Auf dieser Seite: Darjeeling, Dooars, Dust, Teeanbaugebiet, Blattsortierung
Darjeeling:
Berühmtes Hochland-Teeanbaugebiet in Nordindien, im Vorgebirge des Himalaya. |
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Darjeeling
- Tee Gärten Im
Nordosten Indiens, gut behütet
in den Bergen nahe dem kleinen Städtchen Darjeeling, wachsen in 2.000 Metern
Höhe die edelsten und berühmtesten schwarzen Tees der Welt. Rund
70 Teegärten gibt es an den Südhängen der Ausläufer des Himalaya-Gebirges,
einige davon umfassen über 500 Hektar sattgrüne Plantagenlandschaft.
Die Plantagen Darjeelings produzieren jährlich 20.000 Tonnen schwarzen
Tee, der für sein mildes Flavour bekannt ist. Das sehr hügelige Terrain
ist unwegsam - Hänge mit einer Neigung von bis zu 45 Grad lassen keine maschinelle
Pflückung zu. Ein wahres Glück für Genießer, denn so sichert
die Natur die hohe Qualität der Darjeeling-Tees.Ehemals von englischen
Kolonialisten angepflanzt, wird bis heute hauptsächlich China-Tee angebaut.
Dieser ist bei einer derartigen Höhenlage und einer entsprechenden Witterung
vergleichsweise kältebeständig und robust.
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Darjeeling
- Tee Sorten
Schwarzer
Tee wird aus dem Teestrauch (Camellia
Sinensis) gewonnen, einem Baumgewächs, das zur Gattung der Kamelien gehört.
Er ist eine immergrüne Pflanze mit gezahnten, dunklen, lederartigen Blättern.
Neue Pflanzen werden meist aus Stecklingen ertragreicher Mutterbüsche gezogen.
Nach vier bis fünf Jahren liefern sie die erste volle Ernte. Botanisch unterscheidet
man zwei Ur-Teepflanzen:
Chinesischer
Tee (Thea Sinensis) Die Pflanze wächst
in gemäßigten Klimazonen und wird ohne Beschneiden höchstens drei
bis vier Meter hoch. Sie liefert kleine, hocharomatische Blätter aus denen
man hochwertigen Tee gewinnt. Assam-Tee
(Thea Assamica) Wild wachsend erreicht das Tropengewächs bis zu
20 Meter Höhe. Die Pflanze liefert große, breite und robuste Blätter,
die zu Tee mittlerer Qualität verarbeitet werden. Diese
beiden Stammpflanzen wurden immer wieder gekreuzt, um aromatische und vor allem
widerstandsfähige Sorten zu erhalten. Aroma und Güte des Tees werden
durch viele Faktoren bestimmt: Pflanze, Anbaugebiet, Klima, Bodenbeschaffenheit,
Erntezeit und Verarbeitung, um nur die wichtigsten zu nennen. Von besonderer Bedeutung
ist das Anbaugebiet mit seinen jeweiligen Sorten. Als Faustregel gilt: Je höher
es liegt, desto besser und wertvoller ist der Tee. Wichtige
Sorten des schwarzen Tees sind
Darjeeling
First Flush Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen
Tees mit feinem und frisch-blumigem Aroma. Der First Flush ist der erste Tee,
der dort nach der Winterpause ab Februar/März geerntet wird. Der Frischling
unter den Darjeelings schmeckt leicht, hat ein bezaubernd blumiges Aroma und besitzt
im Unterschied zum Second Flush eine kleine Spur Bitterkeit.
Sein Aufguss ist
heller als der des Second Flush. Der First Flush wird auch als Flugtee bezeichnet,
weil er oft per Luftfracht im Frühling nach Europa gebracht wird. |
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Darjeeling
First Flush Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen Tees
mit feinem und frisch-blumigem Aroma. Der First Flush ist der erste Tee, der dort
nach der Winterpause ab Februar/März geerntet wird. Der Frischling unter
den Darjeelings schmeckt leicht, hat ein bezaubernd blumiges Aroma und besitzt
im Unterschied zum Second Flush eine kleine Spur Bitterkeit. Sein Aufguss ist
heller als der des Second Flush. Der First Flush wird auch als Flugtee bezeichnet,
weil er oft per Luftfracht im Frühling nach Europa gebracht wird.
Darjeeling
Second Flush Diese Tees aus der zweiten Pflückperiode, die von
Mitte Mai bis Ende Juni währt, gehören zu den größten und
erfüllendsten Geschmackserlebnissen, die schwarzer Tee zu bieten hat. Der
edle Duft, den dieser Tee verströmt, betört die Sinne. Seine leuchtend
braune Aufgussfarbe ist ein Genuss für die Augen. Der Second Flush hat ein
feines, nuancenreiches, königliches Aroma, schmeckt manchmal nussig und interessant
herb. Sein hocharomatisches Muscatel-Flavour setzt Kenner in Verzückung.
Darjeeling
Autumnal Autumnal ist englisch und bedeutet herbstlich.
Damit werden die Tees bezeichnet, die von Oktober bis November, also bis zum Ende
der Erntezeit, in Darjeeling gepflückt werden. Mit grünen, braunen und
schwarzen Teeblättern hat der Autumnal das bunteste und schönste Teekorn,
das einem beim schwarzen Tee begegnet. Der Autumnal erreicht nicht ganz die Aromafülle
eines Second oder First Flush. Er hat einen leichten, feinen Geschmack. Im Unterschied
zum First Flush zeigt er im Abgang keine bittere Note. Assam Dieser
schwarze Tee aus dem gleichnamigen Anbaugebiet Nordindiens, das das größte
zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt darstellt, zählt zu den kräftigsten
schwarzen Tees. Sein Geschmack ist würzig, voll und rund, oft hat er eine
malzige Note. Der Assam-Tee ist Hauptgrundlage der klassischen ostfriesischen
Teemischung. Zucker und Milch oder Sahne passen sehr gut zum Assam. Ceylon Aus
der einstigen Kaffeeinsel ist eine Teeinsel geworden, deren Ausfuhr heute nach
Indien und vor China die zweitgrößte ist. Der Tee wächst in drei
verschiedenen Höhenlagen, hat ein spezielles Aroma und einen sympathischen
herben Geschmack. Farblich liegt er zwischen Darjeeling und Assam. In der Fachsprache
heißt es poetisch: Er steht golden in der Tasse. Keemun Der
schwarze Tee aus China enthält von Natur aus weniger Koffein und Gerbstoffe.
Er ist daher sehr magenfreundlich und somit gut für den Genuss am Abend geeignet.
Er hat einen zarten, milden, leichten Geschmack und ein volles, blumiges Flavour,
das auch als Orchideenaroma bezeichnet wird. Er besteht meist aus einem gleichmäßigen,
fein verarbeiteten Blatt. Dieser Tee wird in edlen Qualitäten als Keemun
Imperial und in einfacheren Qualitäten als Keemun Congou
angeboten. Yunnan Der
schwarze Tee stammt aus der gleichnamigen Provinz im Südwesten Chinas. Typisch
sind für ihn seine erdige Note und sein volles Aroma. Er enthält meist
viele Tips (Blattspitzen) und hat eine sanfte braune Aufgussfarbe. Im Aussehen
des Teekorns und der Aufgussfarbe ähnelt er etwas dem Assam. Es gibt auch
einen grünen Yunnan. Er hat ebenfalls eine erdige Note und schmeckt für
einen grünen Tee nur wenig herb. Java
Der
Tee von der indonesischen Insel Java ist bei uns als Teesorte wenig bekannt, weil
er wegen relativ gleichbleibender Qualität oft für Blends (Mischungen
mehrerer Teesorten) verwendet und nur selten unvermischt im Teehandel angeboten
wird. Java-Tee schmeckt kräftig und pikant, hat aber kein sehr nuancenreiches
Aroma. Die besten Qualitäten werden während der Trockenzeit von Mitte
Juni bis Oktober geerntet. Milch und Zucker passen ausgezeichnet zu ihm.
Deutschland
Museen - Tee Das Ostfriesische
Teemuseum Norden Das Ostfriesische Teemuseum in Norden versteht sich als
regionales und überregionales Spezialmuseum zum Thema Tee. Der Tee als Kulturpflanze
und sein Weg zum Handelsprodukt werden ebenso erläutert wie die Kulturgeschichte
des Tees. Sie sehen Teegeschirr und Zubehör, unter anderem aus China, Japan
(mit Teehaus), England, Russland und Deutschland mit Schwerpunkt Ostfriesland.
Neu ins Blickfeld gerückt sind die Niederlande und deren Handelsbeziehungen
zu Ostfriesland sowie der Bereich "Ostfriesland und das Thüringer Porzellan"
und die damit verbundenen Handelsbeziehungen zwischen den beiden Regionen im 18./19.
Jahrhundert. Das | |
| Ostfriesische Teemuseum Norden
Am Markt 36 - 26506 Norden |
Deutschland
Museen - Tee - Museum
für Kunst und Gewerbe Hamburg Die japanische Teekultur ist eine ganz
besondere: Die richtige Ausführung der Teezeremonie erfordert ein jahrelanges
Training und den Gebrauch von verschiedenen, den Europäern in diesem Zusammenhang
meist unbekannten Utensilien wie dem Chasen, einem Bambuspinsel. Regelmäßig
an jedem dritten Wochenende im Monat findet
die | | beliebte Japanische Teezeremonie in der Japan-Abteilung des Museums für
Kunst und Gewerbe in Hamburg statt. Museum für Kunst und Gewerbe - Steintorplatz
- 20099 Hamburg |
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Deutschland
Tee Häuser - besondere
Schloss
Frauenmark bei Schwerin Schloss Frauenmark liegt inmitten der sanften
westmecklenburgischen Landschaft, nahe der Landeshauptstadt Schwerin. Entspannen
und genießen Sie das stilvolle Ambiente im eigens dafür hergerichteten
Teesalon in der Beletage des Schlosshotels Frauenmark.
Schlosshotel
Frauenmark 19374 Frauenmar | |
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Dooars:
Teeanbaugebiet im Norden Indiens, liegt zwischen Assam und Darjeeling. |
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Dust:
Staub. Bei der Blattsortierung die kleinste und letzte Aussiebung an Teeteilchen. Besonders ergiebig und gerbsäurehaltig, vor allem für Teebeutel geeignet. |
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