Auf
dieser Seite: Galiamelone, Netzmelone, Kantaloupe, Melonen, Ogen, Melonen, Tendral,
Melone, Gartenkresse, Gemüsefenchel, Gemüsepaprika, Gemüsezwiebel,
Granadilla, Grantapfel, Grapefruit, Grünkohl, Guave, Gurke Galiamelone
(Zuckermelone) Melonen zählen als Früchte einjähriger
krautiger Pflanzen eigentlich zum Gemüse, vom Konsumenten werden sie aber
als Obst verzehrt. Zuckermelonen können die Größe eines Kopfes
erreichen und bis zu 4 kg schwer werden.
Im Innern haben sie eine Höhlung,
in der, in drei oder mehr Fächer unterteilt, reiche platte, weiße Samen
sitzen, die sich leicht herausschaben lassen. |

|
Herkunft/Saison
Die Herkunft der Zuckermelone gilt nicht als gesichert - entweder die subtropischen
und tropischen Steppengebiete Afrikas oder Vorderasien und das südliche Asien.
Anbau erfolgt in allen wärmeren Ländern, vor allem in den Mittelmeerländern
Spanien, Frankreich, Portugal, Italien, Israel. Zuckermelonen sind ganzjährig
im Angebot mit Hauptsaison im Sommer. Außereuropäische Importe erhalten
wir je nach Saison aus Südafrika, Israel, Neuseeland, aus Ecuador, Mexiko,
Chile und Kolumbien. Die Spitze teilen sich die Mittelmeerländer und Südamerika.
Zuckermelonen-Typen Honigmelonen
sind von leuchtend gelber Farbe. Ihre dünne, glatte Schale ist mehr oder
weniger gerippt oder narbig gefurcht. Das Fruchtfleisch ist weißlich bis
zartgrün. Ihr Name deutet es an: Die Honigmelone ist sehr süß,
von köstlichem Aroma und sehr wohlschmeckend.
Die Netzmelone
ist mittelgroß und plattrund. Ihre Schale ist von einem weißlichen,
korkartigen Netz überzogen. Das orangene bis grüne Fruchtfleisch ist
sehr aromatisch. Galiamelonen
sind eine große, bis zu 1,5 kg schwere Variante der Netzmelonen. Die Schale,
leicht grün gerippt, ist von gelblicher Farbe. Das weißliche Fruchtfleisch
ähnelt dem der Honigmelone. Die Galiamelone ist süß und aromatisch,
das in der Konsistenz an Nektarinen erinnernde Fleisch zartschmelzend. Kantaloupe-Melonen
stammen ursprünglich aus Cantalupo bei Ascona in Italien. Kantaloupe-Melonen
sind rund bis platt und relativ klein. Bisweilen sind die meist stark gerippten
Früchte der echten Kantaloupe-Melone mit Warzen bedeckt, aber niemals genetzt. Die
zur Gruppe der Kantaloupen
gehörende Charentais-Melone zeichnet sich durch ihr sehr dunkles aprikosenfarbenes
Fleisch aus. Die Schalenfarbe variiert von weißgrün über hellgelb
bis sandgelb, meist durchzogen von dunkleren Streifen. Die glatte Haut ist durch
Rippen deutlich markiert. Diese süßen und aromatischen Melonen sind
die köstlichsten im Angebot. Ihr Geschmack erinnert an Papayas oder Ananas. Ogen-Melonen
zählen ebenfalls zu den Kantaloupen. Diese Züchtung aus einem israelischen
Kibuz ist ziemlich klein (0,5-1 kg). Ihre Schale ist glatt und grünlich glänzend.
Das weißlich- bis gelblichgrüne Fleisch schmeckt fruchtigaromatisch
und leicht säuerlich. Die Tendral-Melone
ist die Schwester der Honigmelone. Sie ist wie ein Football geformt, dunkelgrün
und stark in Längsrichtung genarbt. Das butterfarbige Fleisch schmeckt ähnlich
dem der Honigmelone. Inhaltsstoffe
Melonen bestehen zu 90 % aus Wasser. Erwähnenswert ist ihr Gehalt an Zucker,
Phosphor und Calcium sowie an Provitamin A und Vitamin C. Zubereitung
Melonen sind heiß begehrte Durststiller. Grundsätzlich sollte man sie
vollreif und kühl genießen. Zum Rohverzehr halbiert man die Früchte,
entfernt mit einem Löffel die Kerne, schneidet sie in Segmente und serviert
diese mit Messer und Gabel. Melonen dienen als Vorspeise oder Dessert, aber auch
zu Geflügel-, Krabben- oder Krebssalat, zu Obstsalat, Speiseeis oder Sorbet
bieten sie sich an.
Gartenkresse Die
Gartenkresse ist eine äußerst rasch wachsende Pflanze, deren eigentliche
Erscheinungsform voll entwickelte Laubblätter und in Trauben erscheinende
weiße Blüten der Verbraucher kaum zu Gesicht bekommt. Wenige
Tage nach der Keimung werden die Pflanzen nämlich bereits, nur versehen mit
ihren Keimblättern, verkauft. Der Geschmack der Gartenkresse ist rettichartig,
herb und pikant. | 
|
Herkunft/Saison
Als Heimat der Gartenkresse wird Nord- und Ostafrika sowie Südwestasien angegeben.
Sie diente bereits den alten Griechen als Nutzpflanze. Seit der Römerzeit
ist sie auch in Mitteleuropa bekannt. Wirtschaftlich bedeutender Anbau wird in
den Niederlanden, in Belgien, Frankreich, England und besonders in Dänemark
betrieben. Gartenkresse ist ganzjährig erhältlich. Inhaltsstoffe
Die Gartenkresse ist ernährungsphysiologisch hoch einzuschätzen. Zu
ihren Inhaltsstoffen zählen Kohlenhydrate, Eiweiß, die Mineralstoffe
Calcium, Kalium, Phosphor und Eisen sowie neben Provitamin A die Vitamine B1,
B2, B6 und C. Zu erwähnen ist noch der Gehalt an den geschmacksbedingenden
Senfölglykosiden und Bitterstoffen. Insgesamt wirkt dieses hochwertige Gemüse
antibiotisch und appetitanregend, es fördert weiter die Blutbildung und wirkt
gegen Frühjahrsmüdigkeit. Zubereitung
Während der Winter- und Nachwintermonate mit ihrem geringerem Angebot an
frischem Gemüse ist die Gartenkresse eine willkommene Bereicherung des Speisezettels.
Sie ist allein kaum als Salat anzurichten, da sie außergewöhnlich kräftig
und pfeffrig im Geschmack ist. Aber ein halbes Paket Kresse einem gemischten Salat
begegeben, einige Stängel auf hartgekochte Eier gestreut oder aber auf Quark-
oder Butterbrote gelegt, sind ein köstlicher Genuss.
Gemüsefenchel
Der
Fenchel gehört zur Familie der Doldenblütler. Charakteristisch sind
die weißlichen, flachen oder rundlichen Knollen, zwiebelähnlich aus
verdickten Blattscheiden, mit dicken Stielen und fein gefiederten Blättern.
Der herzhafte Fenchel schmeckt anisartig und etwas süßlich. | 
|
Herkunft/Saison
Die Heimat des Gemüsefenchels liegt im Mittelmeergebiet und Vorderasien bis
Persien. Heute wird er in der ganzen Welt kultiviert, hauptsächlich aber
in wärmeren Ländern, in Süditalien, Südfrankreich, Spanien,
Griechenland und Nordafrika. In der Bundesrepublik ist der Gemüsefenchel
erst in den letzten Jahrzehnten bekannt geworden. Er ist das ganze Jahr über
erhältlich, allerdings mit nur einem geringen Angebot im Juli/August.

Inhaltsstoffe Der
wichtigste Inhaltsstoff des Gemüsefenchels ist ein ätherisches Öl,
das sich für den herzhaft-angenehmen, anisartigen Fenchelgeruch und -geschmack
verantwortlich zeichnet. Außerdem: Zucker, Stärke, Eiweiß, Calcium,
Kalium, Phosphor, Eisen, Provitamin A und die Vitamine B1, B2, B12, C und E.
Tipps Im Kühlschrank
ist Fenchel, in Frischhaltefolie eingewickelt,bis zu 2 Wochen haltbar.
Zubereitung Die Zubereitung
geht wie folgt: Knollen waschen, Wurzelansatz abschneiden, Stengel kürzen
und die äußeren Blätter entfernen. Fenchel eignet sich als Salat,
in Rohkostplatten oder als Nachspeise. Weitere der zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten
sind: Kochen, Dünsten, Überbacken, Schmoren als Warmgemüse zu Fleisch-
und Fischgerichten.
Paprika
(Gemüsepaprika)
Paprika
wächst an einem 30-100 cm hoch werdenden Busch. Die Früchte, "Paprikaschoten",
gibt es in vielen Formen, Farben und Größen. Die runden oder blockigen
bis länglich schmal und spitz zulaufenden Schoten erreichen Faustgröße
und bis 250 g Gewicht. Die glatte, glänzende Haut kann rot, gelb, grün,
aber auch orange, weiß, violett und schwarz sein. Im Inneren befinden sich
Fruchtkammern und Kerne. Paprika schmeckt knackig-frisch und mild-würzig. | 
|
Herkunft/Saison
Beheimatet ist die Paprikapflanze in den Tropen Süd- und Mittelamerikas.
Spanische Eroberer brachten sie von dort im 16. Jahrhundert nach Europa, wo sie
zunächst allein als Zierpflanze angebaut wurde und erst später als Gemüse.
Heute wird sie in zahlreichen Ländern kultiviert, u. a. in Italien, Frankreich,
Spanien, Griechenland, Israel und in vielen afrikanischen, asiatischen, mittel-
und südamerikanischen Ländern. Auch in Deutschland ist Paprika heute
ein fester Bestandteil des Gemüsesortiments. Paprika gibt es das ganze Jahr
über, am stärksten vom Sommer bis zum Spätherbst vor allem aus
Spanien, Italien und den Niederlanden.
Hauptsorten
Die Unterscheidung in Gemüse-
und Gewürzpaprika
(Peperoni, Spanischer Pfeffer)
beruht auf dem Geschmack bzw. dem Gehalt des Alkaloids Capsaicin, das im letzteren
ungleich mehr vorhanden ist. Gewürzpaprika bildet meist spitz zulaufende
Schoten von bis zu 15 cm Länge. Das Fruchtfleisch ist fester und dickhäutiger,
scharf bis sehr scharf (je nach Capsaicin-Gehalt) und würzig. Besonders feurig
sind die kleinen Chillischoten. Ein weiterer Paprika-Typ neben
Gemüse- und Gewürzpaprika ist der vor hundert Jahren in Ungarn gezüchtete
Tomatenpaprika, den man
für eine Kreuzung zwischen Gemüsepaprika und Tomate halten könnte.
Die Fruchtwände des Tomatenpaprikas sind fleischig und saftig. Die Frucht
ist geschmacklich schärfer als Gemüsepaprika, dafür aber weitaus
süßlicher. Gegessen wird dieser Paprika-Typ wie Tomaten oder andere
Paprikaschoten. Inhaltsstoffe
des Paprikas sind Kohlenhydrate, Eiweiß, die Mineralstoffe Kalium, Calcium,
Phosphor sowie Provitamin A und die Vitamine B1 und B2. Besonders erwähnt
werden müssen Capsaicin, Vitamin P und Vitamin C. Das Alkaloid Capsaicin,
das sich in den Scheidewänden im Inneren der Frucht befindet, ist für
den scharfen Geschmack des Paprikas verantwortlich. Vitamin P ist eigens nach
dem Paprika benannt; dieses Vitamin reguliert die Durchlässigkeit der kapillaren
Blutgefäße, es steuert den Blutdruck, regt den Blutkreislauf an und
beugt Störungen desselben vor. Von allen bei uns gehandelten Frischgemüsen
hat Paprika den höchsten Gehalt an Vitamin C. In dieser Hinsicht übertrifft
er sogar jede Obstart. Kein Wunder, dass dem Paprika also auch gewisse Heilkräfte
innewohnen. Er regt den Appetit und die Verdauung an, wirkt harntreibend und desinfizierent
auf die Schleimhäute im Mund, Magen und Darm. Tipps
Beim Einkaufen sollte man darauf achten, daß die Früchte fest, glatt
und glänzend. Runzeln und Flecken weisen auf zu lange Lagerung mit Vitamin-
und Aromaverlust hin. Paprika schmeckt gehäutet besonders fein (zu diesem
Zweck kurz mit kochendem Wasser überbrühen). Zubereitung
Früchte waschen, aufschneiden, Stielansatz, die inneren Scheidewände
und Kerne entfernen und die Schoten nach Belieben verwenden. Paprika isst man
roh, als Salat, geschmort oder gekocht, für sich oder zusammen mit anderen
Gemüsen als Warmgemüse, Eintopf oder als Sauergemüse. Sehr beliebt
sind Paprikaschoten mit Reis/Fleischfüllungen.
Gemüsezwiebel Die
Gemüsezwiebel misst bis etwa 15 cm Durchmesser und hat ein Gewicht von 200
g und mehr. Ihre trockene Schale ist hell, goldbraun bis kupferfarben. Darunter
verbirgt sich weißes, saftiges, mildes, leicht süßlich schmeckendes
Fruchtfleisch.
Herkunft/Saison
Die Gemüsezwiebel stammt aus Spanien. Sie ist eine besonders große
Abart der Speisezwiebel. Da sie hohe Wärmeansprüche stellt, wird sie
hauptsächlich in südlichen Ländern kultiviert. Gemüsezwiebeln
kommen ganzjährig aus Spanien mit den Kanaren, Chile und Ägypten auf
unsere Märkte. | 
|
Inhaltsstoffe Die Inhaltsstoffe entsprechen denen der Speisezwiebel
Tipps Für eine längere Aufbewahrung sind Gemüsezwiebeln nicht geeignet.
Zubereitung Die Verwendungsmöglichkeiten der Gemüsezwiebel sind vielfältig: reine Zwiebelsalate, Schmoren und Kochen zu Zwiebelgemüse, auch kombiniert mit Paprika, Suppen, Omeletts, gebackene Zwiebelringe, besonders aber zum Füllen mit Hackfleisch. |

|
Granadilla
Unter
der leuchtend orangefarbenen, festen Schale der Granadilla befindet sich das saftige,
geleeartige, äußerst aromatische Fruchtfleisch, das kleine braune,
essbare Kernchen umhüllt. Die ovalen Früchte haben einen Durchmesser
von 5-6 cm. Die Granadilla gehört zur Familie der Passionsfrüchte.
Herkunft/Saison Die Hauptproduzenten der Granadillas kommen vorwiegend aus Südamerika. Sie
ist aber auch weit verbreitet in Australien, Neuseeland, Südafrika, Kenia,
Indien, Taiwan, Hawaii, Kalifornien und anderen klimatisch geeigneten Gebieten. |

|
Inhaltsstoffe
Granadillas sind reich an Kalium, Phosphor und Eisen, sowie den Vitaminen B1,
B2, C und Provitamin A.
Tipps Nach dem Kauf sind Granadillas noch gut 2 Wochen kühl lagerbar. Vermischt man das Fruchtfleisch mit der gleichen Menge Zucker und stellt es in einem Schraubglas in den Kühlschrank, so hält es sich sogar wochenlang.
Zubereitung Zum Rohverzehr kann man die Schale einfach mit den Fingern aufbrechen und das Fruchtfleisch mitsamt den Kernen auslöffeln. Aufgrund des sehr intensiven Aromas lassen sich mit Granadillas hervorragende Fruchtsoßen, Desserts und Eiscremes zubereiten, oder man verwendet das Fruchtfleisch als Beigabe zu Obstsalaten. |

|
Granatapfel Der
Granatapfel, der sich im Orient allergrößter Beliebtheit erfreut und
nach dem in Spanien Stadt und Provinz Granada benannt sind, ist die Scheinbeerenfrucht
des 5-8 m hohen, immergrünen Granatapfelbaumes. Die gelbbraune bis dunkelrote
Frucht ist groß wie ein Apfel und gekrönt mit 6 verhärteten Kelchblattzipfeln.
Unter der etwa 5 mm dicken Schale der Frucht befindet sich das geleeartige Fruchtfleisch,
das, unterteilt in mehrere Fächer, zahllose, von einer süß-aromatischen
Samenschale umhüllte Kerne beherbergt. | 
|
Herkunft/Saison
Die Heimat des Granatapfelbaumes reicht von Vorderasien bis zum Himalaja. Sein
Anbau findet in Afghanistan, im Iran, in Spanien, Italien, Israel, auf den Kanaren,
Madeira und Zypern, in Kalifornien und Zypern statt. In der zweiten Jahreshälfte
sind Granatäpfel ständig auf dem Markt; von Oktober bis Dezember aus
Spanien und Italien, von Juni bis Oktober aus Israel und anderen Mittelmeerländern.
Sorten gibt es zwar viele, für den Handel ist dies aber unrelevant.
Zubereitung Zur Verwendung schneidet man die harte, ungenießbare Schale des Granatapfels vom Kelch zum Stiel mehrfach ein. Dann zieht man die Spalten ab, um das Innere der Frucht freizulegen. Allerdings kann man die Frucht auch einfach in der Mitte druchschneiden. Das Objekt dieser Operationen ist beide Male das weiße bis hellrote Fleisch der Samenhüllen. Freilich beeinträchtigen die Kerne den Genuss etwas; normalerweise kaut man sie aus. Natürlich lassen sich Granatäpfel auch auspressen; der gewonnene Saft schmeckt angenehm süß bis feinsäuerlich. Weitere Verwendung finden Saft und Samenhüllen zu Obstsalaten, Eisbechern, Granatapfelcreme usw. |

|
Inhaltsstoffe Granatäpfel
enthalten keine nennenswerten Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen. Nur einen
relativ hohen Kalium- und Phosphorgehalt kann man erwähnen. Der Saft soll
eine heilende Wirkung bei Herz- und Magenschmerzen besitzen, außerdem auch
bei fieberhaften Erkrankungen.
Tipps Vorsicht! Die in der Frucht befindliche Gerbsäure verursacht auf Kleidung
bräunliche, kaum zu beseitigende Flecken.
Schauen Sie doch mal in unsere anderen Lexika rein!
| |
|
|
|
|
|
|
| |
| |
|
|
|
Wein
Lexikon | |
Kaffee
Lexikon | |
Tee-Lexikon |
- | Rezepte-Lexikon |
|
|
|
|
|
|
|
Spirituosen Lexikon |
|
Cocktail-Lexikon |
|
Gewürz-Lexikon |
|
Zigarren Lexikon |
| |
| |
| |
| Strassenkarten | |
Früchte
Lexikon | |
Vip Geburtstage | |
Masematte-Lexikon |
Grapefruit Der
Volksmund unterscheidet oft nicht zwischen Grapefruit und Pampelmuse. Pampelmusen
sind mit einem Durchmesser von bis zu 25 cm und einem Gewicht von bis zu 6 kg
die größten aller Zitrusfrüchte. Während Pampelmusen bei
uns kaum importiert werden, wächst die Zahl der Grapefruit-Freunde ständig.
Unterschieden wird bei Grapefruit zwischen den weißfleischigen, meist europäischen
Sorten, die überwiegend etwas herber sind, den milden roséfarbenen
Sorten und den ebenfalls lieblichen rotfleischigen Grapefruit. |

|
Herkunft/Saison Die Grapefruit
aus einer Kreuzung zwischen Pampelmuse und Orange entstanden wird
heute in allen Zitrus-Anbauländern angebaut. Die wichtigsten Anbau- und Exportländer
sind die USA mit 60% der Weltproduktion, alle Mittelmeerländer sowie Südafrika
und Südamerika für Sommer-Grapefruit. Die Saison für Grapefruit
ist ganzjährig. Inhaltsstoffe
Mit dem Fruchtfleisch einer mittelgroßen Grapefruit kann man mehr als seinen
Tagesbedarf an Vitamin C und rund ein Drittel seines Tagesbedarfs an Vitamin A
decken. Darüber hinaus sind die Vitamine B1, B2, B6, Niacin, Fol- und Pantothensäure
enthalten. Die Mineralstoffe Calcium, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan,
Phosphat und Zink machen den supergesunden Naturcocktail perfekt. Tipps
Roséfarbene Ruby-Red-Grapefruits sind die ideale Frühstückfrucht.
Trotz des typischen Grapefruitgeschmacks und der vollen diätetischen Wirkung
sind Ruby-Red-Grapefruits weder bitter noch herbe und werden durch ihre geschmacklichen
Vorzüge deshalb auch allen schmecken, denen eine Grapefruit bisher zu herbe
war. Zubereitung
Zur Zubereitung wird die Frucht quer durchgeschnitten. Mit einem Messer trennt
man die einzelnen Fruchtfleischsegmente voneinander, die dann leicht aus der Schale
gelöffelt werden können. Ruby-Red-Grapefruits sind aber nicht nur zum
Rohverzehr, sondern auch für Süßspeisen, Salate oder als pikante
Zutat für viele herzhafte Gerichte geeignet.
Grünkohl Grünkohl
ist ein Blattkohl. Sein unverzweigter Spross bildet an der Spitze eine offene
Blattrosette. Die großen, länglichen Blätter kräuseln sich
je nach Sorte mehr oder weniger. Genauso verhält es sich mit der Farbe, die
bei frühen Sorten meist hellgrün, bei späteren dunkelgrün
bis blaugrün ist. Der Geschmack des Grünkohls ist angenehm würzig
und süßlich-herb. | 
| Herkunft/Saison
Die Heimat des Grünkohls liegt im östlichen Mittelmeerraum. Trotz bescheidener
Ansprüche an Klima und Boden hat er weltweit keine größere Verbreitung
erlangt. Der Hauptanbau des Grünkohls erfolgt in den Niederlanden, England,
Skandinavien und vor allem in Norddeutschland. Unser Markt wird fast vollständig
von der inländischen Produktion abgedeckt. Die Saison geht von Ende September
bis Februar/März. Inhaltsstoffe
Der gesundheitliche Wert von Grünkohl ist besonders hoch. In Sachen Eiweiß
und Kohlenhydraten ist er einfach Spitze vor allen anderen Kohlarten. Außerdem
ist Grünkohl nach Möhren der zweitstärkste Lieferant des Provitamins
A und rangiert bei Vitamin C gleich hinter Paprika. Weitere Inhaltsstoffe sind:
Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Eisen usw. Tipps
Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Grünkohl bis zu einer Woche
haltbar.
Zubereitung Grünkohl wird hauptsächlich gedünstet
oder geschmort verzehrt. Dazu wird er vorher gut gewaschen, die harten Stiele
schneiden man heraus und blanchiert den Kohl in Salzwasser, gut ausdrücken
und mehr oder weniger grob zerhacken. Nicht zu lange kochen, da er dann seinen
Vitamin C-Gehalt verliert. Der so zubereitete Grünkohl wird mit Kartoffeln
und Schweinefleisch oder deftigen Wurstwaren gegessen. Eine typisch norddeutsche
Spezialität ist das "Kohl und Pinkel"-Essen, wobei Grünkohl
mit deftigem Fleisch und der Pinkelwurst (Grützwurst) in fröhlicher
Runde verzehrt wird.
Guave Guaven
wachsen an strauchartigen, 3-6 m hohen Bäumen. Die apfel- oder birnenförmigen
Früchte haben einen Durchmesser von 3-12 cm. Ihre weiche, wachsartige Schale
ist von gelber Färbung mit einer Ahnung von Weiß oder Rosa. Das Fruchtfleisch
kann weiß, weißgrün, lachsfarben bis rötlich sein. Um die
Fruchtachse angeordnet, befindet sich die voller Kerne | 
|
steckende
Pulpe. (Mittlerweile gibt es kernarme Züchtungen.) Der Geschmack der herrlich
duftenden Guave wird oft als eine Mischung von Birne, Quitte und Feige beschrieben.
Herkunft/Saison
Die Heimat der Guave liegt in den tropischen Gebieten Amerikas. Anfang des 17.
Jahrhunderts nach Asien gebracht, verbreitete sie sich in alle Länder der
Tropen und Subtropen. Ihr Anbau erfolgt heute in Südafrika, Südamerika,
Mexiko, Indien und in einigen Mittelmeerländern. Guaven sind das ganze Jahr
über erhältlich, in der Hauptsache aus Brasilien, aber auch (ergänzend
im Herbst) aus Israel, Südafrika, Kalifornien, Florida, Thailand, Indien
und Pakistan.
Tipps Die druckempfindlichen Früchte sind kaum lagerfähig.
Zubereitung Die Guave wird hauptsächlich als Frischobst verzehrt. Man kann sie wie Äpfel essen, wobei man sie aber am Besten schält, oder man gibt sie zerkleinert Obstsalaten bei, nutzt sie als Kuchenbelag oder als Aromaträger in Quarkspeisen. Als Regel gilt: Alle Rezepte für die Quitte sind auch auf die Guave anwendbar.
Inhaltsstoffe
Der Vitaminreichtum der Guave ist außerordentlich. Eigentlich dürfe es sie nur "auf Rezept" geben, scherzen die Experten. Neben Vitamin C müssen die folgenden Inhaltsstoffe erwähnt werden: Pektin, Provitamin A, Vitamine der B-Gruppe, die Mineralstoffe Eisen, Calcium und Phosphor. |

|
Gurke
(Salatgurke) Bei der Gurkenpflanze handelt es sich um ein Fruchtgemüse
mit fleischigen Beerenfrüchten in sehr verschiedenen Formen und Größen.
Salatgurken werden bis zu 40 cm lang und ca. 10 cm dick. Sie sind meist gleichmäßig
geformt, manchmal walzenförmig oder an den Enden verjüngt, sowie von
glatter, mäßig geriefter Schale. | 
|
Herkunft/Saison
Gurken waren bereits den Griechen und Römern bekannt. In das nördlichere
Europa drangen sie erst im Mittelalter vor. Aufgrund ihrer subtropischen Heimat
haben Gurken hohe Ansprüche an den Standort, vor allem in Bezug auf Wärme.
Salatgurken werden weltweit angebaut, überwiegend in Gewächshäusern.
Die bedeutendsten Anbauländer in Europa sind die Mittelmeerländer, die
Niederlande und Deutschland. Importe kommen, um ein ganzjähriges Angebot
zu gewährleisten, größtenteils aus den Niederlanden, Griechenland
und Spanien.
Inhaltsstoffe
Mit ihrem hohen Gehalt an Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und anderen Mineralstoffen,
Eiweiß sowie an Vitaminen (Provitamin A, B1 und C) sind Gurken eines unserer
gesündesten, basenreichsten Gemüse. Sie sind harnsäurelösend
und wassertreibend und besitzen einen hohen diätetischen Wert. Gurkensaft
schließlich enthält einen Wirkstoff, der die Durchblutung der Haut
fördert und deswegen auch in der Kosmetik Verwendung findet. Tipps
Beim Einkauf sollte man auf eine glatte, gleichmäßig ausgefärbte
Schale und ein stumpfes Ende der Frucht achten. Farbaufhellungen sind ein Zeichen
für Überreife. Zubereitung
Gurken können geschält und ungeschält verwendet werden. Bei uns
werden Gurken hauptsächlich roh in Salaten verzehrt, allein für sich
oder zusammen mit anderen Gemüsen wie Tomaten, Blattsalaten, Bohnen, Paprika
u. a., mit Dill und anderen Kräutern gewürzt. Aber auch in der warmen
Küche sind sie als Schmorgemüse, gefüllt mit pikanter Fleischfüllung,
sehr beliebt. |