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Kaffa
Die Urheimat des Arabia-Kaffees ist Äthiopien und benannt wurde er nach der
äthiopischen Provinz Kaffa. Heute ist Äthiopien ein wichtiges Kaffee-Erzeugerland
und von allen afrikanischen Staaten der Hauptexporteur von Arabica-Bohnen. Äthiopische
Qualitätskaffees sind unverwechselbar im Geschmack und zählen zu den
besten der Welt. Etwa 50% der Kaffeeproduktion werden in Höhenlagen um 1500
m angebaut. Kaffee aus Harer, einem der höchstgelegenen Anbaugebiete überhaupt,
wird in Shortberry und Longberry unterteilt, wobei letzterer die begehrtere Sorte
ist. Der Longberry Harer ist weich, weinig, ausgesprochen würzig-kräftig
mit feiner Säure - ein Kaffee von unvergleichlichem Aroma. Im Anbaugebiet
Jima wird auf einer Höhe von 1200 m wildwachsender Kaffee geerntet, der als
Lima und Babeka auf den Markt kommt. Die
wohl härtesten Bohnen sind die Yirgacheffies, die nach Japan und Europa ausgeführt
werden. Die grösste Einzellieferung dieser Bohnen erhält die Rösterei
Dallmayr aus Deutschland. Äthiopischer Kaffee ist nicht leicht zu beschreiben.
Er sollte nicht zu stark geröstet werden, da er sonst seinen besonderen Charakter
verliert. Guter Kaffee aus Äthiopien hält einen Vergleich mit feinen
Kaffeesorten anderer Herkunft durchaus aus und für die Arabicas werden Höchstpreise
erzielt. Ein Grossteil des Kaffees wird nach Deutschland, Frankreich, Japan und
in die USA ausgeführt.
Die berühmteste
Sorte heisst Harrar. Im Geburtsland der Kaffeepflanze wird auch heute noch ein
besonderes Gewächs gezüchtet. Die Hochlandbohne hat zwar nur wenig Körper,
überzeugt jedoch mit feinem Duft und einem dezenten Aroma, mit elegant austarierter
Säure, die mitunter auch scharf wird. Die berühmteste Sorte heisst Harrar
und wirkt manchmal spritzig und wild auf der Zunge
Kaffee Anbaugebiete in Afrika
Äthiopien - Burundi - Elfenbeinküste - Jemen - Kamerun - Kenia - Madagaskar - Republik Kongo - Ruanda - Sambia - São Tomé e Principe - Simbabwe - St. Helena - Südafrika - Tansania - Uganda
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Äthiopien |
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Kongo |
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São Tomé Principe |
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Südafrika |
Tansania |
Uganda |
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Äthiopien - Burundi - Elfenbeinküste - Jemen - Kamerun - Kenia - Madagaskar - Republik Kongo - Ruanda - Sambia - São Tomé e Principe - Simbabwe - St. Helena - Südafrika - Tansania - Uganda
Kaffee Anbaugebiete in Asien / Indischer Ozean
Australien - Indien - Indonesien - Neukaledonien - Papua-Neuguinea - Philippinen - Vietnam.
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Australien |
Indien |
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Neukaledonien |
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Papua-Neuguinea |
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Kaffee Anbaugebiete in Mittelamerika / Karibik / USA
Costa Rica - Dominikanische Republik - El Salvator - Guatemala - Haiti - Hawaii
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Costa Rica |
Dominikanische Republik |
El Salvator |
Guatemala |
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Kaffee Anbaugebiete in Südamerika
Brasilien - Ecuador - Galapagosinseln - Kolumbien - Peru - Venezuela
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Brasilien |
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Kolumbien |
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Kaffee
Bars - ein Blick in die Kaffeetasse Wie
sieht die Coffee Bar-Szene in anderen Länder aus? Auf
dem europäischen Festland steckt der neue Kaffeekult hingegen noch in den
Kinderschuhen. Zu unterschiedlich sind nationale Trinkgewohnheiten, zu stark
lang geübte Kaffeetraditionen und zu differenziert die Qualitätsansprüche
und Geschmackspräferenzen, als dass ein europäischer Gleichschritt erwartet
werden könnte. Deutschland Immer
mehr Coffee-Bars und Coffee-Shops nach amerikanischem Vorbild öffnen ihre
Pforten. Heute findet man sie schon in sehr vielen guten Lauflagen der Innenstädte,
Einkaufszentren, Bürovierteln, Bahnhöfen und Flughäfen. Es tummeln
sich dort vornehmlich jüngere Leute - vom jung-dynamischen Bürotypen
über Stadtbummler bis hin zum trendigen Jugendlichen. Auffallend in solchen
Coffee-Bars ist die Vielfalt von Sorten und Zubereitungsarten beim Kaffee. Es
werden meist 20 oder mehr Kaffeegetränke, heiß oder kalt in normal,
tall, grande oder im Pappbecher als "coffee to go" angeboten. Grossbritannien Landesweit
tummeln sich die Kaffeegeniesser in ca. 1500 Coffee Bars. Beobachter rechnen mit
einem weiteren Zuwachs, wenn auch mit sich verlangsamender Geschwindigkeit. Die
Schätzungen für 2003/2004 liegen zwischen 2100 und 2400 Outlets, wobei
die grössten Wachstumschancen eher ausserhalb Londons liegen dürften.
Die vier grossen Anbieter beanspruchen derzeit gemeinsam einen Marktanteil von
60% in Grossbritannien. Coffee Shops von Costa Coffee, Starbucks, Coffee Republic
und Caffè Nero sind, speziell in London, fast an jeder Ecke zu finden.
Diese grossen Ketten werden in Zukunft einen noch grösseren Marktanteil erobern
können, wobei unabhängige Anbieter in Zweitlagen ausserhalb der grossen
Städte nach wie vor ihre Rolle werden spielen können. Getragen wird
die Bewegung in Grossbritannien von dem Wunsch vieler Verbraucher nach einer "Coffee
Culture", in einem Land, das erst jüngst über die löslichen
Produkte zum Kaffeegetränk gekommen ist und in dem eine fundamentale Änderung
des Lebensstils stattfindet. Coffee Bars sind anstelle der Pubs die neuen Treffpunkte
und dienen als soziale Bühne für die Kunden. Zunehmend bedeutender wird
für Coffee Shops auch die Rolle als Zwischenversorger für Food und andere
Produkte wie Fruchtsäfte und Tee. Schweiz Auch
beim Kaffee ist die Schweiz dreigeteilt: Während im deutschschweizerischen
Teil die Café Crème-Trinker zuhause sind, bevorzugen die Westschweizer
eher dunklere Röstungen und den Espresso, der im Tessin die meisten Anhänger
hat. Generell gilt, je südlicher, desto dunkler. Diese spezielle Ausgangslage
bietet Platz für viele Konzepte, wirft aber Probleme im Hinblick auf eine
nationale Expansion inländischer Unternehmen auf. Auf der anderen Seite scheint
die Schweiz für grosse internationale Anbieter ein idealer Testmarkt zu sein.
Sowohl Starbucks als auch Aroma betraten in der Schweiz das europäische Festland.
Ebenso leitete Il Caffè di Roma dort seine über die spanischen Grenzen
hinausgehende Expansion ein. Dominiert wird der Markt heute von den Ketten Spettaculo
und Starbucks, wobei letzterer mit seinen hohen Verkaufspreisen anderen Betrieben
in der Schweiz neue Preisgestaltungsräume eröffnet. Insgesamt dürfte
die Anzahl der Coffee Shops die Grenze von 50 noch nicht überschritten haben.
Einige nationale Anbieter richten derzeit ihre Blicke über die Schweizer
Grenze in die benachbarten Länder. Österreich Die
Coffee Shop- Szene in Österreich befindet sich noch in den Anfängen,
sieht man von dem italienischen Espresso Bar-Franchisegeber Segafredo ab. Er ist
seit 1989 mit rund 50 Outlets präsent. Insgesamt dürfte es derzeit zwischen
70 und 80 Betriebe insgesamt in Österreich geben. Eigene Konzepte nationaler
Anbieter gibt es bis dato nicht. Internationale Ketten, wie z.B. Testa Rossa,
Nannini, Cup & Cino bestimmen das Bild. Auch Starbucks hat sich für Dezember
2001 angesagt und in Wien eine seiner grössten Filialen eröffnet. Zusätzlich
sind Tchibo und Eduscho mit einer Vielzahl von Outlets in Österreich vertreten.
Ganz bewusst positionieren sich die Coffee Shops in Österreich bisher preislich
unter den ehrwürdigen Wiener Kaffeehäusern. Spanien
Nach jahrelangem rasantem Wachstum haben sich die spanischen Coffee Bar-Ketten
im Jahr 2001 eine Ruhepause zur Konsolidierung und strukturellen Anpassung verordnet.
Zusammen kommen die Top 6 Kaffeebar-Systeme in Spanien auf rund 350 Betriebe.
Die meisten Anbieter blicken schon auf eine vergleichsweise lange Bartradition
zurück. So starteten die derzeit wichtigsten Anbieter Jamaica (rund 130 Betriebe),
Il Caffè di Roma (50), Café y Te (44) und Illycafé mit Expresso
(65) schon 1993/94. Nordeuropa In
den Ländern Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden, leben die Weltmeister
im Kaffeetrinken. Seit dem 17. Jahrhundert ist in dieser Region der Kaffee bekannt.
Hochwertige Arabica-Röstkaffeemischungen dominieren den Haushaltsver-brauch
und damit den Markt. Das Angebot in den Coffee Shops muss sehr gut sein, um einen
Skandinavier aus seinen eigenen vier Wänden oder seinem Büro zu locken
und ihn dazu zu bringen, sein geliebtes Heissgetränk in einer Coffee Bar
zu geniessen. Bisher haben die grossen internationalen Ketten aus den USA und
Grossbritannien einen Bogen um diesen anspruchsvollen Markt gemacht. Noch dominieren
die heimischen Anbieter in Skandinavien. Wirklich interessant dürfte es werden,
wenn sich das US-Unternehmen Starbucks ab dem nächsten Jahr intensiver mit
dem nordeuropäischen Markt beschäftigt. Immerhin sieht der Gigant ein
Potenzial von 300 eigenen Coffee Shops in Skandinavien. Laut Planung will er im
Jahr 2003 in Schweden, Norwegen und Dänemark, sowie 2004 in Finnland mit
Betrieben einsteigen.
Norwegen Norwegen
nimmt in Nordeuropa bei Coffee Shops die führende Rolle ein. Beginnend mit
einem im typischen US-Stil gestalteten Coffee Shop hat sich die Zahl der Coffee
Bars von 1999 bis heute auf 300 400 Betriebe erhöht. Es heisst, Oslo
habe eine höhere Coffee Bar-Dichte als Seattle. Dabei sind es eher lokale
Spezialitätenröster, die das Land mit Coffee- Outlets versorgen. Die
grossen Röstkaffee-Unternehmen stehen derzeit eher noch abseits. Dänemark In
Dänemark gibt es eine Vielzahl von Coffee Shops, die Einzelunternehmern gehören.
Von überregionaler Bedeutung ist bisher nur die kleine Kette Baresso. Finnland Gerade
Finnland dürfte sich als das schwierigste Terrain für Coffee Shops erweisen.
Dort glänzt Kaffee in seiner klassischen Form: Geröstet, aber nicht
entkoffeiniert, kaum lösliche Produkte und so gut wie kein Espresso. Kaffeespezialitäten
werden es hier schwerer haben als anderswo, und Marktexperten rechnen mit einem
längeren Zeitraum für die Durchsetzung von Coffee Shop-Konzepten. Immerhin
gibt es in Helsinki bereits einige Coffee Bars. Schweden Auch
in Schweden befinden sich die Coffee Shop-Konzepte noch in den Anfängen.
Angesichts des Interesses, mit dem die Bevölkerung dort amerikanische TV-Serien
und Hollywood-Filme betrachtet, stehen die Chancen für eine Coffee Bar-Szene
in diesem Land allerdings gut. Die bisher existierenden Coffee Shop-Ketten sind
daher zuversichtlich hinsichtlich des Wachstumspotenzials, zumal der schwedische
Verbraucher aufregenden neuen Kaffeegetränken grundsätzlich positiv
gegenübersteht.
Kaffeebaum An der Unterseite der
Bohne entsteht ein Riss, aus dem ein winziger Trieb spriesst, der sich im Boden
zu verankern sucht.
Vier
lange, arbeitsintensive Jahre hindurch muss die Pflanze genährt und geschützt
werden, bevor sie die ersten Früchte trägt. Die
Lebensdauer einer Kaffee-Pflanze beträgt 25 Jahre, die intensive Pflege umfasst
Schneiden, Harken des Bodens, Düngen, Jäten, Mulchen und Bewässern.
Was Wasser anbelangt, ist Kaffee
eine wahre Primadonna. Die Bewässerung muss ausreichend, darf aber auch keinesfalls
zu viel sein. Kaffeebäume
sind ausserdem sehr frostempfindlich und erleiden durch Kälte dauerhafte
Schäden oder sterben sogar ganz ab. Die
Blätter des Kaffeebaums sind glänzend und immergrün. Der Kaffeebaum
kann gleichzeitig Blüten, grüne und reife, rote Früchte tragen,
weshalb die Pflücker mehrmals im Jahr zu demselben Baum zurückkehren.
Den besten Ertrag wirft ein Kaffeebaum
im Alter von sieben Jahren ab. Ein einziger Baum liefert weniger als fünf
Kilogramm Früchte pro Jahr. Nach der Verarbeitung schrumpft die Menge auf
weniger als ein Kilogramm Rohkaffee.
Botaniker
unterscheiden 80 verschiedene Arten. Zwei sind bedeutend: Drei Viertel der
gesamten Produktion an Kaffee stammt von Bäumen der
Art "Coffea-arabica", knapp ein Viertel vom "Coffea robusta".
Die immergrünen Pflanzen blühen je nach Klima und Höhenlage zu
jeder Jahreszeit. Der Duft erinnert an Jasmin- oder Orangenblüten.
Ziehen Sie sich Ihren eigenen Kaffeebaum
Der
Kaffeebaum ist als Zimmerpflanze kaum bekannt und nur selten im Samenhandel zu
finden. Eigentlich schade, denn die Zwergsorte "Coffea arabica nana"
gedeiht ganz wunderbar als Zimmergewächs.Die
Zwergsorte Versuchen Sie es doch einmal, es ist gar nicht so schwer: In einer
Samenhandlung besorgen Sie sich Samen der "Coffea arabica nana", eine
bräunlich-grünliche Kaffeebohne. Füllen Sie zwei Drittel Torfmull
und ein Drittel groben Sand in einen Topf. Die Kaffeebohnen stecken Sie etwa einen
Zentimeter tief in die Erde.
Der
Topf sollten einen hellen Standplatz mit viel Lichteinfall haben, jedoch keine
pralle Mittagssonne. Gute, gleichmässige Wärme (23 Grad) ist ebenso
wichtig wie viel Feuchtigkeit. Dann keimen die Bohnen schon nach kurzer Zeit.
Zugluft ist schädlich. Stülpen sie am besten ein Einmachglas über
den Topf. Das bewirkt auch, dass die Pflanze genügend Luftfeuchtigkeit bekommt.
Nachdem
sich das erste Blätterpaar entwickelt hat, wird in einen etwas grösseren
Topf umgepflanzt. Damit sich die Pflanze allmählich an die trockene Zimmerluft
gewöhnen kann, sollte das Glas gelegentlich abgenommen werden. Auf alle Fälle
sollte der Topf immer am selben Platz stehen. Herumdrehen oder Änderung des
Lichteinfalls liebt das Kaffeebäumchen nicht. Sehr gut dagegen ist häufiges
Übersprühen oder feuchtes Abwischen der Blätter.
Von
Frühling bis Herbst ist Wachstumszeit. Dann sollte die Erde immer gut feucht
gehalten werden. Giessen Sie mit abgestandenem, kalkarmen und zimmerwarmem Wasser.
Während
der Ruhezeit von Oktober bis Februar wird das Kaffeebäumchen kühler
gestellt. Eine Temperatur von 15 bis 20 Grad ist genau richtig. Während dieser
Zeit wenig giessen und nicht mehr düngen.
Frühestens
nach drei Jahren erscheinen im Sommer oder Herbst kleine, weisse, nach Jasmin
duftende Blüten. Aus ihnen bilden sich im Laufe der Monate grüne Beerenfrüchte,
die später eine leuchtend rote Farbe annehmen, die Kaffeekirschen.
Viel
Spass und gutes Gedeihen!
Kaffeegenuss
Die medizinisch-wissenschaftliche Bedeutung von Kaffee wird deutlich, wenn
man die Fülle seiner über 1000 unterschiedlichen Inhaltstoffe betrachtet.
Koffein, Vitamin B, Mineralstoffe, verschiedene Säuren, Phenole und Antioxidantien
sind die bekanntesten und inzwischen am besten dokumentierten. Dementsprechend
vielfältig ist die Wirkung des Kaffees auf den menschlichen Körper.
Am Beispiel von Koffein
lässt sich ablesen, wie ein Wirkstoff verschiedenste Körperfunktionen
beeinflusst. Wobei man immer im Hinterkopf behalten sollte, dass gerade die Kombination
der einzelnen Substanzen in ihrer Synergie die Gesamtwirkung ausmachen. Ein Wirkstoff
allein ist in der Pflanzenheilkunde (Phythopharmakologie) und Ernährungsphysiologie
häufig nicht entscheidend, sondern vielmehr sein Zusammenspiel mit anderen.
Und ganz nebenbei wird so auch verständlich, warum synthetische Monopräparate
und einzeln angereicherte Wirkstoffe in "functional food"-Produkten
weniger gut bis gar nicht wirken.
Kaffee
ist ein durchaus den ganzen Stoffwechsel positiv beeinflussendes Lebensmittel
und wahrlich ein "genussvoller Starter am Morgen". Koffein
bewirkt: Im Gehirn eine Steigerung der Vigilanz, also der Wachheit und Aufmerksamkeit,
unterdrückt aufkommende Müdigkeit und fördert den Gedankenfluss.
Am Herzen erweitert es
die Herzkranzgefässe, die den Herzmuskel mit Blut versorgen, das bedeutet
das Herz kann kräftiger und schneller schlagen. An der Muskulatur der Lungenbronchien
führt es, ähnlich dem Asthma-Medikament Theophyllin, zu einer Entspannung
und Erweiterung des Luft führenden Lungengewebes, Fachbegriff: Spasmolyse
An den Nieren wirkt es harntreibend,
das ist besonders deutlich zu spüren, wenn man zusätzlich Wasser oder
andere Flüssigkeiten zu sich nimmt. Und neuste Untersuchungen belegen den
Effekt, dass das Hormon Cholezystokinin ausgeschüttet wird, das die Gallenblase
entleert und somit die Fettverdauung fördert, aber offenbar auch vor Gallensteinen
schützt.
Wussten Sie schon: Die
Magenbeschwerden nach Kaffeegenuss werden gar nicht durch Koffein
ausgelöst. Zahlreiche Untersuchungen sollten klären, in wie weit Koffein
eine magenreizende Wirkung, unter anderem bei empfindlichen Menschen, habe. Ergebnis:
Nicht das Koffein, sondern die Säuren sind verantwortlich für die magenreizende
Wirkung. Diese Säuren aber lassen sich durch möglichst langsame Röstung
deutlich verringern. Während italienischer Espresso in aller Ruhe (bis zu
24 Minuten) nach traditionellen Verfahren (Trommelröstung) geröstet
wird, sind die meisten heute angebotenen Kaffeesorten Ergebnis einer Art Schockröstung
(3-5 Minuten in Heissluft). Und so kann es nicht verwundern, das diese Kaffees
erheblich mehr Säure enthalten und eine entsprechende Wirkung auf den Magen
entfalten. Überlegen Sie mal: Klassischer 'Supermarktkaffee' kostet heute
nicht mehr Geld als vor 15 Jahren. Das Geld aber ist in dieser Zeitpanne weniger
wert geworden (Inflation). Durch die modernen Röstverfahren ist die Herstellung
zwar billiger geworden, der Kaffee hat aber leider auch stark in der Qualität
nachgelassen.
Kaffeehäuser Das
erste Kaffeehaus in Europa wurde 1683 in Venedig eröffnet
Die ersten
Kaffeehäuser wurden in Mekka unter der Bezeichnung "Kaveh Kanes"
eingerichtet, und obwohl sie ursprünglich religiösen Zwecken dienten,
entwickelten sie sich rasch zu Stätten der Unterhaltung, wo Schach gespielt
gespielt, Neuigkeiten ausgetauscht,
gesungen, getanzt und | | musiziert wurde. Es folgten weitere Kaffeehäuser in
Aden, Medina und Kairo.
Nach Eroberung Ägyptens durch Salim I. erreichte
der Kaffee 1517 Konstantinopel. Von dort aus fand er schnelle Verbreitung. 1530
hatte sich das Kaffeetrinken in Damaskus und 1532 in Aleppo etabliert. Zwei der
bekanntesten Kaffeehäuser in Damaskus waren das "Rosen-Cafe" und
das Kaffeehaus "Weg zum Heil". Im Jahre 1554 gründeten zwei Kaufleute
das erste Kaffeehaus in Konstantinopel.
Schon bald entstanden dort weitere
Kaffeehäuser, die schnell für ihre luxuriöse Ausstattung berühmt
wurden, und die Eigentümer wetteiferten um die Gunst der Gäste. Kaffeehäuser
entwickelten sich zu Treffpunkten des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens
und zunehmend auch zu Orten, wo politische Diskussionen geführt wurden. Der
Grund, warum sich Kaffeehäuser im Mittleren Osten und in Europa so grosser
Beliebtheit erfreuten, ist die Tatsache, dass es zuvor nichts Vergleichbares gab.
Vor dem Aufkommen von Kaffeehäusern gab es keinen Ort, wo man in fröhlicher
Runde ein wohlschmeckendes, noch dazu relativ preisgünstiges Getränk
geniessen konnte. Über venezianische Händler gelangte der Kaffee
1615 schliesslich nach Europa, einige Jahre später als der Tee, der erstmals
1610 dort verkauft wurde, und viele Jahre später als der Kakao, den die Spanier
bereits 1528 aus der Neuen Welt mitgebracht hatten. Soweit es sich feststellen
lässt, wurde das erste Kaffeehaus - bottega del caffè - 1683 in Venedig
eröffnet, eine andere Quelle gibt das Jahr 1645 an.
Das erste Kaffeehaus
in England wurde 1650 in
Oxford von einem Mann namens Jacob eröffnet. In London öffnete 1652
das erste Kaffeehaus seine Pforten. Es dienste vielen späteren Kaffeehäusern
als Vorbild. Eines der bekanntesten war Mol´s Coffee House in Exeter, Devon,
wo Sir Walter Raleigh seinen Kaffee zu trinken pflegte. Das berühmteste Londoner
Kaffeehaus, das bis heute existiert, ist das von Edward Lloyd 1688 ursprünglich
in der Tower Street eröffnete, das später in der Lombard Street weitergeführt
wurde. Als Service für seine Gäste gab Lloyd das Nachrichtenblatt "Lloyd´s
List" heraus, das neben anderen Neuigkeiten auch eine Liste der Schiffe enthielt,
die seine Kunden versichert hatten. Daraus wurde schliesslich die weltweit grösste
Vereinigung von Einzelversicherten.
Der erste Hinweis auf Kaffee in Nordamerika
stammt aus dem Jahre 1668, wo er einer Beschreibung zufolge mit Zucker oder Honig
und Zimt getrunken wurde. Kurze Zeit später wurden die ersten Kaffeehäuser
in New York, Philadelphia und Boston eröffnet. | | | | Caffè Florian in Venedig
Das Caffè Florian am Markusplatz, eines der
bekanntesten und teuersten Kaffeehäuser der Welt, wurde 1720 eröffnet. Verführer und Herzensbrecher Giaccomo Casanova hat hier gewirkt Für
alle Hightech-Casanovas mit Sehnsucht nach antiken Liebeskünsten ist das
Caffè Florian in Venedig genau das Richtige. Dort bekommt Mann Anregungen
zum Flirten aus erster Hand. Denn schon Verführer und Herzensbrecher Giaccomo
Casanova umgarnte an der historischen Stätte, unter bedeckten Lichtern, goldenen
Spiegeln und purpurrotem Samt schöne Damen mit seinen indiskreten Blicken
und wissendem Lächeln. Vielleicht bewegten nicht zuletzt die aphrodisischen
Effekte des türkischen Kaffees, der dort gebraut wird, die Damen, sich Casanova
hinzugeben. Übrigens: Der Kaffee wird heute noch genauso gebraut wie zu Casanovas Zeiten.
| | Adresse: Caffè Florian,
Piazza San Marco 56, 30124 Venezia, Tel. 0039/4/15 20 56 41, Fax 0039/4/15 22
44 09, Öffnungszeiten: tgl. 9.30 Uhr bis spät in die Nacht
| Schweiz:
Café Sprüngli in Zürich - Seit 160 Jahren an der Zürcher
Bahnhofstrasse. Cappuccino, Schockolade und Luxemburgerli. Die bekannteste Schweizer
Confiserie Sprüngli, die seit über 160 Jahren am Zürcher Paradeplatz
residiert, verlockt unter anderem mit "Luxemburgerli", süssen schaumgefüllten
Makronen, aber auch mit einer grossen Auswahl an pikantem Aperitifgebäck
- zum Mitnehmen oder Ausprobieren im Café. Biedermeierstühle und Windsorsessel
bieten eine unaufdringliche, aber glanzvolle Eleganz. Die edlen Süssigkeiten
können auch via Internet bestellt und verkostet werden. Adresse: Café
Sprüngli, Bahnhofstrasse 21 / Am Paradeplatz, Zürich. Geöffnet
von 7 bis 18.30 Uhr. | | | | Österreich:
Café Hawelka in Wien - Literaten- und Künstlerkaffeehaus. Treffpunkt
von Hundertwasser, Fuchs, Qualtinger und Heller. Das Café Hawelka im 1.
Wiener Bezirk stellt eines der letzten der grossen zentraleuropäischen Tradition
entsprechenden Literaten- und Künstlerkaffeehäuser dar. Es wird von
Leopold Hawelka und seiner Frau Josefine immer noch so geführt wie vor 60
Jahren, als sie eröffneten. Drei Generationen von Hawelkas arbeiten jetzt
im Kaffeehaus. Künstler entdeckten immer
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wieder das Hawelka: Friedensreich Hundertwasser, Ernst Fuchs, Helmut Qualtinger
und Oskar Werner, der Dirigent Nikolaus Harnoncourt, der Sänger Georg Danzer
und auch André Heller zählten und zählen zu den Stammgästen.
Adresse: Café Hawelka, Dorotheergasse 6, Wien. Geöffnet von 8 bis
2 Uhr. | | | | Frankreich:
Café de Flore in Paris Place St. Germain des Prés - Das Stammlokal
von Giacometti, Hemingway und Picasso. Der Treffpunkt von Jean-Paul Sartre, de
Beauvoir, Giacometti, Hemingway und Picasso. Dort befindet sich neben der romanischen
Basilika Saint-Germain-des-Prés das Café de Flore. Es war Stammlokal
für viele berühmte Schriftsteller und Künstler wie Jean-Paul
| | |
Sartre und Simone de Beauvoir, Alberto Giacometti,
Antoine de Saint-Exupéry, Ernest Hemingway und Picasso. Um 1890 eröffnet,
stammt die jetzige Einrichtung noch grösstenteils aus den Jahren 1924-26.
Während des zweiten Weltkrieges war das Café de Flore der heimliche
Treffpunkt für die Vertreter der Résistance - oftmals sogar direkt
unter den nicht allzu wachsamen Augen der deutschen Besatzer. Insider setzen sich
übrigens nie auf die Terrasse, sondern immer in den Saal oder noch besser
in das diskrete erste Stockwerk. Adresse: Café de Flore, Boulevard Saint-Germain
172 / 6. Arrondissement, Paris. Geöffnet von 7 bis 1.30 Uhr. | | | |
Tschechien:
Café Nouveau Obecni Dum
in Prag - Jugendstil-Café
Das
Jugendstil-Café im Erdgeschoss des Obecni Dum (Repräsentationshaus)
neben dem Prager Pulverturm ist ein absolutes Schmuckstück. An Innenausstattung
ist im Gebäude
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| des
ehemaligen Rathauses von 1912 nicht gespart worden: Marmorbrunnen, Skulpturen
und Wandgemälde sind von oppulenter Pracht. Zu den weiteren Einrichtungen
des Hauses gehören Museen, diverse Lokale und der "Smetana-Saal",
eine Konzerthalle, in der am 28. Oktober 1918 die Unabhängigkeit proklamiert
und die ersten tschechischen Gesetze verabschiedet wurden. Adresse: Café
Nouveau Obecni Dum, Namesti Republiky 5, Prag. Geöffnet von 7.30 bis 23 Uhr. |
Kaffeekirsche
Zuerst die Blüte - dann die Kirsche Leuchtend weisse Blüten, unreife
und reife Früchte (Kaffekirschen) können gleichzeitig am selben Baum
sein . Erst sind die Kirschen grün, wechseln dann von gelb über hell-
bis purpurrot, wenn sie reif sind. | |
Bis
auf die Arabica-Kaffeeblüte sind alle anderen Arten auf die Fremdbestäubung
angewiesen, das heißt, sie benötigen Wind und/oder Insekten für
die Fortpflanzung. Nach der Befruchtung entwickeln sich in sieben bis neun Monaten
die elliptischen, zwei Samenkerne enthaltenden, kirschenähnlichen Steinfrüchte
des Kaffeebaums. Die Farbe dieser Kaffeekirschen wechselt während
der Reifephase von Grün über Gelb zu Rot und im überreifen Zustand
zu Schwarz. Aufgrund der langen Blütezeit der Pflanze erstreckt sich die
Ernte über mehrere Monate, und es kann passieren, dass der Kaffeebaum gleichzeitig
Blüten und Früchte trägt. |  |
Die
reife Frucht hat eine rote oder gelbe Haut, die ein weiches, weißgelbliches,
zuckerhaltiges Fruchtfleisch, die so genannte Pulpe, umschließt. In ihr
sind in der Regel zwei Samen enthalten, die üblicherweise als Kaffeebohnen
bezeichnet werden. Sie liegen mit ihren Innenseiten flach aneinander gepresst
und weisen mit ihren Rundungen nach außen. Charakteristisch ist die Furche
an der flachen Seite. Jeder Samen wird von einer dünnen, fest anhaftenden
Schale, dem Silberhäutchen, geschützt. Beide Kaffeebohnen sind dann | | noch, jede für sich, von einer locker aufsitzenden, dünnen und blassgelben
Hülle, der Pergamenthaut, umgeben. Die Kaffeebohne liefert das kräftige
Nährgewebe für den dünnen gekrümmten Keimling, der am unteren,
dem Fruchtstiel zugekehrten Ende des Samens sitzt. Die Kaffeebohnen sind rundlich
bis länglich, manchmal auch spitz zulaufend und ihre Farbe ist im frischen
Zustand gelblich grau, grünlich grau, grünlich blau oder blaugrau. Es
kann zu abweichenden Samenbildungen kommen, wie bei Perlbohnen, wenn sich nur
ein Samenkorn entwickelt, oder bei Elefantenbohnen, wenn beide Samenkerne zusammengewachsen
sind.
| |  | Kaffeekirsche
mit beiden Bohnen | Kaffeekirschen
mit Blüten |
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Kaffeemarken
Bristot,
Carroux, Casa del Caffè, Coffea, Costadoro, Cubita, Danesi, Diemme, Hausbrandt,
Illy, Iticaffè, Izzo, Jolly, Kaffa, Las Candelas, Lavazza, Mauro, Milani,
Moak, Mocambo, Mokaflor, Mrs. Rose, Musetti, Nannini, New York, Saeco, Schreyögg,
Segafredo, Udinese.
Kaffeemaschinen
Pumpengeräte - Für den echten Espresso-Genuss gemacht. Das exakt richtig temperierte Wasser wird von einer Pumpe durch das Kaffeemehl gepresst. Die heute üblichen Pumpen sind meist mit 15 bar Druck angegeben. Es gibt aber auch welche mit etwas weniger oder etwas mehr Druck, aber das ist für das Ergebnis nicht so wichtig. Der notwendige Druck bewegt sich um die 10 bar. Bei diesem Druck werden die im Kaffee enthaltenen ätherischen Öle aus den Kaffee herausgepresst und sammeln sich als
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haselnussbraune Crema auf der Oberfläche des Espresso.
Im Idealfall braucht der Zucker einige Sekunden, um durch die Crema hindurchzusinken. Da die Crema aus den ätherischen Ölen besteht, lässt sie sich auch nicht unterrühren, die Öle tauchen immer wieder auf - im Gegensatz zu manch anderen "Schaumschlägereien". Alle Pumpengeräte können auch dampfen. Dazu müssen sie allerdings auf die höhere Dampftemperatur umgeschaltet werden. Nach einer kurzen Wartezeit ist die Temperatur erreicht und durch Öffnen eines Ventils kann kontrolliert gedampft werden.
Die Preisspanne bei Pumpengeräten ist sehr gross. Chromblitzende Maschinen sind natürlich etwas teuerer. |
Kaffeemaschinen
- Entkalkung
Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrer Espressomaschine
haben
Entkalkungsintervalle liegen zwischen 2 Wochen und 6 Monaten.
Das Gerät muss regelmässig entkalkt werden - auch wenn Sie bereits entkalktes
Wasser benutzen. Auch durch z.B. Krugfiltersysteme entkalktes Wasser enthält
noch Kalk. Das daraus entnommene Wasser hat im Idealfall eine Härte von 7°
dH (deutscher Härte).
Warum muss entkalkt werden?
Kalk lagert sich
an allen wasserführenden Stellen Ihrer Maschine ab und kann nach einiger
Zeit sogar das Material angreifen. Der aus der Waschmittelwerbung (die hier ausnahmsweise
mal Tatsachen verbreitet) bekannte Lochfrass schlägt dann zu. Ganz besonders
betroffen sind auch die Heizspiralen der Geräte. Je verkalkter sie sind,
desto schlechter werden sie Ihre Wärme los. Das Aufheizen dauert dann immer
länger. Im Extremfall wird die Kalkschicht so dick, dass darunter der Kupfermantel
der Heizspirale schmilzt und undicht wird.
Maschinenschaden
nach dem Entkalken!? Die oben beschriebenen Verkalkungen entstehen langsam
und schleichend. Die Maschine funktioniert trotzdem noch. Wenn Sie nun zu lange
mit dem Entkalken warten, kann folgendes passieren:Durch das Entkalken wird der
Kalk aufgelöst. Beim Beispiel der Heizspirale verschwindet der Kalkmantel
um die undicht gewordene Heizung. Wasser kann nun an den Heizdraht heran. Das
Ergebnis: Kurzschluss! Beim Lochfrass sieht
es so aus: Der Kalk hat zum Beispiel am Boiler Material weggefressen. Wenn nun
der Kalk aufgelöst wird, kann das zu Undichtigkeiten führen, je nachdem
, wie weit der Lochfrass bereits fortgeschritten ist. Die Maschine wird 'inkontinent'. Entkalken
Sie also regelmässig und von Anfang an. Wenn Sie zu lange damit warten, werden
nicht alle Kalkablagerungen aufgelöst. Auf den verbleibenden Resten wächst
eine neue Kalkschicht viel schneller als auf einem kalkfreien Untergrund. Wenn
Sie zu selten oder unregelmässig entkalken, bildet sich schnell mehr Kalk,
als bei der nächsten Entkalkung aufgelöst werden kann. Die Folge: Trotz
gelegentlicher Entkalkung bleiben Kalkreste übrig, die langfristig einen
der oben genannten Schäden verursachen können. Die
Goldene Regel für das Entkalken lautet: Lieber einmal zuviel als einmal zuwenig.
Kaffeemischungen
- Röstung - Röstgrade
Helle
oder dunkle Röstung. Länderröstung oder Mischung.
Je dunkler
die Röstung, desto geringer ist die Qualität, und je stärker, um
so mehr verliert sich der Charakter der Bohnen.
Folgende Bezeichnungen
sind für die unterschiedlichen Röstgrade üblich:
Helle
Röstung = blasse oder Zimt - Röstung
Mittlere
Röstung = amerikanische Röstung,
Frühstücksröstung
Starke
Röstung = helle französische
Röstung, Wiener Röstung
Doppelte
Röstung = Continental - Röstung,
französische Röstung
Italienische
Röstung = Espresso - Röstung
Kaffeemischungen
Es spricht nichts dagegen, hell und dunkel geröstete Kaffees zu mischen.
Es sollte aber bedacht werden, dass bestimmte Röstgrade für manche Kaffeesorten
nicht geeignet sind und dass die eine oder andere Kaffeesorte zu bestimmten Tages-
und Nachtzeiten vorzuziehen ist.
So
wäre es Verschwendung, einen äthiopischen Kaffee stark zu rösten,
weil er dadurch die Ursprünglichkeit seines Charakters verlieren würde.
Ebenso wäre es schade, Yauko Selecto oder Kona - Kaffee einer dunklen Röstung
zu unterziehen, denn sie würden ihr klassisches Aroma einbüssen. Andere
Qualitätsbohnen dagegen profitieren von einer starken Röstung und erhalten
dadurch eine neue, interessante Note. Mexikanischer Kaffee beispielsweise schmeckt
aufregend süss, wenn er stark geröstet wird. Einige
Kaffeesorten, zum Beispiel der guatemaltekische Antigua, bewahren trotz starker
Röstung ihre feine Säure und ihr fruchtiges Aroma. Andere Kaffeesorten
sind schwieriger zu handhaben. Kaffees aus Sumatra beispielsweise sind sehr körperreich,
besitzen aber nur relativ wenig Säure. Bei einer stärkeren Röstung
geht die Säure verloren, während das Aroma eher süsslich wird.
Länderröstungen
bestehen im Gegensatz zum ansonsten angebotenen
Kaffee nur aus Bohnen eines Anbaulandes. Dadurch erhält der Kaffee einen
stärkeren Charakter als nomale Mischungen. Allerdings kann der Geschmack
einer Länderröstung auch schon mal schwanken - je nach Ernte im betreffenden
Land.
Kaffeeanbau in Afrika - Ruanda
In Äquatornähe wachsen die
Kaffeebäume sehr schnell. Daher zeigt die Bohne einen vollen, fast fetten
Körper, aber nur wenig Säure; das ergibt einen runden, weichen Geschmack.
Ein bekömmlicher, aber kein aufregender Kaffee. Ruanda liefert keine Bohnen
der Spitzenqualität, trotzdem ist dieser Kaffee sehr gut - "grasig",
weich und mild im Geschmack, aber dennoch vollmundig.
Kaffee Marken |
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Bristot |
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Casa del Cafe |
Coffea |
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New York |
Segafredo |
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wird in Piacenza
Kaffee geröstet. |
Vielseitiges Familienunter-nehmen (Rock, Confiserie, Kaffee) aus Siena. |
Kleine Rösterei in Pistoia, Testsieger im Feinschmecker Magazin. |
Weltweit operierender Markführer in der Gastronomie. |
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