Zubereitung: ChinaMartini und Tonic Water in ein mit Eiswürfeln gefülltes Longdrinkglas geben, das Stück Mandarine sowie das Stück Zitrone hinzugeben. Mit einer kleinen Scheibe Ingwer verfeinern. Glas: Tumbler. Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack: würzig, süß. Historie/Anekdote: Ein herb-süßer Digestif aus dem milden Kräuterlikör der China Rinde.
Manhattan
Eine süße und stilvolle Drinklegende von Anfang bis Ende.
* 2,5 TEILE JIM BEAM
* 0,75 TEILE SWEET VERMOUTH
* SPRITZER ANGOSTURA BITTERS
* 2 ODER 3 EISWÜRFEL
* 1 MARASCHINOKIRSCHE
* 1 ORANGE TWIST PEEL
Die ersten drei Zutaten in ein Mixglas mit Eis geben. Vorsichtig rühren. Kirsche in ein gekühltes Cocktailglas geben und die Mischung durch ein Sieb hinzugeben. Orangenschale um Gläserrand reiben.
Mai
Tai Drinkart: Cocktail/Longdrink
Jahreszeit: ganzjährig
Zubereitung: Einen Tumbler
zur Hälfte mit crushed Ice füllen. Eine Limette vierteln und über dem Glas auspressen. Die Zutaten außer BACARDI 151°
mit Eiswürfeln im Shaker gut schütteln und durch ein Barsieb ins Glas
seihen, vorsichtig umrühren. Die Früchte in den Drink geben, dann mit
1 cl BACARDI 151° floaten. Glas: Tumbler. Dekoration: Minzeblatt. Servierart:
on ice. Geschmack: würzig, fruchtig. Historie/Anekdote: Trader Vic (Victor
Bergeron) behauptet, den ersten Mai Tai 1944 in seinem Hinky Dink's Restaurant
für Freunde aus Tahiti gemixt zu haben, die daraufhin 'Mai Tai - Roa Ae!'
ausgerufen haben, was soviel wie 'Nicht von dieser Welt - das Beste' bedeutet.
Maßeinheiten
Das
Abmessen der Zutaten erzeugt beim Mixen eines Cocktails den tatsächlichen
Genuss, da nur die genaue Einhaltung der Rezeptur den Drink genießbar macht.
Entweder Sie kaufen einen Messbecher aus Metall mit 2 cl und 4 cl Eichung oder
Sie nehmen Schnapsgläser mit der jeweiligen Eichung. Bei den Säften
ist man ein wenig flexibler.
Die Menge
an Flüssigkeit in einem klassischen Cocktail ist international auf sieben
cl festgelegt. Sowohl beim Schütteln als auch beim Rühren kann diese
Menge durch das schmelzende Eis ansteigen. Im Unterschied dazu haben Longdrinks
und Fancydrinks meist mehrere Zutaten und mindestens 16 cl Flüssigkeit. Für
Drinks, die pur oder auf Eis ausgeschenkt werden, messen Sie die gängige
Menge von 4 cl ab.
Hier die wichtigsten
Maßangaben im Überblick:
Dash
(Spritzer): 1 ml oder 0,1 cl. Diese Menge fließt beim einmaligen Kippen
aus der Spritzflasche, d.h. wenige Tropfen. Das kleinste aller Barmengenmaße.
Barlöffel: Die
Maßeinheit ein Barlöffel steht in den Rezepten für
ein Volumen von 0,5 cl Flüssigkeit; grob gesehen ist das gleichzusetzen mit
drei Dashes.
Esslöffel:
1 EL = 3 Teelöffel, ca. 1,5 cl.
Part:
Ein Part ist eine Mengenangabe, aber kein festes Maß. Es bezieht sich auf
die relative Menge einer Zutat im Vergleich zur Menge der anderen Zutaten. Wenn
z.B. ein Drink 1 Part von Zutat A und 2 Parts von Zutat B haben soll, müssten
Sie am Ende doppelt soviel von B in der Mischung befinden wie von A. Das hat den
praktischen Vorteil, dass Sie mit diesen Verhältnisangaben problemlos auch
große Mengen, z.B. für Ihre Partys, mixen oder internationale Rezepte
einfach übersetzen können.
Zutaten: 4 cl
JACK DANIEL'S Old No.7
2 cl MARTINI Rosso
2 Spritzer Angostura Bitter
Eiswürfel
Zubereitung: Alle Zutaten in einen mit Eiswürfeln
gefüllten Shaker geben und gut schütteln. In ein Cocktailglas abseihen
und mit einer Cocktailkirsche stilecht dekorieren. Glas: Cocktailglas. Dekoration:
Cocktailkirsche. Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig.
Zutaten: 4 cl
BOMBAY SAPPHIRE London Dry Gin 4 cl MARTINI Extra Dry 1 cl Cointreau
1 Spritzer Angostura Bitter
Crushed Ice
Zubereitung: Alle Zutaten in einen mit Eiswürfeln
gefüllten Shaker geben und gut schütteln. In ein eisgekühltes Cocktailglas
abseihen. Glas: Cocktailglas. Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack:
würzig.
Zubereitung: Eiswürfel
in ein Longdrinkglas geben, den BACARDI Carta Blanca und den Maracujasaft darübergießen
und vorsichtig umrühren. Glas: Longdrinkglas. Dekoration: Keine. Servierart:
on ice. Geschmack: erfrischend, fruchtig.
Cocktailshaker zu 3/4 mit Eis füllen, Maker’s Mark, Pfirsichschnaps und Orangensaft hinzugeben. 30 Sekunden lang shaken. In ein Stielglas abseihen, mit einer Orangenscheibe garnieren.
Eine Orangenscheibe, die Maraschino-Kirsche und den Zucker in ein Glas geben. Glas zu 3/4 mit Eis auffüllen, Maker’s Mark und Club-Soda hinzugeben und mit der zweiten Orangenscheibe garnieren.
Alles in ein mit Eis gefülltes Margarita-Glas geben und mit Limettenscheibe auf dem Glasrand garnieren.
Martini Drinkart:
Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten: 5 cl
BACARDI Carta Blanca
1 cl MARTINI Extra Dry
1 Stück Olive
Zubereitung:
Einen guten Schuß Martini Dry über Eiswürfel in ein Rührglas
geben, das Glas schwenken, damit das gesamte Eis benetzt wird. Martini und Schmelzwasser
abgießen. 1 cl Martini und 5cl Bacardi Carta Blanca hinzugeben, kräftig
umrühren und in eine Cocktailschale abseihen. Mit einer grünen Olive
mit Stein am Cocktailspieß dekorieren. Glas: Cocktailglas. Dekoration: Keine.
Servierart: on ice. Geschmack: würzig.
Martini
Cocktail Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten: 1 cl MARTINI Extra Dry
4 cl BOMBAY SAPPHIRE London
Dry Gin
Eiswürfel
Zubereitung: MARTINI
Extra Dry in ein mit Eiswürfeln gefülltes Rührglas geben und verrühren.
Inhalt abseihen, so dass nur eine geringe Menge MARTINI auf den Eiswürfeln
im Rührglas zurückbleibt. BOMBAY SAPPHIRE Gin in das Rührglas geben,
alles nochmals sanft verrühren und in ein geeistes Cocktailglas abseihen.
Die Dekoration besteht klassisch aus einer einzelnen Olive oder einem Stück
Zitronenschale. Glas: Cocktailglas. Dekoration: Olive. Servierart: on ice. Geschmack:
erfrischend.
MARTINI
Cooler Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten: 6 cl MARTINI Bianco
4 Achtel Limette 2 Barlöffel Brauner Rohrzucker 1 Spritzer Ginger Ale Eiswürfel
Zubereitung:
Geben Sie Eiwürfel in den Shaker und die Zutaten hinzu. Shaken Sie ca. 20
Sekunden und seihen Sie alles in ein Glas ab. Glas: Tumbler. Dekoration: Limettenviertel.
Servierart: on ice. Geschmack: sauer, erfrischend.
MARTINI
D&G Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten: 3 cl MARTINI Extra Dry
2 cl Orangensaft
1 cl Erdbeersirup 3 Tropfen Orangenblütenwasser
Zubereitung:
Geben Sie Eiswürfel in ein Glas und gießen Sie den MARTINI extra dry
darüber. Geben Sie dann die restlichen Zutaten hinzu. Glas: Cocktailglas.
Dekoration: Erdbeere. Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig.
MARTINI
Fantastica Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zubereitung: Vier große Eiswürfel in ein
Longdrinkglas geben und die Zutaten nacheinander vorsichtig darübergießen.
Anschließend sanft umrühren. Glas: Old-Fashioned-Glas. Dekoration:
Cocktailkirsche. Servierart: on ice. Geschmack: süß.
MARTINI
Mash Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zubereitung:
Geben Sie Eiswürfel in den Shaker und die Zutaten hinzu. Seihen Sie die Flüssigkeit
in einen Tumbler ab. Oder stampfen Sie in einem Tumbler die Limetten zusammen
mit dem Crushed Ice und dem Zucker. Geben Sie dann die restlichen Zutaten hinzu
und füllen Sie mit MARTINI auf. Glas: Tumbler. Dekoration: Frische Minze.
Servierart: on ice. Geschmack: sauer, erfrischend, fruchtig.
MARTINI
Peach Cooler Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: Sommer
Zubereitung: MARTINI Bianco in ein Weinglas geben, Pfirsich
Likör dazu und mit Cranberrysaft auffüllen. Glas: Weinglas. Dekoration:
Keine. Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig, süß.
MARTINI
Please Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten: 3 cl MARTINI Rosé
4 Achtel Orange Erdbeersirup
3 cl MARTINI Brut
Eiswürfel
Zubereitung: Geben Sie die Zutaten
(außer den Sekt) mit Eiswürfel in einen Shaker. Zerstoßen Sie
dann eine halbe Orange im Tumbler. Geben Sie dann alles andere in den Tumbler
und füllen Sie abschließend mit Sekt auf. Glas: Tumbler. Dekoration:
Keine. Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig, sauer, erfrischend.
MARTINI
Wine Cooler Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: Sommer
Zutaten: 5 cl MARTINI Bianco 4 cl MATEUS White
4 cl Sprite
Zubereitung:
MARTINI Bianco in ein Weinglas geben, Weisswein dazu Limette und mit Sprite auffüllen.
Glas: Weinglas. Dekoration: Limette nschale. Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend,
süß.
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen mit Eiswürfeln gefüllten Shaker geben und gut
schütteln. In ein eisgekühltes Weinglas abseihen und mit einer Spirale
aus Limettenschale garnieren. Glas: Weinglas. Dekoration: Limettenschale. Servierart:
on ice. Geschmack: süß.
Wer neue, mitunter exotische Geschmackserlebnisse
sucht, kann mit Wein, Sekt, Spirituosen und anderen Zutaten wunderbare Mixdrinks
komponieren.
Und es gibt ebenso Weine, die man gerne
langsam, als Longdrink im eigentlichen Sinne des Wortes genießt. Wer darüber
hinaus andere, mitunter exotische Geschmackserlebnisse sucht, kann mit Wein, Sekt,
Spirituosen und anderen Zutaten wunderbare Mixdrinks komponieren. Hier einige
Anregungen.
Den Wein
in eine Sektflöte oder ein kleines Weißweinglas gießen. Den Sekt
dazugeben und einmal langsam umrühren. Ein kleines Stück Zitronenschale
einer unbehandelten Frucht in das Glas geben.
Weißburgunder
Sekt brut Säfte und Grenadine in einer Sektschale mit drei Eiswürfeln
oder zwei Esslöffel Crush-Eis gut verrühren. Mit Sekt auffüllen,
einmal langsam umrühren. Mit einer halben Orangenscheibe
garnieren.
Die
Zutaten im Shaker mit drei Eiswürfeln kurz schütteln. In ein Longdrinkglas
seihen und mit Crush-Eis auffüllen oder vier Eiswürfel dazugeben. Mit
einer Limonenscheibe
und einem Stück Ananas oder einem Pfirsichviertel garnieren.
Den
Likör mit dem Saft und drei Eiswürfeln im Shaker kurz schütteln.
In eine Sektschale seihen. Mit dem Sekt auffüllen. Eine halbe
Orangenscheibe an den Glasrand stecken.
Den
Likör in ein 0,2 Liter fassende Weinglas gießen und mit dem gekühlten
Wein auffüllen.
Mitternachtszauber 6
cl edelsüßen Riesling 2 cl Weinbrand (möglichst einen Riesling-Weinbrand
vom Winzer) 2 cl Ananassaft 1 EL Zitronensaft Rieslingsekt
brut
Den Riesling
mit dem Weinbrand, dem Ananas- und Zitronensaft im Shaker mit drei Eiswürfeln
kurz schütteln. In ein Longdrinkglas seihen und mit dem Sekt auffüllen.
Mit einer Babyananasscheibe garnieren.
Den Weinbrand
mit dem Zitronensaft und dem Grenadinesirup im Shaker mit drei Eiswürfeln
kurz schütteln. In eine Sektschale seihen und mit dem Sekt auffüllen.
Mit einer Orangen- oder Zitronenscheibe garnieren.
Den Campari mit dem Likör und den Saft mit drei Eiswürfeln im Shaker kurz schütteln. In ein Longdrinkglas seihen und mit Sekt auffüllen. Eine halbe Orangenscheibe an den Glasrand stecken.
Alle Zutaten in einem Cocktailshaker ohne Eis einige Sekunden vermischen. Viel Eis zugeben und nochmals einige Sekunden mischen. In eine gut gekühlte Martini-Schale seihen und mit einem kleinen Zweig Minze garnieren.
Cocktails, Mocktails, Longdrinks und mehr.
Ganz genau weiß niemand, wie der Cocktail zu seinem Namen kam. Aber angeblich geht das Wort auf eine Gepflogenheit beim Hahnenkampf zurück: Dem unterlegenen Hahn wurde eine Schwanzfeder ausgerissen und dem Eigentümer des siegreichen Tiers überreicht. Anschließend wurde die Trophäe mit einem Drink»on the cock’s tail« begossen. Die Geschichte muss nicht stimmen. Aber gut erfunden ist sie allemal.
Fest steht dagegen: Ihre große Stunde hatten die Mixgetränke, die Cocktails und Longdrinks, Fizzs und Flips, in den Roaring Twenties. Hatten die bunten Cocktails bis dahin eher als unmännlich gegolten, etablierten sie sich in den goldenen Zwanzigern als mondän-eleganter Trinkgenuss. Der Grund: Im Zuge der Prohibition waren Bier und Wein in den USA kaum mehr zu haben. Deshalb wurden in den Speakeasies, den Flüsterkneipen mit illegalem Alkoholausschank, hauptsächlich Spirituosen serviert. Sie waren leichter zu schmuggeln und man konnte sie gut in fantasievollen Cocktails verbergen. Zudem ließ während des Alkoholverbots die Qualität der Brände oft zu wünschen übrig. Es bot sich also an, allzu raue Spirituosen mit Fruchtsaft und Aromagebern aufzuwerten. Die Mischung machts
Der Begriff Cocktail wird in der Umgangssprache für jede Art von alkoholischem Mixgetränk gebraucht. Professionelle Mixer unterscheiden feiner: Als Cocktails werden in der Regel nur shortdrinks bezeichnet – Mixgetränke, die nach den Regeln der International Bartenders Association (IBA) nicht mehr als sieben Zentiliter (cl) Gesamtmenge und fünf Zutaten enthalten dürfen, Tropfen (drops) oder Spritzer (dashes) eingeschlossen. Champagner- oder Sekt-Cocktails sind von diesen Regeln ausgenommen: Sie dürfen mehr als die üblichen 7 cl Menge enthalten. Die Basis von Sekt- und Champagner- Cocktails wird entweder direkt ins Glas gegeben oder vorab im Shaker geschüttelt beziehungsweise im Mixglas verrührt und ins Trinkglas abgeseiht. Erst danach wird mit Schaumwein aufgefüllt – vorsichtig, damit die darin enthaltene Kohlensäure erhalten bleibt. Je nach Geschmacksrichtung werden Cocktails eingeteilt in Dry, Medium Dry und Sweet Cocktails. Dry Cocktails wie Martini oder Manhattan sind als so genannte Pre-Dinner- Cocktails Standard jeder klassischen Bar. Die gehaltvolleren Sweet Cocktails mit Likör oder Sahne sind After-Dinner-Drinks und können sogar das Dessert ersetzen.
»Wenn
jemand zu
viele Martinis
trinkt, schreite
ich ein.«
Arrigo Cipriani,
Harry’s Bar
Mixgetränke mit einem Volumen von mindestens 14 cl gelten nach den IBA-Regeln als Longdrinks. Wie Cocktails dürfen auch sie höchstens fünf Zutaten enthalten. Fancy Drinks heißen Mixgetränke, die sich weder von der Menge noch von der Zubereitungsart her als Cocktails oder Longdrinks einordnen lassen. Die wohl bekannteste Vertreterin dieser Gruppe ist die »Caipirinha«.
Nichtalkoholische Cocktails werden oft als Mocktails bezeichnet – abgeleitet von engl. to mock = necken. Mit der gleichen Kreativität und Sorgfalt zubereitet wie ein Cocktail dürfen sie auf keiner guten Barkarte fehlen. Barprofis unterscheiden darüber hinaus zwischen Mix- und Mischgetränken.
Ein Mischgetränk bestehtaus zwei oder mehr fertigen Getränken, die miteinander vermischt werden: Typische Mischgetränke sind Gin Tonic (Gin mit Tonic Water), Wodka Lemon (Wodka mit Bitter Lemon) oder Cuba Libre (Rum mit Cola). Ein Mixgetränk besteht dagegen, bis auf wenige Ausnahmen, immer aus mindestens drei Zutaten. Vor allem aber: Es wird nicht zusammengegossen, sondern »zubereitet«.
Mixgetränke zubereiten: Es gibt vier Möglichkeiten, ein Mixgetränk zuzubereiten: im Shaker, im Mixglas, im Elektromixer oder direkt im Trinkglas.
Die wohl bekannteste Zubereitungsart ist das Schütteln im Shaker. Barprofis arbeiten bevorzugt mit dem Boston- Shaker, der aus einem Unterteil aus Glas und einem etwas kleineren Oberteil aus Metall besteht. Zuerst werden Eiswürfel in den Shaker gegeben, danach die einzelnen Zutaten in der im Rezept angegebenen Reihenfolge. Der geschlossene Shaker wird in waagrechter Haltung vom Körper weg und wieder zum Körper hin geschüttelt.
Anschließend wird der geschüttelte Drink durch einen strainer ins Trinkglas abgeseiht, ein Barsieb mit Spiralfeder, das die Eiswürfel beim Umgießen zurückhält. Das Abseihen ist auch dann erforderlich, wenn ein Drink »on the rocks« serviert werden soll: Eiswürfel, die mitgeschüttelt oder -gerührt wurden, gehören nicht ins Trinkglas. Geschüttelt werden alle Mischungen aus Zutaten, die sich nur schwer verbinden: Liköre, Fruchtsäfte, Sirup, Eier, Sahne und andere Milchprodukte.
Drinks aus leicht mischbaren Zutaten werden im Mixglas zubereitet. Das gilt besonders für transparente trockene und halbtrockene Cocktails wie Gimlet oder Martini, die beim Schütteln trüb werden könnten. Das Mix- oder Rührglas ist hoch, dickwandig und hat einen Ausgießschnabel. Gerührt wird mit dem bar spoon, einem langstieligen Barlöffel, der auch als Maßeinheit dient: Ein BL entspricht 0,5 cl. Eiswürfel und Zutaten werdenwerden in der im Rezept angegebenen Reihenfolge in das Rührglas gefüllt und schnell, kräftig und spiralförmig von oben nach unten durchgerührt. Gerührte Drinks werden wie geschüttelte grundsätzlich durch das Barsieb ins vorgekühlte Trinkglas abgeseiht.
Im Elektromixer werden bevorzugt Drinks zubereitet, die pürierte Früchte, Speiseeis oder andere feste Cremes enthalten oder als Frozen Drinks mit fein zerkleinerten Eiswürfeln serviert werden sollen. Diese Drinks werden im Allgemeinen nicht abgeseiht.
Einige Mixgetränke, vor allem Fancy Drinks, werden direkt im Trinkglas zubereitet. Der Fachausdruck dafür heißt »built in glass«. Für diese Form der Zubereitung gibt es keine festen Regeln, die angebrachte Vorgehensweise richtet sich nach dem jeweiligen Rezept.
Die fünf wichtigsten Regeln beim Mixen von Cocktails & Co.
1 Stellen Sie alle benötigten Arbeitsgeräte und Zutaten griffbereit.
2 Kühlen Sie Trinkgläser und Getränke immer vor.
3 Bevorzugen Sie Markenprodukte – die Qualität eines Mixgetränkes hängt von der Qualität aller Zutaten ab.
4 Falls Sie mehrere Drinks auf einmal gemixt haben, verteilen Sie die Menge abwechselnd auf die Trinkgläser.
5 Servieren Sie jedes Mixgetränk sofort nach der Fertigstellung.
Bar Classics: Gimlet
5 cl Vodka
3 cl Rose’s Lime Juice (Konzentrat)
Im Rührglas
Garnitur: 1 Limettenscheibe
Coconut Dream
3 cl Kokossirup
2 cl Sahne
15 cl Ananassaft
1 cl Grenadine
Alle Zutaten bis auf die Grenadine
shaken und auf Crushed Ice abseihen,
Grenadine floaten.
Garnitur: Ananasecke
Captain’s Colada
4 cl Captain Morgan Spiced Gold
16 cl Pina Colada Mix
Crushed Ice
Im Shaker gut schütteln und in
ein Cocktailglas abseihen. Mit Ananasscheibe und einer Cocktailkirsche
garnieren.
Planter’s Punch
3 cl Myers’s
6 cl Orangensaft
4 cl Ananassaft
1 cl Zitronensaft
1–2 cl Grenadine
Muskatnusspulver
Mit Eis im Shaker gut vermischen
und in ein mit Eis gefülltes Highball-
Glas geben. Mit Früchten
garnieren.
Modifier
Bartending Tipps - Basics Jeder
Cocktail besteht klassisch aus drei Komponenten, in die sich die Zutaten einteilen
lassen: Basis, Modifier und Flavouring Agent.
Basis:
Die Basis-Spirituose ist das Fundament des Cocktails. Sie verleiht dem
Drink seine Kraft. Manchmal wird eine Basis aus zwei harmonierenden Spirituosen
gebildet, selten auch aus dreien. Grundsätzlich ist der Genuss unterschiedlicher
Drinks mit gleichbleibender Basis am bekömmlichsten. Mixen Sie nicht mit
mehreren, verwandten Produkte wie Weinbrand/Cognac, Scotch/Bourbon, Portwein/Sherry
oder Gin/Vodka. Das birgt keinerlei geschmacklichen Vorteil.
Modifier:
Der Modifier oder Modifying Agent bestimmt die Richtung des Cocktails, ohne jedoch
die Basis zu dominieren. Meist sind Modifier Säfte, Wasser und Sodas oder
Weine. Flavouring Part:
Der Flavouring Agent ist der mengenmäßig kleinste Bestandteil. Er gibt
dem Drink den letzten Schliff, bestimmt oft die Farbe und das Aroma. Flavouring
Agents sind meist extrem konzentriert und werden daher nur in geringen Mengen
eingesetzt. Siehe auch Techniken.
Rum:
Natürlich der Grundstock schlechthin für jede Hausbar. Rum wird ausschließlich
aus Zuckerrohr erzeugt und stammt ursprünglich aus Asien. Rum, wie wir ihn
kennen, entstand aber in der Karibik, aus der heute die meisten bei uns erhältlichen
Premium-Rumsorten kommen. Der Gründer von BACARDI, Don Facundo Bacardi, hat
den weißen, gereiften Rum erfunden. Er entsteht, wenn der Rum nach der Reife
mehrfach gefiltert wird. Durch Lagerung in Holzfässern erhalten BACARDI Oro
und BACARDI Black ihre spezifischen, goldenen und dunklen Farbtöne.
Schwere: Die Schwere
eines Rums beschreibt die Entfaltung des Geschmacks auf Zunge und Gaumen. Je leichter
ein Rum ist, desto milder schmeckt er im fertigen Drink. Speziell gealterte Rumsorten
eignen sich auch für den puren Genuss . BACARDI Carta Blanca (leicht), BACARDI
Oro (leicht mit mittlerer Intensität), BACARDI Black (mittlere Schwere und
Intensität) und BACARDI 8 Años (leichter Rum mit hoher Intensität)
sind perfekte Zutaten für Ihren Traumdrink.
Whiskey:
Bei dieser Schreibweise weiß der Kenner sofort, dass es sich nur um einen
Iren oder Amerikaner handeln kann. Amerikanischer Whiskey besteht aus mindestens
51% Mais und muss zwei Jahre in ausgekohlten Eichenfässern lagern, bevor
er abgefüllt werden darf. Hier unterscheidet man wiederum zwischen Bourbon
Wiskey und Tennessee Wiskey, dessen berühmtester Vertreter JACK DANIELS
heißt. Sein ausgezeichneter Geschmack beruht auf dem Charcoal Mellowing
Verfahren (Holzkohlefilterung).
Whisky:
Whisky hingegen bezeichnet ausschließlich schottischen Whisky, auch Scotch
genannt. Ein Beispiel hierfür ist der elegante Schotte DEWARS. Schottischer
Whisky wird meistens zweimal destilliert und muss mindestens 3 Jahre in Eichenfässern
reifen und zwar im Urspungsland bevor er abgefüllt werden darf.
Gin: Ein weiterer, wichtiger
Vertreter der Basis-Spirituosen wurde berühmt durch den Longdrink Klassiker
Gin&Tonic: BOMBAY SAPPHIRE und eiskaltes Tonic Water gemixt das genussvolle
Kultgetränk der BOMBAY Blue Hour.
Vodka:
Heißt auf Russisch Wasser und wurde ursprünglich nur in Polen und Russland
produziert. Heute kommt der Favorit der Bartender aus Finnland und heißt
FINLANDIA Vodka. Vodka wird aus klarem Kornbrand hergestellt, in Russland auf
der Basis von Roggen oder Weizen, in Polen und der Ukraine aus Roggen und Kartoffeln.
Er gilt als das Getränk der Demut, weil er eine für jede Beimischung
offene Neutralität aufweist, die sich gut mit fruchtigen und pikanten Zutaten
kombinieren lässt.
Wermut:
Eigentlich ein Aperitif, verfeinert dieses Getränk aus Italien so manchen
Cocktail MARTINI, das Sinnbild des Wermut, existiert in den Qualitäten
Bianco, Rosso, Oro oder Extra Dry. Dies beschreibt gleichzeitig die Süße
des Wermuts.
Sekt: Sekt,
oder für diejenigen, die es exklusiver mögen, auch Champagner, ist die
krönende Zutat für elegante und feierliche Cocktails.
Sodawasser
und Limonaden: Strecken die entsprechenden Longdrinks, erfrischen durch
ihre prickelnde Kohlensäure.
Fruchtsaft:
Es ist mittlerweile fast jede Frucht als Saft verfügbar, vom gewöhnlichen Orangensaft bis zum Ananas-, Limetten-, Maracuja- und Zitronensaft. Somit sind der kreativen
Exotik im Drink keine Grenzen gesetzt. Mehr über Früchte: Früchtelexikon
- hier
Zuckersirup und Kokossirup:
In gewisser Weise ein Verwandter von BACARDI Rum, verleiht Sirup einem Cocktail
die Süße der Tropen.
Angostura/Bitter:
Angostura ist ein herbes Elixier, welches von einem deutschen Arzt einst als Medizin
erfunden wurde. Heute gibt es dem Cocktail den nötigen Pep. Bitters sind
herb-schmeckende Zusätze, die aus meist geheimen Blends von Kräutern
hergestellt werden. Sie ergänzen den Cocktail und geben ihm zusätzliches
Aroma. Aufgrund der hohen Konzentration werden nur Spritzer (dashes) verwendet,
da zuviel des Guten schnell den Gesamtgeschmack ruinieren kann.
Likör/Kräuterlikör:
Kräuterliköre verleihen Cocktails eine würzige Note. SOUTHERN COMFORT,
BÉNÉDICTINE oder CHINAMARTINI kommen hier zum Einsatz.
Weine:
Mehr über Weine: Weinlexikon - hier
Die
Weinrebe zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Für ihre
Qualität ist der natürliche Zuckergehalt der Trauben bei der Lese ausschlaggebend.
Speziell französische Weine, z.B. aus dem Hause MATEUS, haben besonderen
Ruhm erlangt. Sie eignen sich nicht nur als Begleitung zu einem exklusiven Dinner,
man kann mit einem leichten Wein auch Cocktails verfeinern.
Cognac:
Er ist ein krönender Abschluss einer guten Mahlzeit. Aber auch in vielen
weltbekannten Cocktails findet er sich wieder. Der Zusatz hinter dem Namen des
Cognacs, wie z.B. bei OTARD, weist auf eine Lagerzeit von mindestens 5 Jahren
(V.S.O.P) oder gar 6 Jahren (X.O.) für den jüngsten Bestandteil des
Cognacs hin.
Brandy:
Nicht nur in Spanien liebt die junge Generation jegliche Arten von Mixgetränken
auf Brandy-Basis. Insbesondere der sanfte Wilde OSBORNE 103 verkörpert
das moderne, leidenschaftliche Lebensgefühl und eignet sich hervorragend
als Grundlage für Longdrinks und Cocktails.
Triple
Sec: Dreifach trocken bezeichnet Curacao-Liköre (Zitrusliköre)
von gehobener Qualität mit einem Mindestalkoholgehalt von 35%vol. Sie weisen
einen geringeren Zuckergehalt auf.
Eier,
Sahne und Milch: Früher wurden mit diesen Zutaten einige Cocktails
zubereitet. Aufgrund von unsachgemäßer Lagerung ist man hier allerdings
dem hohen Salmonellen-Risiko ausgesetzt. Verzichten Sie, wenn möglich, auf
Eier oder versichern Sie sich, dass Kühlkette und das MHD eingehalten wurden.
Worcestershire-Sauce:
Verwendung wie Tabasco.
Brauner
Zucker: Für Caipirissima und zum Süßen von Heißgetränken.
Zubereitung: Eiswürfel in ein Molinari Glas geben, Zutaten
in beschriebener Reihenfolge in Schichten gießen. Glas: Shooter Glas. Dekoration:
Keine. Servierart: on ice. Geschmack: sahnig/cremig, süß.
Zubereitung:
MOLINARI Sambuca in ein Glas füllen, 3 Kaffeebohnen dazu und anzünden.
Glas: Shooter Glas. Dekoration: Keine. Servierart: heiß. Geschmack: würzig,
süß.
Zutaten: 4,5 cl BOMBAY SAPPHIRE London Dry Gin
4,5 cl Orangensaft
0,5 cl Molinari Sambuca extra
0,5 cl Grenadinesirup Eiswürfel
Zubereitung:
Alle Zutaten zusammen mit Eiswürfeln in ein Rührglas geben und gut verrühren.
In ein Cocktailglas abseihen und mit einer Scheibe Orangenschale garnieren. Glas:
Cocktailglas. Dekoration: Orangenschale. Servierart: on ice. Geschmack: fruchtig.
Zutaten ohne Grenadine mit Eiswürfeln kräftig im Shaker schütteln. Durch ein Barsieb in ein Longdrink-Glas abgießen. Grenadine langsam darüber laufen lassen. Mit einer Orangenscheibe servieren. PDF Übersicht über MOUNT GAY RUM
Mary Drinkart:
Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zubereitung: Die Zutaten auf Eiswürfeln in ein
Longdrinkglas geben und gut umrühren. Mit einer Selleriestange obenauf dekorieren.
Glas: Longdrinkglas. Dekoration: Selleriestange. Servierart: on ice. Geschmack:
würzig.
Mixen
wie die Profis Die 10 goldenen Regeln.
Vorbereitung:
Stellen Sie alle Zutaten bereit (mise en place), damit Sie nicht lange suchen
und Ihre Gäste nicht warten müssen. Ein Aperitif wird vor dem Essen
getrunken, um den Appetit anzuregen. Ein Digestif danach, um den Magen zu schließen.
Präzision:
Halten Sie sich möglichst genau an die angegebenen Mengen, es sei denn, Sie
möchten eigene Cocktails kreieren. Wichtig bei Eigenkreationen ist, dass
die Zutaten aufeinander abgestimmt sind. Gießen Sie die Zutaten mit einem
Messglas in den Shaker. Testen Sie Ihr Ergebnis. Ein Martini z.B. schmeckt umso
trockener, je weniger Wermut verwendet wird.
Sauberkeit:
Sauberkeit ist beim Mixen oberstes Gebot. Also vorher Hände waschen und alles
sofort nach Gebrauch reinigen. Verwenden Sie beim Anfassen von Fruchtstücken
eine Gabel und für Eis eine Eiszange oder eine Eisschaufel.
Füllhöhe:
Gießen Sie die Gläser nicht bis zum Rand voll. Das sieht hübscher
aus und die Kleidung Ihrer Gäste wird es Ihnen danken.
Kohlensäure:
Kohlensäurehaltige Getränke, wie Sodawasser, Limonade oder Sekt werden
nicht mitgeschüttelt, sondern immer direkt ins Servierglas gefüllt.
Vorkühlen/Frosting:
Alle Cocktails müssen eiskalt sein. Das zum Shaken benutze Eis bleibt aber
immer im Shaker. Sie können auch die Serviergläser schon vorkühlen.
Das klappt am besten im Gefrierfach des Kühlschranks oder im Winter auf dem
Balkon.
Fruchtpüree:
Möchten Sie Früchte für Sekt- oder Champagnercocktails pürieren,
dann geben Sie gleichzeitig einen Schuss Sekt oder Champagner mit in den Mixer.
So setzt sich das Fruchtpüree beim Auffüllen nicht am Glasboden ab.
Zitrusschale:
Häufig finden Sie in den Rezeptanweisungen "mit Zitronen- oder Orangenschale
abspritzen": Nehmen Sie ein kleines Stück unbehandelte Zitrusschale
mit der Schalenseite nach unten zwischen Daumen und Zeigefinger, halten Sie diese
über das Servierglas und drücken Sie die Schale kurz zusammen.
Frische: Außer Bowlen und Heißgetränken sollten alle Drinks
sofort nach ihrer Zubereitung getrunken werden.
Die
richtige Verkostung: 1. Aussehen: Betrachten
Sie den Drink nach Aussehen, Farbe und Garnitur. Die Garnitur sollte dabei nicht
zu üppig sein. Schließlich ist es ein Drink und kein Fruchtsalat. 2.
Aroma: Nehmen Sie, wenn möglich, die Garnitur vom Glas, rühren Sie ggf.
noch einmal um und riechen Sie am Drink. 3. Geschmack: Rühren Sie ggf.
noch einmal um und trinken Sie mit oder ohne Trinkhalm.
Mojito
- Der Drink zum Film
MIAMI VICE Drinkart: Cocktail/Longdrink
Jahreszeit:
ganzjährig
Zubereitung:
Ein Limettenachtel, einen Barlöffel brauner Rohrzucker und einige Blätter
Minze mit einem Stößel im Tumbler andrücken. Mit crushed Ice füllen,
den BACARDI Oro darübergießen und vorsichtig umrühren. Das Glas
mit Sodawasser auffüllen und mit einem Minzezweig dekorieren. Glas: Tumbler.
Dekoration: Frische Minze. Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend, würzig.
Historie/Anekdote: BACARDI Mojito ist der offizielle Miami Vice Cocktail! Mehr
zum Film: www.miamivice.com.
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