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Auf dieser Seite: Radieschen, Radicchio, Rosso, Rambutan, Reneclaude, Zwetsche, Pflaume, Rote, Zwiebel.


Radicchio Rosso
Botanisch gesehen, gehört der Radicchio Rosso gar nicht zu den Salatarten, sondern steht in Verwandtschaft mit den Zichoriengewächsen. Seine kleinen, relativ festen Salatköpfe erinnern denn auch eher an einen kleinen Rotkohl. Seine Blätter sind dunkelweinrot mit weißen Adern und sich zur Wurzel hin verdickenden Rippen, zart, von innen nach außen immer dünner werdend. Sein auffälligstes Geschmacksmerkmal ist eine edle Bitterkeit.

Herkunft Die Heimat des Radicchio Rosso ist Europa, Vorderasien und Nordafrika. Heute wird er weltweit angebaut, in Europa in erster Linie in Italien und Frankreich. Der Radicchio Rosso mag keine strengen Winter, weshalb der Anbau bei uns nur geringfügig betrieben wird. Auf dem Markt ist er von Oktober bis Mai.


Botanisch gesehen, gehört der Radicchio Rosso gar nicht zu den Salatarten, sondern steht in Verwandtschaft mit den Zichoriengewächsen

Inhaltsstoffe Neben den Mineralstoffen Phosphor, Calcium und Kali, Provitamin A und Vitamin C muss vor allem der ernährungsphysiologisch wertvolle Bitterstoff Intybin erwähnt werden, der hauptsächlich in den weißen Rippen sitzt. Dieser bedingt den herb-bitteren Geschmack; ihm wird auch eine Stoffwechsel fördernde Wirkung zugeschrieben.

Tipps Im Gemüsefach des Kühlschranks lässt sich Radicchio Rosso einige Tage aufbewahren.

Zubereitung Zur Zubereitung – immer nur kurz vor dem Verzehr – werden die Blätter einzeln gelöst; den Bittergeschmack kann man mildern, indem man die Blätter eine Weile in lauwarmes Wasser legt.
Der beliebte Radicchio Rosso ergibt als Salat, angemacht mit Essig, Öl, Joghurt, Marinaden usw., allein oder mit anderen Salaten, eine geschätzte Beilage für Kenner. Auf kalten Platten macht er sich sehr dekorativ. Außerdem ist er ein feines Schnellgemüse, das in wenigen Minuten Garzeit zubereitet ist, z. B. ähnlich wie Spinat.





Radieschen
Radieschen sind kugelig rund, können aber auch langoval, zylindrisch oder rübenartig halblang gestreckt sein. Die Farbe variiert von weiß über rosa, rot und violett bis zweifarbig weißrot gestreift oder halbweiß/halbrot; innen sind Radieschen stets weiß.

Herkunft Als Heimat wird Vorderasien, aber auch China vermutet. In Europa sind radiesartige Formen erstmals im 16. Jahrhundert in Frankreich aufgetreten, viel später als der verwandte Rettich. Heute sind Radieschen ein in der ganzen Welt bedeutender Marktartikel. Die USA produzieren



Radieschen sind kugelig rund, können aber auch langoval, zylindrisch oder rübenartig halblang gestreckt sein.

soviel wie die Niederlande, Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland zusammen. Radieschen sind das ganze Jahr über erhältlich.

Inhaltsstoffe Von den Inhaltstoffen – Zucker, Eiweiß, Fett, Calcium, Kalium, Phosphor, Natrium, Eisen, Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C – ist besonders Allylsenföl zu erwähnen, das für den scharfwürzigen Geschmack des Radieschens verantwortlich ist.

Tipps Radieschen sind kein Lagergemüse. Nachlassende Frische kann man am Welken und Vergilben der Blätter ablesen.

Zubereitung Radieschen werden roh verzehrt, in Scheiben geschnitten oder geraspelt und gesalzen aufs Butterbrot, als Salat angerichtet oder auf Rohkostplatten serviert. Auch als dekorative Garnierung eignen sich Radieschen.






Rambutan
Die Rambutan Frucht gehört zu der selben Pflanzengruppe wie die Litschi. Im Geschmack und auch im Aussehen ist sie der Litschu ähnlich, deswegen wird die Rambutan auch "haarige Litschi" genannt. Rambutans sind rundlich ovale, bis zu 5 cm große Früchte. Die rote Schale ist fest und in viele kleine Felder unterteilt.

Die Rambutan Frucht gehört zu der selben Pflanzengruppe wie die Litschi.

Kastaniengroß bis 8 cm lang und 2-5 cm dick, besitzt die einzelne Frucht eine pergamentartige, an der Oberfläche gefelderte, weinrote Schale. Auf jedem Feld sitzen lange, wellige, wollig-weiche bis borstige, rote oder weiß-gelbe Haare oder Stacheln. Das Fruchtfleisch, exotisch duftend, ist milchig-weiß durchsichtig und saftig, ähnlich dem von Weintrauben oder Litschis und schmeckt wie diese süß-säuerlich. Der mandelähnliche Kern hängt fest am Fruchtfleisch. Jedes dieser Felder ist in einen langen, weichen roten oder gelben Stachel ausgezogen. Die Stacheln stehen nicht von der Frucht ab, sondern kräuseln sich um die Schale.

deswegen wird die Rambutan auch "haarige Litschi" genannt
Herkunft Rambutan ist ein echtes Tropengewächs und beheimatet in den feucht-warmen Gebieten Indiens, Vietnams und des Malaiischen Archipels. Mittlerweile wird er auch im tropischen Afrika, auf Madagaskar, in Costa Rica, Ecuador und Australien angebaut. Frischimporte erreichen uns aus Sri Lanka und Thailand.

Inhaltsstoffe Die Frucht ist reich an wichtigen Mineralstoffen und Vitamin C.

Zubereitung Zum Frischverzehr wird die Frucht seitlich leicht eingeschnitten und das Fruchtfleisch aus der Schale genommen. Eine geschmackliche Verbesserung erreicht man, indem man das Fruchtfleisch mit Zucker und Zimt oder Vanillezucker überstreut. Gut gekühlt servieren. Weitere Zubereitungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten: Kompott, Marmelade, Konfitüre, Obstsalate, Desserts, Rambutan in Sekt oder in Cocktails u. a.



Rambutan ist ein echtes Tropengewächs und beheimatet in den feucht-warmen Gebieten Indiens, Vietnams und des Malaiischen Archipels


Rambutan auch "haarige Litschi" genannt. Rambutans sind rundlich ovale, bis zu 5 cm große Früchte. Die rote Schale ist fest und in viele kleine Felder unterteilt.

Jedes dieser Felder ist in einen langen, weichen roten oder gelben Stachel ausgezogen. Die Stacheln stehen nicht von der Frucht ab, sondern kräuseln sich um die Schale.








Rauke (Rucola)

Die Rauke ist ein Kraut, dessen Blätter an Rettiche, Radieschen oder Speiserüben erinnern. Seine großen weiß und rot gefärbten Blüten erscheinen von Mai bis Juli. Die jungen Blätter schmecken angenehm kräftig bis scharf, die älteren sind eher bitter.

Herkunft Die Heimat der Rauke ist ziemlich weit reichend: vom südlichen Mitteleuropa über die Mittelmeerländer bis nach Afghanistan und Turkestan. Die Rauke, die bereits den Römern ein Begriff war, wird heute in Europa vor allem in Deutschland, Italien und Frankreich angebaut. Rauke ist das ganze Jahr über auf unseren Märkten erhältlich.


Inhaltsstoffe Vor allem der hohe Anteil an den Mineralstoffen Kalium, Calcium, Phosphor, Natrium und Eisen, Provitamin A sowie Vitamin C ist erwähnenswert. Die Rauke wirkt belebend auf den menschlichen Organismus.

Tipps Die Haltbarkeit der Blätter ist sehr beschränkt.

Zubereitung Die jungen Blätter werden roh, allein oder gemischt, als Salat angemacht. Auch auf Rohkostplatten machen sie sich sehr gut. Es gibt außerdem die Möglichkeit, die Rauke als Warmgemüse zuzubereiten. Hierzu werden die Blätter gewaschen und kurz gekocht.
   

RUCOLA SALAT UND DER ITALIENER:

Hallo dotore, gratie für komme, senorita, prego, isse gerade freigeworde eine tische mitte blicke fantastiko. Habbe mir heutte salate vonne die feinste mitte bisse RUCOLA unte fantastico salato mitte scampi unt noche andere meeresfrüchte. Musse du mal kucke, wenne wolle natürliche for senorita eine pizza fantastico.







Reineclaude - Zwetschge / Pflaume
Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und kommen in mehr als 2 000 Sorten vor, welche sich, teils nur geringfügig, durch Größe, Farbe, Form, Steinlösbarkeit, Saftgehalt, Aroma und Reifezeit unterscheiden.


Herkunft/Saison
Die Urheimat der Pflaume ist Kleinasien. Die Römer brachten sie 150 v. Chr. nach Italien, von wo sie sich in ganz Europa verbreitete. Anbauschwerpunkte liegen im Mittelmeerraum, in den Balkanländern und der Bundesrepublik.

Reineclaude - Zwetschge / Pflaume

Die auf unseren Märkten angebotenen Überseepflaumen stammen hauptsächlich aus Südafrika und Chile und sind von Dezember bis April erhältlich. Die europäische Pflaumenernte beginnt mit Lieferungen aus Italien, Frankreich und Spanien ab Mai, während die einheimische Ernte von Juli bis Oktober anfällt.

Hauptsorten Die Pflaume (Rund- oder Eierpflaume) hat eine rundliche Form und ist meist mit einer deutlichen Kernnaht versehen. Sie sind oft nicht gut kernlöslich. Ihre Hauptfarbe ist blau bis violett, es gibt aber auch rote und gelbe Sorten. Das Fruchtfleisch ist überwiegend gelb gefärbt. Als Japanische Pflaume bezeichnet man vor allem die in den Wintermonaten aus der südlichen Erdhalbkugel zu uns kommenden Sorten. Sie sind ausgesprochen großfrüchtig, rund oder rund-oval mit glänzend roter oder gelber Haut. Ihr Fleisch ist weicher und saftiger als das der europäischen Pflaumen.

Die Zwetsche (Zwetschge) ist länglich mit spitzen Enden, meist mit tiefdunkelblauer Haut und gelbem Fruchtfleisch

Die Zwetsche (Zwetschge) ist länglich mit spitzen Enden, meist mit tiefdunkelblauer Haut und gelbem Fruchtfleisch und gut steinlösend. Durch ihr festes, aromatisches Fleisch eignet sie sich außer zum Frischverzehr auch sehr gut zum Kochen, Backen und Einmachen.

Die Reineclaude ist kugelförmig, die grüngelbe Haut mit rötlichem Schimmer umschließt das grünlichweiße, äußerst aromatische und süße Fruchtfleisch.

Die Mirabelle ist kleinfruchtig, kugelig, von gelber Farbe mit roten Wangen oder Pünktchen. Mit ihrem festen gelben und recht süßen Fruchtfleisch eignet sie sich sehr gut zum Kochen.

Inhaltsstoffe Bei einzelnen Vitaminen hat die Pflaume keine Rekorde zu melden. Aber das Gesamtangebot macht's! Außer den Vitaminen A, C und Biotin enthält diese Steinfrucht sämtliche B-Vitamine. Eine Pflaume ist eine Vitamin-B-Pille aus der preiswerten Apotheke Natur. Pflaumen sind der beste Stimulator für den Kohlenhydratstoffwechsel, für gute Nerven, mentale Frische, Antriebs- und Leistungskraft und Stressfähigkeit. Außerdem regen sie die Nieren- und Darmtätigkeit an.

Zubereitung Pflaumen sind eine erfrischende Köstlichkeit zum Rohverzehr. Darüber hinaus sind sie eine pikante Geschmacksverfeinerung für Saucen, eine leckere Beigabe für Obstsalate oder für Desserts und Aufläufe.




Rettich
Rettiche sind rund, zapfen- oder spindelförmig, bis 30 cm lang und in der Farbe weiß, rosa, rot, braun, violettblau bis schwarz und rot mit weißen Spitzen. Das hinter der rauhen oder glatten Schale befindliche Fleisch ist stets weiß.


Rettiche sind rund, zapfen- oder spindelförmig, bis 30 cm lang und in der Farbe weiß, rosa, rot, braun, violettblau bis schwarz


Herkunft Rettich ist in Vorderasien heimisch und gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Der Schwerpunkt des Rettichanbaus liegt heute in Ostasien, in China, Japan und Korea; in Europa sind es die Länder Frankreich, Italien, Österreich, die Niederlande und Deutschland. Das Angebot bei uns ist ganzjährig, wozu die Importe beitragen

Inhaltsstoffe Rettich kommt eine hohe ernährungsphysiologische Bedeutung zu. Inhaltsstoffe sind: Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Calcium, Kalium, Phosphor, Natrium, Eisen, die Vitamine B1, B2, Niacin und C. Mit dem höchsten Basenüberschuss gehört Rettich zu den gesundheitlich wertvollsten Gemüsen. Den ihm innewohnenden Senfölen ist auch die Diät- und Heilwirkung zuzuschreiben. Rettich wirkt appetitfördernd und bei Gallen- und Leberleiden sowie bei Gicht und Gelenkrheumatismus.

Tipps Gegen Husten, Heiserkeit und chronische Bronchitis hilft angemachter Rettichsaft mit Zucker oder Honig. Kühl und nicht zu trocken aufbewahrt, ist Rettich bis 10 Tage haltbar.

Zubereitung Rettich wird überwiegend roh verzehrt – gerieben, geschnitten, als Brotbelag oder zu Salaten. Durch Salzen verliert er erheblich an Wasser. Es gibt eine Reihe von Kochrezepten wie Rettichauflauf oder Rettichsuppe. Beim Erhitzen geht allerdings der intensive Rettichgeschmack verloren.





Rharbarber

Rhabarber, eine sogenannte Rhizomstaude, entwickelt auf bis zu 60 cm langen und 3-5 cm breiten, glatten und kahlen Stielen seine Blätter. Genutzt werden die Blattstiele, die sogenannten "Rhabarberstangen"; diese sind grünstielig-grünfleischig, rotstielig-grünfleischig oder rotstielig-rotfleischig. Obwohl botanisch ein Gemüse, wird Rhabarber ausschließlich als Dessert verzehrt.


Bereits vor 4000 bis 5000 Jahren soll die Rhabarberpflanze in China medizinisch genutzt worden sein.

Herkunft Bereits vor 4000 bis 5000 Jahren soll die Rhabarberpflanze in China medizinisch genutzt worden sein. Doch erst im 18. Jahrhundert lernte man, zuerst in England, die fleischigen Blattstiele zu nutzen. Heute wird Rhabarber in allen gemäßigten Zonen der Erde angebaut, in Europa hauptsächlich in den Niederlanden, England und der Bundesrepublik. Unsere Ware stammt überwiegend aus einheimischer Freilandkultur. Die Haupterntezeit ist April bis Juli. Davor, von Dezember bis April, kommt die Ware aus dem Treibhaus, ergänzt durch Lieferungen auch aus den Niederlanden und Belgien.

Inhaltsstoffe Rhabarberstangen enthalten vorwiegend Apfel- und Zitronensäure und verhältnismäßg wenig Oxalsäure. Letztere, verantwortlich für den sauren Geschmack des Rhabarbers, ist in den reifen, handförmig gelappten Blättern in erheblichen Mengen vorhanden, die deshalb nicht gegessen werden dürfen. Die übrigen Inhaltsstoffe sind: Stärke, Pektin, Eiweiß, Gerbstoffe, Fett, Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Natrium, Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6 und C. Der saure Rhabarber ist verdauungsfördernd und bakterizid.

Tipps Rhabarber hat eine abführende Wirkung. Wegen seiner blutreinigenden und darmregulierenden Wirkung wird er deshalb gerne für entschlackende Frühjahrskuren verwendet. Wie Spargel in ein feuchtes Tuch gewickelt, hält er sich einige Tage im Kühlschrank.

Zubereitung Rhabarber wird immer gekocht verzehrt. Die Stangen werden gewaschen, von Stielenden und Blattansätzen befreit und zerkleinert. Rhabarber eignet sich für das erste frische, feine Kompott im Frühjahr, Desserts, Kuchen- und Tortenbelag, Rhabarberkaltschale und Fruchtgrütze.





Rosenkohl

Der Rosenkohl, auch Brabanter, Brüsseler oder Sprossenkohl genannt, ist eine Triebknospe, die sich in den Achseln der Stengelblätter bildet und als walnussgroßes Röschen geerntet wird.

Diese bestehen aus zahlreichen dicht auf- und übereinander liegenden Blättchen.

Bis z. T. mehr als 4 cm Durchmesser können die Röschen erreichen. Die meisten Sorten sind hell- bis dunkelgrün.

Der Rosenkohl, auch Brabanter, Brüsseler oder Sprossenkohl genannt, ist eine Triebknospe, die sich in den Achseln der Stengelblätter bildet

Herkunft Als eine der jüngsten Kohlarten entstand Rosenkohl vor etwas mehr als hundert Jahren in der Gegend von Brüssel. Verbreitet ist der Rosenkohl in Belgien, Frankreich und Großbritannien. Anbauschwerpunkte in Europa liegen in den Küstengebieten der Nordsee und des Atlantiks, in Großbritannien, den Niederlanden und in Frankreich. Bei uns beginnt die Ernte Ende August und geht bis in den Dezember. Allerdings beträgt der Marktanteil der inländischen Produktion nur knapp 15 %. Der Hauptanteil der Importe kommt aus den Niederlanden.

Inhaltsstoffe Rosenkohl enthält viel Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe und wichtige Mineralstoffe, vor allem Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium und Eisen.

Tipps Knackfrisch eingekaufter Rosenkohl ist im Gemüsefach des Kühlschranks nur sehr wenige Tage haltbar.

Zubereitung Röschen putzen, 2-3 äußere Blättchen und den Stengelansatz entfernen, Ansatz über Kreuz einschneiden (bewirkt gleichmäßiges Garen), in Salzwasser kochen oder dünsten. Der herzhafte und bissfeste Rosenkohl eignet sich, mit flüssiger Butter oder Sahne übergossen, als Gemüsebeilage zu Fleisch-, Wild- oder Geflügelgerichten. Durch Zugabe von etwas Milch beim Garen lässt sich der Kohlgeschmack mildern.






Rosmarin

Rosmarin ist ein bis 2 m hoher buschiger Strauch mit mehr oder weniger verholzten Zweigen. An den jungen Trieben stehen in Quirlen ca. 20 mm lange, schmale, lederige Blätter. Sie sind vom Rand her zu winzigen, spitzen Röhrchen zusammengerollt. Von Mai bis Juni erscheinen blaue bis violette, seltener weiße Blüten.


Beheimatet ist der schon von den alten Griechen und Römern als Heil- und Gewürzkraut geschätzte Rosmarin in Italien

Herkunft Beheimatet ist der schon von den alten Griechen und Römern als Heil- und Gewürzkraut geschätzte Rosmarin in Italien und anderen Mittelmeerländern. Er wird heute in vielen Ländern der gemäßigten Klimazone angebaut, auch in der Bundesrepublik. Stärker ist der Anbau allerdings in Italien, Frankreich und England. Die krautigen Triebe werden von April bis Herbstanfang geschnitten

Inhaltsstoffe Für den würzig-herben, schwach-bitteren Geschmack des Rosmarins zeichnen im wesentlichen die folgenden Inhaltsstoffe verantwortlich: ätherisches Öl, Terpene, Flavonoide, Saponin, organische Säuren, Gerb- und Bitterstoffe, Harze usw. Als Heilpflanze wird Rosmarin bei folgenden Leiden empfohlen: Kopfschmerzen, Migräne, nervöse Unruhe, Asthma, Erkrankungen der Atemwege, Gallenleiden, Verdauungsbeschwerden usw.

Tipps Im ländlichen Raum wird das getrocknete, hocharomatische "Riechkräutlein" gerne zwischen die Wäsche gelegt, um Motten fernzuhalten.

Zubereitung Rosmarin ist vornehmlich ein Gewürz der italienischen und französischen Küche. Es dient der Geschmacksverfeinerung von Hammelfleisch, Wild, Geflügel, Fischgerichten, Kartoffeln, Reis, Gemüsen, Eintöpfen, Suppen, Soßen usw. Rosmarin sollte aber immer nur sparsam dosiert werden; getrocknete Blätter schmecken schärfer und bitterer als frische. Zum Würzen empfiehlt sich ein Rosmarin-Zweiglein, den man vor dem Servieren der Speise wieder herausfischt, damit man die nadelähnlichen Blätter nicht im Essen hat.






Rote Beete

Die Rote Bete ist eine tief wurzelnde und daher weitgehend trockenheitsresistente Pflanze. Ihre Knollen – plattrund, kugelig, birnenförmig oder zylindrisch – sind rot, gelb oder weiß. Das Gewicht der Knollen beträgt 100-600 g. Ihre rote Farbe beruht auf der hohen Konzentration an dem stickstoffhaltigen Glykosid Betanin und an einem gewissen Gehalt an Anthocyan. Herkunft Heimat der Ursprungspflanze sind die Küstenlandschaften des östlichen Mittelmeeres und die zentral- und nordasiatischen Steppen und Wüstengebiete. Die heutigen Kulturformen sind jedoch erst im 19. und 20. Jahrhundert entstanden. Rote Beten werden heute in allen Ländern mit gemäßigtem Klima angebaut, in Europa hauptsächlich in den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich, in der BRD, Polen und Skandinavien. Die Hauptmenge wird im Oktober geerntet.



Inhaltsstoffe Rote Beten sind aufgrund ihrer Inhaltsstoffe ein außerordentlich nahrhaftes und gesundes Gemüse. Von diesen Stoffen seien genannt: verschiedene organische Säuren, Calcium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Natrium, Eisen, Schwefel, Jod, Provitamin A und die Vitamine B1, B2, B6, Niacin und C. Die heilkräftige Wirkung der Rote Beten ist seit langem bekannt. So wirken Rote Beten appetitanregend und fördern die Gallensekretion.

Tipps Der rote Farbstoff wird mit Stuhl und Harn wieder ausgeschieden, Blut im Stuhl und Harnbluten vortäuschend.

ZubereitungDie Zubereitung der Rote Beten beginnt mit dem Waschen, darauf werden sie in Salzwasser gekocht, bis sie weich sind, dann geschält, in Scheiben geschnitten und z.B. in einem Sud mit Essig, Zucker, Salz, Kümmel, Lorbeerblättern als Salat angemacht. Süßsauer eingemacht dienen sie auch als Beilage zu kalten Platten; als würziges Warmgemüse passen sie zu Koteletts, Schnitzel und anderen Fleischgerichten.






Rote Zwiebel

Rote Zwiebeln besitzen eine dünne, leuchtend rote bis rötlichblaue äußere Schale. Auch die inneren Zwiebelschuppen zeigen, wenn auch weniger intensiv, diese Färbung. Rote Zwiebeln schmecken mild-würzig, aber weniger stechend-scharf als die normale Haushaltszwiebel, sie sind zugleich süß und mild-scharf.

Herkunft/Saison Die roten Zwiebeln stammen aus Italien und den Balkanländern.

Rote Zwiebeln besitzen eine dünne, leuchtend rote bis rötlichblaue äußere Schale

Inhaltsstoffe Die Inhaltsstoffe entsprechen denen der Speisezwiebel.

Tipps Zum Lagern sind rote Zwiebeln weniger geeignet.

Zubereitung Es empfiehlt sich, auf Grund ihres dekorativen Effekts, rote Zwiebeln für Salat und Salatmarinaden zu verwenden.




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Rotkohl

Im Unterschied zum Weißkohl hat der Rotkohl kleinere, sehr feste Köpfe und die auf einem hohen Gehalt an Anthocyan beruhende lila-violette Farbe der Blätter. Die Blätter des runden Kopfes variieren je nach Sorte in der Farbe, wobei die Umblätter häufig einen grünroten Schimmer zeigen. Der Kohlgeschmack des Rotkohls ist typischer, sogar etwas feiner als der des Weißkohls.

Herkunft Wie alle Kohlarten hat auch der Rotkohl seine Heimat im Mittelmeerraum und Kleinasien. Heute erfolgt der Anbau vor allem in Belgien, in den Niederlanden, in Frankreich, Skandinavien, Polen, Österreich, Italien und in erster Linie in der Bundesrepublik. Hier sind die Hauptanbaugebiete Schleswig-Holstein, Nordrhein/Westfalen, Bayern und Niedersachsen. Das Angebot ist ganzjährig. Importe spielen bei diesem Wintergemüse kaum eine Rolle. Erster Frührotkohl kann bereits im Juni geerntet werden.

Inhaltsstoffe Die wesentlichen Inhaltsstoffe sind: Eiweiß, Kohlenhydrate, die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen, Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C.

Tipps Rotkohl hat eine sehr feste Zellstruktur und ist deshalb schwer verdaulich. Besonders magenempfindliche Personen sollten deshalb Rotkohlspeisen mit dem verdauungsfördernden Kümmel würzen.

Zubereitung Rotkohl wird gern roh als Salat oder zu Rohkostspeisen zubereitet. Meistens wird er allerdings als Gemüse, geschmort oder gedünstet. Als Zutaten zum Rotkohlgemüse empfehlen sich Äpfel, Zwiebeln, Maronen oder Backpflaumen. Die attraktive Farbe des Rotkohls kann durch den Zusatz von ein wenig Essig oder Zitronensaft oder auch durch die Beigabe eines gewürfelten, säuerlichen Apfels verstärkt werden. Zu Gänse-, Enten- und Wildbraten oder Schweinefleisch ist Rotkohl eine beliebte Beilage. Auch Krautwickel mit Hackfleischfüllung sind eine interessante Zubereitungsart.





Römersalat
Die dünnen, feinen länglichen Blätter des Römersalates, die eine starke Mittelrippe aufweisen, schließen sich, etagenförmig um einen Mittelstrunk angeordnet, zu einem länglichen, mehr oder weniger lockeren Kopf zusammen. Bei den älteren Sorten musste man nachhelfen. Man band sie zusammen; deshalb heißt dieser Salat auch Bindesalat. Seine Außenblätter sind zumeist kräftig grün, die Innenblätter infolge der Kopfbildung gelblich gebleicht. Herzhafter als Kopfsalat, ist der Römersalat ein leckeres, knackiges, saftiges Geschmackserlebnis.

Die dünnen, feinen länglichen Blätter des Römersalates, die eine starke Mittelrippe aufweisen, schließen sich

Herkunft Die Heimat des Römersalates kann nur vermutet werden, wahrscheinlich aber Westasien und das Mittelmeergebiet. Wachsen tut er überall dort, wo auch Kopfsalat angebaut werden kann. In Mitteleuropa sind neben den Mittelmeerländern Italien, Frankreich und Spanien die Bundesrepublik, die Niederlande und Österreich die wichtigsten Produzenten. Der Markt wird meist durch die einheimische Produktion beliefert, in den Wintermonaten kommen auch Importe aus Italien zu uns

Inhaltsstoffe Die Inhaltsstoffe des Römersalates ähneln im Wesentlichen denen des Kopfsalates, also sind zu nennen: Eiweiß, die Mineralstoffe Kalium und Calcium, Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C.

Tipps Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Römersalat 2-3 Tage haltbar.

Zubereitung Bei der Verwendung entfernt man zuerst die Außenblätter, die übrigen Blätter werden einzeln gelöst und gewaschen, getrocknet und dann erst zerschnitten. Gedünstet und mit zerlassener Butter übergossen, ergibt sich, ähnlich wie von Wirsing, eine schmackhafte Gemüsebeilage. Die inneren bleichen Blätter des Römersalates können, nach Entfernung der Strunkreste und in Streifen geschnitten, mit den üblichen herzhaften Dressings zu einem frischen Salat zubereitet werden.







Rund - Pflaume
Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und kommen in mehr als 2 000 Sorten vor, welche sich, teils nur geringfügig, durch Größe, Farbe, Form, Steinlösbarkeit, Saftgehalt, Aroma und Reifezeit unterscheiden.

Herkunft/Saison Die Urheimat der Pflaume ist Kleinasien. Die Römer brachten sie 150 v. Chr. nach Italien, von wo sie sich in ganz Europa verbreitete. Anbauschwerpunkte liegen im Mittelmeerraum, in den Balkanländern und der Bundesrepublik. Die auf unseren Märkten angebotenen Überseepflaumen

Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und kommen in mehr als 2 000 Sorten vor


stammen hauptsächlich aus Südafrika und Chile und sind von Dezember bis April erhältlich. Die europäische Pflaumenernte beginnt mit Lieferungen aus Italien, Frankreich und Spanien ab Mai, während die einheimische Ernte von Juli bis Oktober anfällt.

Hauptsorten Die Pflaume (Rund- oder Eierpflaume) hat eine rundliche Form und ist meist mit einer deutlichen Kernnaht versehen. Sie sind oft nicht gut kernlöslich. Ihre Hauptfarbe ist blau bis violett, es gibt aber auch rote und gelbe Sorten. Das Fruchtfleisch ist überwiegend gelb gefärbt.

Als Japanische Pflaume bezeichnet man vor allem die in den Wintermonaten aus der südlichen Erdhalbkugel zu uns kommenden Sorten. Sie sind ausgesprochen großfrüchtig, rund oder rund-oval mit glänzend roter oder gelber Haut. Ihr Fleisch ist weicher und saftiger als das der europäischen Pflaumen.

Die Zwetsche (Zwetschge) ist länglich mit spitzen Enden, meist mit tiefdunkelblauer Haut und gelbem Fruchtfleisch und gut steinlösend. Durch ihr festes, aromatisches Fleisch eignet sie sich außer zum Frischverzehr auch sehr gut zum Kochen, Backen und Einmachen.

Die Reineclaude ist kugelförmig, die grüngelbe Haut mit rötlichem Schimmer umschließt das grünlichweiße, äußerst aromatische und süße Fruchtfleisch.

Die Mirabelle ist kleinfruchtig, kugelig, von gelber Farbe mit roten Wangen oder Pünktchen. Mit ihrem festen gelben und recht süßen Fruchtfleisch eignet sie sich sehr gut zum Kochen.

Inhaltsstoffe Bei einzelnen Vitaminen hat die Pflaume keine Rekorde zu melden. Aber das Gesamtangebot macht's! Außer den Vitaminen A, C und Biotin enthält diese Steinfrucht sämtliche B-Vitamine. Eine Pflaume ist eine Vitamin-B-Pille aus der preiswerten Apotheke Natur. Pflaumen sind der beste Stimulator für den Kohlenhydratstoffwechsel, für gute Nerven, mentale Frische, Antriebs- und Leistungskraft und Stressfähigkeit. Außerdem regen sie die Nieren- und Darmtätigkeit an.

Zubereitung Pflaumen sind eine erfrischende Köstlichkeit zum Rohverzehr. Darüber hinaus sind sie eine pikante Geschmacksverfeinerung für Saucen, eine leckere Beigabe für Obstsalate oder für Desserts und Aufläufe


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