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dieser Seite: Fränkische Bratwürstchen, blauer Zipfel,
Gebratener
Fasan mit Quitten
Trockene Spätlesen vom Chardonnay,
möglichst mit biologischem Säureabbau, sind besonders geeignete Begleiter.
Zutaten
für 6 Personen: 2 einjährige Fasane 400 g durchwachsener Räucherspeck 6
Quitten 2 Zwiebeln 1/4 L Hühnerbrühe 125 g Sahne
Zucker Salz Pfeffer
aus der Mühle Butter
Zubereitung: Die Fasane rupfen,
ausnehmen, waschen, trocken tupfen und halbieren. Einen Bräter mit Speckscheiben
auslegen. Die Zwiebeln hacken und darauf verteilen. Die Quitten schälen,
vierteln, in Scheiben schneiden, in den Bräter geben und leicht zuckern.
Die untere Seite der Fasanenhälften salzen, auf die Quittenscheiben legen,
mit zerlassener Butter übergießen, salzen und pfeffern. Die Brühe
dazugießen und etwa 1 Stunde bei 210 Grad braten. Die Sahne in die Sauce
einrühren. Die Fasanenhälften noch einmal teilen und mit den Speckscheiben,
den Quitten und Reis servieren.
Weinempfehlung: Der Speck ergänzt
den feinherben Grundgeschmack mit rauchig-buttriger Note. Die gezuckerten Quitten
sorgen für süß-bittere Nuancen. Weine mit ähnlichen Merkmalen,
z.B. trockene Spätlesen vom Chardonnay (oder Grauburgunder), möglichst
mit biologischem Säureabbau, sind besonders geeignete Begleiter.
Filetplatte
mit Steinpilz-Schalottenrahm
Zubereitungszeit: ca. 3 3⁄4 Stunden
Schwierigkeitsgrad: einfach
Portion: ca. 790 kcal • E 70 g • F 39 g • KH 33 g
Zutaten für 10 Personen: je 800 g Rinder-, Schweine- und Putenbrustfilet
75–100 g Mandelkerne (ohne Haut), 6–7 EL Öl
Salz, Pfeffer
2 kg mehlig kochende Kartoffeln
50 g Parmesan (Stück)
50 g + 3 EL Butter
11 EL Milch, 8 Eigelb
30 g getrocknete Steinpilze
800 g Champignons
400 g Schalotten
5–6 Stiele Thymian
1 Wirsing (ca. 1,6 kg)
250 g Schlagsahne
3–4 EL heller Soßenbinder
150 ml Apfelsaft
Backpapier, Alufolie
Zubereitung:
Fleisch abspülen, trocken tupfen. Den Backofen vorheizen (E-Herd: 80 °C/Umluft und Gas: nicht geeignet). Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, herausnehmen. 4–5 EL Öl portionsweise in der Pfanne erhitzen. Fleisch mit Pfeffer und Salz würzen und nacheinander rundherum kräftig anbraten. Dann auf eine Fettpfanne legen. Im Ofen ca. 3 Stunden braten. Bratensatz mit 1⁄4 l Wasser aufkochen, beiseitestellen.
Für die Kartoffelmasse Kartoffeln schälen, waschen und zugedeckt in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen. Parmesan fein reiben. Kartoffeln abgießen, ausdampfen lassen. Heiß durch eine Kartoffelpresse drücken oder fein stampfen. 50 g Butter, 6 EL Milch und 5 Eigelb unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. In einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen. Auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche längliche Spiralen spritzen. 3 Eigelb und 5 EL Milch verquirlen, Spiralen damit bestreichen und mit Parmesan bestreuen.
Steinpilze in 1 l heißem Wasser einweichen. Champignons putzen, evtl. waschen und halbieren. Schalotten schälen, halbieren. Thymian waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen. Wirsing putzen, waschen, vierteln und in Streifen vom Strunk schneiden. Steinpilze abgießen, Einweichwasser auffangen und durch ein feines Sieb gießen. Steinpilze waschen, fein hacken.
Champignons in 2 EL heißem Öl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und herausnehmen. Schalotten im Bratfett anbraten. Alle Pilze und Thymian zugeben. Pilzwasser, Bratenfond und Sahne angießen, aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln. Soßenbinder einrühren, ca. 1 Minute köcheln. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Inzwischen Kohl in 3 EL heißer Butter andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Saft angießen, aufkochen und zugedeckt ca. 20 Minuten schmoren. Mandeln unterrühren.
Fleisch herausnehmen, in Folie 10 Minuten ruhen lassen. Ofen hochschalten (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C) und die Kartoffelspiralen ca. 12 Minuten backen. Fleisch aufschneiden und alles anrichten.
Fischfondue
Der
Wein muss hier das verbindende Element sein, sich behaupten und jeder Zutat des
Fondues Rechnung tragen.
Zutaten für 4 Personen:
250
g Lachsfilet 250 g Wallerfilet 250 g Barschfilet 2 l verfeinerte kurze
Brühe (siehe Rezept ) 1 Tasse Paprikarauten 1 Tasse Zwiebelstücke 1
Tasse geschnittene Egerlinge
So
wird's gemacht: Die Fischfilets in Würfel schneiden, das Gemüse putzen
und schneiden und die Zutaten für das Fondue auf Platten arrangieren. Eine
kurze Brühe herstellen, abseihen und in einen Fonduetopf gießen. Die
Brühe auf kleiner Flamme zum Sieden bringen und die gewürzten Fischwürfel
in beliebiger Kombination einige Minuten darin garen. Beilagen: Als Beilagen eignen
sich Paprika, Champignons und Zwiebeln, Kräutermayonnaise, Rouille, Meerrettichsahne,
Tomatenvinaigrette, Sauce Tartare, Krebsbutter und Weißbrot.
Unsere
Weinempfehlung: Fondue ist eine besondere Version des "Eintopfs",
die es uns erlaubt, die Zutaten solo, aber auch im Konzert zu genießen.
Der Wein muß hier das verbindende Element sein, sich behaupten und jeder
Zutat Rechnung tragen. Er sollte dezent in Duft und Geschmack und dennoch kraftvoll
saftig sein. Dies bietet ein trockener Silvaner aus der Selection Rheinhessen.
Fisch
und Wein
Fisch liebt auch Rotwein - Die Eröffnung neuer Genusswelten
Eine
viel zitierte und immer noch fast ausschließlich praktizierte Regel bei
der Kombination von Wein und Speisen lautet: Weißwein zu Fisch.
Inzwischen
weiß man jedoch, dass damit der Zugang zu neuen Genusskombinationen verschlossen
bleibt. Fisch liebt (auch) Rotwein diese Erkenntnis lässt sich mit
vielen Rezepten nachvollziehen. Rotwein zu Fisch eine viel versprechende
Geschmacksallianz, die dem Genießer Pforten zu neuen Genusserlebnissen öffnet.
Natürlich
behält die ursprüngliche Regel Weißwein zu Fisch nach
wie vor ihre Gültigkeit. Jedoch ist die bislang praktizierte Ausschließlichkeit
keineswegs gerechtfertigt. Auch wenn die oft filigranen Aromen von Süßwasserfischen,
zubereitet in milder Sauce und mit leichtem Gemüse, einen zurückhaltenden
Weißweinpartner bevorzugen, kann jeder nachvollziehen, dass gegrillte und
mit herzhaftem Knoblauch zubereitete Scampis mit leicht gekühlten fruchtigen
Rotweinen eine köstliche Marriage eingehen können. Kräuter und
Gewürze verleihen den Krustentieren eine neue Aromenfülle, die beispielsweise
mit einem leichten trockenen Portugieser oder Trollinger angemessen begleitet
wird.
Fast ein Klassiker der Rotwein-und-Fisch-Kombination ist Thunfisch,
der, seit die asiatische Kochkunst hierzulande so beliebt ist, in vielen Variationen
unseren Gaumen erobert hat. Mit dezenter Schärfe gewürzt, harmoniert
er ideal mit einem frisch-fruchtigen Spätburgunder, der mit seinen Noten
von roten Früchten der geschmacklichen Fülle des kraftvollen Fisches
viel entgegen zu setzen hat. Auch die klassische feine Fischküche bietet
viel Raum für neue Spielarten mit Rotwein, findet Master-Sommelier
Hendrik Thoma vom "Jacobs Restaurant" im Hamburger Hotel Louis C. Jacob.
Wenn zum Beispiel ein gegrillter Wolfsbarsch mit einem saftigen Trollinger
oder einem fruchtigen Spätburgunder offeriert wird, ist das ein Highlight
für jede Tafel. Der aus dem Fernsehen bekannte Weinexperte ist einer
der Befürworter der Liaison von Rotwein und Fisch nicht nur, um alte
Wein-Regeln effektvoll zu brechen. Wer beim Weingenuss zu statisch denkt,
verzichtet auf einen großen Teil des gemeinsamen Vergnügens.
Neue
geschmackliche Synergien Das Geheimnis einer gelungenen Wein- und Fisch-Komposition
liegt im harmonischen Geschmackserlebnis, das sich ergibt, wenn sich die Aromen
beider Komponenten vermählen und zusammen im Gaumen eine neue Fülle
entstehen lassen. Je herzhafter der zubereitete Fisch, um so größer
auch seine Sehnsucht nach einem delikaten Rotwein. Gegrillte oder
in der Pfanne gebratene Meerestiere entwickeln, wie Fleisch auch, eigene Röstaromen,
die aufs Angenehmste mit leichten fruchtigen Rotweinen harmonieren. Je intensiver
die dabei verwendeten Aromen von Kräutern, Knoblauch oder auch Panaden, um
so kräftiger darf der rote Tropfen dabei ausfallen. Die feine Frucht beispielsweise
eines jungen fruchtigen Roten für Skeptiker mag der rote Einstieg
mit Weißherbst leichter fallen zu kross gebratenem Zander mit Balsamicoschalotten
und sommerlichem Gemüse serviert, bietet vollendete geschmackliche Synergie.
Auch geräucherter Fisch, so die Empfehlung von Hendrik Thoma, bietet in Kombination
mit einem Rotwein eindringliche Geschmackserlebnisse, beispielsweise geräucherter
Lachs mit Spätburgunder!
Die fruchtige Fülle des Rotweines
kommuniziert mit dem Fisch besonders gut, wenn man den Wein leicht gekühlt
serviert. Die gemäßigte Temperatur bändigt die Fruchtaromen
und gibt dem Wein die Frische, die man bei einem Begleiter zu herzhaften Fischgerichten
sucht. Ob sommerliche Salatrezepte oder deftige Fischsuppen mit Kraft und Würze
die deutschen Weine bieten für jeden Fischliebhaber den idealen Tropfen
ob rot oder weiß!
Bunte Vielfalt: Rotwein zu Fisch Mit
den neuen Regeln Rotwein & Fisch eröffnen sich dem Genießer
neue kulinarische Erlebniswelten. Folgende Tipps des Deutschen Weininstituts in
Zusammenarbeit mit Master Sommelier Hendrik Thoma (bekannt aus VOX-Koch-Duell)
gewährleisten, dass die neuen Allianzen auch zum Genusserlebnis werden:
Die
richtige Wahl beim Fisch Mittelmeer oder Atlantikfische sind in der Regel geschmacksintensiver
und bieten dem Rotwein ein adäquates geschmackliches Gegengewicht. Fisch
an der Gräte zubereitet (statt als ausgelöstes Fisch-Filet) ist herzhafter,
saftiger und passt häufig besser zu Rotwein. Vorsicht bei Krustentieren
und Muschelgerichten. Der eiweißreiche leicht süßliche Geschmack
wird in Verbindung mit Rotwein als eher störend empfunden. Ausnahmen: Gegrillte
Scampis oder Hummer. Ein Tabu zum Rotwein jedoch ist unumstößlich:
Roher Fisch, z.B. bei Sushi.
Der passende Wein Frische junge Rotweine
mit geringem Gerbstoffgehalt sind ideale Begleiter zu herzhaften Fischgerichten. Je
nach Zubereitungsart und Beilagen bilden Portugieser, Spätburgunder, Trollinger
und Schwarzriesling die perfekten Begleiter. Portugieser und Trollinger empfiehlt
sich zu gebratenem oder gegrilltem Fisch mit frischen Kräutern, auch paniert. Spätburgunder
zu geräuchertem oder mariniertem Lachs, Lachsforelle oder anderem Räucherfisch. Schwarzriesling
mit seinen feinfruchtigen Noten harmoniert perfekt mit gebratenem Fisch mit ausgeprägtem
Röstaroma (beispielsweise "Forelle Müllerin").
Frucht
und dezente Fülle der Rotweine vertragen auch einen Hauch Restsüße,
die die geschmacklich dennoch trockene Harmonie (beispielsweise bei den Classic-Weinen
der deutschen Winzer) unterstützt.
Fruchtiger Rotwein empfiehlt sich
leicht gekühlt auch zum Fisch( 15-17 °C). Die fruchtige Fülle lässt
sich so leicht bändigen und harmoniert besser mit den Komponenten
des Fischgerichts.
Fondue & Raclette
Lange Winterabende, Silvester und Weihnachten sind hervorragende Anlässe für Fondues und Raclette in geselliger Runde.
Gesteigert wird der Genuss, wenn die passenden Weine die kulinarische Vielfalt ergänzen. "Idealerweise sollte man bereits bei der Auswahl des Fondues versuchen, auf die Weinvorlieben seiner Gäste Rücksicht zu nehmen", erläutert Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut (DWI). Für Liebhaber aromatischer Weißweine empfiehlt sich zum Beispiel ein leichtes Fischfondue. Die Freunde fruchtiger Spätburgunder schätzen dagegen eher herzhaftes Rindfleisch, das in heißem Öl noch köstliche Röstaromen dazu gewinnt.
Die vielfältigen Beigaben fügen dem Ganzen noch zahlreiche Nuancen hinzu, die ebenfalls bei der Weinauswahl berücksichtigt werden sollten. „Denn die Soßen sind oft dominanter im Geschmack als das verwendete Fleisch“, betont Ernst Büscher. Fruchtige Chutneys mit leichter Schärfe harmonieren beispielsweise sehr gut mit einem halbtrockenen Riesling. Gehaltvolle Mayonnaisen, korrespondieren dagegen ideal mit kraftvollem Grauburgunder und duftige Dips mit asiatischem Touch gehen eine verspielte Liaison mit fruchtigen Weißburgundern oder Silvanern oder auch frischen Rosés vom Spätburgunder ein.
Das breite Spektrum an Fondues und Raclettes bietet ungemein viele und spannende Variationsmöglichkeiten mit deutschen Weinen. Eine Orientierungshilfe für die passende Weinauswahl bietet das Deutschen Weininstitut.
Käsefondue wird meist aus geschmolzenem Greyerzer, Weißwein und Gewürzen zubereitet. Für dieses gehaltvolle Gericht ist ein kräftiger Grauburgunder oder Weißburgunder beispielsweise aus Baden die richtige Wahl. Die traditionelle Beigabe, säuerlich eingelegte Mixedpickles, kleine Gürkchen und manchmal auch Bündner Fleisch, fördert die Bekömmlichkeit des Fondues, ist aber auch bei der Weinauswahl zu berücksichtigen. Die Säure lässt sich gut mit einem leicht restsüßen Rheingauer Riesling bändigen, der auch den Käse solo genossen um eine frische Komponente ergänzt.
Fleischfondue wird oft mit Rind-, Schweinefleisch oder Geflügel zusammen als bunte Auswahl angeboten. Gegart werden die Stücke in heißem Öl und anschließend mit vielseitigen Dips gewürzt. In diesem bunten Aromenspektrum empfiehlt sich als Alleskönner ein fruchtig-frischer Pfälzer Grauburgunder. Auch ein badischer Spätburgunder Weißherbst macht beim Fleischfondue alle Spielarten mit.
Vorsicht ist bei scharfen Dips geboten. Schärfe verstärkt die Wahrnehmung von Alkohol und sollte daher eher von leichten Weinen, Riesling oder Weißburgunder Kabinett begleitet werden. An Rotweinen sind Spätburgunder oder auch Lemberger beispielsweise aus Württemberg der pikanten Begegnung gewachsen.
Bei der chinesischen Fondue-Variante wird statt heißem Öl eine milde Brühe verwendet. In ihr gart das Fleisch, ohne Röstaromen zu entwickeln und bleibt so milder im Geschmack. Darauf sind in der Regel auch die Dips abgestimmt. Der passende Wein sollte dem breiten Aromenspektrum gewachsen sein, was einem Silvaner oder Portugieser Weißherbst aus Rheinhessen besonders gut gelingt.
Fischfondue ist die delikate Variante geselligen Genießens. Verwendet werden festfleischige Fischsorten, aber auch Garnelen, Krabben und andere Meeresfrüchte, die in einem Fischfond kurz gegart werden. Die Weinempfehlung konzentriert sich in diesem Fall auf Weißweine, deren Aromen sich leicht in diese zart aromatische Vielfalt von Fisch und Dips einflechten lassen. Klassiker, wie Riesling von der Mosel sind vor allem zu Fisch wie Zander, Forelle aber Goldbarsch willkommen. Delikater Seeteufel und frische Garnelen werden gerne von Weißburgunder aus der Pfalz oder von Saale-Unstrut begleitet. In Gesellschaft von gehaltvolleren Dips, wie etwa der beliebten Knoblauchmayonnaise, ist auch der eher kräftige Silvaner aus Franken gefragt.
Ursprünglich bezieht sich der Name Raclette auf einen Käse aus dem schweizerischen Wallis, der mit seinen nussigen Aromen besonders zu Pellkartoffeln geschätzt wird. Heute steht Raclette für ein geselliges Vergnügen, bei dem die Gäste neben Kartoffeln frisches Gemüse, Salami und Schinken oder auch frisches Obst mit würzigem Käse überbacken.
Bei dieser Vielfalt beweist sich badischer oder Pfälzer Grauburgunder als wahrer Alleskönner. Dominieren roher Schinken oder Salami das Pfännchen sind fruchtige Württemberger Trollinger oder geschmeidige Frühburgunder von der Ahr gute Weinbegleiter. Sie unterstreichen den herzhaften Charakter des Käses.
Raclette-Varianten mit frischem Obst, etwa Ananas oder Mango und gekochtem Schinken unterstützt sehr schön ein trockener Riesling z.B. vom Mittelrhein oder der Hessischen Bergstraße, der diese Komposition mit seiner eigenen Fruchtnote noch zusätzlich bereichert.
Fränkische Bratwürstchen blauer
Zipfel
Junge, leichte Kabinettweine, nicht zu trocken und
mit feiner Säure, wie ein trockener bis halbtrockener Scheurebe Kabinettwein,
eignen sich besonders gut.
Zutaten für 4 Personen: 4
Paar echte fränkische Bratwürste 2 große Zwiebeln
4
EL Weinessig, ½ l Wasser ¼ l trockenen Weißwein 1 Möhre 1
Stück Sellerieknolle (etwa 100 g) 1 Petersilienwurzel 2 Lorbeerblätter,
1 Nelke 10 Pfefferkörner, 8 Wacholderbeeren 1 EL Senfkörner 1
Prise Salz, 1 Prise Zucker ½ Bund Petersilie
So wird's gemacht:
Die
Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. In dem Essig und ½ l Wasser
kochen, bis sie weich sind.
Das Gemüse putzen, evtl, schälen,
waschen und würfeln. Zusammen mit den übrigen Zutaten zu den Zwiebeln
geben. Die Würste darin etwa 10 Minuten langsam garziehen lassen. Nicht kochen,
sonst platzen die Würste!
Die Würste in einer großen Schüssel
im Sud anrichten. Mit der gewaschenen Petersilie garnieren.
Weinempfehlung:
Bestimmend ist hier der süß-saure und deutlich duftende Sud, aber auch
die Leichtigkeit dieser typisch fränkischen Brotzeit. Junge, leichte Kabinettweine,
nicht zu trocken und mit feiner Säure, wie ein trockener bis halbtrockener
Scheurebe Kabinettwein, eignen sich deshalb besonders gut.