Schnelle Hotelsuche mit über 220.000 Datensätzen

Schnelle Hotelsuche
über 300.000 Datensätze



Wenn Berlin dann

***** City Spa Hotel
in Berlin Mitte

Schnelle Hotelsuche mit über 220.000 Datensätzen
Schnelle Hotelsuche
über 300.000 Datensätze



Hotel Martinihof
Münster


Agriturismo Formari
Stella Cilento
Kampanien

L e x i k a
 
Wein-Lexikon
Kaffee Lexikon
Kaffee-Lexikon
Tee-Lexikon
Tee-Lexikon
Zigarren-Lexikon
Zigarren-Lexikon
Früchte LexikonFrüchte Lexikon
Früchte-Lexikon
Gewürz Lexikon
Gewürz-Lexikon
REZEPTE Lexikon - ezepte von A bis Z mit vielen Bildern
Rezepte-Lexikon
Cocktail-Lexikon - viele Cocktails und Longdrinks von A - Z mit Bildern
Cocktail-Lexikon
Spirituosen-Lexikon
Spirituosenlexikon
Autokarten
Masematte
Vip Geburtstage
22.09.2009


HOTELS IN
Deutschland
Germany
Deutschland: PLZ Karte, Regionen, Bundesländer
Berlin Hamburg Köln
München Frankfurt,
Düsseldorf Hannover
Leipzig Dresden

Österreich / Austria
Regionen Österreich Austria
Wien Salzburg

Schweiz / Switzerland
Regionen Schweiz - Switzerland
Zürich


Holland / Nederlande
Regionen Holland Niederlande
Amsterdam

Ungarn / Hungary
Regionen in Ungarn / Hungary
Budapest


Auf dieser Seite: Kaffeebars, Kaffeebaum, Kaffee, Blüte, Blue, Mountain, Jamaika, Kaffeeanbau, Mittelamerika, Karibik

Bars - (Kaffebars) ein Blick in die Kaffeetasse
            Wie sieht die Coffee Bar-Szene in anderen Länder aus?

Auf dem europäischen Festland steckt der neue Kaffeekult hingegen noch in den Kinderschuhen.
Zu unterschiedlich sind nationale Trinkgewohnheiten, zu stark lang geübte Kaffeetraditionen und zu differenziert die Qualitätsansprüche und Geschmackspräferenzen, als dass ein europäischer Gleichschritt erwartet werden könnte.

Deutschland
Immer mehr Coffee-Bars und Coffee-Shops nach amerikanischem Vorbild öffnen ihre Pforten. Heute findet man sie schon in sehr vielen guten Lauflagen der Innenstädte, Einkaufszentren, Bürovierteln, Bahnhöfen und Flughäfen. Es tummeln sich dort vornehmlich jüngere Leute - vom jung-dynamischen Bürotypen über Stadtbummler bis hin zum trendigen Jugendlichen. Auffallend in solchen Coffee-Bars ist die Vielfalt von Sorten und Zubereitungsarten beim Kaffee. Es werden meist 20 oder mehr Kaffeegetränke, heiß oder kalt in normal, tall, grande oder im Pappbecher als "coffee to go" angeboten.

Grossbritannien
Landesweit tummeln sich die Kaffeegeniesser in ca. 1500 Coffee Bars. Beobachter rechnen mit einem weiteren Zuwachs, wenn auch mit sich verlangsamender Geschwindigkeit. Die Schätzungen für 2003/2004 liegen zwischen 2100 und 2400 Outlets, wobei die grössten Wachstumschancen eher ausserhalb Londons liegen dürften. Die vier grossen Anbieter beanspruchen derzeit gemeinsam einen Marktanteil von 60% in Grossbritannien. Coffee Shops von Costa Coffee, Starbucks, Coffee Republic und Caffè Nero sind, speziell in London, fast an jeder Ecke zu finden. Diese grossen Ketten werden in Zukunft einen noch grösseren Marktanteil erobern können, wobei unabhängige Anbieter in Zweitlagen ausserhalb der grossen Städte nach wie vor ihre Rolle werden spielen können. Getragen wird die Bewegung in Grossbritannien von dem Wunsch vieler Verbraucher nach einer "Coffee Culture", in einem Land, das erst jüngst über die löslichen Produkte zum Kaffeegetränk gekommen ist und in dem eine fundamentale Änderung des Lebensstils stattfindet. Coffee Bars sind anstelle der Pubs die neuen Treffpunkte und dienen als soziale Bühne für die Kunden. Zunehmend bedeutender wird für Coffee Shops auch die Rolle als Zwischenversorger für Food und andere Produkte wie Fruchtsäfte und Tee.

Schweiz
Auch beim Kaffee ist die Schweiz dreigeteilt: Während im deutschschweizerischen Teil die Café Crème-Trinker zuhause sind, bevorzugen die Westschweizer eher dunklere Röstungen und den Espresso, der im Tessin die meisten Anhänger hat. Generell gilt, je südlicher, desto dunkler. Diese spezielle Ausgangslage bietet Platz für viele Konzepte, wirft aber Probleme im Hinblick auf eine nationale Expansion inländischer Unternehmen auf. Auf der anderen Seite scheint die Schweiz für grosse internationale Anbieter ein idealer Testmarkt zu sein. Sowohl Starbucks als auch Aroma betraten in der Schweiz das europäische Festland. Ebenso leitete Il Caffè di Roma dort seine über die spanischen Grenzen hinausgehende Expansion ein. Dominiert wird der Markt heute von den Ketten Spettaculo und Starbucks, wobei letzterer mit seinen hohen Verkaufspreisen anderen Betrieben in der Schweiz neue Preisgestaltungsräume eröffnet. Insgesamt dürfte die Anzahl der Coffee Shops die Grenze von 50 noch nicht überschritten haben. Einige nationale Anbieter richten derzeit ihre Blicke über die Schweizer Grenze in die benachbarten Länder.

Österreich
Die Coffee Shop- Szene in Österreich befindet sich noch in den Anfängen, sieht man von dem italienischen Espresso Bar-Franchisegeber Segafredo ab. Er ist seit 1989 mit rund 50 Outlets präsent. Insgesamt dürfte es derzeit zwischen 70 und 80 Betriebe insgesamt in Österreich geben. Eigene Konzepte nationaler Anbieter gibt es bis dato nicht. Internationale Ketten, wie z.B. Testa Rossa, Nannini, Cup & Cino bestimmen das Bild. Auch Starbucks hat sich für Dezember 2001 angesagt und in Wien eine seiner grössten Filialen eröffnet. Zusätzlich sind Tchibo und Eduscho mit einer Vielzahl von Outlets in Österreich vertreten. Ganz bewusst positionieren sich die Coffee Shops in Österreich bisher preislich unter den ehrwürdigen Wiener Kaffeehäusern.

Spanien
Nach jahrelangem rasantem Wachstum haben sich die spanischen Coffee Bar-Ketten im Jahr 2001 eine Ruhepause zur Konsolidierung und strukturellen Anpassung verordnet. Zusammen kommen die Top 6 Kaffeebar-Systeme in Spanien auf rund 350 Betriebe. Die meisten Anbieter blicken schon auf eine vergleichsweise lange Bartradition zurück. So starteten die derzeit wichtigsten Anbieter Jamaica (rund 130 Betriebe), Il Caffè di Roma (50), Café y Te (44) und Illycafé mit Expresso (65) schon 1993/94.

Nordeuropa
In den Ländern Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden, leben die Weltmeister im Kaffeetrinken. Seit dem 17. Jahrhundert ist in dieser Region der Kaffee bekannt. Hochwertige Arabica-Röstkaffeemischungen dominieren den Haushaltsver-brauch und damit den Markt. Das Angebot in den Coffee Shops muss sehr gut sein, um einen Skandinavier aus seinen eigenen vier Wänden oder seinem Büro zu locken und ihn dazu zu bringen, sein geliebtes Heissgetränk in einer Coffee Bar zu geniessen. Bisher haben die grossen internationalen Ketten aus den USA und Grossbritannien einen Bogen um diesen anspruchsvollen Markt gemacht. Noch dominieren die heimischen Anbieter in Skandinavien. Wirklich interessant dürfte es werden, wenn sich das US-Unternehmen Starbucks ab dem nächsten Jahr intensiver mit dem nordeuropäischen Markt beschäftigt. Immerhin sieht der Gigant ein Potenzial von 300 eigenen Coffee Shops in Skandinavien. Laut Planung will er im Jahr 2003 in Schweden, Norwegen und Dänemark, sowie 2004 in Finnland mit Betrieben einsteigen.

        

Norwegen
Norwegen nimmt in Nordeuropa bei Coffee Shops die führende Rolle ein. Beginnend mit einem im typischen US-Stil gestalteten Coffee Shop hat sich die Zahl der Coffee Bars von 1999 bis heute auf 300 – 400 Betriebe erhöht. Es heisst, Oslo habe eine höhere Coffee Bar-Dichte als Seattle. Dabei sind es eher lokale Spezialitätenröster, die das Land mit Coffee- Outlets versorgen. Die grossen Röstkaffee-Unternehmen stehen derzeit eher noch abseits.

Dänemark
In Dänemark gibt es eine Vielzahl von Coffee Shops, die Einzelunternehmern gehören. Von überregionaler Bedeutung ist bisher nur die kleine Kette Baresso.

Finnland
Gerade Finnland dürfte sich als das schwierigste Terrain für Coffee Shops erweisen. Dort glänzt Kaffee in seiner klassischen Form: Geröstet, aber nicht entkoffeiniert, kaum lösliche Produkte und so gut wie kein Espresso. Kaffeespezialitäten werden es hier schwerer haben als anderswo, und Marktexperten rechnen mit einem längeren Zeitraum für die Durchsetzung von Coffee Shop-Konzepten. Immerhin gibt es in Helsinki bereits einige Coffee Bars.

Schweden
Auch in Schweden befinden sich die Coffee Shop-Konzepte noch in den Anfängen. Angesichts des Interesses, mit dem die Bevölkerung dort amerikanische TV-Serien und Hollywood-Filme betrachtet, stehen die Chancen für eine Coffee Bar-Szene in diesem Land allerdings gut. Die bisher existierenden Coffee Shop-Ketten sind daher zuversichtlich hinsichtlich des Wachstumspotenzials, zumal der schwedische Verbraucher aufregenden neuen Kaffeegetränken grundsätzlich positiv gegenübersteht.



Baum
(Kaffeebaum)
An der Unterseite der Bohne entsteht ein Riss, aus dem ein winziger Trieb spriesst, der sich im Boden zu verankern sucht.

Vier lange, arbeitsintensive Jahre hindurch muss die Pflanze genährt und geschützt werden, bevor sie die ersten Früchte trägt.

Die Lebensdauer einer Kaffee-Pflanze beträgt 25 Jahre, die intensive Pflege umfasst Schneiden, Harken des Bodens, Düngen, Jäten, Mulchen und Bewässern.

Was Wasser anbelangt, ist Kaffee eine wahre Primadonna. Die Bewässerung muss ausreichend, darf aber auch keinesfalls zu viel sein.

Kaffeebäume sind ausserdem sehr frostempfindlich und erleiden durch Kälte dauerhafte Schäden oder sterben sogar ganz ab.

Die Blätter des Kaffeebaums sind glänzend und immergrün. Der Kaffeebaum kann gleichzeitig Blüten, grüne und reife, rote Früchte tragen, weshalb die Pflücker mehrmals im Jahr zu demselben Baum zurückkehren.

Den besten Ertrag wirft ein Kaffeebaum im Alter von sieben Jahren ab. Ein einziger Baum liefert weniger als fünf Kilogramm Früchte pro Jahr. Nach der Verarbeitung schrumpft die Menge auf weniger als ein Kilogramm Rohkaffee.

Botaniker unterscheiden 80 verschiedene Arten.
Zwei sind bedeutend: Drei Viertel der gesamten Produktion an Kaffee stammt von Bäumen der Art "Coffea-arabica", knapp ein Viertel vom "Coffea robusta". Die immergrünen Pflanzen blühen je nach Klima und Höhenlage zu jeder Jahreszeit. Der Duft erinnert an Jasmin- oder Orangenblüten.



Coffee BÉNÉDICTINE
Drinkart: pur
Jahreszeit: Winter

Zutaten:
4 cl BÉNÉDICTINE DOM Liqueur
1 Tasse Kaffee, Sahne.

Zubereitung: Heißen Kaffee und BÉNÉDICTINE in ein hitzebeständiges Glas geben und mit geschlagener Sahne dokorieren. Glas: hitzebeständiges Glas. Dekoration: Keine. Servierart: heiß. Geschmack: süß, sahnig/cremig.

Coffee BÉNÉDICTINE



Blue Mountain
- Jamaika - Kaffeeanbau in Mittelamerika / Karibik
Jamaikanischer Blue Mountain ist der teuerste Kaffee der Welt. Sein Preis steht jedoch in keinem Verhältnis zum "besseren Aroma" und zu den Aufschlägen, die man bereit ist, dafür zu bezahlen. Ausserdem ist zu bedenken, dass der Trinkgenuss noch teurer kommt, da man, um das volle Aroma dieser Bohne auszukosten, pro Tasse mehr Bohnen braucht, als von anderen Sorten. Abgesehen davon ist echter Blue Mountain jedoch ein Hochgenuss für Kaffeekenner: rund und voll im Geschmack, harmonisch, fruchtig und säurebetont. Das Aroma ist intensiv und kräftig, der Geschmack hält ungewöhnlich lange an und entfaltet sich erst beim Trinken.

Echter Blue Mountain gehört zu den absoluten Hochgewächsen und kommt fast ausschliesslich von kleinen Plantagen, wie beispielsweise vom Wallenford Estate, Silver Hill Estate oder Atlanta Estate.

Als der Arabica im 18. Jahrhundert von der Insel Martinique eingeführt wurde, bahnte sich eine ungeahnte Karriere an. Denn der makellose Blue Mountain von der gleichnamigen Gebirgskette erzielt heute weltweit den zweithöchsten Preis aller Rohkaffees. Der grösste Teil der Ernte geht nach Japan, wo leidenschaftliche Kaffeetrinker bereitwillig zehn US-Dollar für nur eine Tasse bezahlen.

90% der Ernte kaufen die Japaner auf, andere Abnehmerländer sind die Vereinigten Staaten und Grossbritannien. 1997 exportierte Jamaika etwa 1800 Tonnen. Im Gegensatz zu anderen Kaffees wird der Blue Mountain in Holzfässern á 70 kg transportiert.

Mexiko ist der viertgrösste Kaffeeproduzent der Welt mit einer jährlichen Ernte von etwa 5 Mio. Sack, die ab November zur Verfügung stehen. Den Grossteil davon liefern rund 100.000 Kleinbauern.

Die als Maragogype bezeichneten Bohnen sind gross und länglich und ergeben einen angenehmen weichen und duftenden Kaffee. Biologischer Anbau ist selten, wenngleich bereits seit Jahrzehnten erfolgreich nach der biologisch-dynamischen Weise Demeter-Kaffee für Deutschland produziert wird.

Die beste Anbauregion ist Chiapas im Süden des Landes, wo unter anderem Tapanchula- und Huixtla-Kaffee angebaut werden. Auch aus Oaxaca kommen edle Kaffees, wie der Pluma Coixtepec aus biologischem Anbau.

Empfehlung
http://www.bluemountain-coffee.com.


Blue Mountains - Coffea - Pflanzengattung
Mehr als 500 Gattungen und 6000 Arten
Kaffee hat seinen Namen nach der lateinischen Bezeichnung für die Pflanzengattung Coffea und gehört zur Familie der Krappgewächse, die mehr als 500 Gattungen und 6000 Arten umfasst. Die meisten von ihnen sind tropische Bäume und Sträucher

Gehört zur Familie der Krappgewächse
Carl von Linné beschrieb zwar die Gattung, doch über die genaue Klassifizierung sind sich die Botaniker bis heute nicht einig. Wahrscheinlich gibt es mindestens 25 Hauptarten innerhalb der Gattung, die alle im tropischen Afrika und auf einigen Inseln im Indischen Ozean beheimatet sind. Alle Coffea-Arten sind Gehölze, angefangen bei kleinen Sträuchern bis hin zu den mehr als 10 Meter hohen Bäumen. Die Farben der Blätter reicht von gelblich bis purpur. Aus den zwei bekanntesten Arten der Coffea arabica - Typica und Bourbon - haben sich viele Sorten entwickelt.

Die wichtigsten sind:
Caturra (Brasilien, Kolumbien),
Mu
ndo Novo ( Brasilien),
Tico (Mittelamerika)
San Ramon (zwergwüchsig),
Blue Mountains (Jamaica)

Die Arabica-Pflanze ist ein grosser Busch mit dunkelgrünen, ovalen Blättern. Die Früchte sind eiförmig und enthalten in der Regel zwei abgeflachte Samen. Wenn sich nur eine Bohne entwickelt, nimmt sie eine Kugelform an und wird dann als Perlbohne bezeichnet.
Der Begriff "Robusta" ist im Grunde identisch mit der meist angebauten Kaffeeart Coffea canephora. Es handelt sich um einen widerstandsfähigen Strauch oder einen zehn Meter hohen Baum, der zu den Flachwurzlern zählt. Die Früchte sind rund und benötigen etwa elf Monate bis zur Reife. Die ovalen Samen sind etwas kleiner als die Arabica - Bohnen. Robusta - Kaffee wird in West- und Zentralafrika, in ganz Südostasien und vereinzelt auch in Brasilien angebaut, wo er Conilon heisst.
Liberica - Kaffeebäume sind starke und mächtige Gewächse, die eine Höhe von 18 Metern erreichen. Sie haben grosse, ledrige Blätter und tragen grossbohnige Früchte. Liberica - Kaffee wird in Malaysia und Westafrika angebaut, allerdings nur in geringen Mengen, da die Nachfrage nach diesem Kaffee auf Grund seines eigentümlichen Geschmacks eher gering ist.

Arabica
Arabica - Kaffee macht derzeit 70% der Welternte aus, doch der Anteil der Robusta - Sorten ist steigend, was grösstenteils an den besseren Erträgen dieser Kaffeebäume liegt. Hinzu kommt, dass Arabica - Bäume krankheitsanfälliger sind als die widerstandsfähigen Robusta - Bäume.

Arabica- und Robusta - Bäume tragen drei bis vier Jahre nach der Pflanzung die ersten Früchte, die dann 20 bis 30 Jahre geerntet werden können. Beide Pflanzensorten benötigen reichlich Sonne und Regen. Arabica -Sorten gedeihen am besten in einem Klima mit jahreszeitlichen Temperaturschwankungen zwischen 15 und 24°, während der Robusta tropische Bedingungen mit konstanteren Temperaturen zwischen 24 und 29° bevorzugt.

Beide Kaffeearten gehen ein, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, und beide benötigen eine Niederschlagsmenge von 1500 mm im Jahr.Die Bohnen, die wir kaufen, sind die Samen des Kaffeebaumes. Diese Samen sind eingebettet in kirschenähnliche Früchte, die sich zur Erntezeit rot gefärbt haben. Unter der roten Fruchtumhüllung, dem Exokarp, befindet sich das Fruchtfleisch, das Mesokarp, auf welches erst eine schleimhaltige Schicht und dann eine Pergamenthaut, die Hülse der Bohne, das sogenannte Endokarp folgt. Darin liegen für gewöhnlich zwei Bohnen mit der flachen Seite gegeneinander und umhüllt von einem Silberhäutchen.



Blüte
Die fünfgliedrigen Blüten sind weiß und erinnern in Duft, Farbe und auch ein wenig in der Form an Jasmin. Sie stehen gehäuft in den Blattachseln, verblühen in relativ kurzer Zeit und sind nur wenige Stunden befruchtungsfähig. Nach drei bis vier Tagen fallen die Blüten ab. Die Blüte setzt nach der Trockenperiode unmittelbar nach den ersten Regenfällen ein. An einem erwachsenen Baum können 30.000 bis 40.000 Blüten sein. Die vergleichsweise lange Blüteperiode unterteilt sich in Vor-, Haupt- und Nachblüte.

Sowohl vom Blüten- als auch vom Fruchtansatz lassen sich schon erste


Die fünfgliedrigen Blüten sind weiß und erinnern in Duft, Farbe und auch ein wenig in der Form an Jasmin.
Schätzungen über die zukünftige Kaffee-Ernte ableiten. Diese spielen gerade in großen Produktionsländern eine wichtige Rolle für die Markteinschätzung und üben einen erheblichen Einfluss auf die Preisentwicklung von Kaffee aus. Allerdings können Frost oder Dürre diese ersten Einschätzungen zunichte machen, und die Gesamtmarktsituation stellt sich dann völlig anders dar.
Kaffeepflanzen bringen nach drei oder vier Jahren die ersten Erträge
Zwar erstreckt sich die Erntezeit über eine Periode von normalerweise 10 bis 12 Wochen,
Blühender Kaffeebaum
Kaffeeblüten













Bodenbeschaffenheit - Anbau - Voraussetzungen
Die tropische Kaffeepflanze stellt hohe Ansprüche an ihre Umgebung. Geographische Bedingungen, Temperatur, Sonnenschein, Niederschläge, Wind sowie Bodenzusammensetzung müssen in ganz bestimmter Weise aufeinander abgestimmt sein, um hervorragende Qualität und hohe Erträge zu garantieren. Hierbei stellen die beiden Sorten Arabica und Robusta unterschiedliche Ansprüche.


Geographische Bedingungen
Temperatur
Sonnenschein
Niederschläge
Boden
Wind
 
Kaffepflanze
     
 
Qualität / Ertrag
     

Temperatur
Für eine nutzbringende Kultur des Arabica-Kaffees ist eine Durchschnittstemperatur von 18 bis 25° C erforderlich. Die Temperatur sollte nicht über 30° C steigen und auch nicht zu häufig unter 13° C fallen. Dem Robusta sagt man eine höhere Anpassungsfähigkeit nach. Er verträgt durchschnittlich höhere Temperaturen, die im Allgemeinen bei 26° C anzusiedeln sind. Bei unzureichender Luftfeuchtigkeit reagiert jedoch auch diese Pflanze empfindlich gegen Temperaturen, die deutlich höher liegen. Vor allen Dingen sind die Kaffeepflanzen in hohem Grade frostempfindlich. 0° C darf niemals unterschritten werden. Ein leichter Frost am frühen Morgen kann vernichtende Auswirkungen sowohl auf die laufenden als auch auf die zukünftigen Ernten haben, sofern der Strauch sich von den Erfrierungserscheinungen nicht erholt.

Kaffeepflanzen sind anspruchsvoll: Sie lieben ein möglchst ausgeglichenes Klima ohne zu viel Sonne oder zu große Hitze. Frost kann zur Schädigung der Blüte und zum Ausfall der Ernte führen.


Wichtig ist auch, dass die Kaffeepflanze Temperaturen knapp über 0° C unter bestimmten Umständen kaum noch toleriert. Zu begründen ist dies wie folgt: Die aufgehende Sonne lässt den auf den Pflanzen liegenden Morgentau verdunsten. Weil der verdunstende Tau der Umgebung Wärmeenergie entzieht, sinken die Temperaturen der Blätter ab, obwohl die Lufttemperatur bereits steigt, und die jungen Blätter und Knospen können erfrieren.

Niederschlag
Für das Gedeihen der Pflanze ist die Höhe der durchschnittlichen Niederschlagsmenge, deren zeitliche Verteilung und der Grad der Luftfeuchtigkeit von Bedeutung. Jede Kaffeepflanze verzeichnet einen Wasserbedarf von 250 bis 300 mm pro m2 im Jahr. Diesen Bedarf schöpft sie aus einer jährlichen Niederschlagsmenge von 1.500 bis 2.000 mm. Bei einem Jahresdurchschnitt von etwas unter 1.000 mm ist künstliche Bewässerung notwendig. Ein Anbau bei einer jährlichen Niederschlagsmenge von unter 800 mm erfolgt nicht.

Im Gegensatz zum Arabica bevorzugt Robusta regenreichere Regionen. Der Jahresdurchschnitt sollte möglichst bei 2.000 mm liegen. Während Robusta eine höhere Luftfeuchtigkeit toleriert, reagieren die Arabica-Pflanzen empfindlicher. Die feuchtwarme Luft begünstigt bei ihnen Blattkrankheiten wie Kaffeerost.

Wind- und Sonnenschutz
Ein Übermaß an Wind und Sonnenschein schadet dem Kaffee. Starker Wind kann Äste abbrechen oder Wurzeln lockern. Stetige Sonneneinstrahlung führt zu Trockenschäden an Blättern, Knospen und Trieben. Der Anbau von Hecken und Schattenbäumen soll für Schutz sorgen.

Bodenbeschaffenheit
Der Kaffeebaum stellt hohe Ansprüche an den Boden: Er muss tief, locker, gut belüftet, durchlässig und mit einem neutralen bis leicht sauren pH-Wert ausgestattet sein. An organischen Stoffen sind Stickstoff, Phosphorsäure und Kalium notwendig. Die obere Bodenschicht soll einen hohen Humusgehalt besitzen, einerseits für das Nährstoffangebot und die Feuchtigkeitsbewahrung, andererseits zur Verhinderung der Bodenabschwemmung bei tropischen Regengüssen und Winderosion.

Anbaugebiete
Viele Anbaugebiete der Arabica-Pflanze liegen 600 bis 1.200 m über dem Meeresspiegel. Robusta gedeiht hingegen besser in niedrigen Höhenlagen, zwischen 300 und 800 m über dem Meeresspiegel. Die Voraussetzungen für die charakteristischen Wachstumsbedingungen der Kaffeesträucher sind nur in einem Gürtel um den Äquator bzw. zwischen den Wendekreisen des Krebses und des Steinbocks gegeben.

Besonders wertvoll sind Kaffees, die in hohen Lagen wachsen. Diese so genannten Hochlandkaffees, ausschließlich Arabicas, zeichnen sich aufgrund der speziellen Wachstumsbedingungen durch eine besonders feine Säure und einen hervorragenden Geschmack aus.



Bohnenbeispiele
   
Kolumbianischer Rohkaffee Kolumbien (Arabica)
Gerösteter kolumbianischer Kaffee
Gemahlener kolumbianischer Kaffee (Espressotypisch)
Ugandischer Rohkaffee
Kolumbianischer Rohkaffee Kolumbien (Arabica)
Gerösteter kolumbianischer Kaffee
(Dunkle Röstung)
Gemahlener kolumbianischer Kaffee (Espressotypisch)
Ugandischer Rohkaffee
Uganda (Arabica): Anbauhöhe ca. 1200 - 1500 m
    
Gemahlener ugandischer Kaffee
Gerösteter ugandischer Kaffee
Indischer Rohkaffee (Arabica)
Gerösteter indischer Kaffee
Gemahlener ugandischer Kaffee
Sehr kräftige, ergiebige Qualität

Gerösteter ugandischer Kaffee
Normale, leicht unregelmässige Röstung
Indischer Rohkaffee (Arabica)
Indien Perl (Arabica): Anbauhöhe ca. 900 - 1800 Meter
Gerösteter indischer Kaffee
Normale, feine Röstung, leicht heller Schnitt


   

Museum - Bramah Tea & Coffee Museum
England, London
Das Museum erzählt die Geschichte von Tee und Kaffee, zweier in der Welt wichtigsten Gebrauchsartikel, und wie diese als erste vor schon vierhundert Jahren nach Europa kamen.

Butlers Wharf wurde als das Gelände für das Museum gewählt , weil in diesem Gebiet sowohl Tee als auch Kaffee schon von über 350 Jahren von Schiffen entladen, gelagert und umgeschlagen wurde. Butlers Wharf war in dem frühen


Museum - Bramah Tea & Coffee Museum England, London
Das Museum erzählt die Geschichte von Tee und Kaffee, zweier in der Welt wichtigsten Gebrauchsartikel, und wie diese als erste vor schon vierhundert Jahren nach Europa kamen.

zwanzigsten Jahrhundert in der Lage an einem einzigen Tag ca. 6,000 Teekisten zu bewältigen.

Viele Menschen auf der ganzen Welt bringen Gross-Britannien mit Tee in Verbindung - und das Bramah Tea & Coffee Museum erklärt auf anschauliche Art und Weise, wie es dazu kam, dass ein Land welches eigentlich dem Kaffee zusagte, begann sich zur grössten Teeimportnation der Welt zu entwickeln.

Das Museum zeigt auch die Veränderungen im Tee-Handel auf, nachdem sich 1952 die ersten Kaffee-Bars entwickelten und den ersten Fernsehwerbungen von Pulverkaffee. Viele Indische und Afrikanische Erzeuger reagierten mit der Herstellung der schnellen einflössenden Tees für den Gebrauch in Teebeuteln, der jetzt rund 90% des britischen Teemarktes ausmacht.

In dem Museum befindet sich auch ein Shop welcher gemahlenen Kaffee und eine Menge orthodoxen langsamen - einflössenden Bramah Tees verkauft. Andere verwandte Produkte wie z.B. Caddies, Tee-strainers, Tee-Handtücher und Kaffeemaschinen sind ebenfalls erhältlich. UK-London SE1 2NQ, Maguire Street, The Clove Building, Tel.: 0044171/3780222

   

   
Brasilien - Kaffeeanbau in Südamerika
Brasilien wird zu Recht als Gigant des Kaffeemarktes bezeichnet. Hier wachsen rund 4 Mio. Kaffeebäume, 75% der Ernte wird von Kleinbauern produziert. Bei der Vielzahl der Kaffeesorten, die in den einzelnen Regionen angebaut werden, ist es eigentlich ein Unding, von "brasilianischem" Kaffee zu sprechen. Auf dem internationalen Kaffeemarkt wird der zumeist gewaschene und sonnengetrocknete Kaffee aus Brasilien in "Brazils" und "Milds" sowie "Other Arabics" eingeteilt.

Obwohl in 17 von 26 brasilianischen Gliedstaaten Kaffee angebaut wird, erzeugen alleine die 4 Staaten, Paraná, São Paulo, Minas Gerais und Espírito Santo 98% des Gesamtertrages, wobei Paraná, im Süden des Landes, für 50% der Gesamtproduktion verantwortlich ist. Die Anbauregion im nördlichen Küstenland bringt einen Kaffee mit dem typischen Meerwassergeschmack hervor, der vorwiegend nach Nordafrika, in den Mittleren Osten und
nach Osteuropa ausgeführt wird. Zu den interessantesten Sorten gehört der Bahia. Leider ist er nur sehr schwer zu beschaffen, da Brasilien nach den Vereinigten Staaten den meisten Kaffee im eigenen Land verbraucht und somit viele edle Kaffees gar nicht erst ausgeführt werden.

Brasilien erzeugt den grössten Teil der Robustas in Standard-Konsumqualität, wie sie in Supermärkten erhältlich ist. Dieser brasilianische Robusta wird als Conillon vermarktet und macht etwa 15% der gesamten Kaffeeproduktion aus.

In Minas Gerais hat man in der Region Cerrado alte Bourbon-Varietäten wieder entdeckt, die jetzt als Plantagenkaffee - beispielsweise als Capin Branco und Vista Allegre - angeboten werden. Der Capin Branco ist milder im Geschmack als der würzige und fruchtige Vista Allegre. Beide haben relativ wenig Säure, doch wie alle brasilianischen Kaffees sollten sie "jung" getrunken werden, da sie bei längerer Lagerung zuviel Säure entwickeln. In der Regel werden die ungewaschenen und sonnengetrockneten Bohnen als "Brazil" verkauft, um sie von den feineren "Milds" zu unterscheiden. Neben zahlreichen Arabica-Sorten wird auch der Conillon, eine Robusta-Art gezogen. Die Qualitäten der 1720 von Französisch-Guyana eingeführten Pflanzen sind im allgemeinen durchschnittlich, dabei aber sehr unterschiedlich. Sie bieten für jeden Geschmack etwas: Der medizinisch schmeckende Rio wird im Land selbst konsumiert. Die im Norden in Meeresnähe wachsenden Sorten haben ein kräftiges See-Aroma, und die alten, in der südöstlichen Cerada-Region jetzt wieder neu kulitvierten Bourbon-Bohnen sind ansprechend mild-würzig und haben wenig Säure. Verheerende Frosteinbrüche im Süden des Landes haben meist gravierende Auswirkungen auf den Welthandel. Die brasilianische Wirtschaft hat sich daher von der einst dominierenden Kaffee-Industrie, die der Staat bis 1990 sehr streng kontrollierte und reglementierte, wieder unabhängig gemacht. Endgültig vorbei sind damit auch die Zeiten, in denen Überproduktionen ins Meer geschüttet werden mussten, um die Preise stabil zu halten



Budapest - Café New York-Hungaria
Das älteste Café Budapests

Anlaufstelle für das intellektuelle Leben Ungarns. Das älteste Café Budapests ist in seiner ganzen Pracht einzigartig. Die freskengeschmückten Decken, die raffinierten Kugelleuchter und die einladende Galerie spiegeln den schwülstigen Charme der Jahrhundertwende noch heute wieder. 1894 gebaut, diente es als Anlaufstelle für das intellektuelle Leben Ungarns und war eines der kulturellen Treffpunkte Europas. Wenn auch


mittlerweile etwas touristisch angehaucht als Restaurant, so ist ein Besuch immer noch lohnenswert! Leider ist es aber zur Zeit geschlossen. Wie uns ein Besucher mitteilte. Adresse: Café New York-Hungaria, Lenin körút 9-11, Budapest. Geöffnet von 7 bis 22 Uhr.
 

   
Burundi - Kaffeeanbau in Afrika
Beinahe der gesamte Kaffee, der in Burundi erzeugt wird, stammt von Arabica-Bohnen. Die Kaffeebäume in Ngozi werden in Höhenlagen über 1200 Meter kultiviert. Der dort geerntete Kaffee zeichnet sich durch eine gehaltvolle Säure und ein sehr vollmundiges Aroma aus. Ein Grossteil der Erntemenge wird in die USA, nach Deutschland, Finnland und Japan ausgeführt.

Beinahe der gesamte Kaffee, der in Burundi erzeugt wird, stammt von Arabica-Bohnen.
  



Nie mehr
Nie mehr Mundgeruch (Alkohol, Bier, Wein, Knoblauch) mit Lollyfresh.

Mundgeruch
lebenslang

Kaffeerösterei

Niehoff


Möchten
Sie hier
Ihre Werbung


platzieren?


 
lll
 NEWS TICKER
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Auto / KFZ
 




Anfahrtsskizzen
Tischsets für die Gastronomie mit Stadtplan
für Ihre Webseite

Stadtpläne
im
CITY PLAN: Stadtpläne kostenlos für Ihre Webseiten -  - BITTE ANKLICKEN.
Scheckkarten
format

KULTUR – FREIZEIT – SEHENSWÜRDIGKEITEN – ESSEN – TRINKEN – RESTAURANTS
Seite empfehlen

 
Für die Richtigkeit der Inhalte übernimmt Hoooliday keine Gewähr.