Feldthymian (Thymus serpyllum) Wilder
Thymian (Thymus serpyllum), aus der Familie der Lippenblütler. Im Gegensatz
zum Echten Thymian (Thymus vulgaris) ist der Wilde Thymian eine in Mitteleuropa
beheimatete Pflanze.
Quendel wird auch Quendel, Sandthymian, Wilder
Zimt, Immenkraut, Liebfrauenbettstroh, Marienbettstroh, Rauschkraut, Feldkümmel,
Rainkümmel, Grundling, Wurstkraut, Kudelkraut, Keale oder Hollaien genannt.
Wilder Thymian wurde schon im 15. Jahrhundert als Heilpflanze in den Gärten
angebaut. Wilder Thymian hat eine
tief in den Erdboden reichende Zentralwurzel und breitet sich davon ausgehend
mit liegenden Stängeln aus. Eine einzelne Pflanze bildet auf diese Weise
einen geschlossenen Teppich, der bis zu einem Quadratmeter groß sein kann. Die
Blätter der Pflanze sind klein und glänzend. Aus den Stängeln treiben
jedes Jahr eine große Anzahl von Blütentrieben, die zehn bis fünfzehn
Zentimeter hoch werden. In den Blattachseln stehen drei bis sechs der bis 4 Millimeter
langen, rosaroten Blüten in einer Scheinähre. Die
Blütezeit des Wilden Thymians ist von Mai bis September. Die Pflanze bildet
während dieser Zeit Nektar für bestäubende Insekten. Für die
Imkerei ist der Wilde Thymian daher eine wichtige Bienenweide.
Fetthenne (Sedum
rupestre) Auch Tripmadam (Sedum rupestre)
genannt, gehört zur Gattung Sedum. Sie bildet Ausläufer, die flach auf
dem Boden liegen, nur die Enden der Triebe richten sich auf.Die
Pflanze blüht gelb. Die Blätter sind walzenförmig und enden in
einer Spitze. Dadurch unterscheidet sich die Felsen-Fetthenne deutlich von der
Weißen Fetthenne, deren Blätter stumpf enden. Die Felsen-Fetthenne
wird oft in Gärten und manchmal auf Gräbern angepflanzt. Spielt eine
(bescheidene) Rolle als säuerlich schmeckendes Küchenkraut, z.B. zu
Eierspeisen; wird in Garten- und Supermärkten gelegentl. zu diesem Behuf
angeboten. Sie wird in diesen Fällen dann auch "Grüne Tripmadam"
genannt. |