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22.09.2009


Auf dieser Seite: Darjeeling, Dooars, Dust, Teeanbaugebiet, Blattsortierung


Darjeeling:
Berühmtes Hochland-Teeanbaugebiet in Nordindien, im Vorgebirge des Himalaya.
   

   

Darjeeling - Tee Gärten
Im Nordosten Indiens, gut behütet in den Bergen nahe dem kleinen Städtchen Darjeeling, wachsen in 2.000 Metern Höhe die edelsten und berühmtesten schwarzen Tees der Welt.

Rund 70 Teegärten gibt es an den Südhängen der Ausläufer des Himalaya-Gebirges, einige davon umfassen über 500 Hektar sattgrüne Plantagenlandschaft.

Die Plantagen Darjeelings produzieren jährlich 20.000 Tonnen schwarzen Tee, der für sein mildes Flavour bekannt ist. Das sehr hügelige Terrain ist unwegsam - Hänge mit einer Neigung von bis zu 45 Grad lassen keine maschinelle Pflückung zu. Ein wahres Glück für Genießer, denn so sichert die Natur die hohe Qualität der Darjeeling-Tees.Ehemals von englischen Kolonialisten angepflanzt, wird bis heute hauptsächlich China-Tee angebaut. Dieser ist bei einer derartigen Höhenlage und einer entsprechenden Witterung vergleichsweise kältebeständig und robust.


Im Nordosten Indiens, gut behütet in den Bergen nahe dem kleinen Städtchen Darjeeling

Die Plantagen Darjeelings produzieren jährlich 20.000 Tonnen schwarzen Tee



Darjeeling - Tee Sorten

Schwarzer Tee wird aus dem Teestrauch (Camellia Sinensis) gewonnen, einem Baumgewächs, das zur Gattung der Kamelien gehört. Er ist eine immergrüne Pflanze mit gezahnten, dunklen, lederartigen Blättern. Neue Pflanzen werden meist aus Stecklingen ertragreicher Mutterbüsche gezogen. Nach vier bis fünf Jahren liefern sie die erste volle Ernte. Botanisch unterscheidet man zwei Ur-Teepflanzen:

Chinesischer Tee (Thea Sinensis)
Die Pflanze wächst in gemäßigten Klimazonen und wird ohne Beschneiden höchstens drei bis vier Meter hoch. Sie liefert kleine, hocharomatische Blätter aus denen man hochwertigen Tee gewinnt.

Assam-Tee (Thea Assamica)
Wild wachsend erreicht das Tropengewächs bis zu 20 Meter Höhe. Die Pflanze liefert große, breite und robuste Blätter, die zu Tee mittlerer Qualität verarbeitet werden.

Diese beiden Stammpflanzen wurden immer wieder gekreuzt, um aromatische und vor allem widerstandsfähige Sorten zu erhalten. Aroma und Güte des Tees werden durch viele Faktoren bestimmt: Pflanze, Anbaugebiet, Klima, Bodenbeschaffenheit, Erntezeit und Verarbeitung, um nur die wichtigsten zu nennen. Von besonderer Bedeutung ist das Anbaugebiet mit seinen jeweiligen Sorten. Als Faustregel gilt: Je höher es liegt, desto besser und wertvoller ist der Tee.

Wichtige Sorten des schwarzen Tees sind

Darjeeling First Flush
Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen Tees mit feinem und frisch-blumigem Aroma. Der First Flush ist der erste Tee, der dort nach der Winterpause ab Februar/März geerntet wird. Der Frischling unter den Darjeelings schmeckt leicht, hat ein bezaubernd blumiges Aroma und besitzt im Unterschied zum Second Flush eine kleine Spur Bitterkeit.

Sein Aufguss ist heller als der des Second Flush. Der First Flush wird auch als Flugtee bezeichnet, weil er oft per Luftfracht im Frühling nach Europa gebracht wird.

Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen Tees mit feinem und frisch-blumigem Aroma

Darjeeling First Flush
Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen Tees mit feinem und frisch-blumigem Aroma. Der First Flush ist der erste Tee, der dort nach der Winterpause ab Februar/März geerntet wird. Der Frischling unter den Darjeelings schmeckt leicht, hat ein bezaubernd blumiges Aroma und besitzt im Unterschied zum Second Flush eine kleine Spur Bitterkeit. Sein Aufguss ist heller als der des Second Flush. Der First Flush wird auch als Flugtee bezeichnet, weil er oft per Luftfracht im Frühling nach Europa gebracht wird.

Darjeeling Second Flush
Diese Tees aus der zweiten Pflückperiode, die von Mitte Mai bis Ende Juni währt, gehören zu den größten und erfüllendsten Geschmackserlebnissen, die schwarzer Tee zu bieten hat. Der edle Duft, den dieser Tee verströmt, betört die Sinne. Seine leuchtend braune Aufgussfarbe ist ein Genuss für die Augen. Der Second Flush hat ein feines, nuancenreiches, königliches Aroma, schmeckt manchmal nussig und interessant herb. Sein hocharomatisches Muscatel-Flavour setzt Kenner in Verzückung.

Darjeeling Autumnal
Autumnal ist englisch und bedeutet „herbstlich“. Damit werden die Tees bezeichnet, die von Oktober bis November, also bis zum Ende der Erntezeit, in Darjeeling gepflückt werden. Mit grünen, braunen und schwarzen Teeblättern hat der Autumnal das bunteste und schönste Teekorn, das einem beim schwarzen Tee begegnet. Der Autumnal erreicht nicht ganz die Aromafülle eines Second oder First Flush. Er hat einen leichten, feinen Geschmack. Im Unterschied zum First Flush zeigt er im Abgang keine bittere Note.

Assam
Dieser schwarze Tee aus dem gleichnamigen Anbaugebiet Nordindiens, das das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt darstellt, zählt zu den kräftigsten schwarzen Tees. Sein Geschmack ist würzig, voll und rund, oft hat er eine malzige Note. Der Assam-Tee ist Hauptgrundlage der klassischen ostfriesischen Teemischung. Zucker und Milch oder Sahne passen sehr gut zum Assam.

Ceylon
Aus der einstigen Kaffeeinsel ist eine Teeinsel geworden, deren Ausfuhr heute nach Indien und vor China die zweitgrößte ist. Der Tee wächst in drei verschiedenen Höhenlagen, hat ein spezielles Aroma und einen sympathischen herben Geschmack. Farblich liegt er zwischen Darjeeling und Assam. In der Fachsprache heißt es poetisch: „Er steht golden in der Tasse.“

Keemun
Der schwarze Tee aus China enthält von Natur aus weniger Koffein und Gerbstoffe. Er ist daher sehr magenfreundlich und somit gut für den Genuss am Abend geeignet. Er hat einen zarten, milden, leichten Geschmack und ein volles, blumiges Flavour, das auch als Orchideenaroma bezeichnet wird. Er besteht meist aus einem gleichmäßigen, fein verarbeiteten Blatt. Dieser Tee wird in edlen Qualitäten als „Keemun Imperial“ und in einfacheren Qualitäten als „Keemun Congou“ angeboten.

Yunnan
Der schwarze Tee stammt aus der gleichnamigen Provinz im Südwesten Chinas. Typisch sind für ihn seine erdige Note und sein volles Aroma. Er enthält meist viele Tips (Blattspitzen) und hat eine sanfte braune Aufgussfarbe. Im Aussehen des Teekorns und der Aufgussfarbe ähnelt er etwas dem Assam. Es gibt auch einen grünen Yunnan. Er hat ebenfalls eine erdige Note und schmeckt für einen grünen Tee nur wenig herb.

Java
Der Tee von der indonesischen Insel Java ist bei uns als Teesorte wenig bekannt, weil er wegen relativ gleichbleibender Qualität oft für Blends (Mischungen mehrerer Teesorten) verwendet und nur selten unvermischt im Teehandel angeboten wird. Java-Tee schmeckt kräftig und pikant, hat aber kein sehr nuancenreiches Aroma. Die besten Qualitäten werden während der Trockenzeit von Mitte Juni bis Oktober geerntet. Milch und Zucker passen ausgezeichnet zu ihm.

Deutschland Museen - Tee
Das Ostfriesische Teemuseum Norden Das Ostfriesische Teemuseum in Norden versteht sich als regionales und überregionales Spezialmuseum zum Thema Tee. Der Tee als Kulturpflanze und sein Weg zum Handelsprodukt werden ebenso erläutert wie die Kulturgeschichte des Tees. Sie sehen Teegeschirr und Zubehör, unter anderem aus China, Japan (mit Teehaus), England, Russland und Deutschland mit Schwerpunkt Ostfriesland. Neu ins Blickfeld gerückt sind die Niederlande und deren Handelsbeziehungen zu Ostfriesland sowie der Bereich "Ostfriesland und das Thüringer Porzellan" und die damit verbundenen Handelsbeziehungen zwischen den beiden Regionen im 18./19. Jahrhundert. Das


Das Ostfriesische Teemuseum Norden
Ostfriesische Teemuseum Norden Am Markt 36 - 26506 Norden



Deutschland Museen - Tee -
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg Die japanische Teekultur ist eine ganz besondere: Die richtige Ausführung der Teezeremonie erfordert ein jahrelanges Training und den Gebrauch von verschiedenen, den Europäern in diesem Zusammenhang meist unbekannten Utensilien wie dem Chasen, einem Bambuspinsel.
Regelmäßig an jedem dritten Wochenende im Monat findet die


Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

beliebte Japanische Teezeremonie in der Japan-Abteilung des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg statt. Museum für Kunst und Gewerbe - Steintorplatz - 20099 Hamburg

 

   
Deutschland Tee Häuser - besondere

Schloss Frauenmark bei Schwerin
Schloss Frauenmark liegt inmitten der sanften westmecklenburgischen Landschaft, nahe der Landeshauptstadt Schwerin. Entspannen und genießen Sie das stilvolle Ambiente im eigens dafür hergerichteten Teesalon in der Beletage des Schlosshotels Frauenmark.

Schlosshotel Frauenmark 19374 Frauenmar


Schloss Frauenmark bei Schwerin
 

 
Dooars:
Teeanbaugebiet im Norden Indiens, liegt zwischen Assam und Darjeeling.
 

 
Dust:
Staub. Bei der Blattsortierung die kleinste und letzte Aussiebung an Teeteilchen. Besonders ergiebig und gerbsäurehaltig, vor allem für Teebeutel geeignet.



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