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dieser Seite: Kärrnersbraten Würzburger, Kalbfleisch "Luise",
Kalbsbrust gefüllt, Karpfengulasch mit Graupen, Karpfen in Rotwein, Karpfen
in Spätburgunder, Karpfengulasch mit Graupen, Krebssüppchen, Kumquatsauce
an Wildente, Kartoffelpfannkuchen mit Lauch, Kartoffeln gestampft, Kokos, Chili, Gnocchi,
Hähnchenbrust
Kalbsrücken mit Morchelrahm und grünem sowie weißem Spargel
Zutaten:
ca. 1 kg Kalbsrücken
ca. 30 Frühlingsmorcheln (getrocknet)
1 Schalotte, 200 ml Geflügelbrühe
Weißwein (Silvaner),
Den Kalbsrücken von Sehnen und der feinen weißen Haut befreien (parieren). In Butterschmalz leicht anbraten (jede Seite max. 1 Minute). Im Backofen bei 100 – 120 °C für ca. 50 Minuten rosa garen.
Die Morcheln eine Stunde lang in warmem Wasser einweichen, so dass die Morcheln gerade bedeckt sind. Danach gut ausdrücken. Das Morchelwasser durch einen Kaffeefilter sieben (Morcheln sind oft noch sehr sandig).
Die Schalotte in Butterschmalz glasig dünsten, mit etwas Geflügelbrühe, dem Morchelwasser und einem Schuss Weißwein (Silvaner) ablöschen. Leicht köchelnd auf etwa die Hälfte der Flüssigkeit reduzieren. Einmal mit dem Pürierstab aufmixen. Sahne und je einen Schuss Madeira und Portwein hinzufügen, erneut ca. 8 -9 min. reduzieren. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer abschmecken. Zum Servieren aufmixen. Danach erst die Morcheln dazugeben und noch einmal aufkochen.
In der Zwischenzeit den grünen und weißen Spargel schälen und auf die gewünschte Länge einkürzen. Wasser mit je einer Brise Zucker und Salz und den Zitronenscheiben zum Kochen bringen und den Spargel darin bissfest garen. Danach mit kaltem Wasser abschrecken.
Den Kalbsrücken rechtzeitig aus dem Backofen nehmen und in Alufolie gewickelt noch einen Moment ruhen lassen.
Den grünen und weißen Spargel kurz in der Pfanne in Butter schwenken und dann auf dem Teller abwechselnd anrichten. Scheiben vom Kalbsrücken darauf anrichten, ein wenig Morchelsauce darüber geben und servieren.
Tipp: Als Beilage eignen sich Petersilienkartoffeln oder Gnocchi.
Weinempfehlung: Ein kräftiger, gehaltvoller Silvaner aus Franken oder eine Silvaner Selection-Rheinhessen. Hier spielen die erdigen Aromen der Pilze und der Spargel mit den ausgeprägten Silvanernoten.
Kärrnersbraten Würzburger
Mit einer reinrassigen trockenen
Bacchus Spätlese, deren Duft und Würze häufig an Kräuter und
Kümmel erinnert, ist man gut beraten.
Zutaten für 6 Personen: Für
das Fleisch: 1 kg Rinderbrust ohne Knochen (vom Metzger eine Tasche
einschneiden
lassen) etwas Salz schwarzer Pfeffer 1 Bund Suppengrün 1 Zwiebel
(mit 1 Lorbeerblatt und 1 Nelke gespickt) 2 L Wasser 3 EL Butterschmalz
Für
die Füllung:
2 altbackene Brötchen etwas Milch oder Wasser 3
mittelgroße Zwiebeln 3 EL Butter 2 Eier 250 g Bratwurstbrät 1
Bund Petersilie etwas Salz schwarzer Pfeffer
Für die Sauce:
1/8
L Weißwein 2 TL Tomatenmark 250 g süße Sahne 2 EL gehackte
Petersilie
Zubereitung:
Das Fleisch innen und außen mit Salz
und Pfeffer einreiben. Für die Füllung die Brötchen in wenig
Milch oder Wasser einweichen. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Die
Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig braten.
Die Brötchen ausdrücken. Aus Brötchen, Zwiebeln, Eiern und
Bratwurstbrät einen Teig kneten. Die Petersilie waschen, hacken und dazugeben.
Nachwürzen. Die Masse in die Tasche der Rinderbrust füllen. Die
Öffnung zunähen oder zustecken. Das Suppengrün waschen, putzen
und zerkleinern. Mit der Spickzwiebel in einem Topf mit 2 Liter Wasser zum Kochen
bringen. Das Fleisch darin etwa 1 Stunde bei mittlerer Hitze vorgaren. Es dann
herausnehmen, gut abtropfen lassen. Die Brühe durchsieben und zur Seite stellen.
Den Backofen auf 180° C vorheizen. Das Fleisch in einem Bräter im
heißen Butterschmalz rundherum goldbraun anbraten. Das noch nicht verkochte
Suppengrün zugeben und ¼ L Fleischbrühe angießen. Im Ofen
etwa 1 Stunde fertig garen. Öfter mit dem Bratfond begießen. ann
herausnehmen und warm stellen. Aus dem Bratfond die Sauce herstellen. Dazu
den Fond durchsieben und aufkochen. Weißwein, Tomatenmark und Sahne dazugeben
und alles zur gewünschten Konsistenz einkochen. Die Petersilie in die Sauce
geben. Das Fleisch in Scheiben schneiden, auf einer vorgewärmten Platte
anrichten. Die Sauce getrennt dazu reichen. Beilagen: Fränkische Klöße
halb und halb und Krautsalat
Weinempfehlung: Die Ochsenbrust bekommt
durch die Füllung einen deutlich würzigen Charakter. Die Konzentration
der Sauce und der von Speck und Kümmel geprägte Krautsalat bestimmen
die Weinauswahl. Mit einer reinrassigen trockenen Bacchus Spätlese, deren
Duft und Würze häufig an Kräuter und Kümmel erinnert, ist
man gut beraten.
Kalbfleisch
"Luise"
Mild und saftig ist der Geschmack des jungen Kalbfleischs.
Mild, saftig und jung soll auch der Wein sein.
Zutaten für 4 Personen:
1kg
Kalbshals 1l Hühnerbrühe 0,5l Riesling
250g
breite Butternudeln 5 Lorbeerblätter 6 Nelken 6 zerdrückte
Wacholderbeeren je 2 EL gewürfelte Karotten, Lauch und Sellerie 1/2
Zitrone 300g Sahne 4 EL Crème fraiche 3 Eigelb 3 Schalotten 2
EL Kartoffelstärke etwas Butter
Zubereitung:
In einem großen
Topf die Hühnerbrühe zum Kochen bringen, das Gemüse und ale Gewürze
beigeben. In den kochenden Sud den Kalbshals einlegen, er sollte ganz mit Flüssigkeit
bedeckt sein (ggf, etwas Wasser zufügen). Das Fleisch nun schön
bissfest kochen, wobei der Sud etwa 1 - 1,5 Studen nur leicht siedet. Das
fertige Kalbfleisch herausnehmen, abkühlen lassen und in Würfel (ca.
3cm auf 3cm) schneiden. Die Butternudeln in reichlich Salzwasser kochen. In
einem Topf die Schalotten in reichlich Butter bei niedriger Hitze farblos anschwitzen,
den Saft von einer halben Zitrone beigeben und mit dem Weißwin ablöschen.
Mit Sahne auffüllen und mit der Kartoffelstärke leicht abbinden. Die
Fleischwürfel beigeben, alles bei milder Hitze erwärmen und zum Schluss
die Legierung aus Eigelb und Crème fraiche einrühren. Das Kalbfleisch
auf einem Teller mit den Butternudeln anrichten. Tipp: Ein toller Hingucker:
Das Kalbfleisch in einem essbaren Töpfchen servieren. Dazu nimmt man Brick-Teig,
den es im gut sortierten Handel im Nudelregal gibt. Zwischen zwei Schüsselchen
gebacken, ergibt er ein beeindruckendes und leckeres "Gefäß"
für das Kalbfleisch.
Weinempfehlung: Mild und saftig
ist der Geschmack des jungen Kalbfleischs. Mild, saftig und jung soll auch der
Wein sein. Ein Portugieser Weißherbst, ein Schwarzriesling Kabinett oder
ein leichter Trollinger für die Schmetterlinge im Bauch. Noch mehr Facetten
steuern die Rieslinge der letzten Ernte bei. Ein trockener bis halbtrockener Kabinettwein
hält die Leichtigkeit, von der Mosel kann es auch eine Riesling Spätlese
sein.
Kalbsbrust gefüllt
Kraftvolle, gereifte Weine mit verhaltener Säure
und dezentem Bukett erweisen sich als ideale Partner.
Zutaten für 4
Portionen:
Für das Fleisch: 750 g Kalbsbrust von der Brustspitze,
ohne Knochen (vom
Metzger
tiefe Taschen einschneiden lassen) 2 EL Zitronensaft etwas Salz etwas
Öl
Für die Farce: 1/8 l heiße Milch 2 Wecken vom
Vortag 1 Zwiebel 3 EL Butter 1 frisches Ei 2 EL gehackte Petersilie Pfeffer
aus der Mühle geriebene Muskatnuß
Für die Sauce: 1
Zwiebel 1 Stück Sellerieknolle (50 g) 1 Möhre 1/8 l Wasser 1
TL Kartoffelstärke 125 g saure Sahne etwas Salz schwarzen Pfeffer
aus der Mühle
So wird's gemacht:
Das Fleisch mit dem Zitronensaft
beträufeln und mit Salz einreiben. Den Backofen auf 200 o vorheizen. Die
Wecken in Würfel schneiden, mit der heißen Milch übergießen
und 10 Minuten stehen lassen. Inzwischen die Zwiebel schälen und würfeln.
Die Butter schmelzen lassen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten.
Die ausgedrückten Brötchen dazugeben und alles gut verrühren. Abkühlen
lassen. Das Ei, die Petersilie und die Gewürze unter die Farce mischen.
In die Kalbsbrust füllen und die Öffnung zunähen oder mit Rouladennadeln
fest verschließen. Die gefüllte Kalbsbrust in einen Bräter
mit dem heißen Öl geben. Im Backofen 1½ Stunden braten. Das
Fleisch dabei einmal umwenden und öfter mit Bratenfond beschöpfen. Inzwischen
für die Sauce die Zwiebel schälen und vierteln. Den Sellerie und die
Möhre putzen, schälen, waschen und kleinschneiden. Nach 45 Minuten Garzeit
des Fleisches mit in den Bräter geben. Das Fleisch herausnehmen und zugedeckt
warm stellen. Den Fond mit 1/8 l Wasser loskochen und die Flüssigkeit pürieren.
Die Kartoffelstärke mit der sauren Sahne verquirlen und dazugeben. Die Sauce
einmal aufkochen lassen und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken. Das Fleisch
in Scheiben schneiden und auf einer vorgewärmten Platte anrichten. Die Sauce
getrennt dazu reichen. Beilagen: Dazu gehören Salzkartoffeln und feines
Gemüse, z.B. Blumenkohl, Erbsen, Möhren oder Kohlrabi.
Weinempfehlung: Das
recht trockene Kalbfleisch bleibt durch die Füllung saftig und erhält
Geschmack, der durch die Sauce noch etwas verstärkt wird. Kraftvolle, gereifte
Weine mit verhaltener Säure und dezentem Bukett erweisen sich als ideale
Partner, z.B. eine trockene bis halbtrockene Riesling Spätlese.
Karpfengulasch
mit Graupen
Mittelkräftige, trockene Rotweine mit mäßiger
Gerbstoffprägung, etwa ein Dornfelder, sind eine ideale Ergänzung zum
Gericht.
Zutaten für 6 Personen
900 g Karpfenfilet 250 g Graupen 200
g geräucherter, durchwachsener Speck 2 Zwiebeln 2 Stangen Staudensellerie 400
g Tomatenfleisch
Die
Zwiebeln hacken, den Sellerie in Scheiben schneiden, den Speck in Streifen schneiden
und zusammen in einem großen Schmortopf mit etwas Öl anbraten. Mit
Rotwein und Brühe löschen und die Graupen, das Tomatenfleisch, die Petersilie,
die Steinpilzstückchen, die Chilischoten und den Knoblauch dazugeben. Mit
Salz, Paprika, Kümmel und Majoran würzen und etwa 45 Minuten dünsten,
bis die Graupen weich sind. In der Zwischenzeit die Karpfenfilets in 4 Zentimeter
große Stücke schneiden, in einer großen Pfanne braten und mit
dem Graupengemüse vermischen, aus dem vorher die Petersilie entfernt wurde.
Beilagen: Dazu
Salzkartoffeln und Broccoli
Weinempfehlung: Typisch herb-scharfe Gulaschkomponenten
werden von den Graupen gebunden. Mittelkräftige, trockene Rotweine mit mäßiger
Gerbstoffprägung, etwa ein Dornfelder, sind ideale Ergänzungen.
Karpfen auf gebraten Majorankartoffeln
Duft- und geschmacksbetonte Weißweine
mit mäßiger Säure bilden eine angenehme Ergänzung zum Essen,
etwa ein mittelkräftiger Chardonnay.
Zutaten für 4 Personen:
1
Karpfen von etwa 1,5 kg 1,5 kg Salatkartoffeln 3 Zwiebeln 250 g Sahne 1
Bund Majoran Salz Pfeffer aus der Mühle Butter
Zubereitung:
Den
Karpfen ausnehmen, mit Salz abreiben, gut waschen, innen und außen salzen
und über Nacht stehen lassen. Die Kartoffeln schälen, in Salzwasser
kochen, abschrecken und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln in Scheiben schneiden
und in einem Bräter mit Butter glasig braten. Die Kartoffeln darauf verteilen
und gehackten Majoran darüber streuen. Den Karpfen darauf legen und mit
etwas zerlassener Butter übergießen. Die Sahne dazugießen, einige
Butterflocken auf die Kartoffeln geben, mit Pfeffer würzen und im Ofen bei
175 Grad 45 Minuten braten. Dazu Blattspinat servieren. Weinempfehlung: Der
geschmacksbetonte und etwas fettreiche Karpfen erfährt durch die Majorankartoffeln
eine herb-würzige Note, welche die Sahne mit angenehmer Süße abrundet.
Der Spinat fügt sich hier harmonisch ein. Duft- und geschmacksbetonte Weißweine
mit mäßiger Säure bilden eine angenehme Ergänzung ohne sich
unterzuordnen. Es bietet sich ein mittelkräftiger Chardonnay (oder auch ein
Grauburgunder) an. Für experimentierfreudige Weinfreunde bietet eventuell
ein sanfter Barrique einen besonderen Genuss.
Karpfen
in Rotwein
Sowohl zum Kochen als auch als Begleiter bei Tisch sollte
der Rotwein wenig Gerbstoff enthalten. Eine trockene Spätlese ist gut geeignet.
Zutaten
für 4 Personen:
1 Karpfen von etwa 1,5 kg 12 Schalotten 200 g
geräucherter, durchwachsener Speck 150 g Egerlinge 3 Gläser Rotwein
150
g kalte Butter 1 Bund Blattpetersilie ½ Bund frisches Basilikum Salz Cayennepfeffer Butter
zum Braten
Zubereitung: Den Karpfen mit Salz abreiben,
ausnehmen, waschen, innen und außen salzen und über Nacht stehen lassen.
Die Schalotten schälen und den Speck in Streifen schneiden. Zusammen in einem
Bräter mit etwas Butter anbraten. Die Egerlinge putzen, in Scheiben schneiden
und mitbraten. Den Karpfen dazulegen, mit etwas zerlassener Butter übergießen
und den Rotwein dazugießen. Einige Stängel Petersilie hineinlegen,
den Bräter mit dem Deckel oder einer Schicht Alufolie verschließen
und den Fisch etwa 40 Minuten dünsten lassen. Den fertigen Karpfen mit dem
Speck, den Schalotten und den Egerlingen auf eine vorgewärmte Platte legen
und warm halten. Aus einer ¾ Tasse Sud und der Butter eine Sauce anrühren,
wobei der Sud zuerst reduziert werden muss. Die Basilikumblätter in Streifen
schneiden und in die heiße Sauce geben. Mit Salz und Cayennepfeffer vorsichtig
abschmecken. Dazu Salzkartoffeln servieren.
Weinempfehlung: Die
Weinauswahl ist weitgehend davon abhängig, welcher Rotwein zum Kochen verwendet
wird. Sowohl zum Kochen als auch als Begleiter bei Tisch sollte der Rotwein wenig
Gerbstoff enthalten. Eine trockene Spätlese vom Saint Laurent, Spätburgunder
oder Schwarzriesling ist gut geeignet.
Karpfen
in Spätburgunder
Sowohl zum Kochen als auch als Begleiter bei Tisch
sollte der Spätburgunder wenig Gerbstoff enthalten. Eine trockene Spätlese
ist gut geeignet.
Zutaten für 4 Personen:
1 Karpfen von etwa
1,5 kg 12 Schalotten 200 g geräucherter, durchwachsener Speck
150
g Egerlinge 3 Gläser Spätburgunder 150 g kalte Butter 1 Bund
Blattpetersilie ½ Bund frisches Basilikum Salz Cayennepfeffer Butter
zum Braten
So wird's gemacht:
Den Karpfen mit Salz abreiben, ausnehmen,
waschen, innen und außen salzen und über Nacht stehen lassen. Die
Schalotten schälen und den Speck in Streifen schneiden. Zusammen in einem
Bräter mit etwas Butter anbraten. Die Egerlinge putzen, in Scheiben schneiden
und mitbraten. Den Karpfen dazulegen, mit etwas zerlassener Butter übergießen
und den Spätburgunder dazugießen. Einige Stängel Petersilie
hineinlegen, den Bräter mit dem Deckel oder einer Schicht Alufolie verschließen
und den Fisch etwa 40 Minuten dünsten lassen. Den fertigen Karpfen mit
dem Speck, den Schalotten und den Egerlingen auf eine vorgewärmte Platte
legen und warm halten. Aus einer ¾ Tasse Sud und der Butter eine Sauce
anrühren, wobei der Sud zuerst reduziert werden muss. Die Basilikumblätter
in Streifen schneiden und in die heiße Sauce geben. Mit Salz und Cayennepfeffer
vorsichtig abschmecken. Dazu Salzkartoffeln servieren. Unsere Weinempfehlung:
Sowohl zum Kochen als auch als Begleiter bei Tisch sollte der Spätburgunder
wenig Gerbstoff enthalten. Eine trockene Spätlese vom Spätburgunder
aus Baden ist gut geeignet.
Kartoffeln gestampft
Sauerkraut und Speck sind die Geschmacksnoten. Hierzu
passen säurebetonte, halbtrockene Weine, beispielsweise ein Elbling von der
Mosel.
Zutaten für 4 Personen:
1 kg Kartoffeln etwas Salz 500
g Sauerkraut 4 EL Margarine
¼
L Weißwein ¼ L heiße Milch schwarzer Pfeffer aus der
Mühle 250 g Zwiebeln 375 g Dörrfleisch (Speck)
Zubereitung:
Die
Kartoffeln schälen, waschen und in Salzwasser kochen. Inzwischen das Sauerkraut
in der Margarine andünsten, den Wein dazugeben und alles in etwa 30 Minuten
kochen. Die Kartoffeln abgießen, zerstampfen und mit der heißen
Milch zu einem Püree verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und
mit dem Kraut mischen. Den Ofen auf 200° C vorheizen. Die Zwiebeln schälen
und würfeln. Das Dörrfleisch in Scheiben schneiden. Beides goldgelb
braten. Eine Auflaufform mit der Hälfte der Dörrfleischscheiben
auslegen. Die Zwiebeln darauf verteilen, die zerstampften Kartoffeln darauf geben
und mit den restlichen Speckscheiben bedecken. Den "Stampes" mit
aufgelegtem Deckel etwa 20 Minuten im Ofen backen, dann die Oberfläche ohne
Deckel mit Oberhitze bräunen lassen. Historisches: Gestampfte Kartoffeln
nahmen die Weinbauern früher in ihrem Essgeschirr mit in den Weinberg. Statt
Dörrfleisch wurden auch Leberwürste und gebratene Blutwürste auf
das Kraut gelegt. Enthielt das Gericht ein vorgekochtes, in Portionen geteiltes
Eisbein, nannte man es "Fräwes". Und wenn der saure Kohl durch
süßen (Weißkohl) ersetzt wird, spricht man von "Kappesmanges".
Weinempfehlung: Sauerkraut
und Speck sind die Geschmacksnoten. Hierzu passen säurebetonte, halbtrockene
Weine, beispielsweise ein Elbling von der Mosel.
Kartoffelpfannkuchen
mit Lauch
Das süßliche Aroma verpflichtet zu einem feinaromatischen
Wein mit leichter Kräuternote. Ein trockener bis halbtrockener Kabinettwein
vom Bacchus passt optimal.
Zutaten für 4 Personen: Für die
Füllung: 150 g Lauch
150 g Pfifferlinge
1 EL Butter etwas Salz schwarzer Pfeffer geriebene
Muskatnuss 1 EL Weißwein 100 g Crème double
Für
den Pfannkuchen: 2 bis 3 große Kartoffeln ½ Bund Petersilie ½
Bund Kerbel etwas Salz schwarzer Pfeffer 4 EL Butterschmalz
Für
den Teigdeckel: 1 Platte tiefgefrorener Blätterteig etwas Mehl zum
Ausrollen 1 Ei zum Bestreichen
Zubereitung:
Den Lauch putzen, in
feine Streifen schneiden und waschen. Die Pfifferlinge putzen. Die Butter in einer
backofenfesten Pfanne zerlassen und den Lauch darin andünsten. Die Pilze
dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Mit dem Weißwein ablöschen und die Crème double hineinrühren.
Sämig einkochen lassen. Die Kartoffeln schälen, waschen und von
Hand grob raspeln. Die Kräuter waschen, trocken tupfen, fein hacken und untermischen.
Salzen und pfeffern. Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Kartoffeln
einstreuen, etwas andrücken und von beiden Seiten zu einem goldbraunen Pfannkuchen
backen. Den Backofen auf etwa 220° C vorheizen. Für den Teigdeckel
die Blätterteigplatte antauen lassen und auf der bemehlten Arbeitsplatte
hauchdünn ausrollen. Das überschüssige Bratfett aus der Kartoffelpfanne
abgießen (die Kartoffeln bleiben in der Pfanne). Die Lauch-Pfifferling-Masse
vorsichtig auf den Pfannkuchen geben. Den Blätterteig auf Pfannengröße
zuschneiden, auf die Lauchmasse legen und mit dem verquirlten Ei bestreichen.
Die Pfanne in den Ofen schieben und alles 8 bis 10 Minuten backen. Den Pfannkuchen
in Portionen schneiden und anrichten. Weinempfehlung: Neben Lauch und Pfifferlingen
ist der frische Kerbel besonders geschmacksbestimmend. Sein süßliches
Aroma, das leicht an Anis erinnert, verpflichtet zu einem feinaromatischen Wein
mit leichter Kräuternote. Ein trockener bis halbtrockener Kabinettwein vom
Bacchus (oder auch vom Müller-Thurgau oder Kerner) passt optimal.
Kokos Gnocchi:
Die geschälten Kartoffeln in Salzwasser kochen, gut ausdämpfen lassen
und zusammen mit der Kartoffelstärke, dem Eigelb und den Kokosflocken
zu einem homogenen Teig verarbeiten.
Ca. 10 Minuten ruhen lassen.
Den Teig zu einer Rolle formen und anschließend in ca. 1cm dicke Stücke schneiden.
Auf etwas Kartoffelstärke aus den Stücken Klößchen formen und diese
mit einer Gabel leicht flachdrücken.
Die Gnocchi in kochendem Salzwasser blanchieren und gut abtropfen lassen
Die Hähnchenbrust in Streifen schneiden und kurz anbraten.
Den kleingeschnittenen Lauch und die klein geschnittene Chilischote dazu geben,
mit Kokosmilch ablöschen.
Die Gnocchi vorsichtig unterheben.
Weinempfehlung:
Zu Kokos-chili-gnocchi mit Hähnchenbrust empfiehlt das SAT1-Küchenteam einen feinen halbtrockenen Riesling.
Krabbensuppe
mit Dillpesto
Zubereitungszeit:
ca. 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach
Portion:
ca. 320 kcal
E 9 g • F 22 g • KH 8 g
Zutaten für 10 Personen: 50 g Pecannusskerne
1 Bund Dill, 3 EL Öl
Salz, Pfeffer, Zucker
3 Schalotten oder kleine Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe
3 Würfel (à 50 g) Krebssuppenpaste, 2 EL Butter
1 leicht gehäufter EL Mehl
1 Glas (400 ml) Hummerfond (ersatzw. Fischfond)
1⁄2 l trockener Weißwein
200 g Schlagsahne
2–3 EL Gin
350 g Nordseekrabbenfleisch
Zubereitung:
Für den Pesto Nüsse fein hacken. Dill waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Beides mit Öl verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für die Suppe Schalotten und Knoblauch schälen, alles fein würfeln. Krebssuppenpaste und Butter im großen Topf schmelzen. Schalotten und Knoblauch bei schwacher Hitze darin andünsten. Mit Mehl bestäuben und kurz hell anschwitzen. Unter ständigem Rühren Fond, Wein und 1 l Wasser zugießen, aufkochen. Ca. 5 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Sahne halbfest schlagen. Gin unterrühren. Krabben in der Suppe kurz erwärmen. Suppe mit Ginsahne und Dillpesto anrichten.
Kräuterküche
und Wein
Würzige Partnerschaften - Kräuterküche und Wein
Was
wären Tomaten und Mozarella ohne Basilikum, Lammrücken ohne Rosmarin
oder ein Frühlingsquark ohne Schnittlauch? Alle Kräuter sind für
den besonderen Genuss gewachsen. Sie
verleihen
einem Gericht die besondere Note und geben ihm den letzten pfiffigen Touch. Besonders
spannend ist ihr aromatisches Wechselspiel mit den Weinen, die zum Essen gereicht
werden. Den feinen Noten im Wein verschaffen manche unter den Kräutern erst
so richtig Gehör eine Leistung, die in dieser würzigen Partnerschaft
übrigens oft auf Gegenseitigkeit beruht. Einige einfache Regeln verhelfen
zu optimalem Genuss.
Gewürzkräuter sind in Genussfragen recht
eigen. Manche mögens heiß, damit sie ihre Aromen in aller Fülle
offenbaren, andere dagegen lassen sich am besten frisch gehackt genießen.
Auch untereinander sind sie sich nicht immer grün und formieren sich im Topf
sofort zu zwei strikt getrennten Fronten, wie der bekannte Chef de
Cuisine, Alfons Schuhbeck, beobachtet hat. Andere dagegen sind so gesellig, dass
sie erst im großen aromatischen Orchester voll aufblühen, andere wiederum
erst, wenn Wein ins Spiel kommt. Mitunter werden ihre feinen ätherischen
Öle erst vom Wein erschlossen, weiß Isabel Gänkler, Sommeliere
bei Alfons Schubeck in München. Estragon beispielsweise nutzt am liebsten
den Alkohol und die feine Weinsäure etwa eines ausdruckvollen Weißburgunders,
um seine Aromen auf unseren Geschmacksknospen zu verteilen. Vordergründiger
Dill dagegen lockt trotz seiner Dominanz auch die feinen Aromen eines leichten
Weißweins, beispielsweise einer Scheurebe, hervor und verbindet sie mit
dem typischen Eigengeschmack dieser Sorte zu einem besonderen kulinarischen Erlebnis.
Manche unter den Gewürzkräutern werden selten alleine verwendet.
Salbei ist meist in Verbindung mit Majoran zu schmecken und dieses Duo wiederum
ist eine köstliche Würze sowohl heller Fleischgerichte als auch aromatischen
Wilds. In diesem Fall sind Weißweine mit viel Ausdruck und voller Frucht
oder leicht gerbstoffbetonte Rotweine gefragt, um so auf die Art der Speisen und
ihre Zubereitung Rücksicht zu nehmen. Diese Weintypen lassen sich übrigens
auch gerne mit Rosmarin ein. Doch sobald fruchtig-frisches Gemüse ins Spiel
kommt und die Unbeschwertheit, wie man sie von einigen provençalisch gewürzten
Gerichten kennt, ist dieser Stil auch im Wein gesucht. Fruchtigere Rotweine mit
weniger vordergründigen Tanninen (Gerbstoffen) aber auch kerniger kraftvoller
Weißwein mit einem Hauch Restsüße haben in diesem Miteinander
viel zu bieten.
Im Grunde ist es mit der Kombination von Gewürzkräutern
und Wein wie mit der Musik. Je nachdem, auf welchem Instrument sie gespielt wird
das Thema kommt immer durch, bringt aber jedes Mal eine eigene Stimmung
mit, so die Experten des Deutschen Weininstituts. Ob Fisch, ob Fleisch,
Geflügel oder Wild sie bieten den Resonanzboden, auf dem sich die
Aromen genüsslich ausbreiten. Für diesen Genuss ist jedes Kraut gewachsen!
Und erst recht die Weine!
Sinfonie der Aromen So gelingt die Kombination
von Kräuterküche und Wein: Das DWI hat Würztipps aus Schuhbecks
Gewürzküche und Weintipps von Isabel Gänkler, Sommeliere bei Alfons
Schuhbeck in München eingeholt.
Basilikum: Sein pfeffrig-würziges
Aroma ist vielseitig verwendbar. Ätherische Öle und Gerbstoffe machen
es bekömmlich und unterstützen die Fettverdauung. Dazu passen leichte
frische Weine. Riesling Classic sowie Grauburgunder mit gut eingebundener Säure
geben der Kombination den beliebten mediterranen Touch.
Kerbel: Ein mildes
Gewürzkraut mit feinen Anflügen von Anis. Es ist sehr hitzeempfindlich
und entfaltet seine Aromen am besten, wenn es kurz vor dem Servieren zugegeben
wird. Seine feinen Aromen suchen einen feingliedrigen zurückhaltenden Weinpartner:
Trockener Silvaner mit zartem Schmelz oder auch Weißburgunder harmonieren
durch ihre leichten Frucht- und Nuss-Aromen am besten.
Majoran: Die würzig-bitteren
Aromen sind sehr typisch und ausdrucksvoll. Meist zusammen mit anderen Gewürzkräutern
verwendet, ist es vor allem bei opulenten Fleisch- und Geflügelgerichten
für mehr Bekömmlichkeit im Einsatz. Zu hellen Geflügel- oder Kalbfleischgerichten,
mit Majoran oder Oregano gewürzt, ist ein gehaltvoller Weißwein mit
voller Frucht ein perfekter Partner. Der Jahrgang 2003 hat solche Weine hervorgebracht.
Rheingauer oder auch Pfälzer Riesling sowie Grauburgunder aus Baden oder
Rheinhessen sind hier Wunschpartner.
Bei schweren Gänse-, Hammel oder
Schweinebraten ist der passende Rotwein eher gerbstoffbetont und gehaltvoll, wie
beispielsweise Dornfelder oder Lemberger aus dem Barrique, die mit ihrer dunklen
Frucht und den frischen Gerbstoffen dem leicht kampferartigen Aroma ein Gegengewicht
bieten.
Petersilie: Ein Tausendsassa unter den Gewürzkräutern.
Das vielfältige, manchmal glat-te, manchmal krause Grün ist im Salat
ebenso willkommen wie in Suppen, Eintöpfen, Saucen, Gemüsen, und und
und. Der etwas süßliche Duft und der würzige, leicht scharfe Geschmack
verhält sich gegenüber Wein unkompli-ziert. Seine Aromen sind eher begleitend,
lassen sich von einem Weißburgunder leicht locken und beispielsweise in
Verbindung mit Fisch mit einem leichten Riesling von der Mosel intensivieren.
Auch Chardonnay unterstreicht die feine Würze.
Salbei: Das strenge,
kräftige Aroma ist in der Küche vielseitig einsetzbar; in Suppen, Eintöpfen,
Gemüsen und Nudelgerichten, Bratensaucen, mit Kalbsleber, Geflügel ...
In Geruch und Geschmack erinnert es an eine Mischung aus Lavendel und Kampfer,
wirkt leicht adstringierend. Kräftige Weißweine mit milder Säure,
vielleicht auch einer gewissen Reife, sind dann bei Gemüse und hellen Fleischgerichten
ideale Partner. Zu dunklem Braten und Fleisch mit kräftigen Röstaromen
(z.B. Schmorbraten) empfehlen sich kräftige Rotweine mit nachhaltigen Tanninen:
Dornfelder aber auch im Holzfass ausgebauter Spätburgunder aus Baden.
Schnittlauch:
Das beliebte Zwiebelkraut bringt neben dem milden Zwiebelaroma noch das frische
Grün und reichlich Vitamin C mit. Es wird nur roh und stets ganz frisch verwendet.
Sein feiner Zwiebelgeschmack wird von leichten Weißweinen mit milder Säure
betont. Zu Frischkäse und Salaten und Kartoffeln, die mit dem frischen Grün
geschmackvoll ergänzt werden, passen vor allem die Classic-Weine mit ihrer
fein-fruchtigen Harmonie. Auch Rosé-Weine mit lebendiger Frucht mögen
die kleinen pikanten Röllchen.
Thymian: Das duftige Gewürzkraut
hat sich mit der mediterranen Küche in unseren Breiten etabliert. Sein balsamisch-bitterer
Geschmack und seine Gerbstoffe sind eine beliebte Würze bei vielen gehaltvollen
Gerichten. Die ausdrucks-vollen Aromen der kleinen Pflänzchen suchen auch
im Wein Ausdruck und Kraft, gepaart mit einer frischen Säure, wie man sie
beispielsweise in einem Spätburgunder Weißherbst findet. Auch Riesling
gerne mit einer dezenten Restsüße ist vor allem zum beliebten
Zitronenthymian ein willkommener Verbundpartner.
Krebssüppchen Cremige
Suppe mit süßlicher, aber auch feinherber Note. Dazu gereifte halbtrockene
Riesling-Spätlesen vom Rheingau oder Mosel-Saar-Ruwer. Zutaten für
4 Personen:
1
gekochte Kartoffel 1 l Wasser ½ l Weißwein ½ l Fischbrühe
(siehe unten) 1 Lorbeerblatt 1 TL Fenchel 1 Döschen Safran von 0,1
g 1 Bund Petersilie 1 Bund Thymian 50 g Sahne Salz, Cayennepfeffer etwas
Grün der Lauchzwiebel 250 g Butter
So wird's gemacht: Die Zwiebeln,
die Karotten, den Sellerie und den Lauch in Scheiben schneiden und in einem Gemüsetopf
mit etwas Butter andünsten. Das Tomatenfleisch, die Petersilie und den Thymian
dazugeben, dann mit Wasser, Wein und Brühe löschen. Mit Fenchel, Lorbeer
und Safran würzen, aufkochen und 30 Minuten köcheln lassen. Die
Petersilie und den Thymian ausdrücken und wegwerfen. Den Sud abseihen und
salzen, das Gemüse zur Seite stellen. Die Krebse in kochendes Wasser
werfen, 2 Minuten kochen lassen und dann 8-10 Minuten im siedenden Sud ziehen
lassen. Die Krebse ausbrechen, und die Schalen der Scheren und Schwänze
mit einem Holzhammer auf einem Brett zerkleinern. Die zerkleinerten Schalen in
einer großen Pfanne mit der restlichen Butter braten. Die rote Butter abseihen
und im Kühlschrank stocken lassen. Das Gemüse mit der Kartoffel
passieren und dann zum restlichen Sud geben. Die Krebsbutter stückchenweise
einrühren, die Sahne dazugießen und mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.
Die Krebse dazugeben und mit etwas Grün von den Lauchzwiebeln garnieren. Beilagen: Dazu
Weißbrot servieren.
Unsere Weinempfehlung: Diese cremige Suppe
wird besonders von der Krebsbutter geprägt und erhält von Gemüse,
Safran und Kräutern eine etwas süßliche, aber auch feinherbe Note.
Die dazu gereichten Weine sollten Reifebukett zeigen und extraktreich sein. Eine
dezent dienende Süße ist vermutlich von Vorteil. Deshalb empfehlen
wir gereifte halbtrockene Riesling-Spätlesen vom Rheingau oder Mosel-Saar-Ruwer.
Kumquatsauce
an Wildente
Die fein-bittere und süß-aromatische Sauce harmoniert
gut mit halbtrockenen bis lieblichen Weißwein-Spätlesen, wie von der
Scheurebe.
Zutaten für 6 Personen:
2 Stockenten 10 Kumquats
3
Zwiebeln 2 Petersilienwurzeln 1 Tasse Hühnerbrühe 1 EL Honig 2
EL Orangenlikör Salz weißer Pfeffer Öl
So wird's
gemacht:
Die Enten rupfen, ausnehmen, waschen, trockentupfen und innen
salzen. Die Zwiebeln schälen und halbieren, die Enten damit füllen und
mit kleinen Spießen verschließen. Den Boden eines Bräters mit
Öl einpinseln, die Enten salzen und pfeffern und mit den Brüsten nach
unten in den Bräter legen. Die Enten im vorgeheizten Ofen 45 Minuten bräunen,
dann wenden. Die Petersilienwurzeln und die Kumquats in Scheiben schneiden und
mit der Brühe in den Bräter geben. Die Enten fertig braten und 15 Minuten
vor dem Ende der Bratzeit die Brüste mit Honig einpinseln. Die Enten tranchieren.
Die Bratensauce entfetten und mit Orangenlikör verfeinern. Als Beilage vorgekochte
Kartoffeln im Entenfett braten und Rotkohl dazu servieren.
Unsere Weinempfehlung: Die
Sauce ist gekennzeichnet durch fein-bittere und süß-aromatische Nuancen.
Sie harmoniert gut mit halbtrockenen bis lieblichen Weißwein-Spätlesen,
wie vom Muskateller (aber auch vom Gewürztraminer, Rieslaner, Bacchus oder
der Scheurebe).
Für
die Richtigkeit der Inhalte übernimmt Hoooliday keine Gewähr.
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