Cashew
Die Cashewnuß wächst auf dem bis zu 10m hohen Cashewbaum. Dessen „Frucht“, der Cashewapfel, ist nichts anderes als der bis 9 cm lange fleischige Fruchtstiel der eigentlichen Frucht, der Cashewnuß. Der Cashewapfel ist zwar als Obst verzehrbar und wird auch in der Marmeladen- und Saftindustrie verwendet, ist aber nicht lager- und versandfähig, so dass er bei uns nicht bekannt ist. Die eigentliche Frucht ist die Nuss, die unten aus dem Apfel herauswächst. Ihre Schale ist ungenießbar und giftig. Damit die Nuss geschält werden kann, wird sie an der Sonne oder in Heißluft geröstet. Der Geschmack der ölhaltigen Cashewnuss ist etwas süßlich. |

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Herkunft. Die Heimat der Cashewnuss ist Südamerika und Westindien, wo sie auch weiterhin hauptsächlich angebaut wird. Weitere Anbaugebiete sind Zentralamerika, Kenia, Tansania, Mosambik, Ägypten, Vietnam und Sri Lanka. Die Haupterntezeit ist Mai/Juni. Bei uns werden sie ganzjährig angeboten.
Inhaltsstoffe. Die Cashewnuss ist sehr reich an Vitamin E und Mineralstoffen wie Calcium, Phosphor und Kalium. Des Weiteren enthält sie das Provitamin A und die Vitamine B1 und B2.
Zubereitung. Cashewnüsse schmecken sehr gut als Snack zu Wein und Bier. Auch als Zutat für Müsli, diverse Salate, Soßen und Desserts sind sie sehr geeignet. Ähnlich wie bei Haselnüssen sind sie eine beliebte Backzutat.
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Cardy
Cardy
kannten bereits die Ägypter im 4. Jahrhundert v. Chr. In englischen und französischen
Küchengärten kam er um 1650 in Mode, und auch in Deutschland war er
noch im vorigen Jahrhundert weit verbreitet. Nicht nur im Aussehen, auch botanisch
ist Cardy mit der Artischocke verwandt. Die 100-150 cm hoch werdende Pflanze entwickelt
eine Rosette von Blättern mit langen silbrig-grau-grünen, bleichsellerieähnlichen
Blattstielen. Diese schmecken leicht bitter, nussartig und würzig.
Herkunft/Saison Cardy stammt aus den warmfeuchten Gebieten der südlichen und westlichen Mittelmeerländer
und Nordafrikas. Sein Anbau spielt in Spanien, Frankreich, | 
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und den USA noch eine Rolle. Am Markt ist Cardy dann, wenn das Angebot an frischem
Gemüse im Herbst geringer wird, also von Ende September bis Ende Dezember.
Inhaltsstoffe Wie die Artischocke
enthält Cardy den Bitterstoff Cynarin. Dieser regt die Tätigkeit der
innersekretorischen Drüsen, insbesondere der Galle, an und fördert die
Verdauung. Außerdem ist im Cardy Insulin enthalten, das ihn für Zuckerkranke
gut verträglich macht. Bleibt noch sein Vitamin C-Gehalt zu erwähnen.
Tipps Beim Kauf sollte
man darauf achten, daß die Stiele fest und knackig sind. Cardy fault rasch,
man sollte ihn sofort verwenden. Zubereitung
Vom Cardy verzehrt man die gebleichten Blattstiele. Darin ist er dem Bleichsellerie,
dem Fenchel und Spargel ähnlich. Die Zubereitung geht wie folgt: Staude auseinander
teilen, Blätter, hohle Enden und die stangeligen Ränder abschneiden,
sodann die Stengel waschen, in Stücke schneiden und sofort in Essigwasser
legen, um eine Schwarzfärbung zu verhindern, anschließend 15-20 Minuten
kochen, Haut abziehen und fertig garen. Die Rezeptmöglichkeiten sind vielfältig.
Empfehlenswert ist die Verwendung als schmackhafte Beilage zu Fleischgerichten,
ebenso die Mischung mit anderen Gemüsen.
Cassava
/ Maniok Maniok, auch Cassava genannt, ist ein mehrjähriger, 2-5
m hoher Strauch. Seine Wurzeln sind 30-50 cm lange, 5-10 cm dicke und 1-10 kg
schwere, spindelförmige oder zylindrische, büschelig zusammenstehende,
verdickte Knollen mit bräunlicher Schale. Im Innern sind sie weiß oder
gelb und fest. Der Geschmack des Manioks ist recht neutral und mehlig. | 
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Herkunft/Saison
Die Urheimat des Manioks liegt im tropischen Teil Amerikas. In Südamerika
von Peru bis Südmexiko und in der Karibik wurde diese Pflanze schon vor Jahrtausenden
als wichtiges Nahrungsmittel genutzt. Von dort gelangte sie über Spanien
nach Afrika und sogar bis nach Asien. Überall in den feuchten Tropen der
Welt wird Maniok heute angebaut. Unter den Weltnahrungsmitteln rangiert Maniok
an 6. Stelle! Einfuhren aus Brasilien und anderen Anbauländern erreichen
uns ganzjährig, zum überwiegenden Teil jedoch als hochwertiges Futtermittel.
Inhaltsstoffe
Maniok ist äußerst reich an Stärke. Des Weiteren enthält die Knolle viel Eiweiß und wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Eisen sowie Vitamin C. |

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Zubereitung Zum Verzehr wird die Knolle gewaschen, geschält, der Länge nach geteilt
und die harte Mittelvene herausgelöst. Dann wird sie in Stücke geschnitten,
in Salzwasser gekocht und mit pikanter Soße, z.B. aus Olivenöl, Petersilie,
Salz und Knoblauch, serviert. Als Beilage zu Fischgerichten wird Maniok in mit
Butter bestrichener, gesalzener und gepfefferter Form empfohlen. Gekochter Maniok
lässt sich auch, in Streifen oder Stücke geschnitten, gut braten oder
fritieren.
Champignon
Der Champignon ist ein mittelgroßer Lamellenpilz und zist der beliebtesten
unter den essbaren Hutpilzen. Die einzelnen Sorten unterscheiden sich in der Farbe
der glatten, glänzend-seidigen Haut des Hutes. Von weiß, cremefarben,
gelblich über hellbraun bis sattbraun sind die Variationen vielfältig.
Je dunkler die Färbung des Pilzes, desto aromatischer ist sein Geschmack. | 
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Herkunft/Saison
Die Heimat des Champignons ist Frankreich, daher auch der Name (franz. Champignon
= Pilz). Heute werden Champignons in Spezialbetrieben ganzjährig herangezogen.
Die bedeutendsten Champignonlieferanten für unseren Markt sind, neben der
deutschen Produktion, Frankreich und die Niederlande. Inhaltsstoffe
Champignons sind ausgesprochen kalorienarm, aber reich an Eiweiß, den Vitaminen
der B-Gruppe und an Mineralstoffen. Champignons stärken das Wachstum, fördern
die Durchblutung und wirken der Volkskrankheit "Stress" entgegen.

Tipps Champignons
können nur kurze Zeit kühl gelagert werden. Der Lagerort sollte nicht
nur kühl, sondern auch sonnen- und zugluftgeschützt sein. Die Frische
von Champignons erkennt man am geschlossenen Pilzhut. Zubereitung
Champignons sollten möglichst noch am Tage des Kaufs verarbeitet werden.
Dazu schneidet man die Stielenden ab, putzt sie vorsichtig mit einem Papiertuch
oder einer kleinen weichen Bürste und beträufelt sie mit Zitronensaft,
damit das Fruchtfleisch seine Farbe behält. Champignons lassen sich roh in
Salaten oder gedünstet oder gebraten als Beilage, sowie in Soßen und
Suppen verwenden.
Charentais-Melone
Die Charentais-Melonen gehören zur großen Familie der Zuckermelonen.
Sie sind zwar die kleinsten, aber wegen ihres köstlichen Aromas die begehrtesten
Mitglieder. Die runden, leicht abgeflachten Früchte haben eine glatte, gerippte
oder leicht warzenartige Schale. Die Farbe ist weiß bis gelblich oder blaugrün
mit dunklen Längsstreifen. Das Fruchtfleisch ist orangefarben und schmeckt
ausgesprochen süß-aromatisch. | 
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Herkunft/Saison
Melonenpflanzen haben sich vor etwa 3 000 Jahren im tropischen Erdgürtel
angesiedelt. Heute gedeihen Melonen in allen wärmeren Ländern. Der Hauptlieferant
für die echten Charentais-Melonen ist Frankreich von Juni bis September.
In den Wintermonaten kommen auch Lieferungen aus afrikanischen Ländern auf
unsere Märkte.
Inhaltsstoffe Charentais-Melonen enthalten äußerst wenig Kalorien, sind aber reichlich mit Mineralstoffen und Vitaminen ausgestattet. Und wer hätte gedacht, dass Melonen auch als "Jungbrunnen" wirken? Schon 10 Minuten nach dem Verzehr geschieht im Darm Aufregendes: Wie eine Millionenschar emsiger Heinzelmännchen wandeln Gallensalze und Enzyme die reichlich in Melonen enthaltenen Karotene in Vitamin A um. Diese neuen Moleküle verrichten in unserem Körper ihr "Verjüngungswerk" in Knochen und Zähnen, Augen, Haut, Haaren und Nägeln. Ein Grund mehr, Melonen nicht nur bei Sommertemperaturen zu genießen.
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Zubereitung Zum Rohverzehr
die Charentais-Melone halbieren, die Kerne mit einem Löffel herausschaben
und das Fruchtfleisch einfach aus der Schale löffeln. Als Vorspeise schmecken
diese köstlichen Melonen z. B. hervorragend in Kombination mit Schinken.
Vielfältige Möglichkeiten gibt es auch bei der Verwendung für Desserts.
Als Zugabe zu Fruchtsalaten, mariniert mit Säften oder Alkohol, als Sorbet,
Gelee oder Kaltschale zaubert die Charentais-Melone immer eine erfrischende Note.
In vielen pikanten Salaten oder als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten sind
diese Melonen ebenfalls äußerst beliebt.
Chayote
Chayoten sind die Früchte eines ausdauernden, rauhaarigen, mit langen
Ranken kletternden Kürbisgewächses. Die reife Frucht ist in Form und
Größe einer schlanken Birne ähnlich. Die dünne Schale ist
grün bis gelblich gefärbt, wellig und weich bestachelt. Das Fruchtfleisch
ist weiß oder grünlich und von neutralem, gurkenähnlichem Geschmack.
Die Chayote besitzt einen einzigen Kern, der zwar genießbar ist, meist jedoch
nicht mitgegessen wird. | 
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Herkunft/Saison
Chayoten stammen aus den Bergen Mexikos, Mittelamerikas und Brasiliens. Schon
bei den Azteken waren sie als alltägliches Gemüse beliebt. Heute werden
sie hauptsächlich in Westindien, Mittelamerika, Westafrika und im Mittelmeerraum
angebaut. Importe dieser Früchte erreichen uns vorwiegend aus Brasilien (März
bis Juni) sowie aus Costa Rica und Kenia (April bis Dezember).
Inhaltsstoffe Chayoten sind äußerst kalorienarm. Neben den Mineralstoffen Kalium, Calcium und Eisen enthalten sie Kohlenhydrate, Eiweiß, Provitamin A und Vitamin C.
Tipps Da Chayoten einen klebrigen Saft absondern, ist es ratsam, sie unter fließendem Wasser zu schälen.
Zubereitung Üblich ist die folgende Zubereitung: Bataten waschen, schälen, mit der Gabel mehrfach anstechen, mit Öl einreiben und in Folie backen oder mit Schale im Ofen garen. So zubereitet, sind Bataten eine vorzügliche Beilage zu Fisch und Fleisch, besonders Wild. |

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Cherimoya
Die Cherimoya ist die bekannteste und wohlschmeckendste unter den Annonen-Arten.
Sie wächst an 3-5 m hohen Bäumen. Die Frucht ist eine sogenannte Sammelfrucht,
deren Teilfrüchte äußerlich als Warzen oder Schuppen sichtbar
sind. Die Cherimoya erinnert an grünliche Riesenerdbeeren von der Größe
einer Grapefruit. Das Fruchtfleisch, das Feinschmecker als das köstlichste
bezeichnen, ist weich, sahneartig, sehr delikat, mild-süß, äußerst
wohlschmeckend. Als Vergleich wird häufig "Erbeeren mit Schlagsahne"
ins Feld geführt. | 
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Herkunft/Saison
Als Urheimat der Cherimoya gilt das Hochland von Peru und Ecuador. Anbau erfolgt
heute hauptsächlich in Chile, Israel, Spanien, Kalifornien, Brasilien, Mexiko
und Indien. Unsere Märkte erreichen Importe hauptsächlich von September
bis Februar aus Spanien, im November und Dezember aus Israel und Südamerika.
Manchmal wird die Cherimoya im Handel auch als Annone angeboten.
Zubereitung Zur Verwendung schneidet man die Frucht der Länge nach durch. Die im Fruchtfleisch sitzenden schwarzen Kerne sind hart und ungenießbar; sie müssen entfernt werden. Das Fruchtfleisch ist leicht von der Schale lösbar; hierzu empfiehlt es sich, sich eines Grapefuit-Messers zu bedienen. Jetzt muß man es nur noch auslöffeln. Weiter bieten sich zur Verwendung Marmeladen, Obstsalate und Fruchtbecher an.
Inhaltsstoffe Cherimoyas sind reich an Eiweiß und Traubenzucker und besonders leicht verdaulich. |

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Tipps Unreife Früchte sollten niemals im Kühlschrank nachreifen. Wenn die
Schale sich schwärzlich verfärbt und die Frucht weicher wird, kann man
sie genießen.
Cherry-Tomate Die
Tomate ist ein frostempfindliches, krautiges, bis 1,50 m hohes Nachtschattengewächs
mit mehr oder weniger stark mit Drüsenhaaren besetzten Stängeln und
Blättern. Diese verleihen der Pflanze den arteigenen Geruch.
An den mehr
oder weniger stark verzweigten Stängeln hängen in Trauben gelbe Blüten
und die Früchte. Die vielen Tomatensorten unterscheiden sich in Form, Größe
und Gewicht der Früchte ganz erheblich. | 
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Herkunft/Saison
Tomaten sind eine uralte Kulturpflanze, die von den Indios Mittel- und Südamerikas
schon lange vor der Entdeckung der Neuen Welt durch die Spanier angebaut wurde.
Christoph Kolumbus brachte sie 1498 nach Europa. Ihren Siegeszug begann sie allerdings
erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Heute ist die Tomate eine der bedeutendsten
Gemüsearten überhaupt. Sie werden weltweit, in allen Klimazonen angebaut.
Die relativ geringe bundesdeutsche Produktion wird durch ganzjährige Importe
aus 20 Ländern gewährleistet, u. a. aus den Niederlanden, Spanien, Frankreich,
Italien, Marokko, und den Balkanstaaten. Die meisten Hauptsorten sind inzwischen
auch als Rispentomaten erhältlich. Hierbei wachsen die Tomaten seitlich an
den Rispen zu dekorativen, leuchtendroten Strängen. Hauptsorten
Die "normalen" Tomaten, Rundtomaten genannt, sind die am meisten gefragten
Sorten. Größe und Gewicht variieren im Schnitt von 40-75 mm bzw. 50-100
g. Das Fruchtfleisch enthält verhältnismäßig viel Fruchtsäure
und hat einen angenehm fruchtigen Geschmack. Fleischtomaten
sind größer und wiegen im Schnitt 100-250 g. Sie sind mehr oder weniger
unregelmäßig gerippt. Ihr Fleischanteil ist besonders hoch. Außerdem
enthalten sie wenig Samenkerne. Fleischtomaten sind schnittfest, enthalten weniger
Fruchtsäuren und sind deshalb süß und wohlschmeckend. Cherrytomaten
sind kirschgroß, leuchtend scharlachrot oder gelb. Sie sind besonders süß
und eignen sich vorzüglich zum Rohgenuss, zum Garnieren von Platten, für
Cocktails oder auch zum Einlegen. Ebenfalls wegen ihrer Süße
und ihrem konzentrierten Aroma besonders geeignet für Rohverzehr und Salate
ist die Flaschentomate.
Diese neuerdings stärker gefragten Typen sind meist leuchtend-rot, dickfleischig
und kernarm. Sie lassen sich gut schälen und werden deshalb auch meist zum
Kochen verwendet. Inhaltsstoffe
Tomaten sind außerordentlich kalorienarm (sie enthalten 94 % Wasser), sind
aber dennoch ein ausgesprochen wertvolles Gemüse. Sie enthalten mindestens
7 Mineralstoffe, vor allem Kalium, 10 Spurenelemente, 13 Vitamine, darunter ca.
25 mg% Vitamin C, 3 Fruchtsäuren, besonders Zitronensäure, und Zucker.
Außerdem enhalten sie Lykopene (rote und gelbe Farbstoffe aus der Stoffgruppe
der Karotene), die erst durch Erhitzen für den menschlichen Organismus verwertbar
werden. Lykopene stabilisieren die Schutzmembran der Körperzellen, schützen
also die Zellbestandteile. Ein anderer bemerkenswerter Stoff heißt Tymarin,
der unsere Stimmung positiv beeinflusst. Diese Stoffe stärken auch das Immunsystem. Tipps
Tomaten sind einige Tage lagerfähig, nur nicht im Kühlschrank! Am besten
sind 14° C. Noch grüne, unreife Früchte kann man auf der sonnigen
Fensterbank nachreifen lassen. Zum Einfrieren Tomaten enthäuten und
so dienen sie als Basis für Suppen und Soßen. Zubereitung
Tomaten lassen sich roh, in Salaten und Vorspeisen, gedünstet zu Fleisch,
in Gemüseeintöpfen, Aufläufen, Pizzen, Saucen, Suppen oder gegrillt,
überbacken oder, besonders die großen Fleischtomaten, gefüllt
zubereiten.
Chicoree
Seine knackige Frische, der unverwechselbar angenehm herbe Geschmack und die
vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten haben dem Chicoree geholfen, seinen
Siegeszug auch in unsere deutschen Küchen anzutreten. Die bis zu 20 cm langen
Sprossen sind ein delikates Salatgemüse. Die festanliegenden Blätter
bilden einen kompakten weißen Kolben mit bleich-gelblichen Spitzen. Je mehr
sich diese grünlich verfärben, desto herber ist der Geschmack.
Herkunft/Saison Die Entdeckung
verdanken wir einem glücklichen Zufall. Als belgische Bauern vor über
150 Jahren nach einer reichlichen Ernte Zichorienwurzeln tief in die Erde pflanzten,
trieben diese im Winter knackige, herzhaft schmeckende Knospen, die durch den
Lichtmangel bleich und zart geblieben waren. Belgien ist auch heute noch der weltweit
größte Exporteur von Chicoree; jedoch kommen auch bedeutende Mengen
aus den Niederlanden und der heimischen Produktion zu uns. Die Angebotszeit liegt
zwischen Oktober und Mai. |

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Inhaltsstoffe
Chicoree ist besonders kalorienarm, dabei aber überdurchschnittlich reich
an den Mineralstoffen Kalium, Phosphor und Kalzium. Chicoree ist ein wichtiger
Vitaminspender. Mit den Wirkstoffen Provitamin A, Vitamin B1, B2 und C trägt
er dazu bei, lebenswichtige Körperfunktionen in Gang zu halten. So regt Chicoree
die Verdauung an, ist harntreibend und säurebindend. Besonders bei Diabetes
und Rheuma ist Chicoree zu empfehlen. Provitamin A fördert eine junge, glatte
Haut und macht strahlende Augen. Tipps
Um die Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten, sollte Chicoree im
Gemüsefach des Kühlschrankes, also kühl und dunkel, gelagert werden.
Unerwünschte Bitterstoffe entfernt man, indem mit einem spitzen Messer am
Wurzelansatz ein möglichst tiefer, kegelförmiger Kern herausgeschnitten
wird. Zubereitung
Angerichtet als leckerer, frischer Salat, kombiniert mit anderen Salatarten oder
mit Früchten, ist Chicoree bei uns vor allem bekannt. Schade eigentlich,
denn das Besondere an Chicoree ist die Vielfalt seiner Zubereitungsmöglichkeiten.
Gedünstet und mit Schinken, Käse oder Bechamelsoße gratiniert,
geschmort, als Suppe, Auflauf oder gefüllt - so zubereitet ist Chicoree ein
ganz besonderer Genuss.
Chillies
Chillies, Verwandte des Paprikas, sind die Beerenfrüchte eines bis 2
m hoch werdenden Nachtschattengewächses. Chilli-Früchte sind klein,
nur 1-5 cm lang, schotenförmig, unreif grün, reif gelb, orangerot bis
bräunlich.
Im Unterschied zu den Schoten des Gewürzpaprikas sind Chillies
nicht nur wesentlich kleiner, sondern auch viel schärfer. Der besonders hohe
Gehalt an Capsaicin macht die Chillieschote so teuflisch scharf im Geschmack. |

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Herkunft/Saison
Chillies sind in Südamerika beheimatet. Spanische Entdecker brachten sie
nach Europa. Anbau erfolgt heute in fast allen tropischen Gebieten Mittel- und
Südamerikas, Afrikas, Indiens, Südostasiens, Chinas, und, in geringerem
Umfang, in Süd- und Osteuropa. Chillies werden bei uns fast ausschließlich
importiert, schätzungsweise geht man von 250 t im Jahr aus. Leider erfasst
die Statistik Chillies und Gewürzpaprika zusammen, weshalb keine genaueren
Angaben möglich sind.
Zubereitung
Die frische, reife Frucht findet in vielerlei Gerichten, besonders der ostasiatischen und südamerikanischen Küche, als Gewürz Verwendung. Chillies dürfen nur in kleinsten Mengen zugegeben und sollten stets mitgekocht werden. |

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Inhaltsstoffe Der Capsaicin-Gehalt von Chillischoten ist bis zu 20 mal so hoch wie der von Gemüsepaprikaschoten.
Weitere wesentliche Inhaltsstoffe der Chilli-Frucht sind Kohlenhydrate, Eiweiß,
die Mineralstoffe Calcium und Eisen, Provitamin A und Vitamin C. Die Wirkung von
Chillies ist sehr anregend, verdauungsfördernd und desinfizierend. Cayennepfeffer
(getrocknete und gemahlene Chillie) soll bei Erkältungskrankheiten, Fieber
und Verdauungsstörungen lindernd wirken.
Schauen Sie doch mal in unsere anderen Lexika rein!
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Chinakohl
Durch die vielerorts eröffneten Chinarestaurants gewinnt der Lieblingskohl
der Chinesen auch hier zu Lande immer mehr Freunde. Im Unterschied zu den bekannten
Kopfkohlarten besitzt der Chinakohl keinen Strunk, sondern es schließen
sich bei ihm die Blätter von selbst zu einem ovalen lockeren Kopf zusammen.
Die leichtgewellten Außenblätter sind gelb- bis dunkelgrün, mit
breiten weißen Blattrippen; innen ist der Kopf gelb bis goldgelb. Im Geschmack
ist Chinakohl angenehm zart, knackig-mild, dezent-kohlartig. |

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Herkunft/Saison
Seit dem 5. Jahrhundert wird Chinakohl in China angebaut. Außer in China
findet man verbreiteten Anbau in Japan und in Taiwan. In die USA und nach Europa
ist Chinakohl erst Anfang dieses Jahrhunderts gelangt. Hier sind nennenswerte
Anbaugebiete außer Deutschland: die Niederlande, Italien, Spanien, Österreich,
Israel und die BRD. Chinakohl ist ganzjährig auf dem Markt.
Inhaltsstoffe
Wichtige Inhaltsstoffe sind: Kohlenhydrate, Eiweiß, wertvolle Aminosäuren,
geschmacksbestimmende Senföle, Kalium, Calcium, Phosphor, Natrium, Eisen,
reichlich Provitamin A und Vitamin C. Tipps
Chinakohl wird auch von Personen gut vertragen, die sonst kohlempfindlich sind.
Frisch gekauft, kann man Chinakohl maximal 2 Tage aufbewahren.Zubereitung
Der vielseitig verwendbare Chinakohl besitzt die Vorzüge des Kopfsalates,
des Weißkohls, der Endivie und des Wirsings. Ob als Salat oder Warmgemüse
- für beide Zwecke ist er gleich gut geeignet. Beliebte Salat-Zutaten sind
Apfel- und Apfelsinenstücke, Mandarinen, Kiwi, Pfirsiche u. a. Als Warmgemüse
geschieht die Verwendung wie bei Weißkohl und Wirsing: lose Außenblätter
entfernen, das untere Ende nachschneiden, Kopf waschen, Blätter zerteilen
oder in Streifen schneiden. Die Garzeit beträgt kaum 10 Minuten. Nun ist
der Chinakohl eine besonders schmackhafte Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten.
Clementine
Clementinen zählen zu den Strauchbeerenfrüchten. Sie sind klein
bis mittelgroß, flach oder bauchig. Die glänzende orangene Schale geht
etwas schwerer vom Fruchtfleisch ab als bei der Mandarine, die Fruchtfächer
lassen sich aber ähnlich leicht wie bei der Mandarine zerlegen. Das meist
kernlose Fruchtfleisch ist sehr saftig, zudem dank eines ausgewogenen Zucker/Säure-Verhältnisses
süß und aromatisch. Clementinen duften angenehm. |

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Herkunft/Saison
Die Clementine ist ein Zufallsbastard, der Anfang des Jahrhunderts im Garten des
Paters Pierre Clement bei Oran/Algerien entdeckt wurde. Es wird vermutet, dass
sie das Produkt von Manderine x Pomeranze sei, aber auch die Tangerine ist im
Gespräch, was die Abstammung anbetrifft. Zu den Anbauländern der Clementine
zählen heute Algerien, Ägypten, Marokko, Spanien, Italien, Frankreich,
Südafrika und Uruguay. Europäische Clementinen sind von November bis
Februar auf unserem Markt. Inhaltsstoffe
Clementinen sind wie alle Easy Peeler reich an wertvollen Mineralstoffen
und Vitaminen (Kalium, Karotin, Vitamin C). Tipps
Clementinen sollten kernlos sein oder aber nur wenige Kerne aufweisen; eine absolute
Kernlosigkeit ist nicht in jedem Fall gewährleistet. Clementinen mit vielen
Kernen heißen deshalb anders; man nennt sie "Monreales". Zubereitung
Clementinen werden in aller Regel frisch verzehrt. Wegen ihrer natürlichen
Verpackung und leichten Schälbarkeit eignen sie sich besonders gut für
unterwegs. Als Zugabe zu Obstsalaten, Dessertspeisen, Geflügel- und Wildgerichten,
Tortenbelägen oder Mixgetränken sind sie allseits beliebt. Frisch gepresst,
schmeckt der aus ihnen gewonnene Saft herrlich erfrischend.
Cranberry
Die rote Cranberry ist äußerlich und geschmacklich der heimischen
Preiselbeere sehr ähnlich; nur ist sie etwas größer. Sie hat eine
kräftig rote Fruchtfarbe und einen angenehm säuerlichen Geschmack.
Cranberry-
Pflanzen sind kleine, am Boden rankende, immergrüne Halbsträucher, die
feuchte Standorte brauchen. Sie können jährlich Früchte tragen
und über 100 Jahre alt werden. | 
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Herkunft/Saison
Heimat und natürliches Verbreitungsgebiet sind die Nordost- Staaten Amerikas
und Kanada, in den letzten Jahren auch Chile, Polen und einige osteuropäischen
Staaten. Es gibt eine große Anzahl unterschiedlicher Sorten, wobei besonders
die amerikanischen "McFarlin", "Searles", "Early Black"
und "Howes" weit verbreitet sind. Die Hauptsaison der Cranberry ist
von Oktober bis Dezember, wobei sie für den industriellen Bereich ganzjährig
lieferbar ist.
Inhaltsstoffe Cranberries weisen neben einem hohen Eisen und Vitamin-C-Anteil (7-38mg%) einen hohen Ascorbinsäure Gehalt auf. Sie wirken daher günstig auf die Darmflora und fördern die Darm und Blasentätigkeit.
Tipps Aufgrund des hohen Gehaltes der Beeren an bakteriziden und fungiziden Säuren sind sie besonders lange haltbar. |

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Zubereitung Die Verwendung der Cranberry ist sehr vielfältig. Sie können roh als
Snack verzehrt, aber auch zu anderen Produkten wie Konfitüren, Gelees, Pudding
und Eis weiterverarbeitet werden.
Curuba
Curuba ist die Beerenfrucht einer immergrünen Rankenpflanze. Sie wird
auch Bananen-passionsfrucht genannt, weil sie einer kurzen, ungekrümmten
Banane ähnelt. Sie ist länglich oval, ca. 10 cm lang, 3-4 cm dick und
im Querschnitt rund. Die Farbe der Schale wechselt je nach Reifegrad von grün
nach hellgelb, es gibt aber auch eine rote Form. Unter der Schale befindet sich
eine 5 mm dicke, bei der Reife lederartige Fruchtwand, die als genießbaren
Teil zahlreiche Samenkerne umschließt, welche von einem orengefarbenen,
saftigen, die eigentliche Pulpe liefernden Samenmantel sackartig umschlossen sind.
Angenehm im Duft, ist die Curuba vollfruchtig, säuerlich aromatisch im Geschmack |

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Herkunft/Saison
Die Curuba ist in den kühleren, aber frostfreien Gebieten der kolumbianischen
Anden beheimatet. Die Einwohner sind stolz auf ihre Curuba und betrachten sie
als Nationalfrucht. Kultiviert wird sie heute auch in Gebieten mit kühlerem
Höhenklima (Venezuela und Peru). Sogar nach Neuseeland ist die Frucht gelangt.
Curuba wird das ganze Jahr über per Luftfracht exportiert, mit einer Angebotsspitze
im Februar/März und im September.
Zubereitung Zum Rohgenuss und für andere Verwendungsarten wird die Frucht längs halbiert. Das Fruchtfleisch kann man auslöffeln, es ist allerdings recht sauer. In ihrer Heimat ist die Curuba beliebt in Milchshakes oder Joghurts, jeweils unter Zugabe von Zucker. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind: Saft, Gelees, Kaltschalen, Sorbets, Cremes, Desserts, Speiseeis usw. |

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Inhaltsstoffe
Zu erwähnen ist der relativ hohe Provitamin-A-Gehalt der Curuba
Tipps Bei der Verwendung
zu Getränken empfiehlt es sich, in einem Mixgerät auf kleinster Stufe
die Samen vom Fruchtfleisch zu lösen und dieses dann zu passieren.
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