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dieser Seite: Sächsisches Zwiebelfleisch
mit Klößen, Schweinshaxe, Saiblinge
Mariniert, Saitenwürstchen mit Linsen, Scampi Risotto, Schnitzel Holstein,
Schäufele mit Löwenzahnsalat, Seesaibling in Ölmarinade, Spargel
auf mainfränkische Art, Spinatsuppe mit Räucherlachsklößchen,
Süßwasser-Bouillabaisse, Spargel mit Schinken,
Sächsisches
Zwiebelfleisch mit Klößen. Rezepte mit Rotwein
Ein
Gericht mit mild-würziger und deutlich süßlicher Note. Diese kann
durch einen feinfruchtigen Weißwein mit leicht betonter Säure kompensiert
werden. Zutaten für 4 Personen: Für das Fleisch:
1
Schweinshaxe (etwa 1,5 kg) etwas Salz 1 ½ L Wasser 1 Möhre 1
Petersilienwurzel 2 Nelken 6 Pfefferkörner 1 Lorbeerblatt
Für
die Sauce: 250 g Zwiebeln 4 EL Schweineschmalz 2 EL Semmelbrösel schwarzer
Pfeffer aus der Mühle etwas Kümmel etwas Zucker
Für
die Klöße: 200 g durchwachsener Speck 100 g Semmelbrösel 1
kg gegarte Pellkartoffeln vom Vortag 250 bis 300 g Mehl 1 TL Backpulver 1
frisches Ei etwas Salz 4 EL Milch Mehl zum Ausrollen
Zubereitung: Das
Fleisch mit 1,5 l gesalzenem Wasser aufsetzen. Möhre und Petersilienwurzel
waschen, putzen und zerkleinern. Mit den Gewürzen zum Fleisch geben. Gut
2 Stunden zugedeckt köcheln lassen. Inzwischen für die Klöße
den Speck fein würfeln, in einer Pfanne auslassen und in einem Sieb abtropfen
lassen. 3 Esslöffel des Bratfetts in der Pfanne belassen und die Semmelbrösel
darin anrösten.
Die Kartoffeln schälen und fein reiben. Mehl,
Backpulver und Ei darunter rühren. Mit Salz abschmecken. Nach Bedarf Milch
dazugeben, sollte der Teig zu fest sein. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche
zu einem 1 cm dicken Quadrat ausrollen. Speck und Semmelbrösel darauf verteilen
und den Teig einrollen. Die Rolle in 6 cm breite Stücke schneiden und die
Schnittkanten fest zusammendrücken, damit die Füllung nicht herausquellen
kann. Das Fleisch aus der Brühe nehmen und warm stellen. Die Brühe
durchsieben und auf die Hälfte einkochen lassen. Die Zwiebeln schälen
und in Scheiben schneiden. Das Schmalz erhitzen und die Zwiebeln darin hellgelb
braten. Nun ¼ l der Fleischbrühe hinzufügen und die Sauce etwa
20 Minuten durchkochen lassen. Die Semmelbrösel hinzufügen. Die Sauce
mit den Gewürzen abschmecken. Inzwischen die restliche Fleischbrühe
für die Klöße mit Wasser auf 1 l auffüllen, erhitzen und
die Klöße darin bei geringer Hitze etwa 20 Minuten ziehen lassen. Das
Fleisch in mundgerechte Würfel schneiden und etwa 10 Minuten in der Sauce
ziehen lassen. In einer vorgewärmten Schüssel auftragen. Die Klöße
dazu servieren.
Kulinarisches:Wickelklöße werden zu Fleischgerichten
aller Art gereicht. Auch zu den meisten Gemüsesorten passen sie. Am liebsten
isst man sie zu Sauerkraut.
Weinempfehlung:Die reichlichen Zwiebeln, unterstützt
durch die Beigabe von etwas Zucker, geben dem Gericht eine mild-würzige und
deutlich süßliche Note. Diese kann durch einen feinfruchtigen Weißwein
mit leicht betonter Säure angenehm kompensiert werden. Ein gereifter Elbling,
halbtrocken bis trocken, bietet eine angenehm harmonische Kombination.
Saiblinge Mariniert
Dieses Gericht
wird harmonisch durch einen filigranen, mäßig gereiften Weißwein
ergänzt, der gleichermaßen Süße und Säure spüren
lässt.
Zutaten für 6 Personen:
3 Saiblinge à 500
g 4 EL Salz 3 EL Zucker 1 EL weiße zerstoßene Pfefferkörner
Zubereitung:
Die Fische ausnehmen, waschen und filetieren. Die Hälfte der Filets mit der
Haut nach unten in einen länglichen Bräter legen. Die Pfefferkörner
in einem Mörser zerstoßen, mit Salz und Zucker vermischen und darüber
streuen. Die übrigen Filets mit der Haut nach oben darauf legen, mit einem
Brett und einem Stein beschweren und 48 Stunden an einem kühlen Ort ziehen
lassen. Den Fisch in möglichst dünne Scheiben schneiden und mit Zitrone
und Frühlingszwiebeln servieren.
Lassen Sie sich bei diesem Rezept
nicht von der Pfeffermenge irritieren. Auch die grell-orange Farbe des fertigen
Fleisches, die fast künstlich wirken kann, ist durchaus richtig. Beilagen:
Dazu Vollkorn- oder Graubrot anrichten.
Weinempfehlung: Die süß-salzige
Marinade wird durch den grob gestoßenen Pfeffer pikant ergänzt und
durchdringt die zarten Fischfilets. In hauchfeine Scheiben geschnitten kommt dieses
Gericht einem Carpaccio gleich und wird harmonisch durch einen filigranen, mäßig
gereiften Weißwein ergänzt, der gleichermaßen Süße
und Säure spüren lässt. Drei bis vier Jahre alte halbtrockene bis
liebliche Kabinettweine, etwa ein Elbling von Mosel-Saar-Ruwer, sind hier willkommen.
Saitenwürstchen
mit Linsen
Die Linsen vermitteln einen rauen Geschmack, Zwiebeln und
Möhren Süße. Wir empfehlen einen etwas gereiften Trollinger.
Quellzeit:
über Nacht Zubereitungszeit: etwa 2 Stunden
Zutaten für 4 Personen:
300 g Linsen 1 L Wasser
125
g durchwachsener Speck 1 Zwiebel etwas Salz schwarzer Pfeffer 3 Möhren 2
EL Weinessig 4 Saitenwürstchen
Zubereitung: Die Linsen über
Nacht in 1 L Wasser einweichen. Am nächsten Tag den Speck würfeln.
Die Zwiebel schälen und würfeln. In einem nicht zu kleinen Topf mit
dem Speck glasig braten. Die Linsen mit dem Einweichwasser dazugeben. Mit Salz
sowie Pfeffer würzen und 1 Stunde köcheln. Die Möhren putzen,
schälen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Essig zu den
Linsen geben. Nochmals etwa 45 Minuten zugedeckt köcheln. Die Würste
etwa 10 Minuten in den Linsen heiß werden lassen.
Beilage: Dazu isst
man Spätzle (hierfür können Sie nachstehendes Rezept nutzen). Wer
keine Saitenwürstchen bekommt, kann auch geräucherte Mettwürstchen
verwenden.
Weinempfehlung: Die Linsen vermitteln einen etwas rauen Geschmack,
Zwiebeln und Möhren hingegen Süße, zu der sich die scharfe Säure
des Essigs gesellt. Wir empfehlen einen etwas gereiften Trollinger.
Salatbouquet mit lauwarmen Jakobsmuscheln
Facettenreich wie der Jakobsweg, aber weniger beschwerlich ist unser Salatbouquet. Zudem geht es um intensive Kräuterwürze und große Muscheln.
Zutaten für vier Personen:
20 Jakobsmuscheln,
16 Kirschtomaten,
je 1 TL Dill, Estragon, Kerbel und Basilikum,
12 EL Olivenöl zum Marinieren,
gewaschener und geputzter Salat (z. B. Kopfsalat, Lollo Rosso, Feldsalat, Ruccola und Radicchio),
4 EL Grauburgunder, 4 EL Weißweinessig, 3 EL Olivenöl, 6 EL Sahne, Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Die Jakobsmuscheln aus der Schale lösen, das Bärtchen entfernen und gut abwaschen, auch den Corail (Rogensack). Auf ein Küchenpapier legen und gut trocknen lassen.
Die Kräuter unter das Olivenöl rühren und damit die Muscheln etwa zehn Minuten marinieren.
Für die Sahne-Vinaigrette den Grauburgunder, den Weißweinessig und das Olivenöl mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss die Sahne beigeben. Aufmixen mit dem Zauberstab macht die Sauce noch cremiger.
Die Kirschtomaten halbieren und in einer Pfanne mit etwas Vinaigrette anschwitzen.
Die Jakobsmuscheln in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl und Butter braten. Die Muscheln sollten im Kern schön glasig sein, also höchsten 1 Minute von jeder Seite braten.
Die Salate auf Tellern anrichten, die Tomaten untermischen und mit der Vinaigrette umgießen. Die Jakobsmuscheln darüber verteilen.
Weinempfehlung:
Der Salat bringt feine Bittertöne, zudem geht es um intensive Kräuterwürze, um süß-saure Vinaigrette und große Muschenln. Eine gewisse Größe benötigt deshalb auch der Wein, dazu Schmelz und Alkoholsüße: Wir empfehlen eine Spätlese vom Grauburgunder oder in Holz ausgebauten Chardonnay.
Sesamgarnelen mit Mangochutney
Mango, der Apfel der Tropen, und die Früchte des Meeres kommen bei diesem asiatisch inspirierten Gericht zusammen.
Zutagen für vier Personen:
1 kg geschälte Riesengarnelen
30 g Kartoffelstärke, 1 Ei, 60 g Semmelbrösel, 60 g Sesam
2 reife Mangos
2 Schalotten
2 Koblauchzehen
1 TL rosa Pfefferkörner,
4 cm Zimtstange,
0,1 l trockener Silvaner
150 g Zucker
Öl zum Frittieren
Salz, Pfeffer, Currypulver
Zubereitung:
Die Mangos mit einem Sparschäler schälen und in 2 cm große Würfel schneiden. Auch die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Wenn die Mangos noch nicht reif sind, einfach in Zeitungspapier einwickeln und für 2 bis 3 Minuten in der Mikrowelle "ausreifen" lassen.
Für das Chutney die Mangowürfel, die Zwiebeln und den Knoblauch zusammen mit dem Wein, den Pfefferkörnern, den Zimtstangen und dem Zucker in einen Topf geben und langsam unter ständigem Rühren zum Kochen bringen, bis es dicklich wird. Vom Feuer nehmen und die Zimtstange entfernen.
Die Garnelen am Rücken von oben nach unten ca. 2 mm tief einschneiden und den Darm entfernen. gut auswaschen und mit einem Papiertuch trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Curry würzen und gleichmäßig in der Kartoffelstärke wenden.
Danach in dem geschlagenen Ei und der Semmelbrösel-Sesam-Mischung wenden und gut andrücken.
Einen großen Topf zu einem Drittel mit Öl füllen, auf 180°C erhitzen und die Garnelen frittieren. Sie sollten, je nach Größe, in etwa 2 bis 4 Minuten goldbraun sein. Nach dem Frittieren auf einem Küchenturch abtropfen lassen.
Das Chutney warm oder kalt zu den Garnelen servieren.
Weinempfehlung:
Mango, der Apfel der Tropen, und die Früchte des Meeres kommen bei diesem asiatisch inspirierten Gericht zusammen. Weißweine kommen dabei besonders gut zur Geltung. Das süßsaure Chutney passt besonders zum halbtrockenen Wein. Eine spät gelesene Scheurebe und gold-gelber, reifer Riesling lassen mit Mangoaromen am Tisch die Sonne der Tropen aufgehen.
Sauerbraten
und Klöße
Gerbstoffbetonte und etwas von Säure
geprägte Rotweine sind nahezu ideale Partner. Versuchen Sie es mit einem
jungen Qualitätswein der Rebsorte Regent.
Sauerbraten: Marinierzeit:
3 Tage Zubereitungszeit: etwa 2 ½ Stunden
Zutaten
für 4 Personen: Für die Marinade 1 Stange Lauch 2 Möhren 1
Stück Sellerieknolle (etwa 100 g) 1 l Wasser 2 Lorbeerblätter 10
Pimentkörner 100 ml Weinessig
Für den Braten 700 g Rinderbratenfleisch (falsches
Filet) 2 Zwiebeln 2 Möhren 1 Stück Sellerieknolle (etwa 100
g) 3 EL Schmalz 1 EL Tomatenmark 1 ½ l Fleischbrühe (Fertigprodukt) 3
Scheiben Graubrot etwas Salz schwarzen Pfeffer aus der Mühle
So
wird's gemacht:
Für die Marinade das Gemüse putzen, waschen und
klein schneiden. Aus 1 l Wasser, dem Gemüse, den Gewürzen und dem Essig
eine Marinade kochen. Diese abkühlen lassen und das Fleisch hineinlegen (bitte
beachten: kein Salz in die Marinade!). Das Fleisch 3 Tage im Kühlschrank
marinieren. Danach das Fleisch herausnehmen und trocken tupfen. Die Zwiebeln
schälen und würfeln, die Möhren und den Sellerie putzen, schälen
und würfeln. Das Fleisch im Schmalz von allen Seiten anbraten. Das Gemüse
dazugeben und rösten, bis es goldbraun geworden ist. Das Tomatenmark dazugeben
und weiterrösten, bis die Sauce den gewünschten braunen Farbton hat.
Eventuell überschüssiges Fett vorsichtig über ein Sieb abgießen.
Den Braten mit der Fleischbrühe auffüllen. Das Graubrot in Stücken
dazugeben (es wird zerkochen und der Sauce eine schöne Bindung geben). Das
Fleisch zugedeckt ungefähr 90 Minuten schmoren. Danach herausnehmen, warm
stellen und etwa 10 Minuten ruhen lassen. Die Sauce durch ein Haarsieb geben,
salzen und pfeffern und getrennt dazu reichen. Thüringer Klöße: Zubereitungszeit:
etwa 1 Stunde
Zutaten für 4 Personen:
1 kg mehlig kochende Kartoffeln etwas
Salz etwas Milch 1 Scheibe Weißbrot
So wird's gemacht:
Die
Kartoffeln schälen und waschen. Ein Drittel davon in Salzwasser kochen, abgießen
und zerstampfen. Etwas Milch darunter rühren, bis ein zähflüssiger
Brei entsteht. Warm halten. Die restlichen zwei Drittel Kartoffeln mit der Küchenmaschine
fein reiben. Dabei den Brei in eine Schüssel mit etwas kaltem Wasser gleiten
lassen, um eine Braunfärbung zu verhindern. Das rohe Kartoffelmus in einem
Stoffsäckchen gut auspressen. Das Wasser dabei in einer Schüssel auffangen
- nach kurzer Ruhezeit setzt sich die Kartoffelstärke in der Schüssel
ab. Sie unter die trockenen Kartoffeln mischen. Mit Salz würzen. Den Kartoffelbrei
über die rohen Kartoffeln geben und alles mit einem Kochlöffel kräftig
durcharbeiten. Das Weißbrot zu ½ cm großen Würfeln
schneiden und in einer beschichteten Pfanne ohne Fettzugabe hellbraun rösten.
Mit feuchten Händen aus der noch warmen Kartoffelmasse faustgroße Klöße
formen. Geröstete Brotwürfel in die Mitte eines jeden Kloßes geben
und das Loch wieder verschließen. In einem Topf 2 l Wasser zum Sieden bringen,
salzen und darin die Klöße etwa 20 Minuten gar ziehen lassen. Niemals
am Topf rütteln - Thüringer Klöße müssen allein "aufstehen
".
Beilagen: Reichen Sie Rotkohl zu Sauerbraten und Klößen.
Weinempfehlung: Nach
dieser Rezeptur ist der Sauerbraten sehr mild und die Schmorsauce mit Röststoffen
angereichert. Der Rotkohl rundet das Ganze ab. Gerbstoffbetonte und etwas von
Säure geprägte Rotweine sind nahezu ideale Partner. Versuchen Sie es
mit einem jungen Qualitäts-Rotwein der Rebsorte Regent.
Scampi Risotto
Die Verwendung
von Basilikum bedingt die Weinauswahl. Nussige bis bittere Noten finden wir beispielsweise
in einem trockenen Grauburgunder aus Baden.
Zutaten für vier Personen:
400
g gepellte Scampi ohne Köpfe 1 Zwiebel 2 Tassen Reis 1 1/2 Gläser
Weißwein 3 Tassen Hühnerbrühe 1 Messerspitze Safranpulver 2
Schalotten 1 Bund Basilikum Salz, schwarzer Pfeffer Butter zum Braten
Zubereitung:
In Italien ist Risotto ein Kultgericht, das möglichst in einem Spezialtopf
zubereitet werden sollte und nur mit einem Löffel aus Olivenholz gerührt
werden darf. Die regionalen Unterschiede der Rezepturen werden mit religiöser
Genauigkeit eingehalten und wie Kunstwerke gewertet. Dabei werden keine Schwierigkeitsgrade
vom Koch verlangt. Ein normaler Schmortopf tut es auch, man muss nur regelmäßig
rühren!
Zwiebel hacken und in Butter glasig braten. Reis dazugeben,
leicht anbraten, mit Wein ablöschen. Sobald der Wein absorbiert ist, 1/2
Tasse Brühe dazugießen, 1 Messerspitze Safran dazugeben und nach und
nach restliche Brühe einrühren. Dabei regelmäßig umrühren,
damit der Reis nicht am Boden des Topfes kleben bleibt. Nach etwa 25 Minuten wird
die Brühe absorbiert und der Reis fertig sein.
In der Zwischenzeit
Schalotten hacken und in einer Bratpfanne mit Butter glasig braten. Scampi dazugeben,
braten und mit Salz und Pfeffer würzen.Gezupfte Basilikumblätter in
Streifen schneiden, darüber streuen und auf dem Risotto servieren.
Weinempfehlung:
Die Verwendung von Basilikum bedingt die Weinauswahl. Je mehr wir davon verwenden,
desto deutlicher dürfen die nussig bis bitteren Noten im Wein sein. Diese
finden wir beispielsweise in einem trockenen Grauburgunder aus Baden.
Schäufele
mit Löwenzahnsalat
Ein saftiger Rivaner trocken lässt das feine,
salzigrauchige Schäufele zu einem besonderen Erlebnis werden.
Zutaten
für 4 Personen:
1 Zwiebel 1 Lorbeerblatt 3 Nelken ½
l trockenen Weißwein 5 Wacholderbeeren 5 Pfefferkörner etwas
getrockneten Thymian
750
g gepökelte und leicht geräucherte Schweineschulter
So wird's
gemacht:
Die Zwiebel schälen. Mit dem Lorbeerblatt und den Nelken spicken.
In einem Topf 1 l Wasser zum Kochen bringen. Den Wein, die Spickzwiebel und
die Gewürze dazugeben und das Fleisch darin etwa 2 Stunden zugedeckt bei
geringer Hitze garen. Zwischendurch abschäumen. Das Fleisch herausnehmen,
in Scheiben schneiden und auf einer vorgewärmten Platte anrichten.
Beilagen: Schäufele
schmecken am besten mit Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln und mit Feld- oder
Löwenzahnsalat (siehe Rezept). Zu empfehlen ist auch Sauerkraut.
Unsere
Weinempfehlung: Der feine, salzigrauchige Charakter des Schäufele bekommt
durch den Sud eine deutlich würzige Note. Ein saftiger Rivaner trocken läßt
das Schäufele zu einem besonderen Erlebnis werden.
Löwenzahnsalat
Zutaten
für 4 Portionen:
500 g Löwenzahn 1 Zwiebel etwas Knoblauch etwas
Salz schwarzen Pfeffer aus der Mühle 3 EL Sherryessig 4 EL Olivenöl 3
EL Walnußöl 100 g mageren Speck
So wird's gemacht:
Den
Löwenzahn gut waschen, putzen und abtropfen lassen. In eine Salatschüssel
geben. Die Zwiebel schälen und würfeln. Den Knoblauch schälen und
feinhacken. Etwas Salz und Pfeffer mit dem Essig verrühren. Erst dann das
Öl darunterschlagen. Zwiebel und Knoblauch dazugeben. Die Sauce über
den Salat gießen. Den Speck würfeln, in einer Pfanne knusprig braten
und ohne das Fett über den Salat geben.
Schnitzel
Holstein
Salziges harmoniert besonders gut mit der Säure, Fettiges
insbesondere mit dem Alkohol des Weines. Deshalb empfehlen wir eine kraftvolle,
trockene Spätlese.
Sie benötigen für 4 Portionen:
4
Scheiben Weißbrot 60 g Räucherlachs 8 Sardellenfilets aus der
Dose 4 Ölsardinen aus der Dose 1 kleines Glas Kaviar (15g) 4 Kalbsschnitzel
à 160g etwas Salz schwarzen Pfeffer aus der Mühle 4 EL Erdnußöl 4
Eier 1 EL Kapern 4 Pfeffergürkchen 4 Scheiben eingelegte rote Beten
aus dem Glas
So wird's gemacht: Das Weißbrot rösten. Die Scheiben
diagonal vierteln. Auf je 4 Viertel den Lachs, die Sardellen, die Ölsardinen
und den Kaviar verteilen. Die Schnitzel leicht klopfen und mit Salz sowie
Pfeffer einreiben. Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Schnitzel darin
auf jeder Seite etwa 3 Minuten braten. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
Dann im heißen Bratfett 4 Spiegeleier braten. Auf jedes Schnitzel ein Spiegelei
setzen. Die Kapern hacken und darüberstreuen. Mit den Brotscheiben, Gürkchen
und roten Beten umlegen.
Weinempfehlung Die Kalbsschitzel haben geschmacklich
keinen Einfluß auf die Weinauswahl. Hingegen kommen Räucherlachs, Sardellen,
Sardinen, Kapern und Kaviar besondere Bedeutung zu. Der Hauptcharakter dieser
Lebensmittel darf als salzig-fettig mit etwas scharf-bitterer Note beschrieben
werden. Salziges harmoniert besonders gut mit der Säure, Fettiges insbesondere
mit dem Alkohol des Weines. Deshalb empfehlen wir kraftvolle, trockene Spätlesen
von reifen Riesling- und Weißburgunderweinen.
Schokocreme mit gebrannten Mandeln
Zubereitungszeit: ca. 11⁄4 Stunden + Wartezeit
Schwierigkeitsgrad: einfach
Portion: Portion ca. 420 kcal • E 9 g • F 26 g • KH 34 g
Zutaten für 10 Personen
1,5 l Milch
3 Packungen Pudding aus Raspeln, Vollmilch (für je 1⁄2 l Milch; z. Kochen)
150 g Mandelkerne (mit Haut)
6–8 EL Zucker
6 Orangen, 1 Granatapfel evtl. 2 EL Cointreau od. Holunderblütensirup
250 g Schlagsahne
Frischhaltefolie, Backpapier
Zubereitung:
Milch in einem Topf aufkochen. Topf vom Herd ziehen und die Puddingraspel mit dem Schneebesen einrühren. Nach 3 Minuten nochmals durchrühren. In eine Schüssel umfüllen und Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen. Kurz abkühlen lassen, dann kalt stellen.
Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. 4 EL Zucker darüberstreuen, karamellisieren und die Mandeln darin wenden. Noch 1–2x je 2 EL Zucker zugeben und karamellisieren, sodass eine feste Kruste um die Mandeln entsteht. Auf Backpapier verteilen und auskühlen lassen.
Orangen so dick schälen, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird. Filets mit einem scharfen Messer zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Granatapfel vierteln und die Kerne herauslösen. Mit den Orangenfilets und Cointreau oder (wenn Kinder mitessen) Holunderblütensirup mischen.
Sahne steif schlagen, locker unter den kalten Pudding heben und in Gläser füllen. Die Mandeln evtl. grob hacken, Schokocreme damit verzieren. Fruchtsalat dazureichen.
Schokolade
und Wein
Zarter Schmelz, unvergleichliche Süße, feine Würze
ist das Wein oder Schokolade?
Beides kann mit dieser genüsslichen
Beschreibung sehr gut getroffen sein. Denn Wein und Schokolade haben weitaus mehr
gemeinsam,
als
allgemein angenommen. Vor allem lassen sie sich wunderbar kombinieren und ermöglichen
so völlig neue Genusserlebnisse zum Dahinschmelzen! Das Deutsche Weininstitut
und die Weinberaterin Silvia van Aans zeigen, was man für ein harmonisches
Geschmackserlebnis beachten sollte.
Der Wein wie auch der Kakao, die Basis
guter Schokolade, zählen beide zu Kulturgütern mit einer Jahrtausende
alten Tradition. Als Speise der Götter verehrten bereits die
Azteken die Früchte des Kakaobaumes ebenso wie die Griechen Dyonisos, den
Gott des Weines. Dabei ist die Schokolade wie wir sie heute kennen bei weitem
nicht so alt wie der Wein. Die Milchschokolade wurde erst 1872 von Rudolf Peter
Lindt und Peter Daniel erfunden.
Die Kombination von Wein und Schokolade
galt lange Zeit als ein Tabu und viel zu lange hatten sich die Genießer
dieser Welt einen ganz besonderen Genuss vorenthalten. So wie man einen Wein nach
seiner Farbe, dem Geruch und Geschmack erkundet, sollte man sich auch der Schokolade
widmen.
Die Farbe lässt Rückschlüsse auf den Kakaoanteil
zu je dunkler desto höher -, der Geruch betört bisweilen die
Sinne und der Geschmack ist nahezu ebenso vielfältig wie beim Wein. Es empfiehlt
sich zunächst den Wein und die Schokolade in dieser Reihenfolge separat zu
probieren. Anschließend lässt man ein kleines Stück Schokolade
im Mund anschmelzen, nimmt einen Schluck Wein dazu und lässt sich von dem
Aromenspiel überraschen. Wie beim Wein, sollte auch bei der Schokolade die
Serviertemperatur beachtet werden. Bei Zimmertemperatur (20-22 Grad) serviert,
entfaltet Schokolade ihren Geschmack optimal. Grundsätzlich gilt: Je süßer
die Schokolade, desto süßer und milder im Hinblick auf die Weinsäure
sollte der Wein sein, damit die delikate Balance gewahrt bleibt. Die Liaison der
Schokolade mit dem Schmelz und der üppigen Kraft eines edelsüßen
Weines wie beispielsweise einer Beerenauslese oder gar Trockenbeerenauslese zeigt
echte Verführungskünste.
Auch
Rotweine sind als Begleiter von Schokolade willkommen. Hier gilt: Je höher
der Anteil an Kakao in der Schokolade ist, desto ausdrucksvoller kann der Wein
sein. Harmonische Verbindungen von trockenem, frischem Weißwein mit Schokolade
sind optimal, wenn die Schokolade natürliche Fruchtaromen beispielsweise
von Birnen oder Ananas mitbringt, die auch im Wein zu finden sind. Dabei sollte
der Wein in der Säure nicht zu dominant sein.
Vollmilchschokolade
enthält neben Kakaobutter auch einen Anteil des bitteren Kakaopulvers, durchschnittlich
32 %. Die höheren Schokoladenqualitäten zeichnen sich durch harmonische
Süße aus. Vollmilch oder Sahne mildern den bitteren Kakaogeschmack
und verleihen ihr den berühmten zarten Schmelz, der in der Kombination mit
Wein vor allem auch beim Weißwein gefragt ist. Edelsüße Auslesen
und Beerenauslesen von Riesling oder Silvaner sind ideale Begleiter. Beim Rotwein
ist es nicht Süße sondern Frucht und Würze, was ihn zum perfekten
Begleiter von hochwertiger Vollmilchschokolade kürt. Trockene Tropfen mit
geschmeidigen Gerbstoffen und einer gewissen Reife, etwa Dornfelder aus der Pfalz
oder Rheinhessen, sind hier gefragt. Dann lockt die Schokolade die feinen Nuancen,
oft auch pfeffrige Noten, die als Tüpfelchen auf dem i dieser
Kombination wirken.
Bitterschokoladen in Verbindung mit Wein sind ein Klassiker.
Halbbitter-Schokolade enthält einen Kakaogehalt von über 65%, die echte
Bitterschokolade sogar über 70%. Entsprechend reduziert ist ihre Süße.
Der passende Wein dazu zeigt sich idealerweise mit weichen Tanninen und einer
dichten und vollmundigen Struktur und der gleichen feinen Eleganz wie die Schokolade:
Viel versprechende Genusspartner sind ausdrucksvolle trockene Lemberger sowie
ein kraftvoller trockener Dornfelder oder Regent.
Haselnuss und Mandel
verleihen einer Schokolade diesen köstlichen Nussgeschmack, der durch das
Rösten verstärkt wurde. Eine wunderbar harmonische Kombination mit Wein
entsteht mit süßen oder schweren Weißweinen wie auch mit fülligen
und dichten Rotweinen. Die Weißweine dürfen etwas trockener sein, wenn
sie im Alkoholgehalt höher liegen (d.h. über 13 % vol.) Die Kraft und
Fülle beispielsweise eines Rotweins der Sorte Dornfelder oder auch Lemberger
mit Aromen von roten Früchten bietet dem geschmacklichen Konglomerat von
Nüssen und Kakao ebenfalls ein ideales Gegenstück und verbindet sich
sehr gut mit diesen Aromen.
Schokoladen mit Gewürzen wie beispielsweise
Chilli oder Ingwer bereichern derzeit zunehmend das Angebot. Sie harmonieren sehr
gut mit Barriqueweinen, die ebenfalls würzige Noten, gepaart von Röstaromen
mitbringen. Edelherbe Schokolade mit einer Spur von Schärfe, passt zu einem
kraftvollen Rotwein aus dem Barrique. Zu Milchschokoladen z.B. mit Pfeffer dürfen
auch weiße Barriqueweine der Sorten Weißburgunder, Grauburgunder oder
Chardonnay gereicht werden.
Zutaten: -
100 g Löffelbiskuits - 100 g Amaretti-Plätzchen - 75 g flüssige
Butter
Fuer die Füllung: - 450 g Zartbitterschokolade - 600 g Sahne,
5cl Amaretto
Auserdem: - Fett fuer die Form - Kakaopulverzum Bestäuben -
100 g Sahne - 1 Päcken Vanillezucker - 6 Amaretti-Plätzchen
Löffelbiskuits
und Amaretti in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz zerkrümeln.
Mit der flüssigen Butter gründlich vermengen. Den Boden der Springform
einfetten, den Teig darauf verteilen und festdrücken.
Für die
Füllung die Schokolade zerkleinern und im heissen Wasserbad schmelzen lassen.
Die Sahne steif schlagen, Amaretto unterrühren und die Schokolade unterheben.
Die
Schoko-Sahne-Masse auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen. Mindestens
4 Stunden, am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Die
Torte zum Servieren dick mit Kakaopulver bestäuben. Die Sahne mit Vanillezucker
steif schlagen und 12 gleichmässig verteilte Sahnekleckse auf den Kuchen
setzen, jeweils ein halbiertes Amaretti-Plätzchen darauf stecken.
Seesaibling
in Ölmarinade
Die gereichten Weine sollten einen südländischen
Charakter aufweisen, gereift, mittelkräftig, mild, trocken, nussig
wie gut gereifter Burgunder.
Für 6 Personen
1 Saiblingfilet
von 800g 1 Zitrone 1,5 EL Salz 1 TL Zucker 1 Limette
1
rote Chilischote einige Stengel frischer Thymian 0,25l Olivenöl
Zubereitung: Den
Fisch gut waschen, trockentupfen und in eine Schüssel oder in einen kleinen
Bräter aus rostfreiem Stahl legen. Mit Zitronensaft übergießen
und mit Salz und Zucker würzen. Die Limette und den Chili in Scheiben
schneiden und auf dem Fisch verteilen. Den Thymian dazugeben und mit dem Öl
übergießen. Den Fisch zugedeckt drei bis vier Tage an einem kühlen
Ort ziehen lassen, aber nicht in den Kühlschrank geben, da das Öl sonst
stockt. Den Fisch mehrmals am Tag übergießen, zum Schluß
auf ein Brett legen, mit einem neutralen pflanzlichen Öl die restliche Marinade
wegpinseln und in Scheiben schneiden. Mit Rucolasalat servieren und, wenn
es die Jahreszeit erlaubt, mit Pfifferlingen garnieren. Dazu Toast oder Weißbrot
servieren. Weinempfehlung: Der Wein sollte hier Duft und Geschmack der Bouillabaisse
unterstützen und die Ansammlung von Säure vermeiden. Ein leicht nussig-nuttriger
Charakter ist con Vorteil. Leichte geschmeidig-gereifte und trockene Kabinettweine
der Burgundertypen Weißburgunder, Grauburgunder und Chardonnay erfüllen
diese Erwartungen.
Spätburgunder-Risotto mit gebratener Entenbrust und Waldpilzen
Zwei Seelen schlagen, ach, in der Barberie-Entenbrust. Die milden Röstaromen von Schalotten, Pilzen und Ente bringen die Entscheidungfür eine nicht zu gerbstoffbetonte, eher traditionelle trockene Spätburgunder Spätlese.
ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN:
1 Barberie Entenbrust (ca. 300 g), je 150 g Pfifferlinge und Steinpilze, 2 kleingewürfelte Schalotten, je 1 TL gehackte Petersilie, Schnittlauch und Kerbel, 4 EL Olivenöl.
Für das Risotto: 200 g Risotto Reis, 3 fein gewürfelte Schalotten, 3 fein gewürfelte Knoblauchzehen, 0,75 l Spätburgunder, 0,5 l Hühnerbrühe, 8 EL fein geriebener junger Parmesan.
ZUBEREITUNG:
In einem hohen Topf die Schalotten und den Knoblauch in reichlich Olivenöl glasig anschwitzen, den Reis beigeben und einige Minuten mit angehen lassen.
Den Reis mit dem Spätburgunder und Hühnerbrühe ablöschen, er sollte immer etwas nass sein, doch nie „schwimmen“.
Die Garzeit des Reises ist schwierig zu bestimmen, am besten regelmäßig testen; er sollte im Kern noch bissfest sein.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Die Entenbrust auf der Fettseite längs und quer einschneiden, so dass kleine Quadrate auf der Oberfläche entstehen, die das Fettgewebe durchschneiden. So wird die Brust beim Braten schön knusprig. Danach salzen und pfeffern.
In einer heißen Pfanne mit wenig Öl anbraten. So lange auf der Hautseite braten, bis die nach oben zeigende Fleischseite einen Glanz bekommt. Dann erst wenden und ganz kurz auf der anderen Seite anbraten; nur zum Schließen der Poren. Danach für 8 Minuten in den Backofen schieben.
Die Pilze putzen und klein schneiden.
In einer Pfanne zusammen mit den Schalotten kurz heiß anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Pilze unter das Risotto mischen, den Parmesan vorsichtig bis zur gewünschten Konsistenz einrühren.
Die Entenbrust aus dem Backofen nehmen und in Scheiben schneiden.
Das Risotto auf einem Teller anrichten, die Entenbrustscheiben darauf legen und mit Kräutern bestreuen.
WEINEMPFEHLUNG:
Zwei Seelen schlagen, ach, in der aus Wild-Erpel und Haus-Ente gekreuzten Barberie-Entenbrust. Spannend geht´s auf dem Teller weiter: hier die delikaten Waldpilze, dort Rotwein besänftigter Risotto. Die milden Röstaromen von Schalotten, Pilzen und Ente bringen die Entscheidungfür eine nicht zu gerbstoffbetonte, eher traditionelle trockene Spätburgunder Spätlese.
TIPP:
Risotto grundsätzlich nur mit einem Holzlöffel vorsichtig umrühren, mit Gefühl und Leidenschaft. Nur dann erhält man eine cremig-sahnige Konsistenz.
Spätzle
Wenn
die Württemberger Spezialität in Fleischbrühe gegart wird, schmeckt
sie besonders aromatisch. Dazu trinkt man einen Württemberger Trollinger.
Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten
Zutaten für 4 Personen:400
g Mehl
4
frische Eier etwas Salz 1/4 L Wasser 50 g Butter
Zubereitung: Das
Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken, Eier,
etwas Salz und 1/4 L Wasser hineingeben. Das Ganze zu einem glatten Teig verkneten
(am besten nehmen Sie die Knethaken des Handrührgerätes).
2 L
Salzwasser aufkochen und salzen. Den Teig auf einem angefeuchteten Spätzlebrett
portionsweise glatt streichen und mit einem Spätzleschaber oder einem Messer
ins kochende Wasser schaben. Die Spätzle etwa 5 Minuten kochen, dabei öfter
umrühren. Sie dann in einem Sieb kurz abschrecken und gut abtropfen lassen.
Die Butter in einem Töpfchen erhitzen, bis sie leicht braun wird. Über
die Spätzle gießen (das nennt man Abschmälzen).
Tipp: Wenn
die Spätzle in Fleischbrühe gegart werden, schmecken sie besonders aromatisch.
Spargel
Spargel Tipps
Die Feinschmecker können es kaum abwarten, bis alljährlich der erste deutsche Spargel auf den Wochenmärkten angeboten wird. Je nach Witterungsverlauf beginnt bereits Ende März in vielen Regionen die Spargelernte.
Auch die ersten jungen Weine des neuen Jahrgangs sind bereits auf den Flaschen und warten auf eine harmonische Begegnung mit den weißen Stangen, die Genießerherzen höher schlagen lassen.
Doch Spargel und Wein sind nicht einfach nur ein kulinarischer Hochgenuss, darüber hinaus sind sie schon seit Jahrhunderten für ihre heilende Wirkung auf Geist und Seele bekannt, denn beide sind reich an Mineralstoffen, Spurenelementen, und Vitaminen. Spargel ist zudem mit nur ca. 20 Kalorien/100 g extrem kalorienarm. Durch den geringen Kohlenhydratgehalt, ihren günstigen Einfluss auf den Stoffwechsel sowie ihre blutdrucksenkende und diätetische Wirkung empfehlen sich die knackig-saftigen Stangen auch als ideale Speise für Diabetiker - die im übrigen nicht auf den Weingenuss verzichten müssen, wie aktuelle Studien zeigen.
In vielen Weinregionen wachsen Spargel und Reben in unmittelbarer Nachbarschaft, - dann gibt es beides, gut aufeinander abgestimmt, direkt und frisch vom Erzeuger vor Ort. Aber auch wenn man außerhalb der Weinregionen wohnt, lässt sich immer ein passender Tropfen zum Spargel finden. Durch ihre Leichtigkeit und Frische, ihre Fruchtigkeit und Geschmacksvielfalt empfehlen sich die deutschen Weine als ideale Partner die im Zusammenspiel variantenreiche Geschmacksergebnisse bieten.
Grundsätzlich gilt: Den „Spargelwein“ gibt es nicht, auch wenn man diesen Begriff manchmal findet. Dafür ist die Vielfalt, die sowohl der Spargel in seiner Zubereitungsweise als auch die Weine in ihrer Ausprägung bieten, viel zu groß.
Der klassische Spargel wird gestochen, noch bevor der Spargelspross aus der Erde lugt. Dann nämlich hat er sich seinen lieblich milden Geschmack bewahrt und zeigt allenfalls eine leichte zartbittere Note, die von Kennern sehr geschätzt wird. Ein so delikates Aroma sucht auch beim Wein seinesgleichen – und findet es
beispielsweise im Silvaner, der mit seiner zurückhaltenden Art geschmacklich gern dem Spargel den Vortritt lässt.
Die milde Säure eines rheinhessischen Silvaners, seine feinen Fruchtnoten von Stachelbeere und Quitte, begleitet Spargelgerichte, die auf jede würzige Beigabe verzichten und den Spargel allenfalls mit Butter oder ganz mediterran mit Olivenöl und Kartoffeln zubereiten.
Feinrassiger Silvaner aus Franken empfiehlt sich auch zu delikatem Spargelsalat mit einer leichten, aber vor allem dezenten Vinaigrette, abgerundet mit der milden Würze von Kerbel oder Estragon.
Das elegante nussige Aroma im Spargel unterstreicht wiederum ein delikater Weißburgunder, der mit vollerem Körper und zarten Fruchtaromen auch eine kräftige Sauce Hollandaise oder Remoulade gekonnt begleitet.
Zarte gedünstete Fischgerichte, zum Spargel serviert, finden im Silvaner oder Weißburgunder ebenfalls ausgewogene Begleiter. Etwas kräftig zubereitete Spargel-Fisch-Kombinationen wie etwa gebratener Lachs, Saibling oder auch Lachsforelle suchen eher die Gesellschaft des Rieslings.
Wer Spargel gerne in Gesellschaft von Garnelen und Scampi genießt, sollte auf eine eher milde Zubereitung der Krustentiere achten, damit das delikate Spargelaroma nicht überdeckt wird. Als Wein empfiehlt sich dazu ein Weißer Burgunder oder Rivaner, beide schwimmen mit diesem Menü auf einer „Aromawelle“.
Bei der klassischen Spargel-Schinkenkombination beispielsweise spielt die salzige Komponente auf erfrischende Weise mit den feinen Aromen im Wein. Eine ausgewogene Bereicherung findet dieses Duo mit einem feinfruchtigen nicht zu trockenen Riesling. Je würziger der Schinken, umso kräftiger darf der Wein dazu auftreten. Eine Regel übrigens, die auch bei allen anderen Fleischbeilagen gilt. Und je mehr man in opulenten Buttersaucen schwelgt, umso spritziger darf die Weinbegleitung ausfallen.
Spargel und Wein
Weißer Spargel – mit seinem lieblich-milden Geschmack und seiner zartbitteren Note ein besonders delikater Genuss.
Silvaner aus Rheinhessen oder Franken wie auch Gutedel aus Baden lassen als Begleiter mit ihren dezenten Aromen dem Spargel genügend Spielraum im Gaumen.
Violetter Spargel – sein Aroma ist deutlich intensiver als das der schneeweißen Stangen und auch seine Bittertöne sind ausgeprägter.
Weißburgunder z.B. aus Baden oder ein frischer, fränkischer Rivaner sind zu dazu willkommene Begleiter.
Grüner Spargel – nicht nur die Farbe, auch die Aromen sind besonders intensiv.
Das volle Aroma sucht auch „lautstarke“, sprich herzhafte Tischpartner. Pfälzer Riesling und kräftiger Grauburgunder oder auch Chardonnay (nicht aus dem Barrique)harmonieren am besten.
Saucen – etwas zerlassene Butter, gehackte Eier, Sauce Hollandaise, auch Remouladensauce sind Klassiker.
Fette Saucen suchen im Wein einen spritzigen Begleiter. Feinrassige Säure im Riesling von der Mosel beispielsweise hilft die opulenten Saucen besser zu verarbeiten. Je würziger die Sauce, umso ausdrucksvoller muss der Wein auftreten.
Salat – Spargel mit einer milden Vinaigrette oder einem feinwürzigen Dressing. Wenn Essig verwendet wird, dann milder Weißweinessig, vielleicht mit etwas Spargelbrühe gemildert.
Milde Vinaigrette harmoniert sehr gut mit einem fränkischen Silvaner oder halbtrockenen Rheingauer Riesling, der auch schon eine lebhafte Säure mitbringen darf, um in diesem Konzert „Gehör zu finden“.
Fisch zum Spargel – frischer Lachs oder Saibling, pochiert oder in wenig Butter gebraten, mit Sauce Hollandaise – ein Hochgenuss!
Feine, ausdrucksvolle aber wenig pikante Aromen suchen einen ausgewogenen Tischpartner: Harmonischer Pfälzer Weißburgunder, auch frischer Rivaner beispielsweise aus Franken sind ideal.
Schinken – gekocht ist milder, luftgetrockneter Schinken (beispielsweise aus Italien oder Spanien) nussiger und mit eigener milder Würze.
Die liebliche Würze des Spargels und die salzige Würze im Schinken sucht einen harmonisierenden Partner im Wein. Empfohlen werden junge Rieslinge oder Rheinhessen Silvaner mit feiner Frucht.
Fleisch stellt hohe Ansprüche an die feinen Aromen des Spargels. Kalbs- oder Schweineschnitzel, auch ein mild gewürzter Braten bringen ein ausdrucksvolles Aromenbouquet mit.
Hier sind herzhafte und ausdrucksvolle Weine gefragt, deren Aromen in der vielfältigen Komposition nicht untergehen. Für genießerische Harmonie sorgen Weiß- undGrauburgunder oder Chardonnay z.B. aus Baden.
Spargel
auf mainfränk. Art
Leichte, trockene bis halbtrockene Weißweine
mit feiner Säure und dezent zarter Würze unterstreichen den Geschmack
des Spargels.
Zutaten für 4 Portionen:
2 kg weißen Spargel 100
g Butter 1 TL Zucker Saft von 1/2 Zitrone 1 EL Salz 4 Scheiben Bauernbrot Butter
zum Bestreichen
200
g geräucherte Gänsebrust in Scheiben 4 Radieschen 1 Bund Schnittlauch
So
wird's gemacht: Den Spargel sorgfältig von oben nach unten schälen
und die unteren Enden abbrechen oder etwas kürzen. 1 1/2 l Wasser mit Butter,
Zucker und Zitronensaft aufkochen. Den Spargel im Wasser etwa 20 Minuten köcheln
lassen. Kurz vor Ende der Garzeit das Salz zufügen.
Inzwischen die
Brotscheiben mit Butter bestreichen und mit der Gänsebrust belegen. Die Radieschen
waschen, putzen und in feine Stifte schneiden. Den Schnittlauch waschen und in
Röllchen schneiden. Beides auf die belegten Brotscheiben streuen. Wenn der
Spargel gar ist, ihn herausnehmen, abtropfen lassen und auf vorgewärmten
Tellern anrichten. Die Brote dazu reichen.
Weinempfehlung: Spargel
ist äußerst zart, hat ein feines, frisches Aroma und fruchtige Säure.
Die geräucherte Gänsebrust ist angenehmes Beiwerk mit mildwürzigem
Charakter.Leichte, trockene bis halbtrockene Weißweine mit feiner Säure
und dezent zarter Würze unterstreichen den Geschmack des Spargels. Wir empfehlen
beispielsweise einen Silvaner aus dem fränkischen Steigerwald.
Grüner Spargel
mit Rucola und Putenbrust
Rucola mit grünem Spargel und Putenbrustfilet, dazu ein leichter Classic-Rivaner aus der letzten Ernte - frisch wie der Frühling, mit zarten Aromen.
Zutaten für 4 Personen:
400 g grüner Spargel
100 g Rucola,
400 g Putenbrustfilets,
200 g Kirschtomaten,
4 Eier,
1 EL Basilikum-Pesto,
1 TL Butter,
2 EL Olivenöl,
2 EL Weißwein-Essig, Salz und Pfeffer
Zubereitung:
1. Den Spargel an der unteren Hälfte schälen und die Enden abschneiden. Die Stangen halbieren und zusammen mit 1 TL Butter in kochendem Salzwasser ca. 7 Min. ar kochen. Das Spargelwasser abseits stellen.
2. Die fast fest kochen (das Eigelb sollte noch ein wenig weich sein), pellen und vierteln. Das Putenbrustfilet in Streifenschneiden.
3. Die Pinienkerne ohne Fett in einer beschichteten Pfanne kurz anrösten. Danach direkt etwas Fett in die Pfanne geben und die Putenbruststreifen abraten. Die anschließend warm stellen.
4. Das Pesto mit dem Weißweinessig, 5 EL von dem Spargelwasser, dem Olivenöl sowie Salz und Pfeffer in einer Salatschüssel zu einem Dressing verühren.
5. Den Rucola waschen und zu dem Dressing geben. die Kirschtomaten halbieren und ebenfalls in die Schüssel geben. Den Spargel und das Putenfleisch untermischen. Zum Schluss mit den geviertelten Eiern und Pinienkernen dekorieren.
Dazu passt ein frisch aufgebackenes Ciabatta-Brot.
Weinempfehlung:
Ein leichter Classic-Rivaner aus der letzten Ernte, frisch wie der Frühling, mit zarten Aromen.
Spargel
mit Schinken
Der aromatische Spargel hat eine anregende Säure, der
mild geräucherte Schinken ist saftig. Ähnliche Geschmackskomponenten
finden wir im jungen, trockenen Gutedel.
Zutaten für 4 Personen:
2
kg weißer Spargel etwas Salz etwas Zucker 1 TL Butter 150 g
Mehl 2 frische Eier gut ¼ L Milch etwas Butter zum Braten 400
g Schwarzwälder Schinken (in dünne Scheiben geschnitten)
Zubereitung:
Den
Spargel waschen, schälen und die unteren, holzigen Enden abschneiden. Dann
2 ½ l Wasser mit etwas Salz, Zucker und der Butter zum Kochen bringen.
Den Spargel darin etwa 20 Minuten garen. Inzwischen Mehl, etwas Salz,
Eier und Milch zu einem Teig verrühren. Die Butter in einer Pfanne zerlassen
und aus dem Teig dünne Pfannkuchen backen. Nach dem Wenden die Pfannkuchen
jeweils zerreißen und noch etwas weiterbacken. Den Spargel auf einer
Platte zusammen mit den gerollten Schinkenscheiben und den Pfannkuchen anrichten. Beilagen: Man
serviert zum Spargel Salzkartoffeln und geschmolzene Butter. Statt der geschmolzenen
Butter können Sie auch eine Sauce Hollandaise zum Spargel reichen.
Weinempfehlung: Der
feinaromatische Spargel mit seiner anregenden Säure und der mildgeräucherte
saftige Schinken lassen uns bei der Weinauswahl die Pfannkuchen vernachlässigen.
Ähnliche Geschmackskomponenten finden wir im jungen, trockenen Gutedel.
Spargel überbacken
mit Bärlauch-Pesto
Spargel mit einem Bärlauch-Pesto überbacken und dazu neue Kartoffel oder ein knuspriges Baguette. Dazu passen trockene Weine mit Würze oder Kräuternote - beispielsweise ein Silvaner.
Zutaten für 4 Personen:
1 kg weißer Spargel,
1 Bund Bärlauch,
75 g Parmesan,
75 g Pinienkerne,
150 g geriebener Emmentaler,
Olivenöl, Meersalz, 1 TL Butter
Zubereitung:
1. Bärlauch, Knoblauch und Pinienkerne fein hacken, den Parmesan fein reiben. Alles im Mörser oder Küchenmixer bei geringer Geschwindigkeit vermengen, etwas Meersalz und das Olivenöl zugeben, bis eine cremige Masse entsteht.
2. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
3. Spargel schälen und bissfest kochen, gut abtropfen lassen, in 4 Portionen in eine mit etwas Butter gefettete Auflaufform legen, mit der Bärlauchmasse bestreichen und mit dem geriebenem Emmentaler bestreuen. Auf der oberen Einschubleiste kurz überbacken.
Dazu passen neue Kartoffeln oder knuspriges Baguette.
Weinempfehlung:
Trockene Weine mit Würze oder Kräuternoten, etwa Silvaner oder auch Sauvignon Blanc aus Rheinhessen und der Pfalz
Spinatrahmsüppchen
mit Räucherlachs
Zutaten für vier Personen:
0,3
l kräftige Hühnerbrühe, 0,3 l Rivaner, Saft von 1 Zitrone, 400
g süße Sahne, etwas Kartoffelstärke, 200 g frischer, blachnierter
Spinat,
100
g Crème fraîche, Salz, Pfeffer, Muskat, 150 g Lachsfilet (in
1 cm große Würfel geschnitten), etwas Dill zum Garnieren
Zubereitung:1.
Den blachierten Süpinat und die Crème fraîche mit dem Zauberstab
vermixen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, in ein flaches Gefäß
geben und kurz einfrieren. Die eingefüllte Schicht sollte maximal 0,5 cm
dick sein. 2. Die Hüherbrühe mit dem Weißwein aufkochen, den
Zitronensaft zugeben und nochmals leicht köcheln lassen. 3. Die Sahne
angießen mit etwas Kartoffelstärke abbinden. 4. Das Spinat-Crème-Fraîche-Gemisch
mit dem Zauberstab einmixen, die Suppe eventuell etwas nachwürzen. 5.
Eine kleine Pfanne vorheizen, die Lachswürfel mit etwas Salz würzen
und bei mäßiger Hitze kurz anbraten. Es sollen sich nur die Poren schließen,
die Fischwürfel im Kern noch roh sein. 6. Die Lachswürfel in den
Suppentassen verteilen und die Suppe darüber geben. Mit Dillspitzen garnieren.
Weinempfehlung:Nein,
Spinat muss - seit der Erfindung von Sahne und Crème Fraîche - nicht
bitter sein. Sie bieten Pluspunkte für den Geschmack und sind optische Aufheller.
Zartgrün und lachsfarben - Signale für einen frühlingsfrischen
Weißwein, wie es der Rivaner ist. Trocken, kabinett-leicht und mit dezenter
Muskatnote. Aus Baden, wo auch ebenfalls passender Gutedel wächst.
Spinatsuppe
mit Räucherlachsklößchen
Der Spinat verleiht der Suppe
einen zartbitteren Ton. Trockene und säuremilde Kabinettweine, beispielsweise
vom Gutedel, weisen ähnliche Merkmale auf.
Zutaten für Fischbrühe:
1 kg Edelfischreste 3 Karotten das Weiße von 3 Stangen
Lauch 100 g Petersilienwurzel
100
g Schalotten 1 Stange Staudensellerie 25 g Champignons 1 ¼ L Wasser ½
L Weißwein ½ L Weinessig 2 Lorbeerblätter einige Stängel
frischer Thymian 2 TL Zucker 2 TL Salz 20 weiße Pfefferkörner Butter
Zubereitung
der Fischbrühe: Das Gemüse putzen, in Scheiben schneiden und in einem
Schmortopf mit Butter andünsten. Mit Wasser, Weißwein und Essig löschen.
Die Fischreste, Thymian, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Zucker und
Salz dazugeben, aufkochen und 30 Minuten köcheln lassen. Abseihen und eventuell
reduzieren. Hinweis: Wenn man Fischköpfe mitkocht, müssen vorher die
Kiemenbögen entfernt werden.
Spinatsuppe: Zutaten für 4 Personen 450
g feingeschnittener, gefrorener Spinat 50 g geschälte Schalotten 2
Eigelb 6 EL Butter ½ L Fischbrühe Salz, Cayennepfeffer,
Muskat
Für die Klößchen: 150 g Räucherlachs 30
g geschälte Schalotten 2 Scheiben Weißbrot 6 EL Sahne 1 Eigelb Senfpulver,
Cayennepfeffer, Muskat, Salz, Fischbrühe Einige frische Basilikumblätter Butter
Zubereitung
der Suppe: Die Schalotten in Scheiben schneiden, davon 30 Gramm in Butter glasig
braten und kalt stellen. Den Räucherlachs in Streifen schneiden und in
eine Schüssel geben. Die Rinde des Weißbrots entfernen, die Scheiben
in Würfel schneiden und dazugeben. Die Sahne und das Eigelb darüber
verteilen, die Schalotten hinzufügen und vorsichtig mit Muskat, Cayennepfeffer
und Senfpulver würzen. Die Mischung in der Küchenmaschine zerkleinern,
bis sie zu einer glatten Farce geworden ist, dann kalt stellen. Die restlichen
Schalotten in einem Gemüsetopf mit Butter anbraten, den aufgetauten Spinat
dazugeben und mit Fischbrühe löschen. Die Mischung im Mixer pürieren
und durch ein Sieb streichen. Die Suppe wieder aufwärmen, die Eigelb
sowie die Butter unterrühren. Dabei darf die Suppe nicht mehr zum Kochen
gebracht werden. Mit Salz, Cayennepfeffer und Muskat abschmecken. Einen Esslöffel
in heißes Wasser tauchen, damit ein Klößchen aus der Räucherlachsfarce
ausstechen und es in der siedenden Fischbrühe garen. Die restlichen Klößchen
auf gleiche Weise fertig garen, mit Folie zudecken und warm halten. Die Suppe
in vier Teller verteilen, jeweils zwei Klößchen dazugeben, das Basilikum
in Streifen schneiden und die Klößchen damit garnieren. Dazu Weißbrot
servieren. Statt der Lachsklößchen kann man auch Barsch- oder Saiblingsschnitten
in diese Suppe geben.
Weinempfehlung: Der Spinat verleiht der Suppe einen
zartbitteren Ton, der durch die Schärfe von Senfpulver und Cayennepfeffer
pikant ergänzt und durch die Sahne harmonisch abgerundet wird. Trockene und
säuremilde Kabinettweine beispielsweise vom Gutedel, weisen häufig ähnliche
Merkmale auf und eignen sich deshalb besonders gut dazu.
Süßwasser-Bouillabaisse
Der
Wein sollte die Ansammlung von Säure vermeiden. Ein leicht nussig-buttriger
Charakter, wie beim Weißburgunder Kabinett, ist von Vorteil.
Für
4 Personen
4 Edelkrebse 180g Lachsfilet
180g
Saiblingfilet 180g Zanderfilet 4 kleine Barsche 11/4 kg Fischreste (Zander,
Saibling, Forelle) 2 Zwiebeln 1 Stange Lauch 2 Stangen Staudensellerie
mit etwas Grün 2 Karotten 600g Tomaten, ohne Haut und Kerne 21/4
l Wasser 3/4 l Weißwein 1 Bund frischer Thymian 1 Bund Petersilie 1
TL Fenchelsamen 2 Lorbeerblätter 2 Döschen Safran à 0,1g Salz,
Cayennepfeffer, Butter
Die klassische Bouillabaisse wird mit Knoblauchzehen
gewürzt. Solange der feine Geschmack der Edelfische nicht überdeckt
wird, kann man auch diese Version mit Knoblauch zubereiten.
Zubereitung:
Zwiebeln, Lauch, Sellerie und Karotten in Scheiben schneiden und in einem Gemüsetopf
oder Paellapfanne mit Butter andünsten. Die Tomaten und die Kräuter
dazugeben, mit Wasser und Wein löschen, mit Salz, Fenchel und Safran würzen,
aufkochen und 20 Minuten köcheln lassen. Die Petersilie und den Thymian
ausdrücken und wegwerfen, das Gemüse in eine Schüssel geben und
aufheben. Die Fischreste in den Sud geben und weitere 30 Minuten köcheln
lassen, abseihen und mit Cayennepfeffer abschmecken.
Die Krebse in kochendes
Salzwasser werfen, 2 Minuten kochen, dann 10 Minuten im siedenden Fischsud ziehen
lassen. Nach 5 Minuten das Gemüse und die kleinen Barsche dazugeben. Die
Fischfilets in Stücke schneiden und 4 Minuten im Sud ziehen lassen. Die Bouillabaisse
mit Selleriegrün garniert und mit gerösteten Weißbrotscheiben
servieren.
Diese Bouillabaisse wird geprägt vom Fruchtfleisch der
Tomate, das für pikante Säure mit feiner Süße sorgt. Thymian
und Petersilie ergänzen mit feinherber Note.
Weinempfehlung: Der Wein
sollte hier Duft und Geschmack der Bouillabaisse unterstützten und die Ansammlung
von Säure vermeiden. Ein leicht nussig-nuttriger Charakter ist von Vorteil.
Leichte geschmeidig-gereifte und trockene Kabinettweine der Burgundertypen Weißburgunder,
Grauburgunder und Chardonnay erfüllen diese Erwartungen.
Für
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