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Auf dieser Seite: Easy, Pealer, Eichblattsalat, Eisbergsalat, Endivie, Erbsen, Erdbeere, Escariol, Estragon

Easy Pealer (Mandarinen)
Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen. Das Fruchtfleisch ist zart, saftig, süß, aromatisch-orangeähnlich.

Herkunft/Saison Heimisch ist die eigentliche Mandarine in Südostchina, Nordostindien und auf den Philippinen. Heute werden Mandarinenarten weltweit angebaut, so in allen Mittelmeerländern, aber auch in Nord- und Südamerika, Südafrika, Australien und in ihrer südostasiatischen Heimat.


Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen

Inhaltsstoffe Besonders interessante Inhaltsstoffe sind das Provitamin A, Vitamin C und reichlich Zucker, der die Mandarine zu einer der süßesten Früchte macht..

Tipps Der Name der Mandarine hat sich mittlerweile als Sammelbegriff für alle jene Formen, Varietäten, Kreuzungen und Mutationen eingebürgert, die sich von den Orangen in erster Linie durch ihr Aroma und ihre dünne, leicht ablösbare Schale unterscheiden. Deshalb wird diese Zitrusfruchtgruppe immer häufiger auch als "Easy Peeler" bezeichnet. Zu ihnen zählt man außerdem: Temple, Tangerine, Satsuma, Clementine, Minneola, Kumquat/Limequat, Ortanique und Mandora.

Zubereitung Mandarinen werden in erster Linie frisch verzehrt. Gerne gibt man diese beliebten Früchte auch in Obst- und andere Salate, in Sahnequark, Nachspeisen, zu Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und vielerlei anderen Gerichten sowie zu Backwaren verschiedener Art.



Eichblatt-Salat
Eichblatt-Salat gehört zu der großen Gruppe der Schnitt- und Pflücksalate, die erst in jüngster Zeit entstanden ist. Er stellt eine wertvolle Bereicherung des Salatangebots dar. Heißen tut er so, weil seine Blätter an die der Eiche erinnern. Die Farbe der Blätter ist hell- bis dunkelgrün, zum Blattrand hin rötlich braun. Im Sommer neigt der Eichblatt-Salat, bei kleinerer Blattform, zur bauschigen Kopfbildung. Erwähnenswert: Er ist frei von Bitterstoffen. Sein frischer, angenehmer Geschmack erinnert an junge Haselnüsse.


Eichblatt-Salat gehört zu der großen Gruppe der Schnitt- und Pflücksalate

Herkunft/Saison Eichblatt-Salat wird in den meisten europäischen Ländern im Feldbau kultiviert; um die Saison zu verlängern aber auch unter Glas. Unser Markt wird teils durch den inländischen Anbau beliefert, teils kommen Importe aus Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden.

Inhaltsstoffe Im Wesentlichen enthält Eichblatt-Salat die Mineralstoffe Kali, Calcium, Phosphor und Natrium, Provitamin A und die Vitamine B1, B2 und C.

Tipps Auch im Gemüsefach des Kühlschranks ist Eichblatt-Salat nur kurzfristig haltbar.

Zubereitung Bei der Verwendung werden die äußeren Blätter entfernt, das Strunkende wird abgeschnitten, sodann waschen und als Salat anrichten, entweder für sich oder zusammen mit anderen Salaten. Eichblatt-Salat verträgt sich mit vielen Zutaten bestens, wobei sein zarter Eigengeschmack nicht überdeckt werden sollte.



Eissalat/ Eisbergsalat
Zu der Zeit, als es noch keine Kühlanlagen gab, transportierte man diesen Salat, indem man große Eisstücke über die Ladungen schüttete und so durchs Land fuhr – soviel zur Herkunft seines Namens. Eissalat oder auch Eisbergsalat bildet große, dicht geschlossene Köpfe. Ohne Hüllblätter ähnelt er einem sehr losen Weißkohl. Im Gegensatz zum zartblättrigen Kopfsalat sind die Blätter des Eissalats fest und schmecken angenehm knackig. Insgesamt vermittelt der herzhafte Eissalat einen einzigen Eindruck von Kühle und Frische.


Eissalat/ Eisbergsalat  - Zu der Zeit, als es noch keine Kühlanlagen gab, transportierte man diesen Salat, indem man große Eisstücke über die Ladungen schüttete

Herkunft/Saison Eissalat wurde erstmals auf den sonnigen Feldern Kaliforniens angebaut. Während bei uns noch der Kopfsalat in Anbau und Verzehr vorherrscht, ist es in den USA der Eissalat. Aber auch in Europa hat sich dieser mittlerweile neben Kopfsalat bekannteste Salat erfolgreich eingeführt. Das milde Klima liebend, erfolgt sein Freilandanbau hauptsächlich in Spanien, Italien, Frankreich, Israel und Süddeutschland. Eissalat ist das ganze Jahr über erhältlich. Von Oktober bis Mai erreichen uns Importe.

Inhaltsstoffe Der Gehalt an Mineralstoffen, organischen Säuren und Vitaminen entspricht im Wesentlichen dem des Kopfsalates.

Tipps In Sachen Lagerung bietet der Eissalat keinerlei Probleme. Im Gemüsefach des Kühlschranks ist er bis zu 2 Wochen haltbar. Sogar im Anschnitt, eingewickelt in Frischhaltefolie, kann er ohne Frischeverlust bis zu 1 Woche aufbewahrt werden. In der Kühle wird Eissalat sogar besonders kross und knackig.

Zubereitung Eissalat wird in erster Linie roh verzehrt. Bei der Verwendung werden zuerst die äußeren losen Umblätter entfernt. Waschen entfällt; Eissalat ist "natursauber". Er kann halbiert, gevierteilt oder in Streifen geschnitten werden. Dank seiner festen Struktur kann er auch schon einige Stunden vor dem Verzehr zubereitet werden, ohne dass die Qualität darunter leidet. Die Zubereitung erfolgt wie beim Kopfsalat; ihr sind kaum Grenzen gesetzt. Eissalat lässt sich mit süßen Zutaten oder fruchtigen Beigaben genauso trefflich kombinieren wie beispielsweise mit knusprig gebratenen Speckwürfeln.



Eier - Pflaume

Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und kommen in mehr als 2 000 Sorten vor, welche sich, teils nur geringfügig, durch Größe, Farbe, Form, Steinlösbarkeit, Saftgehalt, Aroma und Reifezeit unterscheiden.

Herkunft/Saison Die Urheimat der Pflaume ist Kleinasien. Die Römer brachten sie 150 v. Chr. nach Italien, von wo sie sich in ganz Europa verbreitete. Anbauschwerpunkte

Eier - Pflaume - Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und kommen in mehr als 2 000 Sorten vor

liegen im Mittelmeerraum, in den Balkanländern und der Bundesrepublik. Die auf unseren Märkten angebotenen Überseepflaumen stammen hauptsächlich aus Südafrika und Chile und sind von Dezember bis April erhältlich. Die europäische Pflaumenernte beginnt mit Lieferungen aus Italien, Frankreich und Spanien ab Mai, während die einheimische Ernte von Juli bis Oktober anfällt.

Hauptsorten Die Pflaume (Rund- oder Eierpflaume) hat eine rundliche Form und ist meist mit einer deutlichen Kernnaht versehen. Sie sind oft nicht gut kernlöslich. Ihre Hauptfarbe ist blau bis violett, es gibt aber auch rote und gelbe Sorten. Das Fruchtfleisch ist überwiegend gelb gefärbt.

Als Japanische Pflaume bezeichnet man vor allem die in den Wintermonaten aus der südlichen Erdhalbkugel zu uns kommenden Sorten. Sie sind ausgesprochen großfrüchtig, rund oder rund-oval mit glänzend roter oder gelber Haut. Ihr Fleisch ist weicher und saftiger als das der europäischen Pflaumen.

Die Zwetsche (Zwetschge) ist länglich mit spitzen Enden, meist mit tiefdunkelblauer Haut und gelbem Fruchtfleisch und gut steinlösend. Durch ihr festes, aromatisches Fleisch eignet sie sich außer zum Frischverzehr auch sehr gut zum Kochen, Backen und Einmachen.

Die Reineclaude ist kugelförmig, die grüngelbe Haut mit rötlichem Schimmer umschließt das grünlichweiße, äußerst aromatische und süße Fruchtfleisch.

Die Mirabelle ist kleinfruchtig, kugelig, von gelber Farbe mit roten Wangen oder Pünktchen. Mit ihrem festen gelben und recht süßen Fruchtfleisch eignet sie sich sehr gut zum Kochen.

Inhaltsstoffe Bei einzelnen Vitaminen hat die Pflaume keine Rekorde zu melden. Aber das Gesamtangebot macht's! Außer den Vitaminen A, C und Biotin enthält diese Steinfrucht sämtliche B-Vitamine. Eine Pflaume ist eine Vitamin-B-Pille aus der preiswerten Apotheke Natur. Pflaumen sind der beste Stimulator für den Kohlenhydratstoffwechsel, für gute Nerven, mentale Frische, Antriebs- und Leistungskraft und Stressfähigkeit. Außerdem regen sie die Nieren- und Darmtätigkeit an.

Zubereitung Pflaumen sind eine erfrischende Köstlichkeit zum Rohverzehr. Darüber hinaus sind sie eine pikante Geschmacksverfeinerung für Saucen, eine leckere Beigabe für Obstsalate oder für Desserts und Aufläufe.



Eiskraut
Das Eiskraut ist ein wenig bekanntes Gemüse. Die Arten seiner Gattung, die als hübsche Zierpflanze genutzt werden, sind weitaus bekannter. Das Eiskraut ist ein kriechendes, krautiges Gewächs, das grüne Stängel und dicke saftige, sehr knackige und köstlich würzige Blätter besitzt. Seinen Namen verdankt es folgender Tatsache: Durch Verdunstung entstehen auf Stängeln und Blättern zahlreiche winzige Salzkristalle, deshalb auch der pikant-würzige, an Spinat erinnernde Geschmack.


Das Eiskraut ist ein wenig bekanntes Gemüse

Herkunft/Saison Des Eiskrauts Heimat liegt an den Meeresküsten Südafrikas. Eingebürgert kommt es auch an den Küstengebieten des Mittelmeeres vor. Anbau als Gemüse findet erwähnenswert in Portugal und Frankreich, auf den Kanaren, in Kalifornien und Australien statt. Von Juli bis Oktober ist Eiskraut aus heimischem Anbau auf dem Markt, außerhalb dieser Monate sind es Importe.

Inhaltsstoffe Der Nährwert des Eiskrauts entspricht in etwa dem des verwandten Neuseeländer Spinats.

Tipps Die Haltbarkeit von Eiskraut ist sehr gering. Sofort verbrauchen.

Zubereitung Eiskraut wird wie Spinat zubereitet oder in Suppen verarbeitet. Es kann allerdings auch roh verzehrt werden.



Endivie
Von der botanisch mit dem Chicorée verwandten Endivie gibt es zwei Varietäten: Escariol (Glatte Endivie) und Frisée (Krause Endivie). Der Escariol ist der etwas derbere Verwandte des Frisée. Seine Blätter sind breit, kräftig gezahnt und weisen eine starke Mittelrippe auf. Der halbgeschlossene Kopf zeigt ein festes, gelbes Herz. Der Frisée bietet einen auffälligeren Anblick. Stark gefiederte Blätter, die zur Mitte hin feiner werden und durch Zusammenbinden des Kopfes während des Wachstums eine gelbe Farbe annehmen, zeichnen diesen "Wirrkopf" aus.


Von der botanisch mit dem Chicorée verwandten Endivie gibt es zwei Varietäten: Escariol (Glatte Endivie) und Frisée (Krause Endivie)

Herkunft/Saison Die Urform der bereits im Altertum bei Ägyptern, Griechen und Römern bekannten Endivie stammt vermutlich aus Indien. Seit dem 13. Jahrhundert wird sie in England und Frankreich kultiviert, seit dem 16. auch in Deutschland. Heute ist die Endivie in den USA und Westeuropa ein sehr verbreitetes Gemüse. Die Hauptanbauländer in Europa sind Italien, Frankreich, die Niederlande und die Bundesrepublik. Endivien sind das ganze Jahr über erhältlich. Die heimische Saison geht von Mitte Mai bis Dezember. In den Wintermonaten kommen Importe aus Italien, Spanien und Frankreich.

Inhaltsstoffe Neben Kohlenhydraten und Eiweiß weist die Endivie einen verhältnismäßig hohen Gehalt an den Mineralstoffen Kalium, Phosphor, Calcium, Natrium und Eisen sowie an Provitamin A und den Vitaminen B1, B2, B6 und C auf. Erwähnt werden muss noch der Milchsaft mit dem darin enthaltenden Bitterstoff Inulin, der den würzig-herzhaften Bittergeschmack bedingt und dem eine galle- und harntreibende, appetitanregende Wirkung zugeschrieben wird.

Tipps In feuchtes Tuch eingeschlagen, sind Endivien im Gemüsefach des Kühlschranks 2-3 Tage haltbar, ohne dass die Qualität darunter leidet. Das Gelbwerden kann man sogar zu Hause durch Lichtausschluss noch fördern. Die Blätter des Escariol halten sich etwas länger frisch als die des Frisée.

Zubereitung Endivien werden hauptsächlich roh als Salat oder Rohkostspeise zubereitet. Gewaschen werden immer nur die ganzen Blätter, niemals die bereits beschnittenen, denn an den Schnittstellen treten wertvolle Inhaltsstoffe aus. Der bittere Strunk wird nicht verwendet. Die in schmale Streifen geschnittenen Blätter werden mit den üblichen kräftig-pikanten Salatmarinaden oder Dressings angerichtet. Aber auch die süße Geschmacksrichtung mit Joghurt, Ananas, Birnen o.ä. ist dsehr beliebt. Zucker neutralisiert den Bittergeschmack.


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Erbsen
Die Erbsenpflanze ist ein einjähriges kahles Kraut. Die eigentlichen Erbsen sitzen in den Hülsen: die Samen oder "Körner". Der Gemüsehandel unterscheidet folgende Sorten: Schalerbsen (leicht mehlig, wenig süß), Markerbsen (süß und zart) und Zuckererbsen. Nur die Zuckererbsen können mit der ganzen Hülse und den darin befindlichen Samen gegessen werden. Ihr Anbau erfolgt nur für den Frischverzehr.

Die Erbsenpflanze ist ein einjähriges kahles Kraut

Herkunft/Saison Erbsen sind eine der ältesten kultivierten Gemüsearten überhaupt. Die Heimat liegt im östlichen Mittelmeergebiet sowie in Vorder- und Mittelasien. Erste Verbreitung in Mitteleuropa erfolgt aber erst im 9. und 10. Jahrhundert n. Chr. Heute werden Erbsen auf der ganzen Welt angebaut. Flächenmäßig stehen sie an 4. Stelle aller Gemüsearten. Europas Anbauschwerpunkte liegen in Großbritannien, Frankreich und Italien. Deutschland mit seiner von Juni bis Ende August dauernden Ernte fällt da einigermaßen zurück, erfährt aber kaum Importe an Frischware. Höher hingegen sind die Importe an Konserven und TK-Ware.

Inhaltsstoffe Der Gehalt an biologisch hochwertigem Eiweiß ist in Erbsen besonders hoch. Weiterhin sind zu nennen: Kolenhydrate (Stärke und Zucker), Fett, Lezithin, Mineralsalze (Kalium und Phosphor), die Vitamine B1, B2 und E und in eher geringen Mengen Provitamin A und Vitamin C.

Zubereitung Wie Bohnen sollten Erbsen nur gegart gegessen werden. In Salzwasser gekocht, dienen Erbsen, allein oder als Mischgemüse, als Beilage zu verschiedensten Gerichten, als Auflauf, als Suppe usw. sowie zur Bereitung von Salaten.

Kolenhydrate (Stärke und Zucker), Fett, Lezithin, Mineralsalze (Kalium und Phosphor), die Vitamine B1, B2 und E und in eher geringen Mengen Provitamin A und Vitamin C.




Erdbeere
Die Erdbeere ist die "Königin" der Beerenobstsorten; unsere heimische Walderdbeere ist geschmacklich unübertroffen. Botanisch gesehen ist die Erdbeerpflanze eine Staude.

Die Erdbeerfrucht, eine Scheinfrucht, ist die fleischig verdickte Blütenachse. Je nach Sorte variieren Erdbeeren in Form und Größe; sie sind hell- bis dunkelrot und mehr oder weniger fest und saftreich. Die Sortenvielfalt bei Erdbeeren ist unübersehbar und ständig in Bewegung.

Die Erdbeere ist die "Königin" der Beerenobstsorten; unsere heimische Walderdbeere ist geschmacklich unübertroffen


Herkunft/Saison Unsere schöne, großfrüchtige Erdbeere ist vor über zwei Jahrhunderten aus zufälligen Kreuzungen verschiedener amerikanischer Wildarten entstanden. Erdbeeren werden heute in nahezu allen Ländern der Erde angebaut. Die Züchtung hat Sorten hervorgebracht, die in allen Klimabereichen kultiviert werden können. Die deutsche Produktion fällt in die Monate Juni/Juli. Hauptsächlich in den Frühjahrsmonaten erreichen uns bei ständig steigender Nachfrage Einfuhren aus Israel, Spanien, Italien und später auch aus Frankreich, Belgien und Holland.

Die Erdbeerfrucht, eine Scheinfrucht, ist die fleischig verdickte Blütenachse. Je nach Sorte variieren Erdbeeren


Inhaltsstoffe Erdbeeren haben einen hohen Gehalt an den Mineralstoffen Natrium, Calcium, Kalium, Phosphor und besonders Eisen, an Fruchtsäuren und Vitaminen (Provitamin A, B1,B2, C). Erdbeeren entgiften den Darm, kräftigen das Immunsystem und den Stoffwechsel, wirken entwässernd, blutbildend und fördern das Zellwachstum.

Tipps Erdbeeren sollten so rasch wie möglich verbraucht werden, da sie sehr schnell nachreifen und leicht verderblich sind.

Zubereitung Erdbeeren sind in erster Linie Früchte für den Frischverzehr mit oder ohne Zucker, mit Sahne, Milch, Eis, für Obstkuchen und -salate, Quarkspeisen, Milchmixgetränke, Eiscreme und Bowlen. Sowohl für die häusliche wie für die industrielle Marmeladenherstellung ist die Erdbeere die wichtigste Frucht.




   
Erdnuss
Die Erdnuss, die eigentlich keine Nuss ist, gehört zu den Hülsenfrüchten und ist daher eher eine Bohne.  Sie wächst an Kräutern, deren Stängel an den Blattachseln Blüten tragen. Wenn die Befruchtung stattgefunden hat, neigen sich die Stängel nach unten und drücken die an der Spitze sitzende Frucht mehrere Zentimeter in den Boden. Dort reifen die Früchte und nehmen dabei eine Farbe an, die je nach Boden gelblich bis bräunlich ist.  In der 2-6 cm langen Hülse, die eine unebene Form besitzt und in der Mitte etwas eingeschnürt ist, befinden sich meistens 2 Kerne, die von einer dünnen rotbraunen Schale

Die Erdnuss, die eigentlich keine Nuss ist, gehört zu den Hülsenfrüchten und ist daher eher eine Bohne. 
umgeben sind. Um wie die typischen uns bekannten Erdnüsse zu schmecken, werden die Erdnusskerne geröstet. Obwohl diverse Sorten existieren, spielen diese im Handel kaum eine Rolle.
 
Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der Erdnuss ist Südamerika. Heutzutage wird sie in Ländern des gesamten tropischen und subtropischen Gürtels angebaut. Die bedeutendsten Produktionsländer sind Argentinien, USA, China und Indien, wobei die Erdnüsse aus China und Indien hauptsächlich für die Ölproduktion verwendet werden. Auch in Südeuropa und Afrika wird die Erdnuss angebaut.Erdnüsse werden in Deutschland hauptsächlich von Spätherbst bis Jahresende angeboten, sind aber ganzjährig erhältlich. Man findet sie dann im Handel sowohl in der Hülse als auch geschält.
 

Inhaltsstoffe: Die Erdnuss besitzt eine hohe Menge an wertvollen Nährstoffen und spielt in der Ernährung vieler Menschen eine wichtige Rolle als Eiweißlieferant.  Sie ist auch reich an Kohlenhydraten. Bei durchschnittlich 550 kcal bzw. 2310 kj pro 100 g ist die Erdnuss sehr nahrhaft. Neben den Vitaminen B1, E, D und dem Provitamin A enthält sie auch das Vitamin K, das die Blutgerinnung fördert und in keiner anderen Nuss auftaucht. Der hohe Anteil an Linolsäure macht die Erdnuss wirksam gegen Bluthochdruck. Außerdem enthält sie noch die Mineralien Eiweiß, Kalium, Eisen, Calcium und Phosphor.

   
Tipps: Erdnüsse sollte man kühl und trocken lagern, da sie in der Wärme ranzig werden. Im Sommer kann man sie daher ca. 2 Wochen lagern, im Winter dagegen mehrere Monate.

Zubereitung: Erdnüsse kann man entweder in der Hülse zum „knacken“,oder bereits geschält erhalten. Teilweise werden die geschälten Nüsse gesalzen angeboten, sie sind auch ein fester Bestandteil des so genannten Studentenfutters. Als Zutat zu vielen Gerichten ist die Erdnuss ebenfalls sehr beliebt. Große Teile der Produktion wandern jedoch in die Industrie zur Herstellung von Back- und Süßwaren, Speiseöl und Margarine. In vielen Ländern erfreut sich auch die Erdnussbutter großer Beliebtheit. 
   

   
Esskastanie
Die Esskastanie ist nicht mit der ungenießbaren Rosskastanie, die bei uns an den Bäumen wächst, verwandt. Sie wächst an einem bis zu 20 Meter hohen Baum und sitzt in einem anfangs geschlossenen, mit langen Stacheln besetzten Fruchtbecher. Die Schale der Esskastanie ist braun, lederig und besitzt einen hellen Fleck, den man Nabel nennt. Der innere genießbare Teil der Esskastanie ist gelb-weißlich. Bei der Esskastanie unterscheidet man die Marone von der gewöhnlichen Esskastanie. Im Allgemeinen sind die gewöhnlichen Esskastanien größer und

Die Esskastanie ist nicht mit der ungenießbaren Rosskastanie, die bei uns an den Bäumen wächst, verwandt.
rundlich, während Maronen eher herzförmig sind.  Das kräftig schmeckende Fleisch der Marone gilt als schmackhafter.  Von der Esskastanie gibt es mehrere hundert Sorten.
 

Herkunft: Ursprünglich kommt die Esskastanie aus Kleinasien. In Europa wird sie hauptsächlich in wärmeren Ländern wie Italien, Spanien, Frankreich und Portugal angebaut.  Weitere Produzenten sind Nordamerika, Japan und China. Die Ernte beginnt in der Regel im September, wenn die Esskastanien praktisch von selbst vom Baum fallen.

 

Inhaltsstoffe: Das Fleisch der Esskastanien enthält hauptsächlich Stärke, Eiweiß und Kastanienöl, das sehr fetthaltig ist.

   
Tipps: Esskastanien sollten trocken und kühl gelagert werden. Gewöhnliche Esskastanien sind nur kurze Zeit haltbar. Maronen hingegen kann man auch länger aufbewahren.

Zubereitung: Besonders beliebt sind Esskastanien im Winter, wenn sie  frisch geröstet an Verkaufsständen angeboten werden.  Als Beilage zu Fleischgerichten oder für Füllungen sind besonders Maronen geeignet. Auch als ganze Früchte zum Nachtisch werden Esskastanien z.B. in Zucker oder Sirup eingelegt. Immer beliebter wird auch das Kastanienmehl, aus dem diverse Brote und Backwaren hergestellt werden.
   


   

Estragon

Estragon ist eine 60-120 cm hohe Pflanze mit krautigen, verzweigten Stängeln. Ihre Blätter sind länglich und lanzettähnlich und von hellgrüner Farbe. Von Juli bis Oktober erscheinen in lockeren Rispen die weißen, grüngelben bis hellroten Blüten.


Die Heimat des Estragons erstreckt sich von Süd- und Ostrußland über die Mongolei und Sibirien bis in das westliche Nordamerika Estragon ist eine 60-120 cm hohe Pflanze mit krautigen, verzweigten Stängeln


Herkunft/Saison Die Heimat des Estragons erstreckt sich von Süd- und Ostrußland über die Mongolei und Sibirien bis in das westliche Nordamerika. Im 13. Jahrhundert gelangte das Würzkraut durch die Kreuzzüge nach Europa. Der Bedarf an frischem Estragon wird hauptsächlich aus heimischer Produktion gedeckt. Die Haupternte beginnt mit der Blüte, etwa Mitte Juni.

Inhaltsstoffe Der Gehalt an dem ätherischen Estragonöl sowie an Bitterstoffen, Gerbstoffen, Cumarinen, Harzen usw. bedingt den anisähnlichen, ein wenig herb-bitteren Geschmack des Estragons. Diesem Gewürzkraut sollen gewisse heilende Eigenschaften innewohnen; es regt den Appetit und die Magensekretion an, beruhig die Magenschleimhaut und wirkt krampflösend und harntreibend.

Tipps Estragon eignet sich gut zum Tiefgefrieren.

Zubereitung Die Verwendungsmöglichkeiten dieses "königlichen Würzkrauts" sind vielfältig. Frischer Estragon eignet sich für Salate, Soßen, Fleisch- und Fischgerichte, Geflügel, Nudeln, Gemüse, Rohkost usw. Man sollte Estragon aber immer nur sparsam dosieren.

Obst Früchte Frucht Steinobst Kernobst Schalenfrüchte   


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