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dieser Seite: Jackfrucht, Johannisbeere, rot, Johannisbeere, schwarz, Johannisbrot
Jackfrucht Die
Jackfrucht ist eine unförmige, bis zu 90cm lange und 50cm breite Frucht,
die sich aus den weiblichen Blüten des Jackbaumes entwickelt und bis zu 40kg
wiegen kann. Sie besitzt eine harte, grüne oder gelbe, warzige Schale und
verbreitet bei Reife einen leicht unangenehmen Geruch. Im Inneren der Schale befinden
sich viele sechseckige, taubeneigroße, nach Ananas und Banane duftende Einzelfrüchte.
Ihr hell- oder goldgelbes Fruchtfleisch ist saftig, feinfaserig und angenehm süß.
Der Geschmack erinnert an Feigen oder entfernt an milden Honig. |

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Herkunft/Saison
Heimat der Jackfrucht sind die Regenwälder der westlichen Küstengebirge
Vorderindiens. Heute ist sie, wenn auch in unbedeutenden Mengen, in fast allen
Tropenländern vertreten.
Fruchtimporte erreichen uns auf dem Luftweg aus
Thailand, Malaysia und Brasilien in kleinen Mengen das ganze Jahr über.
Inhaltsstoffe Der essbare
Teil der Frucht weist einen hohen Eiweiß- und Kohlenhydratanteil (ca. 15%
Zucker) sowie die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und das Provitamin
A auf.
| Tipps Man sollte sich nicht von dem für uns Europäer unangenehmen Geruch abschrecken lassen und beim Verzehr auf die geschmacklich besten Fruchtpartien um den Kern herum beschränken. Da die Jackfrucht sehr kälteempfindlich ist, muss auf die richtige Lager Temperatur geachtet werden. Bei 13°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 90-95% lässt sie sich mehrere Wochen lagern. |

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Zubereitung Die Jackfrucht
kann sowohl frisch in Fruchtsalaten und zu Eiscreme als auch gekocht und gebraten
verzehrt werden.
Japanische
/ Pflaume Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und
kommen in mehr als 2 000 Sorten vor, welche sich, teils nur geringfügig,
durch Größe, Farbe, Form, Steinlösbarkeit, Saftgehalt, Aroma und
Reifezeit unterscheiden.
Herkunft/Saison
Die Urheimat der Pflaume ist Kleinasien. Die Römer brachten sie 150 v. Chr.
nach Italien, von wo sie sich in ganz Europa verbreitete. Anbauschwerpunkte liegen
im Mittelmeerraum, in den Balkanländern und der Bundesrepublik. | 
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Die
auf unseren Märkten angebotenen Überseepflaumen stammen hauptsächlich
aus Südafrika und Chile und sind von Dezember bis April erhältlich.
Die europäische Pflaumenernte beginnt mit Lieferungen aus Italien, Frankreich
und Spanien ab Mai, während die einheimische Ernte von Juli bis Oktober anfällt.
Hauptsorten
Die Pflaume (Rund- oder Eierpflaume)
hat eine rundliche Form und ist meist mit einer deutlichen Kernnaht versehen.
Sie sind oft nicht gut kernlöslich. Ihre Hauptfarbe ist blau bis violett,
es gibt aber auch rote und gelbe Sorten. Das Fruchtfleisch ist überwiegend
gelb gefärbt.
Als Japanische
Pflaume bezeichnet man vor allem die in den Wintermonaten aus der südlichen
Erdhalbkugel zu uns kommenden Sorten. Sie sind ausgesprochen großfrüchtig,
rund oder rund-oval mit glänzend roter oder gelber Haut. Ihr Fleisch ist
weicher und saftiger als das der europäischen Pflaumen.
Die Zwetsche
(Zwetschge) ist länglich mit spitzen Enden, meist mit tiefdunkelblauer Haut
und gelbem Fruchtfleisch und gut steinlösend. Durch ihr festes, aromatisches
Fleisch eignet sie sich außer zum Frischverzehr auch sehr gut zum Kochen,
Backen und Einmachen.
Die Reineclaude
ist kugelförmig, die grüngelbe Haut mit rötlichem Schimmer umschließt
das grünlichweiße, äußerst aromatische und süße
Fruchtfleisch.
Die Mirabelle
ist kleinfruchtig, kugelig, von gelber Farbe mit roten Wangen oder Pünktchen.
Mit ihrem festen gelben und recht süßen Fruchtfleisch eignet sie sich
sehr gut zum Kochen.
Inhaltsstoffe
Bei einzelnen Vitaminen hat die Pflaume keine Rekorde zu melden. Aber das Gesamtangebot
macht's! Außer den Vitaminen A, C und Biotin enthält diese Steinfrucht
sämtliche B-Vitamine. Eine Pflaume ist eine Vitamin-B-Pille aus der preiswerten
Apotheke Natur. Pflaumen sind der beste Stimulator für den Kohlenhydratstoffwechsel,
für gute Nerven, mentale Frische, Antriebs- und Leistungskraft und Stressfähigkeit.
Außerdem regen sie die Nieren- und Darmtätigkeit an.
Zubereitung
Pflaumen sind eine erfrischende Köstlichkeit zum Rohverzehr. Darüber
hinaus sind sie eine pikante Geschmacksverfeinerung für Saucen, eine leckere
Beigabe für Obstsalate oder für Desserts und Aufläufe.
Johannisbeere,
Rote Johannisbeeren wachsen an winterkahlen, 1-2 m hohen Sträuchern.
Die in Trauben zusammensitzenden Beeren sind 5-10 mm groß, rund, glatt,
meistens rot bis dunkelrot, mit mehr oder weniger herb-säuerlichem Aroma.
Im Innern befinden sich kleine Samenkörner.
Herkunft/Saison
Die Heimat der Johannisbeere ist Nordosteuropa und Nordwestasien. Anbau erfolgt
in allen Ländern der gemäßigten und kalten Zone der nördlichen
und südlichen Halbkugel. Erntezeit in Deutschland ist von Anfang Juni bis
Ende August. Importe kommen hauptsächlich aus Holland und Belgien. |

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Inhaltsstoffe Wertvolle Inhaltsstoffe sind: Kalium, Calcium, Phosphor, viel Pektin, reichlich Fruchtsäuren, besonders Zitronensäure, und vor allem Vitamin C. Rote Johannisbeeren gehören zu den säurereichsten Früchten und liefern wichtige Ballaststoffe.
Tipps Johannisbeeren eignen sich nicht zu langer Lagerung.
Zubereitung Johannisbeeren, von den Stielen gelöst und gewaschen, sind eine beliebte säuerlich-erfrischende Frucht für den Rohgenuss. Ihre Verwendungsmöglichkeiten sind höchst vielseitig: zu Kompott, Marmelade, Gelee, Speiseeis, Sorbets, als Auflage zu Kuchen und Torten, zu Cumberlandsoße und Saft. |

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Johannisbeere,
Schwarze Schwarze Johannisbeeren sind die Früchte eines bis 2 m
hohen Strauches. Die Beeren sind 5-10 mm groß und wegen ihres hohen Anthocyan-Gehalts
in der Schale schwarz-violett gefärbt. Herkunft/Saison
Die Heimat der schwarzen Johannisbeere ist in Mittel- und Osteuropa sowie in einigen
asiatischen Ländern. Anbau findet in den Ländern der gemäßigten
Zone statt. Reifezeit der Beeren aus Deutschland ist Juli/August. Beträchtliche
Importe kommen aus Polen, Holland und Frankreich. | 
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Inhaltsstoffe
Schwarze Johannisbeeren sind reich an Kalium, Calcium, Phosphor, Pektin und Fruchtsäuren.
Ungewöhnlich hoch ist der Gehalt an Vitamin C sowie an sogenannten P-Faktoren
(P steht für Permeabilität, d. h. Durchlässigkeit der kapillaren
Blutgefäße). Vom gesundheitlichen Standpunkt aus ist die Schwarze Johannisbeere
die wertvollste Beerenobstart.
Tipps
Schwarze Johannisbeeren sind nur beschränkt lagerfähig.
Zubereitung
Milder schmeckende Sorten sind durchaus für den Rohgenuss geeignet, z. B.
in Quarks oder Puddings. Außerdem lassen sich aus schwarzen Johannisbeeren
köstliche Marmeladen, Konfitüren und Geeles herstellen.
Johannisbrot
(Karobben)
Diese Frucht, diente der Bibel nach Johannes dem Täufer in
der Wüste neben Heuschrecken als Nahrung, daher der Name "Johannisbrot".
Es
wächst in Büscheln hängend (wie Bohnen) an dem bis zu 18m hohen,
immergrünen Johannisbrotbaum. Die flache hell- bis dunkelbraune, hartschalige 10-30cm
lange Frucht besitzt ein rötliches, fleischiges Fruchtmark. Sie riecht leicht
ranzig, dabei aber angenehm süß. |

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Herkunft/Saison
Als Heimat des Johannisbrotbaumes wird die arabische Halbinsel angesehen.
Heute deckt sich der klimatische Lebensbereich mit den Standorten der Zitruskulturen, und man trifft ihn im gesamten Mittelmeergebiet an.
Haupteinfuhrzeit für Johannisbrot ist September- Oktober.
Doch ist es das ganze Jahr über erhältlich, wobei Spanien der Hauptlieferant ist. |

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Inhaltsstoffe Das Fruchtmark enthält viel Zucker (30-50%) und ist reich an Calcium und
Phosphor. Der etwas ranzige Geruch ist auf geringe Mengen an Isobuttersäure
zurückzuführen. Die Früchte regen die Magen- und Darmtätigkeit
an und haben eine leicht abführende Wirkung.
Zubereitung
Johannisbrot kann sowohl roh mit Hülle gegessen als auch weiterverarbeitet
werden zu vielen verschiedenen anderen Produkten wie Branntwein, Kaffee-Ersatz
(Karubenkaffee), Stabilisator in Backwaren oder Hustenmittel.