Auf
dieser Seite: Schalotten, Speisezwiebel, Salatgurke, Salbei, Sapodilla, Satsuma,
Schalotten, Schnittlauch, Schwarzwurzel, Sellerie, Shii, Take, Grüner, Spargel,
Weißer, Spargel, Speisekartoffel, Speisezwiebel, Spinat, Stachelbeere. Staudensellerie,
Steckrübe, Steinpilz, Sternfrucht, Karambola, Sweety, Squash
(Salatgurke Gurke Bei
der Gurkenpflanze handelt es sich um ein Fruchtgemüse mit fleischigen Beerenfrüchten
in sehr verschiedenen Formen und Größen. Salatgurken werden bis zu
40 cm lang und ca. 10 cm dick.
Sie sind meist gleichmäßig geformt,
manchmal walzenförmig oder an den Enden verjüngt, sowie von glatter,
mäßig geriefter Schale. | 

|
Herkunft/SaisonGurken waren bereits den Griechen und Römern bekannt. In das nördlichere
Europa drangen sie erst im Mittelalter vor. Aufgrund ihrer subtropischen Heimat
haben Gurken hohe Ansprüche an den Standort, vor allem in Bezug auf Wärme.
Salatgurken werden weltweit angebaut, überwiegend in Gewächshäusern.
Die bedeutendsten Anbauländer in Europa sind die Mittelmeerländer, die
Niederlande und Deutschland. Importe kommen, um ein ganzjähriges Angebot
zu gewährleisten, größtenteils aus den Niederlanden, Griechenland
und Spanien. Inhaltsstoffe Mit ihrem hohen Gehalt an Kalium, Calcium, Phosphor,
Eisen und anderen Mineralstoffen, Eiweiß sowie an Vitaminen (Provitamin
A, B1 und C) sind Gurken eines unserer gesündesten, basenreichsten Gemüse.
Sie sind harnsäurelösend und wassertreibend und besitzen einen hohen
diätetischen Wert. Gurkensaft schließlich enthält einen Wirkstoff,
der die Durchblutung der Haut fördert und deswegen auch in der Kosmetik Verwendung
findet. Tipps Beim Einkauf sollte man auf eine glatte, gleichmäßig
ausgefärbte Schale und ein stumpfes Ende der Frucht achten. Farbaufhellungen
sind ein Zeichen für Überreife. Zubereitung Gurken können
geschält und ungeschält verwendet werden. Bei uns werden Gurken hauptsächlich
roh in Salaten verzehrt, allein für sich oder zusammen mit anderen Gemüsen
wie Tomaten, Blattsalaten, Bohnen, Paprika u. a., mit Dill und anderen Kräutern
gewürzt. Aber auch in der warmen Küche sind sie als Schmorgemüse,
gefüllt mit pikanter Fleischfüllung, sehr beliebt.
Salbei
Salbei ist
ein 50-100 cm hoch werdender Halbstrauch. Seine weißwolligen Stängel
tragen 3-8 cm lange und 1-4 cm breite, länglich-lanzettlich geformte Blätter.
Von Juni bis August erscheinen die violettbläulich-rosenroten oder weißlichen
Blüten. Die Salbei-Pflanze duftet und schmeckt kräftig, würzig-bitter,
ein wenig streng und kampferartig. | 
|
Herkunft/Saison Die Heimat des schon den alten Griechen und Römern bekannten
Salbeis ist in Jugoslawien, Griechenland und in der Türkei. Bereits seit
dem Mittelalter wird er bei uns in Klostergärten angepflanzt. Heute wird
Salbei in ganz Europa angebaut. Unsere heimische Produktion wird ergänzt
durch Importe aus Jugoslawien und Frankreich. Die Ernte geht über den ganzen
Sommer, die beste Zeit aber ist Mai/Juni, kurz vor der Blüte, denn dann sind
die Blätter am aromatischsten. Inhaltsstoffe Die wesentlichen Inhaltsstoffe
des Salbeis sind: ätherisches Salbeiöl, Gerb- und Bitterstoffe, Saponin,
Harz usw. Der Salbei ist ein vielseitig anwendbares Hausmittel; er wirkt allgemein
stärkend, krampf- und schmerzstillend, antiseptisch und beruhigend. Salbei
ist ein altbewährtes Gurgelmittel bei Rachenkatarrh und Mandelentzündung. Zubereitung
Salbei frisch oder getrocknet ist ein geschätztes Gewürz
für Fleisch, speziell Hammelfleisch, Wild-, Enten- und Gänsebraten.
Weiter würzt man mit Salbei Schinken und Würste, Fleischfüllungen,
Fischgerichte, Soßen, Omeletts, Salate, Teigwaren usw. Salbei kann mitgekocht
werden; dabei entwickelt er erst sein volles Aroma. Man sollte ihn wegen seiner
starken Würzkraft aber immer nur sparsam verwenden.
Sapodilla Die Sapodilla
ist die Beerenfrucht eines immergrünen, bis 20 m hohen Baumes. Die Früchte
hängen einzeln oder in Büscheln und sind hühnerei- bis apfelgroß.
Ihre Form geht von kugelrund bis spindelförmig. Unter einer dünnen,
mit der Reife den Farbton wechselnden Schale befindet sich das weiche, schmelzende
Fruchtfleisch. In ihm stecken lange, harte, ungenießbare Kerne. Im Geschmack
erinnert die Sapodilla an unsere Birne, sie ist nur süßer. In Amerika
gilt die Sapodilla als eine der besten Tropenfrüchte. |

|
Herkunft/Saison
Die Heimat des Sapodillabaums liegt im tropischen Zentralamerika. Auch heute wird
er dort noch kultiviert. Anbau erfolgt außerdem im nördlichen Südamerika,
in Süd-Florida, auf den Westindischen Inseln, in Indien und in den Tropen
Südostasiens. Obwohl ganzjährig verfügbar, wird die Sapodilla nur
selten und in geringen Mengen auf unseren Märkten angeboten. Inhaltsstoffe
Sapodillas enthalten viel Zucker und das zu den B-Vitaminen gehörende Nicotinamid.
Die Volksmedizin verwendet den Sud der gekochten Schalen gegen Fieber. Tipps
Die reife Frucht lässt sich im Kühlschrank gut einige Tage aufbewahren. Zubereitung
Die Sapodilla kann nur vollreif gegessen werden, da sie vorher viel Gerbsäure
und Milchsaft enthält. Zum Rohgenuss wird die gewaschene Frucht längs
oder quer halbiert, die Kerne werden herausgenommen, und das Fruchfleisch wird
dann pur oder mit Zitronensaft beträufelt ausgelöffelt. Weitere Verwendungsmöglichkeiten
sind: Obstsalate, Kompotte, Konfitüre, Cremes, Speiseeis, Getränke usw.
Satsuma Die in der
japanischen Provinz Satsuma gezüchtete gleichnamige Frucht wächst auf
Sträuchern. Sie ist mittelgroß, eigentlich leuchtend rot, häufig
aber grünlich schimmernd. Die etwas lederige Schale lässt sich leicht
lösen. Das orangefarbene Fruchtfleisch ist zart, saftig, mit wenig Säure
und einem guten Geschmack. Die Satsuma enthält nur wenig Kerne. | 
|
Herkunft/Saison
Satsuma stammen, wie bereits erwähnt, aus Japan. Unsere Importe kommen vor
allem aus Spanien und der Türkei. Im Sommer erreichen uns Lieferungen aus
der südlichen Hemisphäre. Die Satsuma ist gegen Frost recht widerstandsfähig,
und deshalb eröffnet sie auch die Zitrussaion mit spanischer Ware von Anfang
Oktober bis Januar. Dann folgt die Clementine, dann erst die gewöhnliche
Mandarine.
Inhaltsstoffe Die Satsuma ist wie alle Easy Peeler reich an wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen (Kalium, Karotin, Vitamin C).
Tipps Wegen ihrer natürlichen Verpackung und leichten Schälbarkeit eignen sich Satsumas besonders gut zum Unterwegsverzehr.
Zubereitung Satsumas werden vorwiegend frisch verzehrt. Sie sind aber auch eine beliebte Zugabe zu Obstsalaten, Dessertspeisen, Geflügel- und Wildgerichten, Tortenbelägen oder Mixgetränken. Frisch gepresster Saft ist nur zu empfehlen. |

|
Schalotten
Bei
den Schalotten handelt es sich um ausdauernde Pflanzen mit hohlem Stengel. Die
Zwiebeln sind umhüllt von einigen trocken-häutigen, rötlich-braunen
Schalen und beherbergen in ihrem Inneren 4-15 dem gewölbten Zwiebelboden
aufsitzende, längliche, oft kantige, steckzwiebelähnliche.
Schalotten
gelten als die feinsten, aromatischsten und mildesten aller Zwiebelsorten und
haben ihren Platz in der feinen Küche gefunden. | 
|
Herkunft/Saison
Die gesamte Weltanbaufläche der Schalotten liegt bei ca. 100000 ha. Schwerpunkte
der Produktion sind Japan, Mexiko, die Niederlande, Italien und Frankreich. Bei
uns spielt der erwerbsmäßige Anbau kaum eine Rolle.
Inhaltsstoffe Die Inhaltsstoffe sind dieselben wie bei der Speisezwiebel.
Tipps Die Zwiebeln können, ohne sie auseinanderzuteilen, luftig und trocken gut aufbewahrt werden.
Zubereitung Die Verwendung der Schalotten erfolgt wie bei der Speisezwiebel. |

|
Schnittlauch Der Schnittlauch
besteht aus einer etwa kirschgroßen Zwiebel, aus der sich 15-60 cm lange,
röhrenförmige Blätter entwickeln. Da die Pflanze sich schnell durch
Tochterzwiebeln bestockt, entstehen ganze Büschel. Schnittlauch blüht
im Juni/Juli in rötlich-violetten Trauben auf kurzem Blütenschaft. Herkunft/Saison
Die Heimat des Schnittlauchs ist vermutlich in Zentralasien. Er ist in ganz
Europa, Asien und Nordafrika verbreitet. In Europa ist er seit dem Mittelalter
als Gewürzpflanze bekannt. Anbau erfolgt heute in allen Gebieten der genannten
Kontinente mit gemäßigtem Klima. | 
|
Die Anbaufläche in der Bundesrepublik ist klein; die Schnittlauchkultur hat
aber eine verhältnismäßig hohe wirtschaftliche Bedeutung. Die
Ernte im Freiland erfolgt von Mai bis Oktober; drei Schnitte der Pflanze sind
im Jahr möglich. Die Kombination von Freilandkultur und Treiberei gewährt
die ganzjährige Verfügbarkeit von Schnittlauch. Importe erreichen uns
aus Frankreich, Italien, Dänemark usw. Inhaltsstoffe Die Inhaltsstoffe
des Schnittlauchs sind: Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Karotin, Calcium, Kalium,
Phosphor, viel Natrium, Eisen, die Vitamine B1, B2, Niacin und C. Seinen typischen
Geschmack verdankt der Schnittlauch dem hohen Gehalt an Lauch- und Senföl.
Schnittlauch wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd und harntreibend. Tipps
Schnittlauch im Topf hell und feucht gestellt ist viel länger
frisch und wächst sogar nach. Ansonsten ist Schnittlauch ein ausgesprochener
Tagesartikel, der nur kurze Zeit kühl gelagert werden sollte. Zubereitung
Schnittlauch ist wie Petersilie ein Universalküchenkraut; er dient zum Würzen
von Suppen, Soßen, Mayonnaise, Salaten, Quark usw. Fein geschnitten, gehört
er aufs Butterbrot. Er passt zu allem, was auch mit Zwiebeln gewürzt werden
kann. Man sollte ihn aber nicht mitkochen, weil er dann an Geschmack verliert.
Deshalb gebe man ihn immer nur kurz vorm Servieren der heißen Speise bei.
Schnittlauch eignet sich auch gut zum Garnieren.
Schwarzwurzel Die Schwarzwurzel,
auch Winterspargel genannt, ist eine braun- bis schwarzrindige, walzenförmige
Pfahlwurzel mit weißem Milchsaft. Das Innere der Wurzel ist fleischig, weich,
weiß und hat einen ausgezeichneten, zarten, nussartigen, an Spargel erinnernden
Geschmack. Unter | 
|
den
Gemüsearten wird der Gesamtnährwert der Schwarzwurzel nur noch von Erbsen
und Bohnen übertroffen. Herkunft/Saison Die Heimat der Schwarzwurzel
ist Südeuropa. Bis zum 16. Jahrhundert galt die Schwarzwurzel als Heilpflanze.
Erst danach wurde sie auch als Gemüse genutzt. Die bedeutenden Produktionsländer
heute sind Belgien, Frankreich und die Niederlande. Die Saison geht von Oktober
bis April. Das Anbaugebiet in Deutschland beträgt nur rund 50 ha. Importe
erfolgen im wesentlichen aus Belgien und den Niederlanden. Inhaltsstoffe
Die Schwarzwurzel besteht zu ca. 78 % aus Wasser dennoch ist sie ernährungsphysiologisch
besonders hoch anzusiedeln. Ihre wesentlichen Inhaltsstoffe sind die Glykoside
Inulin, Asparagin, Cholin und Lävulin, Eiweiß, Fett, Kalium, Calcium,
Phosphor, Eisen, Natrium, Provitamin A und die Vitamine B1, E und C. Die Schwarzwurzel
kann als Schonkost empfohlen werden. Tipps Der beim Putzen der Wurzeln austretende
Saft, der die Hände gelblich verfärbt, läßt sich mit Zitronensaft
leicht entfernen. Schwarzwurzeln kann man im Gemüsefach des Kühlschranks
einige Tage aufbewahren. Zubereitung Schwarzwurzeln werden fast ausschließlich
als Kochgemüse verwendet. Dazu die Wurzeln unter fließendem kalten
Wasser abbürsten, dann dünn schälen und in 4-5 cm lange Stücke
schneiden. Geschälte Wurzeln legt man sofort in eine mit Essig, Mehl und
kaltem Wasser gefüllte Schale, damit die weiße Fleischfarbe erhalten
bleibt. Nach dem Kochen isst man Schwarzwurzeln als schmackhafte Beilage in weißer
Soße zu gebratenem Rind- und Schweinefleisch, zusammen mit Möhren,
Sellerie, Zwiebeln und Fleischklößchen oder als Salat angemacht.
Schauen Sie doch mal in unsere anderen Lexika rein!
| |
|
|
|
|
|
|
| |
| |
|
|
|
Wein
Lexikon | |
Kaffee
Lexikon | |
Tee-Lexikon |
- | Rezepte-Lexikon |
|
|
|
|
|
|
|
Spirituosen Lexikon |
|
Cocktail-Lexikon |
|
Gewürz-Lexikon |
|
Zigarren Lexikon |
| |
| |
| |
| Strassenkarten | |
Früchte
Lexikon | |
Vip Geburtstage | |
Masematte-Lexikon |
Knollensellerie Der
Knollensellerie entwickelt eine faustgroße kugelige Knolle mit einer bräunlich-
oder gelblichweißen bis graubraunen Rinde. Das Fleisch ist weißlich
und fest. Die verhältnismäßig kurzen Blattstiele sind im Gegensatz
zum Bleichsellerie für die Verwendung ungeeignet. Herkunft/Saison
Knollensellerie-Anbau finden wir vom Mittelmeerraum, seinem Heimatgebiet, bis
Skandinavien. | 
|
Die
führenden Produzenten sind Frankreich, die Niederlande, Belgien und die Bundesrepublik.
Unser Markt wird unterstützt durch Importe aus den Niederlanden, Dänemark,
Frankreich, Belgien usw. Die Haupterntesaison geht von September bis November. Inhaltsstoffe
Der ernährungsphysiologische Wert des Knollenselleries ist besonders hoch;
das liegt an seinem Gehalt an ätherischen Ölen, verantwortlich für
Geschmack und Geruch, an den Mineralstoffen Eisen und Calcium sowie an Provitamin
A und den Vitaminen E, B1, B2, B12 und C. Als harntreibendes Mittel schätzt
man Sellerie bereits seit dem Mittelalter. Heute weiß man auch von seiner
allgemein stärkenden, blutreinigenden, hustenmildernden und entwässernden
Wirkung.
Tipps
Die Schale des Selleries läßt keine sicheren Rückschlüsse über die Frische der Knolle zu. Sichere Hinweise über den Zustand des Gemüses gibt die Frische des Blattwerkes.
|

|
Zubereitung Knollensellerie
wird üblicherweise für sich als Gemüse zubereitet oder aber als
würzende Einlage in Suppen oder Eintopfgerichte gegeben. In der Pfanne gebraten
sind Selleriescheiben eine köstliche, herzhafte Delikatesse.
Shii Take
Nach
dem Champignon ist der Shii Take weltweit der häufigste Pilz. Sein Hut hat
einen Durchmesser von 5-10 cm, manchmal auch 20 cm.
Er ist bräunlich grau
bis rotbraun, in der Mitte oft etwas dunkler. Das Fleisch ist fest, saftig, aber
nicht wässrig, weiß bis bräunlich mit einem intensiven Pilzaroma. | 
|
Herkunft/Saison
Ursprünglich stammt der Shii Take aus Japan, wo man ihn schon seit 2 000 Jahren kennt und anbaut. Erst seit wenigen Jahren wird er in den Niederlanden und in der BRD gezüchtet. Die Pilzzucht ist ganzjährig. Hauptangebotszeit aber ist im Frühjahr und Herbst.
Inhaltsstoffe
Der Pilz hat einen hohen Eiweißgehalt und einen nennenswerten Gehalt an den wichtigen Vitaminen B12 und D2. Er hilft bei zu hohem Blutdruck, Kreislauferkrankungen und überhöhtem Cholesterinspiegel. |

|
Zubereitung Vor dem Zubereiten muß man den Pilz
nur mit Küchenkrepp-Papier abwischen und evtl. den Stiel am unteren Ende
nachschneiden. Erst nach dem Garen werden Salz und Gewürze dazugegeben. Der
Shii Take eignet sich gut zum Braten, Dünsten, Fritieren, Grillen und als
Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten.
Spargel, grün Grüner
Spargel wird nicht wie seine weißen Artgenossen unter der Erde in Hügelbeeten,
sondern ohne Abdeckung gezogen. Durch die ständige Lichteinwirkung erhält
dieser Spargel seine kräftig grüne Farbe. Grüner Spargel ist im
Geschmack herzhafter als weißer Spargel, würziger und dabei besonders
zart. Herkunft/Saison Noch im 17. Jahrhundert
war nur der Grünspargel bekannt. In Klöstern und an Fürstenhöfen
war er das geschätzte Gemüse. Erst seit einigen Jahren ist er wiederentdeckt
worden und nun ganzjährig auf unseren Märkten erhältlich. | 
|
Tipps
Frischen Spargel erkennt man daran, dass die Stangen straff und prall sind und
sofort brechen, wenn man sie biegt. Die Schnittflächen sind glatt, wenn man
sie eindrückt, tritt Saft aus. Ungeschält und in ein feuchtes Tuch gewickelt,
bleibt frischergrüner Spargel im Gemüsefach des Kühlschranks bis
zu 4 Tage lang frisch.
Inhaltsstoffe
Die Inhaltsstoffe und die daraus resultierenden Heilwirkungen sind ähnlich denen des sind weißen Spargels, nur ist grüner Spargel besonders vitaminreich.
|

|
Zubereitung Grüner Spargel braucht nur im unteren
Drittel geschält zu werden. Die Kochzeit beträgt ca. 8-10 Minuten. Die
Stangen sollten dabei mit den Köpfen nach oben in einem hohen Topf stehen.
So bricht er nicht wird gleichmäßig gar. Aufgrund seiner geschmacklichen
Vollkommenheit bietet grüner Spargel zahlreiche Zubereitungsmöglichkeiten.
Ob klassisch mit zerlassener Butter zu Schinken und Kartoffeln, als Gemüsebeilage
zu Fleisch- und Fischgerichten, in Eintöpfen und Suppen, als Ragout, Auflauf
oder als kleine Vorspeise mit Räucherlachs und Rührei die Rezeptvarianten
kennen keine Grenzen.
Spargel, weiß Spargel
ist eine Staude, deren oberirdische Teile im Herbst absterben und die im nächsten
Frühjahr aus den Knospen des ausdauernden Wurzelstockes wieder austreibt.
Diese mit feinen schuppenförmigen Schutzblättern bedeckten Sprosse sind
das, was als Spargel geerntet und als begehrtes Gemüse verzehrt wird. I
m
Verbrauch an frischem Spargel sind die Deutschen führend innerhalb der EU.
84 % aller Bundesbürger lieben den Genuss frischen Spargels!
| 
|
Herkunft/Saison
Als Ursprungsgebiet werden die Salzsteppen und sandigen Meeresdünen Osteuropas,
Vorder- und Mittelasiens vermutet. Heute ist Spargel in ganz Europa, in Nordafrika
und in Nordamerika, aber auch in der südlichen Hemisphäre anzutreffen.
Neben Deutschland sind in Europa Frankreich, Spanien, die Niederlande, Belgien
und Griechenland die wichtigsten Anbauländer. Ein erheblicher Anteil an Frischware
wird importiert, dabei liegt die Spitze im Mai. Inhaltsstoffe Spargel ist
besonders kalorienarm. Dafür ist er reich an Eiweiß, Kohlenhydraten,
den Mineralstoffen Phosphor, Kalium, Calcium, Natrium, Eisen, an Provitamin A
und den Vitaminen B1, B2, B6 und C. Seit Jahrhunderten sind die medizinischen
Wirkungen des Spargels bekannt: Anregung des Stoffwechsels, Reinigung des Blutes,
Entschlackung des Körpers von Giftstoffen, Unterstützung der Leber-,
Nieren- und Lungenfunktion die Volksheilkunde lobt Spargel in den höchsten
Tönen.

Tipps Welken und Schrumpfen der Stangen verhindert man, indem
man sie in ein mäßig feuchtes Tuch einwickelt. So sind sie einige Tage
im Kühlschrank lagerfähig aber auch hier gilt: Frisch schmeckt's
besser! Denn bei jeder Kühllagerung verliert der Spargel an Vitamin C. Zubereitung
Zum Schälen des Spargels kurz unterm Kopf ansetzen, darauf das untere holzige
Ende abschneiden. Beim Kochen sollten die Stangen mit dem Kopf nach oben möglichst
aufrecht in einem hohen Topf stehen. Die Kochzeit beträgt ca. 15 Minuten.
Spargel mit Kartoffeln, ausgelassener Butter und Schinken ist äußerst
beliebt. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind: Spargelmischgemüse,
Eintopf, Spargelpilzgerichte, Spargelauflauf usw.
Speisefrühkartoffeln
Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Kartoffeln sind verdickte Teile der unterirdischen Sprosse der einjährigen Kartoffelpflanze.
Diese dienen der Reservenährstoffspeicherung. Die Knollen sind unterschiedlich groß, rund, oval oder nierenförmig.
Die Farbe ist je nach Sorte weißlich, hellgelb, ockergelb, hellrot bis violett. Das Fleisch ist meist weiß oder gelb. |

|
Herkunft Urheimat sind die Anden-Länder Südamerikas. Dort werden sie seit 2 000 Jahren kultiviert. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Kartoffel in Europa eingeführt, als Garten- und Zierpflanze ab 1621 auch in Deutschland. Erst Friedrich der Große erkannte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts den Wert der Kartoffel als Nahrungsmittel. Heute beträgt die jährliche Inlandsernte um 7 Mio t. Wichtige Anbauländer sind weiter: China, die GUS, Polen, Frankreich, England, Italien und die Niederlande. Kartoffeln sind das ganze Jahr über erhältlich. Frühkartoffeln kommen ab Ende Februar vor allem aus Italien, Zypern, Ägypten, Marokko und Spanien auf unsere Märkte. Die heimische Ernte beginnt mit den frühesten Sorten Ende Juni. Man unterscheidet zwischen festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehligkochenden Sorten.
Inhaltsstoffe Kartoffeln bestehen zu 75 % aus Wasser und bis zu 20 % aus Stärke. Das Eiweiß in der Knolle, ca. 1,8 %, ist besonders wertvoll. Für die ernährungsphysiologisch ausgewogene Zusammensetzung der Kartoffel zeichnen weiterhin die folgenden Inhaltsstoffe verantwortlich: Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Vitamin B1, B2, B6, C, K, Niacin, Panthotensäure.
Zubereitung Kartoffeln werden nie roh gegessen. Es gibt die Möglichkeit, sie als Pellkartoffeln zuzubereiten, also mit abgebürsteter Schale zu kochen. In der Regel werden Kartoffeln aber geschält und gekocht. Grünverfärbungen der Kartoffelpflanze sollte man unbedingt großzügig wegschneiden, denn sie sind Hinweis auf das giftige Alkaloid Solanin. Beim Kochen sollte man darauf achten, die Kartoffel nicht zu lange im Wasser liegenzulassen, denn dann verliert sie an wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen. Die Möglichkeiten, Kartoffeln zuzubereiten, sind ungezählt. Langeweile kann kaum aufkommen. |
Speisezwiebel (Zwiebel)
Die
Zwiebel als eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt zählt noch
heute zu den wichtigsten Gemüsearten und Heilpflanzen.
Botanisch gesehen,
ist die Zwiebel ein unterirdischer Spross, auf deren eine Scheibe bildender Achse
dicht aufeinander fleischig verdickte Blätter oder Schalen angeordnet sind.
Ihr Durchmesser reicht bis zu 10 cm bei platter, runder oder ovaler Form. Außen
ist sie von einigen gelben oder braunen Häuten umgeben. | 
|
Herkunft/Saison
Von den Völkern Zentralasiens, Pakistans, Nordwest-Indiens und der Mittelmeerländer
wird die Zwiebel bereits seit 5000 Jahren genutzt. Heute werden Zwiebeln in allen
Ländern der Welt angebaut, wenn auch vornehmlich in den wärmeren Gebieten
der Subtropen und der gemäßigten Klimazone. Zu uns gelangte die Zwiebel
übrigens erst im Mittelalter. Heute ist sie in der BRD das meistverzehrte
Gemüse nach der Tomate und vor dem Weißkraut. Da aber nur ein Drittel
des Zwiebelkonsums eigenerzeugt wird, kommen Einfuhren aus den Niederlanden, Spanien,
Polen, Italien u. a. hinzu. Das Angebot ist ganzjährig. Inhaltsstoffe
Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Zucker von 7-8 % der Frischsubstanz.
Zwiebeln enthalten außerdem bis 90 % Wasser, Eiweiß, Fett, Calcium,
Schwefel, Fluor, Provitamin A und die Vitamine B1, B2, B6, E und C. Verantwortlich
für den würzigen Geruch und Geschmack ist der Gehalt an ätherischen
Ölen, an dem stechend riechenden Allicin und anderen organischen Sulfiden,
die uns die Tränen in die Augen treiben. Zwiebeln wirken appetitanregend,
verdauungsfördernd, harntreibend und blutzuckersenkend. Zwiebeln zählt
man zu den pflanzlichen Antibiotika, die eine keimhemmende und -tötende Wirkung
auf die Flora der Mundhöhle und des Verdauungstraktes ausüben. Tipps
Vorsicht sollte man beim Kauf von ganzen Netzen walten lassen. Eine einzige faule
Zwiebel kann den gesamten Netzinhalt verderben. Zubereitung
Die Zwiebel gilt als die "heimliche Königin" der Küche. Als
Gewürz macht sie jedes Gericht schmackhafter. Immer sollte man Zwiebeln erst
kurz vor der Verwendung schälen und zerkleinern, denn geschälte Zwiebeln
verlieren rasch an Geschmack. Die Verwendungsmöglichkeiten für Zwiebeln
sind zahlreich: ob in Ringe oder Würfel geschnitten zu allen möglichen
Salaten, als Zwiebelsoße, pikant gebunden, für gekochte, geschmorte
und gebratene Fleischgerichte, Zwiebelringe fritiert oder geröstet, Zwiebelauflauf,
Zwiebel-Eierkuchen u. v. a. m. Zwiebeln sind ein wahres Spitzengemüse!
Spinat Spinat ist ein
30 cm und höher werdendes zartes Blattgemüse, das mit der Rote Bete
und der Melde verwandt ist. Seine fleischigen Blätter bilden eine Rosette.
Frühe Aussaten ergeben den feinblättrigen Frühjahrs- und Sommerspinat,
spätere den gröberen Winterspinat. Bei der Unterscheidung von "Blatt-"
und "Wurzelspinat" handelt es sich nicht um verschiedene Kulturformen,
sondern um unterschiedliche Ernteverfahren. |

|
Herkunft/Saison
Als Heimat wird Mittelasien vermutet. Heute wird Spinat weltweit angebaut, mit
Ausnahme der Tropengebiete. Die Hauptanbauländer in der EG sind Italien,
Frankreich und Deutschland. Spinat ist ganzjährig erhältlich. Inhaltsstoffe
Der ernährungsphysiologische Wert des Spinats ist enorm hoch. Nicht umsonst
sagt der Volksmund: "Spinat ersetzt die halbe Apotheke." Er ist reich
an den Mineralstoffen Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium, Kupfer, Jod, an Eiweiß,
an Kohlenhydraten, Provitamin A sowie an den Vitaminen B1, B2 und C. Besonders
herausgestellt wird gerne der Gehalt an Eisen, ungefähr 3 mg% in frischem
Spinat. Spinat fördert die Blutbildung und die Sekretion der Bauchspeicheldrüse,
der Magenschleimhaut und der Galle. Wie man sieht ein äußerst
wertvolles Gemüse! Tipps Bereits zubereiteter Spinat sollte nicht wieder
aufgewärmt werden, da sich das im Spinat befindliche Nitrat in Nitrit umwandelt
und zu Gesundheitsstörungen führen könnte. Zubereitung Spinat
sollte nur vorsichtig erwärmt werden um die oben erwähnten Inhaltsstoffe
zu erhalten. Oder probieren Sie einmal die vielfältigen Spinatzubereitungsarten
der italienischen Küche.
Squash
Squash ist eine Kürbisart, die aus einer Kreuzung zwischen Gurke und Kürbis entstanden sein soll. In Amerika zählt Squash zu den verbreiteten Gemüsekürbissen. Die Früchte der rankenden Kriechpflanze sind etwa handgroß, rund, platt; sie ähneln einer "fliegenden Untertasse" oder einem Pilzhut mit unregelmäßig gelapptem Rand. Die Farbe ist meistens weiß, hellgrün oder gelb. Im Geschmack erinnert Squash an Gurke oder Zucchini, nur weniger intensiv. |

|
Herkunft Squash wurde von den Indianern bereits im vorkolumbianischen Amerika angebaut. Squash ist wärmebedürftiger als Zucchinis und wird in vielen wärmeren Ländern der Erde angebaut, auch in Südeuropa. Aus eigener Produktion wird Squash von Mitte Juli bis Oktober angeboten. Außerdem gibt es ganzjährige Importe aus verschiedenen europäischen Ländern, insbesondere Frankreich ("Sommersquash") und Kenia ("Wintersquash").
Inhaltsstoffe Die Inhaltsstoffe dieser höchst kalorienarmen Frucht entsprechen etwa denen der Zucchini. Demnach sind zu nennen: Kohlenhydrate, Eiweiß, Calcium, Phosphor, Eisen und die Vitamine A, B1, B2, B6 und C.
Zubereitung Squash wird immer nur gekocht, gedämpft, gebraten oder gebacken verwendet. Da er keinen ausgeprägten Eigengeschmack besitzt, lässt Squash sich vielseitig verwenden und zusammen mit anderen Gemüsen zu Fleisch- und Fischgerichten anrichten. Zur Zubereitung werden die Früchte gewaschen und ungeschält geschnitzelt, gewürfelt oder in Scheiben geschnitten. Die Kochzeit ist relativ kurz. Gern werden die Früchte auch ausgehöhlt, mit Fleisch oder Gehacktem gefüllt und in Folie im Backofen ausgebacken. |
Stachelbeere Stachelbeer-Sträucher
werden bis 2 m hoch. Sie sind mit Dornen bewehrt und im Winter kahl. Die einzeln
oder paarweise hängenden Stachelbeeren haben etwa die Größe von
Kirschen. Ihre Schale ist glatt und fest und mit mehr oder weniger borstigen Flaumhaaren
bedeckt. Reife Beeren sind von weißlich-grüner, goldgelber, oder hellbrauner
bis roter Färbung. Die Früchte sind durchscheinend und mit weißlichen
Streifen durchzogen. Das weiche, saftige Fruchtfleisch, voll mit kleinen essbaren
Kernen, schmeckt je nach Reifezustand und Sorte sauer bis köstlich süß. |

|
Herkunft/Saison
Beheimatet ist die Stachelbeere in Eurasien und Nordafrika. Mitte des 18. Jahrhunderts
wurde sie in Kultur genommen. Ihr Anbau erfolgt in allen gemäßigten
Klimazonen der Welt. Hauptanbauländer sind die Bundesrepublik, Polen, England,
Niederlande und Ungarn. Die Saison beginnt im Mai, steigert sich im Juni, fällt
im Juli ab und ist bis September beendet.
Inhaltsstoffe
Reife Stachelbeeren
weisen nach den Tafeltrauben den höchsten Zuckergehalt unter unseren einheimischen Beeren auf. Der angenehme säuerliche Geschmack ist auf den hohen Gehalt an Wein-, Äpfel- und Zitronensäure zurückzuführen, ebenso die appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung. An wesentlichen Inhaltsstoffen sind noch zu erwähnen: Vitamin C, Pektin, Kalium, Natrium, Calcium und Phosphor. |

|
Tipps
Stachelbeeren eignen sich sehr gut zum Tiefgefrieren. Zubereitung Reife,
frische Stachelbeeren sind eine wahre Delikatesse. Vorzüglich eignen sie
sich aber auch für Kopmpott, Marmelade, Konfitüre, Gelee, Kaltschalen,
Kuchen- und Tortenbelag.
Bleichsellerie (Staudensellerie)
Im
Gegensatz zum Knollensellerie bildet der Bleichsellerie nur schwach angedeutete
Knollen aus. Die Pflanze wird 60-70 cm hoch. Die bis zu 4 cm breit werdenden zarten
Blattstiele oder Blattscheiden sind weiß, gelblich, mitunter auch rot oder
violett gestreift. Der Geschmack des Bleichselleries ist angenehm würzig,
zwar milder als der des Knollenselleries, aber doch typisch sellerieartig. | 
|
Herkunft/Saison
Wie der Knollensellerie hat der Bleichsellerie seine Heimat im Mittelmeerraum.
Unsere Ernte geht von Anfang Juli bis Anfang November. In den restlichen Monaten
erreichen uns Importe aus Israel, Italien, Spanien, Großbritannien und den
Niederlanden. Inhaltsstoffe Die Inhaltsstoffe sind dieselben wie beim Knollensellerie,
also: ätherische Öle, die den typisch würzigen Geschmack und Geruch
bedingen, die Mineralstoffe Eisen und Calcium sowie Provitamin A und die Vitamine
E, B1, B2, B12 (Niacin) und C. Bleichsellerie regt den Kreislauf, den Stoffwechsel
und die Säurebildung im Magen an. Zudem fördert Bleichsellerie die Entwässerung
und wirkt allgemein belebend. Tipps Bleichsellerie kann in einem Plastikbeutel
durchaus ein bis zwei Wochen lang im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zubereitung
Bleichsellerie wird roh verzehrt oder geschmort, gedünstet, gekocht oder
überbacken. Zum Rohverzehr wäscht man die Stangen und entfernt die Wurzelenden,
die Blattspreiten auf beiden Seiten werden entfernt. Ob als Cocktailbissen oder
zu kalten Platten, zu Käse oder Fischdelikatessen, als Rohkost oder als Salat
- Bleichsellerie ist immer ein leicht verdaulicher Genuss. Gedippt in delikate
Soßen, sind die langen Stangen zum Bier besonders schmackhaft. Auch gekocht
und gedünstet findet Bleichsellerie vielfältige Verwendung. Wie Spargel
zubereitet, kommt sein mild-nußartiger Geschmack besonders zur Geltung.
Steckrübe (Kohlrübe) Die
Knolle der Kohlrübe ist rund, ovalrund oder spitz zulaufend. Sie kann kopfgroß
und bis 1,5 kg schwer werden. Ihre dicke rauhe Schale ist weißlich gelb
bis braun-rötlich, das Fleisch weiß bis gelb. Für Speisezwecke
werden die gelbfleischigen Sorten bevorzugt. Die zu Unrecht in den Ruf eines minderwertigen
Gemüses gelangte Steckrübe hat einen herbsüßen Geschmack,
vergleichbar mit dem der Möhre. | 
|
Herkunft/Saison
Die Herkunft der Kohlrübe, dieser alten Kulturpflanze, ist unklar. Als Annahme
wird eine Kreuzung von Kohlrabi mit der Herbstrübe genannt, entstanden im
westlichen Mittelmeergebiet. Heute wird die Steckrübe jedenfalls in allen
gemäßigten Klimazonen der Welt angebaut. Unser Markt wird hauptsächlich
durch die heimische Produktion bedient. Einige wenige Importe kommen aus den Niederlanden.
Die Saison geht von September bis Mai. Inhaltsstoffe Die gelbe Farbe der
Steckrübe beruht auf dem Gehalt an Carotinen. Ihr ernährungsphysiologisch
hoch einzuschätzender Wert liegt vor allem an dem hohen Gehalt an Zucker,
vor allem Traubenzucker; außerdem enthält die Rübe Eiweiß,
Fett, schwefelhaltige ätherische Öle, wichtige Mineralstoffe, Provitamin
A sowie die Vitamine B1, B2, C und Nikotinsäureamid. Auf Grund ihres sehr
hohen Wassergehalts (84 %) ist die Steckrübe unser kalorienärmstes Wurzelgemüse. Tipps
Aus geschmacklichen Gründen sollte man Steckrüben nicht zu lange lagern.
Im Gemüsefach des Kühlschranks sind Steckrüben bis zu 10 Tagen
haltbar. Zubereitung Steckrüben werden üblicherweise als Warmgemüse
verzehrt. Hierzu werden die Rüben gewaschen, dick geschält, geraspelt,
in Stifte zerschnitten, in wenig Fett gedünstet oder 40-45 Minuten in Brühe
gekocht. Steckrüben ergeben, mit Muskatnuss gewürzt, eine köstliche
Beilage zu Fleischgerichten.
Steinpilz
Der gewölbte
Hut des Steinpilzes misst 8-20 cm im Durchmesser und ist hell- bis kastanienbraun.
Die Unterseite ähnelt einem Schwamm. Die Röhren sind im jungen Stadium
weißlich, werden später gelbgrün, dunkeloliv bis dunkelbraun.
Der weißlich bis bräunliche, bauchige Stiel ist mit einem weißen
bis hellbraunen Adernetz gezeichnet. Der Steinpilz ist ein besonders edler Pilz.
Sein Aroma ist besonders intensiv. | 
|
Herkunft/Saison Der Steinpilz findet sich an Waldrändern und in Laub- und Nadelwäldern. Er kann von Juni bis Oktober geerntet werden. Lieferländer sind neben Deutschland auch Österreich, Frankreich, Italien und Polen.
Inhaltsstoffe Wie alle Pilze, ist auch der Steinpilz ein guter Eiweißspender, wenn auch nicht alle Proteine vom menschlichen Verdauungsapparat genutzt werden können. Weiterhin sind zu nennen: Kalium, Phosphor und Magnesium sowie Vitamin B.
|

|
Tipps Nach dem Einbringen bzw. Einkaufen sofort ausbreiten und luftig lagern, baldmöglichst putzen und zubereiten.
Zubereitung Gebraten oder gedünstet ergeben Steinpilze ausgezeichnete, eigenständige Gerichte oder ein köstlicher Bestandteil von Pilzragouts, Füllungen und Soßen.
Karambola (Sternfrucht)
Die
Karambola ist eine längliche Frucht von ca. 7-12 cm mit scharfkantigen Längsrippen.
Schneidet man die Frucht in Scheiben, entstehen sehr dekorative Sterne ("Sternfrucht").
Die Farbe ist durchscheinend grünlichgelb, bei Vollreife kräftig gelb,
glatt und wachsartig. Das knackige, saftige Fleisch ist aromatisch süßsäuerlich
und von intensivem Duft. | 
|
Herkunft/Saison
Die Karambola ist in Südostasien beheimatet. Aus Malaysia, Israel, Brasilien und Thailand kommt sie ganzjährig auf unsere Märkte.
Inhaltsstoffe Die Karambola ist reich an wichtigen Mineralstoffen wie z. B. Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Provitamin A und Vitamin C.
Tipps Sternfruchtscheiben sind auch ein vorzügliches Putzmittel für Messinggegenstände: Diese damit einreiben, eine kurze Zeit einwirken lassen und polieren.
|

|
Zubereitung
Karambolas sind erfrischende Früchte für den Rohverzehr. Sie lassen
sich prima für Obstsalate und Süßspeisen verwenden. Die dünne
Haut der reifen Frucht läßt sich leicht abziehen, kann aber auch mitgegessen
werden. In Sekt oder Cocktails schwimmend sind Karambolas auch ein optischer Hit.
Sweetie Die Sweetie
ist eine interessante Novität auf dem Obstmarkt. Sie ist Anfang der 80er
Jahre in Israel aus einer Kreuzung zwischen Grapefruit und Pampelmuse entstanden.
Seit 1985 ist sie auch dem Bundesdeutschen bekannt und erfreut sich wachsender
Beliebtheit. Sie ist groß und oval, wiegt ungefähr 300 bis 1500 g.
Unter ihrer dicken, grünen bis gelben Schale steckt ein süß-aromatisches,
festes Fruchtfleisch, das aufgrund sehr fester Segmenthäutchen nicht so schnell
austrocknet. Die Sweetie schmeckt äußerst süß und aromatisch. | 
|
Herkunft/Saison
Israel, der Entstehungsort der Sweetie, ist auch bisher der einzige Lieferant
für den bundesdeutschen Markt. Die Angebotszeit reicht von September bis
Mai. Inhaltsstoffe Die Sweetie hat einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt. Ihr
ernährungsphysiologischer Wert ist mit dem der Grapefruit vergleichbar. Tipps
Als Aufbewahrungsort empfiehlt sich die kühle Speisekammer. Zubereitung
Sweeties werden verwendet wie Orangen und Grapefruits, also in erster Linie zum
Frischverzehr, geschält oder gelöffelt. Frisch gepresster Saft schmeckt
köstlich erfrischend. Auch für viele leckere Desserts, für Marmeladen
usw. sind Sweeties geeignet.
Squash Squash ist eine
Kürbisart, die aus einer Kreuzung zwischen Gurke und Kürbis entstanden
sein soll. In Amerika zählt Squash zu den verbreiteten Gemüsekürbissen.
Die Früchte der rankenden Kriechpflanze sind etwa handgroß, rund, platt;
sie ähneln einer "fliegenden Untertasse" oder einem Pilzhut mit
unregelmäßig gelapptem Rand. Die Farbe ist meistens weiß, hellgrün
oder gelb. Im Geschmack erinnert Squash an Gurke oder Zucchini, nur weniger intensiv. |

|
Herkunft/Saison
Squash wurde von den Indianern bereits im vorkolumbianischen Amerika angebaut.
Squash ist wärmebedürftiger als Zucchinis und wird in vielen wärmeren
Ländern der Erde angebaut, auch in Südeuropa. Aus eigener Produktion
wird Squash von Mitte Juli bis Oktober angeboten. Außerdem gibt es ganzjährige
Importe aus verschiedenen europäischen Ländern, insbesondere Frankreich
("Sommersquash") und Kenia ("Wintersquash"). Inhaltsstoffe
Die Inhaltsstoffe dieser höchst kalorienarmen Frucht entsprechen etwa denen
der Zucchini. Demnach sind zu nennen: Kohlenhydrate, Eiweiß, Calcium, Phosphor,
Eisen und die Vitamine A, B1, B2, B6 und C. Zubereitung Squash wird immer
nur gekocht, gedämpft, gebraten oder gebacken verwendet. Da er keinen ausgeprägten
Eigengeschmack besitzt, lässt Squash sich vielseitig verwenden und zusammen
mit anderen Gemüsen zu Fleisch- und Fischgerichten anrichten. Zur Zubereitung
werden die Früchte gewaschen und ungeschält geschnitzelt, gewürfelt
oder in Scheiben geschnitten. Die Kochzeit ist relativ kurz. Gern werden die Früchte
auch ausgehöhlt, mit Fleisch oder Gehacktem gefüllt und in Folie im
Backofen ausgebacken. |