aus dem Herzen des Cognacs.
Remy Martin ist die führende Cognac-Marke in Frankreich und weltweit die Nr. 1 bei Cognacs der höheren Qualität.
Mischung aus dem Herzen des Cognac
Remy Martin verwendet für 100% seiner Cognacs ausschließlich Grande-Champagne- und Petite-Champagne-Reben. Das Haus erzeugt 80% des gesamten Fine Champagne Cognac aus der Cognac-Region. (BNIC-Verkäufe 2004)
Wahrung und Pflege der Ursprünge
Zwei Drittel der Weinberge in der Fine-Champagne-Region gehören zur „Alliance Fine Champagne", einer weit zurückreichenden Partnerschaft zwischen Remy Martin und seinen Winzern. Die Alliance verpflichtet sich der Qualität und gewährleistet die äußerst strenge Auslese an Branntweinen, die Remy Martin alljährlich verarbeitet – eine gemeinsame Förderung und geteiltes Streben nach Perfektion.
Ein Schatz im Herzen der Keller
Remy Martin besitzt kostbare Reserven an Fine-Champagne-Branntweinen. Sie stehen für 115 Jahre Winzerhandwerk und gewährleisten, dass Remy Martin Fine Champagne Cognac für zukünftige Generationen erhalten bleibt.
Die Geheimnisse von Remy Martin
Die Anbaugebiete
Remy Martin ist das einzige bedeutende Cognac-Haus, das seine Trauben ausschließlich aus den beiden besten Lagen im Herzen der Region Cognac auswählt – der Grande Champagne und der Petite Champagne. Nur die Eaux-de-vie dieser beiden Lagen bieten aufgrund der Bodenqualität und außergewöhnlicher geologischer Bedingungen eine solche Fülle von Aromen. Auf diese Weise verleihen die Eaux-de-vie den Cognacs von Remy Martin ihre Kraft und Feinheit.
Einzigartige Böden
Der Wein der Charente – und in der Folge auch der Cognac – verdankt seinen einzigartigen Charakter den idealen Wachstumsbedingungen in diesem kleinen, klar abgegrenzten Gebiet. Sie sind vor allem geprägt durch Kreideböden, die in Zeiten extremer Trockenheit wie in regnerischen Sommern die Feuchtigkeit für die Rebstöcke optimal regulieren – die gleiche Bodenart wie in der nordfranzösischen Weinbauregion Champagne, nach der die besten Reblagen der Charente benannt sind.
Rund um die im Zentrum der Region gelegene Stadt Cognac dehnen sich konzentrisch sechs Zonen aus – ihre unterschiedlichen Böden und klimatischen Eigenschaften haben zur Bestimmung der sechs Crus oder Lagen geführt, aus denen Cognac hergestellt werden darf. Sie wurden erstmals 1936 und endgültig 1939 gesetzlich festgelegt.
Die Crus
In dem Bestreben, nur erstklassige Eaux-de-vie zu erzeugen, legt man bei Remy Martin besonders großen Wert auf die Herkunft der Trauben, die ausschließlich aus den beiden besten Anbaugebieten im Herzen der Region Cognac bezogen werden – aus der Grande Champagne und der Petite Champagne.
Zweifache Destillation
Der ersten Destillation folgt eine weitere, welche die wahre Essenz eines einzigartigen Weines zutage fördert. Dieser Prozess wird ganz langsam und in sehr kleinen kupfernen Destillierapparaten ausgeführt, damit die Feinheit des Bouquets für den Genießergaumen freigesetzt werden kann.
Reifung
Die Zeit arbeitet für Remy Martin-Cognac. Im Laufe der Jahre prägen zunächst junge, später reifere Fässer den Charakter des Cognacs und verleihen ihm seine funkelnde Farbe. Dieser ungestörte Reifeprozess – stets vom Kellermeister überwacht – kann sich durchaus über ein Jahrhundert erstrecken.
Kleine Eichenfässer
Bei diesen Fässern, deren Leib und Seele die Qualität des Cognacs prägen, handelt es sich um wahre Schatztruhen. Nur das Eichenholz der Region Limousin kann den Eaux-de-vie seinen hohen Reifegrad und seine Vielfalt an natürlichen, warmen Bernsteinfarben verleihen. Im Laufe der Zeit verbinden sich die feinen Aromen von Holz, Vanille und Frucht um dem Cognac eine noch größere Vielfalt geschmacklicher Nuancen zu verleihen.
Eine für den traditionellen Charakter eines Remy Martin-Cognacs wesentliche Grundvoraussetzung liegt im Holz der Fässer. Als man herausgefunden hatte, welch eine entscheidende Rolle die Herkunft der Eiche und die Art der Herstellung der Fässer für die Entstehung eines Cognacs spielen, entschloss sich Remy Martin, in der unmittelbaren Nachbarschaft eine eigene Küferei anzugliedern.
Die Kunst des Verschneidens
Die Beständigkeit von Farbe, Bouquet und Geschmack, wie man sie von einem Remy Martin auf der ganzen Welt erwartet, ist nicht das Ergebnis zufälliger Eigenschaften eines bestimmten Erntejahres, sondern entsteht durch das so genannte Vermählung individueller Brände aus vielen verschiedenen Fässern. Aus den riesigen Beständen an Eaux-de-vie höchster Qualität wählt der Kellermeister genau die Fässer mit den individuellen Charakteren aus, die er benötigt, um einen harmonisch ausgewogenen Cognac zu komponieren.
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Aromatische Begegnung voller Leidenschaft.
Remy Martin genießen heißt Remy Martin entdecken. Die facettenreichen Aromen dieses Fine Champagne Cognac entfalten sich im Gaumen auf harmonische Weise und eröffnen in der aromatischen Begegnung mit anderen Geschmacksnoten und -nuancen immer neue, aufregende Genusserlebnisse voller Leidenschaft: jedes ein Rendezvous der Sinne. Tauchen Sie ein in die Welt von Remy Martin: Wecken Sie Ihren Geschmackssinn, und entdecken Sie Empfindungen, die Sie bisher nicht gekannt haben – mal überraschend, mal vertraut, mal angenehm, mal erregend …
Remy Martin V.S.O.P.
40 Vol.-% – 0,7 l-Flasche
„Der Welt beliebtester V.S.O.P.“Remy Martin V.S.O.P. wird weltweit als Maßstab innerhalb der V.S.O.P.-Klasse betrachtet. Weich und reich an Aromen von Aprikose, Veilchen und Lakritz, ist der V.S.O.P. eine Symphonie in Goldgelb und Bernstein. Das Markenzeichen dieses Cognacs ist die gefrostete dunkelgrüne Flasche.
Ob pur, auf Eis oder zu kulinarischen Gerichten, genießen Sie ihn so, wie Sie es am liebsten haben – im traditionellen Cognac-Schwenker oder im Remy Martin Kellermeister-Glas.
Remy Martin GRAND CRU.
40 Vol.-% – 0,7 l-Flasche
„Der junge Remy GRAND CRU“
Remy Martin GRAND CRU, der ausschließlich aus Trauben des namhaften GrandCru, der besten Weinlage der Petite Champagne, hergestellt wird, ist ein ausgesprochen runder, weicher Cognac mit dezenten Aromen. Sein ausgewogener, sanfter Geschmack setzt ich zusammen aus Lindenblüten, Apfel, Birne und Spuren von Vanille.
Genießen Sie diesen lebendigen Cognac pur oder als erfrischenden Drink auf Eis, mit Tonic Water oder in einem Cocktail Ihrer Wahl.
Club Remy Martin
40 Vol.-% – 0,7 l-Flasche
„Ein exklusiver Fine Champagne Cognac“ Remy Martin CLUB ist ein sehr ausgereifter Fine Champagne Cognac, reich an Aromen durch das lange Altern in Fässern aus Limousin-Eiche. Ein kräftiger Farbton mit bernsteinfarbenen Reflexen – der Vorgeschmack auf eine Mischung aus Eleganz und raffiniertem Vergnügen.
Gemixt mit stillem Mineralwasser, entwickelt er seine versteckten Aromen: Vanille, Portwein, Trockenblumen, Heu, Pfeffer, Zimt, geröstete Mandeln, Nüsse – all diese Aromen vereinen sich in diesem edlen Tropfen.
Remy Martin X.O Excellence
40 Vol.-% – 0,7 l-Flasche
„Excellence des Geschmackes“
X.O Excellence ist der perfekte Genuss für Menschen, die das Beste erwarten und genießen. X.O Excellence erscheint kristallklar mit einer natürlich hellen Anmutung von Mahagoni. Einzigartig samtig und mit einer Explosion der Aromen hat X.O Excellence einen Abgang von mehr als 15 Minuten. Die Reifezeit von bis zu 37 Jahren und die Verwendung von 350 verschiedenen Eaux-de-vie verleihen ihm einzigartigen Reichtum an Aromen wie Jasmin, Iris, reifer Feigen, frisch
gemahlener Zimt und kandierter Orangen. X.O Excellence – ein Cognac mit unvergleichlicher Komplexität – samtig, weich. Pur, auf Eis oder als ideale Begleitung für Nachspeisen mit einem Hauch von Orange und Schokolade – excellent!
Remy Martin EXTRA
40 Vol.-% – 0,7 l-Flasche
„Die Quintessenz des Fine Champagne Cognac“ Der allerfeinste Fine Champagne Cognac mit einer Farbenvielfalt von Goldbraun über ein leuchtendes Feuerrot bis Mahagoni. So außergewöhnlich und exquisit wie seine Geschmacksvielfalt:
Geißblatt, Pflaume, eine intensive Portwein-Note, ein Hauch von Safran, Walnuss, kandierter Ingwer. Remy Martin EXTRA ist der Inbegriff der Verfeinerung, der Raffinesse, der Intensität und der Rarität – für Stunden seltenen Genusses. Nehmen Sie sich Zeit, schließen Sie die Augen, und lassen Sie sich von der Stimmung dieses großen Cognacs gefangen nehmen.
Remy Martin LOUIS XIII
40 Vol.-% – 0,7 l-Flasche
„Wie für einen König gemacht“
Die Kompositionsgeheimnisse dieses Grande Champagne Cognac werden seit Generationen von Remy Martins Kellermeistern gehütet. Mit jedem einzelnen Tropfen LOUIS XIII erleben Sie eine Fülle von Aromen mit einem Hauch von Früchten, Blumen, Gewürzen und Eichenholz. Erleben Sie ein wirklich tiefes, intensives und magisches Gefühl, das Sie nie vergessen werden. Dank seiner vollkommenen Reifung und einer bis zur Perfektion vollendeten Destillation kann das Aroma von LOUIS XIII Ihren Gaumen
sogar länger als eine Stunde umschmeicheln. Eine Explosion der Finesse, deren Genuss ein unvergleichliches Erlebnis ist.
Remy Martin Pineau des Charentes
17 Vol.-% – 0,7 l-Flasche
Im Jahre 1859 mischte ein Winzer der Charente versehentlich Cognac mit frischem Traubenmost. Einige Jahre später entdeckte er in diesem Fass einen fruchtigen Likörwein: Der Pineau des Charentes war geboren. Die subtile Verbindung von frischen Trauben und den großen Remy Martin-Cognacs ergibt einen Likörwein von besonderer Finesse und Eleganz. Pineau des Charentes trinkt man gut gekühlt als Aperitif, als Cocktail oder auf Eis.
Ein Erlebnis für den Gaumen
Auf Eis zeigt der weiche Remy Martin V.S.O.P. Reichtum und Komplexität und bringt die wunderbare Harmonie seiner Aromen zur Geltung. Insbesondere die fruchtigen Noten geben sich als aromatisches Herz zu erkennen und lassen sinnliche Tiefe spürbar werden.
Eine genüssliche Enthüllung
In der kraftvollen Kombination mit einem duftenden Espresso gibt der weiche Remy Martin seine geheimsten Aromen preis. Noten von frischen Aprikosen, gegrilltem Brot, Brioche und Vanille treten hervor. Eine wunderbar aromatische Kombination voller Kraft und Energie.
Ein verführerisches Genusserlebnis
Entdecken Sie aromatische Vielfalt in höchster Entfaltung – erleben Sie die Kombination von Remy Martin V.S.O.P. mit einer edlen Vanille- oder Milchschokolade. Ein leichter und angenehmer Geschmack von Honig tritt hervor und eine kaum spürbare, äußerst dezente Erinnerung an Lebkuchen wird lebendig.
Racke Rauchzart
Für eine ganze Generation im Deutschland der sechziger Jahre war Whisky gleichbedeutend mit Racke Rauchzart, dem Pionier auf dem deutschen Whisky-Markt.
Die harmonische Verbindung von zarten Grains und rauchigen Malts aus Schottland, dazu eine sorgfältige Lagerung in kleinen Holzfässern geben ihm nach wie vor seinen milden - eben "rauchzarten" - Charakter.
Sein Markenname garantiert auch heute noch seinen eigenständigen Geschmack und beste Qualität.
Raki Vornehmlich in der Türkei hergestellte Spirituose mit starkem Anisgeschmack.
Alkoholische Basis ist ein Destillat aus Rosinen oder Feigen. Die trockenen Früchte
werden zerdrückt, mit Wasser eingemaischt, vergoren und dann abdestilliert.
Der Alkoholgehalt variiert zwischen 43 %vol und 50 %vol. Das Erzeugnis ist EG-rechtlich
nicht geschützt.
Regeln:
Die 10 leckeren Gebote.
Vorbereitung: Stellen
Sie alle Zutaten bereit (mise en place), damit Sie nicht lange suchen und Ihre
Gäste nicht warten müssen. Ein Aperitif wird vor dem Essen getrunken,
um den Appetit anzuregen. Ein Digestif danach, um den Magen zu schließen.
Präzision: Halten
Sie sich möglichst genau an die angegebenen Mengen, es sei denn, Sie möchten
eigene Cocktails kreieren. Wichtig bei Eigenkreationen ist, dass die Zutaten aufeinander
abgestimmt sind. Gießen Sie die Zutaten mit einem Messglas in den Shaker.
Testen Sie Ihr Ergebnis. Ein Martini z.B. schmeckt umso trockener, je weniger
Wermut verwendet wird.
Sauberkeit: Sauberkeit
ist beim Mixen oberstes Gebot. Also vorher Hände waschen und alles sofort
nach Gebrauch reinigen. Verwenden Sie beim Anfassen von Fruchtstücken eine
Gabel und für Eis eine Eiszange oder eine Eisschaufel.
Füllhöhe: Gießen
Sie die Gläser nicht bis zum Rand voll. Das sieht hübscher aus und die
Kleidung Ihrer Gäste wird es Ihnen danken.
Kohlensäure: Kohlensäurehaltige
Getränke, wie Sodawasser, Limonade oder Sekt werden nicht mitgeschüttelt,
sondern immer direkt ins Servierglas gefüllt.
Vorkühlen/Frosting: Alle
Cocktails müssen eiskalt sein. Das zum Shaken benutze Eis bleibt aber immer
im Shaker. Sie können auch die Serviergläser schon vorkühlen. Das
klappt am besten im Gefrierfach des Kühlschranks oder im Winter auf dem Balkon.
Fruchtpüree: Möchten
Sie Früchte für Sekt- oder Champagnercocktails pürieren, dann geben
Sie gleichzeitig einen Schuss Sekt oder Champagner mit in den Mixer. So setzt
sich das Fruchtpüree beim Auffüllen nicht am Glasboden ab.
Zitrusschale: Häufig
finden Sie in den Rezeptanweisungen "mit Zitronen- oder Orangenschale abspritzen":
Nehmen Sie ein kleines Stück unbehandelte Zitrusschale mit der Schalenseite
nach unten zwischen Daumen und Zeigefinger, halten Sie diese über das Servierglas
und drücken Sie die Schale kurz zusammen.
Frische: Außer
Bowlen und Heißgetränken sollten alle Drinks sofort nach ihrer Zubereitung
getrunken werden.
Die
richtige Verkostung: 1. Aussehen:
Betrachten Sie den Drink nach Aussehen, Farbe und Garnitur. Die Garnitur sollte
dabei nicht zu üppig sein. Schließlich ist es ein Drink und kein Fruchtsalat. 2.
Aroma: Nehmen Sie, wenn möglich, die Garnitur vom Glas, rühren Sie ggf.
noch einmal um und riechen Sie am Drink. 3. Geschmack: Rühren Sie ggf.
noch einmal um und trinken Sie mit oder ohne Trinkhalm.
Rektifizierverfahren Auch
wenn sie jahrhundertelang geheimnisumwittert war die Destillation von Alkohol
ist weder magisch noch kompliziert, sondern auch für jeden Laien verständlich.
Grundlage
fast jeder Destillation ist die Gärung.
Dabei wird der in den Grundstoffen enthaltene Zucker durch Zusatz von Hefepilzen
in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt. Je nach Getränk werden verschiedene
Grundstoffe verwendet: Am gebräuchlichsten sind Weintrauben, anderes Obst
oder Gerste. Die bei der alkoholischen Gärung entstehende Flüssigkeit
wird Maische genannt; ihre Temperatur erhöht sich im Laufe der Prozesses.
Der Gärvorgang beginnt üblicherweise sehr schnell und verlangsamt sich im Laufe der Zeit, bis er nach einigen Wochen aufhört.
Bei diesem Prozess entstehen zwei Sorten von Alkohol: Der giftige Methylalkohol und der genießbare Äthylalkohol, er wird auch "Weingeist" genannt.
Der ungenießbare Methylalkohol wir während des Vorgangs ausgeschieden. Nach Abschluss des Gärprozesses wird die Maische destilliert. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Verfahren: Der Destilliation im einfachen Brennkolben und dem Brennvorgang in Rektifizieranlagen.
Die
Destillation im einfachen Brennkolben: Bei der Destillation mit Hilfe des
Brennkolbenverfahrens sind vor allem die Pot-Still-Methode und der Alambic gebräuchlich.
Der Alambic ist eine kleine kupferne Brennblase. In ihr wird die vorgewärmte
Maische über offenem Feuer erhitzt. Die dabei entstehenden Dämpfe gelangen
in den Kondensator, wo das Kondensat abkühlt und verflüssigt wird. So
entsteht der Rauhbrand, der noch weitere zwei- bis dreimal destilliert wird. Beim
letzten Durchlauf werden Vor- und Nachlauf vom Mittellauf getrennt, denn nur dieser
wird weiterverarbeitet. Die Weiterentwicklung des Alambic ist der Pot-Still-Apparat.
Er wird hauptsächlich bei der Whisky-Destillation verwendet. Hier findet
die Destilliation in zwei Kupferkesseln statt.
Das
Rektifizierverfahren: Um große Mengen hochkonzentrierten Alkohols
herzustellen, wird häufig das 1831 von Aeneas Coffey perfektionierte Rektifizierverfahren
angewendet. Dabei muss das Brenngut nicht für jeden Durchlauf neu in die
Brennblase gefüllt werden, sondern es ist eine kontinuierliche Zuführung
möglich. Bei dieser Methode läuft das Destillat in einen Sammelbehälter
und wird je nach Bedarf weiterverarbeitet.
Die
Herstellung von hochprozentigem Genuss ist also alles andere als Zauberei, sondern
solide Handwerkskunst das Können bestimmt den Geschmack
Riesenfass in Dürkheim
Das Dürkheimer Riesenfass, wird vor Ort meist nur „Fass“ oder im Dialekt auch „Därgemer Fass“ genannt ist das grösste Faß der Welt. Das Dürkheimer Faß ist eine Sehenswürdigkeit in der Pfalz im Bundesland Rheinland-Pfalz. (Durchmesser: 13,50 m, Volumen: ca. 1.700.000 Litern). Im Innern des Fasses lagert allerdings kein Wein sondern hier befindet sich ein Restaurant.
Rosebank
Whiskybrennerei aus Camelon Schottland, stillgelegt 1993.
Royal Lochnagar
Fässer. Wesentlichen Einfluss auf
den Whisky haben die zur Reifung
verwendeten Fässer.
Hauptsächlich
werden zwei Fasstypen verwendet:
Der größte Teil der Destillate reift
in Holz, in dem zuvor Bourbon
Whiskey alterte, der kleine Rest
wird in ehemaligen Sherry-Fässern
zu Whisky ausgebaut.
Um die Kontinuität des Markencharakters
sicherzustellen, ist auch
ein Scotch Single Malt immer eine
Mischung aus verschiedenen Einzeldestillaten.
Die verwendeten
Destillate stammen meistens sowohl
aus Bourbon- als auch aus
Sherry-Fässern. Weit seltener sind
Whiskies, die ausschließlich aus
Destillaten aus nur einer Fassart
zusammengestellt wurden. So oder
so gilt die Regel: Alle Einzelwhiskies
müssen aus einer einzigen Brennerei stammen.
Royal Lochnagar ist ein Premium
Single Malt Whisky aus den Highlands.
Durch die mindestens 12-
jährige Reifung in Eichenholzfässern
erhält Royal Lochnagar seinen
besonders vollen und dennoch
weichen, fast lieblichen Geschmack.
Seit Queen Victoria und Prince Albert im Jahr 1848 die Brennerei
besuchten, wurde aus dem Whisky
Lochnagar mit königlicher Erlaubnis:
The Royal Lochnagar.
Rührglas:
Die kleine Schüttel-Schule. Zubereitung
im Shaker: Füllen Sie
den Shaker zu 2/3 mit Eis, gießen Sie dann die Zutaten dem Rezept entsprechend
darauf und schließen Sie den Deckel. Umfassen Sie den Shaker mit beiden
Händen und schütteln Sie ihn waagerecht 10 bis 20 Sekunden (nicht zu
lange der Drink verwässert sonst). Beim Shaken rotieren Sie das Handgelenk
leicht, sodass die Eiswürfel im Shaker eine Rotation durch den Shaker vollführen.
Danach seihen Sie den Inhalt durch den Strainer ins Servierglas. Richtiges Schütteln
erzeugt außer der Vermischung und Kühlung auch eine Schaumkrone bei
vielen Säften, die den Drink appetitlicher aussehen lässt. Vorteil
Shaken: Eiskalte Drinks können schneller zubereitet werden.
Zubereitung
im Rührglas: Im Rührglas
werden Drinks zubereitet, die mit Eiswürfeln gerührt, aber ohne Eis
serviert werden. Hier werden ausschließlich Zutaten verwendet, die sich
leicht vermengen. Füllen Sie das Rührglas mit Eiswürfeln, gießen
Sie die Zutaten darauf und verrühren Sie alles kurz und kräftig spiralförmig
von unten nach oben mit einem Barlöffel. Grundsätzlich beginnt man mit
den Spirituosen und endet bei den Flavouring Agents. Durch das Barsieb seiht man
dann ins Servierglas ab. Bei den Cocktails ohne Eis empfiehlt sich das Vorkühlen
der Gläser entweder durch Eiswürfel oder durch die Lagerung im Tiefkühlschrank.
Zubereitung im Servierglas
(build in glass): Alle Drinks, deren Zutaten sich leicht miteinander verbinden
und die dann auf Eis serviert werden, werden direkt im Servierglas zubereitet.
Das Glas mit Eiswürfeln füllen, dann die übrigen Zutaten darauf
gießen und vorsichtig mit dem Barlöffel umrühren. Ein bekannter
Irrglaube ist es, dass viele Eiswürfel den Drink verwässern. Das Gegenteil
ist der Fall: je mehr Eiswürfel im Drink, desto langsamer die Verwässerung
und desto kälter der Drink.
Zubereitung im Blender:
Wenn frische Früchte, Sahne oder Speiseeis püriert oder aufgeschlagen
werden sollen, verwendet man am Besten einen Blender (elektrischen Mixer). Hier
kommen alle Zutaten samt "crushed ice" hinein und werden solange gemixt,
bis der Drink die Konsistenz eines slushes erreicht. Jetzt nur noch ins Servierglas
und auf den Tisch oder die Bar.
Floaten:
Beim Floaten werden Flüssigkeiten vorsichtig so aufeinander gegossen, dass
einzelne Schichten entstehen, die sich nicht vermischen.
Stampfen:
Mit einem Mörser, z.B. aus Holz- oder Porzellan, werden bestimmte Zutaten
zerdrückt, um ihre Aromastoffe freizusetzen.
Abseihen:
So bezeichnet man das Ausgießen eines Drinks aus dem Shaker oder Rührglas
durch ein Sieb, das die groben Bestandteile, wie z.B. Eis oder Fruchtstücke,
zurückhält.
Dirty:
Bei einem Dirty Martini werden Tropfen der Salzlake aus dem Olivenglas
in den fertigen Martini-Cocktail getropft.
Rum Spirituose, die ausschließlich
durch alkoholische Gärung und Destillation von aus der Herstellung von Rohrzucker
stammender Melasse oder Sirup oder aber von dem Saft des Zuckerrohrs selbst gewonnen
und auf weniger als 96 %vol destilliert wird. Der Mindestalkoholgehalt beträgt
37,5 %vol. So unterschiedlich die Endprodukte auch sind, man unterscheidet schwere
und leichte Rums. Für die Erzeugung schweren Rums werden so genannte "Pot
Stills" verwendet. Die auf diesem Wege gewonnenen Destillate weisen in der
Regel einen Alkoholgehalt von 75 %vol bis 80 %vol auf. Charakteristisch sind die
aromastarken Begleitstoffe der Destillate. Die leichteren und mittleren Rumsorten
werden in Destillierkolonnen gebrannt, in denen sich leichtere und neutral schmeckendere
Erzeugnisse mit einem Alkoholgehalt bis zu 96 %vol erzielen lassen. Nach der Destillation
werden die Rums einige Zeit in Eichenholzfässern oder Tanks aus rostfreiem
Stahl gelagert. Weiße Rums reifen in der Regel in Stahlbehältern, in
denen die Sauerstoffzufuhr zur Reifung gewährleistet ist. Bekannte Marken
reifen aber auch in Holzfässern, wobei später die Farbe den Erzeugnissen
durch Filtration wieder entzogen wird. Je nach Herkunft unterscheiden sich die
einzelnen Rumsorten in ihrem Charakter. Neben Martinique, Guadeloupe, La Reunion,
Goyana sind die Bahamas, Barbados, Jamaika, Kuba, Puerto Rico, Surename, Mauritius
und Madagaskar wichtige Herstellungsgebiete. Im gesamten karibischen Raum ist
Rum das Nationalgetränk.
Kleine Rum-Kunde Samba, Sonne, Strandparty:
Wer an Rum denkt, denkt an die Karibik. Mit Recht. Denn diese Spirituosenspezialität
wird zu einem großen Teil auf den karibischen Inseln, auf dem südamerikanischen
Festland und in Mittelamerika hergestellt. Schließlich gedeiht in diesen
Breitengraden eine Pflanze besonders prächtig, die den Grundstoff zur Rumproduktion
liefert: Zuckerrohr.
Dies ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Zunächst
war sie nur in Asien heimisch. Doch über Europa gelangte sie nach der Entdeckung
Amerikas auch in die Neue Welt und verbreitete sich dort rasant. Das Wort "Rum" soll sich vom englischen "rumbullion"
(Krawall, Aufruhr) ableiten: So sollen in der Heimatregion des hochprozentigen
Getränks auf manchen gemeinschaftlichen Rumgenuss Tumulte gefolgt sein. Aber
auch die Ableitung vom lateinischen Wort Saccharum
(Zucker) kommt in Frage.
Die
Herstellung: Grundlage für die
Gärung ist Melasse. Zunächst wird Zuckerrohrsaft ausgepresst und eingekocht,
bis sich ein dunkler Sirup bildet. Die braune, zähflüssige Melasse
ist so süß, dass sie mit Wasser verdünnt werden muss, um überhaupt
zu vergären. Nach der Gärung in riesigen Bottichen aus Holz, Metall
oder Beton beginnt die Destillation.
Für
Rum werden, je nach Sorte, verschiedene Destilliergeräte genutzt, in denen
das Getränk "gebrannt" wird. Danach hat es einen Alkoholgehalt
von meist 37,5 %vol. Jetzt braucht der Rum Zeit. Er reift drei bis sechs Monate
in Eichenholzfässern oder Tanks aus rostfreiem Stahl. Manche Sorte bleibt
auch mehrere Jahre in den Fässern.
Der
Genuss: Die Verwendungsmöglichkeiten der Spirituose sind vielfältig:
So kann alter brauner Rum als Digestif, brauner Rum zum Tee oder im Grog getrunken
werden. Weißer oder brauner Rum trinkt man auch mit Cola, und natürlich
eignen sich alle Sorten hervorragend zum Mixen von Cocktails oder Longdrinks.
Er stellt eine der tragenden Säulen im Sortiment jeder Bar dar. So stellt
sich schnell das tolle Rum-Feeling ein: Sommer, Sonne, Strandparty...
Er reift im heißen Klima der Tropen:
in Jamaika, Kuba, Puerto
Rico, Mauritius, Martinique,
Venezuela. Er weckt Sehnsüchte
nach den weißen
Stränden der Karibik. Er ist
zu Hause in den Topbars der
Welt. Cocktails wie Planter’s
Punch, PinaColada oder
Daiquiri sind ohne echten
Rum undenkbar. Aber auch
pur genossen avancieren hochwertige
Marken zum Lieblingsdrink.
Kenner vergleichen einen
guten Rum mit lange gereiftem
Malt Whisky und trinken ihn als
Digestif nach dem Essen oder
einfach so zum Kaffee, vielleicht
zu einer guten Havanna-Zigarre.
Entstanden ist der legendäre
Zuckerrohrschnaps als Abfallprodukt
bei der Zuckergewinnung. Um
die süßen Kristalle zu gewinnen,
werden die Zuckerrohre ausgepresst
und der gewonnene Saft
gekocht. Die entstehende dunkelbraune
Flüssigkeit kommt in
Tontöpfe, der Zucker kristallisiert
und übrig bleibt die zähflüssige
Melasse – das Ausgangsprodukt für
die Rumdestillation. Alternativ darf
Rum auch aus Zuckerrohrsirup
oder -saft erzeugt werden, bevorzugt
wird jedoch die Melasse verwendet.
Sie ist so süß, dass sie mit
Wasser verdünnt werden muss,
damit sie vergären kann.
Der verdünnten Melasse setzen die
Brenner skimming und dunder zu.
Skimming ist ein Schaum, der sich
bei der Zuckerherstellung bildet.
Dunder ist ein alkoholfreier Rückstand
aus einem früheren Brennvorgang.
Beide sind für die Bildung des
Rumgeschmacks ausschlaggebend.
Das Gemisch aus verdünnter Melasse,
skimming und dunder wird
mit Hefe versetzt, die eine Gärung
auslöst. Bei dieser Gärung bilden
sich die so genannten Ester, die
wesentlich zum typischen Geschmack
jedes Rums beitragen.
Je nach Herstellungsort und Rezept
wird Rum entweder kontinuierlich
in Säulenbrenngeräten oder fraktioniert
zwei- oder dreimal in der
Pot Still gebrannt. Im Allgemeinen
bringt eine kontinuierlich arbeitende
Anlage Destillate hervor, die
hochprozentiger, aber weniger
aromatisch sind als die aus der
klassischen Brennblase.
Anfangs ist jeder Rum wasserklar.
Für das mehr oder weniger dunkle
Gold einer Marke sorgt mehrjährige
Fasslagerung. In
zieht das Destillat aus dem
Farbe und Aromen ab. Eine
dunkle Färbung (»Dark
sich allerdings nur mit Hilfe
Zuckercouleur erreichen.
Rum wird entweder unter Luftzufuhr
in Stahltanks gelagert
oder aber in Holzfässern,
die keinerlei Farbe abgeben.
In Deutschland unterscheidet
man zwischen
Original-Rum, Echtem
Rum und Rum-Verschnitt:
Original-Rum ist im Originalzustand
belassener Überseerum, er wird nach
der Einfuhr im Empfängerland
nicht verändert.
Echter Rum ist ein Original-
Rum, der nach dem
Import auf die angegebene
Trinkstärke herabgesetzt
wurde.
Rum-Verschnitt ist Rum
(mind. 5 %) mit Neutralalkohol
und Wasser.
RumMarken Appleton (Jamaika)
- Bacardi (Puerto Rico) - größte Spirituosenmarke weltweit
Barbancourt (Haiti) - Barcelo (Dominikanische Republik) - Bermudez - (Dominikanische
Republik) - Botran (Guatemala) - Brugal (Dominikanische Republik) - Cacique (Venezuela)
- Captain Morgan (Jamaika) - zweitgrößte Rum-Marke - Coruba (Jamaika)
- Dillon (Martinique) - El Dorado (Guyana) - Flamboyant (Mauritius) - Flor de
Cana (Nicaragua) - Green Island (Mauritius) - Havanna Club (Kuba) - Bundaberg
Rum (Australien) - Inner Circle (Australien) - Lemon Hart (Jamaika) - Le Mauny
(Martinique) - Mount Gay (Barbados) - Myers's (Jamaika) - Old Oak (Trinidad und
Tobago) - Old Pascas (Barbados) - Pampero (Venezuela) - Pujol (Katalonien) - Pusser's
(Britische Jungferninseln) - Saint James (Martinique) - Santa Teresa (Venezuela)
- Trois Rivieres (Martinique) - Varadero (Kuba) - Zacapa (Guatemala)
Rum-Regionen
Antigua ist eine kleine Insel in der Karibik. Hergestellt werden von allem leichte dunkle Rumsorten. Die Antigua Distillery, die einzige Rum-Distillery, gehört jedoch einer Vielzahl von Einwohnern und da sich alle so einig sind, hat man es bis heute noch nicht geschafft den Rum zu exportieren.
Barbados produziert mehr leichte süße Rumsorten im Pot Still- und Column Still-Verfahren. Die Rumproduktion begann hier bei Mount Gay im Jahre 1663 - und Mount Gay ist wahrscheinlich die älteste Rum-Distillery und damit der älteste Rum-Produzent weltweit.
Cuba produziert leichte, knusprig saubere Rumsorten im Culumn Still-Verfahren. Derzeit ist es immer noch verboten, kubanischen Rum in die USA zu senden.
Dominikanische Republik zeichnet sich für kompakte Rumsorten, auch länger im Fass gereift, verantwortlich. Alle werden im Column Still-Verfahren produziert.
Guyana produziert vor allem Demerara-Rumsorten, reich im Geschmack. Demerara ist eigentlich ein Fluss in Guyana, aber jeder dort nennt seinen Rum danach. Demerara-Rumsorten reifen wie z.B. der El Dorado bis zu 25 Jahre im Fass - und die jüngeren Sorten werden auch zum Blenden für leichtere Rumsorten anderer Länder gekauft und benutzt. Die Nachbarn von Guyana Surinam und French Guyana produzieren fast den gleichen Geschmack.
Haiti folgt der französischen Tradition der schwereren Rumsorten, sind zumeist doppelt destilliert in Pot Stills und reifen in Eichenfässern für 3 und mehr Jahre. Man produziert einen vollen geschmacksreichen Rum, zumeist mild im Geschmack.
Jamaica ist bekannt für reichen aromatischen Rum, die meistens im Pot Still-Verfahren produziert werden. Jamaica hat eine Klassifizierung für Rumsorten, beginnend von sehr leicht bis sehr geschmackvoll und schwer. Jamaica-Rumsorten werden auch oft zum Blenden benutzt.
Martinique ist eine französische Insel mit der größten Anzahl an Rum-Distillerien in der östlichen Karibik. Sowohl Pot Still als auch Column Still wird eingesetzt. Auf der anderen französischen Insel Guadeloupe wird wie auch in Martinique ein Rum produziert aus Zuckersaft und Melasse. Die Rumsorten reifen in französischen Brandy-Fässern für ein Minimum von 3 Jahren. Rhum Vieux (älterer Rum) ist sehr vergleichbar mit älteren französischen Brandies.
Puerto Rico ist bekannt für trockene leichte Rumsorten, hergestellt im Column Still-Verfahren. Alle weißen Rumsorten müssen, gesetzlich vorgeschrieben, für mindestens ein Jahr im Fass reifen, dunkle Rumsorten mindestens 3 Jahre.
Trinidad produziert hauptsächlich leichte Rumsorten im Column Still-Verfahren und hat einen großen Export-Handel mit Rum aufgebaut.
Die Virgin Islands, welche zwischen den United States Virgin Islands und den British Virgin Islands liegen, produzieren alle einen leichten Rum zumeist zum Mixen im Column Still-Verfahren. Diese Rumsorten und die aus der Nähe von Grenada werden auch als Basis für Bay Rum benutzt, eine klassische Aftershave Lotion.
Guatemala und Nicaragua versuchen seit einiger Zeit auch gute Sorten zu produzieren und konnten bereits erste Erfolge erzielen. Beide liegen in Zentral-Amerika, wo eine große Anzahl an medium-kompakten Rumsorten hergestellt werden, zumeist gereift im Column Still-Verfahren.
Brasilien produziert eine große Anzahl leichter Rumsorten im Column Still-Verfahren zumeist ungereift. Am bekanntesten ist der Cachaca, eine Zuckerrohr-Spirituose. Cachaca 51, eine der bekanntesten Marken für Caipirinha stellt z.B. jährlich 600 Mio. Flaschen her.
Venezuela produziert eine große Anzahl an alten hervorragenden Rumsorten, die auch international viel Anerkennung erreichen. Zumeist goldene oder ältere dunklere Rumsorten.
USA hat eine Handvoll von Rum-Distillerien im Süden, man produziert jedoch nur leichten medium-gereiften Rum und versucht, diesen unter karibischem Namen zu verkaufen.
Canada hat eine 300jährige Tradition in der Rum-Herstellung für trockenen Rum, zu denen ja auch die Provinzen von Neufundland und Nova Scotia gehören. Die goldenen Rumsorten aus Antigua, Barbados und Jamaica werden importiert und reifen dann weitere 5 Jahre im Fass. Das Resultat ist ein kräftiger Rum bekannt als Screech.
Australien produziert eine stattliche Anzahl von weißen und goldenen Rumsorten im double distillation-Verfahren im Column Still- und Pot Still-Verfahren. Rum ist in Australien das am zweit meisten verbreitete alkoholische Produkt nach Bier. Leichte Rumsorten werden auch aus dem südlichen Pazifik z.B. aus Tahiti importiert.
Asiatische Rumsorten folgen ebenfalls der dort ansässigen Rumproduktion. Hergestellt werden weiße und goldene Rumsorten im Column Still-Verfahren, produziert wird hauptsächlich auf den Philippinen und in Thailand.
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