Auf
dieser Seite: Wassermelone, Weintraube, Weißkohl, Wirsing
Wassermelone Die
Wassermelone kann 15 kg und mehr an Gewicht erreichen. Ihr Fruchtfleisch enthält
noch mehr Wasser als das der Zuckermelone bis zu 95 %. In der warmen Jahreszeit
ist die süßliche Wassermelone ein idealer Durstlöscher.
Herkunft/Saison Die Wassermelone
wird heute weltweit angebaut: in Südeuropa, Nordafrika, im Süden der
UdSSR, in den |

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USA,
in Südamerika, Japan, China, d. h. in den Tropen und Subtropen der ganzen
Welt. Die wesentlichsten Importe kommen von Mai bis Ende September aus Spanien,
Italien, Ungarn, Griechenland und in der Vorsaison aus Israel.
Inhaltsstoffe
Wassermelonen sind außerordentlich kalorienarm. Ihr Hauptwert liegt in der
erfrischenden, durstlöschenden Wirkung.
Tipps
Mit Klarsichtfolie bedeckt, kann man die Schnittflächen der angeschnittenen
Wassermelone mehrere Tage im Kühlschrank frisch halten.
Zubereitung
Wassermelonen eignen sich vor allem zum Rohverzehr; dazu die Frucht in Segmente
teilen und die nicht essbaren Kerne entfernen. Achtung inzwischen gibt
es auch schon kernlose Sorten! Verwendung auch für Obstsalate, Kaltschalen,
Sorbets, Desserts oder erfrischende, auch alkoholfreie, Fruchtbowlen.
Tafeltrauben Der
Begriff "Traube" bezieht sich auf die charakteristische Wuchsform der
einzelnen Beeren in einem traubenartigen Fruchtstand. Die Beeren sind rund, grünlich,
gelb, bernsteinfarben, rot, blau bis schwarzblau. Im Gegensatz zu den "Weißen"
enthalten die "Blauen" in der Schale den Farbstoff Anthocyan sowie im
Allgemeinen mehr Gerbsäure im Fruchtfleisch. Bis zu fünf harte Samenkerne
sind im Fruchtfleisch eingeschlossen. Die Wachsschicht auf der Schale entsteht
durch den Wechsel zwischen der Luftfeuchtigkeit nachts und der Zufuhr warmer Luft
am Tage. Kondensniederschlag verursacht | 
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jenen
weißen, mehlartigen und abwischbaren Reif. Wenn dieser verdunstet, kommt
es zur Wachsschicht, auch "Duftfilm" genannt.
Herkunft/Saison
Ursprünglich in Transkaukasien und Mittelasien beiheimatet, werden heute
Reben in allen Erdteilen angebaut. Trauben gehören zu den wichtigsten Obstarten
auf dem internationalen Früchtemarkt. Gut die Hälfte der Traubenernte
wird in Europa produziert, wobei Italien, Griechenland und Spanien führend
sind. Da die heimischen Reben fast nur für den Frischgenuss meist zu viel
Säure enthaltende Keltertrauben liefern, lebt der deutsche Markt überwiegend
von Importen, ca. 280 000 t/Jahr. Der weltweite Anbau von Tafeltrauben ermöglicht
es dem Handel, sie das ganze Jahr über anzubieten. Die ersten sechs Monate
des Jahres erhalten wir die Tafeltrauben der südlichen Hemisphäre, vorwiegend
aus Südafrika, Chile und Argentinien; von August bis Dezember beliefern uns
die europäischen Weinbauländer. Der Höhepunkt der deutschen Einfuhren
liegt im September und Oktober.
Inhaltsstoffe
Tafeltrauben sind sehr gesund, ihre Inhaltsstoffe höchst wertvoll. Seit langen
Zeiten sind die dieser Frucht innewohnenden Heilkräfte bekannt. Sofort assimilierbare
Kohlenhydrate wie Traubenzucker, ein rasch ins Blut gehender Energielieferant;
wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen, unentbehrliche
Nerven-, Hirn, Zahn- und Knochennahrung; Eiweiß, Fruchtsäuren, Aromastoffe
sowie viel Vitamin B und C sind in Trauben enthalten.
Tipps
Tafeltrauben regen die Darm- und Nierentätigkeit an und sind wirksam gegen
Harnsäureablagerungen, Gicht, Ateriosklerose und andere Beschwerden. Medizinische
Traubenkuren wirken entschlackend und gewichtsreduzierend. Tafeltrauben besitzen
soviele positive "Nebenwirkungen" wie kaum eine andere Frucht!
Zubereitung
Man verzehrt die vorher mit lauwarmem Wasser von Staub zu befreienden köstlichen
und knackigen Tafeltrauben am besten roh. Aber nicht nur zum So-Essen eignen sich
Tafeltrauben. Auch auf Obstkuchen, in Salaten oder als Dekoration für kalte
Aufschnitt- oder Käseplatten sind Trauben immer wieder ein optischer und
kulinarischer Genuss.
Weißkohl Weißkohl
ist die wichtigste aller Kopfkohlarten und gilt als ein typisch deutsches Gemüse.
Die Bezeichnung "Kraut" der Engländer und Amerikaner für die
Deutschen hat mit diesem Gemüse zu tun. Der runde, feste und grüne Kopf
des Weißkohls wird von glatten, glänzenden Blättern gebildet.
Als besondere Spielart des Weißkohls muß der Spitzkohl genannt werden;
er ist etwas kleiner, weniger fest, insgesamt feiner im Geschmack, knackig im
Biss und leichter verdaulich. |

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Herkunft/Saison
Die wilde Form aller Kohlarten wächst an den Küsten des Mittelmeeres
und an der europäischen Atlantikküste. Weil auch der Weißkohl
das maritime Klima sowie Gebiete mit hohen Niederschlägen liebt, sind bedeutende
Anbauländer u. a.: die Niederlande, Frankreich, Dänemark, England, Griechenland
und, an exponierter Stelle, Deutschland. Das größte Kohlanbaugebiet
Europas liegt in Dithmarschen. Weißkohl ist aufgrund zu verschiedenen Zeiten
schnittreifer Sorten ganzjährig erhältlich. Nur 10 % unserer Marktversorgung
werden importiert, hauptsächlich aus den Niederlanden.
Inhaltsstoffe
Die Inhaltsstoffe des Weißkohls sind Eiweiß, Zucker, schwefelhaltiges
Öl, die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Jod
und Eisen, weiterhin Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und, in einem besonderen
Maße, Vitamin C. Kopfkohlarten besitzen Ascorbigen, eine Vorstufe des Vitamin
C, das erst durch Kochen aus dem Ascorbigen entsteht. Weißkohl werden zahlreiche
heilende Eigenschaften zugeschrieben.
Tipps
Weißkohl kann einige Zeit im Kühlschrank aufbewahrt werden. Angeschnittene
Köpfe sollte sie dabei abdecken.
Zubereitung
Weißkohl wird roh und fein geschnitten als Salat und Rohkost oder als gedünstetes
bzw. gekochtes Gemüse verzehrt. Es bieten sich zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten
an, u. a.: Gemüseeintopf, Kohlrouladen mit Hackfleischfüllung, Auflauf
mit Hackfleisch und Käse, Überbackener Weißkohl und Kohlsuppen.
Am besten und zartesten schmecken der frühe Weißkohl und Spitzkohl.
Wirsing Wirsing
ist, nach Weiß- und Rotkohl, unsere wichtigste Kopfkohlart. Seine hell-
bis dunkelgrünen Blätter bilden lockere, runde oder oval zulaufende
Köpfe und sind stark gekraust. Man unterscheidet frühe, mittelfrühe,
Herbst- und Wintersorten. Früher Wirsing hat stets ein helles, zartes "Herz",
die späten Sorten haben dunkelgrüne Blätter und einen ausgeprägteren
Kohlgeschmack. | 
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Herkunft/Saison
Wirsing ist wie alle Kohlarten mediterranen Ursprungs. Neben der heimischen Produktion
erreichen Lieferungen aus den Niederlanden, Frankreich, England und Polen unsere
Märkte. Das Angebot ist ganzjährig.
Inhaltstoffe
Wirsing enthält an wichtigen Inhaltsstoffen: Kohlenhydrate, Eiweiß,
die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Natrium und Eisen, Provitamin
A und Vitamin C.
Tipps
Die frühen und mittelfrühen Sorten stellen geschmacklich ein echtes
Feingemüse dar und garen schneller als die kräftiger schmeckenden Herbst-
und Wintersorten.
Zubereitung
Wirsingkohl wird gekocht oder gedünstet verzehrt. Die groben Außenblätter
werden entfernt und der Kopf geteilt. Das Kraut wird fein geschnitten oder auch
in Segmente geschnitten gegart. Außer als Eintopf oder Kohlroulade ist er
kurz gedünstet und mit Sahne verfeinert die ideale Beilage für Geflügel-
oder Fleischgerichte.