KULTUR - FREIZEIT - SEHENSWÜRDIGKEITEN - ESSEN - TRINKEN - RESTAURANTS
KULTURFREIZEITSEHENSWÜRDIGKEITENESSENTRINKENRESTAURANTS
Home | über unsInfo | kostenloser Eintrag | Weblink | Seite an Freunde senden
HOTELSUCHE




Rezepte von A bis Z

HOME | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | HOME


Schnelle Hotelsuche mit über 220.000 Datensätzen

Schnelle Hotelsuche
über 340.000 Datensätze


Nie mehr
Nie mehr Mundgeruch (Alkohol, Bier, Wein, Knoblauch) mit Lollyfresh.

Mundgeruch
lebenslang

Mundgeruch?
Alkoholfahne?
Knoblauch?
nie wieder Rauchen - lollyfresh gegen Mundgeruch: Knoblauch, Alkohol Fahne, Zwiebeln, etc.
Nie wieder Mundgeruch
dank Lollyfresh.


Schnelle Hotelsuche mit über 220.000 Datensätzen

Schnelle Hotelsuche
über 300.000 Datensätze

ESSEN & TRINKEN

Weingüter
Straußenwirtschaften
Weinlokale

Wenn Berlin Mitte dann City Spa Hotel.
Wenn Berlin Mitte
dann City Spa Hotel
**** Sterne


Erlesene Weine
Erlesene Weine - Weingut Domhof Baumann - D-67583 Guntersblum  Deutschland
Weingut Domhof
67583 Guntersblum


Reinhard & Blanck
Edle Weine

Weinhandel Reinhard & Blanck Deutschland Münsterland Münster
Online bestellen

HOTEL CASADEI: Ihr Urlaub an der Adriaküste, direkt am Meer.
Urlaub an der Adria
Küste: Hotel Casadei.


Ferienwohnungen in Göhren auf der schönen Ostseeinsel Rügen.
Ferienwohnungen
in Göhren auf Rügen


L e x i k a
 
Wein-Lexikon
Kaffee Lexikon
Kaffee-Lexikon
Tee-Lexikon
Tee-Lexikon
Zigarren-Lexikon
Zigarren-Lexikon
Früchte LexikonFrüchte Lexikon
Früchte-Lexikon
Gewürz Lexikon
Gewürz-Lexikon
REZEPTE Lexikon - ezepte von A bis Z mit vielen Bildern
Rezepte-Lexikon
Cocktail-Lexikon - viele Cocktails und Longdrinks von A - Z mit Bildern
Cocktail-Lexikon
Spirituosen-Lexikon
Spirituosenlexikon
Autokarten
Masematte
Vip Geburtstage
22.09.2009



HOTELS IN
Deutschland
Germany
Deutschland: PLZ Karte, Regionen, Bundesländer
Berlin Hamburg Köln
München Frankfurt,
Düsseldorf Hannover
Leipzig Dresden

Österreich / Austria
Regionen Österreich Austria
Wien Salzburg

Schweiz / Switzerland
Regionen Schweiz - Switzerland
Zürich


Holland / Nederlande
Regionen Holland Niederlande
Amsterdam

Ungarn / Hungary
Regionen in Ungarn / Hungary
Budapest



 



Anfahrtsskizzen
Anfahrtsskizzen für Ihre Webseite - BITTE ANKLICKEN.
für Ihre Webseite

Stadtpläne
im
CITY PLAN: Stadtpläne kostenlos für Ihre Webseiten -  - BITTE ANKLICKEN.
Scheckkarten
format


Schnelle Hotelsuche mit über 220.000 Datensätzen

Schnelle Hotelsuche
über
340.000 Datensätze


KULTUR – FREIZEIT – SEHENSWÜRDIGKEITEN – ESSEN – TRINKEN – RESTAURANTS
Seite empfehlen

Auf dieser Seite: Sächsisches Zwiebelfleisch mit Klößen, Schweinshaxe, Saiblinge Mariniert, Saitenwürstchen mit Linsen, Scampi Risotto, Schnitzel Holstein, Schäufele mit Löwenzahnsalat, Seesaibling in Ölmarinade, Spargel auf mainfränkische Art, Spinatsuppe mit Räucherlachsklößchen, Süßwasser-Bouillabaisse, Spargel mit Schinken,

Sächsisches Zwiebelfleisch
mit Klößen.
Rezepte mit Rotwein

Ein Gericht mit mild-würziger und deutlich süßlicher Note. Diese kann durch einen feinfruchtigen Weißwein mit leicht betonter Säure kompensiert werden. Zutaten für 4 Personen:
Für das Fleisch:

Rezepte - Sächsisches Zwiebelfleisch mit Klößen

1 Schweinshaxe (etwa 1,5 kg)
etwas Salz
1 ½ L Wasser
1 Möhre
1 Petersilienwurzel
2 Nelken
6 Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt

Für die Sauce:
250 g Zwiebeln
4 EL Schweineschmalz
2 EL Semmelbrösel
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
etwas Kümmel
etwas Zucker

Für die Klöße:
200 g durchwachsener Speck
100 g Semmelbrösel
1 kg gegarte Pellkartoffeln vom Vortag
250 bis 300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 frisches Ei
etwas Salz
4 EL Milch
Mehl zum Ausrollen

Zubereitung:
Das Fleisch mit 1,5 l gesalzenem Wasser aufsetzen. Möhre und Petersilienwurzel waschen, putzen und zerkleinern. Mit den Gewürzen zum Fleisch geben. Gut 2 Stunden zugedeckt köcheln lassen.
Inzwischen für die Klöße den Speck fein würfeln, in einer Pfanne auslassen und in einem Sieb abtropfen lassen. 3 Esslöffel des Bratfetts in der Pfanne belassen und die Semmelbrösel darin anrösten.

Die Kartoffeln schälen und fein reiben. Mehl, Backpulver und Ei darunter rühren. Mit Salz abschmecken. Nach Bedarf Milch dazugeben, sollte der Teig zu fest sein. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem 1 cm dicken Quadrat ausrollen. Speck und Semmelbrösel darauf verteilen und den Teig einrollen. Die Rolle in 6 cm breite Stücke schneiden und die Schnittkanten fest zusammendrücken, damit die Füllung nicht herausquellen kann.
Das Fleisch aus der Brühe nehmen und warm stellen. Die Brühe durchsieben und auf die Hälfte einkochen lassen. Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Das Schmalz erhitzen und die Zwiebeln darin hellgelb braten. Nun ¼ l der Fleischbrühe hinzufügen und die Sauce etwa 20 Minuten durchkochen lassen. Die Semmelbrösel hinzufügen. Die Sauce mit den Gewürzen abschmecken. Inzwischen die restliche Fleischbrühe für die Klöße mit Wasser auf 1 l auffüllen, erhitzen und die Klöße darin bei geringer Hitze etwa 20 Minuten ziehen lassen. Das Fleisch in mundgerechte Würfel schneiden und etwa 10 Minuten in der Sauce ziehen lassen. In einer vorgewärmten Schüssel auftragen. Die Klöße dazu servieren.

Kulinarisches:Wickelklöße werden zu Fleischgerichten aller Art gereicht. Auch zu den meisten Gemüsesorten passen sie. Am liebsten isst man sie zu Sauerkraut.

Weinempfehlung:Die reichlichen Zwiebeln, unterstützt durch die Beigabe von etwas Zucker, geben dem Gericht eine mild-würzige und deutlich süßliche Note. Diese kann durch einen feinfruchtigen Weißwein mit leicht betonter Säure angenehm kompensiert werden. Ein gereifter Elbling, halbtrocken bis trocken, bietet eine angenehm harmonische Kombination.


Saiblinge Mariniert

Dieses Gericht wird harmonisch durch einen filigranen, mäßig gereiften Weißwein ergänzt, der gleichermaßen Süße und Säure spüren lässt.

Zutaten für 6 Personen:

3 Saiblinge à 500 g
4 EL Salz
3 EL Zucker
1 EL weiße zerstoßene Pfefferkörner

Zubereitung: Die Fische ausnehmen, waschen und filetieren. Die Hälfte der Filets mit der Haut nach unten in einen länglichen Bräter legen.
Die Pfefferkörner in einem Mörser zerstoßen, mit Salz und Zucker vermischen und darüber streuen. Die übrigen Filets mit der Haut nach oben darauf legen, mit einem Brett und einem Stein beschweren und 48 Stunden an einem kühlen Ort ziehen lassen. Den Fisch in möglichst dünne Scheiben schneiden und mit Zitrone und Frühlingszwiebeln servieren.

Lassen Sie sich bei diesem Rezept nicht von der Pfeffermenge irritieren. Auch die grell-orange Farbe des fertigen Fleisches, die fast künstlich wirken kann, ist durchaus richtig. Beilagen: Dazu Vollkorn- oder Graubrot anrichten.

Weinempfehlung: Die süß-salzige Marinade wird durch den grob gestoßenen Pfeffer pikant ergänzt und durchdringt die zarten Fischfilets. In hauchfeine Scheiben geschnitten kommt dieses Gericht einem Carpaccio gleich und wird harmonisch durch einen filigranen, mäßig gereiften Weißwein ergänzt, der gleichermaßen Süße und Säure spüren lässt. Drei bis vier Jahre alte halbtrockene bis liebliche Kabinettweine, etwa ein Elbling von Mosel-Saar-Ruwer, sind hier willkommen.


Saitenwürstchen mit Linsen

Die Linsen vermitteln einen rauen Geschmack, Zwiebeln und Möhren Süße. Wir empfehlen einen etwas gereiften Trollinger.

Quellzeit: über Nacht
Zubereitungszeit: etwa 2 Stunden

Zutaten für 4 Personen:
300 g Linsen
1 L Wasser

Rezepte - Saitenwürstchen mit Linsen

125 g durchwachsener Speck
1 Zwiebel
etwas Salz
schwarzer Pfeffer
3 Möhren
2 EL Weinessig
4 Saitenwürstchen

Zubereitung:
Die Linsen über Nacht in 1 L Wasser einweichen.
Am nächsten Tag den Speck würfeln. Die Zwiebel schälen und würfeln. In einem nicht zu kleinen Topf mit dem Speck glasig braten.
Die Linsen mit dem Einweichwasser dazugeben. Mit Salz sowie Pfeffer würzen und 1 Stunde köcheln.
Die Möhren putzen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Essig zu den Linsen geben. Nochmals etwa 45 Minuten zugedeckt köcheln. Die Würste etwa 10 Minuten in den Linsen heiß werden lassen.

Beilage: Dazu isst man Spätzle (hierfür können Sie nachstehendes Rezept nutzen). Wer keine Saitenwürstchen bekommt, kann auch geräucherte Mettwürstchen verwenden.

Weinempfehlung:
Die Linsen vermitteln einen etwas rauen Geschmack, Zwiebeln und Möhren hingegen Süße, zu der sich die scharfe Säure des Essigs gesellt. Wir empfehlen einen etwas gereiften Trollinger.


Salatbouquet mit lauwarmen Jakobsmuscheln

Facettenreich wie der Jakobsweg, aber weniger beschwerlich ist unser Salatbouquet. Zudem geht es um intensive Kräuterwürze und große Muscheln.
 

Zutaten für vier Personen:

20 Jakobsmuscheln, 16 Kirschtomaten, je 1 TL Dill, Estragon, Kerbel und Basilikum, 12 EL Olivenöl zum Marinieren, gewaschener und geputzter Salat (z. B. Kopfsalat, Lollo Rosso, Feldsalat, Ruccola und Radicchio), 4 EL Grauburgunder, 4 EL Weißweinessig, 3 EL Olivenöl, 6 EL Sahne, Salz, Pfeffer


Zubereitung:

Die Jakobsmuscheln aus der Schale lösen, das Bärtchen entfernen und gut abwaschen, auch den Corail (Rogensack). Auf ein Küchenpapier legen und gut trocknen lassen.

Die Kräuter unter das Olivenöl rühren und damit die Muscheln etwa zehn Minuten marinieren.

Für die Sahne-Vinaigrette den Grauburgunder, den Weißweinessig und das Olivenöl mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss die Sahne beigeben. Aufmixen mit dem Zauberstab  macht die Sauce  noch cremiger.

Die Kirschtomaten halbieren und in einer Pfanne mit etwas Vinaigrette anschwitzen.

Die Jakobsmuscheln in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl und Butter braten. Die Muscheln sollten im Kern schön glasig sein, also höchsten 1 Minute von jeder Seite braten.

Die Salate auf Tellern anrichten, die Tomaten untermischen und mit der Vinaigrette umgießen. Die Jakobsmuscheln darüber verteilen.

Weinempfehlung:

Der Salat bringt feine Bittertöne, zudem geht es um intensive Kräuterwürze, um süß-saure Vinaigrette und große Muschenln. Eine gewisse Größe benötigt deshalb auch der Wein, dazu Schmelz und Alkoholsüße: Wir empfehlen eine Spätlese vom Grauburgunder oder in Holz ausgebauten Chardonnay.


Sesamgarnelen mit Mangochutney

Mango, der Apfel der Tropen, und die Früchte des Meeres kommen bei diesem asiatisch inspirierten Gericht zusammen.

Zutagen für vier Personen:

1 kg geschälte Riesengarnelen
30 g Kartoffelstärke, 1 Ei, 60 g Semmelbrösel, 60 g Sesam
2 reife Mangos
2 Schalotten
2 Koblauchzehen
1 TL rosa Pfefferkörner,
4 cm Zimtstange,
0,1 l trockener Silvaner
150 g Zucker
Öl zum Frittieren
Salz, Pfeffer, Currypulver


Zubereitung:

Die Mangos mit einem Sparschäler schälen und in 2 cm große Würfel schneiden. Auch die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Wenn die Mangos noch nicht reif sind, einfach in Zeitungspapier einwickeln und für 2 bis 3 Minuten in der Mikrowelle "ausreifen" lassen.

Für das Chutney die Mangowürfel, die Zwiebeln und den Knoblauch zusammen mit dem Wein, den Pfefferkörnern, den Zimtstangen und dem Zucker in einen Topf geben und langsam unter ständigem Rühren zum Kochen bringen, bis es dicklich wird. Vom Feuer nehmen und die Zimtstange entfernen.

Die Garnelen am Rücken von oben nach unten ca. 2 mm tief einschneiden und den Darm entfernen. gut auswaschen und mit einem Papiertuch trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Curry würzen und gleichmäßig in der Kartoffelstärke wenden.

Danach in dem geschlagenen Ei und der Semmelbrösel-Sesam-Mischung wenden und gut andrücken.

Einen großen Topf zu einem Drittel mit Öl füllen, auf 180°C erhitzen und die Garnelen frittieren. Sie sollten, je nach Größe, in etwa 2 bis 4 Minuten goldbraun sein. Nach dem Frittieren auf einem Küchenturch abtropfen lassen.

Das Chutney warm oder kalt zu den Garnelen servieren.

Weinempfehlung:

Mango, der Apfel der Tropen, und die Früchte des Meeres kommen bei diesem asiatisch inspirierten Gericht zusammen. Weißweine kommen dabei besonders gut zur Geltung. Das süßsaure Chutney passt besonders zum halbtrockenen Wein. Eine spät gelesene Scheurebe und gold-gelber, reifer Riesling lassen mit Mangoaromen am Tisch die Sonne der Tropen aufgehen.

   

   
Sauerbraten und Klöße

Gerbstoffbetonte und etwas von Säure geprägte Rotweine sind nahezu ideale Partner. Versuchen Sie es mit einem jungen Qualitätswein der Rebsorte Regent.

Sauerbraten:
Marinierzeit: 3 Tage
Zubereitungszeit: etwa 2 ½ Stunden

Rezepte - Sauerbraten und Klöße

Zutaten für 4 Personen:
Für die Marinade
1 Stange Lauch
2 Möhren
1 Stück Sellerieknolle (etwa 100 g)
1 l Wasser
2 Lorbeerblätter
10 Pimentkörner
100 ml Weinessig

Für den Braten
700 g Rinderbratenfleisch
(falsches Filet)
2 Zwiebeln
2 Möhren
1 Stück Sellerieknolle (etwa 100 g)
3 EL Schmalz
1 EL Tomatenmark
1 ½ l Fleischbrühe (Fertigprodukt)
3 Scheiben Graubrot
etwas Salz
schwarzen Pfeffer aus der Mühle

So wird's gemacht:

Für die Marinade das Gemüse putzen, waschen und klein schneiden. Aus 1 l Wasser, dem Gemüse, den Gewürzen und dem Essig eine Marinade kochen. Diese abkühlen lassen und das Fleisch hineinlegen (bitte beachten: kein Salz in die Marinade!). Das Fleisch 3 Tage im Kühlschrank marinieren.
Danach das Fleisch herausnehmen und trocken tupfen. Die Zwiebeln schälen und würfeln, die Möhren und den Sellerie putzen, schälen und würfeln.
Das Fleisch im Schmalz von allen Seiten anbraten. Das Gemüse dazugeben und rösten, bis es goldbraun geworden ist. Das Tomatenmark dazugeben und weiterrösten, bis die Sauce den gewünschten braunen Farbton hat.
Eventuell überschüssiges Fett vorsichtig über ein Sieb abgießen. Den Braten mit der Fleischbrühe auffüllen. Das Graubrot in Stücken dazugeben (es wird zerkochen und der Sauce eine schöne Bindung geben).
Das Fleisch zugedeckt ungefähr 90 Minuten schmoren. Danach herausnehmen, warm stellen und etwa 10 Minuten ruhen lassen. Die Sauce durch ein Haarsieb geben, salzen und pfeffern und getrennt dazu reichen.
Thüringer Klöße:
Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde

Zutaten für 4 Personen:

1 kg mehlig kochende Kartoffeln
etwas Salz
etwas Milch
1 Scheibe Weißbrot

So wird's gemacht:

Die Kartoffeln schälen und waschen. Ein Drittel davon in Salzwasser kochen, abgießen und zerstampfen. Etwas Milch darunter rühren, bis ein zähflüssiger Brei entsteht. Warm halten. Die restlichen zwei Drittel Kartoffeln mit der Küchenmaschine fein reiben. Dabei den Brei in eine Schüssel mit etwas kaltem Wasser gleiten lassen, um eine Braunfärbung zu verhindern. Das rohe Kartoffelmus in einem Stoffsäckchen gut auspressen. Das Wasser dabei in einer Schüssel auffangen - nach kurzer Ruhezeit setzt sich die Kartoffelstärke in der Schüssel ab. Sie unter die trockenen Kartoffeln mischen. Mit Salz würzen. Den Kartoffelbrei über die rohen Kartoffeln geben und alles mit einem Kochlöffel kräftig durcharbeiten.
Das Weißbrot zu ½ cm großen Würfeln schneiden und in einer beschichteten Pfanne ohne Fettzugabe hellbraun rösten. Mit feuchten Händen aus der noch warmen Kartoffelmasse faustgroße Klöße formen. Geröstete Brotwürfel in die Mitte eines jeden Kloßes geben und das Loch wieder verschließen. In einem Topf 2 l Wasser zum Sieden bringen, salzen und darin die Klöße etwa 20 Minuten gar ziehen lassen. Niemals am Topf rütteln - Thüringer Klöße müssen allein "aufstehen ".

Beilagen:
Reichen Sie Rotkohl zu Sauerbraten und Klößen.

Weinempfehlung:
Nach dieser Rezeptur ist der Sauerbraten sehr mild und die Schmorsauce mit Röststoffen angereichert. Der Rotkohl rundet das Ganze ab. Gerbstoffbetonte und etwas von Säure geprägte Rotweine sind nahezu ideale Partner. Versuchen Sie es mit einem jungen Qualitäts-Rotwein der Rebsorte Regent.


Scampi Risotto

Die Verwendung von Basilikum bedingt die Weinauswahl. Nussige bis bittere Noten finden wir beispielsweise in einem trockenen Grauburgunder aus Baden.

Zutaten für vier Personen:

400 g gepellte Scampi ohne Köpfe
1 Zwiebel
2 Tassen Reis
1 1/2 Gläser Weißwein
3 Tassen Hühnerbrühe
1 Messerspitze Safranpulver
2 Schalotten
1 Bund Basilikum
Salz, schwarzer Pfeffer
Butter zum Braten

Zubereitung: In Italien ist Risotto ein Kultgericht, das möglichst in einem Spezialtopf zubereitet werden sollte und nur mit einem Löffel aus Olivenholz gerührt werden darf. Die regionalen Unterschiede der Rezepturen werden mit religiöser Genauigkeit eingehalten und wie Kunstwerke gewertet. Dabei werden keine Schwierigkeitsgrade vom Koch verlangt. Ein normaler Schmortopf tut es auch, man muss nur regelmäßig rühren!

Zwiebel hacken und in Butter glasig braten. Reis dazugeben, leicht anbraten, mit Wein ablöschen. Sobald der Wein absorbiert ist, 1/2 Tasse Brühe dazugießen, 1 Messerspitze Safran dazugeben und nach und nach restliche Brühe einrühren. Dabei regelmäßig umrühren, damit der Reis nicht am Boden des Topfes kleben bleibt. Nach etwa 25 Minuten wird die Brühe absorbiert und der Reis fertig sein.

In der Zwischenzeit Schalotten hacken und in einer Bratpfanne mit Butter glasig braten. Scampi dazugeben, braten und mit Salz und Pfeffer würzen.Gezupfte Basilikumblätter in Streifen schneiden, darüber streuen und auf dem Risotto servieren.

Weinempfehlung: Die Verwendung von Basilikum bedingt die Weinauswahl. Je mehr wir davon verwenden, desto deutlicher dürfen die nussig bis bitteren Noten im Wein sein. Diese finden wir beispielsweise in einem trockenen Grauburgunder aus Baden.


Schäufele mit Löwenzahnsalat

Ein saftiger Rivaner trocken lässt das feine, salzigrauchige Schäufele zu einem besonderen Erlebnis werden.

Zutaten für 4 Personen:

1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
3 Nelken
½ l trockenen Weißwein
5 Wacholderbeeren
5 Pfefferkörner
etwas getrockneten Thymian

750 g gepökelte und leicht geräucherte Schweineschulter

So wird's gemacht:

Die Zwiebel schälen. Mit dem Lorbeerblatt und den Nelken spicken.
In einem Topf 1 l Wasser zum Kochen bringen. Den Wein, die Spickzwiebel und die Gewürze dazugeben und das Fleisch darin etwa 2 Stunden zugedeckt bei geringer Hitze garen. Zwischendurch abschäumen.
Das Fleisch herausnehmen, in Scheiben schneiden und auf einer vorgewärmten Platte anrichten.

Beilagen:
Schäufele schmecken am besten mit Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln und mit Feld- oder Löwenzahnsalat (siehe Rezept). Zu empfehlen ist auch Sauerkraut.

Unsere Weinempfehlung:
Der feine, salzigrauchige Charakter des Schäufele bekommt durch den Sud eine deutlich würzige Note. Ein saftiger Rivaner trocken läßt das Schäufele zu einem besonderen Erlebnis werden.

Löwenzahnsalat

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Löwenzahn
1 Zwiebel
etwas Knoblauch
etwas Salz
schwarzen Pfeffer aus der Mühle
3 EL Sherryessig
4 EL Olivenöl
3 EL Walnußöl
100 g mageren Speck

So wird's gemacht:

Den Löwenzahn gut waschen, putzen und abtropfen lassen. In eine Salatschüssel geben. Die Zwiebel schälen und würfeln. Den Knoblauch schälen und feinhacken. Etwas Salz und Pfeffer mit dem Essig verrühren. Erst dann das Öl darunterschlagen. Zwiebel und Knoblauch dazugeben.
Die Sauce über den Salat gießen. Den Speck würfeln, in einer Pfanne knusprig braten und ohne das Fett über den Salat geben.


Schnitzel Holstein

Salziges harmoniert besonders gut mit der Säure, Fettiges insbesondere mit dem Alkohol des Weines. Deshalb empfehlen wir eine kraftvolle, trockene Spätlese.

Sie benötigen für 4 Portionen:

4 Scheiben Weißbrot
60 g Räucherlachs
8 Sardellenfilets aus der Dose
4 Ölsardinen aus der Dose
1 kleines Glas Kaviar (15g)
4 Kalbsschnitzel à 160g
etwas Salz
schwarzen Pfeffer aus der Mühle
4 EL Erdnußöl
4 Eier
1 EL Kapern
4 Pfeffergürkchen
4 Scheiben eingelegte rote
Beten aus dem Glas

So wird's gemacht:
Das Weißbrot rösten. Die Scheiben diagonal vierteln. Auf je 4 Viertel den Lachs, die Sardellen, die Ölsardinen und den Kaviar verteilen.
Die Schnitzel leicht klopfen und mit Salz sowie Pfeffer einreiben. Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Schnitzel darin auf jeder Seite etwa 3 Minuten braten. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Dann im heißen Bratfett 4 Spiegeleier braten. Auf jedes Schnitzel ein Spiegelei setzen. Die Kapern hacken und darüberstreuen. Mit den Brotscheiben, Gürkchen und roten Beten umlegen.

Weinempfehlung
Die Kalbsschitzel haben geschmacklich keinen Einfluß auf die Weinauswahl. Hingegen kommen Räucherlachs, Sardellen, Sardinen, Kapern und Kaviar besondere Bedeutung zu. Der Hauptcharakter dieser Lebensmittel darf als salzig-fettig mit etwas scharf-bitterer Note beschrieben werden. Salziges harmoniert besonders gut mit der Säure, Fettiges insbesondere mit dem Alkohol des Weines. Deshalb empfehlen wir kraftvolle, trockene Spätlesen von reifen Riesling- und Weißburgunderweinen.


Schokocreme mit gebrannten Mandeln

Zubereitungszeit:  ca. 11⁄4 Stunden + Wartezeit  
Schwierigkeitsgrad: einfach   

Portion:  Portion ca. 420 kcal • E 9 g • F 26 g • KH 34 g

Zutaten für 10 Personen

1,5 l Milch
3 Packungen Pudding aus Raspeln, Vollmilch  (für je 1⁄2 l Milch; z. Kochen)
150 g Mandelkerne (mit Haut)
6–8 EL Zucker
6 Orangen, 1 Granatapfel evtl. 2 EL Cointreau od. Holunderblütensirup
250 g Schlagsahne
Frischhaltefolie, Backpapier

Zubereitung:

Milch in einem Topf aufkochen. Topf vom Herd ziehen und die Puddingraspel mit dem Schneebesen einrühren. Nach 3 Minuten nochmals durchrühren. In eine Schüssel umfüllen und Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen. Kurz abkühlen lassen, dann kalt stellen.

Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. 4 EL Zucker darüberstreuen, karamellisieren und die Mandeln darin wenden. Noch 1–2x je 2 EL Zucker zugeben und karamellisieren, sodass eine feste Kruste um die Mandeln entsteht. Auf Backpapier verteilen und auskühlen lassen.

Orangen so dick schälen, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird. Filets mit einem scharfen Messer zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Granatapfel vierteln und die Kerne herauslösen. Mit den Orangenfilets und Cointreau oder (wenn Kinder mitessen) Holunderblütensirup mischen.

Sahne steif schlagen, locker unter den kalten Pudding heben und in Gläser füllen. Die Mandeln evtl. grob hacken, Schokocreme damit verzieren. Fruchtsalat dazureichen.

   

   
Schokolade und Wein

Zarter Schmelz, unvergleichliche Süße, feine Würze– ist das Wein oder Schokolade?


Beides kann mit dieser genüsslichen Beschreibung sehr gut getroffen sein. Denn Wein und Schokolade haben weitaus mehr gemeinsam,

Rezepte - Schokolade und Wein

als allgemein angenommen. Vor allem lassen sie sich wunderbar kombinieren und ermöglichen so völlig neue Genusserlebnisse – zum Dahinschmelzen! Das Deutsche Weininstitut und die Weinberaterin Silvia van Aans zeigen, was man für ein harmonisches Geschmackserlebnis beachten sollte.

Der Wein wie auch der Kakao, die Basis guter Schokolade, zählen beide zu Kulturgütern mit einer Jahrtausende alten Tradition. Als „Speise der Götter“ verehrten bereits die Azteken die Früchte des Kakaobaumes ebenso wie die Griechen Dyonisos, den Gott des Weines. Dabei ist die Schokolade wie wir sie heute kennen bei weitem nicht so alt wie der Wein. Die Milchschokolade wurde erst 1872 von Rudolf Peter Lindt und Peter Daniel erfunden.

Die Kombination von Wein und Schokolade galt lange Zeit als ein Tabu und viel zu lange hatten sich die Genießer dieser Welt einen ganz besonderen Genuss vorenthalten. So wie man einen Wein nach seiner Farbe, dem Geruch und Geschmack erkundet, sollte man sich auch der Schokolade widmen.

Die Farbe lässt Rückschlüsse auf den Kakaoanteil zu – je dunkler desto höher -, der Geruch betört bisweilen die Sinne und der Geschmack ist nahezu ebenso vielfältig wie beim Wein. Es empfiehlt sich zunächst den Wein und die Schokolade in dieser Reihenfolge separat zu probieren. Anschließend lässt man ein kleines Stück Schokolade im Mund anschmelzen, nimmt einen Schluck Wein dazu und lässt sich von dem Aromenspiel überraschen. Wie beim Wein, sollte auch bei der Schokolade die Serviertemperatur beachtet werden. Bei Zimmertemperatur (20-22 Grad) serviert, entfaltet Schokolade ihren Geschmack optimal. Grundsätzlich gilt: Je süßer die Schokolade, desto süßer und milder im Hinblick auf die Weinsäure sollte der Wein sein, damit die delikate Balance gewahrt bleibt. Die Liaison der Schokolade mit dem Schmelz und der üppigen Kraft eines edelsüßen Weines wie beispielsweise einer Beerenauslese oder gar Trockenbeerenauslese zeigt echte Verführungskünste.

Auch Rotweine sind als Begleiter von Schokolade willkommen. Hier gilt: Je höher der Anteil an Kakao in der Schokolade ist, desto ausdrucksvoller kann der Wein sein Bitterschokoladen in Verbindung mit Wein sind ein Klassiker. Halbbitter-Schokolade enthält einen Kakaogehalt von über 65%, die echte Bitterschokolade sogar über 70%.

Auch Rotweine sind als Begleiter von Schokolade willkommen. Hier gilt: Je höher der Anteil an Kakao in der Schokolade ist, desto ausdrucksvoller kann der Wein sein. Harmonische Verbindungen von trockenem, frischem Weißwein mit Schokolade sind optimal, wenn die Schokolade natürliche Fruchtaromen beispielsweise von Birnen oder Ananas mitbringt, die auch im Wein zu finden sind. Dabei sollte der Wein in der Säure nicht zu dominant sein.

Vollmilchschokolade enthält neben Kakaobutter auch einen Anteil des bitteren Kakaopulvers, durchschnittlich 32 %. Die höheren Schokoladenqualitäten zeichnen sich durch harmonische Süße aus. Vollmilch oder Sahne mildern den bitteren Kakaogeschmack und verleihen ihr den berühmten zarten Schmelz, der in der Kombination mit Wein vor allem auch beim Weißwein gefragt ist. Edelsüße Auslesen und Beerenauslesen von Riesling oder Silvaner sind ideale Begleiter. Beim Rotwein ist es nicht Süße sondern Frucht und Würze, was ihn zum perfekten Begleiter von hochwertiger Vollmilchschokolade kürt. Trockene Tropfen mit geschmeidigen Gerbstoffen und einer gewissen Reife, etwa Dornfelder aus der Pfalz oder Rheinhessen, sind hier gefragt. Dann lockt die Schokolade die feinen Nuancen, oft auch pfeffrige Noten, die als Tüpfelchen auf dem „i“ dieser Kombination wirken.

Bitterschokoladen in Verbindung mit Wein sind ein Klassiker. Halbbitter-Schokolade enthält einen Kakaogehalt von über 65%, die echte Bitterschokolade sogar über 70%. Entsprechend reduziert ist ihre Süße. Der passende Wein dazu zeigt sich idealerweise mit weichen Tanninen und einer dichten und vollmundigen Struktur und der gleichen feinen Eleganz wie die Schokolade: Viel versprechende Genusspartner sind ausdrucksvolle trockene Lemberger sowie ein kraftvoller trockener Dornfelder oder Regent.


Haselnuss und Mandel verleihen einer Schokolade diesen köstlichen Nussgeschmack, der durch das Rösten verstärkt wurde. Eine wunderbar harmonische Kombination mit Wein entsteht mit süßen oder schweren Weißweinen wie auch mit fülligen und dichten Rotweinen. Die Weißweine dürfen etwas trockener sein, wenn sie im Alkoholgehalt höher liegen (d.h. über 13 % vol.) Die Kraft und Fülle beispielsweise eines Rotweins der Sorte Dornfelder oder auch Lemberger mit Aromen von roten Früchten bietet dem geschmacklichen Konglomerat von Nüssen und Kakao ebenfalls ein ideales Gegenstück und verbindet sich sehr gut mit diesen Aromen.

Schokoladen mit Gewürzen wie beispielsweise Chilli oder Ingwer bereichern derzeit zunehmend das Angebot. Sie harmonieren sehr gut mit Barriqueweinen, die ebenfalls würzige Noten, gepaart von Röstaromen mitbringen. Edelherbe Schokolade mit einer Spur von Schärfe, passt zu einem kraftvollen Rotwein aus dem Barrique. Zu Milchschokoladen z.B. mit Pfeffer dürfen auch weiße Barriqueweine der Sorten Weißburgunder, Grauburgunder oder Chardonnay gereicht werden.


Schokotorte mit Amaretti - Eine wirkliche süsse Sache
Zubereitung fuer 1 Springform (24 cm)

Zutaten:
- 100 g Löffelbiskuits
- 100 g Amaretti-Plätzchen
- 75 g flüssige Butter

Fuer die Füllung:
- 450 g Zartbitterschokolade
- 600 g Sahne, 5cl Amaretto

Auserdem:
- Fett fuer die Form
- Kakaopulverzum Bestäuben
- 100 g Sahne
- 1 Päcken Vanillezucker
- 6 Amaretti-Plätzchen

Löffelbiskuits und Amaretti in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz zerkrümeln. Mit der flüssigen Butter gründlich vermengen. Den Boden der Springform einfetten, den Teig darauf verteilen und festdrücken.

Für die Füllung die Schokolade zerkleinern und im heissen Wasserbad schmelzen lassen. Die Sahne steif schlagen, Amaretto unterrühren und die Schokolade unterheben.

Die Schoko-Sahne-Masse auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen. Mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Die Torte zum Servieren dick mit Kakaopulver bestäuben. Die Sahne mit Vanillezucker steif schlagen und 12 gleichmässig verteilte Sahnekleckse auf den Kuchen setzen, jeweils ein halbiertes Amaretti-Plätzchen darauf stecken.


Seesaibling in Ölmarinade

Die gereichten Weine sollten einen südländischen Charakter aufweisen, gereift, mittelkräftig, mild, trocken, nussig – wie gut gereifter Burgunder.

Für 6 Personen

1 Saiblingfilet von 800g
1 Zitrone
1,5 EL Salz
1 TL Zucker
1 Limette

1 rote Chilischote
einige Stengel frischer Thymian
0,25l Olivenöl

Zubereitung:
Den Fisch gut waschen, trockentupfen und in eine Schüssel oder in einen kleinen Bräter aus rostfreiem Stahl legen.
Mit Zitronensaft übergießen und mit Salz und Zucker würzen.
Die Limette und den Chili in Scheiben schneiden und auf dem Fisch verteilen.
Den Thymian dazugeben und mit dem Öl übergießen.
Den Fisch zugedeckt drei bis vier Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen, aber nicht in den Kühlschrank geben, da das Öl sonst stockt.
Den Fisch mehrmals am Tag übergießen, zum Schluß auf ein Brett legen, mit einem neutralen pflanzlichen Öl die restliche Marinade wegpinseln und in Scheiben schneiden.
Mit Rucolasalat servieren und, wenn es die Jahreszeit erlaubt, mit Pfifferlingen garnieren.
Dazu Toast oder Weißbrot servieren.
Weinempfehlung:
Der Wein sollte hier Duft und Geschmack der Bouillabaisse unterstützen und die Ansammlung von Säure vermeiden. Ein leicht nussig-nuttriger Charakter ist con Vorteil. Leichte geschmeidig-gereifte und trockene Kabinettweine der Burgundertypen Weißburgunder, Grauburgunder und Chardonnay erfüllen diese Erwartungen.


Spätburgunder-Risotto

mit gebratener Entenbrust und Waldpilzen

Zwei Seelen schlagen, ach, in der Barberie-Entenbrust. Die milden Röstaromen von Schalotten, Pilzen und Ente bringen die Entscheidungfür eine nicht zu gerbstoffbetonte, eher traditionelle trockene Spätburgunder Spätlese.


ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN:

1 Barberie Entenbrust (ca. 300 g), je 150 g Pfifferlinge und Steinpilze, 2 kleingewürfelte Schalotten, je 1 TL gehackte Petersilie, Schnittlauch und Kerbel, 4 EL Olivenöl.

Für das Risotto: 200 g Risotto Reis, 3 fein gewürfelte Schalotten, 3 fein gewürfelte Knoblauchzehen, 0,75 l Spätburgunder, 0,5 l Hühnerbrühe, 8 EL fein geriebener junger Parmesan.

ZUBEREITUNG:

  • In einem hohen Topf die Schalotten und den Knoblauch in reichlich Olivenöl glasig anschwitzen, den Reis beigeben und einige Minuten mit angehen lassen.
  • Den Reis mit dem Spätburgunder und Hühnerbrühe ablöschen, er sollte immer etwas nass sein, doch nie „schwimmen“.
  • Die Garzeit des Reises ist schwierig zu bestimmen, am besten regelmäßig testen; er sollte im Kern noch bissfest sein.
  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Die Entenbrust auf der Fettseite längs und quer einschneiden, so dass kleine Quadrate auf der Oberfläche entstehen, die das Fettgewebe durchschneiden. So wird die Brust beim Braten schön knusprig. Danach salzen und pfeffern.
  • In einer heißen Pfanne mit wenig Öl anbraten. So lange auf der Hautseite braten, bis die nach oben zeigende Fleischseite einen Glanz bekommt. Dann erst wenden und ganz kurz auf der anderen Seite anbraten; nur zum Schließen der Poren. Danach für 8 Minuten in den Backofen schieben.
  • Die Pilze putzen und klein schneiden.
  • In einer Pfanne zusammen mit den Schalotten kurz heiß anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Pilze unter das Risotto mischen, den Parmesan vorsichtig bis zur gewünschten Konsistenz einrühren.
  • Die Entenbrust aus dem Backofen nehmen und in Scheiben schneiden.
  • Das Risotto auf einem Teller anrichten, die Entenbrustscheiben darauf legen und mit Kräutern bestreuen.

WEINEMPFEHLUNG:
Zwei Seelen schlagen, ach, in der aus Wild-Erpel und Haus-Ente gekreuzten Barberie-Entenbrust. Spannend geht´s auf dem Teller weiter: hier die delikaten Waldpilze, dort Rotwein besänftigter Risotto. Die milden Röstaromen von Schalotten, Pilzen und Ente bringen die Entscheidungfür eine nicht zu gerbstoffbetonte, eher traditionelle  trockene Spätburgunder Spätlese.

TIPP:
Risotto grundsätzlich nur mit einem Holzlöffel vorsichtig umrühren, mit Gefühl und Leidenschaft. Nur dann erhält man eine cremig-sahnige Konsistenz.


Spätzle

Wenn die Württemberger Spezialität in Fleischbrühe gegart wird, schmeckt sie besonders aromatisch. Dazu trinkt man einen Württemberger Trollinger.

Zubereitungszeit:
etwa 35 Minuten


Zutaten für 4 Personen:400 g Mehl

Rezepte - Spätzle, Württemberger Spezialität in Fleischbrühe

4 frische Eier
etwas Salz
1/4 L Wasser
50 g Butter

Zubereitung: Das Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken, Eier, etwas Salz und 1/4 L Wasser hineingeben. Das Ganze zu einem glatten Teig verkneten (am besten nehmen Sie die Knethaken des Handrührgerätes).

2 L Salzwasser aufkochen und salzen. Den Teig auf einem angefeuchteten Spätzlebrett portionsweise glatt streichen und mit einem Spätzleschaber oder einem Messer ins kochende Wasser schaben. Die Spätzle etwa 5 Minuten kochen, dabei öfter umrühren. Sie dann in einem Sieb kurz abschrecken und gut abtropfen lassen.
Die Butter in einem Töpfchen erhitzen, bis sie leicht braun wird. Über die Spätzle gießen (das nennt man Abschmälzen).

Tipp: Wenn die Spätzle in Fleischbrühe gegart werden, schmecken sie besonders aromatisch.

 

 
Spargel

Spargel ist eine Staude, deren oberirdische Teile im Herbst absterben und die im nächsten Frühjahr aus den Knospen des ausdauernden Wurzelstockes m Verbrauch an frischem Spargel sind die Deutschen führend innerhalb der EU. 84 % aller Bundesbürger lieben den Genuss frischen Spargels!
Herkunft/Saison Als Ursprungsgebiet werden die Salzsteppen und sandigen Meeresdünen Osteuropas, Vorder- und Mittelasiens vermutet. medizinischen Wirkungen des Spargels bekannt: Anregung des Stoffwechsels, Reinigung des Blutes, Entschlackung des Körpers von Giftstoffen
Inhaltsstoffe Spargel ist besonders kalorienarm. Dafür ist er reich an Eiweiß, Kohlenhydraten, den Mineralstoffen Phosphor, Kalium, Calcium, Natrium, Eisen Denn bei jeder Kühllagerung verliert der Spargel an Vitamin C.
 

 
Spargel Tipps

Die Feinschmecker können es kaum abwarten, bis alljährlich der erste deutsche Spargel auf den Wochenmärkten angeboten wird. Je nach Witterungsverlauf beginnt bereits Ende März in vielen Regionen die Spargelernte.

Auch die ersten jungen Weine des neuen Jahrgangs sind bereits auf den Flaschen und warten auf eine harmonische Begegnung mit den weißen Stangen, die Genießerherzen höher schlagen lassen.

Doch Spargel und Wein sind nicht einfach nur ein kulinarischer Hochgenuss, darüber hinaus sind sie schon seit Jahrhunderten für ihre heilende Wirkung auf Geist und Seele bekannt, denn beide sind reich an Mineralstoffen, Spurenelementen, und Vitaminen. Spargel ist zudem mit nur ca. 20 Kalorien/100 g extrem kalorienarm. Durch den geringen Kohlenhydratgehalt, ihren günstigen Einfluss auf den Stoffwechsel sowie ihre blutdruck­senkende und diätetische Wirkung empfehlen sich die knackig-saftigen Stangen auch als ideale Speise für Diabetiker - die im übrigen nicht auf den Weingenuss verzichten müssen, wie aktuelle Studien zeigen.

In vielen Weinregionen wachsen Spargel und Reben in unmittelbarer Nachbarschaft, - dann gibt es beides, gut aufeinander abgestimmt, direkt und frisch vom Erzeuger vor Ort. Aber auch wenn man außerhalb der Weinregionen wohnt, lässt sich immer ein passender Tropfen zum Spargel finden. Durch ihre Leichtigkeit und Frische, ihre Fruchtigkeit und Geschmacksvielfalt empfehlen sich die deutschen Weine als ideale Partner die im Zusammenspiel variantenreiche Geschmacks­ergebnisse bieten.

Grundsätzlich gilt: Den „Spargelwein“ gibt es nicht, auch wenn man diesen Begriff manchmal findet. Dafür ist die Vielfalt, die sowohl der Spargel in seiner Zubereitungsweise als auch die Weine in ihrer Ausprägung bieten, viel zu groß.

 

Der klassische Spargel wird gestochen, noch bevor der Spargelspross aus der Erde lugt. Dann nämlich hat er sich seinen lieblich milden Geschmack bewahrt und zeigt allenfalls eine leichte zartbittere Note, die von Kennern sehr geschätzt wird. Ein so delikates Aroma sucht auch beim Wein seinesgleichen – und findet es

beispielsweise im Silvaner, der mit seiner zurückhaltenden Art geschmacklich gern dem Spargel den Vortritt lässt.

Die milde Säure eines rheinhessischen Silvaners, seine feinen Fruchtnoten von Stachelbeere und Quitte, begleitet Spargelgerichte, die auf jede würzige Beigabe verzichten und den Spargel allenfalls mit Butter oder ganz mediterran mit Olivenöl und Kartoffeln zubereiten.

Feinrassiger Silvaner aus Franken empfiehlt sich auch zu delikatem Spargelsalat mit einer leichten, aber vor allem dezenten Vinaigrette, abgerundet mit der milden Würze von Kerbel oder Estragon.

Das elegante nussige Aroma im Spargel unterstreicht wiederum ein delikater Weißburgunder, der mit vollerem Körper und zarten Fruchtaromen auch eine kräftige Sauce Hollandaise oder Remoulade gekonnt begleitet.

Zarte gedünstete Fischgerichte, zum Spargel serviert, finden im Silvaner oder Weißburgunder ebenfalls ausgewogene Begleiter. Etwas kräftig zubereitete Spargel-Fisch-Kombinationen wie etwa gebratener Lachs, Saibling oder auch Lachsforelle suchen eher die Gesellschaft des Rieslings.

Wer Spargel gerne in Gesellschaft von Garnelen und Scampi genießt, sollte auf eine eher milde Zubereitung der Krustentiere achten, damit das delikate Spargelaroma nicht überdeckt wird. Als Wein empfiehlt sich dazu ein Weißer Burgunder oder Rivaner, beide schwimmen mit diesem Menü auf einer „Aromawelle“.

Bei der klassischen Spargel-Schinkenkombination beispiels­weise spielt die salzige Komponente auf erfrischende Weise mit den feinen Aromen im Wein. Eine ausgewogene Bereicherung findet dieses Duo mit einem feinfruchtigen nicht zu trockenen Riesling. Je würziger der Schinken, umso kräftiger darf der Wein dazu auftreten. Eine Regel übrigens, die auch bei allen anderen Fleischbeilagen gilt. Und je mehr man in opulenten Buttersaucen schwelgt, umso spritziger darf die Weinbegleitung ausfallen.
 
Spargel und Wein
 

Weißer Spargel – mit seinem lieblich-milden Geschmack und seiner zartbitteren Note ein besonders delikater Genuss.

Silvaner aus Rheinhessen oder Franken wie auch  Gutedel aus Baden lassen als Begleiter mit ihren dezenten Aromen dem Spargel genügend Spielraum im Gaumen.

Violetter Spargel – sein Aroma ist deutlich intensiver als das der schneeweißen Stangen und auch seine Bittertöne sind ausgeprägter. 

Weißburgunder z.B. aus Baden oder ein frischer, fränkischer Rivaner sind zu dazu willkommene Begleiter.

Grüner Spargel – nicht nur die Farbe, auch die Aromen sind besonders intensiv.

Das volle Aroma sucht auch „lautstarke“, sprich herzhafte Tischpartner. Pfälzer Riesling und kräftiger Grauburgunder oder auch Chardonnay (nicht aus dem Barrique)harmonieren am besten.

Saucen – etwas zerlassene Butter, gehackte Eier, Sauce Hollandaise, auch Remouladensauce sind Klassiker.

Fette Saucen suchen im Wein einen spritzigen Begleiter. Feinrassige Säure im Riesling von der Mosel beispielsweise hilft die opulenten Saucen besser zu verarbeiten. Je würziger die Sauce, umso ausdrucksvoller muss der Wein auftreten.

Salat – Spargel mit einer milden Vinaigrette oder einem feinwürzigen Dressing. Wenn Essig verwendet wird, dann milder Weißweinessig, vielleicht mit etwas Spargelbrühe gemildert.

Milde Vinaigrette harmoniert sehr gut mit einem fränkischen Silvaner oder halbtrockenen Rheingauer Riesling, der auch schon eine lebhafte Säure mitbringen darf, um in diesem Konzert „Gehör zu finden“.

Fisch zum Spargel – frischer Lachs oder Saibling, pochiert oder in wenig Butter gebraten, mit Sauce Hollandaise – ein Hochgenuss!

Feine, ausdrucksvolle aber wenig pikante Aromen suchen einen ausgewogenen Tischpartner: Harmonischer Pfälzer Weißburgunder, auch frischer Rivaner beispielsweise aus Franken sind ideal.

Schinken – gekocht ist milder, luftgetrockneter Schinken (beispielsweise aus Italien oder Spanien) nussiger und mit eigener  milder Würze.

Die liebliche Würze des Spargels und die salzige Würze im Schinken sucht einen harmonisieren­den Partner im Wein. Empfohlen werden junge Rieslinge oder Rheinhessen Silvaner mit feiner Frucht.

Fleisch stellt hohe Ansprüche an die feinen Aromen des Spargels. Kalbs- oder Schweineschnitzel, auch ein mild gewürzter Braten bringen ein ausdrucksvolles Aromenbouquet mit.

Hier sind herzhafte und ausdrucksvolle Weine gefragt, deren Aromen in der vielfältigen Komposition nicht untergehen. Für genießerische Harmonie sorgen Weiß- und Grauburgunder oder Chardonnay z.B. aus Baden.


Spargel
auf mainfränk. Art

Leichte, trockene bis halbtrockene Weißweine mit feiner Säure und dezent zarter Würze unterstreichen den Geschmack des Spargels.

Zutaten für 4 Portionen:

2 kg weißen Spargel
100 g Butter
1 TL Zucker
Saft von 1/2 Zitrone
1 EL Salz
4 Scheiben Bauernbrot
Butter zum Bestreichen

200 g geräucherte Gänsebrust in
Scheiben
4 Radieschen
1 Bund Schnittlauch

So wird's gemacht:
Den Spargel sorgfältig von oben nach unten schälen und die unteren Enden abbrechen oder etwas kürzen. 1 1/2 l Wasser mit Butter, Zucker und Zitronensaft aufkochen. Den Spargel im Wasser etwa 20 Minuten köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit das Salz zufügen.

Inzwischen die Brotscheiben mit Butter bestreichen und mit der Gänsebrust belegen. Die Radieschen waschen, putzen und in feine Stifte schneiden. Den Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden. Beides auf die belegten Brotscheiben streuen. Wenn der Spargel gar ist, ihn herausnehmen, abtropfen lassen und auf vorgewärmten Tellern anrichten. Die Brote dazu reichen.

Weinempfehlung:
Spargel ist äußerst zart, hat ein feines, frisches Aroma und fruchtige Säure. Die geräucherte Gänsebrust ist angenehmes Beiwerk mit mildwürzigem Charakter.Leichte, trockene bis halbtrockene Weißweine mit feiner Säure und dezent zarter Würze unterstreichen den Geschmack des Spargels. Wir empfehlen beispielsweise einen Silvaner aus dem fränkischen Steigerwald.


Grüner Spargel
mit Rucola und Putenbrust


Rucola mit grünem Spargel und Putenbrustfilet, dazu ein leichter Classic-Rivaner aus der letzten Ernte - frisch wie der Frühling, mit zarten Aromen.

Zutaten für 4 Personen:

400 g grüner Spargel
100 g Rucola,
400 g Putenbrustfilets,
200 g Kirschtomaten,
4 Eier,
1 EL Basilikum-Pesto,
1 TL Butter,
2 EL Olivenöl,
2 EL Weißwein-Essig, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. Den Spargel an der unteren Hälfte schälen und die Enden abschneiden. Die Stangen halbieren und zusammen mit 1 TL Butter in kochendem Salzwasser ca. 7 Min. ar kochen. Das Spargelwasser abseits stellen.

2. Die fast fest kochen (das Eigelb sollte noch ein wenig weich sein), pellen und vierteln. Das Putenbrustfilet in Streifenschneiden.

3. Die Pinienkerne ohne Fett in einer beschichteten Pfanne kurz anrösten. Danach direkt etwas Fett in die Pfanne geben und die Putenbruststreifen abraten. Die anschließend warm stellen.

4. Das Pesto mit dem Weißweinessig, 5 EL von dem Spargelwasser, dem Olivenöl sowie Salz und Pfeffer in einer Salatschüssel zu einem Dressing verühren.

5. Den Rucola waschen und zu dem Dressing geben. die Kirschtomaten halbieren und ebenfalls in die Schüssel geben. Den Spargel und das Putenfleisch untermischen. Zum Schluss mit den geviertelten Eiern und Pinienkernen dekorieren.

Dazu passt ein frisch aufgebackenes Ciabatta-Brot.

Weinempfehlung:

Ein leichter Classic-Rivaner aus der letzten Ernte, frisch wie der Frühling, mit zarten Aromen.


Spargel mit Schinken

Der aromatische Spargel hat eine anregende Säure, der mild geräucherte Schinken ist saftig. Ähnliche Geschmackskomponenten finden wir im jungen, trockenen Gutedel.

Zutaten für 4 Personen:

2 kg weißer Spargel
etwas Salz
etwas Zucker
1 TL Butter
150 g Mehl
2 frische Eier
gut ¼ L Milch
etwas Butter zum Braten
400 g Schwarzwälder Schinken (in dünne Scheiben geschnitten)

Zubereitung:

Den Spargel waschen, schälen und die unteren, holzigen Enden abschneiden.
Dann 2 ½ l Wasser mit etwas Salz, Zucker und der Butter zum Kochen bringen.
Den Spargel darin etwa 20 Minuten garen.
Inzwischen Mehl, etwas Salz, Eier und Milch zu einem Teig verrühren. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und aus dem Teig dünne Pfannkuchen backen. Nach dem Wenden die Pfannkuchen jeweils zerreißen und noch etwas weiterbacken.
Den Spargel auf einer Platte zusammen mit den gerollten Schinkenscheiben und den Pfannkuchen anrichten.
Beilagen:
Man serviert zum Spargel Salzkartoffeln und geschmolzene Butter. Statt der geschmolzenen Butter können Sie auch eine Sauce Hollandaise zum Spargel reichen.

Weinempfehlung:
Der feinaromatische Spargel mit seiner anregenden Säure und der mildgeräucherte saftige Schinken lassen uns bei der Weinauswahl die Pfannkuchen vernachlässigen. Ähnliche Geschmackskomponenten finden wir im jungen, trockenen Gutedel.


Spargel überbacken
mit Bärlauch-Pesto

Spargel mit einem Bärlauch-Pesto überbacken und dazu neue Kartoffel oder ein knuspriges Baguette. Dazu passen trockene Weine mit Würze oder Kräuternote - beispielsweise ein Silvaner.

Zutaten für 4 Personen:

1 kg weißer Spargel,
1 Bund Bärlauch,
75 g Parmesan,
75 g Pinienkerne,
150 g geriebener Emmentaler,
Olivenöl, Meersalz, 1 TL Butter

Zubereitung:

1. Bärlauch, Knoblauch und Pinienkerne fein hacken, den Parmesan fein reiben. Alles im Mörser oder Küchenmixer bei geringer Geschwindigkeit vermengen, etwas Meersalz und das Olivenöl zugeben, bis eine cremige Masse entsteht.

2. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

3. Spargel schälen und bissfest kochen, gut abtropfen lassen, in 4 Portionen in eine mit etwas Butter gefettete Auflaufform legen, mit der Bärlauchmasse bestreichen und mit dem geriebenem Emmentaler bestreuen. Auf der oberen Einschubleiste kurz überbacken.

Dazu passen neue Kartoffeln oder knuspriges Baguette.

Weinempfehlung:

Trockene Weine mit Würze oder Kräuternoten, etwa Silvaner oder auch Sauvignon Blanc aus Rheinhessen und der Pfalz


Spinatrahmsüppchen mit Räucherlachs

Zutaten für vier Personen:

0,3 l kräftige Hühnerbrühe,
0,3 l Rivaner,
Saft von 1 Zitrone,
400 g süße Sahne,
etwas Kartoffelstärke,
200 g frischer, blachnierter Spinat,

Rezepte - Spinatrahmsüppchen mit Räucherlachs

100 g Crème fraîche,
Salz, Pfeffer, Muskat,
150 g Lachsfilet (in 1 cm große Würfel geschnitten),
etwas Dill zum Garnieren

Zubereitung:1. Den blachierten Süpinat und die Crème fraîche mit dem Zauberstab vermixen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, in ein flaches Gefäß geben und kurz einfrieren. Die eingefüllte Schicht sollte maximal 0,5 cm dick sein.
2. Die Hüherbrühe mit dem Weißwein aufkochen, den Zitronensaft zugeben und nochmals leicht köcheln lassen.
3. Die Sahne angießen mit etwas Kartoffelstärke abbinden.
4. Das Spinat-Crème-Fraîche-Gemisch mit dem Zauberstab einmixen, die Suppe eventuell etwas nachwürzen.
5. Eine kleine Pfanne vorheizen, die Lachswürfel mit etwas Salz würzen und bei mäßiger Hitze kurz anbraten. Es sollen sich nur die Poren schließen, die Fischwürfel im Kern noch roh sein.
6. Die Lachswürfel in den Suppentassen verteilen und die Suppe darüber geben. Mit Dillspitzen garnieren.

Weinempfehlung:Nein, Spinat muss - seit der Erfindung von Sahne und Crème Fraîche - nicht bitter sein. Sie bieten Pluspunkte für den Geschmack und sind optische Aufheller. Zartgrün und lachsfarben - Signale für einen frühlingsfrischen Weißwein, wie es der Rivaner ist. Trocken, kabinett-leicht und mit dezenter Muskatnote. Aus Baden, wo auch ebenfalls passender Gutedel wächst.


Spinatsuppe mit Räucherlachsklößchen

Der Spinat verleiht der Suppe einen zartbitteren Ton. Trockene und säuremilde Kabinettweine, beispielsweise vom Gutedel, weisen ähnliche Merkmale auf.

Zutaten für Fischbrühe:

1 kg Edelfischreste
3 Karotten
das Weiße von
3 Stangen Lauch
100 g Petersilienwurzel

100 g Schalotten
1 Stange Staudensellerie
25 g Champignons
1 ¼ L Wasser
½ L Weißwein
½ L Weinessig
2 Lorbeerblätter
einige Stängel frischer Thymian
2 TL Zucker
2 TL Salz
20 weiße Pfefferkörner
Butter

Zubereitung der Fischbrühe:
Das Gemüse putzen, in Scheiben schneiden und in einem Schmortopf mit Butter andünsten. Mit Wasser, Weißwein und Essig löschen.
Die Fischreste, Thymian, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Zucker und Salz dazugeben, aufkochen und 30 Minuten köcheln lassen. Abseihen und eventuell reduzieren. Hinweis: Wenn man Fischköpfe mitkocht, müssen vorher die Kiemenbögen entfernt werden.

Spinatsuppe: Zutaten für 4 Personen
450 g feingeschnittener, gefrorener Spinat
50 g geschälte Schalotten
2 Eigelb
6 EL Butter
½ L Fischbrühe
Salz, Cayennepfeffer, Muskat

Für die Klößchen:
150 g Räucherlachs
30 g geschälte Schalotten
2 Scheiben Weißbrot
6 EL Sahne
1 Eigelb
Senfpulver, Cayennepfeffer, Muskat, Salz, Fischbrühe
Einige frische Basilikumblätter
Butter

Zubereitung der Suppe: Die Schalotten in Scheiben schneiden, davon 30 Gramm in Butter glasig braten und kalt stellen.
Den Räucherlachs in Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. Die Rinde des Weißbrots entfernen, die Scheiben in Würfel schneiden und dazugeben. Die Sahne und das Eigelb darüber verteilen, die Schalotten hinzufügen und vorsichtig mit Muskat, Cayennepfeffer und Senfpulver würzen. Die Mischung in der Küchenmaschine zerkleinern, bis sie zu einer glatten Farce geworden ist, dann kalt stellen.
Die restlichen Schalotten in einem Gemüsetopf mit Butter anbraten, den aufgetauten Spinat dazugeben und mit Fischbrühe löschen. Die Mischung im Mixer pürieren und durch ein Sieb streichen.
Die Suppe wieder aufwärmen, die Eigelb sowie die Butter unterrühren. Dabei darf die Suppe nicht mehr zum Kochen gebracht werden. Mit Salz, Cayennepfeffer und Muskat abschmecken.
Einen Esslöffel in heißes Wasser tauchen, damit ein Klößchen aus der Räucherlachsfarce ausstechen und es in der siedenden Fischbrühe garen. Die restlichen Klößchen auf gleiche Weise fertig garen, mit Folie zudecken und warm halten.
Die Suppe in vier Teller verteilen, jeweils zwei Klößchen dazugeben, das Basilikum in Streifen schneiden und die Klößchen damit garnieren.
Dazu Weißbrot servieren.
Statt der Lachsklößchen kann man auch Barsch- oder Saiblingsschnitten in diese Suppe geben.

Weinempfehlung: Der Spinat verleiht der Suppe einen zartbitteren Ton, der durch die Schärfe von Senfpulver und Cayennepfeffer pikant ergänzt und durch die Sahne harmonisch abgerundet wird. Trockene und säuremilde Kabinettweine beispielsweise vom Gutedel, weisen häufig ähnliche Merkmale auf und eignen sich deshalb besonders gut dazu.


Süßwasser-Bouillabaisse

Der Wein sollte die Ansammlung von Säure vermeiden. Ein leicht nussig-buttriger Charakter, wie beim Weißburgunder Kabinett, ist von Vorteil.

Für 4 Personen

4 Edelkrebse
180g Lachsfilet

180g Saiblingfilet
180g Zanderfilet
4 kleine Barsche
11/4 kg Fischreste (Zander, Saibling, Forelle)
2 Zwiebeln
1 Stange Lauch
2 Stangen Staudensellerie mit etwas Grün
2 Karotten
600g Tomaten, ohne Haut und Kerne
21/4 l Wasser
3/4 l Weißwein
1 Bund frischer Thymian
1 Bund Petersilie
1 TL Fenchelsamen
2 Lorbeerblätter
2 Döschen Safran à 0,1g
Salz, Cayennepfeffer, Butter

Die klassische Bouillabaisse wird mit Knoblauchzehen gewürzt. Solange der feine Geschmack der Edelfische nicht überdeckt wird, kann man auch diese Version mit Knoblauch zubereiten.

Zubereitung: Zwiebeln, Lauch, Sellerie und Karotten in Scheiben schneiden und in einem Gemüsetopf oder Paellapfanne mit Butter andünsten.
Die Tomaten und die Kräuter dazugeben, mit Wasser und Wein löschen, mit Salz, Fenchel und Safran würzen, aufkochen und 20 Minuten köcheln lassen.
Die Petersilie und den Thymian ausdrücken und wegwerfen, das Gemüse in eine Schüssel geben und aufheben. Die Fischreste in den Sud geben und weitere 30 Minuten köcheln lassen, abseihen und mit Cayennepfeffer abschmecken.

Die Krebse in kochendes Salzwasser werfen, 2 Minuten kochen, dann 10 Minuten im siedenden Fischsud ziehen lassen. Nach 5 Minuten das Gemüse und die kleinen Barsche dazugeben. Die Fischfilets in Stücke schneiden und 4 Minuten im Sud ziehen lassen. Die Bouillabaisse mit Selleriegrün garniert und mit gerösteten Weißbrotscheiben servieren.

Diese Bouillabaisse wird geprägt vom Fruchtfleisch der Tomate, das für pikante Säure mit feiner Süße sorgt. Thymian und Petersilie ergänzen mit feinherber Note.

Weinempfehlung: Der Wein sollte hier Duft und Geschmack der Bouillabaisse unterstützten und die Ansammlung von Säure vermeiden. Ein leicht nussig-nuttriger Charakter ist von Vorteil. Leichte geschmeidig-gereifte und trockene Kabinettweine der Burgundertypen Weißburgunder, Grauburgunder und Chardonnay erfüllen diese Erwartungen.

  
Für die Richtigkeit der Inhalte übernimmt Hoooliday keine Gewähr.


Rezepte Lexikon


HOME | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M
N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | HOME




Home
|
über unsInfo | kostenloser Eintrag |Weblink 
Seite an Freunde senden |
Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Kontakt
HOTELSUCHE


KULTUR - FREIZEIT - SEHENSWÜRDIGKEITEN - ESSEN - TRINKEN - RESTAURANTS
(c) 2003-2009 Hoooliday


 


Tipp


Edle Weine
Weinhandel Reinhard & Blanck Deutschland Münsterland Münster
Online bestellen


Mundgeruch?
Alkoholfahne?
Knoblauchfahne?
nie wieder Rauchen - lollyfresh gegen Mundgeruch: Knoblauch, Alkohol Fahne, Zwiebeln, etc.
Nie wieder Mundgeruch
dank Lollyfresh.



 



2007
täglich
über
65.000
Seitenaufrufe!
Statistik
hier

Stand:
18.05.07

 

 

TIPP
Rotkäppchen
und
Masematte
 


    Sternzeichen
  Aszendenten  
 
 berechnen
  Chinesisches
 
 Horoskop
  VIP Geburtstage


Anfahrtsskizzen
Anfahrtsskizzen für Ihre Webseite - BITTE ANKLICKEN.
für Ihre Webseite

Stadtpläne
im
CITY PLAN: Stadtpläne kostenlos für Ihre Webseiten -  - BITTE ANKLICKEN.
Scheckkarten
format


Schnelle Hotelsuche mit über 220.000 Datensätzen

Schnelle Hotelsuche
über
420.000 Datensätze


KULTUR – FREIZEIT – SEHENSWÜRDIGKEITEN – ESSEN – TRINKEN – RESTAURANTS
Seite empfehlen



Früchte
Lexikon
Obst/Gemüse


Ananas Apfel Apfelsine (Orange) Aubergine Austernpilz Avocado Babaco Babyananas Banane Basilikum Batate Batavia Baumtomate Beifuß Birne Bleichsellerie Blumenkohl Bohnen Bohnenkrau Brokkoli Br
ombeere Brunnenkresse Cardy Cashew (Kaschu) Cassava (Maniok) Champignon Charentais-Melone Chayote Cherimoya Chicoree Chillies Chinakohl Clementine Cranberry Curuba Dattel Dicke Bohne Dill Durian Eichblatt Eiskraut Eissalat Endivie Erbsen Erdbeere Erdnuss Esskastanie EstragonFeige Feijoa Feldsalat Fenchel Gartenkresse Gemüsezwiebel Granadilla / Passionsfrucht Granatapfel Grapefruit Grünkohl Guave Gurke Haselnuss Heidelbeeren Himbeere Ingwer Jackfrucht Johannisbeere Johannisbrot Kaki Kaktusfeige Kapstachelbeere (Physalis) Karambola (Sternfrucht) Karotte Kartoffel (Speisekartoffel) Kerbel Kirsche Kiwano Kiwi (grün) Knoblauch Knollensellerie Kohlrabi Kohlrübe (Steckrübe) Kokosnuss Kopfsalat Koriander Kumquat Kürbis Lauchzwiebel Liebstöckel Limequat Limette Litchi Lollo Rosso Longan Löwenzahn Majoran Mandarinen Mandel Mango Mangold Mangostane Maniok (Cassava) Maracuja Mellowfrucht (Pepino) Minneola Mispel Möhre Nashi Nektarine Okra Orange (Apfelsine) Oregano Ortanique (Easy Peeler) Pak-Choi Papaya Paprika (Gemüsepaprika) Paranuss Passionsfrucht Pecannuss Pepino Petersilie Pfifferlinge Pfirsich Pflaume Physalis PistaziePitahaya Pomelo Porree Quitte Radicchio Rosso Radieschen Rambutan Rauke (Rucola) Reineclaude (Pflaume) Rettich Rharbarber Rosenkohl Rosmarin Rote Bete Rote Zwiebeln Rotkohl Rucola (Rauke) Römersalat Salatgurke (Gurke) Salbei Sapodilla Satsuma Schalotten Schnittlauch Schwarzwurzel Sellerie (Knollensellerie) Shii Take Spargel (grün) Spargel (weiß) Speisefrühkartoffel Speisekartoffel Spinat Squash Stachelbeere Steckrübe (Kohlrübe) Steinpilz Sternfrucht (Karambola) Sweetie Tafeltraube Tamarillo Tangerine Temple Tendral-Melone Thymian Tomate Topinambur Ugli Walnuss Wassermelone Weißkohl Wirsing Yam Zitrone Zitronenmelisse Zucchini Zuckererbsen Zuckermais Zuckermelone Zuckerrohr Zwetsche Zwiebel (Speisezwiebel)



Schnelle Hotelsuche mit über 220.000 Datensätzen
Schnelle Hotelsuche
über 340.000 Datensätze