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dieser Seite: Nashi, Nektarine, Netzmelone
Nashi Nashis
zählen wie unsere heimischen Äpfel und Birnen zu den Rosengewächsen.
Sie werden auch als japanische oder asiatische Birnen bezeichnet. Grundsätzlich
unterscheidet man zwei Fruchttypen: der chinesische Typ ähnelt eher einer
Birne, der japanische Typ ist apfelförmig. Nashis haben eine dünne,
gelbe bis hellgrüne genießbare Schale und helles, saftiges Fruchtfleisch
mit vielen Steinzellen. Das Fruchtfleisch schmeckt birnenartig und süß.
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Im
Gegensatz zum schmelzenden Fleisch europäischer Birnen weisen Nashis aber
ein festes Fleisch auf, das mehr Richtung Apfel tendiert. Es ist gut möglich,
dass die Nashi in der Welt bereits von mehr Menschen gegessen wird als unsere
europäische Birne.
Herkunft/Saison
Die Heimat der Nashi liegt in China, Korea und Japan. Insbesondere in Japan hat
man sich um eine intensive Züchtungsarbeit gekümmert; das kam der Sortenvielfalt
zugute. Heute werden Nashis in Japan, Korea, China, Taiwan, Neuseeland, Australien,
Chile und in den USA (Kalifornien und Washington) kultiviert. Erst seit den 60er
Jahren wird diese Frucht auch in Deutschland angeboten; ihren festen Platz auf
dem Markt hat sie sich aber erst jetzt erobert. Unsere Hauptlieferanten sind Japan
(Oktober-Januar), Korea (Oktober-Mai) und Neuseeland (Februar-August).
Verwandte
Die Shandong-Apfelbirne ist eine Verwandte der Nashi. Seit 1987 ist die grüngelbliche,
langstielige, in der Form einer Birne, im Geschmack der Nashi ähnelnde Frucht
auch in Europa erhältlich. Mustergültig verpackt, erreicht sie uns aus
der nordchinesischen Provinz (zuerst, na klar, aus Shandong). Ihre Haltbarkeit
beträgt erstaunliche 6-8 Monate nach der Ernte. Bis April/Mai ist sie bei
uns erhältlich..
Tipps
Angeschnittene Nashis werden wie Äpfel und Birnen an der Luft schnell braun.
Zubereitung
Nashis werden als Frischobst gegessen. Man kann sie schälen oder es sein
lassen. Vorsichtig geschält, sind sie aber noch saftiger und süßer.
Gekühlt schmecken sie sehr erfrischend. Man kann die Früchte auch für
Obstsalate, Marmeladen, Konfitüren und Süßspeisen verwenden.
Nektarine
Nektarinen
besitzen eine glatte, attraktive, rötlich glänzende Fruchthaut, haben
festes, meist gelbes, seltener weißes Fruchtfleisch, welches süß
oder pikant säuerlich schmeckt, und eine gute Steinlöslichkeit.
Bemerkenswert
ist die Fülle an Saft und Aromastoffen. |

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Herkunft/Saison
Es gibt verschiedene Theorien über die Entstehung der Nektarine. Einmal soll
es sich bei ihr um eine Mutante des Pfirsichs, ein andermal um einen Bastard
entstanden aus einer Kreuzung von Pfirsich und Pflaume handeln. Erst durch
bessere Züchtungen in den letzten Jahrzehnten, vornehmlich in den USA, erlebte
sie ihren geschmacklichen und kommerziellen Aufschwung. Anbau findet hauptsächlich
in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland, Kalifornien, Chile und Südafrika
statt. Einfuhren kommen aus allen diesen klimatisch, begünstigten Ländern.
Inhaltsstoffe
Die Inhaltsstoffe von Nektarinen sind dieselben wie die von Pfirsichen. Besonders
hervorgehoben wird meistens der Gehalt an Karotin (Provitamin A). Nektarinen wirken
entwässernd und verdauungsfördernd.
Tipps
Die Nektarine ist sehr stoß- und druckempfindlich.
Zubereitung
Die Verwendung erfolgt wie beim Pfirsich: Die Frucht wird roh mit Schale genossen
oder in Stückchen geschnitten und als besonders leckere Zutat in Obstsalate
gegeben. Aber auch als Dekoration für Fleischspeisen eignen sich Nektarinen.
Netzmelone
Melonen
zählen als Früchte einjähriger krautiger Pflanzen eigentlich zum
Gemüse, vom Konsumenten werden sie aber als Obst verzehrt. Zuckermelonen
können die Größe eines Kopfes erreichen und bis zu 4 kg schwer
werden.
Im Innern haben sie eine Höhlung, in der, in drei oder mehr Fächer
unterteilt, reiche platte, weiße Samen sitzen, die sich leicht herausschaben
lassen. |

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Herkunft/Saison Die Herkunft
der Zuckermelone gilt nicht als gesichert - entweder die subtropischen und tropischen
Steppengebiete Afrikas oder Vorderasien und das südliche Asien. Anbau erfolgt
in allen wärmeren Ländern, vor allem in den Mittelmeerländern Spanien,
Frankreich, Portugal, Italien, Israel. Zuckermelonen sind ganzjährig im Angebot
mit Hauptsaison im Sommer. Außereuropäische Importe erhalten wir je
nach Saison aus Südafrika, Israel, Neuseeland, aus Ecuador, Mexiko, Chile
und Kolumbien. Die Spitze teilen sich die Mittelmeerländer und Südamerika.
Zuckermelonen-Typen
Honigmelonen sind von leuchtend gelber Farbe. Ihre dünne, glatte Schale ist
mehr oder weniger gerippt oder narbig gefurcht. Das Fruchtfleisch ist weißlich
bis zartgrün. Ihr Name deutet es an: Die Honigmelone ist sehr süß,
von köstlichem Aroma und sehr wohlschmeckend.
Die Netzmelone
ist mittelgroß und plattrund. Ihre Schale ist von einem weißlichen,
korkartigen Netz überzogen. Das orangene bis grüne Fruchtfleisch ist
sehr aromatisch.
Galiamelonen
sind eine große, bis zu 1,5 kg schwere Variante der Netzmelonen. Die Schale,
leicht grün gerippt, ist von gelblicher Farbe. Das weißliche Fruchtfleisch
ähnelt dem der Honigmelone. Die Galiamelone ist süß und aromatisch,
das in der Konsistenz an Nektarinen erinnernde Fleisch zartschmelzend.
Kantaloupe-Melonen
stammen ursprünglich aus Cantalupo bei Ascona in Italien. Kantaloupe-Melonen
sind rund bis platt und relativ klein. Bisweilen sind die meist stark gerippten
Früchte der echten Kantaloupe-Melone mit Warzen bedeckt, aber niemals genetzt.
Die
zur Gruppe der Kantaloupen gehörende Charentais-Melone zeichnet sich durch
ihr sehr dunkles aprikosenfarbenes Fleisch aus. Die Schalenfarbe variiert von
weißgrün über hellgelb bis sandgelb, meist durchzogen von dunkleren
Streifen. Die glatte Haut ist durch Rippen deutlich markiert. Diese süßen
und aromatischen Melonen sind die köstlichsten im Angebot. Ihr Geschmack
erinnert an Papayas oder Ananas.
Ogen-Melonen
zählen ebenfalls zu den Kantaloupen. Diese Züchtung aus einem israelischen
Kibuz ist ziemlich klein (0,5-1 kg). Ihre Schale ist glatt und grünlich glänzend.
Das weißlich- bis gelblichgrüne Fleisch schmeckt fruchtigaromatisch
und leicht säuerlich.
Die Tendral-Melone
ist die Schwester der Honigmelone. Sie ist wie ein Football geformt, dunkelgrün
und stark in Längsrichtung genarbt. Das butterfarbige Fleisch schmeckt ähnlich
dem der Honigmelone.
Inhaltsstoffe
Melonen bestehen zu 90 % aus Wasser. Erwähnenswert ist ihr Gehalt an Zucker,
Phosphor und Calcium sowie an Provitamin A und Vitamin C.
Zubereitung
Melonen sind heiß begehrte Durststiller. Grundsätzlich sollte man sie
vollreif und kühl genießen. Zum Rohverzehr halbiert man die Früchte,
entfernt mit einem Löffel die Kerne, schneidet sie in Segmente und serviert
diese mit Messer und Gabel. Melonen dienen als Vorspeise oder Dessert, aber auch
zu Geflügel-, Krabben- oder Krebssalat, zu Obstsalat, Speiseeis oder Sorbet
bieten sie sich an.



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