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Auf dieser Seite: Fermentation, Finnland, Café, frappe, Filterkaffee, Fließbettröster, Rösten, Mahlen, Florian, berühmte, Kaffeehäuser, Venedig, Kaffee, Französischer, Grog, Spezialitäten, Kaffee, Frucht, Instantkaffee, Eiswürfel

   

Fermentation
Nach dem Entfleischen bei der nassen Aufbereitung ist die Fermentation oder Gärung die nächste Stufe. Bei der Gärung lösen Enzyme die klebrige Restschicht ab. Bei der Fermentation oder der Gärung, das heisst, Enzyme lösen die klebrige Restschicht ab, die die Pergamenthaut überzieht. Dazu werden die Bohnen 12 - 36 Stunden in Gärtanks gelagert. Die Dauer des Bades richtet sich nach der Temperatur der Umgebung, nach der Stärke der Restschicht und nach der Anzahl der vorhandenen Mikroorganismen. Ist die Gärung beendet, klebt die Pergamenthaut nicht mehr, und die Bohnen fühlen sich an wie raue Kiesel.

 


Fettstoffe - Inhaltsstoffe Kaffee

Rund 800 bis 1000 Inhaltsstoffe des Kaffees sind bisher identifiziert.

Die Hauptbestandteile werden in ihrer Bedeutung erläutert.

Es werden die am häufigsten gestellten Fragen nach den Wirkungen des Kaffees auf die menschliche Gesundheit beantwortet.

Kaffee hat aufgrund seiner belebenden Wirkung und seines außergewöhnlichen Geschmacks schon sehr früh die Neugierde und den Forscherdrang des Menschen geweckt. So wurde die wichtigste Wert gebende Substanz, das Koffein, bereits im Jahr 1820 vom deutschen Chemiker Runge - übrigens auf Anregung von Goethe - isoliert. Trotz aller Anstrengungen ist es bis heute noch nicht gelungen, eine vollständige Bilanz aller Bestandteile des Kaffees aufzustellen, denn seine chemische Zusammensetzung ist äußerst komplex und hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Mit den in jüngster Zeit deutlich verbesserten Analysemethoden konnte jedoch eine Fülle neuer Erkenntnisse zu den Inhaltsstoffen gewonnen werden.

Vorgestellt werden im Folgenden nur die bemerkenswertesten Inhaltsstoffe des Kaffees. Zu berücksichtigen ist dabei, dass beträchtliche Unterschiede zwischen den einzelnen Coffea-Arten sowie den Varietäten innerhalb einer Art bestehen. Entscheidend sind weiterhin die Herkunft, also Faktoren wie Breitengrad, Höhe, Neigung des Hanges, Bodenqualität, Klima, Anbauform und Aufbereitung. Nicht zu vergessen ist der Einfluss des Röstgrades auf die Zusammensetzung der Substanzen. Offenkundig gibt es keine zwei Kaffeesorten, die identisch sind, besonders auch dann nicht, wenn sie aus zwei verschiedenen Röstereien kommen.

Zur Erinnerung: Durch den Röstprozess nimmt das Gewicht der Kaffeebohne um 12 bis 20 % ab (Einbrandverlust), das Volumen aber um rund 50 bis 100 % zu. Mit Temperaturen zwischen 200 und 260° C beim Rösten kommt es, abgesehen vom optisch erkennbaren Bräunungsprozess, zu tief greifenden Vorgängen innerhalb der Kaffeebohne. Substanzen nehmen ab oder zu, und neue Stoffe entstehen. Und das unvergleichliche Aroma und der einzigartige Geschmack des Kaffees ist erst das Ergebnis dieses Röstprozesses.

Aus welchen Bestandteilen setzt sich die Kaffeebohne zusammen? Kohlenhydrate, Fettstoffe, Wasser, scheinbare Eiweißstoffe, pflanzliche Säuren, Alkaloide wie das Koffein, Mineral- und Aromastoffe bilden die wichtigsten Inhaltstoffe. Je nach dem, ob die Anteile in der Rohware, im Röstprodukt oder in der Tasse gemessen werden, kommt es zu unterschiedlichen Werten.

Kohlenhydrate

Der Anteil der Kohlenhydrate im Kaffee beträgt zwischen 30 und 40 %. Sie sind damit die mengenmäßig bedeutendste Fraktion. Sie bestehen zumeist aus wasserunlöslichen und -löslichen Polysacchariden sowie zu einem kleineren Teil aus Zuckern wie Saccharose, Glucose etc. Mit zunehmendem Röstgrad werden die Kohlenhydrate stark verändert. Entweder werden sie zu anderen Verbindungen abgebaut oder aber sie verschwinden fast völlig wie die oben erwähnten Zuckerstoffe. Die wasserunlöslichen Polysaccharide, welche die Zellwandsubstanzen der Kaffeebohne bilden, bleiben beim Aufguss des Getränks als Kaffeesatz zurück.

Wassergehalt

Der Wassergehalt im Rohkaffee liegt zwischen 10 und 13 %. Durch den Röstvorgang reduziert sich der Anteil durch Entweichen vorübergehend auf 1 bis 2,5 %, um dann im Folgeprozess wieder leicht anzusteigen. Die gesetzliche Grenze von maximal 5 % Wasseranteil im Röstprodukt wird dabei nicht überschritten.

Fettstoffe

Der Gesamtgehalt an Fettstoffen im Rohkaffee liegt zwischen 10 und 13 %. Arabica-Kaffee enthält mehr Lipide oder Kaffeeöle, wie sie auch genannt werden, als Robusta. Die Substanzen nehmen beim Rösten kaum ab und damit steigt ihr prozentualer Anteil angesichts des Einbrandverlustes im Röstkaffee. Die Fettstoffe sind jedoch kaum wasserlöslich und gelangen nur zu einem geringen Teil in die Tasse.

Die Lipide befinden sich hauptsächlich in den Zellen der Kaffeebohne. Ein kleiner Teil überzieht als „Kaffeewachs” in feinster Schicht die Oberfläche der Bohne. Überwiegend sind es Triglyceride und Diterpenester, die die Kaffeeöle bilden. Die wichtigsten in den Fettstoffen vorkommenden Fettsäuren sind die Linolsäure und die Palmitinsäure. Säuren wie Ameisensäure, Essigsäure und Milchsäure liegen in erheblich kleineren Anteilen vor. Kahweol und Cafestol, Verbindungen, die früher eine große Rolle bei der Beurteilung des Kaffees spielten, gehören ebenfalls in diesen Bereich.

Säuren

Wichtigste Vertreter unter den Säuren sind die Chlorogensäuren. Diese für den Kaffee charakteristischen Säuren werden im Röstprozess, je nach Röstgrad, zwischen 30 und 70 % abgebaut. Der Anteil aller Säuren im Rohkaffee liegt zwischen 4 und 5 %, wobei die Chlorogensäuren den Löwenanteil beitragen. Außer Mate (Paraguay-Tee) enthält Kaffee von allen Lebensmitteln die höchsten Konzentrationen an Chlorogensäuren.

Eiweißstoffe

Die im Rohkaffee zu etwa 11 % vorhandenen natürlichen Eiweißstoffe (Proteine) kommen im Röstkaffee praktisch nicht mehr vor. Durch die Hitzeeinwirkung werden sie zum Teil abgebaut oder setzen sich mit Kohlenhydraten und den Chlorogensäuren zu Bräunungsprodukten um.

Alkaloide

Alkaloide sind stickstoffhaltige Natursubstanzen, die in bestimmten Pflanzengattungen vorkommen. Beim Kaffee ist an erster Stelle das Koffein zu nennen, das je nach Sorte zwischen 0,8 und 2,5 % Anteil ausmachen kann. Durch den Röstvorgang ändert sich der Koffeingehalt so gut wie nicht. In diese Stoffgruppe gehören ebenfalls das Trigonellin und die Nicotinsäure. Trigonellin wird beim Rösten bis zu 75 % abgebaut. Unter den dabei entstehenden Substanzen ist speziell die Nicotinsäure (Niacin) erwähnenswert. Sie wirkt als Vitamin im menschlichen Organismus. So enthält eine Tasse Kaffee in etwa ein Zehntel des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Niacin. In Spuren sind übrigens auch noch Theobromin und Theophyllin im Kaffee vorhanden.

Mineralstoffe

Der Gehalt an Mineralstoffen unterliegt bei einem Naturprodukt starken Schwankungen. Kaffeeart, Anbaugebiet, Bodenbeschaffenheit sowie Düngung beeinflussen ihren Anteil. Gemeinhin rechnet man mit rund 4 % Mineralstoffen im Rohkaffee. 90 % davon gehen in das Getränk über. Den größten Prozentsatz nimmt Kalium ein, gefolgt von Kalzium, Magnesium und Phosphor als Phosphat. Als Spurenelemente können praktisch alle anderen Mineralstoffe nachgewiesen werden. Erfreulich ist, dass im Kaffee äußerst niedrige Gehalte an Schwermetallen oder sonstigen Rückständen festgestellt werden. Wenn überhaupt, liegen sie zudem an der Nachweisgrenze.

Aromastoffe

Mit einem Gehalt von bis zu 0,1 % flüchtigen Aromastoffen ist der Röstkaffee eines der aromareichsten Lebensmittel. Sie bilden sich erst durch den Röstprozess und sind im Rohkaffee nicht vorhanden. Diese Geruchs- und Geschmacksstoffe, die in der Summe das Aroma bilden, machen erst die Einzigartigkeit des Kaffees aus, denn alle anderen Inhaltsstoffe des Kaffees tauchen mehr oder weniger in vielen pflanzlichen Produkten auf, vom Koffein einmal abgesehen. Erste Untersuchungen der Aromasubstanzen begannen vor rund 70 Jahren. Mehr als 800 flüchtige Verbindungen des Röstkaffees sind seitdem entdeckt worden. Besonders seit den 60er Jahren hat mit den verbesserten Analysetechniken die Anzahl der identifizierten Verbindungen sprunghaft zugenommen. Nach wie vor harren aber noch einige 100 Stoffe ihrer Enträtselung.

So ist es nicht verwunderlich, dass es bis heute noch nicht gelungen ist, das Kaffeearoma künstlich zu erzeugen, also zum Beispiel durch Mischen der bis jetzt identifizierten Bestandteile. Erstaunlich ist auch, dass kein einzelner Aromastoff den typischen Kaffeegeruch auch nur annähernd erzeugt.

Bleibt die Natur des flüchtigen Kaffeearomas somit noch ein Geheimnis, so sind die Kenntnisse über die Chemie der spezifischen nichtflüchtigen Kaffeegeschmacksstoffe noch viel lückenhafter. Der Bittergeschmack des Kaffees ist nach heutigem Wissensstand nicht nur auf das Koffein, sondern auch auf Substanzen, die durch die Maillard-Reaktionen entstehen, zurückzuführen. Unter dieser Reaktion versteht man die Umsetzung von Kohlenhydraten mit den Eiweißen unter Hitze. Welche Zusammenhänge für die „feine Säure” des hochwertigen Kaffees verantwortlich sind, ist selbst nach der Entdeckung von 83 Säuren im Kaffee noch nicht vollständig geklärt




Finnland - Coffee Bars
                        Wie sieht die Coffee Bar-Szene in anderen Länder aus?
Auf dem europäischen Festland steckt der neue Kaffeekult hingegen noch in den Kinderschuhen.
Zu unterschiedlich sind nationale Trinkgewohnheiten, zu stark lang geübte Kaffeetraditionen und zu differenziert die Qualitätsansprüche und Geschmackspräferenzen, als dass ein europäischer Gleichschritt erwartet werden könnte.

Deutschland
Immer mehr Coffee-Bars und Coffee-Shops nach amerikanischem Vorbild öffnen ihre Pforten. Heute findet man sie schon in sehr vielen guten Lauflagen der Innenstädte, Einkaufszentren, Bürovierteln, Bahnhöfen und Flughäfen. Es tummeln sich dort vornehmlich jüngere Leute - vom jung-dynamischen Bürotypen über Stadtbummler bis hin zum trendigen Jugendlichen. Auffallend in solchen Coffee-Bars ist die Vielfalt von Sorten und Zubereitungsarten beim Kaffee. Es werden meist 20 oder mehr Kaffeegetränke, heiß oder kalt in normal, tall, grande oder im Pappbecher als "coffee to go" angeboten.

Grossbritannien
Landesweit tummeln sich die Kaffeegeniesser in ca. 1500 Coffee Bars. Beobachter rechnen mit einem weiteren Zuwachs, wenn auch mit sich verlangsamender Geschwindigkeit. Die Schätzungen für 2003/2004 liegen zwischen 2100 und 2400 Outlets, wobei die grössten Wachstumschancen eher ausserhalb Londons liegen dürften. Die vier grossen Anbieter beanspruchen derzeit gemeinsam einen Marktanteil von 60% in Grossbritannien. Coffee Shops von Costa Coffee, Starbucks, Coffee Republic und Caffè Nero sind, speziell in London, fast an jeder Ecke zu finden. Diese grossen Ketten werden in Zukunft einen noch grösseren Marktanteil erobern können, wobei unabhängige Anbieter in Zweitlagen ausserhalb der grossen Städte nach wie vor ihre Rolle werden spielen können. Getragen wird die Bewegung in Grossbritannien von dem Wunsch vieler Verbraucher nach einer "Coffee Culture", in einem Land, das erst jüngst über die löslichen Produkte zum Kaffeegetränk gekommen ist und in dem eine fundamentale Änderung des Lebensstils stattfindet. Coffee Bars sind anstelle der Pubs die neuen Treffpunkte und dienen als soziale Bühne für die Kunden. Zunehmend bedeutender wird für Coffee Shops auch die Rolle als Zwischenversorger für Food und andere Produkte wie Fruchtsäfte und Tee.

Schweiz
Auch beim Kaffee ist die Schweiz dreigeteilt: Während im deutschschweizerischen Teil die Café Crème-Trinker zuhause sind, bevorzugen die Westschweizer eher dunklere Röstungen und den Espresso, der im Tessin die meisten Anhänger hat. Generell gilt, je südlicher, desto dunkler. Diese spezielle Ausgangslage bietet Platz für viele Konzepte, wirft aber Probleme im Hinblick auf eine nationale Expansion inländischer Unternehmen auf. Auf der anderen Seite scheint die Schweiz für grosse internationale Anbieter ein idealer Testmarkt zu sein. Sowohl Starbucks als auch Aroma betraten in der Schweiz das europäische Festland. Ebenso leitete Il Caffè di Roma dort seine über die spanischen Grenzen hinausgehende Expansion ein. Dominiert wird der Markt heute von den Ketten Spettaculo und Starbucks, wobei letzterer mit seinen hohen Verkaufspreisen anderen Betrieben in der Schweiz neue Preisgestaltungsräume eröffnet. Insgesamt dürfte die Anzahl der Coffee Shops die Grenze von 50 noch nicht überschritten haben. Einige nationale Anbieter richten derzeit ihre Blicke über die Schweizer Grenze in die benachbarten Länder.

Österreich
Die Coffee Shop- Szene in Österreich befindet sich noch in den Anfängen, sieht man von dem italienischen Espresso Bar-Franchisegeber Segafredo ab. Er ist seit 1989 mit rund 50 Outlets präsent. Insgesamt dürfte es derzeit zwischen 70 und 80 Betriebe insgesamt in Österreich geben. Eigene Konzepte nationaler Anbieter gibt es bis dato nicht. Internationale Ketten, wie z.B. Testa Rossa, Nannini, Cup & Cino bestimmen das Bild. Auch Starbucks hat sich für Dezember 2001 angesagt und in Wien eine seiner grössten Filialen eröffnet. Zusätzlich sind Tchibo und Eduscho mit einer Vielzahl von Outlets in Österreich vertreten. Ganz bewusst positionieren sich die Coffee Shops in Österreich bisher preislich unter den ehrwürdigen Wiener Kaffeehäusern.

Spanien
Nach jahrelangem rasantem Wachstum haben sich die spanischen Coffee Bar-Ketten im Jahr 2001 eine Ruhepause zur Konsolidierung und strukturellen Anpassung verordnet. Zusammen kommen die Top 6 Kaffeebar-Systeme in Spanien auf rund 350 Betriebe. Die meisten Anbieter blicken schon auf eine vergleichsweise lange Bartradition zurück. So starteten die derzeit wichtigsten Anbieter Jamaica (rund 130 Betriebe), Il Caffè di Roma (50), Café y Te (44) und Illycafé mit Expresso (65) schon 1993/94.

Nordeuropa
In den Ländern Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden, leben die Weltmeister im Kaffeetrinken. Seit dem 17. Jahrhundert ist in dieser Region der Kaffee bekannt. Hochwertige Arabica-Röstkaffeemischungen dominieren den Haushaltsver-brauch und damit den Markt. Das Angebot in den Coffee Shops muss sehr gut sein, um einen Skandinavier aus seinen eigenen vier Wänden oder seinem Büro zu locken und ihn dazu zu bringen, sein geliebtes Heissgetränk in einer Coffee Bar zu geniessen. Bisher haben die grossen internationalen Ketten aus den USA und Grossbritannien einen Bogen um diesen anspruchsvollen Markt gemacht. Noch dominieren die heimischen Anbieter in Skandinavien. Wirklich interessant dürfte es werden, wenn sich das US-Unternehmen Starbucks ab dem nächsten Jahr intensiver mit dem nordeuropäischen Markt beschäftigt. Immerhin sieht der Gigant ein Potenzial von 300 eigenen Coffee Shops in Skandinavien. Laut Planung will er im Jahr 2003 in Schweden, Norwegen und Dänemark, sowie 2004 in Finnland mit Betrieben einsteigen.

Norwegen
Norwegen nimmt in Nordeuropa bei Coffee Shops die führende Rolle ein. Beginnend mit einem im typischen US-Stil gestalteten Coffee Shop hat sich die Zahl der Coffee Bars von 1999 bis heute auf 300 – 400 Betriebe erhöht. Es heisst, Oslo habe eine höhere Coffee Bar-Dichte als Seattle. Dabei sind es eher lokale Spezialitätenröster, die das Land mit Coffee- Outlets versorgen. Die grossen Röstkaffee-Unternehmen stehen derzeit eher noch abseits.

Dänemark
In Dänemark gibt es eine Vielzahl von Coffee Shops, die Einzelunternehmern gehören. Von überregionaler Bedeutung ist bisher nur die kleine Kette Baresso.

Finnland
Gerade Finnland dürfte sich als das schwierigste Terrain für Coffee Shops erweisen. Dort glänzt Kaffee in seiner klassischen Form: Geröstet, aber nicht entkoffeiniert, kaum lösliche Produkte und so gut wie kein Espresso. Kaffeespezialitäten werden es hier schwerer haben als anderswo, und Marktexperten rechnen mit einem längeren Zeitraum für die Durchsetzung von Coffee Shop-Konzepten. Immerhin gibt es in Helsinki bereits einige Coffee Bars.

Schweden
Auch in Schweden befinden sich die Coffee Shop-Konzepte noch in den Anfängen. Angesichts des Interesses, mit dem die Bevölkerung dort amerikanische TV-Serien und Hollywood-Filme betrachtet, stehen die Chancen für eine Coffee Bar-Szene in diesem Land allerdings gut. Die bisher existierenden Coffee Shop-Ketten sind daher zuversichtlich hinsichtlich des Wachstumspotenzials, zumal der schwedische Verbraucher aufregenden neuen Kaffeegetränken grundsätzlich positiv gegenübersteht

 

  
Frappe - Café
ist ein in Griechenland servierter kalt aufgeschäumter Instantkaffee mit Eiswürfeln. Auf Wunsch wird der Kaffee mit Zucker gesüßt und Milch hinzugefügt. In Kombination mit Zigaretten wird er ironisch auch als 'griechisches Frühstück' bezeichnet.
 

 
Filterkaffee - Zubereiten von Kaffee mit dem Eintassenfilter
Das Timing übernimmt die Erdanziehung.

In gewisser Weise ist die elektrische Kaffeemaschine eine Form von Filtermaschine, jedoch ist der Ausdruck Filter, so wie ihn die meisten Leute verstehen, eine Art Tröpfelmechanismus.
Filterkaffee ist klar und sauber (auch wenn das zugegebenermassen dazu führen kann, dass der Körper weniger ausgeprägt ist), sowie eine Stoppuhr ist nicht mehr nötig, da das Timing durch die Erdanziehungskraft übernommen wird, falls der richtige Mahlgrad gewählt wurde. Dadurch dass die Berührungszeit von Wasser und Kaffeepulver limitiert ist, sollte man darauf achten, dass man eine feine Mahlung verwendet. Falls man eine zu feine Mahlung oder zu viel Kaffeepulver verwendet, kann es jedoch zur "Überextraktion" führen.
Die Einführung von Filtermaschinen etwa vor vierzig Jahren bedeutete für die Filterliebhaber, dass sie bei der Zubereitung nicht mehr die ganze Zeit aufpassen mussten. Jedoch waren die alten Filter einfacher zu reinigen, günstiger zu kaufen, brauchten weniger Platz zur Aufbewahrung und waren leichter zu Handhaben. Jedoch auch der eine Nachteil ist eigentlich keiner: Man braucht keine heisse Platte um den Kaffee warmzuhalten. Die einzigen nötigen Dinge sind ein Wasserkocher, ein Filter und Filterpapier und ein Krug oder besser Thermoskanne um den Kaffee aufzufangen, sowie ein Löffel, um das Gebräu umzurühren. (Eine hölzerner Löffel eignet sich am besten). Zubereiten von Kaffee mit dem Eintassenfilter 1. Schritt
Als erstes wärmt man am besten den Krug mit warmen Wasser vor.

In gewisser Weise ist die elektrische Kaffeemaschine eine Form von Filtermaschine, jedoch ist der Ausdruck Filter, so wie ihn die meisten Leute verstehen, eine Art Tröpfelmechanismus.

Die Einführung von Filtermaschinen etwa vor vierzig Jahren bedeutete für die Filterliebhaber, dass sie bei der Zubereitung nicht mehr die ganze Zeit aufpassen mussten.

Die einzigen nötigen Dinge sind ein Wasserkocher, ein Filter und Filterpapier und ein Krug oder besser Thermoskanne um den Kaffee aufzufangen, sowie ein Löffel

So kann man auch gleich feststellen, wieviel Wasser bzw. wieviel Kaffeepulver man verwenden will. Für normal starken Filterkaffee benutz man normalerweise folgende Menge:55 Gramm Kaffeepulver auf einen Liter Wasser (entspricht in etwa 4 Tassen Filterkaffee. Im Zweifelsfalle nimmt man etwas mehr Kaffee, da man beim Filterkaffee nach dem Brauen ohne
So kann man auch gleich feststellen, wieviel Wasser bzw. wieviel Kaffeepulver man verwenden will. Für normal starken Filterkaffee benutz man normalerweise folgende Menge
Probleme etwas heisses Wasser dem Kaffee beimischen kann. Zubereiten von Kaffee mit dem Eintassenfilter 2. Schritt
Während das Wasser am heiss werden ist, platziert man den Filter auf dem Auffangbehälter und misst die richtige Menge Kaffee ab. Danach schüttelt man Filter ein bisschen durch, damit das Kaffeepulver gleichmässig verteilt ist. Damit stellt man sicher, dass die Extraction gelingt.
  

 
Filterkaffee - Koffein
Die medizinisch-wissenschaftliche Bedeutung von Kaffee wird deutlich,
Wenn man die Fülle seiner über 1000 unterschiedlichen Inhaltstoffe betrachtet. Koffein, Vitamin B, Mineralstoffe, verschiedene Säuren, Phenole und Antioxidantien sind die bekanntesten und inzwischen am besten dokumentierten. Dementsprechend vielfältig ist die Wirkung des Kaffees auf den menschlichen Körper.

                      

Am Beispiel von Koffein lässt sich ablesen, wie ein Wirkstoff verschiedenste Körperfunktionen beeinflusst. Wobei man immer im Hinterkopf behalten sollte, dass gerade die Kombination der einzelnen Substanzen in ihrer Synergie die Gesamtwirkung ausmachen. Ein Wirkstoff allein ist in der Pflanzenheilkunde (Phythopharmakologie) und Ernährungsphysiologie häufig nicht entscheidend, sondern vielmehr sein Zusammenspiel mit anderen. Und ganz nebenbei wird so auch verständlich, warum synthetische Monopräparate und einzeln angereicherte Wirkstoffe in "functional food"-Produkten weniger gut bis gar nicht wirken.

Kaffee ist ein durchaus den ganzen Stoffwechsel positiv beeinflussendes Lebensmittel und wahrlich ein "genussvoller Starter am Morgen". Koffein bewirkt: Im Gehirn eine Steigerung der Vigilanz, also der Wachheit und Aufmerksamkeit, unterdrückt aufkommende Müdigkeit und fördert den Gedankenfluss.

Am Herzen erweitert es die Herzkranzgefässe, die den Herzmuskel mit Blut versorgen, das bedeutet das Herz kann kräftiger und schneller schlagen. An der Muskulatur der Lungenbronchien führt es, ähnlich dem Asthma-Medikament Theophyllin, zu einer Entspannung und Erweiterung des Luft führenden Lungengewebes, Fachbegriff: Spasmolyse

An den Nieren wirkt es harntreibend, das ist besonders deutlich zu spüren, wenn man zusätzlich Wasser oder andere Flüssigkeiten zu sich nimmt. Und neuste Untersuchungen belegen den Effekt, dass das Hormon Cholezystokinin ausgeschüttet wird, das die Gallenblase entleert und somit die Fettverdauung fördert, aber offenbar auch vor Gallensteinen schützt.

Wussten Sie schon: Die Magenbeschwerden nach Kaffeegenuss werden gar nicht durch Koffein ausgelöst. Zahlreiche Untersuchungen sollten klären, in wie weit Koffein eine magenreizende Wirkung, unter anderem bei empfindlichen Menschen, habe. Ergebnis: Nicht das Koffein, sondern die Säuren sind verantwortlich für die magenreizende Wirkung. Diese Säuren aber lassen sich durch möglichst langsame Röstung deutlich verringern. Während italienischer Espresso in aller Ruhe (bis zu 24 Minuten) nach traditionellen Verfahren (Trommelröstung) geröstet wird, sind die meisten heute angebotenen Kaffeesorten Ergebnis einer Art Schockröstung (3-5 Minuten in Heissluft). Und so kann es nicht verwundern, das diese Kaffees erheblich mehr Säure enthalten und eine entsprechende Wirkung auf den Magen entfalten. Überlegen Sie mal: Klassischer 'Supermarktkaffee' kostet heute nicht mehr Geld als vor 15 Jahren. Das Geld aber ist in dieser Zeitpanne weniger wert geworden (Inflation). Durch die modernen Röstverfahren ist die Herstellung zwar billiger geworden, der Kaffee hat aber leider auch stark in der Qualität nachgelassen.


       


 
Fließbettröster - Rösten und Mahlen
Unter Rösten versteht man das trockene Erhitzen der Kaffeebohnen, in der Regel unter atmosphärischem Druck. Der eigentliche Röstvorgang beginnt bei einer Röstguttemperatur von 100° C und endet bei 200 bis 260° C, je nach Gegebenheiten.

Während des Röstens geschieht folgendes:
Das in den Kaffeebohnen enthaltene Wasser verdampft. Durch den inneren Überdruck durch Wasserverdampfung und Röstgase werden die Bohnen auf etwa das Doppelte ihres ursprünglichen Volumens aufgebläht.
Das äußere Kaffeehäutchen löst sich und fällt ab. Die Bohne verändert ihre Farbe und geht von Zartgrün in Gelb, Gelbbraun, Hellbraun ­auf Dunkelbraun über. Abhängig vom Röstgrad können Öle austreten.

Durch eine Reihe chemischer Primär- und Sekundärreaktionen bildet sich das ­spezifische Kaffeearoma. Mit Hilfe gaschromatographischer Untersuchungen konnten bisher mehr als 800 Aromakomponenten identifiziert werden.
In den Zellen der Bohne bilden sich - eingeschlossen und sorbiert - u.a. 1 bis 2 % Kohlendioxid und in kleineren Mengen Kohlenmonoxid, die, je nach Röstgrad, schneller oder langsamer aus den Zellen heraus diffundieren (bis zu zwei ­ Monaten).

Der Gewichtsverlust der Rohkaffeebohnen während des Röstens - auch „Einbrand” ­genannt - beträgt je nach Wassergehalt des Rohkaffees und Röstgrad 11 bis 20 %, das ­heißt je nach Röstung werden 110 bis 200 g organische und anorganische ­ ­ Bestandteile (einschließlich Wasser) je kg Rohkaffee freigesetzt. Die Kaffeeröstung ­kann im diskontinuierlichen (in Chargen) oder kontinuierlichen Betrieb erfolgen, wobei die Röstgase meist energiesparend rezirkulieren. Als Heizmittel dienen Gas, ­ ­ Heizöl oder in seltenen Fällen elektrischer Strom.

Die Röstwärme kann durch Kontakt (Bratpfannenprinzip), reine, oder überwiegende ­Konvektion (Heißluft) auf das Röstgut übertragen werden. In zunehmendem Maße wird von der Kontakt- auf Konvektionsröstung ­­übergegangen. Hierbei wird durch die Umspülung des Kaffees mit direkt oder indirekt beheizter Luft die Wärmeübertragung auf das Röstgut verbessert. Die Verkürzung der Röstzeit ohne nachteilige Beeinträchtigung der Produktqualität ist dadurch möglich. Die Röstzeiten liegen zwischen 1,5 und 10 Minuten. Die Kühlzeit ist beim Chargenbetrieb immer etwas kürzer als die Röstzeit.


Die gängigen Röstverfahren sind
Chargenröstung (also in Portionen) - entweder im Trommelröster mit Schalenbetrieb ­oder im Fließbettröster.


Die gängigen Röstverfahren sind Chargenröstung (also in Portionen) - entweder im Trommelröster mit Schalenbetrieb ­oder im Fließbettröster.



Kontinuierliche Röstung, wo der Transport und die Röstung des Kaffees in ­ rotierenden Trommeln mit einem innenliegenden Transportsystem erfolgen. Nach Ablauf des Röstprozesses wird das Röstgut in der Regel mit Luft gekühlt. Es kann aber auch Wasser zur Vorkühlung eingesetzt werden, wodurch der Röstprozess schlagartig beendet wird. Nach dem Kühlen erfolgen evtl. eine nochmalige Reinigung, danach das Verwiegen zur Einbrandkontrolle und, soweit die Qualität des Endproduktes es erfordert, wird der Kaffee nochmals sortiert, entweder mechanisch oder optisch.

Kontinuierliche Röstung, wo der Transport und die Röstung des Kaffees in ­ rotierenden Trommeln mit einem innenliegenden Transportsystem erfolgen

Je nach Verwendungszweck des Röstkaffees kommen verschiedene Arten des Zwischenlagers in Betracht. Werden Einzelsorten geröstet, wird in einem Zellensilo eingelagert. Nachgeschaltet sind Gattierungswaagen und Röstkaffeemischer mit direkter Weitergabe an Packmaschinen für ganze Bohnen.

Werden Mischungen geröstet, ist für jede Sorte die notwendige Silokapazität eingerichtet. Aus diesen Silos können wahlweise die Packmaschine für ganze Bohnen oder auch die Mühlenvorratsbehälter beschickt werden.

Der Mahlkaffeeabtransport läuft über mechanische oder pneumatische Fördersysteme oder durch Schwerkraft zu den Zwischenlagersilos für die einzelnen Mahlkaffeesorten. In ähnlicher Weise werden von dort die Packstraßen versorgt.


Je nach Verwendungszweck des Röstkaffees kommen verschiedene Arten des Zwischenlagers in Betracht.

 

  
Florian - berühmte Kaffeehäuser - Venedig
Das Caffè Florian am Markusplatz, eines der bekanntesten und teuersten Kaffeehäuser der Welt, wurde 1720 eröffnet.

Verführer und Herzensbrecher Giaccomo Casanova hat hier gewirkt. Für alle Hightech-Casanovas mit Sehnsucht nach antiken Liebeskünsten ist das Caffè Florian in Venedig genau das Richtige. Dort bekommt Mann Anregungen zum Flirten aus erster Hand. Denn schon Verführer und Herzensbrecher Giaccomo Casanova umgarnte an der historischen Stätte, unter bedeckten Lichtern, goldenen Spiegeln und purpurrotem Samt schöne Damen mit seinen indiskreten Blicken und wissendem Lächeln. Vielleicht bewegten nicht zuletzt die aphrodisischen Effekte des türkischen Kaffees, der dort gebraut wird, die Damen, sich Casanova hinzugeben. Übrigens: Der Kaffee wird heute noch genauso gebraut wie zu Casanovas Zeiten.

Das Caffè Florian am Markusplatz, in Venedig eines der bekanntesten und teuersten Kaffeehäuser der Welt, wurde 1720 eröffnet

Das erste Kaffeehaus in England wurde 1650 in Oxford von einem Mann namens Jacob eröffnet.

Adresse: Caffè Florian, Piazza San Marco 56, 30124 Venezia, Tel. 0039/4/15 20 56 41, Fax 0039/4/15 22 44 09, Öffnungszeiten: tgl. 9.30 Uhr bis spät in die Nacht

 

  
Flore - berühmte Kaffeehäuser - Paris Place St. Germain des Prés - Das Stammlokal von Giacometti, Hemingway und Picasso. Der Treffpunkt von Jean-Paul Sartre, de Beauvoir, Giacometti, Hemingway und Picasso. Dort befindet sich neben der romanischen Basilika Saint-Germain-des-Prés das Café de Flore. Es war Stammlokal für viele berühmte Schriftsteller und Künstler wie
Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, Alberto Giacometti, Antoine de Saint-Exupéry, Ernest Hemingway und Picasso. Um 1890 eröffnet, stammt die jetzige Einrichtung noch grösstenteils aus den Jahren 1924-26. Während des zweiten Weltkrieges war das Café de Flore der heimliche Treffpunkt für die Vertreter der Résistance - oftmals sogar direkt unter den nicht allzu wachsamen Augen der deutschen Besatzer. Insider setzen sich übrigens nie auf die Terrasse, sondern immer in den Saal oder noch besser in das diskrete erste Stockwerk. Adresse: Café de Flore, Boulevard Saint-Germain 172 / 6. Arrondissement, Paris. Geöffnet von 7 bis 1.30 Uhr.


   
Französischer Grog - Spezialitäten Kaffee
Seit dem Einzug der Coffee Shops in Deutschland dürften zumindest einige der im Nachfolgenden aufgeführten Kaffeespezialitäten inzwischen ein Begriff sein:
 
   
Café au lait
Basis ist entweder ein verlängerter Espresso, ein doppelter Espresso oder ein Filterkaffee mit viel heißer, manchmal auch geschäumter Milch. Serviert wird der Café au lait im typischen Bol, einem voluminösen konischen Trinkgefäß ohne Henkelgriff.

Nicht nur Franzosen mögen ihren Kaffee so!
Die Zubereitungsarten variieren je nach Geschmack und Grösse des verwendeten Trinkgefässes. Immer mit dabei ist sehr viel heisser, meist nur ein wenig aufgeschäumte Milch.

Diese wird über einen verlängerten Espresso (Lungo), einen doppelten Espresso oder auch mal über starken Filterkaffee gegeben - et voila: Schon sind Sie in Frankreich. Serviert wird im typischen Bol, einer grossen, konischen Schale ohne Griff (in der Schweiz auch besser bekannt als 'Chacheli').




Café cortado

Er besteht aus einem kleinen starken Kaffee oder Espresso und wird mit ganz wenig heißer Milch, auch gesüßt, aufgefüllt. Angeboten wird der Café cortado in einer kleinen Espressotasse oder einem kleinen Glas.
 

Café Crème/Schümli
Der grosse bei den Schweizern. Der Volksmund sagt auch gern 'Schümli' zu dieser Kaffee-Varietät.
Der Café Crème oder Schümli wird aus Bohnenkaffee hergestellt. Der Röstkaffee ist deutlich heller als beim Espresso. Für jede Tasse wird der Kaffee frisch gemahlen und einzeln unter Druck gebrüht. Durch diese Art der Zubereitung hat jede Tasse eine gleichmäßige Creme, daher auch die Bezeichnung „Schümli” (gleich kleiner Schaum). Was in Deutschland (noch) der Filterkaffee ist, ist in der Schweiz der Café Crème. Aufgebrüht nach der Espressomethode kommt hier allerdings sehr viel mehr Wasser zum Einsatz. Aufgrund der so entstehenden hellen Crema sagt der Volksmund auch gern 'Schümli' zu dieser Kaffee-Varietät. Typische Röstungen für diese Zubereitungsart sind eher hell, aber auch mittlere Röstgrade können sehr lecker sein. Ungeeignet dafür sind dunkle Röstungen, wie sie in Süditalien oft hergestellt werden.




Caffè correto
Ein Espresso wird mit einem Schuss Grappa, Weinbrand oder Likör „korrigiert”.

Espresso mit einem Spritzer Grappa, oder zwei...
Espressoliebhaber haben festgestellt, dass sich ein guter Espresso mit einem Schuss Grappa, Weinbrand oder auch Likör durchaus verbessern lässt.

Gerade die Italiener mögen Ihn, den korrigierten Espresso, dann allerdings meist in der Version mit Grappa. Dabei lassen sich verschiedene Trinkarten feststellen. Die einen mischen Espresso und Grappa, andere wiederum trinken erst den Espresso und schütten dann den Grappa in die noch warme Espressotasse, an deren Rändern noch etwas Crema übriggeblieben ist.
Ein Espresso wird mit einem Schuss Grappa, Weinbrand oder Likör „korrigiert”.

Espressoliebhaber haben festgestellt, dass sich ein guter Espresso mit einem Schuss Grappa, Weinbrand oder auch Likör durchaus verbessern lässt.

Caffè corto
Der Espresso mit dem Zusatz „corto” entspricht dem Ristretto in Geschmack und Flüssigkeitsmenge.

Caffè doppio
Das ist ein doppelter Espresso, der in einer entsprechend größeren Tasse serviert wird. 100 bis 150 ml Espresso (also 2 Espressi) in einer etwas grösseren Tasse serviert. Dabei wird in der Gastronomie gerne mal 'geschummelt'. Statt zwei Portionen Kaffemehl kommt dann nur eine zum Einsatz, dafür aber doppelt so viel Wasser. Das ist dann aber eher ein Lungo als ein Doppio.
Caffè doppio - Das ist ein doppelter Espresso, der in einer entsprechend größeren Tasse serviert wird.

Café fouetté
Dieses ist ein kalter, stark aufgebrühter, gesüßter Filterkaffee mit einer Sahnehaube gekrönt, die mit Rum beträufelt und mit Mandeln verziert wird.

Café frappé
Hierbei handelt es sich um halb gefrorenen Kaffee, dem noch diverse Aromen zugeführt werden können.

Caffè latte
Die italienische Variante zum Café au Lait
Ursprünglich besteht er aus einem kräftigen Espresso, zumeist doppelter Menge, der mit einer größeren Portion heißer Milch mit wenig oder keinem Schaum verlängert wird. Angeboten wird er in einem hohen Glas und in einer großen Tasse. In der amerikanischen Version wird er mit deutlich mehr Milchschaum serviert und gern mit Sirup verschiedenster Geschmacksrichtungen wie Haselnuss, Vanille oder Karamell verfeinert.

Beim Caffè Latte ist die Grundlage immer Espressokaffee. Das kann ein Doppio sein, oder ein Lungo, oder auch ein doppelter Lungo, ganz nach Geschmack und Tassengrösse. Die ist übrigens deutlich grösser als beim Cappuccino, aber nicht ganz so gross wie beim Café au Lait. Auf den Kaffee wird heisse Milch gegossen, mit ein wenig Milchschaum obendrauf.




Caffè lungo
Der verlängerte Espresso

Ein Caffè mit dem Zusatz „lungo” ist ein Espresso, der mit mehr Wasser zubereitet wird und damit etwas weniger kräftig ist.

Beim Lungo wird einfach mehr Wasser durch eine Portion Kaffeepulver geschickt. Nicht so viel wie bei einem Café Crème, aber einiges mehr als bei einem Espresso.

Der so gestreckte Kaffee schmeckt ganz anders, als wenn man auf einen klassischen Espresso einfach heisses Wasser als Verlängerung giessen würde.

Aber Achtung: Zu lange Brühzeiten lassen den Kaffee bitter werden.




Caffè macchiato - Der Mini-Cappuccino.
Espresso mit etwas geschäumter Milch darauf.

Auf einen Espresso wird ein Schuss heiße geschäumte Milch gegeben. Das leicht gefleckte Aussehen des Getränks ist der Grund für die Bezeichnung „macchiato”. Der kleine Kräftige mit dem Tupfer Milch wird in einer Espresso-Tasse oder in einem kleinen Glas serviert. Auf einen Espresso wird ein Schuss heisse, geschäumte Milch gegeben. Der kleine Kräftige mit dem Tupfer Milch wird in einer Espressotasse oder einem kleinen Glas serviert.

Sein geflecktes Aussehen gibt ihm seinen Namen: Macchiato. Sein geflecktes Aussehen gibt ihm seinen Namen. Auch wenn die Zutaten gleich sind, schmeckt ein Macchiato ganz anders als ein Cappuccino, nämlich wesentlich gehaltvoller und konzentrierter. Also eher Maxi als Mini.




Moccamühle Caffè mocca (mocha, moca)
In einem hohen Glas oder einem großen Becher wird ein Getränk aus einem Drittel Espresso, einem Drittel Kakao oder ein bis zwei Esslöffeln Schokoladensirup sowie einem Drittel heißer, geschäumter Milch zubereitet. Etwas Schlagsahne als Häubchen ist erlaubt.

Caffè ristretto
Espresso gekürzt und noch stärker.

Der Ristretto ist der kleinste Vertreter aus der Espresso-Familie. Er wird mit der gleichen Portion gemahlenem Espressokaffee aufgebrüht wie der klassische Espresso, hat aber nur die halbe Flüssigkeitsmenge. Das Getränk ist besonders stark, sehr geschmackvoll und aromatisch. Je weiter südlich man in Italien ist, desto weniger Flüssigkeit kommt in die Espressotasse. Und wenn dann nur noch etwa halb soviel wie bei einem normalen Espresso drin ist, dann spricht man von Ristretto.

In der Regel verwendet man ca. 7 g gemahlenes Espressopulver, d.h. weniger Wasser (30 ml) mit gleichviel Pulver ergeben einen sehr starken Espresso. Deshalb ist der Ristretto sehr stark, enorm geschmacksvoll und aromatisch.




Cappuccino
Ein Lungo mit heiss geschäumter Milch darüber und einem Hauch Kakaopulver.

Der echte Cappuccino besteht aus Espresso, heißer Milch und Milchschaum. Er wird in einer großen konischen Tasse ausgeschenkt und besteht aus einer Getränkemenge von 120 bis 200 ml. Häufig wird etwas Kakaopulver auf die Milchschaumhaube gestäubt.

Der echte Cappuccino besteht aus Espresso, heisser Milch und Milchschaum - und zwar zu etwa je einem Drittel in der Tasse. Diese sollte 150 - 200 ml fassen.

Oben auf den Milchschaum wird etwas (echter) Kakao gegeben. In der Weihnachtszeit gerne auch mal mit etwas Zimt vermischt.




Cappuccino chiaro/scuro
Cappuccino mit weniger Espresso und mehr gekochter Milch oder mit mehr Espresso und weniger gekochter Milch

Cappuccino senza fiuma
Cappuccino ohne aufgeschäumte Milch
 

Cappuccino freddo
Cappuccino kalt serviert
 
 

Der echte Cappuccino besteht aus Espresso, heißer Milch und Milchschaum. Er wird in einer großen konischen Tasse ausgeschenkt und besteht aus einer Getränkemenge von 120 bis 200 ml. Häufig wird etwas Kakaopulver auf die Milchschaumhaube gestäubt.   Der „normale” Espresso wird aus etwa 7 g fein gemahlenem Espressokaffee gemacht. 50 bis 60 ml Flüssigkeit sind optimal. Serviert wird er in einer kleinen konischen Tasse aus dickem Porzellan. Markenzeichen des Espresso ist die goldfarbige, fein melierte Crema, die das Getränk krönt. Nach Belieben wird Zucker auf die Crema gestreut.   Auf einen Espresso wird ein Schuss heiße geschäumte Milch gegeben. Das leicht gefleckte Aussehen des Getränks ist der Grund für die Bezeichnung „macchiato”. Der kleine Kräftige mit dem Tupfer Milch wird in einer Espresso-Tasse oder in einem kleinen Glas serviert.   Basis ist entweder ein verlängerter Espresso, ein doppelter Espresso oder ein Filterkaffee mit viel heißer, manchmal auch geschäumter Milch. Serviert wird der Café au lait im typischen Bol, einem voluminösen konischen Trinkgefäß ohne Henkelgriff.
 
Eiskaffee
Ein bis zwei Kugeln Vanilleeis werden in ein schlankes Glas gefüllt. Kalter Espressokaffee wird darüber gegossen. Abschließend wird der Eiskaffee mit geschlagener Sahne und Schokoraspeln dekoriert.

Espresso
Espresso - Klein, heiss, schwarz, aber sanft
Der „normale” Espresso wird aus etwa 7 g fein gemahlenem Espressokaffee gemacht. 50 bis 60 ml Flüssigkeit sind optimal. Serviert wird er in einer kleinen konischen Tasse aus dickem Porzellan. Markenzeichen des Espresso ist die goldfarbige, fein melierte Crema, die das Getränk krönt. Nach Belieben wird Zucker auf die Crema gestreut.

92 bis 94°C heisses Wasser wird in etwa 25 Sekunden durch das Kaffeepulver gedrückt. 40 bis 50 ml Espresso tröpfeln in vorgewärmte Espresso-Tassen . Den perfekten Espresso erkennen Sie, wenn der Schaum meliert ist (zimt- oder nussfarbige Streifen). Je säurehaltiger ein



Kaffee ist, desto mehr Zucker tut ihm (und dem Magen) gut. In Italien wird der kleine Schwarze einfach nur "un caffè" genannt.

Espresso - Geschichte
- 100 Jahre Espresso
1580 gelangten die ersten Bohnen bis nach Venedig
1620 gründeten die Holländer ihre Plantagen in JAVA
1683 hinterliessen die aus Wien vertriebenen Türken eine Ladung Kaffeesäcke, und so entstand die europäische Kaffehaus-Tradition
1702 wurde in Paris das noch heute bestehende Café Le Procope eröffnet
1720 entstand in Venedig die als Caffè Florian berühmt gewordene Kultstätte
1901 erfand Luigi Bezzera in Mailand die Espressomaschine
1948 präsentiert Achille Gaggia die Ziehhebel-Maschine, die heute noch in ganz Süditalien im Gebrauch ist
1961 entwickelt Ernesto Valente die "Faema" mit elektrischer Druckpumpe, das heute allgemein gebräuchliche Espresso-Prinzip.


Espresso con panna
Das ist ein klassischer Espresso, der mit einer Haube von geschlagener Sahne serviert wird.

Französischer Grog - Muss man denn immer Wasser zum Kaffeekochen nehmen? Starker Kaffee 250 ml, frisch aufgebrüht, mit 100 ml französischen Rotwein und einem Esslöffel Zucker. Ein starker (Filter)kaffee, frisch aufgebrüht mit französischem Rotwein und Zucker unter ständigem Rühren aufkochen, bis der Zucker aufgelöst ist. Dann den Kaffee beifügen und noch 2 - 3 Minuten köcheln lassen. In weiten Kaffeetassen oder Milchkaffeeschalen servieren.


Kapuziner
Cappucino auf Wiener Art.

Milch und Sahne obendrauf. Der Wiener liebt seinen verlängerten Espresso mit etwas heisser Milch drauf. Verziert mit Schokoraspeln. Zum Abschluss wird das Getränk mit
einer satten Sahnehaube
bedeckt und nach belieben mit Schokoraspeln verziert.

Kaffee Luz - Die wichtigste Zutat ist hier nicht der Kaffee. Nehmen Sie ein hohes Glas und einen langstieligen Löffel. Geben Sie 1 - 2 Stücke Würfelzucker hinen. Darauf giessen Sie etwa 4 cl Birnenträsch (Trester). Und zum Schluss das ganze mit schwachem, schwarzen Kaffee (Filter) auffüllen. Heiss servieren und geniessen. Das Mischungsverhältnis und die Glasgrösse laden natürlich zum Experimentieren ein.






Frucht - Zuerst die Blüte - dann die Kirsche
Leuchtend weisse Blüten, unreife und reife Früchte (Kaffekirschen) können gleichzeitig am selben Baum sein . Erst sind die Kirschen grün, wechseln dann von gelb über hell- bis purpurrot, wenn sie reif sind.

Kaffeekirsche - Zuerst die Blüte - dann die Kirsche

Bis auf die Arabica-Kaffeeblüte sind alle anderen Arten auf die Fremdbestäubung angewiesen, das heißt, sie benötigen Wind und/oder Insekten für die Fortpflanzung. Nach der Befruchtung entwickeln sich in sieben bis neun Monaten die elliptischen, zwei Samenkerne enthaltenden, kirschenähnlichen Steinfrüchte des Kaffeebaums. Die Farbe dieser „Kaffeekirschen” wechselt während der Reifephase von Grün über Gelb zu Rot und im überreifen Zustand zu Schwarz. Aufgrund der langen Blütezeit der Pflanze erstreckt sich die Ernte über mehrere Monate, und es kann passieren, dass der Kaffeebaum gleichzeitig Blüten und Früchte trägt.
Leuchtend weisse Blüten, unreife und reife Früchte (Kaffekirschen) können gleichzeitig am selben Baum sein

Die reife Frucht hat eine rote oder gelbe Haut, die ein weiches, weißgelbliches, zuckerhaltiges Fruchtfleisch, die so genannte Pulpe, umschließt. In ihr sind in der Regel zwei Samen enthalten, die üblicherweise als Kaffeebohnen bezeichnet werden. Sie liegen mit ihren Innenseiten flach aneinander gepresst und weisen mit ihren Rundungen nach außen. Charakteristisch ist die Furche an der flachen Seite. Jeder Samen wird von einer dünnen, fest anhaftenden Schale, dem Silberhäutchen, geschützt. Beide Kaffeebohnen sind dann noch,
jede für sich, von einer locker aufsitzenden, dünnen und blassgelben Hülle, der Pergamenthaut, umgeben. Die Kaffeebohne liefert das kräftige Nährgewebe für den dünnen gekrümmten Keimling, der am unteren, dem Fruchtstiel zugekehrten Ende des Samens sitzt. Die Kaffeebohnen sind rundlich bis länglich, manchmal auch spitz zulaufend und ihre Farbe ist im frischen Zustand gelblich grau, grünlich grau, grünlich blau oder blaugrau. Es kann zu abweichenden Samenbildungen kommen, wie bei Perlbohnen, wenn sich nur ein Samenkorn entwickelt, oder bei Elefantenbohnen, wenn beide Samenkerne zusammengewachsen sind.

                      



Fuette- Spezialitäten Kaffee
Seit dem Einzug der Coffee Shops in Deutschland dürften zumindest einige der im Nachfolgenden aufgeführten Kaffeespezialitäten inzwischen ein Begriff sein:
 
   
Café au lait
Basis ist entweder ein verlängerter Espresso, ein doppelter Espresso oder ein Filterkaffee mit viel heißer, manchmal auch geschäumter Milch. Serviert wird der Café au lait im typischen Bol, einem voluminösen konischen Trinkgefäß ohne Henkelgriff.

Nicht nur Franzosen mögen ihren Kaffee so!
Die Zubereitungsarten variieren je nach Geschmack und Grösse des verwendeten Trinkgefässes. Immer mit dabei ist sehr viel heisser, meist nur ein wenig aufgeschäumte Milch.

Diese wird über einen verlängerten Espresso (Lungo), einen doppelten Espresso oder auch mal über starken Filterkaffee gegeben - et voila: Schon sind Sie in Frankreich. Serviert wird im typischen Bol, einer grossen, konischen Schale ohne Griff (in der Schweiz auch besser bekannt als 'Chacheli').




Café cortado

Er besteht aus einem kleinen starken Kaffee oder Espresso und wird mit ganz wenig heißer Milch, auch gesüßt, aufgefüllt. Angeboten wird der Café cortado in einer kleinen Espressotasse oder einem kleinen Glas.
 

Café Crème/Schümli
Der grosse bei den Schweizern. Der Volksmund sagt auch gern 'Schümli' zu dieser Kaffee-Varietät.
Der Café Crème oder Schümli wird aus Bohnenkaffee hergestellt. Der Röstkaffee ist deutlich heller als beim Espresso. Für jede Tasse wird der Kaffee frisch gemahlen und einzeln unter Druck gebrüht. Durch diese Art der Zubereitung hat jede Tasse eine gleichmäßige Creme, daher auch die Bezeichnung „Schümli” (gleich kleiner Schaum). Was in Deutschland (noch) der Filterkaffee ist, ist in der Schweiz der Café Crème. Aufgebrüht nach der Espressomethode kommt hier allerdings sehr viel mehr Wasser zum Einsatz. Aufgrund der so entstehenden hellen Crema sagt der Volksmund auch gern 'Schümli' zu dieser Kaffee-Varietät. Typische Röstungen für diese Zubereitungsart sind eher hell, aber auch mittlere Röstgrade können sehr lecker sein. Ungeeignet dafür sind dunkle Röstungen, wie sie in Süditalien oft hergestellt werden.




Caffè correto
Ein Espresso wird mit einem Schuss Grappa, Weinbrand oder Likör „korrigiert”.

Espresso mit einem Spritzer Grappa, oder zwei...
Espressoliebhaber haben festgestellt, dass sich ein guter Espresso mit einem Schuss Grappa, Weinbrand oder auch Likör durchaus verbessern lässt.

Gerade die Italiener mögen Ihn, den korrigierten Espresso, dann allerdings meist in der Version mit Grappa. Dabei lassen sich verschiedene Trinkarten feststellen. Die einen mischen Espresso und Grappa, andere wiederum trinken erst den Espresso und schütten dann den Grappa in die noch warme Espressotasse, an deren Rändern noch etwas Crema übriggeblieben ist.
Ein Espresso wird mit einem Schuss Grappa, Weinbrand oder Likör „korrigiert”.

Espressoliebhaber haben festgestellt, dass sich ein guter Espresso mit einem Schuss Grappa, Weinbrand oder auch Likör durchaus verbessern lässt.

Caffè corto
Der Espresso mit dem Zusatz „corto” entspricht dem Ristretto in Geschmack und Flüssigkeitsmenge.

Caffè doppio
Das ist ein doppelter Espresso, der in einer entsprechend größeren Tasse serviert wird. 100 bis 150 ml Espresso (also 2 Espressi) in einer etwas grösseren Tasse serviert. Dabei wird in der Gastronomie gerne mal 'geschummelt'. Statt zwei Portionen Kaffemehl kommt dann nur eine zum Einsatz, dafür aber doppelt so viel Wasser. Das ist dann aber eher ein Lungo als ein Doppio.
Caffè doppio - Das ist ein doppelter Espresso, der in einer entsprechend größeren Tasse serviert wird.

Café fouetté
Dieses ist ein kalter, stark aufgebrühter, gesüßter Filterkaffee mit einer Sahnehaube gekrönt, die mit Rum beträufelt und mit Mandeln verziert wird.

Café frappé
Hierbei handelt es sich um halb gefrorenen Kaffee, dem noch diverse Aromen zugeführt werden können.

Caffè latte
Die italienische Variante zum Café au Lait
Ursprünglich besteht er aus einem kräftigen Espresso, zumeist doppelter Menge, der mit einer größeren Portion heißer Milch mit wenig oder keinem Schaum verlängert wird. Angeboten wird er in einem hohen Glas und in einer großen Tasse. In der amerikanischen Version wird er mit deutlich mehr Milchschaum serviert und gern mit Sirup verschiedenster Geschmacksrichtungen wie Haselnuss, Vanille oder Karamell verfeinert.

Beim Caffè Latte ist die Grundlage immer Espressokaffee. Das kann ein Doppio sein, oder ein Lungo, oder auch ein doppelter Lungo, ganz nach Geschmack und Tassengrösse. Die ist übrigens deutlich grösser als beim Cappuccino, aber nicht ganz so gross wie beim Café au Lait. Auf den Kaffee wird heisse Milch gegossen, mit ein wenig Milchschaum obendrauf.




Caffè lungo
Der verlängerte Espresso

Ein Caffè mit dem Zusatz „lungo” ist ein Espresso, der mit mehr Wasser zubereitet wird und damit etwas weniger kräftig ist.

Beim Lungo wird einfach mehr Wasser durch eine Portion Kaffeepulver geschickt. Nicht so viel wie bei einem Café Crème, aber einiges mehr als bei einem Espresso.

Der so gestreckte Kaffee schmeckt ganz anders, als wenn man auf einen klassischen Espresso einfach heisses Wasser als Verlängerung giessen würde.

Aber Achtung: Zu lange Brühzeiten lassen den Kaffee bitter werden.




Caffè macchiato - Der Mini-Cappuccino.
Espresso mit etwas geschäumter Milch darauf.

Auf einen Espresso wird ein Schuss heiße geschäumte Milch gegeben. Das leicht gefleckte Aussehen des Getränks ist der Grund für die Bezeichnung „macchiato”. Der kleine Kräftige mit dem Tupfer Milch wird in einer Espresso-Tasse oder in einem kleinen Glas serviert. Auf einen Espresso wird ein Schuss heisse, geschäumte Milch gegeben. Der kleine Kräftige mit dem Tupfer Milch wird in einer Espressotasse oder einem kleinen Glas serviert.

Sein geflecktes Aussehen gibt ihm seinen Namen: Macchiato. Sein geflecktes Aussehen gibt ihm seinen Namen. Auch wenn die Zutaten gleich sind, schmeckt ein Macchiato ganz anders als ein Cappuccino, nämlich wesentlich gehaltvoller und konzentrierter. Also eher Maxi als Mini.




Moccamühle Caffè mocca (mocha, moca)
In einem hohen Glas oder einem großen Becher wird ein Getränk aus einem Drittel Espresso, einem Drittel Kakao oder ein bis zwei Esslöffeln Schokoladensirup sowie einem Drittel heißer, geschäumter Milch zubereitet. Etwas Schlagsahne als Häubchen ist erlaubt.

Caffè ristretto
Espresso gekürzt und noch stärker.

Der Ristretto ist der kleinste Vertreter aus der Espresso-Familie. Er wird mit der gleichen Portion gemahlenem Espressokaffee aufgebrüht wie der klassische Espresso, hat aber nur die halbe Flüssigkeitsmenge. Das Getränk ist besonders stark, sehr geschmackvoll und aromatisch. Je weiter südlich man in Italien ist, desto weniger Flüssigkeit kommt in die Espressotasse. Und wenn dann nur noch etwa halb soviel wie bei einem normalen Espresso drin ist, dann spricht man von Ristretto.

In der Regel verwendet man ca. 7 g gemahlenes Espressopulver, d.h. weniger Wasser (30 ml) mit gleichviel Pulver ergeben einen sehr starken Espresso. Deshalb ist der Ristretto sehr stark, enorm geschmacksvoll und aromatisch.




Cappuccino
Ein Lungo mit heiss geschäumter Milch darüber und einem Hauch Kakaopulver.

Der echte Cappuccino besteht aus Espresso, heißer Milch und Milchschaum. Er wird in einer großen konischen Tasse ausgeschenkt und besteht aus einer Getränkemenge von 120 bis 200 ml. Häufig wird etwas Kakaopulver auf die Milchschaumhaube gestäubt.

Der echte Cappuccino besteht aus Espresso, heisser Milch und Milchschaum - und zwar zu etwa je einem Drittel in der Tasse. Diese sollte 150 - 200 ml fassen.

Oben auf den Milchschaum wird etwas (echter) Kakao gegeben. In der Weihnachtszeit gerne auch mal mit etwas Zimt vermischt.




Cappuccino chiaro/scuro
Cappuccino mit weniger Espresso und mehr gekochter Milch oder mit mehr Espresso und weniger gekochter Milch
 

Cappuccino senza fiuma
Cappuccino ohne aufgeschäumte Milch
 

Cappuccino freddo
Cappuccino kalt serviert
 

Der echte Cappuccino besteht aus Espresso, heißer Milch und Milchschaum. Er wird in einer großen konischen Tasse ausgeschenkt und besteht aus einer Getränkemenge von 120 bis 200 ml. Häufig wird etwas Kakaopulver auf die Milchschaumhaube gestäubt.   Der „normale” Espresso wird aus etwa 7 g fein gemahlenem Espressokaffee gemacht. 50 bis 60 ml Flüssigkeit sind optimal. Serviert wird er in einer kleinen konischen Tasse aus dickem Porzellan. Markenzeichen des Espresso ist die goldfarbige, fein melierte Crema, die das Getränk krönt. Nach Belieben wird Zucker auf die Crema gestreut.   Auf einen Espresso wird ein Schuss heiße geschäumte Milch gegeben. Das leicht gefleckte Aussehen des Getränks ist der Grund für die Bezeichnung „macchiato”. Der kleine Kräftige mit dem Tupfer Milch wird in einer Espresso-Tasse oder in einem kleinen Glas serviert.   Basis ist entweder ein verlängerter Espresso, ein doppelter Espresso oder ein Filterkaffee mit viel heißer, manchmal auch geschäumter Milch. Serviert wird der Café au lait im typischen Bol, einem voluminösen konischen Trinkgefäß ohne Henkelgriff.

Eiskaffee
Ein bis zwei Kugeln Vanilleeis werden in ein schlankes Glas gefüllt. Kalter Espressokaffee wird darüber gegossen. Abschließend wird der Eiskaffee mit geschlagener Sahne und Schokoraspeln dekoriert.
 

Espresso
Espresso - Klein, heiss, schwarz, aber sanft
Der „normale” Espresso wird aus etwa 7 g fein gemahlenem Espressokaffee gemacht. 50 bis 60 ml Flüssigkeit sind optimal. Serviert wird er in einer kleinen konischen Tasse aus dickem Porzellan. Markenzeichen des Espresso ist die goldfarbige, fein melierte Crema, die das Getränk krönt. Nach Belieben wird Zucker auf die Crema gestreut.

92 bis 94°C heisses Wasser wird in etwa 25 Sekunden durch das Kaffeepulver gedrückt. 40 bis 50 ml Espresso tröpfeln in vorgewärmte Espresso-Tassen . Den perfekten Espresso erkennen Sie, wenn der Schaum meliert ist (zimt- oder nussfarbige Streifen). Je säurehaltiger ein
Kaffee ist, desto mehr Zucker tut


ihm (und dem Magen) gut. In Italien wird der kleine Schwarze einfach nur "un caffè" genannt.

Espresso - Geschichte
- 100 Jahre Espresso
1580 gelangten die ersten Bohnen bis nach Venedig
1620 gründeten die Holländer ihre Plantagen in JAVA
1683 hinterliessen die aus Wien vertriebenen Türken eine Ladung Kaffeesäcke, und so entstand die europäische Kaffehaus-Tradition
1702 wurde in Paris das noch heute bestehende Café Le Procope eröffnet
1720 entstand in Venedig die als Caffè Florian berühmt gewordene Kultstätte
1901 erfand Luigi Bezzera in Mailand die Espressomaschine
1948 präsentiert Achille Gaggia die Ziehhebel-Maschine, die heute noch in ganz Süditalien im Gebrauch ist
1961 entwickelt Ernesto Valente die "Faema" mit elektrischer Druckpumpe, das heute allgemein gebräuchliche Espresso-Prinzip.

Espresso con panna
Das ist ein klassischer Espresso, der mit einer Haube von geschlagener Sahne serviert wird.

Französischer Grog - Muss man denn immer Wasser zum Kaffeekochen nehmen? Starker Kaffee 250 ml, frisch aufgebrüht, mit 100 ml französischen Rotwein und einem Esslöffel Zucker. Ein starker (Filter)kaffee, frisch aufgebrüht mit französischem Rotwein und Zucker unter ständigem Rühren aufkochen, bis der Zucker aufgelöst ist. Dann den Kaffee beifügen und noch 2 - 3 Minuten köcheln lassen. In weiten Kaffeetassen oder Milchkaffeeschalen servieren.


Kapuziner
Cappucino auf Wiener Art.

Milch und Sahne obendrauf. Der Wiener liebt seinen verlängerten Espresso mit etwas heisser Milch drauf. Verziert mit Schokoraspeln.
Zum Abschluss wird das Getränk mit
einer satten Sahnehaube bedeckt und nach belieben mit Schokoraspeln verziert.

Kaffee Luz - Die wichtigste Zutat ist hier nicht der Kaffee. Nehmen Sie ein hohes Glas und einen langstieligen Löffel. Geben Sie 1 - 2 Stücke Würfelzucker hinen. Darauf giessen Sie etwa 4 cl Birnenträsch (Trester). Und zum Schluss das ganze mit schwachem, schwarzen Kaffee (Filter) auffüllen. Heiss servieren und geniessen. Das Mischungsverhältnis und die Glasgrösse laden natürlich zum Experimentieren ein.



 



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