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Latte, Macciato, löslicher, Kaffeelexikon, Longberry
Länderröstungen
- Kaffeemischungen - Röstung - Röstgrade Helle
oder dunkle Röstung. Länderröstung oder Mischung. Je dunkler
die Röstung, desto geringer ist die Qualität, und je stärker, um
so mehr verliert sich der Charakter der Bohnen.
Folgende Bezeichnungen
sind für die unterschiedlichen Röstgrade üblich: Helle Röstung
= blasse oder Zimt - Röstung Mittlere Röstung = amerikanische Röstung,
Frühstücksröstung Starke Röstung = helle französische
Röstung, Wiener Röstung Doppelte Röstung = Continental - Röstung,
französische Röstung Italienische Röstung
= Espresso - Röstung
Kaffeemischungen
Es spricht nichts dagegen, hell und dunkel geröstete Kaffees zu mischen.
Es sollte aber bedacht werden, dass bestimmte Röstgrade für manche Kaffeesorten
nicht geeignet sind und dass die eine oder andere Kaffeesorte zu bestimmten Tages-
und Nachtzeiten vorzuziehen ist.
So
wäre es Verschwendung, einen äthiopischen Kaffee stark zu rösten,
weil er dadurch die Ursprünglichkeit seines Charakters verlieren würde.
Ebenso wäre es schade, Yauko Selecto oder Kona - Kaffee einer dunklen Röstung
zu unterziehen, denn sie würden ihr klassisches Aroma einbüssen. Andere
Qualitätsbohnen dagegen profitieren von einer starken Röstung und erhalten
dadurch eine neue, interessante Note. Mexikanischer Kaffee beispielsweise schmeckt
aufregend süss, wenn er stark geröstet wird. Einige
Kaffeesorten, zum Beispiel der guatemaltekische Antigua, bewahren trotz starker
Röstung ihre feine Säure und ihr fruchtiges Aroma. Andere Kaffeesorten
sind schwieriger zu handhaben. Kaffees aus Sumatra beispielsweise sind sehr körperreich,
besitzen aber nur relativ wenig Säure. Bei einer stärkeren Röstung
geht die Säure verloren, während das Aroma eher süsslich wird.
Länderröstungen
bestehen im Gegensatz zum ansonsten angebotenen
Kaffee nur aus Bohnen eines Anbaulandes. Dadurch erhält der Kaffee einen
stärkeren Charakter als nomale Mischungen. Allerdings kann der Geschmack
einer Länderröstung auch schon mal schwanken - je nach Ernte im betreffenden
Land.
Latte
Macchiato (italienisch gefleckte Milch)
Eine dreistufige Cappuccino Variante:
Serviert im Glas, unten die Milch, in der Mitte der Kaffee und obendrauf kühler
Milchschaum in drei Schichten, die nicht ineinander verlaufen sollten und daher
in einer bestimmten Reihenfolge eingegossen werden müssen. Die unterste Schicht
bildet warme Milch. Danach wird die oberste Schicht, der Milchschaum, hinzugefügt.
Abschließend wird ein Espresso durch den Milchschaum hindurch eingegossen.
Da die Milch eine höhere Dichte hat als der heiße Espresso, bleibt
dieser über der Milch. . Grundlage ist immer Espressokaffee. Das kann ein Doppio
sein, oder ein Lungo,
oder auch ein doppelter Lungo, ganz nach Geschmack und Tassengrösse. Die
ist übrigens deutlich grösser als beim Cappuccino, aber nicht ganz so
gross wie beim Café au Lait. Auf den Kaffee wird heisse Milch gegossen,
mit ein wenig Milchschaum obendrauf.
Latte
macchiato (italienisch gefleckte Milch) ist ein beliebtes Heißgetränk
aus Milch und Espresso, das dem Milchkaffee ähnelt, aber in der Regel mehr
Milch enthält. Ursprünglich wurde es in Italien für Kinder zubereitet,
damit sie wie die Erwachsenen Kaffee trinken können, ohne zu viel Koffein
einzunehmen. Mittlerweile ist es in Mitteleuropa auch bei Erwachsenen beliebt.
Dem Duden zufolge kann man sowohl "der Latte macchiato" als auch "die
Latte macchiato" sagen. Der Genus des italienischen Wortes il latte ist jedoch
männlich.
Latte
- Lungo - Kaffee Spezialitäten
Seit dem Einzug der Coffee Shops
in Deutschland dürften zumindest einige der im Nachfolgenden aufgeführten
Kaffeespezialitäten inzwischen ein Begriff sein:
Café
au lait Basis ist entweder ein verlängerter Espresso, ein doppelter
Espresso oder ein Filterkaffee mit viel heißer, manchmal auch geschäumter
Milch. Serviert wird der Café au lait im typischen Bol, einem voluminösen
konischen Trinkgefäß ohne Henkelgriff. Café
cortado Er besteht aus einem kleinen starken Kaffee oder Espresso und
wird mit ganz wenig heißer Milch, auch gesüßt, aufgefüllt.
Angeboten wird der Café cortado in einer kleinen Espressotasse oder einem
kleinen Glas.
Café Crème/Schümli
Der grosse bei den Schweizern. Der Volksmund sagt auch gern 'Schümli' zu dieser Kaffee-Varietät.
Der Café Crème oder Schümli wird aus Bohnenkaffee hergestellt. Der Röstkaffee ist deutlich heller als beim Espresso. Für jede Tasse wird der Kaffee frisch gemahlen und einzeln unter Druck gebrüht. Durch diese Art der Zubereitung hat jede Tasse eine gleichmäßige Creme, daher auch die Bezeichnung Schümli (gleich kleiner Schaum). Was in Deutschland (noch) der Filterkaffee ist, ist in der Schweiz der Café Crème. Aufgebrüht nach der Espressomethode kommt hier allerdings sehr viel mehr Wasser zum Einsatz. Aufgrund der so entstehenden hellen Crema sagt der Volksmund auch gern 'Schümli' zu dieser Kaffee-Varietät. Typische Röstungen für diese Zubereitungsart sind eher hell, aber auch mittlere Röstgrade können sehr lecker sein. Ungeeignet dafür sind dunkle Röstungen, wie sie in Süditalien oft hergestellt werden.
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Caffè
correto Ein Espresso wird mit einem Schuss Grappa, Weinbrand oder Likör
korrigiert. Caffè
corto Der Espresso mit dem Zusatz corto entspricht dem Ristretto
in Geschmack und Flüssigkeitsmenge. Caffè
doppio Das ist ein doppelter Espresso, der in einer entsprechend größeren
Tasse serviert wird. Café
fouetté Dieses ist ein kalter, stark aufgebrühter, gesüßter
Filterkaffee mit einer Sahnehaube gekrönt, die mit Rum beträufelt und
mit Mandeln verziert wird. Café
frappé Hierbei handelt es sich um halb gefrorenen Kaffee, dem
noch diverse Aromen zugeführt werden können. Caffè
latte Ursprünglich besteht er aus einem kräftigen Espresso,
zumeist doppelter Menge, der mit einer größeren Portion heißer
Milch mit wenig oder keinem Schaum verlängert wird. Angeboten wird er in
einem hohen Glas und in einer großen Tasse. In der amerikanischen Version
wird er mit deutlich mehr Milchschaum serviert und gern mit Sirup verschiedenster
Geschmacksrichtungen wie Haselnuss, Vanille oder Karamell verfeinert. Caffè
lungo Ein Caffè mit dem Zusatz lungo ist ein Espresso,
der mit mehr Wasser zubereitet wird und damit etwas weniger kräftig ist. Caffè
macchiato Auf einen Espresso wird ein Schuss heiße geschäumte
Milch gegeben. Das leicht gefleckte Aussehen des Getränks ist der Grund für
die Bezeichnung macchiato. Der kleine Kräftige mit dem Tupfer
Milch wird in einer Espresso-Tasse oder in einem kleinen Glas serviert.
Moccamühle
Caffè mocca (mocha, moca) In einem hohen Glas oder einem großen
Becher wird ein Getränk aus einem Drittel Espresso, einem Drittel Kakao oder
ein bis zwei Esslöffeln Schokoladensirup sowie einem Drittel heißer,
geschäumter Milch zubereitet. Etwas Schlagsahne als Häubchen ist erlaubt.
Caffè
ristretto Der Ristretto ist der kleinste Vertreter aus der Espresso-Familie.
Er wird mit der gleichen Portion gemahlenem Espressokaffee aufgebrüht wie
der klassische Espresso, hat aber nur die halbe Flüssigkeitsmenge. Das Getränk
ist besonders stark, sehr geschmackvoll und aromatisch.
Cappuccino
Der echte Cappuccino besteht aus Espresso, heißer Milch und Milchschaum.
Er wird in einer großen konischen Tasse ausgeschenkt und besteht aus einer
Getränkemenge von 120 bis 200 ml. Häufig wird etwas Kakaopulver auf
die Milchschaumhaube gestäubt.
Eiskaffee Ein
bis zwei Kugeln Vanilleeis werden in ein schlankes Glas gefüllt. Kalter Espressokaffee
wird darüber gegossen. Abschließend wird der Eiskaffee mit geschlagener
Sahne und Schokoraspeln dekoriert. Espresso Der
normale Espresso wird aus etwa 7 g fein gemahlenem Espressokaffee
gemacht. 50 bis 60 ml Flüssigkeit sind optimal. Serviert wird er in einer
kleinen konischen Tasse aus dickem Porzellan. Markenzeichen des Espresso ist die
goldfarbige, fein melierte Crema, die das Getränk krönt. Nach Belieben
wird Zucker auf die Crema gestreut. Espresso
con panna
Das ist ein klassischer Espresso, der mit einer Haube von
geschlagener Sahne serviert wird.
Legenden
Da
die Geschichte des Kaffees vor dem Jahr 1500 sehr vage ist und handfeste Daten
fehlen, umranken reich ausgeschmückte Erzählungen die Ursprünge
des Kaffees. Das Grundmotiv dieser Legenden ist die Entdeckung und Nutzung der
anregenden Wirkung des Kaffees.
In
der Legende, die der Maronitenmönch Faustus Naironus Banesius,
ein gebürtiger Syrer, 1671 aufzeichnet, wird der Kaffee durch das auffällige
Verhalten einer Viehherde entdeckt. Hirten aus Kaffa im Lande Abessinien beklagten
sich bei den Mönchen eines nahe gelegenen Klosters, dass ihre Tiere bis nachts
keine Ruhe finden würden und überhaupt keine Müdigkeit zeigten.
An der Stelle, wo die Tiere grasten, fanden die Mönche eine dunkelgrüne
Pflanze, die grüne, gelbe und rote kirschenartige Früchte trug, von
denen die Tiere geknabbert hatten. Die Mönche bereiteten sich daraus einen
Aufguss zu und siehe, ohne das geringste Bedürfnis nach Schlaf konnten sie
nun nachts wachen, beten oder angeregte Unterhaltungen führen. Eine
andere Geschichte bemüht den großen Propheten Mohammed.
Orientalische Märchenerzähler berichten, dass dem todkrank und ermattet
danieder liegenden Propheten der Erzengel Gabriel erschien mit einer Schale dampfender,
dunkler Flüssigkeit. Nach dem Genuss des Getränks gesundete Mohammed
unvermittelt, gewann seine Lebensgeister wieder und konnte mit dieser himmlischen
Stärkung ein riesiges islamisches Reich zusammenführen, wie es die Welt
bis dahin noch nicht gesehen hatte. Eine
weitere Sage rankt sich um einen jungen Derwisch
namens Omar. Verleumdet und unschuldig verurteilt wurde er mit seinen Gefährten
in eine abgelegene Steinwüste verbannt. Halb verhungert und am Ende seiner
Kräfte probierte er von den Früchten eines ihm unbekannten Strauches.
Wie durch ein Wunder genesen kehrte er in die Stadt zurück und brachte Kunde
von der magischen Frucht. Alle wollten nun von dieser Frucht kosten und Omar wurde
mit Ehren überhäuft und der Kalif schenkte ihm sogar einen Palast.
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Leipzig - Caffee Zum Arabischen Coffee Baum
Deutschland, Leipzig
Zum Arabischen Coffee Baum in Leipzig - zweitältester Kaffeetempel Europas
Es ist ein im Originalbau erhaltener Kaffeetempel, in dem seit dem Jahr 1720 Kaffee ausgeschänkt worden ist. Die Gaststätte im Erdgeschoss ist die nach dem Café Procope in Paris älteste, bis heute durchgängig betriebene Kaffeeschänke Europas. Allerdings war die Gaststätte nie eine reine |

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Kaffeeschänke, sondern die erste Wirtin Johanna Elisabeth Lehmann servierte schon neben den üblichen Heissgetränken Kaffee, Tee und Schokolade auch Wein, Likör und warmen Imbiss.
In den städtischen Ratsbüchern taucht das Haus am Barfüsser Thor" zum ersten Mal 1556 auf. 1718/19 erhielt das barocke Bürgerhaus auf alten Grundmauern in etwa seine heutige Gestalt. Auch die berühmte Portalplastik über der Eingangstür mit dem prächtig aufgeputzten Osmanen mit der grossen Kanne, dem von einem kleinen Amor ein Schälchen Heessen" gereicht wird, stammt aus dieser Zeit und hat als Gewerbezeichen und Namensgeber gedient.
In seiner fast 300jährigen Geschichte ging eine illustre Gesellschaft in diesem Haus ein und aus. Man lebte, liebte, arbeitete, feierte, ass und trank in seinen Mauern. Zeitweise waren bis zu 80 Personen im Haus ansässig. Schriftsteller, Poeten, und Musiker wohnten in ihm oder hielten sich in den Gasträumen auf. Später waren studentische Verbindungen im Haus und noch viel später residierten zeitweise Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit unter dem diskreten Firmennamen VEB Mikroelektronik im 2. Stock.
Heute, wo zum ersten Mal in seiner Geschichte das ganze Gebäude öffentlich zugänglich ist, können im Haus Zum Arabischen Coffe Baum" Besucher in historischen Gastzimmern speisen. Mehrere Cafés erwarten den Kaffeegeniesser und in den 15 Ausstellungsräumen des Stadtgeschichtlichen Museums laden Hunderte von Exponaten zum Thema 300 Jahre Sächsische Kaffeekulturgeschichte" zum Besuch.
Adresse: Das Museum Zum Arabischen Coffe Baum" in Leipzig, Kleine Fleischergasse 4, ist täglich geöffnet von 10.00 bis 19.00 Uhr. Nähere Einzelheiten können über die Telefonnummer 0341 96 51 30 erfragt werden. |
Löslicher
Kaffee Instantkaffee ( englisch instant
coffee) ist ein koffeinhaltiges, wasserlösliches Getränkepulver.
Durch Aufgießen dieses Pulvers mit Wasser entsteht so wieder normaler
Kaffee
Löslicher Kaffee, lösliche Kaffeegetränke und die
Verarbeitungsstufen Zubereitung von löslichem Kaffee Löslicher Kaffee,
der in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts zur Marktreife entwickelt wurde
und sich durch schnelle Zubereitung, Haltbarkeit und vielseitige Anwendungsmöglichkeiten
auszeichnet, trägt zur Bereicherung des Kaffee-Angebotes bei. Löslicher
Kaffee darf keine Zusätze enthalten und besteht zu 100 % aus reinem Kaffee.
Die
frisch gerösteten Bohnen werden noch einmal gründlich gereinigt, schonend
gemahlen und dann, ähnlich der Zubereitung zu Hause, aufgebrüht.
Durch heißes Wasser werden alle wertvollen Kaffeeinhaltsstoffe herausgelöst.
So entsteht ein sehr kräftiger, dickflüssiger Kaffee-Aufguss, genauer
gesagt ein Kaffee-Extrakt, der zur Qualitätserhaltung sofort gekühlt
wird. Der Kaffeesatz wird entfernt und umweltfreundlich zur Energieversorgung
verwendet. Durch die Trocknung
wird der Kaffee-Extrakt konzentriert. Dies geschieht durch Hitze beim Sprühtrocknen
oder Kälte, dem Gefriertrocknen. Am Ende beider Produktionsverfahren steht
ein lösliches Kaffeeprodukt mit dem vollen Kaffeearoma, das mit oder ohne
Koffein angeboten wird. Auch vom
löslichen Kaffee müssen Sauerstoff und Feuchtigkeit ferngehalten werden.
Die geeigneten Verpackungen schützen vor diesen Einflüssen. Sie sollen
aber auch den Handhabungsvorstellungen von Anbietern sowie Verbrauchern genügen.
Gleichzeitig stellen sie ein Vermarktungsinstrument dar. Der für den Endverbraucher
bestimmte lösliche Kaffee wird auf leistungsfähigen Verpackungsstraßen
üblicherweise in Gläsern mit Schraubverschlüssen abgepackt. Für
den Automatenbetrieb wird das Produkt auch in Beuteln abgefüllt. Kleine Tuben
sowie Portionspackungen ergänzen die Angebotspalette. In original verschlossenen
Packungen hat löslicher Kaffee eine Haltbarkeit von 18 Monaten und mehr.
Ein geöffnetes Glas sollte vom Konsumenten aber zügig innerhalb weniger
Wochen aufgebraucht werden.
Neue und innovative Produkte, die sich generell
an die Liebhaber von löslichen Kaffeegetränken und zielgruppengerecht
an die Konsumenten der jüngeren Generation richten, beleben derzeit den löslichen
Kaffeemarkt in der Bundesrepublik Deutschland. Diese löslichen Kaffeegetränke
sind spezielle Mischungen von Kaffee-Extrakt, Milchpulver und anderen Zutaten
wie z.B. Aromen und werden als Ein-Tassen-Produkt oder in Dosen für mehrere
Portionen am Markt angeboten. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Produkten wie
Cappuccino, Eiskaffee, Café au lait und aromatisierte Mischungen. Klassische
Sprühtrocknung Hierbei wird das Kaffeekonzentrat unter Druck durch
Düsen in einem Trockenturm versprüht und fein zerstäubt. Die Tröpfchen
werden mit heißer Luft verwirbelt und im Heißluftstrom schonend getrocknet.
Dabei verdunstet das Wasser, und es entstehen winzige Hohlkügelchen
aus reinem Kaffee, die beim Fallen abkühlen und im unteren Teil des Turmes
aufgefangen werden. Agglomeration
zur Produktverbesserung Eine Weiterentwicklung dieser Methode stellt
die Agglomeration dar. Die Kaffeepartikel werden nach dem Sprühtrocknen noch
einmal kurz mit Wasserdampf befeuchtet, so dass jeweils mehrere Partikel zusammenhaften
und die typischen Kaffeekörnchen des löslichen Kaffees entstehen. Der
agglomerierte lösliche Kaffee bietet vor allem einen Vorteil: Bei der späteren
Zubereitung ist der Kaffee noch schneller löslich. Gefriertrocknung Röstkaffee
auf dem Kühlsieb Die Methode der Gefriertrocknung ist das modernste und produktschonendste
Verfahren, löslichen Kaffee haltbar zu machen. Hierbei macht sich die Technik
ein Phänomen zunutze, das auch in der Natur zu beobachten ist: Bei strenger
Kälte kann gefrorenes Wasser buchstäblich wegfrieren, das heißt,
dass es ohne sich vorher zu verflüssigen vom festen Zustand (Eis) direkt
in den gasförmigen, in Dampf, übergeht. Die
typische Struktur von sprühgetrocknetem (links), agglomeriertem (Mitte),
und gefriergetrocknetem Kaffee (rechts) Bei der Gefriertrocknung wird der
heiße und flüssige Kaffeeauszug sekundenschnell bei Temperaturen zwischen
minus 40 und 50° C tiefgefroren. Anschließend wird er zerkleinert und
vermahlen. Die Kaffee-Eisstücke werden in eine Kälteanlage, die Gefriertrocknungskammern,
gebracht. Im Hochvakuum sowie unter allmählicher Erwärmung verdampft
dann das Wasser, das noch im Kaffeekonzentrat vorhanden ist. Zurück bleiben
feste, trockene Kaffeepartikel, in denen Aroma und Geschmack unter festem Verschluss
gehalten werden. Auf dem deutschen Markt werden heute vorwiegend gefriergetrocknete
Produkte angeboten.
Löslicher Kaffee - Koffein
Die medizinisch-wissenschaftliche Bedeutung von Kaffee wird deutlich,
Wenn man die Fülle seiner über 1000 unterschiedlichen Inhaltstoffe betrachtet. Koffein, Vitamin B, Mineralstoffe, verschiedene Säuren, Phenole und Antioxidantien sind die bekanntesten und inzwischen am besten dokumentierten. Dementsprechend vielfältig ist die Wirkung des Kaffees auf den menschlichen Körper.
Am Beispiel von Koffein lässt sich ablesen, wie ein Wirkstoff verschiedenste Körperfunktionen beeinflusst. Wobei man immer im Hinterkopf behalten sollte, dass gerade die Kombination der einzelnen Substanzen in ihrer Synergie die Gesamtwirkung ausmachen. Ein Wirkstoff allein ist in der Pflanzenheilkunde (Phythopharmakologie) und Ernährungsphysiologie häufig nicht entscheidend, sondern vielmehr sein Zusammenspiel mit anderen. Und ganz nebenbei wird so auch verständlich, warum synthetische Monopräparate und einzeln angereicherte Wirkstoffe in "functional food"-Produkten weniger gut bis gar nicht wirken.
Kaffee ist ein durchaus den ganzen Stoffwechsel positiv beeinflussendes Lebensmittel und wahrlich ein "genussvoller Starter am Morgen". Koffein bewirkt: Im Gehirn eine Steigerung der Vigilanz, also der Wachheit und Aufmerksamkeit, unterdrückt aufkommende Müdigkeit und fördert den Gedankenfluss.
Am Herzen erweitert es die Herzkranzgefässe, die den Herzmuskel mit Blut versorgen, das bedeutet das Herz kann kräftiger und schneller schlagen. An der Muskulatur der Lungenbronchien führt es, ähnlich dem Asthma-Medikament Theophyllin, zu einer Entspannung und Erweiterung des Luft führenden Lungengewebes, Fachbegriff: Spasmolyse
An den Nieren wirkt es harntreibend, das ist besonders deutlich zu spüren, wenn man zusätzlich Wasser oder andere Flüssigkeiten zu sich nimmt. Und neuste Untersuchungen belegen den Effekt, dass das Hormon Cholezystokinin ausgeschüttet wird, das die Gallenblase entleert und somit die Fettverdauung fördert, aber offenbar auch vor Gallensteinen schützt.
Wussten Sie schon: Die Magenbeschwerden nach Kaffeegenuss werden gar nicht durch Koffein ausgelöst. Zahlreiche Untersuchungen sollten klären, in wie weit Koffein eine magenreizende Wirkung, unter anderem bei empfindlichen Menschen, habe. Ergebnis: Nicht das Koffein, sondern die Säuren sind verantwortlich für die magenreizende Wirkung. Diese Säuren aber lassen sich durch möglichst langsame Röstung deutlich verringern. Während italienischer Espresso in aller Ruhe (bis zu 24 Minuten) nach traditionellen Verfahren (Trommelröstung) geröstet wird, sind die meisten heute angebotenen Kaffeesorten Ergebnis einer Art Schockröstung (3-5 Minuten in Heissluft). Und so kann es nicht verwundern, das diese Kaffees erheblich mehr Säure enthalten und eine entsprechende Wirkung auf den Magen entfalten. Überlegen Sie mal: Klassischer 'Supermarktkaffee' kostet heute nicht mehr Geld als vor 15 Jahren. Das Geld aber ist in dieser Zeitpanne weniger wert geworden (Inflation). Durch die modernen Röstverfahren ist die Herstellung zwar billiger geworden, der Kaffee hat aber leider auch stark in der Qualität nachgelassen.

Longberry - Anbaugebiet Äthiopien
Die Urheimat des Arabia-Kaffees ist Äthiopien und benannt wurde er nach der
äthiopischen Provinz Kaffa. Heute ist Äthiopien ein wichtiges Kaffee-Erzeugerland
und von allen afrikanischen Staaten der Hauptexporteur von Arabica-Bohnen. Äthiopische
Qualitätskaffees sind unverwechselbar im Geschmack und zählen zu den
besten der Welt. Etwa 50% der Kaffeeproduktion werden in Höhenlagen um 1500
m angebaut.
Luz- Spezialitäten Kaffee
Seit dem Einzug der Coffee Shops in Deutschland dürften zumindest einige der im Nachfolgenden aufgeführten Kaffeespezialitäten inzwischen ein Begriff sein: |
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Café au lait
Basis ist entweder ein verlängerter Espresso, ein doppelter Espresso oder ein Filterkaffee mit viel heißer, manchmal auch geschäumter Milch. Serviert wird der Café au lait im typischen Bol, einem voluminösen konischen Trinkgefäß ohne Henkelgriff.
Nicht nur Franzosen mögen ihren Kaffee so!
Die Zubereitungsarten variieren je nach Geschmack und Grösse des verwendeten Trinkgefässes. Immer mit dabei ist sehr viel heisser, meist nur ein wenig aufgeschäumte Milch.
Diese wird über einen verlängerten Espresso (Lungo), einen doppelten Espresso oder auch mal über starken Filterkaffee gegeben - et voila: Schon sind Sie in Frankreich. Serviert wird im typischen Bol, einer grossen, konischen Schale ohne Griff (in der Schweiz auch besser bekannt als 'Chacheli'). |
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Café cortado
Er besteht aus einem kleinen starken Kaffee oder Espresso und wird mit ganz wenig heißer Milch, auch gesüßt, aufgefüllt. Angeboten wird der Café cortado in einer kleinen Espressotasse oder einem kleinen Glas. |
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Café Crème/Schümli
Der grosse bei den Schweizern. Der Volksmund sagt auch gern 'Schümli' zu dieser Kaffee-Varietät.
Der Café Crème oder Schümli wird aus Bohnenkaffee hergestellt. Der Röstkaffee ist deutlich heller als beim Espresso. Für jede Tasse wird der Kaffee frisch gemahlen und einzeln unter Druck gebrüht. Durch diese Art der Zubereitung hat jede Tasse eine gleichmäßige Creme, daher auch die Bezeichnung Schümli (gleich kleiner Schaum). Was in Deutschland (noch) der Filterkaffee ist, ist in der Schweiz der Café Crème. Aufgebrüht nach der Espressomethode kommt hier allerdings sehr viel mehr Wasser zum Einsatz. Aufgrund der so entstehenden hellen Crema sagt der Volksmund auch gern 'Schümli' zu dieser Kaffee-Varietät. Typische Röstungen für diese Zubereitungsart sind eher hell, aber auch mittlere Röstgrade können sehr lecker sein. Ungeeignet dafür sind dunkle Röstungen, wie sie in Süditalien oft hergestellt werden.
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Caffè correto
Ein Espresso wird mit einem Schuss Grappa, Weinbrand oder Likör korrigiert.
Espresso mit einem Spritzer Grappa, oder zwei... Espressoliebhaber haben festgestellt, dass sich ein guter Espresso mit einem Schuss Grappa, Weinbrand oder auch Likör durchaus verbessern lässt.
Gerade die Italiener mögen Ihn, den korrigierten Espresso, dann allerdings meist in der Version mit Grappa. Dabei lassen sich verschiedene Trinkarten feststellen. Die einen mischen Espresso und Grappa, andere wiederum trinken erst den Espresso und schütten dann den Grappa in die noch warme Espressotasse, an deren Rändern noch etwas Crema übriggeblieben ist. |
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Caffè corto
Der Espresso mit dem Zusatz corto entspricht dem Ristretto in Geschmack und Flüssigkeitsmenge. |
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Caffè doppio
Das ist ein doppelter Espresso, der in einer entsprechend größeren Tasse serviert wird. 100 bis 150 ml Espresso (also 2 Espressi) in einer etwas grösseren Tasse serviert. Dabei wird in der Gastronomie gerne mal 'geschummelt'. Statt zwei Portionen Kaffemehl kommt dann nur eine zum Einsatz, dafür aber doppelt so viel Wasser. Das ist dann aber eher ein Lungo als ein Doppio.
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Café fouetté
Dieses ist ein kalter, stark aufgebrühter, gesüßter Filterkaffee mit einer Sahnehaube gekrönt, die mit Rum beträufelt und mit Mandeln verziert wird. |
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Café frappé
Hierbei handelt es sich um halb gefrorenen Kaffee, dem noch diverse Aromen zugeführt werden können. |
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Caffè latte
Die italienische Variante zum Café au Lait
Ursprünglich besteht er aus einem kräftigen Espresso, zumeist doppelter Menge, der mit einer größeren Portion heißer Milch mit wenig oder keinem Schaum verlängert wird. Angeboten wird er in einem hohen Glas und in einer großen Tasse. In der amerikanischen Version wird er mit deutlich mehr Milchschaum serviert und gern mit Sirup verschiedenster Geschmacksrichtungen wie Haselnuss, Vanille oder Karamell verfeinert.
Beim Caffè Latte ist die Grundlage immer Espressokaffee. Das kann ein Doppio sein, oder ein Lungo, oder auch ein doppelter Lungo, ganz nach Geschmack und Tassengrösse. Die ist übrigens deutlich grösser als beim Cappuccino, aber nicht ganz so gross wie beim Café au Lait. Auf den Kaffee wird heisse Milch gegossen, mit ein wenig Milchschaum obendrauf.
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Caffè lungo
Der verlängerte Espresso
Ein Caffè mit dem Zusatz lungo ist ein Espresso, der mit mehr Wasser zubereitet wird und damit etwas weniger kräftig ist.
Beim Lungo wird einfach mehr Wasser durch eine Portion Kaffeepulver geschickt. Nicht so viel wie bei einem Café Crème, aber einiges mehr als bei einem Espresso.
Der so gestreckte Kaffee schmeckt ganz anders, als wenn man auf einen klassischen Espresso einfach heisses Wasser als Verlängerung giessen würde.
Aber Achtung: Zu lange Brühzeiten lassen den Kaffee bitter werden.
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Caffè macchiato - Der Mini-Cappuccino.
Espresso mit etwas geschäumter Milch darauf.
Auf einen Espresso wird ein Schuss heiße geschäumte Milch gegeben. Das leicht gefleckte Aussehen des Getränks ist der Grund für die Bezeichnung macchiato. Der kleine Kräftige mit dem Tupfer Milch wird in einer Espresso-Tasse oder in einem kleinen Glas serviert. Auf einen Espresso wird ein Schuss heisse, geschäumte Milch gegeben. Der kleine Kräftige mit dem Tupfer Milch wird in einer Espressotasse oder einem kleinen Glas serviert.
Sein geflecktes Aussehen gibt ihm seinen Namen: Macchiato. Sein geflecktes Aussehen gibt ihm seinen Namen. Auch wenn die Zutaten gleich sind, schmeckt ein Macchiato ganz anders als ein Cappuccino, nämlich wesentlich gehaltvoller und konzentrierter. Also eher Maxi als Mini.
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Moccamühle Caffè mocca (mocha, moca)
In einem hohen Glas oder einem großen Becher wird ein Getränk aus einem Drittel Espresso, einem Drittel Kakao oder ein bis zwei Esslöffeln Schokoladensirup sowie einem Drittel heißer, geschäumter Milch zubereitet. Etwas Schlagsahne als Häubchen ist erlaubt. |
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Caffè ristretto
Espresso gekürzt und noch stärker.
Der Ristretto ist der kleinste Vertreter aus der Espresso-Familie. Er wird mit der gleichen Portion gemahlenem Espressokaffee aufgebrüht wie der klassische Espresso, hat aber nur die halbe Flüssigkeitsmenge. Das Getränk ist besonders stark, sehr geschmackvoll und aromatisch. Je weiter südlich man in Italien ist, desto weniger Flüssigkeit kommt in die Espressotasse. Und wenn dann nur noch etwa halb soviel wie bei einem normalen Espresso drin ist, dann spricht man von Ristretto.
In der Regel verwendet man ca. 7 g gemahlenes Espressopulver, d.h. weniger Wasser (30 ml) mit gleichviel Pulver ergeben einen sehr starken Espresso. Deshalb ist der Ristretto sehr stark, enorm geschmacksvoll und aromatisch.
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Cappuccino
Ein Lungo mit heiss geschäumter Milch darüber und einem Hauch Kakaopulver.
Der echte Cappuccino besteht aus Espresso, heißer Milch und Milchschaum. Er wird in einer großen konischen Tasse ausgeschenkt und besteht aus einer Getränkemenge von 120 bis 200 ml. Häufig wird etwas Kakaopulver auf die Milchschaumhaube gestäubt.
Der echte Cappuccino besteht aus Espresso, heisser Milch und Milchschaum - und zwar zu etwa je einem Drittel in der Tasse. Diese sollte 150 - 200 ml fassen.
Oben auf den Milchschaum wird etwas (echter) Kakao gegeben. In der Weihnachtszeit gerne auch mal mit etwas Zimt vermischt.
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Cappuccino chiaro/scuro
Cappuccino mit weniger Espresso und mehr gekochter Milch oder mit mehr Espresso und weniger gekochter Milch |
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Cappuccino senza fiuma
Cappuccino ohne aufgeschäumte Milch
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Cappuccino freddo
Cappuccino kalt serviert |
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Eiskaffee
Ein bis zwei Kugeln Vanilleeis werden in ein schlankes Glas gefüllt. Kalter Espressokaffee wird darüber gegossen. Abschließend wird der Eiskaffee mit geschlagener Sahne und Schokoraspeln dekoriert. |
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Espresso
Espresso - Klein, heiss, schwarz, aber sanft
Der normale Espresso wird aus etwa 7 g fein gemahlenem Espressokaffee gemacht. 50 bis 60 ml Flüssigkeit sind optimal. Serviert wird er in einer kleinen konischen Tasse aus dickem Porzellan. Markenzeichen des Espresso ist die goldfarbige, fein melierte Crema, die das Getränk krönt. Nach Belieben wird Zucker auf die Crema gestreut.
92 bis 94°C heisses Wasser wird in etwa 25 Sekunden durch das Kaffeepulver gedrückt. 40 bis 50 ml Espresso tröpfeln in vorgewärmte Espresso-Tassen . Den perfekten Espresso erkennen Sie, wenn der Schaum meliert ist (zimt- oder nussfarbige Streifen). Je säurehaltiger ein
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Kaffee ist, desto mehr Zucker tut ihm (und dem Magen) gut. In Italien wird der kleine Schwarze einfach nur "un caffè" genannt.
Espresso - Geschichte - 100 Jahre Espresso
1580 gelangten die ersten Bohnen bis nach Venedig
1620 gründeten die Holländer ihre Plantagen in JAVA
1683 hinterliessen die aus Wien vertriebenen Türken eine Ladung Kaffeesäcke, und so entstand die europäische Kaffehaus-Tradition
1702 wurde in Paris das noch heute bestehende Café Le Procope eröffnet
1720 entstand in Venedig die als Caffè Florian berühmt gewordene Kultstätte
1901 erfand Luigi Bezzera in Mailand die Espressomaschine
1948 präsentiert Achille Gaggia die Ziehhebel-Maschine, die heute noch in ganz Süditalien im Gebrauch ist
1961 entwickelt Ernesto Valente die "Faema" mit elektrischer Druckpumpe, das heute allgemein gebräuchliche Espresso-Prinzip.
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Espresso con panna
Das ist ein klassischer Espresso, der mit einer Haube von geschlagener Sahne serviert wird. |
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Französischer Grog - Muss man denn immer Wasser zum Kaffeekochen nehmen? Starker Kaffee 250 ml, frisch aufgebrüht, mit 100 ml französischen Rotwein und einem Esslöffel Zucker. Ein starker (Filter)kaffee, frisch aufgebrüht mit französischem Rotwein und Zucker unter ständigem Rühren aufkochen, bis der Zucker aufgelöst ist. Dann den Kaffee beifügen und noch 2 - 3 Minuten köcheln lassen. In weiten Kaffeetassen oder Milchkaffeeschalen servieren. |
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Kapuziner
Cappucino auf Wiener Art.
Milch und Sahne obendrauf. Der Wiener liebt seinen verlängerten Espresso mit etwas heisser Milch drauf. Verziert mit Schokoraspeln. Zum Abschluss wird das Getränk mit einer satten Sahnehaube |
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| bedeckt und nach belieben mit Schokoraspeln verziert. |
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Kaffee Luz - Die wichtigste Zutat ist hier nicht der Kaffee. Nehmen Sie ein hohes Glas und einen langstieligen Löffel. Geben Sie 1 - 2 Stücke Würfelzucker hinen. Darauf giessen Sie etwa 4 cl Birnenträsch (Trester). Und zum Schluss das ganze mit schwachem, schwarzen Kaffee (Filter) auffüllen. Heiss servieren und geniessen. Das Mischungsverhältnis und die Glasgrösse laden natürlich zum Experimentieren ein. |
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