Zubereitung:
Die Limette
vierteln und in ein Old-Fashioned Glas geben. Den Zucker darüberstreuen,
alles mit einem Stößel kräftig zerdrücken. FINLANDIA Vodka
darüber geben und mit Crushed Ice und Apfelsaft auffüllen. Glas: Old-Fashioned-Glas.
Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig.
Caipirissima
(weiss) Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: Sommer
Zubereitung: Limette
achteln und die Stücke in einen Tumbler geben. Rohrzucker hinzugeben und
kräftig mörsen. Das Glas mit crushed Ice füllen und BACARDI Limón
hinzugeben. Gut umrühren. Glas: Tumbler. Dekoration: Stirrer. Servierart:
on ice. Geschmack: erfrischend. Historie/Anekdote: Die Caipirissima ist die karibische
Schwester des Kult-Cocktail Caiprinha.
Zubereitung: Die Limette
vierteln und in ein Old-Fashioned Glas geben. Den Zucker darüberstreuen,
alles mit einem Stößel im Tumbler kräftig zerdrücken. FINLANDIA
Vodka darüber geben und mit Crushed Ice auffüllen. Glas: Old-Fashioned-Glas.
Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend, würzig, sauer.
Calvados
Geschützte Herkunftsbezeichnung für einen in der Normandie, der Bretagne und im Gebiet der Maine hergestellten Brand aus Apfelwein. Im Gegensatz zu einem Obstbrand wird Calvados nicht unmittelbar aus Äpfeln hergestellt, sondern aus Apfelweinen (Cidre)
des Départements Calvados. Traditionell werden die Brennblasen mit Holz befeuert.
Die in mehreren Brennvorgängen gewonnenen Destillate werden vermählt und dann in Eichenholzfässern einer mehrjährigen Reifung überlassen. Der Mindestalkoholgehalt beträgt 40 %vol.
Calvados: französische Département im Norden Frankreichs, in der Region Basse-Normandie, benannt nach den Plateau du Calvados genannten Riffs, die der Küste vorgelagert sind.
Um die komplette Frankreich Karte anzusehen klicken Sie bitte in das Bild.
Canadian Sunrise
1 Teil Canadian Club
1/4 Teil weißer Wermut
1 Spritzer Grenadine
30 ml Orangensaft
30 ml Passionsfruchtnektar
1 Orangenscheibe
Zutaten in ein zur Hälfte mit Eis gefülltes Longdrink-Glas geben. Zu gleichen Teilen mit Orangensaft und Passionsfruchtnektarauffüllen, vorsichtig umrühren. Mit Orangenscheibe dekorieren.
Cantaloupe
Cup Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zubereitung: Alle Zutaten mit Eiswürfeln in den Blender geben und gut
mischen. Die Mischung in einen Tumbler gießen. Glas: Tumbler. Dekoration:
Keine. Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig, süß, erfrischend. Historie/Anekdote:
Ein leckerer Cocktail mit frischer Honigmelone.
Zubereitung: Alle Zutaten ausser Cuaro Granini mit Eiswürfeln
im Shaker schütteln, durch ein Barsieb in ein Longdrinkglas seihen und mit
dem Cuaro Granini auffüllen. Wassermelone und Ananasblatt an Glasrand stecken.
Glas: Longdrinkglas. Dekoration: Ananasblatt,
Wassermelone.
Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend, fruchtig. Historie/Anekdote: Cocktail
vom BACARDI MARTINI Grand Prix 2005 von Boris Nalbach.
Zutaten: 3 cl BACARDI Oro 2 cl MARTINI d'Oro 3 cl Limettensaft
8 cl Ananassaft
2 cl Maracujasirup
Zubereitung: Alle Zutaten in einen Shaker geben, gut schütteln
und in einem Longdrinkglas servieren. Mit einer Limettenscheibe im Glas dekorieren.
Glas: Longdrinkglas. Dekoration: Limettenscheibe. Servierart: on ice. Geschmack:
fruchtig, erfrischend.
Caribbean
Sea Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: Sommer
Zubereitung: Zutaten ohne den Blue Curaçao zusammen mit Eiswürfeln
kräftig shaken und in ein halb mit crushed Ice gefülltes Glas abseihen.
Blue Curaçao am inneren Glasrand in den Drink geben. Eine Orangenscheibe
in den Drink geben. Glas: Longdrinkglas. Dekoration: Orangenscheibe. Servierart:
on ice. Geschmack: erfrischend, fruchtig, sahnig/cremig.
Zutaten: 3 cl BACARDI Black 8 cl Apfelsaft 1 cl Sahne 1
cl Amarenakirschsirup 1,5 cl Zimtsirup
Zubereitung: Alle Zutaten
zusammen mit Eiswürfeln im Shaker kräftig shaken und in einen Tumbler
abseihen. Eine Apfelscheibe in den Drink geben und etwas Zimt über den Drink
streuen. Glas: Tumbler. Dekoration: Apfelscheibe, Zimt.
Servierart: on ice. Geschmack: süß, sahnig/cremig. Historie/Anekdote:
Herrlich weihnachtlicher Cocktail mit BACARDI Black einem Hauch Sahne an Zimt
und Apfel- Karibische Weihnachten!
Das andere Weihnachtsgedicht. Hier...
Zubereitung: Alle Zutaten zusammen
mit Eiswürfeln in den Shaker geben und kräftig shaken bis die Himbeeren
klein sind. In ein Hurricane-Glas gießen. Eine Maracujahälfte aushöhlen,
mit den Beeren befüllen und an den Glasrand stecken. Glas: Hurricane-Glas.
Dekoration: Maracuja
/ Passionsfrucht,
Himbeere,
Johannisbeere.
Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig, erfrischend. Historie/Anekdote: Sieger-Cocktail
in der Kategorie Paissa Prix beim BACARDI MARTINI Grand Prix 2005 von Felix Hartmann.
CC Manhattan
1 Teil Canadian Club
1/3 Teil süßer Wermut
1 Spritzer Angostura Bitter
1 Maraschino-Kirsche
Zutaten im Rührglas kräftig rühren und
in ein Martini-Glas abgießen. Mit der
Maraschino-Kirsche dekorieren.
CCC - Heering
1,5 cl Heering Cherry Liqueur
1 cl Cointreau
und einen Spritzer Zitronensaft mit Eis schütteln und in einen Sektkelch geben.
Mit 10 cl kaltem Champagner auffüllen und mit Cocktailkirsche und Orangenschale dekorieren.
Champagner
(Französisch le champagne) ist ein Schaumwein, der in der Weinbauregion Champagne in Frankreich nach streng festgelegten Regeln angebaut und gekeltert wird. Er gilt als das festlichste aller Getränke und ist weltberühmt. Die im Wein gelöste Kohlensäure wird durch eine zweite Gärung erreicht, die in der Flasche stattfindet und Méthode
traditionnelle genannt wird. Champagner genießt den Status einer Appellation d'Origine Contrôlée, auch wenn dies nicht auf dem Etikett aufgeführt wird.
Die Bezeichnung Champagner ist markenrechtlich geschützt. Andere Schaumweine müssen nach deutschem Lebensmittelrecht, je nach Herstellung und Herkunftsland, als Sekt bezeichnet werden.
Durch Flaschengärung hergestellte Schaumweine heißen in Frankreich und in Luxemburg Vin Mousseux oder Crémant, in Spanien Cava, in Italien Spumante, in Deutschland Winzersekt und in Österreich Hauersekt, sofern die Grundweine aus einem einzigen Winzerbetrieb stammen und von diesem selbst oder in einer Erzeuger-Gemeinschaft hergestellt wurden.
Ob der deutlich höhere Preis von Champagner stets gerechtfertigt ist, sei dahingestellt. Zweifellos bezahlt der Konsument vor allem bei Produkten der führenden Hersteller auch das weltweite Marketing mit. Fakt ist aber auch, dass Champagner
den strengsten Herstellungsvorschriften aller Schaumweine unterliegt, deren Einhaltung durch unabhängige Stellen kontrolliert wird.
China
Fresca Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zubereitung: Gießen Sie CHINAMARTINI in einen
Tumbler mit Eiswürfeln, geben Sie den Zitronensaft (natur) hinzu und füllen
Sie mit kaltem Sodawasser auf. Glas: Tumbler. Dekoration: Zitronenscheibe. Servierart:
on ice. Geschmack: würzig, sauer.
China
Mandarina Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zubereitung: ChinaMartini und Tonic Water in ein
mit Eiswürfeln gefülltes Longdrinkglas geben, das Stück Mandarine
sowie das Stück Zitrone hinzugeben. Mit einer kleinen Scheibe Ingwer
verfeinern. Glas: Tumbler. Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack: würzig,
süß. Historie/Anekdote: Ein herb-süßer Digestif aus dem
milden Kräuterlikör
der China Rinde.
Zutaten: 5 cl
BACARDI Carta Blanca 1 cl Créme de Banane 1 cl Limettensaft
1 Hälfte Banane
Zubereitung: Zutaten mit crushed Ice in einen Blender
geben und mixen, bis der Drink eine cremige Konsistenz besitzt. Dann in ein Weinglas
füllen und mit einem Stück Banane
ohne Schale dekorieren. Glas: Weinglas. Dekoration: Bananenstücke. Servierart:
on ice. Geschmack: fruchtig, sahnig/cremig.
Zutaten: 4 cl FINLANDIA
Vodka 1 cl Haselnußsirup heiße Schokolade Sahne
Zubereitung: FINLANDIA Vodka,
Sirup und heiße Schokolade in ein hitzebeständiges Glas geben. Mit
Schlagsahne garnieren. Glas: hitzebeständiges Glas. Dekoration: Keine. Servierart:
heiß. Geschmack: süß, sahnig/cremig.
Zutaten: 1 cl MARTINI Extra Dry 5 cl BOMBAY SAPPHIRE London
Dry Gin 1,5 cl Triple Sec 1,5 cl Aprikosenbrandy Eiswürfel
Zubereitung: MARTINI Extra Dry in ein mit Eiswürfeln
gefülltes Rührglas geben und verrühren. Inhalt abseihen, so dass
nur eine geringe Menge MARTINI auf den Eiswürfeln im Rührglas zurückbleibt.
BOMBAY SAPPHIRE Gin, Triple Sec und Apricosenbrandy in das Rührglas geben,
alles nochmals sanft verrühren und in ein geeistes Martiniglas abseihen.
Die Dekoration besteht aus einem Stück Zitronenschale. Glas: Cocktailglas.
Dekoration: Zitronenschale. Servierart: on ice. Geschmack: würzig.
Classic 12 Cosmopolitan
3 cl Canadian Club Classic 12
1,5 cl Cointreau
1,5 cl Limettensaft
1,5 cl Cranberrysaft
1 Zitronenscheibe
Zutaten im Shaker mit Eis gut schütteln.
In ein Martini-Glas abgießen und mit einer
Zitronenscheibe dekorieren.
Classic 12 Rumrunners Ruby Red
5 Teile Canadian Club Classic 12
6 Teile Pink-Grapefruit-Saft
Zutaten mit Tonic Water und
Eiswürfeln auffüllen.
Classic
Martini Cocktail Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten: 5 cl GREY GOOSE Vodka 1 cl MARTINI Extra Dry Eiswürfel,
1 Stück Olive.
Zubereitung: Rührglas mit Eis füllen, MARTINI
Extra Dry dazugeben, rühren und abseihen. GREY GOOSE in das Rührglas
geben, umrühren bis die Mischung ganz kalt ist. In eine gekühlte Cocktailschale
abseihen und mit einer grünen Olive servieren. Glas: Cocktailschale. Dekoration:
Keine. Servierart: on ice. Geschmack: würzig.
Der Pfirsich ist der klassische Fruchtpartner des Bourbons. Pfirsicharomen, die
Würze von Ingwer und Orangengeschmack sorgen für eine tolle Balance der Geschmacksnuancen.
* 1,5 TEILE JIM BEAM
* 0,5 TEILE PFIRSICHSCHNAPS
* 3 TEILE ORANGENSAFT
* 1 TEIL GINGER ALE
* 1 ORANGENSCHEIBE
* SEKT
Die Zutaten in ein mit Eis gefülltes Longdrinkglas schichten, den Pfirsichschnaps ganz oben. Mit einer Orangenscheibe garnieren.
Zubereitung: Alle Zutaten mit Eiswürfeln im Shaker kräftig schütteln und durch ein Barsieb ins Glas seihen. Als Dekoration eine Pitahyascheibe an den Glasrand stecken. Glas: Fancyglas. Dekoration: Pitahaya. Servierart: on ice. Geschmack: süß, erfrischend, fruchtig. Historie/Anekdote: Cocktail vom BACARDI MARTINI Grand Prix 2005 von Thomas Huhn.
Cocktails, Mocktails, Longdrinks und mehr.
Ganz genau weiß niemand, wie der Cocktail zu seinem Namen kam. Aber angeblich geht das Wort auf eine Gepflogenheit beim Hahnenkampf zurück: Dem unterlegenen Hahn wurde eine Schwanzfeder ausgerissen und dem Eigentümer des siegreichen Tiers überreicht. Anschließend wurde die Trophäe mit einem Drink»on the cock’s tail« begossen. Die Geschichte muss nicht stimmen. Aber gut erfunden ist sie allemal.
Fest steht dagegen: Ihre große Stunde hatten die Mixgetränke, die Cocktails und Longdrinks, Fizzs und Flips, in den Roaring Twenties. Hatten die bunten Cocktails bis dahin eher als unmännlich gegolten, etablierten sie sich in den goldenen Zwanzigern als mondän-eleganter Trinkgenuss. Der Grund: Im Zuge der Prohibition waren Bier und Wein in den USA kaum mehr zu haben. Deshalb wurden in den Speakeasies, den Flüsterkneipen mit illegalem Alkoholausschank, hauptsächlich Spirituosen serviert. Sie waren leichter zu schmuggeln und man konnte sie gut in fantasievollen Cocktails verbergen. Zudem ließ während des Alkoholverbots die Qualität der Brände oft zu wünschen übrig. Es bot sich also an, allzu raue Spirituosen mit Fruchtsaft und Aromagebern aufzuwerten. Die Mischung machts
Der Begriff Cocktail wird in der Umgangssprache für jede Art von alkoholischem Mixgetränk gebraucht. Professionelle Mixer unterscheiden feiner: Als Cocktails werden in der Regel nur shortdrinks bezeichnet – Mixgetränke, die nach den Regeln der International Bartenders Association (IBA) nicht mehr als sieben Zentiliter (cl) Gesamtmenge und fünf Zutaten enthalten dürfen, Tropfen (drops) oder Spritzer (dashes) eingeschlossen. Champagner- oder Sekt-Cocktails sind von diesen Regeln ausgenommen: Sie dürfen mehr als die üblichen 7 cl Menge enthalten. Die Basis von Sekt- und Champagner- Cocktails wird entweder direkt ins Glas gegeben oder vorab im Shaker geschüttelt beziehungsweise im Mixglas verrührt und ins Trinkglas abgeseiht. Erst danach wird mit Schaumwein aufgefüllt – vorsichtig, damit die darin enthaltene Kohlensäure erhalten bleibt. Je nach Geschmacksrichtung werden Cocktails eingeteilt in Dry, Medium Dry und Sweet Cocktails. Dry Cocktails wie Martini oder Manhattan sind als so genannte Pre-Dinner- Cocktails Standard jeder klassischen Bar. Die gehaltvolleren Sweet Cocktails mit Likör oder Sahne sind After-Dinner-Drinks und können sogar das Dessert ersetzen.
»Wenn
jemand zu
viele Martinis
trinkt, schreite
ich ein.«
Arrigo Cipriani,
Harry’s Bar
Mixgetränke mit einem Volumen von mindestens 14 cl gelten nach den IBA-Regeln als Longdrinks. Wie Cocktails dürfen auch sie höchstens fünf Zutaten enthalten. Fancy Drinks heißen Mixgetränke, die sich weder von der Menge noch von der Zubereitungsart her als Cocktails oder Longdrinks einordnen lassen. Die wohl bekannteste Vertreterin dieser Gruppe ist die »Caipirinha«.
Nichtalkoholische Cocktails werden oft als Mocktails bezeichnet – abgeleitet von engl. to mock = necken. Mit der gleichen Kreativität und Sorgfalt zubereitet wie ein Cocktail dürfen sie auf keiner guten Barkarte fehlen. Barprofis unterscheiden darüber hinaus zwischen Mix- und Mischgetränken.
Ein Mischgetränk bestehtaus zwei oder mehr fertigen Getränken, die miteinander vermischt werden: Typische Mischgetränke sind Gin Tonic (Gin mit Tonic Water), Wodka Lemon (Wodka mit Bitter Lemon) oder Cuba Libre (Rum mit Cola). Ein Mixgetränk besteht dagegen, bis auf wenige Ausnahmen, immer aus mindestens drei Zutaten. Vor allem aber: Es wird nicht zusammengegossen, sondern »zubereitet«.
Mixgetränke zubereiten: Es gibt vier Möglichkeiten, ein Mixgetränk zuzubereiten: im Shaker, im Mixglas, im Elektromixer oder direkt im Trinkglas.
Die wohl bekannteste Zubereitungsart ist das Schütteln im Shaker. Barprofis arbeiten bevorzugt mit dem Boston- Shaker, der aus einem Unterteil aus Glas und einem etwas kleineren Oberteil aus Metall besteht. Zuerst werden Eiswürfel in den Shaker gegeben, danach die einzelnen Zutaten in der im Rezept angegebenen Reihenfolge. Der geschlossene Shaker wird in waagrechter Haltung vom Körper weg und wieder zum Körper hin geschüttelt.
Anschließend wird der geschüttelte Drink durch einen strainer ins Trinkglas abgeseiht, ein Barsieb mit Spiralfeder, das die Eiswürfel beim Umgießen zurückhält. Das Abseihen ist auch dann erforderlich, wenn ein Drink »on the rocks« serviert werden soll: Eiswürfel, die mitgeschüttelt oder -gerührt wurden, gehören nicht ins Trinkglas. Geschüttelt werden alle Mischungen aus Zutaten, die sich nur schwer verbinden: Liköre, Fruchtsäfte, Sirup, Eier, Sahne und andere Milchprodukte.
Drinks aus leicht mischbaren Zutaten werden im Mixglas zubereitet. Das gilt besonders für transparente trockene und halbtrockene Cocktails wie Gimlet oder Martini, die beim Schütteln trüb werden könnten. Das Mix- oder Rührglas ist hoch, dickwandig und hat einen Ausgießschnabel. Gerührt wird mit dem bar spoon, einem langstieligen Barlöffel, der auch als Maßeinheit dient: Ein BL entspricht 0,5 cl. Eiswürfel und Zutaten werdenwerden in der im Rezept angegebenen Reihenfolge in das Rührglas gefüllt und schnell, kräftig und spiralförmig von oben nach unten durchgerührt. Gerührte Drinks werden wie geschüttelte grundsätzlich durch das Barsieb ins vorgekühlte Trinkglas abgeseiht.
Im Elektromixer werden bevorzugt Drinks zubereitet, die pürierte Früchte, Speiseeis oder andere feste Cremes enthalten oder als Frozen Drinks mit fein zerkleinerten Eiswürfeln serviert werden sollen. Diese Drinks werden im Allgemeinen nicht abgeseiht.
Einige Mixgetränke, vor allem Fancy Drinks, werden direkt im Trinkglas zubereitet. Der Fachausdruck dafür heißt »built in glass«. Für diese Form der Zubereitung gibt es keine festen Regeln, die angebrachte Vorgehensweise richtet sich nach dem jeweiligen Rezept.
Die fünf wichtigsten Regeln beim Mixen von Cocktails & Co.
1 Stellen Sie alle benötigten Arbeitsgeräte und Zutaten griffbereit.
2 Kühlen Sie Trinkgläser und Getränke immer vor.
3 Bevorzugen Sie Markenprodukte – die Qualität eines Mixgetränkes hängt von der Qualität aller Zutaten ab.
4 Falls Sie mehrere Drinks auf einmal gemixt haben, verteilen Sie die Menge abwechselnd auf die Trinkgläser.
5 Servieren Sie jedes Mixgetränk sofort nach der Fertigstellung.
Bar Classics: Gimlet
5 cl Vodka
3 cl Rose’s Lime Juice (Konzentrat)
Im Rührglas
Garnitur: 1 Limettenscheibe
Coconut Dream
3 cl Kokossirup
2 cl Sahne
15 cl Ananassaft
1 cl Grenadine
Alle Zutaten bis auf die Grenadine
shaken und auf Crushed Ice abseihen,
Grenadine floaten.
Garnitur: Ananasecke
Captain’s Colada
4 cl Captain Morgan Spiced Gold
16 cl Pina Colada Mix
Crushed Ice
Im Shaker gut schütteln und in
ein Cocktailglas abseihen. Mit Ananasscheibe und einer Cocktailkirsche
garnieren.
Planter’s Punch
3 cl Myers’s
6 cl Orangensaft
4 cl Ananassaft
1 cl Zitronensaft
1–2 cl Grenadine
Muskatnusspulver
Mit Eis im Shaker gut vermischen
und in ein mit Eis gefülltes Highball-
Glas geben. Mit Früchten
garnieren.
Zutaten:
6 cl MARTINI Bianco
4 Achtel Limette
2 Barlöffel Brauner Rohrzucker
1 Spritzer Ginger Ale
Eiswürfel
Zubereitung: Geben Sie Eiwürfel in den Shaker und die Zutaten hinzu. Shaken Sie ca. 20 Sekunden und seihen Sie alles in ein Glas ab. Glas: Tumbler. Dekoration: Limettenviertel. Servierart: on ice. Geschmack: sauer, erfrischend.
Coffee Beam
Dieser Cocktail hat eine tolle Geschmacksbalance und bietet die Süße von Bourbon sowie die traumhafte dicke Konsistenz von Kaffeelikör.
* 2 TEILE JIM BEAM
* 1 TEIL KAFFEELIKÖR
* 3 TEILE SODAWASSER
Tumbler mit Crushed Ice füllen. Jim Beam und Kaffeelikör zugeben und mit Sodawasser auffüllen.
Cognac
- kleine Cognac Kunde.
Geschützte Herkunftsbezeichnung für einen
Branntwein, der aus den Départements Charente und Charente-Maritime stammt.
Die Herstellung von Cognac ist auf die Gebiete Fine, Grande Fine Champagne, Grande
Champagne, Petite Fine Champagne, Petite Champagne, Fine Champagne, Borderies,
Fins Bois und Bon Bois begrenzt. Die Destillation erfolgt seit Alters her in zwiebelförmigen
Cognac-Brennblasen. Das Destillat wird in kleinen Holzfässern aus der Limousin-Eiche
gelagert, die dem Cognac sein Bouquet und die goldgelbe Farbe verleihen. Die Mindestlagerdauer
beträgt 30 Monate. Die Angabe "VS" oder "***" kann verwendet
werden, wenn das Destillat weniger als 4 1/2 Jahre gelagert ist. Dauert die Lagerung
zwischen 4 1/2 und 6 1/2 Jahren an, so kann das Erzeugnis auch die Bezeichnung
"VSOP" (Very Superior Old Pale), "Réserve" tragen.
Beträgt die Lagerzeit mehr als 6 1/2 Jahre, so kann ein Cognac auch unter
der Bezeichnung "Napoléon", "XO" oder auch "Hors
d'Age" vermarktet werden. Neben der Alterung kommt der Vermählung der
Destillate Bedeutung zu, d. h. der Vermischung ausgewählter Destillate zu
einer harmonischen Komposition. Als Rohstoff dürfen nur Weine der folgenden
drei Rebsorten verwendet werden: Folle Blanche, Colombard und Saint-Emilion. Herstellung
und Vertrieb werden vom B.N.I.C. (Bureau National Interprofessionel du Cognac)
überwacht.
Kleine Weinbrand-
und Cognac-Kunde Wie zwei Brüder: Weinbrand und Cognac sind eng
miteinander verwandt. Beide Spirituosen entstehen aus einem Weindestillat. Beim
Cognac stammen die Trauben aus dem französischen Weinbaugebiet "Charente",
daher ist seine Bezeichnung gesetzlich geschützt. Die Trauben des Weinbrands
hingegen unterliegen keiner Herkunftsbeschränkung. Bei der großen Vielfalt
der Spirituosen gehört der Weinbrand wohl zu denjenigen mit der ältesten
Geschichte. Bereits 1321 enthielt ein deutschsprachiges Dokument einen Hinweis
auf gebrannten Wein. Damals galt er jedoch als Heilmittel und wurde nur in Apotheken
verkauft.
Der Cognac hat sich seit mehreren hundert Jahren zu einem der
international bekanntesten Erzeugnisse Frankreichs entwickelt. Der Überseehandel
der französischen Weinbauern war Grund für seine Entwicklung. So hatten
die Winzer festgestellt, dass Wein die langen Seereisen nicht überstand.
Dies brachte sie auf den Gedanken, ihre Weine durch Destillation zu verstärken
und zu konzentrieren. Der so konzentrierte Wein musste mit Wasser getrunken werden,
um den Geschmack wiederzuerlangen. Erst im 17. und 18. Jahrhundert wurde es üblich,
den Weinbrand in Fässern aus Eichenholz zu lagern, wodurch er seine Schärfe
verlor und seine typische goldbraune Farbe erlangte.
Die
Weinband-Herstellung: Die Qualität eines Weinbrands beginnt bei der Auswahl
geeigneter Weine. Aus ihnen werden die Destillate gewonnen, die für Aroma
und Geschmack des klassischen Weinbrands ausschlaggebend sind. Der Destillationsvorgang
vollzieht sich im Wesentlichen in zwei Schritten: in der Herstellung des "Raubrandes"
und der Gewinnung des "Feinbrandes". Der erste Destillationsschritt,
der "Raubrand", enthält noch unerwünschte Stoffe. Diese werden
beim zweiten Schritt, der Destillation, herausgefiltert. Dabei wird unterschieden
in Vorlauf, Mittellauf und Nachlauf. Der für Aroma und Geschmack wichtige
"Feinbrand" ist hierbei der Mittellauf. Das ist eine wasserhelle Flüssigkeit
mit einem Alkoholgehalt von etwa 70 %vol. Ihm steht jetzt eine Zeit des Reifens
bevor. Am Ende der Reifezeit wird aus Destillaten verschiedener Herkunft und verschiedener
Jahrgänge eine harmonische Mischung komponiert.
Die
Cognac-Herstellung: Der Cognac verdankt seine Originalität der strengen Abgrenzung
des Herstellungsgebietes, dem Boden, dem Klima und den Rebsorten. Die Destillation
erfolgt im Charentaiser Brenngerät, das im Prinzip dem entspricht, das seit
Jahrhunderten in der Charente verwendetet wird. Auch wurden die zwei aufeinander
folgenden Brennvorgänge auf offenem Feuer beibehalten.
Der
Genuss: Weinbrand und Cognac werden gern zum Abschluss einer guten Mahlzeit getrunken.
Sie werden eigens in für sie geschaffenen Schwenkern oder Tulpengläsern
gereicht. Besonders Weinbrand wird oft mit Cola, Tonic Water, Apfelsaft, Orangensaft
oder Sodawasser als erfrischender Longdrink gemischt. Die "Brüder"
Weinbrand und Cognac sind darüber hinaus Basis vieler Cocktails.
Cocktailspieße:
Dekoration: Das Auge trinkt mit.
Servietten:
Eiskalte Drinks bilden in warmer Umgebung Kondenswasser an der Außenseite
des Glases eine Serviette darunter sieht hübsch aus und schont das
teure Mobiliar.
Cocktailspieße/Sticker:
Auf bunten Stickern (Spießchen) aus Plastik oder auch Holz befestigt man
Fruchtstücke, Oliven und andere essbare Garnituren. Wer es nicht so kitschig
mag, nutzt einen Zahnstocher oder einen Schaschlikspieß aus Holz.
Trinkhalme:
Trinkhalme benötigt man vor allem für Longdrinks, in der Länge
halbiert auch für Trenddrinks wie z.B. den Caipirissima.
Fruchtdekorationen:
Zu den Klassikern zählt die Cocktailkirsche. Heutzutage sind die meisten
Früchte einfach erhältlich. Seien Sie kreativ und experimentieren Sie
mit der großen Auswahl an frischem Obstes. Probieren Sie, die Dekoration
ihrer liebsten, karibischen Bar nachzuempfinden. In der Regel findet sich der
verwendete Saft des Cocktails in der Dekoration wieder. Eine Colada wird erst
richtig karibisch mit frischer Ananas,
oder? Klassische Cocktails kommen meist ohne Dekoration daher. Weniger ist meist
mehr.
Die wichtigsten Kräuter
und Gemüse: Gurkenschale, Minzezweige und -blätter für den
Mojito, Stangensellerie.
Oliven:
Grüne Oliven (natürlich mit Stein) für den Martini Cocktail und
Silberzwiebeln für den Gibson.
Verzierungen:
Schokoladen- und Kokosraspel, geriebene Muskatnuss,
Crusta Rand.
Crusta Rand:
Zucker ist in jedem Haushalt vorhanden und bei vielen Cocktails zaubert
er einen dekorativen Glitzerrand am jeweiligen Glas. Bei Margaritas wird ein Salzrand
dem Zuckerrand vorgezogen. Die Herstellung ist ganz einfach: Zucker bzw. Salz
auf einen flachen Teller geben, den Glasrand mit einer Zitronenhälfte benetzen
und im Zucker oder Salz drehen.
Stirrer:
Ein langer Kunststoffstab zum Rühren von Longdrinks und zum Aufspießen
von Früchten. Geben Sie bei Longdrinks immer einen Stirrer mit ins Glas.
Twist: So nennen Profis
eine Spirale aus einer (ungespritzten) Zitrone- oder Orangenschale,
die sie zur Dekoration benutzen. Beliebt ist, aus der Schale eine kleine Spirale
zu schnitzen, die man dann hübsch über den Glasrand schlingen kann.
Zubereitung: Vodka, Vanilleeis und Sirup in einen mit
Eiswürfeln in einen Blender geben und gut vermischen. In ein mit Crushed
Ice gefülltes Hurricane Glas abseihen und mit Sodawasser auffüllen.
Zwei Trinkhalme beigeben. Glas: Hurricane-Glas. Dekoration: Strohhalm. Servierart:
on ice. Geschmack: süß.
Cointreau
Verführung für die Sinne
Die französische Premium-Spirituose Cointreau ist eine der berühmtesten Likör-Spezialitäten der Welt. Ein kristallklarer Orangenlikör mit großer Tradition, unverwechselbarer Eigenständigkeit und einer beispiellosen Erfolgsgeschichte von mehr als 150 Jahren. Überall in der Welt schätzen die Anhänger des verfeinerten Geschmacks den Fruchtlikör mit
den verführerischen Aromen aus den Schalen bitterer und süßer Orangen. Authentisch, außergewöhnlich vielseitig und immer im Trend der Zeit, ist der
sinnliche Kosmopolit unter den Likör-Spezialitäten ein nicht wegzudenkender Bestandteil der gehobenen internationalen Barkultur und Grundlage einer Vielzahl zu Klassikern avancierter Mixed Drinks.
Ob pur, auf Eis in Cocktails und Longdrinks: Cointreau ist der zeitgemäße Drink für die vielen ganz unterschiedlichen Momente im Leben moderner, anspruchsvoller und genussorientierter Menschen.
Erstklassige, kostbare Zutaten
Auch heute ist die streng geheim gehaltene Rezeptur von Cointreau unverändert, und nach wie vor wird er ausschließlich aus natürlichen Zutaten hergestellt. Aroma und Geschmack stammen von den Schalen bitterer und süßer Orangen, die Cointreau auf eigenen Plantagen auf Haiti und in Spanien kultiviert. Die Schalen der sonnengereiften Orangen werden aufgrund ihres hohen Gehalts an ätherischen Ölen ausgewählt. Dazu kommen neutraler Alkohol, feinster Zucker und reinstes Wasser. Es ist die persönliche Aufgabe von Jean-Marc Nicou, dem gegenwärtigen Master-Destiller von Cointreau, die kostbaren Zutaten zu vermählen, damit jedes Jahr aufs Neue das unvergleichlich verführerische Aroma entsteht, für das Cointreau auf der ganzen Welt berühmt ist.
Gastronomie- Größe
40 Vol.-%
1 l-Flasche
Handelsübliche Größe
40 Vol.-%
0,7 l-Flasche
Attraktive Probiergröße
40 Vol.-%
0,35 l-Flasche
Goldmedaille beim Internationalen Spirituosenwettbewerb 2005 (ISW) und Sonderauszeichnung "Marken-Spirituosen des Jahres"
Cointreauversial
In ein zur Hälfte mit Eis gefülltes Rührglas
4 cl Cointreau, 2 cl Lime- Juice und
1 cl Cranberrysaft geben und verrühren.
Dann mit Hilfe eines Strainers in einen mit
Eis gefüllten Tumbler abseihen. Saft von
2/8 frischer Limette hinzufügen und servieren.
Cointreau The Original Margarita
In einen mit Eis gefüllten Shaker
2 cl Cointreau, 4 cl Sauza Extra Gold
und 1 cl frischen Limettensaft geben.
Gut schütteln und in einem Cocktail-Glas
mit Salzrand servieren.
Cointreau Cosmopolitan
2,5 cl Cointreau, 5 cl Absolut Citron,
Saft einer halben Limette und einen
Spritzer Cranberrysaft in einen Shaker
mit Eis geben und mixen. Anschließend
in ein gut gekühltes Martini-Glas füllen
und mit einer spiralförmig geschnittenen
Orange garnieren.
Cointreau Tonic
4 cl Cointreau und einen Schuss frischen
Limettensaft in ein Longdrink-Glas mit
Eis füllen, mit Schweppes Tonic Water
auffüllen und umrühren.
Den Wein in eine Sektflöte oder ein kleines Weißweinglas gießen. Den Sekt dazugeben und einmal langsam umrühren. Ein kleines Stück Zitronenschale einer unbehandelten Frucht in das Glas geben.
Zubereitung: Die Limette
achteln und in einen Tumbler geben. Den Zucker darüberstreuen, Lime Juice
hinzugeben und alles mit einem Mörser im Tumbler kräftig zerdrücken.
Southern Comfort hinzufügen, das Glas bis zum Rand mit gestoßenem Eis
auffüllen und vorsichtig umrühren, einen Stirrer in den Drink hineinstellen.Glas:
Tumbler. Dekoration: Keine Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig.