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dieser Seite: Kalorien, Kanton, Kardamom, Keemun, Kluntje, Koffein, Kümmel
Kalorien:
Tee
enthält so gut wie keine Kalorien. Näheres dazu siehe im Kapitel Wirkung.
Aufgebrühter
schwarzer, grüner und weißer Tee
enthält keine Kalorien. Dies gilt ebenfalls für die meisten Standard-Kräutertees
wie Pfefferminze, Kamille oder auch Rooibos usw. (maximal eine Kilokalorie pro
Tasse)
Früchtetees bzw. aromatisierte Kräutertees können
durch Fruchtbestandteile bzw. durch besondere Zutaten wie Kakaobohnen oder Mandelstückchen
kleine Mengen an Kohlenhydraten und Eiweißen enthalten.
Hier
liegt der Kaloriengehalt zwischen geringen zwei und sieben Kilokalorien je Tasse
(200 ml). Somit kann Tee nahezu als kalorienfrei bzw. in den genannten Fällen
als absolut kalorienarm bezeichnet werden.
Erst
durch den Zusatz von Zucker, Kandis, Milch oder Sahne wird der Kaloriengehalt
im Tee erhöht.
Kanton:
Chinesische
Hafenstadt, ist seit Jahrhunderten das wichtigste chinesische Teezentrum. Auf
der Kanton-Messe wird der größte Teil des chinesischen Tee-Exports
abgewickelt.
Kardamom:
Getrocknete
Samenkapseln des in Vorderindien und auf Sri Lanka angebauten Kardamomstrauches aus der Familie der Schilfpflanzen. Geschmack und Geruch sind süß und
aromatisch. Kardamomsaat besteht aus den von den Kapseln befreiten kleinen Körnern
der Frucht. Gibt Gebäck, süßen Soßen und Speisen sowie Tee
einen besonderen Geschmack.
Keemun:
Keemun
ist eine besondere chinesische Schwarzteequalität, die durch Ihre klimatischen
Anbaubedingungen sehr wenig Bitterstoffe enthält. Das macht Keemun-Tee leicht
und mild im Geschmack - auch bei längerer Ziehzeit (länger als 5 Minuten).
Keemun
- Tee Sorten
Schwarzer
Tee wird aus dem Teestrauch (Camellia
Sinensis) gewonnen, einem Baumgewächs, das zur Gattung der Kamelien gehört.
Er ist eine immergrüne Pflanze mit gezahnten, dunklen, lederartigen Blättern.
Neue Pflanzen werden meist aus Stecklingen ertragreicher Mutterbüsche gezogen.
Nach vier bis fünf Jahren liefern sie die erste volle Ernte. Botanisch unterscheidet
man zwei Ur-Teepflanzen:
Chinesischer
Tee (Thea Sinensis)
Die Pflanze wächst
in gemäßigten Klimazonen und wird ohne Beschneiden höchstens drei
bis vier Meter hoch. Sie liefert kleine, hocharomatische Blätter aus denen
man hochwertigen Tee gewinnt.
Assam-Tee
(Thea Assamica)
Wild wachsend erreicht das Tropengewächs bis zu
20 Meter Höhe. Die Pflanze liefert große, breite und robuste Blätter,
die zu Tee mittlerer Qualität verarbeitet werden.
Diese
beiden Stammpflanzen wurden immer wieder gekreuzt, um aromatische und vor allem
widerstandsfähige Sorten zu erhalten. Aroma und Güte des Tees werden
durch viele Faktoren bestimmt: Pflanze, Anbaugebiet, Klima, Bodenbeschaffenheit,
Erntezeit und Verarbeitung, um nur die wichtigsten zu nennen. Von besonderer Bedeutung
ist das Anbaugebiet mit seinen jeweiligen Sorten. Als Faustregel gilt: Je höher
es liegt, desto besser und wertvoller ist der Tee.
Wichtige
Sorten des schwarzen Tees sind
Darjeeling
First Flush Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen
Tees mit feinem und frisch-blumigem Aroma. Der First Flush ist der erste Tee,
der dort nach der Winterpause ab Februar/März geerntet wird. Der Frischling
unter den Darjeelings schmeckt leicht, hat ein bezaubernd blumiges Aroma und besitzt
im Unterschied zum Second Flush eine kleine Spur Bitterkeit. Sein Aufguss ist
heller als der des Second Flush. Der First Flush wird auch als Flugtee bezeichnet,
weil er oft per Luftfracht im Frühling nach Europa gebracht wird. |
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Darjeeling
First Flush Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen Tees
mit feinem und frisch-blumigem Aroma. Der First Flush ist der erste Tee, der dort
nach der Winterpause ab Februar/März geerntet wird. Der Frischling unter
den Darjeelings schmeckt leicht, hat ein bezaubernd blumiges Aroma und besitzt
im Unterschied zum Second Flush eine kleine Spur Bitterkeit. Sein Aufguss ist
heller als der des Second Flush. Der First Flush wird auch als Flugtee bezeichnet,
weil er oft per Luftfracht im Frühling nach Europa gebracht wird.
Darjeeling
Second Flush Diese Tees aus der zweiten Pflückperiode, die von Mitte
Mai bis Ende Juni währt, gehören zu den größten und erfüllendsten
Geschmackserlebnissen, die schwarzer Tee zu bieten hat. Der edle Duft, den dieser
Tee verströmt, betört die Sinne. Seine leuchtend braune Aufgussfarbe
ist ein Genuss für die Augen. Der Second Flush hat ein feines, nuancenreiches,
königliches Aroma, schmeckt manchmal nussig und interessant herb. Sein hocharomatisches
Muscatel-Flavour setzt Kenner in Verzückung.
Darjeeling
Autumnal Autumnal ist englisch und bedeutet herbstlich. Damit
werden die Tees bezeichnet, die von Oktober bis November, also bis zum Ende der
Erntezeit, in Darjeeling gepflückt werden. Mit grünen, braunen und schwarzen
Teeblättern hat der Autumnal das bunteste und schönste Teekorn, das
einem beim schwarzen Tee begegnet. Der Autumnal erreicht nicht ganz die Aromafülle
eines Second oder First Flush. Er hat einen leichten, feinen Geschmack. Im Unterschied
zum First Flush zeigt er im Abgang keine bittere Note.
Assam
Dieser schwarze Tee aus dem gleichnamigen Anbaugebiet Nordindiens, das das größte
zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt darstellt, zählt zu den kräftigsten
schwarzen Tees. Sein Geschmack ist würzig, voll und rund, oft hat er eine
malzige Note. Der Assam-Tee ist Hauptgrundlage der klassischen ostfriesischen
Teemischung. Zucker und Milch oder Sahne passen sehr gut zum Assam.
Ceylon
Aus der einstigen Kaffeeinsel ist eine Teeinsel geworden, deren Ausfuhr heute
nach Indien und vor China die zweitgrößte ist. Der Tee wächst
in drei verschiedenen Höhenlagen, hat ein spezielles Aroma und einen sympathischen
herben Geschmack. Farblich liegt er zwischen Darjeeling und Assam. In der Fachsprache
heißt es poetisch: Er steht golden in der Tasse.
Keemun
Der schwarze Tee aus China enthält von Natur aus weniger Koffein und Gerbstoffe.
Er ist daher sehr magenfreundlich und somit gut für den Genuss am Abend geeignet.
Er hat einen zarten, milden, leichten Geschmack und ein volles, blumiges Flavour,
das auch als Orchideenaroma bezeichnet wird. Er besteht meist aus einem gleichmäßigen,
fein verarbeiteten Blatt. Dieser Tee wird in edlen Qualitäten als Keemun
Imperial und in einfacheren Qualitäten als Keemun Congou
angeboten.
Yunnan
Der schwarze Tee stammt aus der gleichnamigen Provinz im Südwesten Chinas.
Typisch sind für ihn seine erdige Note und sein volles Aroma. Er enthält
meist viele Tips (Blattspitzen) und hat eine sanfte braune Aufgussfarbe. Im Aussehen
des Teekorns und der Aufgussfarbe ähnelt er etwas dem Assam. Es gibt auch
einen grünen Yunnan. Er hat ebenfalls eine erdige Note und schmeckt für
einen grünen Tee nur wenig herb.
Java
Der Tee von der indonesischen Insel Java ist bei uns als Teesorte wenig bekannt,
weil er wegen relativ gleichbleibender Qualität oft für Blends (Mischungen
mehrerer Teesorten) verwendet und nur selten unvermischt im Teehandel angeboten
wird. Java-Tee schmeckt kräftig und pikant, hat aber kein sehr nuancenreiches
Aroma. Die besten Qualitäten werden während der Trockenzeit von Mitte
Juni bis Oktober geerntet. Milch und Zucker passen ausgezeichnet zu ihm.
Klima
und Böden Tee ist ein ziemlich
verwöhnter Sprössling. Nur bei penibler Pflege und sorgfältiger
Verarbeitung erntet der Pflücker feine, aromatische Erträge. Vorausgesetzt
natürlich, er hat ein entsprechendes Anbaugebiet gewählt. Denn die geschmacklichen
Unterschiede der Teesorten hängen nicht nur vom Saatgut und der Fürsorglichkeit
ab, sondern in erster Linie vom Klima und der Bodenbeschaffenheit des Anbaugebiets. Tee
bevorzugt als hochwertiges Naturprodukt auch ein erlesenes Kamelienklima,
also mittlere Jahrestemperaturen von mindestens 18 Grad Celsius sowie eine Sonnenscheindauer
von etwa vier Stunden täglich. Die Pflanze verträgt keinen oder nur
sehr seltenen und mäßigen Frost. Jährliche Niederschläge
von mindestens 1.600 Litern sind ideal und sollten möglichst gleichmäßig
über das Jahr verteilt fallen. Tee liebt die reine
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Höhenluft. Unter 700 Metern Höhe wächst gar nichts,
auf 2.000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel werden die feinsten
Sorten geerntet. Er wächst am besten auf gut drainierten, durchlässigen
und sauren Böden. Bei diesen exklusiven Lieblingsbedingungen schrumpft die
Auswahl der Anbaugebiete auf ein paar traditionelle Plantagen. |
Kluntje:
So
wird der ganz große Kandis genannt, der hauptsächlich in Ostfriesland
zum Süßen des Tees genommen wird. Zu ihm gehört süße
Sahne und ein kräftiger, ruhig leicht bitterer Tee (Friesische Mischung).
An einem Kluntje kann man schön die Kristallstruktur des Zuckers erkennen.
Kräuter-
und Frucht Tee
Zubereitung Da
Inhaltsstoffe und Volumen von Kräuter- und Früchtetees sehr unterschiedlich
sind, gibt es keine allgemein gültigen Aussagen zur Zubereitung. Man sollte
für die Zubereitung einer Kanne oder Tasse Kräuter- und Früchtetee
jedoch nur sprudelnd kochendes Wasser verwenden. Am besten schmeckt Kräuter-
und Früchtetee, wenn Sie für eine Tasse mindestens einen Teebeutel und
für eine Kanne, abhängig von der Größe der Kanne, mindestens
drei Beutel verwenden.
Lassen Sie den Tee dann fünf bis zehn Minuten
ziehen. Je nach persönlichem Geschmack können Sie ihn pur, mit Zucker
oder Honig genießen. Kräuter- und Früchtetees sind auch im Sommer
kalt ein Genuss und können mit Mineralwasser oder Fruchtsäften verlängert
werden.
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Kräuter- und Früchte Tee
Wirkung Kräuter- und Früchtetees zählen zu den teeähnlichen Erzeugnissen, da sie nicht aus der Teepflanze Camellia Sinensis gewonnen wird, sondern je nach Sorte aus Blüten, Früchten oder Blättern hergestellt werden. Kräuter- und Früchtetees haben einen erfrischenden Geschmack, enthalten kein Koffein und sind deshalb beliebt bei Jung und Alt. |
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Pfefferminzblätter
bei Beschwerden von Magen, Darm und
Galle; krampflösend
und beruhigend |
Kamillenblüten
bei Magen- und Darmbeschwerden
sowie Schleimhaut- erkrankungen von
Mund und Rachen |
Brennnessel
Förderung der Harnausscheidung, entschlackend,
blutbildend |
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Fenchel
beruhigend auch bei Hustenreiz und blähungsmindernd |
Melisse
bei Beschwerden
von Magen und Darm, nachgewiesenes
Herpes-Mittel |
Hagebutte
stärkt das
Immunsystem, hilft bei Erkältungskrankheiten
und wirkt leicht
abführend |
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Hibiskusblüte
Kreislaufbeschwerden |
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Koffein:
Im Tee sind etwa drei bis fünf Prozent Koffein enthalten, in den Kaffeebohnen dagegen nur ein bis zwei Prozent. Da aber weniger Teeblätter als Kaffeepulver für die Zubereitung des Getränks gebraucht werden, haben zwei Tassen Tee so viel Koffein wie eine Tasse Kaffee. |
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Kümmel:
Der mild-würzige Kümmel Samen unterstützt die Verdauung von fetten und blähenden Speisen und wirkt lösend bei Krämpfen und Koliken der Verdauungsorgane. |