Schnelle Hotelsuche mit über 220.000 Datensätzen

Schnelle Hotelsuche
über 300.000 Datensätze



Wenn Berlin dann

***** City Spa Hotel
in Berlin Mitte

Schnelle Hotelsuche mit über 220.000 Datensätzen
Schnelle Hotelsuche
über 300.000 Datensätze



Hotel Martinihof
Münster


Agriturismo Formari
Stella Cilento
Kampanien

L e x i k a
 
Wein-Lexikon
Kaffee Lexikon
Kaffee-Lexikon
Tee-Lexikon
Tee-Lexikon
Zigarren-Lexikon
Zigarren-Lexikon
Früchte LexikonFrüchte Lexikon
Früchte-Lexikon
Gewürz Lexikon
Gewürz-Lexikon
REZEPTE Lexikon - ezepte von A bis Z mit vielen Bildern
Rezepte-Lexikon
Cocktail-Lexikon - viele Cocktails und Longdrinks von A - Z mit Bildern
Cocktail-Lexikon
Spirituosen-Lexikon
Spirituosenlexikon
Autokarten
Masematte
Vip Geburtstage
22.09.2009


HOTELS IN
Deutschland
Germany
Deutschland: PLZ Karte, Regionen, Bundesländer
Berlin Hamburg Köln
München Frankfurt,
Düsseldorf Hannover
Leipzig Dresden

Österreich / Austria
Regionen Österreich Austria
Wien Salzburg

Schweiz / Switzerland
Regionen Schweiz - Switzerland
Zürich


Holland / Nederlande
Regionen Holland Niederlande
Amsterdam

Ungarn / Hungary
Regionen in Ungarn / Hungary
Budapest


Auf dieser Seite: Kaffeeanbau, Uganda

Uganda - Kaffeeanbau in Afrika
Uganda ist eines der wichtigsten Anbauländer für Robusta-Kaffee. Die Arabica-Produktion macht 10% der Gesamternte aus. Die besten Bohnen werden im Nordosten, entlang der kenianischen Grenze, rund um Bugisu und den Mount Elgon, sowie im Westen rund um den Mount Ruwensori angebaut und sind im Januar oder Februar exportfertig. Die Kaffeeproduktion liegt derzeit bei 4,5 Mio. Sack à 60 kg. Ein grosses Problem stellen die fehlenden Transportwege zu den Häfen Mombasa in Kenja oder Daressalam in Tansania dar.

Uganda ist eines der wichtigsten Anbauländer für Robusta-Kaffee. Die Arabica-Produktion macht 10% der Gesamternte aus.



Unbehandelter Kaffee
Im Gegensatz zu unbehandeltem Kaffee wird behandelter Kaffee durch Entkoffeinieren oder Entzug von Reiz- und Bitterstoffen in den Umlauf gebracht.




Unwashed
"ungewaschener" Kaffee, d.h. per Trockenaufbereitung hergestellten Rohkaffee.



Urheimat des Arabia Kaffee
- Äthiopien - Kaffeeanbau in Afrika

Die Urheimat des Arabia-Kaffees ist Äthiopien und benannt wurde er nach der äthiopischen Provinz Kaffa. Heute ist Äthiopien ein wichtiges Kaffee-Erzeugerland und von allen afrikanischen Staaten der Hauptexporteur von Arabica-Bohnen. Äthiopische Qualitätskaffees sind unverwechselbar im Geschmack und zählen zu den besten der Welt. Etwa 50% der Kaffeeproduktion werden in Höhenlagen um 1500 m angebaut. Kaffee aus Harer, einem der höchstgelegenen Anbaugebiete überhaupt, wird in Shortberry und Longberry unterteilt, wobei letzterer die begehrtere Sorte ist. Der Longberry Harer ist weich, weinig, ausgesprochen würzig-kräftig mit feiner Säure - ein Kaffee von unvergleichlichem Aroma. Im Anbaugebiet Jima wird auf einer Höhe von 1200 m wildwachsender Kaffee geerntet, der als Lima und Babeka auf den Markt kommt.

Die wohl härtesten Bohnen sind die Yirgacheffies, die nach Japan und Europa ausgeführt werden. Die grösste Einzellieferung dieser Bohnen erhält die Rösterei Dallmayr aus Deutschland. Äthiopischer Kaffee ist nicht leicht zu beschreiben. Er sollte nicht zu stark geröstet werden, da er sonst seinen besonderen Charakter verliert. Guter Kaffee aus Äthiopien hält einen Vergleich mit feinen Kaffeesorten anderer Herkunft durchaus aus und für die Arabicas werden Höchstpreise erzielt. Ein Grossteil des Kaffees wird nach Deutschland, Frankreich, Japan und in die USA ausgeführt.

Die berühmteste Sorte heisst Harrar. Im Geburtsland der Kaffeepflanze wird auch heute noch ein besonderes Gewächs gezüchtet. Die Hochlandbohne hat zwar nur wenig Körper, überzeugt jedoch mit feinem Duft und einem dezenten Aroma, mit elegant austarierter Säure, die mitunter auch scharf wird. Die berühmteste Sorte heisst Harrar und wirkt manchmal spritzig und wild auf der Zunge.



Ursprünge
Alle Coffea-Arten haben ihren Ursprung in Afrika. Die am längsten bekannte wild wachsende Art ist der Arabica-Kaffee. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt im südwestlichen Hochland Äthiopiens sowie im angrenzenden Boma Plateau im Sudan. Dort gedeiht er als Unterwuchs in kühlen schattigen Wäldern in Höhenlagen zwischen 1.300 bis 1.800 m über NN. Andere Wildarten wachsen in der tropischen Regenwaldvegetation. So wurde wild wachsender Robusta-Kaffee 1889 im Kongo entdeckt. Aber auch in einigen anderen Regionen Westafrikas nahe des Äquators kommt er verstreut vor.

Kaffee als Kulturpflanze
Als Kulturpflanze ist Kaffee verhältnismäßig jung und damit nur wenige Generationen von seinen wild wachsenden Vorfahren entfernt. Angebaut wird Kaffee heute in der gesamten Subtropenzone der Erde sowie in tropischen Höhenlagen.

Arabica
Der erste systematische Kaffee-Anbau der Sorte Arabica wurde im 15. Jahrhundert in Terrassengärten im Südjemen betrieben. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts wurde die Monopolstellung der Araber beim Kaffee-Anbau durchbrochen und der Arabica-Kaffee verbreitete sich nach und nach über Sri Lanka, Java und Südamerika weltweit. Kultiviert wird die Sorte Arabica heute fast überall zwischen


Der erste systematische Kaffee-Anbau der Sorte Arabica wurde im 15. Jahrhundert
Erste bildliche Darstellung
des Kaffees.

In seinem Buch
„De Plantis Ägypti”,
1592, gab Prosper Alpinus die erste wissenschaftliche Beschreibung des Kaffees

dem 23. Grad nördlicher und 25. Grad südlicher Breite in Amerika, Afrika, Asien und Ozeanien. Die mengenmäßig wichtigsten Arabica-Produzenten sind Brasilien, Kolumbien, Guatemala, Mexiko und die übrigen Staaten Zentralamerikas.

Robusta
Da Robusta kälteempfindlicher als Arabica ist, beschränkt sich sein Anbau auf Gebiete zwischen dem 10. Breitengrad nördlich und südlich des Äquators. Oft sind die Kulturen auch im Flachland angelegt. Die ersten Plantagen mit Robusta-Pflanzen wurden um das Jahr 1900 auf Java (heute zu Indonesien gehörend) angelegt. In Ländern wie Vietnam, Indonesien, Uganda und der Elfenbeinküste werden die größten Robusta-Mengen produziert.

 

Ursprünge - Kaffee
Wie kam der Mensch eigentlich auf die Idee, Kaffee zu trinken?
Was ist Legende, was ist Fakt? Die Geschichte des Kaffees wird in diesem Kapitel aufgezeichnet und kann anschaulich nachvollzogen werden. Wahrscheinlich gibt es den Kaffeebaum schon seit der Urzeit. Die Kaffeepflanze war dem Menschen schon sehr früh bekannt. Allerdings dauerte es eine ganze Zeit bis mit durch Rösten veredeltem Kaffee Getränke hergestellt wurden.

Legenden
Da die Geschichte des Kaffees vor dem Jahr 1500 sehr vage ist und handfeste Daten fehlen, umranken reich ausgeschmückte Erzählungen die Ursprünge des Kaffees. Das Grundmotiv dieser Legenden ist die Entdeckung und Nutzung der anregenden Wirkung des Kaffees.

In der Legende, die der Maronitenmönch Faustus Naironus Banesius, ein gebürtiger Syrer, 1671 aufzeichnet, wird der Kaffee durch das auffällige Verhalten einer Viehherde entdeckt. Hirten aus Kaffa im Lande Abessinien beklagten sich bei den Mönchen eines nahe gelegenen Klosters, dass ihre Tiere bis nachts keine Ruhe finden würden und überhaupt keine Müdigkeit zeigten. An der Stelle, wo die Tiere grasten, fanden die Mönche eine dunkelgrüne Pflanze, die grüne, gelbe und rote kirschenartige Früchte trug, von denen die Tiere geknabbert hatten. Die Mönche bereiteten sich daraus einen Aufguss zu und siehe, ohne das geringste Bedürfnis nach Schlaf konnten sie nun nachts wachen, beten oder angeregte Unterhaltungen führen.

Eine andere Geschichte bemüht den großen Propheten Mohammed. Orientalische Märchenerzähler berichten, dass dem todkrank und ermattet danieder liegenden Propheten der Erzengel Gabriel erschien mit einer Schale dampfender, dunkler Flüssigkeit. Nach dem Genuss des Getränks gesundete Mohammed unvermittelt, gewann seine Lebensgeister wieder und konnte mit dieser himmlischen Stärkung ein riesiges islamisches Reich zusammenführen, wie es die Welt bis dahin noch nicht gesehen hatte.

Eine weitere Sage rankt sich um einen jungen Derwisch namens Omar. Verleumdet und unschuldig verurteilt wurde er mit seinen Gefährten in eine abgelegene Steinwüste verbannt. Halb verhungert und am Ende seiner Kräfte probierte er von den Früchten eines ihm unbekannten Strauches. Wie durch ein Wunder genesen kehrte er in die Stadt zurück und brachte Kunde von der magischen Frucht. Alle wollten nun von dieser Frucht kosten und Omar wurde mit Ehren überhäuft und der Kalif schenkte ihm sogar einen Palast.

Erste bildliche Darstellung
des Kaffees.


Alle Coffea-Arten haben ihren Ursprung in Afrika. Die am längsten bekannte wild wachsende Art ist der Arabica-Kaffee. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt im südwestlichen Hochland Äthiopiens sowie im angrenzenden Boma Plateau im Sudan.

Dort gedeiht er als Unterwuchs in kühlen schattigen Wäldern in Höhenlagen zwischen 1.300 bis 1.800 m über NN. Andere Wildarten wachsen in der tropischen Regenwaldvegetation.

So wurde wild wachsender Robusta-Kaffee 1889 im Kongo entdeckt. Aber auch in einigen anderen Regionen Westafrikas nahe des Äquators kommt er verstreut vor.
Alle Coffea-Arten haben ihren Ursprung in Afrika. Die am längsten bekannte wild wachsende Art ist der Arabica-Kaffee

Fakten
Der Kaffeebaum hat mit Sicherheit schon in Frühzeiten existiert, geblüht und Früchte getragen. Die Urheimat dürfte Äthiopien, dort das abessinische Hochland, vielleicht die Provinz Kaffa, gewesen sein. Die Annahme, dass die in dieser Region lebenden Menschen die Früchte des Baums gekannt haben, ist nicht von der Hand zu weisen. Eine Veredlung der Kaffeebohne durch den Röstprozess und die Zubereitung eines Getränks ist jedoch sehr unwahrscheinlich und lässt sich nicht nachweisen.

11. Jahrhundert
Das Heilmittel "Bunchum" wird zum ersten mal schriftlich erwähnt. Später wurde das daraus abgeleitete Wort "bunc" im Zusammenhang mit Kaffeeanbau gebraucht. Die Historiker streiten sich, ob dies als Beweis für die Bekanntheit des Kaffee schon zu dieser Zeit gelten kann. Anfang 11. Jahrhundert Von Ibn-Sina (Avicenna), einem Heilkundigen und Philosophen aus Arabien, stammt die erste schriftliche Erwähnung eines Heilmittels „Bunchum”, das aus dem Jemen kam. Dass rund 500 Jahre später die Bezeichnung „Bunc” für Kaffeeanbau und -bohne genutzt wurde, gilt einigen Historikern als Beweis, dass Avicenna schon den Kaffee gekannt haben könnte. Verwunderlich erscheint nur, dass über mehrere Jahrhunderte keine Hinweise auf das Produkt Kaffee auftauchten.

Das Heilmittel "Bunchum" wird zum ersten mal schriftlich erwähnt

Mitte 15. Jahrhundert
Ein arabisches Manuskript von 1587 belegt erstmals eindeutig Kaffekonsum in der arabischen Welt. Da dieses Manuskript ein etwa 100 Jahre älteres Manuskript zitiert ist also Kaffeekonsum seit Mitte des 15. Jahrhundert nachgewiesen.

Seit Mitte des 15. Jahrhunderts scheint Kaffee in Arabien getrunken worden zu sein. Dies geht aus einem berühmten arabischen Manuskript aus dem Jahr 1587 über den Kaffeeverbrauch hervor. Es stammt von Abd-al-Kafir und wird in der Pariser Nationalbibliothek aufbewahrt. Die Schrift basiert auf Aufzeichnungen eines Arabers namens Shihab-ad-Din, die gut 100 Jahre älter sein sollen, aber nicht mehr in schriftlicher Form vorliegen.

Ein anderer zeitgenössischer Bericht wird so interpretiert, dass der Scheich Gemaleddin, Mufti zu Aden, im Jahr 1454 in Jemen Kaffeekulturen anlegen ließ, für die der Samen oder die Pflanzen aus den abessinischen Bergen geholt worden waren.

2. Hälfte 15. Jahrhundert
In diesem Zeitabschnitt eroberte die Kaffeebohne über Mekka und Medina das arabische Großreich und gelangte beispielsweise im Jahr 1510 nach Kairo. Gerade die unzähligen Pilger, die das Heiligtum der Mohammedaner in Mekka besuchten, dürften die Kunde von dem neuen Getränk verbreitet haben.

16. Jahrhundert
Die arabisch-türkische Welt bezog ihre Kaffeebohnen fast ausschließlich aus dem Südjemen. Hauptausfuhrhäfen waren die Städte Mocha am Roten Meer und Jiddah, der Vorhafen Mekkas.

Anfang 16. Jahrhundert
Das Osmanische Reich war mit der Einverleibung des Kalifats Ägypten auf seinem Höhepunkt angelangt. Dies war zugleich auch ein Höhepunkt für die Ausbreitung des Kaffee, der überall im


Ältestes Transportmittel für den Kaffee war das Kamel. Eine Karawane bringt feinen "Mocha" zum Hafen.


Türkischer Kaffeeverkäufer

Osmanischen Reich getrunken wurde. Es entstanden in allen Winkeln Kaffehäuser, wo der Genuss dieses Getränks die Menschen zusammenbrachte.

1. Hälfte 16. Jahrhundert
Die Expansion des auf dem Höhepunkt seiner Macht stehenden Osmanenreiches trug den Kaffee in alle Winkel der beherrschten Gebiete. So spielte Kaffee sowohl in Arabien wie auch in Kleinasien, Syrien, Ägypten und im südöstlichen Europa eine zunehmend wichtige Rolle. Überall entstanden Kaffeehäuser, in denen man sich dem öffentlichen Genuss des Getränks hingeben konnte.

1510
In diesem Jahr gelangte die Kaffeebohne erstmals nach Kairo. Ausserdem eroberte der Kaffe langsam das arabische Grossreich.

1511
Ein Zeichen für die Popularität des Kaffeegenusses in Arabien war, dass Anfang des 16. Jahrhunderts ein großer Streit über die Nützlichkeit oder Schädlichkeit des Kaffeetrinkens entbrannte. Dieser politisch-religiös motivierte Kampf führte 1511 zur Schließung der Kaffeeschänken in Mekka durch Khair-Beg, dem Statthalter des ägyptischen Sultans. Er wollte Neuerungen durchführen und wurde deshalb vom Volk verspottet. Seine Nachforschungen ergaben, dass es immer die Kaffeetrinker waren, die diese „Scherze” über ihn unter das Volk brachten. Außerdem soll er jeglichem Sinnesgenuss abhold gewesen sein. Der Sultan von Ägypten hob dieses Verbot jedoch zur Freude der Kaffeetrinker wieder auf.

1511
Der wohl erste Streit über Sinn und Unsinn des Kaffeekonsums wurde in Arabien ausgetragen, nachdem ein politischer Funktionär feststellte, dass Kaffeetrinker über ihn Scherzten. Es kam kurzfristig zur Schliessung aller Kaffeschänken. Der Sultan von Ägypten hob die Schliessungen aber bald wieder auf.

1517
Von nun an sollten die Türken über einen Zeitraum von rund 100 Jahren die Ausbreitung des Kaffees zu ihrer Sache machen. Sultan Selim I., Herrscher über das Osmanische Reich, hatte sich Syrien, Jemen und Ägypten einverleibt. Im Jahre 1517 war die letzte Bastion, das Kalifat Kairo, gefallen. Mekka und Medina kamen zum gleichen Zeitpunkt unter türkische Herrschaft.

1530/1532
Es wurden die ersten Kaffeehäuser in Damaskus und Aleppo, zwei städtischen Siedlungen in Syrien, eröffnet.

1554
Die beiden Kaufleute Hakim von Aleppo und Dschems von Damaskus gründeten das erste Kaffeehaus auf europäischem Boden in Konstantinopel.

1592
Die erste detaillierte Zeichnung und Beschreibung der Kaffeepflanze und -frucht wird vom Italienischen Arzt Prosper Alpinus erstellt.


1582
Der Augsburger Medicus Leonhart Rauwolf bereiste in den Jahren 1573 - 1576 den Vorderen Orient und lernte in Aleppo den Kaffee kennen. In seinem Reisebericht aus dem Jahr 1582 beschreibt er als erster Europäer das Getränk, den Ausschank und den Grundstoff. Er weiß von dem Getränk folgendes zu berichten: „Under andern habens ein gut getränck / welliches sie hoch halten / Chaube von jenen genennet / das ist gar nahe wie Dinten so schwartz / unnd in gebresten / sonderlich des Magens / gar dienstlich.”

1592
Der italienische Arzt und Botaniker Prosper Alpinus bereiste im Zuge venezianischer Handelsaktivitäten Ägypten vom Jahr 1580 an. Ein Ergebnis dieser Reise war das Werk „De Plantis Aegypti Liber”, das 1592 in Venedig erschien und in schriftlicher Form die ersten detaillierten Zeichnungen sowie Beschreibungen der Kaffeepflanze und -frucht enthielt.

Ende 16. Jahrhundert
Immer mehr Informationen über das Kaffeegetränk werden von Forschern und Reisenden nach Mitteleuropa mitgebracht. Überall herrschte Verwunderung über die belebende Wirkung des Kaffee.

16./17. Jahrhundert
Hier liegen die Anfänge der systematischen Kaffeekultivierung auf vier Kontinenten der Erde. Das arabische Kaffeemonopol viel mit der immer grösser werdenden Nachfrage im Osmanischen Reich und in Europa.

Anfang 17. Jahrhundert
Die ersten Kaffees erreichen Mitteleuropa. Vor allem die grossen Hafenstädte wie London, Amsterdam, Marseille, Bremen und Hamburg wurden Kaffezentren in Europa.
Die ersten Kaffees kamen nach Europa. Bereits 1595 könnten Kaffeesamen nach Holland gelangt sein, wohl mehr als Kuriosum. Neugierig geworden durch die Reiseberichte brachten dann unbekannte Handelsreisende Kaffeebohnen als Proben oder sackweise nach Europa. 1624 traf z.B. ein größerer Kaffeetransport in Venedig ein. Neben den Hafenstädten, wie z.B. London, Amsterdam, Marseille und Bremen/Hamburg, entwickelten sich auch Städte jenseits der Nordgrenzen des osmanischen Reiches zu Zentren des Kaffeeverbrauchs.

1645 Am Markusplatz in Venedig wurde ein Kaffeehaus eröffnet.

ab Mitte 17. Jahrhundert
Von jetzt an darf man von regem Kaffehandel gesprochen werden. Weitere Kaffehäuser entstehen in Oxford, London, Marseille, Amsterdam, Den Haag und Paris.

1673 Das erste Kaffeehaus Deutschlands eröffnet in Bremen.

1677 Hamburg zieht nach und errichtet das zweite deutsche Kaffehaus.

1683 Vor Wien wurden die Türken vernichtend geschlagen. Den Siegern fiel eine unermessliche Beute in die Hände und der polenstämmige Franz Georg Kolschitzky, der sich während der Belagerung von Wien durch die Türken große Verdienste um die Stadt erworben hatte, erhielt als Geschenk die zurückgelassenen Kaffeebestände und die Erlaubnis für den Ausschank von Kaffee. Damit war Wien mit seinen Kaffeehäusern zwar ein wenig später dran als andere europäische Städte, es könnte aber stimmen, dass in dieser Stadt aus dem schwarzen „Türkentrank” durch den Zusatz von Honig und Sahne ein Getränk wurde, das so manchem europäischen Gaumen besser mundete als das Original.

ab Mitte 17. Jahrhundert
Von der Zeit an konnte von einem regen Handel mit Kaffeebohnen gesprochen werden. Nach und nach machten in vielen Städten Kaffeehäuser auf: 1650 Oxford, 1652 London, 1659 Marseille, 1663 Amsterdam und Den Haag. 1672 hatten auch die Pariser ihr erstes Kaffeehaus.

2. Hälfte 17. Jahrhundert
Informationen über den privaten Kaffeekonsum begannen spärlich zu fließen. Osmanische Gesandte und ihr prächtiger Hofstaat dürften die europäischen Fürstenhäuser mit Kaffee bekannt gemacht haben. Auch Wiener Archive geben Hinweise darauf, dass schon vor der legendären Eröffnung eines Kaffeehauses durch Kolschitzky in Wien der Kaffee dort bekannt war und auch konsumiert wurde.

16./17. Jahrhundert
Die Ausbreitung des Kaffee-Anbaus und die systematische Kultivierung auf vier Kontinenten nahmen ihren Anfang. Mit dem steigenden Bedarf im Osmanischen Reich kam das arabische Kaffeemonopol immer stärker unter Druck.

Titelseite des Reiseberichts

Titelseite des Reiseberichts
von 1582:
Leonharti Rauwolfen, der
Artzney Doctorn und
bestelten Medici zu Augspurg.


Älteste bekannte Darstellung einer Kaffeegesellschaft in einem 1689 in Deutschland gedrucktem Buch.



Dem Retter Wiens und Besitzer des ersten Wiener Kaffeehauses, Franz Georg Kolschitzky, errichtet die Wiener Kaffeehausbesitzer-Innung ein Denkmal.

Dem Retter Wiens und Besitzer des ersten Wiener Kaffeehauses, Franz Georg Kolschitzky, errichtet die Wiener Kaffeehausbesitzer-Innung ein Denkmal.



Vor Wien wurden die Türken vernichtend geschlagen. Den Siegern fiel eine unermessliche Beute in die Hände und der polenstämmige Franz Georg Kolschitzky

"Nicht für Kinder
ist der Türkentrank...",
im alten Istanbul
ließ man sich den
süßen Mocca
von zarter Hand
servieren.


Anfänglich hatten die arabischen Pflanzungsbesitzer und Fernhändler den Kaffee-Anbau zum „Staatsgeheimnis” erklärt. Strenge Bewachung und die Beseitigung der Keimfähigkeit der Bohnen durch heißes Wasser sollten die Aussaat an anderer Stelle verhindern.

Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg der europäischen Nationen und dem Erstarken ihrer Handelskraft bemächtigten sich diese nach und nach des Produktes Kaffee. Speziell die Holländer versuchten in den Besitz von keimfähigen Bohnen zu kommen. 1616 dürfte ihnen das zum ersten Mal gelungen sein. Mit den Gründungen der Ostindischen Kompagnie (1602) und Westindischen Kompagnie (1621) gelang es den Holländern, ihren Einfluss und ihre Handelsinteressen auf alle Erdteile auszudehnen. Sie waren es, die 1648 Kaffeepflanzen nach Ceylon brachten, später dann systematisch den Anbau auf Java, Sumatra, Bali, Timor und Celebes begannen


Kaffeetransport in
den Holländischen
Kolonien.
Kaffeetransport in
Kaffeeplantage
Kaffeeplantage in Brasilien
Ende 18. Jahrhundert

18. Jahrhundert
Parallel zum Siegeszug des Kaffees in Nordamerika und in Europa werden Kaffeplantagen in allen Regionen der Erde, die die klimatischen Bedingungen liefern, angelegt. Kaffee mausert sich zu einem Produkt, dass eine weltwirtschaftliche Relevanz besitzt.

Der Kaffee wurde in dieser Zeit ein Getränk für alle sozialen Schichten, mit dem die Aufbruchstimmung des Aufklärungszeitalters ausgedrückt wurde. Dies drückt sich z. B. in der Kaffeekantate von J. S. Bach aus.

Mit der Popularisierung des Getränks waren viele Probleme zu lösen: Gegenstände zur Zubereitung mussten entwickelt oder den neuen Bedürfnissen angepasst werden. Zölle und Steuern wurden eingeführt, um einerseits den Devisenabfluss zu bremsen und andererseits das Staatssäckel zu füllen. Die jeweiligen Herrscher beanspruchten das Monopol auf den Kaffeeverkauf oder versuchten, den Konsum durch Verbote zu verhindern. Die Idee des Kaffee-Ersatzgetränks wurde geboren.

Anfang 18. Jahrhundert
1718 ließ der Stadthalter von Batavia (Djakarta) Kaffeesamen nach Südamerika, und zwar Niederländisch Guayana (Surinam), bringen. Aber auch Franzosen und Engländer waren aktiv in der Verbreitung des Kaffees in Lateinamerika. Besonders Seekapitäne oder Kolonialoffziere spielten eine wichtige Rolle bei der Verbreitung des Kaffees. Sie waren es, die häufig unter größten Anstrengungen Kaffeepflänzchen in die neuen Kolonien brachten.

Berühmt ist die Geschichte vom jungen französischen Marineoffizier de Clieu, der 1723 Kaffeebäumchen aus dem „Jardin des Plants” in Amsterdam über den Atlantik nach Martinique brachte. Seeräuber konnten abgewehrt werden, Stürme wurden überstanden und das knappe Trinkwasser musste mit den vielen Kaffeepflänzchen geteilt werden.

1720 Seit dem Jahr 1720 wird im zweitältesten Kaffeetempel Europas, in Leipzig, Kaffee ausgeschenkt. Die Gaststätte „Zum Arabischen Coffe Baum” ist nach dem „Café Procope” in Paris die älteste bis heute durchgängig betriebene Kaffeeschänke Europas.

1726 Dies gilt als das offizielle Geburtsjahr des Kaffeeanbaus in Brasilien, dem heute wichtigsten Land für den Kaffeeanbau. Wann und unter welchen Umständen der Kaffee in Brasilien, dem später wichtigsten Produktionsland der Erde, eingezogen ist, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Offiziell wurde die Geburtsstunde des brasilianischen Kaffee-Anbaus in das Jahr 1726 gelegt, denn 1926 wurde das 200jährige Jubiläum des „Cafeeiro” (portugiesisch für Kaffeestrauch) gefeiert. Ob die ersten Pflanzen von Surinam (aus holländischem Besitz) oder von Martinique (aus französischem Besitz) in das Land gelangt waren, muss offen bleiben.

1732 Johann Sebastian Bach stellte seine „Kaffeekantate” in einem Leipziger Kaffeehaus vor.



So stilvoll ließ man sich seinen Kaffee im Rokoko servieren

So stilvoll ließ man sich seinen Kaffee im Rokoko servieren

Gabriel de Clieu bringt die empfindlichen Kaffeepflanzen von Amsterdam nach Martinique.

Gabriel de Clieu bringt die empfindlichen Kaffeepflanzen von Amsterdam nach Martinique.

"Coffee, Coffee muß ich haben, und wenn jemand mich will laben, ach, so schenkt mir Coffee ein!"

"Coffee, Coffee muß ich haben, und wenn jemand mich will laben, ach, so schenkt mir Coffee ein!"
Aus der berühmten Kaffeekantate von Johann Sebastian Bach mit dem Text von Picander, 1732. 1720

1769 Die erste Zichorienkaffeefabrik auf deutschem Boden nahm in Braunschweig ihren Betrieb auf. Richtig volkstümlich wurde der Kaffee-Ersatz dann allerdings erst, als Kaffee von Staats wegen zu teuer oder gar verboten wurde und Napoleon im Jahre 1806 versuchte, durch die Kontinentalsperre England vom europäischen Markt abzudrängen. Der so genannte Kontinentalkaffee, ein Surrogatkaffee, war geboren.

1780 Der Staat hatte den Kaffee als Geldquelle entdeckt und erschlossen. Kaffeeimport und Kafferösten waren Staatsmonopole. Dies sorgte für erhebliches Aufsehen und Unruhen. Mit dem Tod Friedrichs des Grossen waren diese Monopole wieder abgeschafft.

Kaffee durfte nur noch in den königlichen Röstereien gebrannt werden (Kaffeebrennzwang). Zur Kontrolle setzte Friedrich der Große im ganzen Land .
Friedrich der Große befürchtete, das durch den hohen Kaffeeverbrauch zu viele Devisen ins Ausland gingen und "gesünder als Kaffee sei Biersuppe ohnehin". Ein grandioser Erfolg der Brauereilobby jeder Zeit.

Friedrich der Große befürchtete, das durch den hohen Kaffeeverbrauch zu viele Devisen ins Ausland gingen und "gesünder als Kaffee sei Biersuppe ohnehin". Ein grandioser Erfolg der Brauereilobby jeder Zeit.
„Kaffeeschnüffler” ein, die aufgrund des verräterischen Kaffeeduftes jede Gesetzes- übertretung riechen und ahnden sollten. Willkür dieser Zöllner, Kaffeeschmuggel, Beschwerden und zunehmender Zorn bei den Bürgern waren die Folge. Mit dem Tode Friedrichs war der Brennzwang dann vom Tisch

19. Jahrhundert

Der spezialisierte Kaffeehandel bildet sich aus. Pflanzung, Transport und Röstung werden getrennt. Durch die Erfindung der Dampfschifffahrt werden die Transportwege für Kaffee erheblich optimiert. Der Grundstein für einen immer weiter steigenden Verbrauch ist gelegt.

um 1800 Die wesentlichsten Anbaugebiete, die sich im sogenannten Kaffeegürtel zwischen den beiden Wendekreisen um die Erde ziehen, waren von den Kolonialmächten für den Kaffee-Anbau erschlossen. Die wenigen verbliebenen weißen Flecken wurden dann im 19. Jahrhundert erobert.

Kaffeeverkauf auf Londons Straßen
Kaffeeverkauf auf Londons Straßen

Während auf deutschem Gebiet das Kaffeetrinken eher zu einer privaten Angelegenheit wurde, sinnierte Honoré de Balzac in seiner Novelle „Massimilla Doni” über die soziale und politische Rolle des Kaffeehauses: „Das Café Florian in Venedig ist ein Advokatensprechzimmer, eine Börse, ein Theaterfoyer, ein Klub, ein Lesekabinett ...Natürlich wimmelt es im Café von politischen Spionen; aber ihre Gegenwart schärft das Genie der Venezianer, dass sie die Jahrhunderte alte ererbte Wachsamkeit nicht vergessen...”

um 1850 Kaffee war endgültig zum Volksgetränk geworden. Der wohlhabende Bürger genoss ihn morgens und nachmittags. Von den ärmeren Schichten wurde Kaffee als eine Art Universalmahlzeit genutzt. Den ganzen Tag über stand das Kaffeegetränk zumeist in Form von Kaffeesuppe mit Brotbrocken auf dem Herd.

Das hatte allerdings weniger mit Genusssucht zu tun, sondern eher damit, dass Industrialisierung und Verarmung breiter Bevölkerungsschichten die Zubereitung von vollständigen und nahrhaften Mahlzeiten nicht zuließ und Kaffee immerhin munter

Historische
Historische
Kaffeemaschinen

machte und die Hungergefühle dämpfte. Eine Streckung des teuren Kaffees mit Surrogaten, wie z.B. Zichorie, war durchaus üblich.

1898 Die Kaffeesorte Robusta wurde im großen Kongobogen in Afrika entdeckt. Heute liefert diese Kaffeesorte etwa 40 % der Weltproduktion.


19. Jahrhundert
Die Geschichte des Kaffees wurde in diesem Jahrhundert geprägt durch die Bildung des spezialisierten Kaffeehandels, vom Produktionsland über die Börsen, die Röstereien bis hin zum Verbraucher. Kaffee-Anbau und -Produktion beeinflussten sich gegenseitig, die Erfindung der Dampfschifffahrt revolutionierte das Transportwesen und die Verbesserung der Kommunikation, z.B. durch die Überseetelegrafie, schaffte die Voraussetzungen, dass schnelle Nachrichten anstelle von Gerüchten die Preisfindung bestimmten.


 

Handmühle

Die Funktion der Kaffeemühlen hat sich nicht geändert, wohl aber ihr Aussehen und ihre Technik. Zwischen den schönen Handmühlen aus Uromas Zeiten und den modernen elektrischen von heute, liegen mehrere hundert Jahre.


Beginn 20. Jahrhundert
Brasilien war längst zum größten Kaffeeproduzenten der Welt geworden. Sporadisch übertraf allein die Kaffee-Erzeugung dieses Landes die Nachfrage nach diesem Produkt. So drückte die Überproduktion Brasiliens den Kaffeepreis an der New Yorker Terminbörse im Jahr 1903 auf das niedrigste Niveau (3,55 US-cents per lb), was je erfasst wurde. 1906 produzierte Brasilien eine Rekordernte von rund 20 Millionen Sack. Mit Unterstützung von wichtigen Verbraucherländern kaufte der brasilianische Staat den Kaffee auf, um ihn dadurch künstlich aufzuwerten (Valorisation).
In vielen Erzeugerländern zählt der Kaffee zu den wichtigsten Agrargütern.

Seine Bedeutung
findet ihren Ausdruck auch auf Banknoten und Briefmarken.

Hier die Abbildung eines 5-Colones Geldscheines aus Costa Rica.



20. Jahrhundert bis heute

Das Kaffeerösten im Haushalt wurde endgültig vom industriellen Fertigprodukt abgelöst. Erfindungsgeist ließ das Kaffee-Angebot für den Verbraucher immer vielfältiger werden. 1901 präsentierte der Japaner Dr. Sartori Kato auf einer bedeutenden Ausstellung das erste lösliche Kaffeepulver. 1938 legte die Firma Nestlé den Grundstein für die kommerzielle Vermarktung des löslichen Kaffees, auch Extraktkaffee oder Instantkaffee genannt. Um 1900 erfolgten die ersten Versuche zur Entkoffeinierung des Kaffees. Aber erst Ludwig Roselius verhalf dem entkoffeiniertem Produkt als „Kaffee HAG” (Patent 1905) zum weltweiten Erfolg.
Der Anstieg der Nachfrage machte Kaffee zum zweitwichtigsten Handelsgut nach Erdölprodukten. Begleitet wurde diese Entwicklung durch Phasen von Überproduktion, sogar von Kaffeeverbrennung, Preiseinbrüchen, Weltwirtschaftskrise, Konsumrückgängen während zweier Weltkriege und der Schaffung von Weltkaffee-Abkommen (siehe dazu Kapitel 5.4.2.) zur Stabilisierung der Kaffeepreise.

In Deutschland wurde Kaffee nach dem Ende des II. Weltkriegs zu einem Symbol von Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Kaffeetrinken hieß, sich wieder etwas leisten zu können.

... bis heute Die Kaffeeproduktion wird weiter industrialisiert. Löslicher Kaffee wird erfunden. 1905 wird ein Patent zum herstellen Koffeinfreien Kaffees

angemeldet. Der Kaffeekonsum steigerte sich Weltweit von 600.000 Säcken Rohkaffee im Jahr 1750 bis auf 94 Mio. Säcken Rohkaffee im Jahr 1995. Sollte man da nicht das alte türkische Gesetz wieder einführen: "Wenn ein Mann seiner Ehefrau den Kaffee verweigert, so gilt dies als Scheidungsgrund.

 



Nie mehr
Nie mehr Mundgeruch (Alkohol, Bier, Wein, Knoblauch) mit Lollyfresh.

Mundgeruch
lebenslang

Kaffeerösterei

Niehoff


Möchten
Sie hier
Ihre Werbung


platzieren?


 
lll
 NEWS TICKER
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Auto / KFZ
 



 
Für die Richtigkeit der Inhalte übernimmt Hoooliday keine Gewähr.