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küchenfertige Gans (ca 4 kg) etwas Salz 500 g Äpfel (Boskop) etwas
Salzwasser Für die Maronen 200 g Maronen (Eßkastanien) 4
EL Butter 1 EL Zucker ¼ l Fleischbrühe (Fertigprodukt) Für
die Sauce 2 EL süße Sahne etwas Salz weißen Pfeffer
aus der Mühle So wird's gemacht: Die Backpflaumen in 1 l Wasser
über Nacht einlegen. Am nächsten Tag die Gans unter fließendem
Wasser waschen, trockentupfen und innen sowie außen mit Salz einreiben.
Den Backofen auf 200° vorheizen. Die Äpfel schälen, entkernen
und in Spalten schneiden. Die Backpflaumen abtropfen lassen und entkernen. Äpfel
und Pflaumen mischen und die Gans damit füllen. Die Öffnungen mit Holzspießchen
verschließen. Flügel und Keulen am Körper festbinden. Die
Gans im Backofen braten. Sie dazu mit der Brust nach unten in eine mit ½
l Wasser gefüllte Fettpfanne legen und etwa 1 Stunde braten. Die Gans wenden
und noch etwa 1 Stunde weiterbraten. Die Haut dabei mehrmals anstechen, damit
das Fett ausbrät. Zuletzt etwas Salzwasser auf die Haut streichen und die
Hitze erhöhen, damit die Haut schön knusprig wird. Die Gans auf eine
Platte setzen und im Backofen warm halten. Jede Marone einmal kreuzweise einschneiden.
Die Kastanien etwa 15 Minuten in ¾ l Wasser kochen, dann abschrecken und
schälen. In einem Topf Butter und Zucker schmelzen. Die Maronen hineingeben.
Die Fleischbrühe erhitzen und dazugeben. Etwa 15 Minuten garen. Den Bratfond
in der Fettpfanne mit etwas Wasser loskochen. Das Fett abschöpfen. Die Sauce
mit der Sahne binden, salzen und pfeffern. Beilagen: Salzkartoffeln
und Rotkohl Weinempfehlung: Die Fetthaut der Gans, das Obst und der Rotkohl,
all das vermittelt ein barockes und etwas von Süße getragenes Geschmacksbild,
so wie reife und gehaltvolle Rotweine, deren Gerbstoff nicht mehr vordergründig
wirkt. Eine Lemberger Spätlese, etwa fünf Jahre alt, sorgt für
Harmonie. |