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dieser Seite: Easy, Pealer, Eichblattsalat, Eisbergsalat, Endivie, Erbsen, Erdbeere,
Escariol, Estragon
Easy
Pealer (Mandarinen) Mandarinen wachsen
auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind
sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als
diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen.
Das Fruchtfleisch ist zart, saftig, süß, aromatisch-orangeähnlich.
Herkunft/Saison Heimisch
ist die eigentliche Mandarine in Südostchina, Nordostindien und auf den Philippinen.
Heute werden Mandarinenarten weltweit angebaut, so in allen Mittelmeerländern,
aber auch in Nord- und Südamerika, Südafrika, Australien und in ihrer
südostasiatischen Heimat. |

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Inhaltsstoffe
Besonders interessante Inhaltsstoffe sind das Provitamin A, Vitamin C und reichlich
Zucker, der die Mandarine zu einer der süßesten Früchte macht.
Tipps Der Name der
Mandarine hat sich mittlerweile als Sammelbegriff für alle jene Formen, Varietäten,
Kreuzungen und Mutationen eingebürgert, die sich von den Orangen in erster
Linie durch ihr Aroma und ihre dünne, leicht ablösbare Schale unterscheiden.
Deshalb wird diese Zitrusfruchtgruppe immer häufiger auch als "Easy
Peeler" bezeichnet. Zu ihnen zählt man außerdem: Temple, Tangerine,
Satsuma, Clementine, Minneola, Kumquat/Limequat, Ortanique und Mandora.
Zubereitung Mandarinen
werden in erster Linie frisch verzehrt. Gerne gibt man diese beliebten Früchte
auch in Obst- und andere Salate, in Sahnequark, Nachspeisen, zu Fleisch-, Fisch-,
Geflügel- und vielerlei anderen Gerichten sowie zu Backwaren verschiedener
Art.
Eichblatt-Salat Eichblatt-Salat
gehört zu der großen Gruppe der Schnitt- und Pflücksalate, die
erst in jüngster Zeit entstanden ist. Er stellt eine wertvolle Bereicherung
des Salatangebots dar. Heißen tut er so, weil seine Blätter an die
der Eiche erinnern. Die Farbe der Blätter ist hell- bis dunkelgrün,
zum Blattrand hin rötlich braun. Im Sommer neigt der Eichblatt-Salat, bei
kleinerer Blattform, zur bauschigen Kopfbildung. Erwähnenswert: Er ist frei
von Bitterstoffen. Sein frischer, angenehmer Geschmack erinnert an junge Haselnüsse. |

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Herkunft/Saison
Eichblatt-Salat wird in den meisten europäischen Ländern im Feldbau
kultiviert; um die Saison zu verlängern aber auch unter Glas. Unser Markt
wird teils durch den inländischen Anbau beliefert, teils kommen Importe aus
Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden. Inhaltsstoffe
Im Wesentlichen enthält Eichblatt-Salat die Mineralstoffe Kali, Calcium,
Phosphor und Natrium, Provitamin A und die Vitamine B1, B2 und C. Tipps
Auch im Gemüsefach des Kühlschranks ist Eichblatt-Salat nur kurzfristig
haltbar. Zubereitung
Bei der Verwendung werden die äußeren Blätter entfernt, das Strunkende
wird abgeschnitten, sodann waschen und als Salat anrichten, entweder für
sich oder zusammen mit anderen Salaten. Eichblatt-Salat verträgt sich mit
vielen Zutaten bestens, wobei sein zarter Eigengeschmack nicht überdeckt
werden sollte.
Eissalat/
Eisbergsalat Zu der Zeit, als es
noch keine Kühlanlagen gab, transportierte man diesen Salat, indem man große
Eisstücke über die Ladungen schüttete und so durchs Land fuhr
soviel zur Herkunft seines Namens. Eissalat oder auch Eisbergsalat bildet große,
dicht geschlossene Köpfe. Ohne Hüllblätter ähnelt er einem
sehr losen Weißkohl. Im Gegensatz zum zartblättrigen Kopfsalat sind
die Blätter des Eissalats fest und schmecken angenehm knackig. Insgesamt
vermittelt der herzhafte Eissalat einen einzigen Eindruck von Kühle und Frische. |

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Herkunft/Saison
Eissalat wurde erstmals auf den sonnigen Feldern Kaliforniens angebaut. Während
bei uns noch der Kopfsalat in Anbau und Verzehr vorherrscht, ist es in den USA
der Eissalat. Aber auch in Europa hat sich dieser mittlerweile neben Kopfsalat
bekannteste Salat erfolgreich eingeführt. Das milde Klima liebend, erfolgt
sein Freilandanbau hauptsächlich in Spanien, Italien, Frankreich, Israel
und Süddeutschland. Eissalat ist das ganze Jahr über erhältlich.
Von Oktober bis Mai erreichen uns Importe. Inhaltsstoffe
Der Gehalt an Mineralstoffen, organischen Säuren und Vitaminen entspricht
im Wesentlichen dem des Kopfsalates. Tipps
In Sachen Lagerung bietet der Eissalat keinerlei Probleme. Im Gemüsefach
des Kühlschranks ist er bis zu 2 Wochen haltbar. Sogar im Anschnitt, eingewickelt
in Frischhaltefolie, kann er ohne Frischeverlust bis zu 1 Woche aufbewahrt werden.
In der Kühle wird Eissalat sogar besonders kross und knackig. Zubereitung
Eissalat wird in erster Linie roh verzehrt. Bei der Verwendung werden zuerst die
äußeren losen Umblätter entfernt. Waschen entfällt; Eissalat
ist "natursauber". Er kann halbiert, gevierteilt oder in Streifen geschnitten
werden. Dank seiner festen Struktur kann er auch schon einige Stunden vor dem
Verzehr zubereitet werden, ohne dass die Qualität darunter leidet. Die Zubereitung
erfolgt wie beim Kopfsalat; ihr sind kaum Grenzen gesetzt. Eissalat lässt
sich mit süßen Zutaten oder fruchtigen Beigaben genauso trefflich kombinieren
wie beispielsweise mit knusprig gebratenen Speckwürfeln.
Eier
- Pflaume
Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und
kommen in mehr als 2 000 Sorten vor, welche sich, teils nur geringfügig,
durch Größe, Farbe, Form, Steinlösbarkeit, Saftgehalt, Aroma und
Reifezeit unterscheiden.
Herkunft/Saison
Die Urheimat der Pflaume ist Kleinasien. Die Römer brachten sie 150 v. Chr.
nach Italien, von wo sie sich in ganz Europa verbreitete. Anbauschwerpunkte | 
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liegen
im Mittelmeerraum, in den Balkanländern und der Bundesrepublik. Die auf unseren
Märkten angebotenen Überseepflaumen stammen hauptsächlich aus Südafrika
und Chile und sind von Dezember bis April erhältlich. Die europäische
Pflaumenernte beginnt mit Lieferungen aus Italien, Frankreich und Spanien ab Mai,
während die einheimische Ernte von Juli bis Oktober anfällt. Hauptsorten
Die Pflaume (Rund- oder Eierpflaume)
hat eine rundliche Form und ist meist mit einer deutlichen Kernnaht versehen.
Sie sind oft nicht gut kernlöslich. Ihre Hauptfarbe ist blau bis violett,
es gibt aber auch rote und gelbe Sorten. Das Fruchtfleisch ist überwiegend
gelb gefärbt. Als Japanische Pflaume
bezeichnet man vor allem die in den Wintermonaten aus der südlichen Erdhalbkugel
zu uns kommenden Sorten. Sie sind ausgesprochen großfrüchtig, rund
oder rund-oval mit glänzend roter oder gelber Haut. Ihr Fleisch ist weicher
und saftiger als das der europäischen Pflaumen. Die
Zwetsche (Zwetschge) ist länglich mit spitzen Enden, meist mit tiefdunkelblauer
Haut und gelbem Fruchtfleisch und gut steinlösend. Durch ihr festes, aromatisches
Fleisch eignet sie sich außer zum Frischverzehr auch sehr gut zum Kochen,
Backen und Einmachen. Die Reineclaude ist
kugelförmig, die grüngelbe Haut mit rötlichem Schimmer umschließt
das grünlichweiße, äußerst aromatische und süße
Fruchtfleisch. Die Mirabelle ist kleinfruchtig,
kugelig, von gelber Farbe mit roten Wangen oder Pünktchen. Mit ihrem festen
gelben und recht süßen Fruchtfleisch eignet sie sich sehr gut zum Kochen. Inhaltsstoffe
Bei einzelnen Vitaminen hat die Pflaume keine Rekorde zu melden. Aber das Gesamtangebot
macht's! Außer den Vitaminen A, C und Biotin enthält diese Steinfrucht
sämtliche B-Vitamine. Eine Pflaume ist eine Vitamin-B-Pille aus der preiswerten
Apotheke Natur. Pflaumen sind der beste Stimulator für den Kohlenhydratstoffwechsel,
für gute Nerven, mentale Frische, Antriebs- und Leistungskraft und Stressfähigkeit.
Außerdem regen sie die Nieren- und Darmtätigkeit an. Zubereitung
Pflaumen sind eine erfrischende Köstlichkeit zum Rohverzehr. Darüber
hinaus sind sie eine pikante Geschmacksverfeinerung für Saucen, eine leckere
Beigabe für Obstsalate oder für Desserts und Aufläufe.
Eiskraut Das
Eiskraut ist ein wenig bekanntes Gemüse. Die Arten seiner Gattung, die als
hübsche Zierpflanze genutzt werden, sind weitaus bekannter. Das Eiskraut
ist ein kriechendes, krautiges Gewächs, das grüne Stängel und dicke
saftige, sehr knackige und köstlich würzige Blätter besitzt. Seinen
Namen verdankt es folgender Tatsache: Durch Verdunstung entstehen auf Stängeln
und Blättern zahlreiche winzige Salzkristalle, deshalb auch der pikant-würzige,
an Spinat erinnernde Geschmack. |

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Herkunft/Saison
Des Eiskrauts Heimat liegt an den Meeresküsten Südafrikas. Eingebürgert
kommt es auch an den Küstengebieten des Mittelmeeres vor. Anbau als Gemüse
findet erwähnenswert in Portugal und Frankreich, auf den Kanaren, in Kalifornien
und Australien statt. Von Juli bis Oktober ist Eiskraut aus heimischem Anbau auf
dem Markt, außerhalb dieser Monate sind es Importe. Inhaltsstoffe
Der Nährwert des Eiskrauts entspricht
in etwa dem des verwandten Neuseeländer Spinats. Tipps
Die Haltbarkeit von Eiskraut
ist sehr gering. Sofort verbrauchen. Zubereitung
Eiskraut wird wie Spinat zubereitet oder in Suppen verarbeitet. Es kann allerdings
auch roh verzehrt werden.
Endivie Von
der botanisch mit dem Chicorée verwandten Endivie gibt es zwei Varietäten:
Escariol (Glatte Endivie) und Frisée (Krause Endivie). Der Escariol ist
der etwas derbere Verwandte des Frisée. Seine Blätter sind breit,
kräftig gezahnt und weisen eine starke Mittelrippe auf. Der halbgeschlossene
Kopf zeigt ein festes, gelbes Herz. Der Frisée bietet einen auffälligeren
Anblick. Stark gefiederte Blätter, die zur Mitte hin feiner werden und durch
Zusammenbinden des Kopfes während des Wachstums eine gelbe Farbe annehmen,
zeichnen diesen "Wirrkopf" aus. |

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Herkunft/Saison
Die Urform der bereits im Altertum bei Ägyptern, Griechen und Römern
bekannten Endivie stammt vermutlich aus Indien. Seit dem 13. Jahrhundert wird
sie in England und Frankreich kultiviert, seit dem 16. auch in Deutschland. Heute
ist die Endivie in den USA und Westeuropa ein sehr verbreitetes Gemüse. Die
Hauptanbauländer in Europa sind Italien, Frankreich, die Niederlande und
die Bundesrepublik. Endivien sind das ganze Jahr über erhältlich. Die
heimische Saison geht von Mitte Mai bis Dezember. In den Wintermonaten kommen
Importe aus Italien, Spanien und Frankreich. Inhaltsstoffe
Neben Kohlenhydraten und Eiweiß weist die Endivie einen verhältnismäßig
hohen Gehalt an den Mineralstoffen Kalium, Phosphor, Calcium, Natrium und Eisen
sowie an Provitamin A und den Vitaminen B1, B2, B6 und C auf. Erwähnt werden
muss noch der Milchsaft mit dem darin enthaltenden Bitterstoff Inulin, der den
würzig-herzhaften Bittergeschmack bedingt und dem eine galle- und harntreibende,
appetitanregende Wirkung zugeschrieben wird. Tipps
In feuchtes Tuch eingeschlagen, sind Endivien im Gemüsefach des Kühlschranks
2-3 Tage haltbar, ohne dass die Qualität darunter leidet. Das Gelbwerden
kann man sogar zu Hause durch Lichtausschluss noch fördern. Die Blätter
des Escariol halten sich etwas länger frisch als die des Frisée. Zubereitung
Endivien werden hauptsächlich roh als Salat oder Rohkostspeise zubereitet.
Gewaschen werden immer nur die ganzen Blätter, niemals die bereits beschnittenen,
denn an den Schnittstellen treten wertvolle Inhaltsstoffe aus. Der bittere Strunk
wird nicht verwendet. Die in schmale Streifen geschnittenen Blätter werden
mit den üblichen kräftig-pikanten Salatmarinaden oder Dressings angerichtet.
Aber auch die süße Geschmacksrichtung mit Joghurt, Ananas, Birnen o.ä.
ist dsehr beliebt. Zucker neutralisiert den Bittergeschmack. Schauen Sie doch mal in unsere anderen Lexika rein!
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Erbsen Die
Erbsenpflanze ist ein einjähriges kahles Kraut. Die eigentlichen Erbsen sitzen
in den Hülsen: die Samen oder "Körner". Der Gemüsehandel
unterscheidet folgende Sorten: Schalerbsen (leicht mehlig, wenig süß),
Markerbsen (süß und zart) und Zuckererbsen. Nur die Zuckererbsen können
mit der ganzen Hülse und den darin befindlichen Samen gegessen werden. Ihr
Anbau erfolgt nur für den Frischverzehr. | 
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Herkunft/Saison
Erbsen sind eine der ältesten kultivierten Gemüsearten überhaupt.
Die Heimat liegt im östlichen Mittelmeergebiet sowie in Vorder- und Mittelasien.
Erste Verbreitung in Mitteleuropa erfolgt aber erst im 9. und 10. Jahrhundert
n. Chr. Heute werden Erbsen auf der ganzen Welt angebaut. Flächenmäßig
stehen sie an 4. Stelle aller Gemüsearten. Europas Anbauschwerpunkte liegen
in Großbritannien, Frankreich und Italien. Deutschland mit seiner von Juni
bis Ende August dauernden Ernte fällt da einigermaßen zurück,
erfährt aber kaum Importe an Frischware. Höher hingegen sind die Importe
an Konserven und TK-Ware.
Inhaltsstoffe Der Gehalt an biologisch hochwertigem Eiweiß ist in Erbsen besonders hoch. Weiterhin sind zu nennen: Kolenhydrate (Stärke und Zucker), Fett, Lezithin, Mineralsalze (Kalium und Phosphor), die Vitamine B1, B2 und E und in eher geringen Mengen Provitamin A und Vitamin C.
Zubereitung Wie Bohnen sollten Erbsen nur gegart gegessen werden. In Salzwasser gekocht, dienen Erbsen, allein oder als Mischgemüse, als Beilage zu verschiedensten Gerichten, als Auflauf, als Suppe usw. sowie zur Bereitung von Salaten. |

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Erdbeere Die
Erdbeere ist die "Königin" der Beerenobstsorten; unsere heimische
Walderdbeere ist geschmacklich unübertroffen. Botanisch gesehen ist die Erdbeerpflanze
eine Staude.
Die Erdbeerfrucht, eine Scheinfrucht, ist die fleischig verdickte
Blütenachse. Je nach Sorte variieren Erdbeeren in Form und Größe;
sie sind hell- bis dunkelrot und mehr oder weniger fest und saftreich. Die Sortenvielfalt
bei Erdbeeren ist unübersehbar und ständig in Bewegung. | 
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Herkunft/Saison Unsere schöne, großfrüchtige Erdbeere ist vor über zwei Jahrhunderten aus zufälligen Kreuzungen verschiedener amerikanischer Wildarten entstanden. Erdbeeren werden heute in nahezu allen Ländern der Erde angebaut. Die Züchtung hat Sorten hervorgebracht, die in allen Klimabereichen kultiviert werden können. Die deutsche Produktion fällt in die Monate Juni/Juli. Hauptsächlich in den Frühjahrsmonaten erreichen uns bei ständig steigender Nachfrage Einfuhren aus Israel, Spanien, Italien und später auch aus Frankreich, Belgien und Holland. |

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Inhaltsstoffe
Erdbeeren haben einen hohen Gehalt an den Mineralstoffen Natrium, Calcium, Kalium,
Phosphor und besonders Eisen, an Fruchtsäuren und Vitaminen (Provitamin A,
B1,B2, C). Erdbeeren entgiften den Darm, kräftigen das Immunsystem und den
Stoffwechsel, wirken entwässernd, blutbildend und fördern das Zellwachstum.
Tipps Erdbeeren sollten
so rasch wie möglich verbraucht werden, da sie sehr schnell nachreifen und
leicht verderblich sind. Zubereitung
Erdbeeren sind in erster Linie Früchte für den Frischverzehr mit oder
ohne Zucker, mit Sahne, Milch, Eis, für Obstkuchen und -salate, Quarkspeisen,
Milchmixgetränke, Eiscreme und Bowlen. Sowohl für die häusliche
wie für die industrielle Marmeladenherstellung ist die Erdbeere die wichtigste
Frucht.
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Erdnuss
Die Erdnuss, die eigentlich keine Nuss ist, gehört zu den Hülsenfrüchten und ist daher eher eine Bohne. Sie wächst an Kräutern, deren Stängel an den Blattachseln Blüten tragen. Wenn die Befruchtung stattgefunden hat, neigen sich die Stängel nach unten und drücken die an der Spitze sitzende Frucht mehrere Zentimeter in den Boden. Dort reifen die Früchte und nehmen dabei eine Farbe an, die je nach Boden gelblich bis bräunlich ist. In der 2-6 cm langen Hülse, die eine unebene Form besitzt und in der Mitte etwas eingeschnürt ist, befinden sich meistens 2 Kerne, die von einer dünnen rotbraunen Schale |
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| umgeben sind. Um wie die typischen uns bekannten Erdnüsse zu schmecken, werden die Erdnusskerne geröstet. Obwohl diverse Sorten existieren, spielen diese im Handel kaum eine Rolle. |
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Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der Erdnuss ist Südamerika. Heutzutage wird sie in Ländern des gesamten tropischen und subtropischen Gürtels angebaut. Die bedeutendsten Produktionsländer sind Argentinien, USA, China und Indien, wobei die Erdnüsse aus China und Indien hauptsächlich für die Ölproduktion verwendet werden. Auch in Südeuropa und Afrika wird die Erdnuss angebaut.Erdnüsse werden in Deutschland hauptsächlich von Spätherbst bis Jahresende angeboten, sind aber ganzjährig erhältlich. Man findet sie dann im Handel sowohl in der Hülse als auch geschält. |
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Inhaltsstoffe: Die Erdnuss besitzt eine hohe Menge an wertvollen Nährstoffen und spielt in der Ernährung vieler Menschen eine wichtige Rolle als Eiweißlieferant. Sie ist auch reich an Kohlenhydraten. Bei durchschnittlich 550 kcal bzw. 2310 kj pro 100 g ist die Erdnuss sehr nahrhaft. Neben den Vitaminen B1, E, D und dem Provitamin A enthält sie auch das Vitamin K, das die Blutgerinnung fördert und in keiner anderen Nuss auftaucht. Der hohe Anteil an Linolsäure macht die Erdnuss wirksam gegen Bluthochdruck. Außerdem enthält sie noch die Mineralien Eiweiß, Kalium, Eisen, Calcium und Phosphor.
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Tipps: Erdnüsse sollte man kühl und trocken lagern, da sie in der Wärme ranzig werden. Im Sommer kann man sie daher ca. 2 Wochen lagern, im Winter dagegen mehrere Monate.
Zubereitung: Erdnüsse kann man entweder in der Hülse zum „knacken“,oder bereits geschält erhalten. Teilweise werden die geschälten Nüsse gesalzen angeboten, sie sind auch ein fester Bestandteil des so genannten Studentenfutters. Als Zutat zu vielen Gerichten ist die Erdnuss ebenfalls sehr beliebt. Große Teile der Produktion wandern jedoch in die Industrie zur Herstellung von Back- und Süßwaren, Speiseöl und Margarine. In vielen Ländern erfreut sich auch die Erdnussbutter großer Beliebtheit. |
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Esskastanie
Die Esskastanie ist nicht mit der ungenießbaren Rosskastanie, die bei uns an den Bäumen wächst, verwandt. Sie wächst an einem bis zu 20 Meter hohen Baum und sitzt in einem anfangs geschlossenen, mit langen Stacheln besetzten Fruchtbecher. Die Schale der Esskastanie ist braun, lederig und besitzt einen hellen Fleck, den man Nabel nennt. Der innere genießbare Teil der Esskastanie ist gelb-weißlich. Bei der Esskastanie unterscheidet man die Marone von der gewöhnlichen Esskastanie. Im Allgemeinen sind die gewöhnlichen Esskastanien größer und |
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| rundlich, während Maronen eher herzförmig sind. Das kräftig schmeckende Fleisch der Marone gilt als schmackhafter. Von der Esskastanie gibt es mehrere hundert Sorten. |
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Herkunft: Ursprünglich kommt die Esskastanie aus Kleinasien. In Europa wird sie hauptsächlich in wärmeren Ländern wie Italien, Spanien, Frankreich und Portugal angebaut. Weitere Produzenten sind Nordamerika, Japan und China. Die Ernte beginnt in der Regel im September, wenn die Esskastanien praktisch von selbst vom Baum fallen.
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Inhaltsstoffe: Das Fleisch der Esskastanien enthält hauptsächlich Stärke, Eiweiß und Kastanienöl, das sehr fetthaltig ist. |
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Tipps: Esskastanien sollten trocken und kühl gelagert werden. Gewöhnliche Esskastanien sind nur kurze Zeit haltbar. Maronen hingegen kann man auch länger aufbewahren.
Zubereitung: Besonders beliebt sind Esskastanien im Winter, wenn sie frisch geröstet an Verkaufsständen angeboten werden. Als Beilage zu Fleischgerichten oder für Füllungen sind besonders Maronen geeignet. Auch als ganze Früchte zum Nachtisch werden Esskastanien z.B. in Zucker oder Sirup eingelegt. Immer beliebter wird auch das Kastanienmehl, aus dem diverse Brote und Backwaren hergestellt werden. |
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Estragon
Estragon
ist eine 60-120 cm hohe Pflanze mit krautigen, verzweigten Stängeln. Ihre
Blätter sind länglich und lanzettähnlich und von hellgrüner
Farbe. Von Juli bis Oktober erscheinen in lockeren Rispen die weißen, grüngelben
bis hellroten Blüten.
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Herkunft/Saison Die Heimat des Estragons erstreckt sich von Süd- und Ostrußland über die Mongolei und Sibirien bis in das westliche Nordamerika. Im 13. Jahrhundert gelangte das Würzkraut durch die Kreuzzüge nach Europa. Der Bedarf an frischem Estragon wird hauptsächlich aus heimischer Produktion gedeckt. Die Haupternte beginnt mit der Blüte, etwa Mitte Juni.
Inhaltsstoffe
Der Gehalt an dem ätherischen Estragonöl sowie an Bitterstoffen, Gerbstoffen,
Cumarinen, Harzen usw. bedingt den anisähnlichen, ein wenig herb-bitteren
Geschmack des Estragons. Diesem Gewürzkraut sollen gewisse heilende Eigenschaften
innewohnen; es regt den Appetit und die Magensekretion an, beruhig die Magenschleimhaut
und wirkt krampflösend und harntreibend.
Tipps
Estragon eignet sich gut zum Tiefgefrieren.
Zubereitung
Die Verwendungsmöglichkeiten dieses "königlichen Würzkrauts"
sind vielfältig. Frischer Estragon eignet sich für Salate, Soßen,
Fleisch- und Fischgerichte, Geflügel, Nudeln, Gemüse, Rohkost usw. Man
sollte Estragon aber immer nur sparsam dosieren.

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