fruchtstücke,
zurückhält.
Dirty:
Bei einem Dirty Martini werden Tropfen der Salzlake aus dem Olivenglas
in den fertigen Martini-Cocktail getropft.
Blind Eyes
4 cl Original Schlichte oder Schwarze Wacholder
1 cl Sole von eingelegten grünen Oliven
1 cl Wermut trocken (Martini extra dry)
3 Oliven
Zutaten auf einem Eiswürfel in ein Cocktailglas geben, Oliven auf Cocktailspieß stecken, ins Glas legen.
Bloody
Mary Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zubereitung: Alle Zutaten in angegebener Reihenfolge
direkt in ein gekühltes Old Fashioned Glas geben und sanft umrühren.
Mit einer Selleriestange dekorieren. Glas: Old-Fashioned-Glas. Dekoration: Selleriestange.
Servierart: on ice. Geschmack: würzig, sauer.
Blue
Hawaiian Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zubereitung: Die Zutaten
zusammen mit Eiswürfeln im Shaker kräftig shaken und durch ein Barsieb
in einen mit Eiswürfeln gefüllten Tumbler abseihen. Mit einer Ananasscheibe
am Glasrand dekorieren. Glas: Tumbler. Dekoration: Ananas.
Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend, sahnig/cremig.
Blue
MARTINI Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten: 2 cl MARTINI Extra Dry 4 cl BOMBAY SAPPHIRE London
Dry Gin 2 Stück Olive
Zubereitung: Geben Sie den Martini dry
und den Bombay Sapphire Gin in ein mit Eiswürfeln gefülltes Rührglas.
Nach dem Umrühren die Flüssigkeit in ein Cocktailglas abseihen und die
Oliven (wer's mag mit Gorgonzola gefüllt) hinzugeben. Glas: Cocktailglas.
Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend, würzig.
Blue
Lagoon Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten: 2 cl BOMBAY SAPPHIRE London Dry Gin 2 cl FINLANDIA
Vodka 2 cl Curaçao Blue 2 cl Limettensaft
2 cl Zuckersirup Eiswürfel
Zubereitung: Alle Zutaten in
einen mit Eiswürfeln gefülltes Rührglas geben und in ein Collinsglas
abseihen. Mit einer Zitronenscheibe garnieren. Glas: Collinsglas. Dekoration:
Zitronenviertel. Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend.
Blue
Riband Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten: 4 cl BOMBAY SAPPHIRE London Dry Gin 2 cl Triple Sec 2 cl Curaçao
Blue
Zubereitung: Alle Zutaten in einen mit Eiswürfeln gefülltes
Rührglas geben und sanft umrühren. In ein Martiniglas abseihen und eine
Cocktailkirsche ins Glas versenken. Glas: Cocktailglas. Dekoration: Cocktailkirsch.
Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend.
Zubereitung: Alle Zutaten bis auf den Brombeerlikör
in einen Shaker geben, gut schütteln und in ein mit Crushed Ice gefülltes
Old-Fashioned Glas abseihen. Den Brombeerlikör
in die Mitte des Getränkes zügig darauf gießen, er sinkt dann
auf den Boden des Glases. Mit frischen Brombeeren
garnieren. Glas: Old-Fashioned-Glas. Dekoration: Brombeeren.
Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig.
Bramble
von Dick Bradsell von der legendären Atlantic Bar in London. 4 cl Plymouth Gin, 1 cl Läuterzucker, 3 cl frischen Limettensaft, 2 cl Brombeersirup Plymouth Gin, Läuterzucker und Limettensaft in einen mit Eis gefüllten Tumbler geben. Anschließend Brombeersirup über das Eis gießen. Mit einer Zitronenscheibe und Brombeeren garnieren.
Brauner Bulle
4 cl Leibwächter
12 cl Energy Drink (z. B. Red Bull)
2 cl Orangensaft
Auf Eiswürfel in ein Longdrinkglas geben.
Breakfast
Martini Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten: 1 cl MARTINI Extra Dry 5 cl BOMBAY SAPPHIRE London
Dry Gin 0,5 cl Zitronensaft 1 Barlöffel Orangenmarmelade Eiswürfel
Zubereitung: MARTINI Extra Dry in ein mit Eiswürfeln gefülltes
Rührglas geben und verrühren. Inhalt abseihen, so dass nur eine geringe
Menge MARTINI auf den Eiswürfeln im Rührglas zurückbleibt. BOMBAY
SAPPHIRE Gin,
Zitronensaft und Orangenmarmelade in das Rührglas geben, alles nochmals sanft verrühren und in ein geeistes Martiniglas abseihen. Die Dekoration besteht hier aus einem Stück Orangenschale. Glas: Cocktailglas. Dekoration: Orangenschale. Servierart: on ice. Geschmack: süß.
Zutaten: 4 cl
BOMBAY SAPPHIRE London Dry Gin
1,5 cl MARTINI Extra Dry 3 cl Orangensaft Eiswürfel
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Shaker geben und gut schütteln. Anschliessend den Drink
in ein Martiniglas abseihen und mit einer Cocktailkirsche dekorieren. Glas: Cocktailglas.
Dekoration: Cocktailkirsche. Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend.
Zutaten: 4 cl
MARTINI Extra Dry 2 cl Amer Picon Bitter 1 Spritzer Angostura Bitter
Crushed Ice
Zubereitung: Alle Zutaten in einen mit Crushed ice gefüllten
Shaker geben und gut schütteln. In ein Cocktialglas abseihen und mit einer
dünnen Limettenscheibe
garnieren. Glas: Cocktailglas-Dekoration: Limettenscheibe.
Servierart: on ice. Geschmack: würzig.
Zubereitung: Pfirsichschnaps, BOMBAY SAPPHIRE und
Orangensaft und Eiswürfel zusammen in einen Shaker geben und gut schütteln,
Dann in eine Sektflöte abseihen und mit gekühltem Champagner aufgießen.
Mit einer Pfirsichscheibe garnieren. Glas: Sektflöte. Dekoration: Pfirsichscheibe.
Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig.
Zubereitung:
Alle Zutaten im Mixer schaumig schlagen und zusammen mit einigen Eiswürfeln
in ein Longdrinkglas geben. Eine Erdbeere
am Glasrand gehört einfach zu diesem Cocktail. Glas: Longdrinkglas. Dekoration:
Erdbeere.
Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig, süß.
Bartending.
Zubehör Das
Maß aller feinen Dinge.
Shaker:
Als erstes benötigen Sie einen Shaker, in dem alle Mixgetränke, die
Säfte enthalten (außer Tomatensaft), zubereitet werden. Meist besteht
er aus zwei Teilen: Einem Mixbecher aus Metall (mixing tin) und einem Glas (Boston
Glas), welches auch als Rührglas verwendet werden kann. Im professionellen
Einsatz wird zum Zurückhalten des Eises im Shaker ein sog. Strainer verwendet.
Alternativ können sie den Shaker nur leicht öffnen und das Eis im Shaker
zurückhalten. Dieser Shaker nennt sich auch Boston Shaker.
Blender:
Der elektrische Mixer, auch Blender genannt, macht aus Früchten und Gemüse
feinstes Püree; er mischt Eiscreme, Cocoscreme, Sahne und frische Früchte
auf. Er verarbeitet Eis und Flüssigkeit zu einer sämigen, homogenen
Masse (slush) der optimalen Konsistenz für Frozen Daiquiri-Drinks.
Rührglas: Ideal
für sich einfach vermengende Zutaten, wie BACARDI und MARTINI.
Messbecher: Auf einen Messbecher werden selbst Hobbybarkeeper nicht verzichten
können. Meist fassen die Messbecher auf der einen Seite 2 cl und auf der
anderen Seite 4 cl flüssige Zutaten für die Drinks. Achten Sie unbedingt
auf die Beschriftung. Sind dort Mengenangaben in oz. aufgeführt, handelt
es sich hier um Fluid Ounzes, das amerikanische Maß. 1 oz. entspricht ca.
3 cl. Gute Mathematikkenntnisse sind also vorausgesetzt.
Barlöffel:
Kleinste Mengen Flüssiges sollten Sie mit einem Barlöffel abmessen.
1 Barlöffel (BL) entspricht 0,5 cl Flüssigkeit. Statt eines Barlöffels
hilft auch ein kleiner Teelöffel mit längerem Stil. Hiermit können
Sie dickflüssige Liköre, Sirups und Cremes abmessen.
Spritzkorken:
Zum Dosieren von Eiweiß oder aromatisierenden Flüssigkeiten wie Angostura
dient ein Spritzkorken oder eine Spritzflasche.
Mörser/Stößel:
Mit einem Holz- oder sogar Porzellan-Stößel zerdrücken (muddeln)
Sie Zutaten wie z.B. Limetten
im Glas, um deren Säfte freizusetzen. Ein kleiner Mörser zum Zerstoßen
von Zuckerwürfeln, Fruchtstücken und Blättern befindet sich manchmal
auch am anderen Ende des Barlöffels.
Eisbehälter,
Eiszange, Eisschaufel: Ein Eisbehälter ist eigentlich unverzichtbar.
Am Besten wählen Sie einen doppelwandigen mit Thermodeckel. Eine Eiszange
für die Würfel und eine Eisschaufel für das "crushed ice"
schützen Sie vor frostigen Fingern und stellen hygienische Zubereitung sicher.
Icecrusher: Wenn Sie
häufiger hinter der Theke stehen, lohnt sich auf alle Fälle ein Icecrusher.
Haben Sie keinen zur Hand, wickeln Sie die Eiswürfel in ein Küchentuch
und zerstoßen Sie diese mit einem Fleischklopfer oder Hammer. Vorsicht:
Nur zu humanen Uhrzeiten Eisklopfen, sonst stehen bald Ihre schlaflosen
Nachbarn vor der Tür.
Muskatreibe:
Zum Abreiben von Muskatnüssen eignen sich am besten Reiben mit einem Hohlraum
zur Aufbewahrung der Nuss.
Zitruspresse:
Für wahre Genießer unverzichtbar frisch gepresst ist immer leckerer
als aus der Konserve.
Flaschenöffner,
Korkenzieher, Barmesser: Öffner und Zieher dürften in jedem gut
bestückten Haushalt vorhanden sein. Das Barmesser, oft unter dem Namen Tomatenmesser
gehandelt, ist ein mittelgroßes Sägemesser mit zwei Spitzen. Es eignet
sich hervorragend zum Scheiden von Früchten und Aufspießen von Fruchtstücken.
Schneidebrett: Als Unterlage
beim Schneiden des Obstes empfiehlt sich ein größeres Holz- oder Kunststoffbrett.
Achtung: Profis verwenden das Schneidebrett aus hygienischen Gründen ausschließlich
für Obst.
Bartending
Tipps - Basics Jeder Cocktail besteht klassisch
aus drei Komponenten, in die sich die Zutaten einteilen lassen: Basis, Modifier
und Flavouring Agent.
Basis:
Die Basis-Spirituose ist das Fundament des Cocktails. Sie verleiht dem
Drink seine Kraft. Manchmal wird eine Basis aus zwei harmonierenden Spirituosen
gebildet, selten auch aus dreien. Grundsätzlich ist der Genuss unterschiedlicher
Drinks mit gleichbleibender Basis am bekömmlichsten. Mixen Sie nicht mit
mehreren, verwandten Produkte wie Weinbrand/Cognac, Scotch/Bourbon, Portwein/Sherry
oder Gin/Vodka. Das birgt keinerlei geschmacklichen Vorteil.
Modifier:
Der Modifier oder Modifying Agent bestimmt die Richtung des Cocktails, ohne jedoch
die Basis zu dominieren. Meist sind Modifier Säfte, Wasser und Sodas oder
Weine. Flavouring Part:
Der Flavouring Agent ist der mengenmäßig kleinste Bestandteil. Er gibt
dem Drink den letzten Schliff, bestimmt oft die Farbe und das Aroma. Flavouring
Agents sind meist extrem konzentriert und werden daher nur in geringen Mengen
eingesetzt. Siehe auch Techniken.
Rum:
Natürlich der Grundstock schlechthin für jede Hausbar. Rum wird ausschließlich
aus Zuckerrohr erzeugt und stammt ursprünglich aus Asien. Rum, wie wir ihn
kennen, entstand aber in der Karibik, aus der heute die meisten bei uns erhältlichen
Premium-Rumsorten kommen. Der Gründer von BACARDI, Don Facundo Bacardi, hat
den weißen, gereiften Rum erfunden. Er entsteht, wenn der Rum nach der Reife
mehrfach gefiltert wird. Durch Lagerung in Holzfässern erhalten BACARDI Oro
und BACARDI Black ihre spezifischen, goldenen und dunklen Farbtöne.
Schwere: Die Schwere
eines Rums beschreibt die Entfaltung des Geschmacks auf Zunge und Gaumen. Je leichter
ein Rum ist, desto milder schmeckt er im fertigen Drink. Speziell gealterte Rumsorten
eignen sich auch für den puren Genuss . BACARDI Carta Blanca (leicht), BACARDI
Oro (leicht mit mittlerer Intensität), BACARDI Black (mittlere Schwere und
Intensität) und BACARDI 8 Años (leichter Rum mit hoher Intensität)
sind perfekte Zutaten für Ihren Traumdrink.
Whiskey:
Bei dieser Schreibweise weiß der Kenner sofort, dass es sich nur um einen
Iren oder Amerikaner handeln kann. Amerikanischer Whiskey besteht aus mindestens
51% Mais und muss zwei Jahre in ausgekohlten Eichenfässern lagern, bevor
er abgefüllt werden darf. Hier unterscheidet man wiederum zwischen Bourbon
Wiskey und Tennessee Wiskey, dessen berühmtester Vertreter JACK DANIELS
heißt. Sein ausgezeichneter Geschmack beruht auf dem Charcoal Mellowing
Verfahren (Holzkohlefilterung).
Whisky:
Whisky hingegen bezeichnet ausschließlich schottischen Whisky, auch Scotch
genannt. Ein Beispiel hierfür ist der elegante Schotte DEWARS. Schottischer
Whisky wird meistens zweimal destilliert und muss mindestens 3 Jahre in Eichenfässern
reifen und zwar im Urspungsland bevor er abgefüllt werden darf.
Gin: Ein weiterer, wichtiger
Vertreter der Basis-Spirituosen wurde berühmt durch den Longdrink Klassiker
Gin&Tonic: BOMBAY SAPPHIRE und eiskaltes Tonic Water gemixt das genussvolle
Kultgetränk der BOMBAY Blue Hour.
Vodka:
Heißt auf Russisch Wasser und wurde ursprünglich nur in Polen und Russland
produziert. Heute kommt der Favorit der Bartender aus Finnland und heißt
FINLANDIA Vodka. Vodka wird aus klarem Kornbrand hergestellt, in Russland auf
der Basis von Roggen oder Weizen, in Polen und der Ukraine aus Roggen und Kartoffeln.
Er gilt als das Getränk der Demut, weil er eine für jede Beimischung
offene Neutralität aufweist, die sich gut mit fruchtigen und pikanten Zutaten
kombinieren lässt.
Wermut:
Eigentlich ein Aperitif, verfeinert dieses Getränk aus Italien so manchen
Cocktail MARTINI, das Sinnbild des Wermut, existiert in den Qualitäten
Bianco, Rosso, Oro oder Extra Dry. Dies beschreibt gleichzeitig die Süße
des Wermuts.
Sekt: Sekt,
oder für diejenigen, die es exklusiver mögen, auch Champagner, ist die
krönende Zutat für elegante und feierliche Cocktails. Sodawasser
und Limonaden: Strecken die entsprechenden Longdrinks, erfrischen durch
ihre prickelnde Kohlensäure.
Fruchtsaft:
Es ist mittlerweile fast jede Frucht als Saft verfügbar, vom gewöhnlichen
Orangensaft bis zum Ananas-, Limetten-, Maracuja- und Zitronensaft. Somit sind
der kreativen Exotik im Drink keine Grenzen gesetzt. Mehr über Früchte:
Früchtelexikon - hier
Zuckersirup und Kokossirup:
In gewisser Weise ein Verwandter von BACARDI Rum, verleiht Sirup einem Cocktail
die Süße der Tropen.
Angostura/Bitter:
Angostura ist ein herbes Elixier, welches von einem deutschen Arzt einst als Medizin
erfunden wurde. Heute gibt es dem Cocktail den nötigen Pep. Bitters sind
herb-schmeckende Zusätze, die aus meist geheimen Blends von Kräutern
hergestellt werden. Sie ergänzen den Cocktail und geben ihm zusätzliches
Aroma. Aufgrund der hohen Konzentration werden nur Spritzer (dashes) verwendet,
da zuviel des Guten schnell den Gesamtgeschmack ruinieren kann.
Likör/Kräuterlikör:
Kräuterliköre verleihen Cocktails eine würzige Note. SOUTHERN COMFORT,
BÉNÉDICTINE oder CHINAMARTINI kommen hier zum Einsatz.
Weine:
Mehr über Weine: Weinlexikon - hier
Die
Weinrebe zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Für ihre
Qualität ist der natürliche Zuckergehalt der Trauben bei der Lese ausschlaggebend.
Speziell französische Weine, z.B. aus dem Hause MATEUS, haben besonderen
Ruhm erlangt. Sie eignen sich nicht nur als Begleitung zu einem exklusiven Dinner,
man kann mit einem leichten Wein auch Cocktails verfeinern.
Cognac:
Er ist ein krönender Abschluss einer guten Mahlzeit. Aber auch in vielen
weltbekannten Cocktails findet er sich wieder. Der Zusatz hinter dem Namen des
Cognacs, wie z.B. bei OTARD, weist auf eine Lagerzeit von mindestens 5 Jahren
(V.S.O.P) oder gar 6 Jahren (X.O.) für den jüngsten Bestandteil des
Cognacs hin.
Brandy:
Nicht nur in Spanien liebt die junge Generation jegliche Arten von Mixgetränken
auf Brandy-Basis. Insbesondere der sanfte Wilde OSBORNE 103 verkörpert
das moderne, leidenschaftliche Lebensgefühl und eignet sich hervorragend
als Grundlage für Longdrinks und Cocktails.
Triple
Sec: Dreifach trocken bezeichnet Curacao-Liköre (Zitrusliköre)
von gehobener Qualität mit einem Mindestalkoholgehalt von 35%vol. Sie weisen
einen geringeren Zuckergehalt auf.
Eier,
Sahne und Milch: Früher wurden mit diesen Zutaten einige Cocktails
zubereitet. Aufgrund von unsachgemäßer Lagerung ist man hier allerdings
dem hohen Salmonellen-Risiko ausgesetzt. Verzichten Sie, wenn möglich, auf
Eier oder versichern Sie sich, dass Kühlkette und das MHD eingehalten wurden.
Worcestershire-Sauce:
Verwendung wie Tabasco.
Brauner
Zucker: Für Caipirissima und zum Süßen von Heißgetränken.
Zutaten: 3 cl
BÉNÉDICTINE DOM Liqueur 3 cl OTARD
V.S.O.P.
Zubereitung: Zutaten
in einen Tumbler geben, kurz umrühren. B&B kann mit und ohne Eis serviert
werden. Glas: Tumbler. Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack: süß,
würzig.
Zutaten: 2 cl BÉNÉDICTINE DOM Liqueur 2 cl OSBORNE
Veterano Brandy 2 cl Crème de Cacao braun Eiswürfel
Zubereitung:
Alle Zutaten werden in einen mit Eiswürfeln gefüllten Shaker gegeben,
gut geschüttelt und schließlich in einem Cocktailglas serviert. Glas:
Cocktailglas. Servierart: on ice. Dekoration: Cocktailkirsche, Orangenscheibe Geschmack:
süß, würzig, sahnig/cremig. Historie/Anekdote: Die süße
Variante des Klassikers B&B.
Zubereitung:
Zutaten im Shaker mit Eiswürfeln kräftig schütteln und in ein gekühltes
Stielglas abgießen. Glas: Cocktailschale. Dekoration: Limettenspirale. Servierart:
on ice. Geschmack: erfrischend, sauer, würzig.
Bloody
Mary Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zubereitung: Die Zutaten auf Eiswürfeln in ein Longdrinkglas geben
und gut umrühren. Mit einer Selleriestange obenauf dekorieren. Glas: Longdrinkglas.
Dekoration:
Selleriestange. Servierart: on ice. Geschmack: würzig.
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