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dieser Seite: Heidelbeere, Himbeere, Honigmelone
Haselnuss
Die Haselnuss wächst am bis zu 7 Meter hohen Haselnussstrauch. Charakteristisch ist ihre relativ dicke, harte Schale, in der sich der genießbare Kern befindet. Dieser ist kugelig-rund und von einer bräunlichen Haut umhüllt. Man unterscheidet Haselnüsse hauptsächlich zwischen den rundlichen Zellernüssen und den länglichen Lambertsnüssen, wobei die Lambertsnüsse als geschmacklich hochwertiger gelten. |

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| Herkunft Seit Urzeiten wächst die Haselnuss in einem Gebiet von Europa bis nach Kleinasien. Heute wird sie hauptsächlich im Mittelmeerraum angebaut. Außerdem befinden sich noch bedeutende Anbaugebiete in den USA und in Osteuropa. Ab Mitte August beginnt die Haselnuss zu reifen. Die Hauptimportländer sind für uns die USA (Oregon), die Türkei und Frankreich, aus der die Haselnuss ganzjährig importiert wird. Inhaltsstoffe Wie die meisten Nüsse, hat die Haselnuss einen hohen Fettgehalt von ca. 60 % und ist sehr kalorienreich. Außerdem enthält sie einen relativ hohen Anteil an Eiweiß, Kohlenhydraten, wertvollen Mineralstoffen (Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen) und Vitaminen (B1, B2, C, E), was sie äußerst nahrhaft macht. Tipps Ungeschält sind Haselnüsse deutlich länger haltbar, am besten, wenn sie luftig gelagert werden.ZubereitungDie Haselnuss kann man knacken und allein genießen. Sie bereichert aber auch sehr gut Obstsalate. Sehr nützlich kann sie auch als Zutat für Backwaren sein. |
Heidelbeere Kulturheidelbeeren
wachsen im Gegensatz zu unseren heimischen Waldheidelbeeren an bis zu 2 m hohen,
kräftigen Sträuchern. Ihre Beeren sind größer als die ihrer
wild wachsenden Verwandten. Die Schale der Beeren ist blauschwarz, das Fruchtfleisch
dagegen ist hell mit rötlichem Fruchtsaft. Beim Verzehr bekommt man daher
kaum einen blauen Mund. Der Geschmack der Früchte ist süß-säuerlich
mit feinem Waldaroma. | 
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Herkunft/Saison
Heidelbeeren wachsen vor allem auf der nördlichen Halbkugel von der Arktis
bis in die Mittelmeerländer. Die ersten europäischen Beeren kommen Anfang
April aus Spanien und lösen damit direkt die Versorgung aus der Südhalbkugel
(Chile, Argentinien, Neuseeland, Australien und Südafrika) ab. Neben der
einheimischen Produktion erreichen uns außerdem Heidelbeeren aus den Niederlanden,
Frankreich, Polen und den USA. Die Erntezeit geht von Juni bis September.
Inhaltsstoffe Heidelbeeren
sind besonders reich an Karotenen, die das Immunsystem und die Körperzellen
gegen Bakterien und freie Radikale panzern. Ebenso bedeutend ist die Konzentration
an Vitamin C (gegen Infektionen und Erkältungen). Außerdem enthalten
Heidelbeeren viel Tannin (Gerbstoff), das Schleimhaut bildend wirkt, Entzündungen
vorbeugt und hemmt sowie Bakterien abtötet.
Tipps
Die ungewaschenen Früchte lassen sich bei niedrigen Temperaturen einige Tage
im Kühlschrank lagern.
Zubereitung
Heidelbeeren vor der Zubereitung kalt abbrausen und abtropfen lassen. Sie eignen
sich sowohl zum Frischverzehr als auch als Beigabe in Obstsalaten, zu Speiseeis,
Puddings, Omeletts oder in Fruchtkaltschalen. Gezuckert mit Milch, Schlagsahne,
Quark oder Joghurt sind sie eine köstliche, erfrischende Delikatesse. Da
der Saft der Heidelbeeren besonders gut gelierfähig ist, lassen sich daraus
hervorragend Marmeladen oder Gelees zubereiten.
Himbeere Die
herrlich saftigen und süßen Himbeeren wachsen an bis zu 2 m hohen dornigen
Halbsträuchern. Botanisch gesehen sind Himbeeren Sammelfrüchte, d. h.
mehrere kleine, behaarte Steinfrüchte sitzen auf einem Fruchtboden, von dem
sie sich während der Reifung leicht lösen. Unsere Gartenhimbeere erreicht
einen Durchmesser von etwa 2 cm, die Wildform hingegen nur 0,5-1 cm. Die meisten
Sorten der runden und länglichen Himbeere sind von intensiv roter Farbe.
Unter den heimischen Obstarten ist ihr Aroma einzigartig. |

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Herkunft/Saison
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Himbeere ist riesig. Sie wächst
wild im mittleren und nördlichen Europa, in Asien und im nordöstlichen
Nordamerika. Fast überall, wo sie verbreitet ist, wird sie auch erwerbsmäßig
angebaut. Die Saison für Himbeeren geht von Juni bis September. Die besonders
aromatischen Waldhimbeeren werden gewerblich gesammelt, im Bayrischen Wald, in
Polen und in den Balkanländern. Unsere Märkte werden hauptsächlich
durch die heimische Produktion beliefert.
Inhaltsstoffe Zu den Inhaltstoffen der Himbeere zählen: Zucker, Fruchtsäuren, Pektin, die Mineralstoffe Kalium, Calcium und Phosphor, Provitamin A und die Vitamine B1, B2 und C. Als Bestandteil von Saftkuren macht Himbeersaft häufig auch heilend von sich reden.
Tipps Die Himbeere ist leicht verderblich. Eine längere Aufbewahrung dieser Weichfrucht ist deshalb nicht ratsam. Sie eignet sich aber sehr gut zum Einfrieren.
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Zubereitung Himbeeren werden
entweder roh verzehrt oder sofort verarbeitet. Verwendung findet diese köstliche
Frucht in Kaltschalen, Obstsalaten, Eis, Pudding, Roter Grütze, Kuchen, Marmelade,
Rumtöpfen usw.
Honigmelone
/ Zuckermelone
Melonen zählen als Früchte einjähriger krautiger
Pflanzen eigentlich zum Gemüse, vom Konsumenten werden sie aber als Obst
verzehrt. Zuckermelonen können die Größe eines Kopfes erreichen
und bis zu 4 kg schwer werden. Im Innern haben sie eine Höhlung, in der,
in drei oder mehr Fächer unterteilt, reiche platte, weiße Samen sitzen,
die sich leicht herausschaben lassen. | 
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Herkunft/Saison
Die Herkunft der Zuckermelone gilt nicht als gesichert - entweder die subtropischen
und tropischen Steppengebiete Afrikas oder Vorderasien und das südliche Asien.
Anbau erfolgt in allen wärmeren Ländern, vor allem in den Mittelmeerländern
Spanien, Frankreich, Portugal, Italien, Israel. Zuckermelonen sind ganzjährig
im Angebot mit Hauptsaison im Sommer. Außereuropäische Importe erhalten
wir je nach Saison aus Südafrika, Israel, Neuseeland, aus Ecuador, Mexiko,
Chile und Kolumbien. Die Spitze teilen sich die Mittelmeerländer und Südamerika.
Zuckermelonen-
Typen Honigmelonen sind von leuchtend gelber Farbe. Ihre dünne, glatte Schale
ist mehr oder weniger gerippt oder narbig gefurcht. Das Fruchtfleisch ist weißlich
bis zartgrün. Ihr Name deutet es an: Die Honigmelone ist sehr süß,
von köstlichem Aroma und sehr wohlschmeckend.
Die Netzmelone
ist mittelgroß und plattrund. Ihre Schale ist von einem weißlichen,
korkartigen Netz überzogen. Das orangene bis grüne Fruchtfleisch ist
sehr aromatisch.
Galiamelonen
sind eine große, bis zu 1,5 kg schwere Variante der Netzmelonen. Die Schale,
leicht grün gerippt, ist von gelblicher Farbe. Das weißliche Fruchtfleisch
ähnelt dem der Honigmelone. Die Galiamelone ist süß und aromatisch,
das in der Konsistenz an Nektarinen erinnernde Fleisch zartschmelzend.
Kantaloupe-Melonen
stammen ursprünglich aus Cantalupo bei Ascona in Italien. Kantaloupe-Melonen
sind rund bis platt und relativ klein. Bisweilen sind die meist stark gerippten
Früchte der echten Kantaloupe-Melone mit Warzen bedeckt, aber niemals genetzt.
Die
zur Gruppe der Kantaloupen gehörende Charentais-Melone
zeichnet sich durch ihr sehr dunkles aprikosenfarbenes Fleisch aus. Die Schalenfarbe
variiert von weißgrün über hellgelb bis sandgelb, meist durchzogen
von dunkleren Streifen. Die glatte Haut ist durch Rippen deutlich markiert. Diese
süßen und aromatischen Melonen sind die köstlichsten im Angebot.
Ihr Geschmack erinnert an Papayas oder Ananas.
Ogen-Melonen
zählen ebenfalls zu den Kantaloupen. Diese Züchtung aus einem israelischen
Kibuz ist ziemlich klein (0,5-1 kg). Ihre Schale ist glatt und grünlich glänzend.
Das weißlich- bis gelblichgrüne Fleisch schmeckt fruchtigaromatisch
und leicht säuerlich.
Die Tendral-Melone
ist die Schwester der Honigmelone. Sie ist wie ein Football geformt, dunkelgrün
und stark in Längsrichtung genarbt. Das butterfarbige Fleisch schmeckt ähnlich
dem der Honigmelone.
Inhaltsstoffe
Melonen bestehen zu 90 % aus Wasser. Erwähnenswert ist ihr Gehalt an Zucker,
Phosphor und Calcium sowie an Provitamin A und Vitamin C.
Zubereitung
Melonen sind heiß begehrte Durststiller. Grundsätzlich sollte man sie
vollreif und kühl genießen. Zum Rohverzehr halbiert man die Früchte,
entfernt mit einem Löffel die Kerne, schneidet sie in Segmente und serviert
diese mit Messer und Gabel. Melonen dienen als Vorspeise oder Dessert, aber auch
zu Geflügel-, Krabben- oder Krebssalat, zu Obstsalat, Speiseeis oder Sorbet
bieten sie sich an.
