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dieser Seite: Basis, Modifier, Flavouring, Part, Rum, Schwere, Whiskey, Whisky,
Gin, Wodka, Wermut, Sekt, Sodawasser, Limonaden, Zuckersirup, Kokossirup, Angostura,
Bitter, Likör, Kräuterlikör, Weine, Cognac, Brandy, Triple, Sec,
Eier, Sahne, Wodka on the Rocks, Wodka Sour.
Weinbrand
/ Cognac - Kleine Weinbrand- und Cognac-Kunde.
Weinbrand trägt sowohl seinen Ursprungsstoff als auch seine Herstellungsweise
im Namen. Er wird auf Branntwein, d.h. Weindestillat, das zu weniger als 86 %vol
destilliert wurde, gewonnen. Destilliert wird in zwei Schritten. Beim ersten Brennvorgang
wird der sogenannte "Rauhbrand" und beim zweiten Brennvorgang der "Feinbrand"
erhalten, das eigentliche, "Herzstück" genannte Weindestillat.
Nach der Destillation schließt sich die Lagerung und Reifung der Destillate
in Eichenholzfässern an. Sie muss mindestens 6 Monate betragen, wenn das
Fassungsvermögen der Fässer unter 1.000 Litern liegt. Bei Verwendung
größerer Fässer beträgt die Mindestreifezeit 12 Monate. Häufig
werden die gesetzlich vorgeschriebenen Lagerzeiten deutlich überschritten.
Das typische Fass für die Lagerung von Weindestillat hat ein Fassungsvolumen
von etwa 350 Litern und wird - wie bei Cognac - traditionell aus dem Holz der
Limousin-Eiche gefertigt. Die Destillate können darin "atmen".
Durch den Zutritt von Sauerstoff durch die Fassporen entstehen Bouquet- und Aromastoffe
die - im Zusammenwirken mit den aus dem Holz in das Destillat übergehenden
Farb- und Aromastoffen - dem Weindestillat seinen typischen Charakter und Farbe
verleihen. Die Verschiedenheiten von Fass zu Fass innerhalb eines "Destillat-Jahrgangs"
gleicht der Brennmeister mittels "Egalisieren" aus. Der nächste
Harmonieabgleich geschieht bei der Komposition einer bestimmten Marke. Den Vorgang
des Mischens verschiedener Destillate zum typischen Markengeschmack nennt man
"Mariage" (Vermählung). Ist die Mariage abgeschlossen, kann die
Mischung mit sogenannten Typagen abgerundet werden. Mit aufbereitetem Trinkwasser
wird der Alkoholgehalt auf den gesetzlich vorgeschriebenen Alkoholgehalt von mindestens
36 %vol herabgesetzt. Siehe Stichwort Deutscher Weinbrand.
Kleine Weinbrand-
und Cognac-Kunde Wie zwei Brüder: Weinbrand und Cognac sind eng miteinander
verwandt. Beide Spirituosen entstehen aus einem Weindestillat. Beim Cognac stammen
die Trauben aus dem französischen Weinbaugebiet "Charente", daher
ist seine Bezeichnung gesetzlich geschützt. Die Trauben des Weinbrands hingegen
unterliegen keiner Herkunftsbeschränkung. Bei der großen Vielfalt der
Spirituosen gehört der Weinbrand wohl zu denjenigen mit der ältesten
Geschichte. Bereits 1321 enthielt ein deutschsprachiges Dokument einen Hinweis
auf gebrannten Wein. Damals galt er jedoch als Heilmittel und wurde nur in Apotheken
verkauft.
Der Cognac hat sich seit mehreren hundert Jahren zu einem der
international bekanntesten Erzeugnisse Frankreichs entwickelt. Der Überseehandel
der französischen Weinbauern war Grund für seine Entwicklung. So hatten
die Winzer festgestellt, dass Wein die langen Seereisen nicht überstand.
Dies brachte sie auf den Gedanken, ihre Weine durch Destillation zu verstärken
und zu konzentrieren. Der so konzentrierte Wein musste mit Wasser getrunken werden,
um den Geschmack wiederzuerlangen. Erst im 17. und 18. Jahrhundert wurde es üblich,
den Weinbrand in Fässern aus Eichenholz zu lagern, wodurch er seine Schärfe
verlor und seine typische goldbraune Farbe erlangte.
Die
Weinband-Herstellung: Die Qualität eines Weinbrands beginnt bei der Auswahl
geeigneter Weine. Aus ihnen werden die Destillate gewonnen, die für Aroma
und Geschmack des klassischen Weinbrands ausschlaggebend sind. Der Destillationsvorgang
vollzieht sich im Wesentlichen in zwei Schritten: in der Herstellung des "Raubrandes"
und der Gewinnung des "Feinbrandes". Der erste Destillationsschritt,
der "Raubrand", enthält noch unerwünschte Stoffe. Diese werden
beim zweiten Schritt, der Destillation, herausgefiltert.
Dabei wird unterschieden
in Vorlauf, Mittellauf und Nachlauf. Der für Aroma und Geschmack wichtige
"Feinbrand" ist hierbei der Mittellauf. Das ist eine wasserhelle Flüssigkeit
mit einem Alkoholgehalt von etwa 70 %vol. Ihm steht jetzt eine Zeit des Reifens
bevor. Am Ende der Reifezeit wird aus Destillaten verschiedener Herkunft und verschiedener
Jahrgänge eine harmonische Mischung komponiert.
Die
Cognac-Herstellung: Der Cognac verdankt seine Originalität der strengen Abgrenzung
des Herstellungsgebietes, dem Boden, dem Klima und den Rebsorten. Die Destillation
erfolgt im Charentaiser Brenngerät, das im Prinzip dem entspricht, das seit
Jahrhunderten in der Charente verwendetet wird. Auch wurden die zwei aufeinander
folgenden Brennvorgänge auf offenem Feuer beibehalten.
Der
Genuss: Weinbrand und Cognac werden gern zum Abschluss einer guten Mahlzeit getrunken.
Sie werden eigens in für sie geschaffenen Schwenkern oder Tulpengläsern
gereicht. Besonders Weinbrand wird oft mit Cola, Tonic Water, Apfelsaft, Orangensaft
oder Sodawasser als erfrischender Longdrink gemischt. Die "Brüder"
Weinbrand und Cognac sind darüber hinaus Basis vieler Cocktails.
Whiskey
/ Whisky:Bartending Tipps -
Basics Jeder Cocktail besteht klassisch
aus drei Komponenten, in die sich die Zutaten einteilen lassen: Basis, Modifier
und Flavouring Agent.
Basis:
Die Basis-Spirituose ist das Fundament des Cocktails. Sie verleiht dem
Drink seine Kraft. Manchmal wird eine Basis aus zwei harmonierenden Spirituosen
gebildet, selten auch aus dreien. Grundsätzlich ist der Genuss unterschiedlicher
Drinks mit gleichbleibender Basis am bekömmlichsten. Mixen Sie nicht mit
mehreren, verwandten Produkte wie Weinbrand/Cognac, Scotch/Bourbon, Portwein/Sherry
oder Gin/Wodka. Das birgt keinerlei geschmacklichen Vorteil.
Modifier:
Der Modifier oder Modifying Agent bestimmt die Richtung des Cocktails, ohne jedoch
die Basis zu dominieren. Meist sind Modifier Säfte, Wasser und Sodas oder
Weine. Flavouring Part:
Der Flavouring Agent ist der mengenmäßig kleinste Bestandteil. Er gibt
dem Drink den letzten Schliff, bestimmt oft die Farbe und das Aroma. Flavouring
Agents sind meist extrem konzentriert und werden daher nur in geringen Mengen
eingesetzt. Siehe auch Techniken.
Rum:
Natürlich der Grundstock schlechthin für jede Hausbar. Rum wird ausschließlich
aus Zuckerrohr erzeugt und stammt ursprünglich aus Asien. Rum, wie wir ihn
kennen, entstand aber in der Karibik, aus der heute die meisten bei uns erhältlichen
Premium-Rumsorten kommen. Der Gründer von BACARDI, Don Facundo Bacardi, hat
den weißen, gereiften Rum erfunden. Er entsteht, wenn der Rum nach der Reife
mehrfach gefiltert wird. Durch Lagerung in Holzfässern erhalten BACARDI Oro
und BACARDI Black ihre spezifischen, goldenen und dunklen Farbtöne.
Schwere: Die Schwere
eines Rums beschreibt die Entfaltung des Geschmacks auf Zunge und Gaumen. Je leichter
ein Rum ist, desto milder schmeckt er im fertigen Drink. Speziell gealterte Rumsorten
eignen sich auch für den puren Genuss . BACARDI Carta Blanca (leicht), BACARDI
Oro (leicht mit mittlerer Intensität), BACARDI Black (mittlere Schwere und
Intensität) und BACARDI 8 Años (leichter Rum mit hoher Intensität)
sind perfekte Zutaten für Ihren Traumdrink.
Whiskey:
Bei dieser Schreibweise weiß der Kenner sofort, dass es sich nur um einen
Iren oder Amerikaner handeln kann. Amerikanischer Whiskey besteht aus mindestens
51% Mais und muss zwei Jahre in ausgekohlten Eichenfässern lagern, bevor
er abgefüllt werden darf. Hier unterscheidet man wiederum zwischen Bourbon
Wiskey und Tennessee Wiskey, dessen berühmtester Vertreter JACK DANIELS
heißt. Sein ausgezeichneter Geschmack beruht auf dem Charcoal Mellowing
Verfahren (Holzkohlefilterung).
Whisky:
Whisky hingegen bezeichnet ausschließlich schottischen Whisky, auch Scotch
genannt. Ein Beispiel hierfür ist der elegante Schotte DEWARS. Schottischer
Whisky wird meistens zweimal destilliert und muss mindestens 3 Jahre in Eichenfässern
reifen und zwar im Urspungsland bevor er abgefüllt werden darf.
Gin: Ein weiterer, wichtiger
Vertreter der Basis-Spirituosen wurde berühmt durch den Longdrink Klassiker
Gin&Tonic: BOMBAY SAPPHIRE und eiskaltes Tonic Water gemixt das genussvolle
Kultgetränk der BOMBAY Blue Hour.
Wodka:
Heißt auf Russisch Wasser und wurde ursprünglich nur in Polen und Russland
produziert. Heute kommt der Favorit der Bartender aus Finnland und heißt
FINLANDIA Wodka. Wodka wird aus klarem Kornbrand hergestellt, in Russland auf
der Basis von Roggen oder Weizen, in Polen und der Ukraine aus Roggen und Kartoffeln.
Er gilt als das Getränk der Demut, weil er eine für jede Beimischung
offene Neutralität aufweist, die sich gut mit fruchtigen und pikanten Zutaten
kombinieren lässt.
Wermut:
Eigentlich ein Aperitif, verfeinert dieses Getränk aus Italien so manchen
Cocktail MARTINI, das Sinnbild des Wermut, existiert in den Qualitäten
Bianco, Rosso, Oro oder Extra Dry. Dies beschreibt gleichzeitig die Süße
des Wermuts.
Sekt: Sekt,
oder für diejenigen, die es exklusiver mögen, auch Champagner, ist die
krönende Zutat für elegante und feierliche Cocktails. Sodawasser
und Limonaden: Strecken die entsprechenden Longdrinks, erfrischen durch
ihre prickelnde Kohlensäure.
Fruchtsaft:
Es ist mittlerweile fast jede Frucht als Saft verfügbar, vom gewöhnlichen
Orangensaft bis zum Ananas-, Limetten-, Maracuja- und Zitronensaft. Somit sind
der kreativen Exotik im Drink keine Grenzen gesetzt. Mehr über Früchte:
Früchtelexikon - hier
Zuckersirup und Kokossirup:
In gewisser Weise ein Verwandter von BACARDI Rum, verleiht Sirup einem Cocktail
die Süße der Tropen.
Angostura/Bitter:
Angostura ist ein herbes Elixier, welches von einem deutschen Arzt einst als Medizin
erfunden wurde. Heute gibt es dem Cocktail den nötigen Pep. Bitters sind
herb-schmeckende Zusätze, die aus meist geheimen Blends von Kräutern
hergestellt werden. Sie ergänzen den Cocktail und geben ihm zusätzliches
Aroma. Aufgrund der hohen Konzentration werden nur Spritzer (dashes) verwendet,
da zuviel des Guten schnell den Gesamtgeschmack ruinieren kann.
Likör/Kräuterlikör:
Kräuterliköre verleihen Cocktails eine würzige Note. SOUTHERN COMFORT,
BÉNÉDICTINE oder CHINAMARTINI kommen hier zum Einsatz.
Weine:
Mehr über Weine: Weinlexikon - hier
Die
Weinrebe zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Für ihre
Qualität ist der natürliche Zuckergehalt der Trauben bei der Lese ausschlaggebend.
Speziell französische Weine, z.B. aus dem Hause MATEUS, haben besonderen
Ruhm erlangt. Sie eignen sich nicht nur als Begleitung zu einem exklusiven Dinner,
man kann mit einem leichten Wein auch Cocktails verfeinern.
Cognac:
Er ist ein krönender Abschluss einer guten Mahlzeit. Aber auch in vielen
weltbekannten Cocktails findet er sich wieder. Der Zusatz hinter dem Namen des
Cognacs, wie z.B. bei OTARD, weist auf eine Lagerzeit von mindestens 5 Jahren
(V.S.O.P) oder gar 6 Jahren (X.O.) für den jüngsten Bestandteil des
Cognacs hin.
Brandy:
Nicht nur in Spanien liebt die junge Generation jegliche Arten von Mixgetränken
auf Brandy-Basis. Insbesondere der sanfte Wilde OSBORNE 103 verkörpert
das moderne, leidenschaftliche Lebensgefühl und eignet sich hervorragend
als Grundlage für Longdrinks und Cocktails.
Triple
Sec: Dreifach trocken bezeichnet Curacao-Liköre (Zitrusliköre)
von gehobener Qualität mit einem Mindestalkoholgehalt von 35%vol. Sie weisen
einen geringeren Zuckergehalt auf.
Eier,
Sahne und Milch: Früher wurden mit diesen Zutaten einige Cocktails
zubereitet. Aufgrund von unsachgemäßer Lagerung ist man hier allerdings
dem hohen Salmonellen-Risiko ausgesetzt. Verzichten Sie, wenn möglich, auf
Eier oder versichern Sie sich, dass Kühlkette und das MHD eingehalten wurden.
Worcestershire-Sauce:
Verwendung wie Tabasco.
Brauner
Zucker: Für Caipirissima und zum Süßen von Heißgetränken.
Whisk(e)y
+ Whisky Kunde
Whisk(e)y Nach EG-Recht eine Spirituose, die mittels Destillation aus einer Getreidemaische
gewonnen wird, die durch in ihr enthaltenen Malzamylasen mit oder ohne Zusatz
weiterer Enzyme verzuckert und mit Hefe vergoren wurde. Die Getreidemaische wird
zu weniger als 94,8 %vol so destilliert, dass das Destillationserzeugnis das Aroma
und den Geschmack der verwendeten Ausgangsstoffe aufweist. Die Mindestlagerzeit
beträgt drei Jahre in Holzfässern mit einem Fassungsvermögen von
700 Litern oder weniger. In der Praxis lagern diese sehr viel länger. Whisky
muss einen Mindestalkoholgehalt von 40 %vol aufweisen. Siehe Stichwort Blended
Whisky, Malt Whisky, Single Malt Whisky, Scotch Whisky, Bourbon
Whisky Whisky
wird unterteilt in 2 Hauptarten: 1. der unverschnittene/reine Whisky (straight,
single / unblended) und 2. der verschnittene Whisky (blended). Unverschnittene
Whiskys werden entweder aus einer bestimmten Getreidesorte hergestellt, oder kommen
aus einer einzigen Brennerei (wird nicht mit anderen Whiskys gemischt).
Verschnittene
Whiskys (blended)
wird der Whiskgenannt, der aus den Produkten vieler verschiedener Destillen zusammengesetzt
werden. Auch die Getreidesorten zur Herstellung des verschnittenen Whiskys sind
unterschiedlich. Unverschnittener Whisky hat ein eigenes Aroma und schmeckt intensiver,
verschnittener Whisky ist milder und hat einen niedrigeren Alkoholgehalt.
Scotch
Single Malts: Bowmore (stammt von der Insel
Islay ) Glenfarclas (stammt aus den Highlands, Region Speyside) Aberlour
(stammt aus den Highlands , Region Speyside) Bladnoch (stammt aus den Lowlands)
Schottische
Blends: White Horse, Johnnie Walker Red
Label, Clan Campbell. Ballentine`s.
Die
Whiskys: Tullamore
Dew, Jameson, Old Bushmills, Paddy.
Japanische
Single Malts: Yamazaki, Karuizawa.
Amerikanische
Whiskys: Jack Daniel`s (Tennessee), George
Dickel (Tennessee).
Bourbon-Whisky:,
im Beam (Kentucky), Early Times (Kentucky), Old Fitzgerald (Kentucky), J.
W. Harper (Kentucky).
Hergestellt werden Whisky-Liköre,
in dem man diese Whiskys mit Kräutern oder Honig behandelt.
Kleine
Whisky-Kunde Sein Name sagt alles: Das
Wort "Whisky" kommt aus dem Gälischen und bedeutet "Lebenswasser".
Das traditionsreiche Getränk weckt nicht nur Lebensgeister, sondern ist auch
ein Quell des Genusses für jeden Liebhaber von Spirituosen. Ebenso faszinierend
wie sein Name ist seine Geschichte. 1494 ist das Jahr seiner ersten urkundlichen
Erwähnung in seiner Ursprungsregion Schottland.
Doch schon bald wurde
die Produktion von Whisky stark beschränkt: 1505 ging in Edinburgh das erste
belegte Monopol zur Destillation an die Chirurgengilde. 1579 beschloss das schottische
Parlament schließlich, dass ausschließlich Earls, Lords, Barons und
Gentlemen Whisky zum Eigenbedarf destillieren dürfen. Nur: Bei der Landbevölkerung
hatte sich zu dieser Zeit die Whiskyherstellung längst eingebürgert.
Die Regierung sah in dieser Schwarzbrennerei eine weitere Einnahmequelle und belegte
1644 im "Act of Excise" eine Steuer auf den Alkohol, der auf dem Land
produziert wurde. Jedoch ohne viel Erfolg.
1777
hatten beispielsweise in Edinburgh nur acht von 408 Brennereien eine Lizenz. 1821
wurden in ganz Schottland 14.000 illegale Destillerien ausgehoben. Um die Schwarzbrennerei
zu beenden, wurde schließlich 1823 ein neuer "Excise Act" verabschiedet.
Mit ihm kürzte die Regierung die Abgaben der Brenner. Das hatte zur Folge,
dass viele Schwarzbrenner ihre Destillerien legalisierten. Auch die Bevölkerung
anderer Länder ist schnell auf den Geschmack gekommen. So wird heute zwischen
vier verschiedenen Whiskyarten unterschieden.
Verschiedene
Länder, unterschiedliche Whiskys Jeder Whisky wird aus einer Getreidemaische
hergestellt, die destilliert wird (siehe "Destilliationsverfahren").
Die Getreidearten, die in den verschiedenen Ländern für die Maische
verwendet werden, sind jedoch unterschiedlich. Zu der Güte, die einen Whisky
auszeichnen, führen neben den Rohstoffen, die unterschiedlich verarbeitet
werden (Malt Whisky wird zum Beispiel ausschließlich aus Gerste hergestellt,
die zum Keimen gebracht und dann über Torf- oder Kohlefeuer je nach Ursprungsgebiet
getrocknet wird), die Wasserqualität sowie die Art und Dauer der Reifung
in Holzfässern. Whiskys haben einen Mindestalkoholgehalt von 40 %vol.
Der
Genuss Egal, welches Herkunftsland und welchen Geschmack Sie bevorzugen. Sie
werden feststellen: Der Name ist treffend! Whisky ist in Maßen genossen
ein wahres "Lebenswasser".
White Lady
2 cl Original Schlichte oder Schwarze Wacholder
2 cl Orangenlikör (Cointreau)
1 cl Limonensaft
Mit Eiswürfeln im Cocktailshaker zubereiten oder gut durchrühren und mit einem Eiswürfel in ein Cocktailglas geben, mit Maraschino-Kirsche dekorieren.
Wine Cooler
Drinkart: Cocktail/Longdrink
Jahreszeit: Sommer
Zutaten:
5 cl MARTINI Bianco
4 cl MATEUS White
4 cl Sprite
Zubereitung: MARTINI Bianco in ein Weinglas geben, Weisswein dazu Limette und mit Sprite auffüllen. Glas: Weinglas. Dekoration: Limette nschale. Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend, süß.
Wodka
Bartending Tipps - Basics Jeder Cocktail besteht klassisch aus drei Komponenten, in die sich die Zutaten einteilen lassen: Basis, Modifier und Flavouring Agent.
Basis: Die Basis-Spirituose ist das Fundament des Cocktails. Sie verleiht dem Drink seine Kraft. Manchmal wird eine Basis aus zwei harmonierenden Spirituosen gebildet, selten auch aus dreien. Grundsätzlich ist der Genuss unterschiedlicher Drinks mit gleichbleibender Basis am bekömmlichsten. Mixen Sie nicht mit mehreren, verwandten Produkte wie Weinbrand/Cognac, Scotch/Bourbon, Portwein/Sherry oder Gin/Vodka. Das birgt keinerlei geschmacklichen Vorteil.
Modifier: Der Modifier oder Modifying Agent bestimmt die Richtung des Cocktails, ohne jedoch die Basis zu dominieren. Meist sind Modifier Säfte, Wasser und Sodas oder Weine.
Flavouring Part: Der Flavouring Agent ist der mengenmäßig kleinste Bestandteil. Er gibt dem Drink den letzten Schliff, bestimmt oft die Farbe und das Aroma. Flavouring Agents sind meist extrem konzentriert und werden daher nur in geringen Mengen eingesetzt. Siehe auch Techniken.
Rum: Natürlich der Grundstock schlechthin für jede Hausbar. Rum wird ausschließlich aus Zuckerrohr erzeugt und stammt ursprünglich aus Asien. Rum, wie wir ihn kennen, entstand aber in der Karibik, aus der heute die meisten bei uns erhältlichen Premium-Rumsorten kommen. Der Gründer von BACARDI, Don Facundo Bacardi, hat den weißen, gereiften Rum erfunden. Er entsteht, wenn der Rum nach der Reife mehrfach gefiltert wird. Durch Lagerung in Holzfässern erhalten BACARDI Oro und BACARDI Black ihre spezifischen, goldenen und dunklen Farbtöne.
Schwere: Die Schwere eines Rums beschreibt die Entfaltung des Geschmacks auf Zunge und Gaumen. Je leichter ein Rum ist, desto milder schmeckt er im fertigen Drink. Speziell gealterte Rumsorten eignen sich auch für den puren Genuss . BACARDI Carta Blanca (leicht), BACARDI Oro (leicht mit mittlerer Intensität), BACARDI Black (mittlere Schwere und Intensität) und BACARDI 8 Años (leichter Rum mit hoher Intensität) sind perfekte Zutaten für Ihren Traumdrink.
Whiskey: Bei dieser Schreibweise weiß der Kenner sofort, dass es sich nur um einen Iren oder Amerikaner handeln kann. Amerikanischer Whiskey besteht aus mindestens 51% Mais und muss zwei Jahre in ausgekohlten Eichenfässern lagern, bevor er abgefüllt werden darf. Hier unterscheidet man wiederum zwischen Bourbon Wiskey und Tennessee Wiskey, dessen berühmtester Vertreter JACK DANIELS heißt. Sein ausgezeichneter Geschmack beruht auf dem Charcoal Mellowing Verfahren (Holzkohlefilterung).
Whisky: Whisky hingegen bezeichnet ausschließlich schottischen Whisky, auch Scotch genannt. Ein Beispiel hierfür ist der elegante Schotte DEWARS. Schottischer Whisky wird meistens zweimal destilliert und muss mindestens 3 Jahre in Eichenfässern reifen und zwar im Urspungsland bevor er abgefüllt werden darf.
Gin: Ein weiterer, wichtiger Vertreter der Basis-Spirituosen wurde berühmt durch den Longdrink Klassiker Gin&Tonic: BOMBAY SAPPHIRE und eiskaltes Tonic Water gemixt das genussvolle Kultgetränk der BOMBAY Blue Hour.
Vodka: Heißt auf Russisch Wasser und wurde ursprünglich nur in Polen und Russland produziert. Heute kommt der Favorit der Bartender aus Finnland und heißt FINLANDIA Vodka. Vodka wird aus klarem Kornbrand hergestellt, in Russland auf der Basis von Roggen oder Weizen, in Polen und der Ukraine aus Roggen und Kartoffeln. Er gilt als das Getränk der Demut, weil er eine für jede Beimischung offene Neutralität aufweist, die sich gut mit fruchtigen und pikanten Zutaten kombinieren lässt.
Wermut: Eigentlich ein Aperitif, verfeinert dieses Getränk aus Italien so manchen Cocktail MARTINI, das Sinnbild des Wermut, existiert in den Qualitäten Bianco, Rosso, Oro oder Extra Dry. Dies beschreibt gleichzeitig die Süße des Wermuts.
Sekt: Sekt, oder für diejenigen, die es exklusiver mögen, auch Champagner, ist die krönende Zutat für elegante und feierliche Cocktails.
Sodawasser und Limonaden: Strecken die entsprechenden Longdrinks, erfrischen durch ihre prickelnde Kohlensäure.
Fruchtsaft: Es ist mittlerweile fast jede Frucht als Saft verfügbar, vom gewöhnlichen Orangensaft bis zum Ananas-, Limetten-, Maracuja- und Zitronensaft. Somit sind der kreativen Exotik im Drink keine Grenzen gesetzt. Mehr über Früchte: Früchtelexikon - hier
Zuckersirup und Kokossirup: In gewisser Weise ein Verwandter von BACARDI Rum, verleiht Sirup einem Cocktail die Süße der Tropen.
Angostura/Bitter: Angostura ist ein herbes Elixier, welches von einem deutschen Arzt einst als Medizin erfunden wurde. Heute gibt es dem Cocktail den nötigen Pep. Bitters sind herb-schmeckende Zusätze, die aus meist geheimen Blends von Kräutern hergestellt werden. Sie ergänzen den Cocktail und geben ihm zusätzliches Aroma. Aufgrund der hohen Konzentration werden nur Spritzer (dashes) verwendet, da zuviel des Guten schnell den Gesamtgeschmack ruinieren kann.
Likör/Kräuterlikör: Kräuterliköre verleihen Cocktails eine würzige Note. SOUTHERN COMFORT, BÉNÉDICTINE oder CHINAMARTINI kommen hier zum Einsatz.
Weine: Mehr über Weine: Weinlexikon - hier
Die Weinrebe zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Für ihre Qualität ist der natürliche Zuckergehalt der Trauben bei der Lese ausschlaggebend. Speziell französische Weine, z.B. aus dem Hause MATEUS, haben besonderen Ruhm erlangt. Sie eignen sich nicht nur als Begleitung zu einem exklusiven Dinner, man kann mit einem leichten Wein auch Cocktails verfeinern.
Cognac: Er ist ein krönender Abschluss einer guten Mahlzeit. Aber auch in vielen weltbekannten Cocktails findet er sich wieder. Der Zusatz hinter dem Namen des Cognacs, wie z.B. bei OTARD, weist auf eine Lagerzeit von mindestens 5 Jahren (V.S.O.P) oder gar 6 Jahren (X.O.) für den jüngsten Bestandteil des Cognacs hin.
Brandy: Nicht nur in Spanien liebt die junge Generation jegliche Arten von Mixgetränken auf Brandy-Basis. Insbesondere der sanfte Wilde OSBORNE 103 verkörpert das moderne, leidenschaftliche Lebensgefühl und eignet sich hervorragend als Grundlage für Longdrinks und Cocktails.
Triple Sec: Dreifach trocken bezeichnet Curacao-Liköre (Zitrusliköre) von gehobener Qualität mit einem Mindestalkoholgehalt von 35%vol. Sie weisen einen geringeren Zuckergehalt auf.
Eier, Sahne und Milch: Früher wurden mit diesen Zutaten einige Cocktails zubereitet. Aufgrund von unsachgemäßer Lagerung ist man hier allerdings dem hohen Salmonellen-Risiko ausgesetzt. Verzichten Sie, wenn möglich, auf Eier oder versichern Sie sich, dass Kühlkette und das MHD eingehalten wurden.
Worcestershire-Sauce: Verwendung wie Tabasco.
Brauner Zucker: Für Caipirissima und zum Süßen von Heißgetränken.
Wodka
Martini Drinkart: Cocktail/Longdrink Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten: 3 cl FINLANDIA Wodka 1 cl MARTINI Extra Dry Eiswürfel
Zubereitung:
MARTINI Extra Dry in ein mit Eiswürfeln gefülltes Rührglas geben
und verrühren. Inhalt abseihen, so dass nur eine geringe Menge MARTINI auf
den Eiswürfeln im Rührglas zurückbleibt. FINLANDIA Wodka in das
Rührglas geben, alles nochmals sanft verrühren und in ein geeistes Cocktailglas
abseihen. Die Dekoration besteht klassisch aus einer einzelnen Olive. Glas: Cocktailglas.
Dekoration: Olive. Servierart: on ice. Geschmack: würzig, erfrischend, sauer.
Wodka
on the Rocks Drinkart: pur Jahreszeit: ganzjährig
Zutaten:
4 cl FINLANDIA Wodka Eiswürfel
Zubereitung: Geben Sie Eiswürfel
in ein Glas und floaten Sie diese mit FINLANDIA Wodka. Glas: Old-Fashioned-Glas.
Dekoration: Keine. Servierart: on ice. Geschmack: erfrischend.
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen mit Eiswürfeln gefüllten Shaker geben und gut
schütteln. In eine Sektflöte abseihen und mit einer Orangenscheibe und
einer Cocktailkirsche garnieren. Glas: Sektflöte. Dekoration: Cocktailkirsche,
Orangenscheibe. Servierart: on ice. Geschmack: sauer.
Zubereitung: DOM BÉNÉDICTINE
und Cognac mit Eiswürfeln in ein Longdrinkglas füllen und Orangensaft
dazugeben. Glas: Longdrinkglas. Dekoration: Cocktailkirsche. Servierart: on ice.
Geschmack: süß.
Praktische nützliche
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Verantwortungsvoller
Genuss ab 18 Jahren. Es liegt uns am Herzen, auf den verantwortungsvollen Genuss
von alkoholischen Getränken hinzuweisen. Alkohol ist ausschließlich
für Erwachsene bestimmt.
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Hoooliday keine Gewähr. (c)
2003-2007
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Weinbrand / Cognac - Kleine Weinbrand- und Cognac-Kunde.
Weinbrand trägt sowohl seinen Ursprungsstoff als auch seine Herstellungsweise im Namen. Er wird auf Branntwein, d.h. Weindestillat, das zu weniger als 86 %vol destilliert wurde, gewonnen. Destilliert wird in zwei Schritten. Beim ersten Brennvorgang wird der sogenannte "Rauhbrand" und beim zweiten Brennvorgang der "Feinbrand" erhalten, das eigentliche, "Herzstück" genannte Weindestillat. Nach der Destillation schließt sich die Lagerung und Reifung der Destillate in Eichenholzfässern an. Sie muss mindestens 6 Monate betragen, wenn das Fassungsvermögen der Fässer unter 1.000 Litern liegt. Bei Verwendung größerer Fässer beträgt die Mindestreifezeit 12 Monate. Häufig werden die gesetzlich vorgeschriebenen Lagerzeiten deutlich überschritten. Das typische Fass für die Lagerung von Weindestillat hat ein Fassungsvolumen von etwa 350 Litern und wird - wie bei Cognac - traditionell aus dem Holz der Limousin-Eiche gefertigt. Die Destillate können darin "atmen". Durch den Zutritt von Sauerstoff durch die Fassporen entstehen Bouquet- und Aromastoffe die - im Zusammenwirken mit den aus dem Holz in das Destillat übergehenden Farb- und Aromastoffen - dem Weindestillat seinen typischen Charakter und Farbe verleihen. Die Verschiedenheiten von Fass zu Fass innerhalb eines "Destillat-Jahrgangs" gleicht der Brennmeister mittels "Egalisieren" aus. Der nächste Harmonieabgleich geschieht bei der Komposition einer bestimmten Marke. Den Vorgang des Mischens verschiedener Destillate zum typischen Markengeschmack nennt man "Mariage" (Vermählung). Ist die Mariage abgeschlossen, kann die Mischung mit sogenannten Typagen abgerundet werden. Mit aufbereitetem Trinkwasser wird der Alkoholgehalt auf den gesetzlich vorgeschriebenen Alkoholgehalt von mindestens 36 %vol herabgesetzt. Siehe Stichwort Deutscher Weinbrand.
Kleine Weinbrand- und Cognac-Kunde
Wie zwei Brüder: Weinbrand und Cognac sind eng miteinander verwandt. Beide Spirituosen entstehen aus einem Weindestillat. Beim Cognac stammen die Trauben aus dem französischen Weinbaugebiet "Charente", daher ist seine Bezeichnung gesetzlich geschützt. Die Trauben des Weinbrands hingegen unterliegen keiner Herkunftsbeschränkung. Bei der großen Vielfalt der Spirituosen gehört der Weinbrand wohl zu denjenigen mit der ältesten Geschichte. Bereits 1321 enthielt ein deutschsprachiges Dokument einen Hinweis auf gebrannten Wein. Damals galt er jedoch als Heilmittel und wurde nur in Apotheken verkauft.
Der Cognac hat sich seit mehreren hundert Jahren zu einem der international bekanntesten Erzeugnisse Frankreichs entwickelt. Der Überseehandel der französischen Weinbauern war Grund für seine Entwicklung. So hatten die Winzer festgestellt, dass Wein die langen Seereisen nicht überstand. Dies brachte sie auf den Gedanken, ihre Weine durch Destillation zu verstärken und zu konzentrieren. Der so konzentrierte Wein musste mit Wasser getrunken werden, um den Geschmack wiederzuerlangen. Erst im 17. und 18. Jahrhundert wurde es üblich, den Weinbrand in Fässern aus Eichenholz zu lagern, wodurch er seine Schärfe verlor und seine typische goldbraune Farbe erlangte.
Die Weinband-Herstellung: Die Qualität eines Weinbrands beginnt bei der Auswahl geeigneter Weine. Aus ihnen werden die Destillate gewonnen, die für Aroma und Geschmack des klassischen Weinbrands ausschlaggebend sind. Der Destillationsvorgang vollzieht sich im Wesentlichen in zwei Schritten: in der Herstellung des "Raubrandes" und der Gewinnung des "Feinbrandes". Der erste Destillationsschritt, der "Raubrand", enthält noch unerwünschte Stoffe. Diese werden beim zweiten Schritt, der Destillation, herausgefiltert.
Dabei wird unterschieden in Vorlauf, Mittellauf und Nachlauf. Der für Aroma und Geschmack wichtige "Feinbrand" ist hierbei der Mittellauf. Das ist eine wasserhelle Flüssigkeit mit einem Alkoholgehalt von etwa 70 %vol. Ihm steht jetzt eine Zeit des Reifens bevor. Am Ende der Reifezeit wird aus Destillaten verschiedener Herkunft und verschiedener Jahrgänge eine harmonische Mischung komponiert.
Die Cognac-Herstellung: Der Cognac verdankt seine Originalität der strengen Abgrenzung des Herstellungsgebietes, dem Boden, dem Klima und den Rebsorten. Die Destillation erfolgt im Charentaiser Brenngerät, das im Prinzip dem entspricht, das seit Jahrhunderten in der Charente verwendetet wird. Auch wurden die zwei aufeinander folgenden Brennvorgänge auf offenem Feuer beibehalten.
Der Genuss: Weinbrand und Cognac werden gern zum Abschluss einer guten Mahlzeit getrunken. Sie werden eigens in für sie geschaffenen Schwenkern oder Tulpengläsern gereicht. Besonders Weinbrand wird oft mit Cola, Tonic Water, Apfelsaft, Orangensaft oder Sodawasser als erfrischender Longdrink gemischt. Die "Brüder" Weinbrand und Cognac sind darüber hinaus Basis vieler Cocktails.
Whiskey / Whisky:Bartending Tipps - Basics Jeder Cocktail besteht klassisch aus drei Komponenten, in die sich die Zutaten einteilen lassen: Basis, Modifier und Flavouring Agent.
Basis: Die Basis-Spirituose ist das Fundament des Cocktails. Sie verleiht dem Drink seine Kraft. Manchmal wird eine Basis aus zwei harmonierenden Spirituosen gebildet, selten auch aus dreien. Grundsätzlich ist der Genuss unterschiedlicher Drinks mit gleichbleibender Basis am bekömmlichsten. Mixen Sie nicht mit mehreren, verwandten Produkte wie Weinbrand/Cognac, Scotch/Bourbon, Portwein/Sherry oder Gin/Wodka. Das birgt keinerlei geschmacklichen Vorteil.
Modifier: Der Modifier oder Modifying Agent bestimmt die Richtung des Cocktails, ohne jedoch die Basis zu dominieren. Meist sind Modifier Säfte, Wasser und Sodas oder Weine.
Flavouring Part: Der Flavouring Agent ist der mengenmäßig kleinste Bestandteil. Er gibt dem Drink den letzten Schliff, bestimmt oft die Farbe und das Aroma. Flavouring Agents sind meist extrem konzentriert und werden daher nur in geringen Mengen eingesetzt. Siehe auch Techniken.
Rum: Natürlich der Grundstock schlechthin für jede Hausbar. Rum wird ausschließlich aus Zuckerrohr erzeugt und stammt ursprünglich aus Asien. Rum, wie wir ihn kennen, entstand aber in der Karibik, aus der heute die meisten bei uns erhältlichen Premium-Rumsorten kommen. Der Gründer von BACARDI, Don Facundo Bacardi, hat den weißen, gereiften Rum erfunden. Er entsteht, wenn der Rum nach der Reife mehrfach gefiltert wird. Durch Lagerung in Holzfässern erhalten BACARDI Oro und BACARDI Black ihre spezifischen, goldenen und dunklen Farbtöne.
Schwere: Die Schwere eines Rums beschreibt die Entfaltung des Geschmacks auf Zunge und Gaumen. Je leichter ein Rum ist, desto milder schmeckt er im fertigen Drink. Speziell gealterte Rumsorten eignen sich auch für den puren Genuss . BACARDI Carta Blanca (leicht), BACARDI Oro (leicht mit mittlerer Intensität), BACARDI Black (mittlere Schwere und Intensität) und BACARDI 8 Años (leichter Rum mit hoher Intensität) sind perfekte Zutaten für Ihren Traumdrink.
Whiskey: Bei dieser Schreibweise weiß der Kenner sofort, dass es sich nur um einen Iren oder Amerikaner handeln kann. Amerikanischer Whiskey besteht aus mindestens 51% Mais und muss zwei Jahre in ausgekohlten Eichenfässern lagern, bevor er abgefüllt werden darf. Hier unterscheidet man wiederum zwischen Bourbon Wiskey und Tennessee Wiskey, dessen berühmtester Vertreter JACK DANIELS heißt. Sein ausgezeichneter Geschmack beruht auf dem Charcoal Mellowing Verfahren (Holzkohlefilterung).
Whisky: Whisky hingegen bezeichnet ausschließlich schottischen Whisky, auch Scotch genannt. Ein Beispiel hierfür ist der elegante Schotte DEWARS. Schottischer Whisky wird meistens zweimal destilliert und muss mindestens 3 Jahre in Eichenfässern reifen und zwar im Urspungsland bevor er abgefüllt werden darf.
Gin: Ein weiterer, wichtiger Vertreter der Basis-Spirituosen wurde berühmt durch den Longdrink Klassiker Gin&Tonic: BOMBAY SAPPHIRE und eiskaltes Tonic Water gemixt das genussvolle Kultgetränk der BOMBAY Blue Hour.
Wodka: Heißt auf Russisch Wasser und wurde ursprünglich nur in Polen und Russland produziert. Heute kom