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dieser Seite: Aloe, vera, Anis, Aromatisierter, Tee, Assam, Autumnal, Afrika,
Tee, Garten
Afrika - Tee Gärten Sollten
Sie einmal die Gelegenheit haben, die fruchtbaren Hügel Kenias zu bereisen,
dann lassen Sie sich einen Besuch bei den ertragreichsten Teegärten Afrikas
nicht entgehen. Teeplantage in Kenia In den höher gelegenen Regionen Kenias
liegen, einst von den Briten angelegt, rund 100 Teegärten, die gemeinsam
etwa 145.000 Tonnen Tee jährlich produzieren. Manche sind nur einen Steinwurf
von der Stadtgrenze Nairobis entfernt. | |
Afrika
übt sich erst kurz in der Teeproduktion: Die erste Teeauktion auf dem Kontinent
fand 1957 in Nairobi statt. Besonders die Engländer und Iren lassen sich
den frischen, kräftigen Tee mit der leichten Zitrusnote schmecken. Afrikanische
Tees werden hauptsächlich als Broken-Tees oder Fannings hergestellt, in der
Regel nach der CTC-Methode.
So eignen sich die hergestellten Blattgrade gut für Beuteltees. Neben Kenia
gibt es noch Teegärten in Malawi, Uganda, Zimbabwe, Ruanda und Mosambik,
wo die Portugiesen Teeplantagen anlegten. Die Gärten in Tansania und Kamerun
gehen auf deutsche Kolonialherren zurück, und auch in der Republik Südafrika
werden kleinere Mengen Tee angebaut. |
Afternoon:
Traditionelle
britische Teemischung für den frühen Nachmittag. Ceylon- oder Assam-Tees
des Grades Flowery Orange Pekoe. Meistens leichter und heller als die kräftigen
Frühstückstees.
Aloe
vera
Aloen gehören zur Familie der Lilien. Aloe vera ist eine seit
Jahrtausenden bekannte Heilpflanze, die nicht nur ideal für die Haut ist.
Mit ihren über 200 Vitalstoffen stärkt sie unter anderem die Abwehrkräfte,
unterstützt sie die Verdauung und wirkt beruhigend auf den Magen.
Anis
Das
Aroma der süßlich schmeckenden Früchte wird von Anethol bestimmt,
das mit 90% der Hauptbestandteil des ätherischen Öls ist. Es wirkt aber
auch antibakteriell und gegen Krämpfe und Blähungen. Anis regt die Drüsen
des Magen-Darm-Traktes an. Daher wird der Anistee bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen,
Koliken und Krämpfen eingesetzt.
Aromatisierter
Tee
Durch Aroma und/oder Pflanzenteile duftveränderter Tee, diese
sind in ihrer chemischen Struktur mit den natürlichen Aromen identisch und
sind gesundheitlich völlig unbedenklich.
Assam
Teedistrikt
im Norden Indiens, größtes zusammenhängendes Teeanbaugebiet der
Welt. Assam-Tee ist meistens kräftig und würzig und wird gern mit leichteren
Teesorten gemischt (beispielsweise ostfriesische oder englische Mischungen).
Assam
- Tee Gärten 200
Kilometer östlich von Darjeeling liegt die Tiefebene von Assam, ein dünn
besiedeltes, natürliches "Treibhaus" - und ganz nebenbei der größte
Tee-Erzeuger der Welt. Teearbeiter auf einer Plantage in Assam Im Jahre 1823 entdeckten
Kolonialisten wilde, 20 Meter hohe Assam-Teebäume, und seitdem bezeichnet
Assam nicht nur ein Stückchen Indien, sondern auch ein besonders
kräftiges, würziges | |
Getränk. Teebäume von derart stattlicher
Höhe gibt es heute auf Assams Plantagen nur noch als Schattenspender zwischen
den knapp ein Meter hohen Pflücktischen, wie der Fachmann die zurückgeschnittenen
Teesträucher bezeichnet.
Oft sintflutartige Regenfälle von April
bis September und Temperaturen um 35 Grad Celsius schaffen ein wahres Paradies
für die Teestecklinge. Assams 2.000 Gärten, die manchmal 1.000 Hektar
groß sind, liefern inzwischen mehr als ein Drittel der 700.000 Tees, die
in Indien produziert werden. Eine besonders bekannte Mischung mit typischen Assam-Tees
ist bei uns die Ostfriesische Mischung. |
Assam
- Assamica - Tee Sorten
Schwarzer
Tee wird aus dem Teestrauch (Camellia
Sinensis) gewonnen, einem Baumgewächs, das zur Gattung der Kamelien gehört.
Er ist eine immergrüne Pflanze mit gezahnten, dunklen, lederartigen Blättern.
Neue Pflanzen werden meist aus Stecklingen ertragreicher Mutterbüsche gezogen.
Nach vier bis fünf Jahren liefern sie die erste volle Ernte. Botanisch unterscheidet
man zwei Ur-Teepflanzen:
Chinesischer
Tee (Thea Sinensis) Die Pflanze wächst
in gemäßigten Klimazonen und wird ohne Beschneiden höchstens drei
bis vier Meter hoch. Sie liefert kleine, hocharomatische Blätter aus denen
man hochwertigen Tee gewinnt.
Assam-Tee
(Thea Assamica) Wild wachsend erreicht das Tropengewächs bis zu 20
Meter Höhe. Die Pflanze liefert große, breite und robuste Blätter,
die zu Tee mittlerer Qualität verarbeitet werden.
Diese
beiden Stammpflanzen wurden immer wieder gekreuzt, um aromatische und vor allem
widerstandsfähige Sorten zu erhalten. Aroma und Güte des Tees werden
durch viele Faktoren bestimmt: Pflanze, Anbaugebiet, Klima, Bodenbeschaffenheit,
Erntezeit und Verarbeitung, um nur die wichtigsten zu nennen. Von besonderer Bedeutung
ist das Anbaugebiet mit seinen jeweiligen Sorten. Als Faustregel gilt: Je höher
es liegt, desto besser und wertvoller ist der Tee.
Wichtige
Sorten des schwarzen Tees sind
Darjeeling
First Flush
Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen Tees
mit feinem und frisch-blumigem Aroma. Der First Flush ist der erste Tee, der dort
nach der Winterpause ab Februar/März geerntet wird. Der Frischling unter
den Darjeelings schmeckt leicht, hat ein bezaubernd blumiges Aroma und besitzt
im Unterschied zum Second Flush eine kleine Spur Bitterkeit. Sein Aufguss ist
heller als der des Second Flush. Der First Flush wird auch als Flugtee bezeichnet,
weil er oft per Luftfracht im Frühling nach Europa gebracht wird.
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Darjeeling Second Flush Diese Tees aus der zweiten Pflückperiode, die von Mitte Mai bis Ende Juni währt, gehören zu den größten und erfüllendsten Geschmackserlebnissen, die schwarzer Tee zu bieten hat. Der edle Duft, den dieser
Tee verströmt, betört die Sinne. Seine leuchtend braune Aufgussfarbe
ist ein Genuss für die Augen. Der Second Flush hat ein feines, nuancenreiches,
königliches Aroma, schmeckt manchmal nussig und interessant herb. Sein hocharomatisches
Muscatel-Flavour setzt Kenner in Verzückung.
Darjeeling
Autumnal Autumnal ist englisch und bedeutet herbstlich. Damit
werden die Tees bezeichnet, die von Oktober bis November, also bis zum Ende der
Erntezeit, in Darjeeling gepflückt werden. Mit grünen, braunen und schwarzen
Teeblättern hat der Autumnal das bunteste und schönste Teekorn, das
einem beim schwarzen Tee begegnet. Der Autumnal erreicht nicht ganz die Aromafülle
eines Second oder First Flush. Er hat einen leichten, feinen Geschmack. Im Unterschied
zum First Flush zeigt er im Abgang keine bittere Note.
Assam
Dieser schwarze Tee aus dem gleichnamigen Anbaugebiet Nordindiens, das das größte
zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt darstellt, zählt zu den kräftigsten
schwarzen Tees. Sein Geschmack ist würzig, voll und rund, oft hat er eine
malzige Note. Der Assam-Tee ist Hauptgrundlage der klassischen ostfriesischen
Teemischung. Zucker und Milch oder Sahne passen sehr gut zum Assam.
CeylonAus
der einstigen Kaffeeinsel ist eine Teeinsel geworden, deren Ausfuhr heute nach
Indien und vor China die zweitgrößte ist. Der Tee wächst in drei
verschiedenen Höhenlagen, hat ein spezielles Aroma und einen sympathischen
herben Geschmack. Farblich liegt er zwischen Darjeeling und Assam. In der Fachsprache
heißt es poetisch: Er steht golden in der Tasse.
Keemun
Der schwarze Tee aus China enthält von Natur aus weniger Koffein und Gerbstoffe.
Er ist daher sehr magenfreundlich und somit gut für den Genuss am Abend geeignet.
Er hat einen zarten, milden, leichten Geschmack und ein volles, blumiges Flavour,
das auch als Orchideenaroma bezeichnet wird. Er besteht meist aus einem gleichmäßigen,
fein verarbeiteten Blatt. Dieser Tee wird in edlen Qualitäten als Keemun
Imperial und in einfacheren Qualitäten als Keemun Congou
angeboten.
Yunnan
Der schwarze Tee stammt aus der gleichnamigen Provinz im Südwesten Chinas.
Typisch sind für ihn seine erdige Note und sein volles Aroma. Er enthält
meist viele Tips (Blattspitzen) und hat eine sanfte braune Aufgussfarbe. Im Aussehen
des Teekorns und der Aufgussfarbe ähnelt er etwas dem Assam. Es gibt auch
einen grünen Yunnan. Er hat ebenfalls eine erdige Note und schmeckt für
einen grünen Tee nur wenig herb.
Java
Der Tee von der indonesischen Insel Java ist bei uns als Teesorte wenig bekannt,
weil er wegen relativ gleichbleibender Qualität oft für Blends (Mischungen
mehrerer Teesorten) verwendet und nur selten unvermischt im Teehandel angeboten
wird. Java-Tee schmeckt kräftig und pikant, hat aber kein sehr nuancenreiches
Aroma. Die besten Qualitäten werden während der Trockenzeit von Mitte
Juni bis Oktober geerntet. Milch und Zucker passen ausgezeichnet zu ihm.
Aufguss
- Grüner Tee
Tee ist in erster Linie Geschmackssache. Und Geschmack
hängt neben der Wahl einer feinen Teesorte von einer guten Methode der Zubereitung
ab.
Grüner Tee lässt sich in ein paar simplen Schritten zubereiten.
Der
erste Aufguss für den Geschmack ...
Wasser sprudelnd aufkochen,
leicht abkühlen lassen und in die Teekanne gießen. So wird die Kanne
vorgewärmt. Das Wasser in die Schalen gießen, um auch diese vorzuwärmen.
Der
zweite Aufguss für den Genuss ...
Tee in die Teekanne geben. Am
besten, Sie richten sich in puncto Dosierung nach den Packungsangaben von Meßmer.
Als Faustregel gilt: Grünen Tee immer schwächer dosieren als schwarzen.
Der
dritte Aufguss für das Auge ...
Tee mit heißem Wasser übergießen.
Die richtige Wassertemperatur ist bei der Zubereitung von Grüntee sehr wichtig!
Lassen Sie das Wasser nach dem Kochen kurz abkühlen, damit der Tee nicht
verbrennt. Die Ziehdauer des Tees hängt von der Sorte ab.
Sehr
feine Sorten brauchen nur ein bis eineinhalb Minuten, normaler Grüntee drei
Minuten.
Der
vierte Aufguss für die Entspannung ...
Das Vorwärmwasser aus
den Schalen gießen, den Tee in die Schalen geben.
Ein kleiner Trick:
Wenn Sie alle Tassen erst zur Hälfte eingießen und dann auffüllen,
erhält der Tee ein gleichmäßiges Aroma. Grüntee schmeckt
besonders gut aus feinen Porzellanschalen. Wenn Sie also regelmäßig
grünen Tee genießen, sollten Sie sich ein japanisches oder chinesisches
Teeservice gönnen.
Autumnal:
Erntetee
aus der Herbstpflückung in Assam oder Darjeeling (Oktober bis Anfang Dezember).
Preiswerte Massenkonsumsorten mit meist grober oder Broken-Blattstruktur. Bessere
Qualität haben First Flush und Second Flush.