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Auf dieser Seite: Thymian, Tripmadam, Fetthenne

Thymian
Thymus vulgaris L.


Der Thymian ist ein Strauchgewächs aus der Familie der Lippenblütler. Der Strauch wird 20-40 cm hoch, er hat holzige Ästchen und trägt im Mai und Juni viele rosa- bis fliederfarbene Blüten. Der Thymianstrauch ist eine ergiebige Bienenweide. Thymian stammt aus den westlichen Mittelmeerländern. Heute wächst er auch bei uns wild und gibt vielen Wiesen ihren herben, aromatischen Sommergeruch.

In Deutschland wird Thymian in der Gegend um Aschersleben und in Thüringen angebaut. Spanien und die Balkanstaaten führen große Thymianmengen aus. Thymian riecht stark würzig und schmeckt herb-aromatisch mit einer milden, pfeffrigen Schärfe. Thymian kommt gerebelt und fein gemahlen in den Handel.

Im Volksmund wird Thymian auch Quendel genannt. Der lateinische Name Thymus (griechisch: Mut, Kraft) deutet auf seine kräftigende und anregende Wirkung hin. Im alten Ägypten spielte Thymian eine Rolle bei der Einbalsamierung. Die Griechen und Römer würzten bereits mit Thymian, und nördlich der Alpen - Benediktiner- mönche brachten das Würzkraut nach Nordeuropa - wurde im Mittelalter der Thymian zum Sinnbild der Kraft und des Mutes. Mit Thymiansträußen schmückte man die Soldaten vor dem Kampf, Thymian widmete man nach Einführung des Christentums der Maria, bei den Germanen gehört das Kraut noch der Freya! Die Kräuter- kundigen schieben dem Thymian viele Heilwirkungen zu: Er sollte schleimlösend wirken, Nervenleiden mildern, schwache Kinder stärken, den Appetit anregen, gegen Schlangengift helfen und verdauungsfördernd sein. Übrigens: Thymianöl wird heute noch verwendet als Bestandteil von Hustenmitteln und Arzneimitteln zur Behandlung von Wunden und Entzündungen. Thymian braucht man bei der Herstellung von Zahnpasta und Mundwasser, auch zu Bädern und Umschlägen. Einige bekannte Kräuterliköre kommen nicht ohne den typischen Thymiangeschmack aus.

Thymian in der Küche

Geschmacklich verträgt sich der Thymian gut mit Lorbeer, Muskat, Rosmarin und Salbei.

Kräutersoßen, junge Kartoffeln und Kartoffelsalat, Lebergerichte, salzige Omeletts, Aal und Krebsgerichte und frische Muscheln.

Thymian ist ein Strauchgewächs aus der Familie der Lippenblütler

Im Volksmund wird Thymian auch Quendel genannt. Der lateinische Name Thymus (griechisch: Mut, Kraft) deutet auf seine kräftigende

Thymian gehört unbedingt zu allen fetten Schweinebraten, zu Lamm- und Hammelfleisch, zu selbstgemachten Würsten und Wurstsalat

Thymian gehört unbedingt zu allen fetten Schweinebraten, zu Lamm- und Hammelfleisch, zu selbstgemachten Würsten und Wurstsalat, zu Schmalz und gehaltvollen Pastetenfüllungen, zu Hackfleisch und Schisch-Kebab, zu Wild- und Geflügelragout, Kalbfleisch und Hühnchen. Thymian aromatisiert: Pilz- und Tomatengerichte, Schmorgurken, Rohkost, salzige Quarkspeisen, Gemüsesuppen, Stews, Hülsenfrucht- gerichte, kräftige Fleischbrühen, Kräutersoßen, junge Kartoffeln und Kartoffelsalat, Lebergerichte, salzige Omeletts, Aal und Krebsgerichte und frische Muscheln.
 

Tripmadam
(Sedum rupestre)

Auch Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre) genannt, gehört zur Gattung Sedum. Sie bildet Ausläufer, die flach auf dem Boden liegen, nur die Enden der Triebe richten sich auf.

Die Pflanze blüht gelb. Die Blätter sind walzenförmig und enden in einer Spitze. Dadurch unterscheidet sich die Felsen-Fetthenne deutlich von der Weißen Fetthenne, deren Blätter stumpf enden. Die Felsen-Fetthenne wird oft in Gärten und manchmal auf Gräbern angepflanzt. Spielt eine (bescheidene) Rolle als säuerlich schmeckendes Küchenkraut, z.B. zu Eierspeisen; wird in Garten- und Supermärkten gelegentl. zu diesem Behuf angeboten. Sie wird in diesen Fällen dann auch "Grüne Tripmadam" genannt.


 



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