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dieser Seite: Feige, Feijoa, Feldsalat, Fenchel, Frisee
Feige Die
birnenförmigen Früchte werden bis zu 8 cm groß. Die Farbe der
dünnen Schale variiert von gelb über grün bis hin zu dunkelviolett.
Je dunkler die Schalenfärbung der Feige ist, desto süßer, weicher
und cremiger ist das hellrosa bis dunkelrote süß-aromatische, mit kleinen
Samenkernen durchsetzte Fruchtfleisch.
Herkunft/Saison
Frische Feigen kommen in den Wintermonaten aus Südamerika, von Juni bis Juli
aus Spanien und Italien und von September bis November aus Frankreich und der
Türkei. | 
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Inhaltsstoffe Feigen sind reich an wertvollem Fruchtzucker, außerdem enthalten sie Vitamin A, B und C, Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Diese Inhaltsstoffe sind für die Blutbildung und zur Förderung der Verdauung besonders wichtig.
Tipps Frische Feigen sollten möglichst bald verzehrt werden. Bis dahin werden sie abgedeckt, frei nebeneinander liegend im Kühlschrank aufbewahrt. |
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Zubereitung
Feigen werden fast ausschließlich roh gegessen. Dazu wird die gut gekühlte Frucht der Länge nach halbiert und ausgelöffelt oder geviertelt und das Fruchtfleisch von der Schale abgelöst.
Frische Feigen passen ideal zu herzhaften Beilagen wie Käse, Schinken und Salami, als Beigabe zu Fruchtsalaten oder verarbeitet zu Kompott, Mus oder Marmelade. Feigen verleihen Fleisch- und Geflügelgerichten eine raffinierte, orientalische Note. |
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Feijoa Die
Feijoa ist mit der Guave verwandt. Die runden, länglich-ovalen oder birnenförmigen
Beerenfrüchte wachsen an einem kleinen, bis 4 m hohen, immergrünen,
strauchartigen Baum. Ihre feste, lederige, nicht essbare Schale ist glatt oder
leicht gerunzelt, dunkelgrün in der Farbe. Darunter befindet sich das gelblich-weiße
Fruchtfleisch, welches 4-5 geleeartige, mit Kernchen gespickte Fruchtkammern beherbergt.
Der säuerlich bis süß-würzige, leicht parfümierte Geschmack
der Feijoa erinnert an Guave oder Ananas. Daher wird sie auch als Ananas-Guave
bezeichnet. |

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Herkunft/Saison
Die Feijoa stammt aus de Region um Uruguay. Heute wird sie in subtropischen Klimaten,
vor allem in Neuseeland, den USA (Kalifornien, Florida), Australien und in vielen
Ländern Südamerikas, Afrikas und Asiens angebaut. Da die Feijoa frostresistent
ist, gedeiht sie auch in Südfrankreich, Italien und Israel sowie rund um
die Schwarzmeerküste. Obwohl ganzjährig verfügbar, ist die Feijoa
nur selten am Markt anzutreffen. Kolumbien bietet sie fast ganzjährig an,
Kalifornien von September bis Januar, Neuseeland von März bis Juni, Frankreich
von Oktober bis Dezember und Israel von November bis Januar.
Inhaltsstoffe
Die Feijoa ist reich an Mineralstoffen (Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen), enthält
Vitamin C und viel Pektin.
Tipps Die reife Frucht gibt auf leichten Druck nach; sie kann dann noch einige Tage im Kühl-schrank aufbewahrt werden.
Zubereitung Die Früchte müssen gewaschen und anschließend geschält werden. Sie werden meist roh gegessen. Hierzu schneidet man sie wie eine Kiwi in zwei Hälften und löffelt sie aus. Die kleinen Kernchen kann man mitessen. Feijoas eignen sich auch gut zusammen mit anderen Früchten für Obstsalate und als Zutat zu Eiscreme und Süßspeisen. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind: Fruchtsaucen, Cremes, Drinks usw. |

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Feldsalat Feldsalat,
ein kleines, unscheinbares Pflänzchen, erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Seine maximal 20 hell- bis dunkelgrünen Blätter sind von unterschiedlicher
Form und Größe und bilden eine kleine Grundrosette, hin und wieder
mit Andeutung eines kleinen Köpfchens.
Herkunft/Saison
Dieses anspruchslose, frostharte Kraut kommt in Europa wild vor und wurde in früheren
Zeiten | 
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im Herbst und Winter gesammelt und als Wildgemüse vermarktet. Erst im letzten
Jahrhundert ist Feldsalat eine Kulturpflanze geworden. In zahlreichen westeuropäischen
Ländern vor allem in Frankreich, Italien, England, Deutschland, Belgien
und in den Niederlanden wird Feldsalat kultiviert, überwiegend unter
Glas und Folie. Die Hauptsaison für Feldsalat sind die Wintermonate und das
Frühjahr. Außerhalb dieser Zeit wird er kaum angeboten.
Inhaltsstoffe
Ernährungsphysiologisch ist Feldsalat ein besonders wertvolles Gemüse.
Sein hoher Gehalt an den Mineralstoffen Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen, weiterhin
an Provitamin A und im besonderen alle anderen Salatarten darin überragend
an Vitamin C sowie an den das angenehme Nussaroma bedingenden ätherischen
Ölen machen Feldsalat zu einer kulinarischen wie offizinellen Überraschung.
Er wird zur Herstellung venenstärkender Medikamente verwandt.
Tipps
Feldsalat lässt sich nur einige Tage, angefeuchtet und eingepackt in einen
Plastikbeutel, im Gemüsefach des Kühlschranks frisch halten.
Zubereitung Vor der Verwendung
wird Feldsalat gründlich gewaschen. Seine Zubereitung erfolgt im Allgemeinen
als Salat mit Marinaden oder Dressings. Besonders hübsch wirkt der Salat,
wenn man die Pflänzchen ganz lässt und nur das Wurzelende entfernt.
Feldsalat kann, z. B. mit Putenbruststreifen und einer Sherry-Marinade angerichtet,
eine kleine Köstlichkeit sein. Ganz besonders knackig wird Feldsalat, legt
man ihn vor der Zubereitung in eiskaltes Wasser.
Fenchel
(Gemüsefenchel)
Der Fenchel gehört zur Familie der Doldenblütler.
Charakteristisch sind die weißlichen, flachen oder rundlichen Knollen, zwiebelähnlich
aus verdickten Blattscheiden, mit dicken Stielen und fein gefiederten Blättern.
Der herzhafte Fenchel schmeckt anisartig und etwas süßlich. | 
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Herkunft/Saison
Die Heimat des Gemüsefenchels liegt im Mittelmeergebiet und Vorderasien bis
Persien. Heute wird er in der ganzen Welt kultiviert, hauptsächlich aber
in wärmeren Ländern, in Süditalien, Südfrankreich, Spanien,
Griechenland und Nordafrika. In der Bundesrepublik ist der Gemüsefenchel
erst in den letzten Jahrzehnten bekannt geworden. Er ist das ganze Jahr über
erhältlich, allerdings mit nur einem geringen Angebot im Juli/August.

Inhaltsstoffe Der
wichtigste Inhaltsstoff des Gemüsefenchels ist ein ätherisches Öl,
das sich für den herzhaft-angenehmen, anisartigen Fenchelgeruch und -geschmack
verantwortlich zeichnet. Außerdem: Zucker, Stärke, Eiweiß, Calcium,
Kalium, Phosphor, Eisen, Provitamin A und die Vitamine B1, B2, B12, C und E.
Tipps Im Kühlschrank
ist Fenchel, in Frischhaltefolie eingewickelt,bis zu 2 Wochen haltbar.
Zubereitung
Die Zubereitung geht wie folgt: Knollen waschen, Wurzelansatz abschneiden, Stengel
kürzen und die äußeren Blätter entfernen. Fenchel eignet
sich als Salat, in Rohkostplatten oder als Nachspeise. Weitere der zahlreichen
Verwendungsmöglichkeiten sind: Kochen, Dünsten, Überbacken, Schmoren
als Warmgemüse zu Fleisch- und Fischgerichten.
Fleisch-Tomate
Die
Tomate ist ein frostempfindliches, krautiges, bis 1,50 m hohes Nachtschattengewächs
mit mehr oder weniger stark mit Drüsenhaaren besetzten Stängeln und
Blättern. Diese verleihen der Pflanze den arteigenen Geruch. An den mehr
oder weniger stark verzweigten Stängeln hängen in Trauben gelbe Blüten
und die Früchte. Die vielen Tomatensorten unterscheiden sich in Form, Größe
und Gewicht der Früchte ganz erheblich. | 
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Herkunft/Saison
Tomaten sind eine uralte Kulturpflanze, die von den Indios Mittel- und Südamerikas
schon lange vor der Entdeckung der Neuen Welt durch die Spanier angebaut wurde.
Christoph Kolumbus brachte sie 1498 nach Europa. Ihren Siegeszug begann sie allerdings
erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Heute ist die Tomate eine der bedeutendsten
Gemüsearten überhaupt. Sie werden weltweit, in allen Klimazonen angebaut.
Die relativ geringe bundesdeutsche Produktion wird durch ganzjährige Importe
aus 20 Ländern gewährleistet, u. a. aus den Niederlanden, Spanien, Frankreich,
Italien, Marokko, und den Balkanstaaten. Die meisten Hauptsorten sind inzwischen
auch als Rispentomaten erhältlich. Hierbei wachsen die Tomaten seitlich an
den Rispen zu dekorativen, leuchtendroten Strängen.
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Hauptsorten
Die "normalen" Tomaten, Rundtomaten genannt, sind die am meisten gefragten
Sorten. Größe und Gewicht variieren im Schnitt von 40-75 mm bzw. 50-100
g. Das Fruchtfleisch enthält verhältnismäßig viel Fruchtsäure
und hat einen angenehm fruchtigen Geschmack.
Fleischtomaten
sind größer und wiegen im Schnitt 100-250 g. Sie sind mehr oder weniger
unregelmäßig gerippt. Ihr Fleischanteil ist besonders hoch. Außerdem
enthalten sie wenig Samenkerne. Fleischtomaten sind schnittfest, enthalten weniger
Fruchtsäuren und sind deshalb süß und wohlschmeckend.
Cherrytomaten
sind kirschgroß, leuchtend scharlachrot oder gelb. Sie sind besonders süß
und eignen sich vorzüglich zum Rohgenuss, zum Garnieren von Platten, für
Cocktails oder auch zum Einlegen.
Ebenfalls wegen ihrer Süße
und ihrem konzentrierten Aroma besonders geeignet für Rohverzehr und Salate
ist die Flaschentomate.
Diese neuerdings stärker gefragten Typen sind meist leuchtend-rot, dickfleischig
und kernarm. Sie lassen sich gut schälen und werden deshalb auch meist zum
Kochen verwendet.
Inhaltsstoffe
Tomaten sind außerordentlich kalorienarm (sie enthalten 94 % Wasser), sind
aber dennoch ein ausgesprochen wertvolles Gemüse. Sie enthalten mindestens
7 Mineralstoffe, vor allem Kalium, 10 Spurenelemente, 13 Vitamine, darunter ca.
25 mg% Vitamin C, 3 Fruchtsäuren, besonders Zitronensäure, und Zucker.
Außerdem enhalten sie Lykopene (rote und gelbe Farbstoffe aus der Stoffgruppe
der Karotene), die erst durch Erhitzen für den menschlichen Organismus verwertbar
werden. Lykopene stabilisieren die Schutzmembran der Körperzellen, schützen
also die Zellbestandteile. Ein anderer bemerkenswerter Stoff heißt Tymarin,
der unsere Stimmung positiv beeinflusst. Diese Stoffe stärken auch das Immunsystem.
Tipps
Tomaten sind einige Tage lagerfähig, nur nicht im Kühlschrank! Am besten
sind 14° C. Noch grüne, unreife Früchte kann man auf der sonnigen
Fensterbank nachreifen lassen. Zum Einfrieren Tomaten enthäuten und
so dienen sie als Basis für Suppen und Soßen.
Zubereitung
Tomaten lassen sich roh, in Salaten und Vorspeisen, gedünstet zu Fleisch,
in Gemüseeintöpfen, Aufläufen, Pizzen, Saucen, Suppen oder gegrillt,
überbacken oder, besonders die großen Fleischtomaten, gefüllt
zubereiten.