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Tannin Gerbstoff.




Tasse
Bezeichnung für die Farbe und das Aroma des aufgegossenen Tees.



Tea-Tasting
Englischer Begriff für die Teeprobe. Der Tea-Taster ist ein professioneller Teeverkoster, der auch Mischungen vornimmt.





Tee Beutel
Es wird nach wie vor gerne behauptet, lose Tees in Broken- oder Blattqualitäten, die in 100g-, 200g- oder 500g-Packungen verkauft und lose zum Aufbrühen in der Kanne genutzt werden, seien besser als Teebeutelprodukte. Mit diesem blanken Vorurteil können wir komplett aufräumen. Diverse Blindverkostungen mit hochdekorierten Teespezialisten ergaben geschmacklich keinerlei Unterschiede.

Der Grund dafür liegt darin, dass durch das Sieben (letzter Produktionsschritt nach dem Trocknen) einer einheitlichen Teecharge (gemeinsame Pflückung) in der Regel vier Blattgrößen ausgesiebt werden.


- Ganze Teeblätter
- Grobe, gebrochene Teeblätter
- Fannings (kleinere Teeblattstücke)
- Dust (kleinste Teeblattstücke)

Während die Qualitäten aus 1. und 2. in losem Tee Verwendung finden, werden 3. und 4. in Teebeuteln zum Einsatz kommen. Dust wird jedoch in Meßmer–Tees nicht verwendet, da die feinsten Teeteilchen zu Schwierigkeiten in der Produktion führen. Somit finden die unterschiedlichen Blattgrößen aus einer Teecharge mit gleicher Ursprungsqualität eine unterschiedliche Verwendung.

Der Teebeutel – genial und einfach

Die Legende sagt, dass der erste Teebeutel 1904 erfunden wurde, als ein amerikanischer Teehändler einige Warenproben in kleinen Seidenbeuteln an seine Kunden verschickte und diese den Beutel überaus praktisch für seine Zubereitung fanden. Heute preisen viele Teetrinker ihn als Wunderkind des Fortschritts und nur noch zehn Prozent der Teetrinker trinken losen Blatt-Tee. 60 Prozent aller Schwarzteetrinker Deutschlands verwenden Teebeutel. Tendenz stark steigend. Kein Wunder, denn man kommt damit schnell und ohne große Umstände an jedem Ort, wo man Wasser kochen kann, zu einer schönen Tasse Tee.

Meßmer-Teebeuteltees enthalten schon seit jeher hochwertige Teequalitäten. Dass in einem Teebeutel angeblich nur Tees von minderwertiger Qualität sind, ist ein extrem unzutreffendes Vorurteil. Die Teerohwaren für losen Blatt- und Teebeuteltee stammen nämlich sehr häufig aus der gleichen Pflückung und unterscheiden sich nur in der Aussiebung. Kleinere Blattgrößen sind ideal für den Teebeutel, da die kleineren Blatteinheiten dem heißen Wasser mehr Angriffsfläche bieten und der Tee somit sein Aroma und seine Farbe schneller entfalten kann als größere Blatt-Tees beim Aufgießen in der Kanne.


Broken- oder Blattqualitäten, die in 100g-, 200g- oder 500g-Packungen verkauft

Während die Qualitäten aus 1. und 2. in losem Tee Verwendung finden

Die Legende sagt, dass der erste Teebeutel 1904 erfunden wurde, als ein amerikanischer Teehändler einige Warenproben

Meßmer-Teebeuteltees enthalten schon seit jeher hochwertige Teequalitäten

Kleinere Blattgrößen sind ideal für den Teebeutel, da die kleineren Blatteinheiten dem heißen Wasser mehr Angriffsfläche bieten





Tee Ernte
In den „heiligen“ Gärten Chinas wird seit Jahrtausenden die Tradition der kaiserlichen Pflückung gepflegt: Von der Teepflanze werden die Knospe und das erste Blatt gepflückt. Beim Yin Zhen, einer kostbaren weißen Teesorte, wird sogar nur die Knospe geerntet.
Die kaiserliche Pflückung war früher dem Tee des Kaisers vorbehalten. Nichts durfte die Reinheit der Blätter von der Ernte bis zum Aufguss in des Kaisers Teeschale beflecken. Jungfräuliche

In den „heiligen“ Gärten Chinas wird seit Jahrtausenden die Tradition der kaiserlichen Pflückung gepflegt
Mädchen schnitten behandschuht und mit goldenen Scheren die Knospen und legten sie zum Trocknen in goldene Körbe.

Auch heute noch werden die weltweit besten Tees einer „Feinpflückung“ unterzogen: In zeitlich festgelegten Intervallen werden die ersten zwei Blätter und eine Knospe entfernt – „two leaves and a bud“. Bei gewöhnlicheren Tees begnügt man sich mit der „Grobpflückung“: Neben der Knospe werden bis zu fünf Blätter gepflückt.

In der Erntezeit wird alle 10 bis 14 Tage Tee gepflückt. So lange dauert es, bis wieder zwei Blätter und eine Knospe nachwachsen. Der kostbare Yin Zhen („Silbernadeln“) wird aber nur einmal im Jahr geerntet. Und falls es an den besagten zwei Tagen windig ist oder regnet, wird auf die Ernte verzichtet.




Tee Gärten - Afrika
Sollten Sie einmal die Gelegenheit haben, die fruchtbaren Hügel Kenias zu bereisen, dann lassen Sie sich einen Besuch bei den ertragreichsten Teegärten Afrikas nicht entgehen.

Teeplantage in Kenia In den höher gelegenen Regionen Kenias liegen, einst von den Briten angelegt, rund 100 Teegärten, die gemeinsam etwa 145.000 Tonnen Tee jährlich produzieren. Manche


Sollten Sie einmal die Gelegenheit haben, die fruchtbaren Hügel Kenias zu bereisen

sind nur einen Steinwurf von der Stadtgrenze Nairobis entfernt.
Afrika übt sich erst kurz in der Teeproduktion: Die erste Teeauktion auf dem Kontinent fand 1957 in Nairobi statt. Besonders die Engländer und Iren lassen sich den frischen, kräftigen Tee mit der leichten Zitrusnote schmecken.

Afrikanische Tees werden hauptsächlich als Broken-Tees oder Fannings hergestellt, in der Regel nach der CTC-Methode. So eignen sich die hergestellten Blattgrade gut für Beuteltees. Neben Kenia gibt es noch Teegärten in Malawi, Uganda, Zimbabwe, Ruanda und Mosambik, wo die Portugiesen Teeplantagen anlegten. Die Gärten in Tansania und Kamerun gehen auf deutsche Kolonialherren zurück, und auch in der Republik Südafrika werden kleinere Mengen Tee angebaut.





Tee Gärten - Assam
200 Kilometer östlich von Darjeeling liegt die Tiefebene von Assam, ein dünn besiedeltes, natürliches "Treibhaus" - und ganz nebenbei der größte Tee-Erzeuger der Welt.

Teearbeiter auf einer Plantage in Assam Im Jahre 1823 entdeckten Kolonialisten wilde, 20 Meter hohe Assam-Teebäume, und seitdem bezeichnet Assam nicht nur ein Stückchen Indien, sondern auch ein besonders kräftiges, würziges Getränk.


200 Kilometer östlich von Darjeeling liegt die Tiefebene von Assam

Teebäume von derart stattlicher Höhe gibt es heute auf Assams Plantagen nur noch als Schattenspender zwischen den knapp ein Meter hohen Pflücktischen, wie der Fachmann die zurückgeschnittenen Teesträucher bezeichnet.
Oft sintflutartige Regenfälle von April bis September und Temperaturen um 35 Grad Celsius schaffen ein wahres Paradies für die Teestecklinge. Assams 2.000 Gärten, die manchmal 1.000 Hektar groß sind, liefern inzwischen mehr als ein Drittel der 700.000 Tees, die in Indien produziert werden.

Eine besonders bekannte Mischung mit typischen Assam-Tees ist bei uns die Ostfriesische Mischung.




Tee Gärten - Ceylon
Ceylon, oder heute Sri Lanka, hat eine vergleichsweise kurze, aber dafür sehr erfolgreiche Tradition in Sachen Tee vorzuweisen. Der Engländer James Taylor ließ vor 130 Jahren den ersten Tee anbauen, als die Kaffeepest im Jahre 1867 die riesigen Kaffeeplantagen und somit auch die Lebensgrundlage der Bewohner vernichtete. Heute lebt die ganze Insel praktisch vom Tee - als der Welt größter Tee-Exporteur.

Sri Lankas Plantagen sind verhältnismäßig klein; die meisten findet der Besucher im Südwesten der Insel, die im Indischen Ozean der östlichen Seite der Südspitze Indiens vorgelagert ist. Wie gewohnt liegen auch hier die besten Gärten in einer luftigen Höhe von 1.000 bis 2.000 Metern.

Ceylon-Tees zeichnen sich durch ihre kräftig-herbe Frische aus. Der Teekenner würde sie mit einem besonders poetisch klingenden Fachausdruck beehren: "Der Tee steht golden in der Tasse."


Ceylon, oder heute Sri Lanka, hat eine vergleichsweise kurze, aber dafür sehr erfolgreiche Tradition in Sachen Tee
Teepflückerinnen in Sri Lanka

Teegarten in Sri Lanka Sri Lankas Plantagen sind verhältnismäßig klein
Teegarten in Sri Lanka

 




Tee Gärten - China
China ist zweifellos das Ursprungsland des Tees. Der nicht fermentierte grüne Tee wird von den Chinesen seit 5.000 Jahren getrunken.

Heute ist China der weltweit zweitgrößte Teeproduzent nach Indien. Neben den geheimen, "heiligen" Gärten, deren kostbare Tees nicht käuflich zu erstehen sind, gibt es für den normalsterblichen Teegenießer die Plantagen und Verarbeitungsstätten der Kooperativen. Hier werden nummerierte Standardtees produziert. Diese unspektakuläre Variante ist bei Käufern wegen ihrer absolut gleichbleibenden Qualität beliebt.

Die ansonsten übliche Teeauktion ist in China unbekannt. Hier muss der Teekäufer sich auf die Verhandlungsweise des Staates einstellen, wenn er Tee erstehen möchte. Dazu kommt noch, dass der Käufer gute und langjährige Verbindungen zu Teeproduzenten braucht, damit er als Geschäftspartner akzeptiert wird. Als Lohn ist die Lieferung garantiert einwandfrei!

Der Handelsplatz für Tee in China ist Guangzhou (Kanton), wo zweimal im Jahr eine Messe stattfindet. Allerdings werden über zwei Drittel der erzeugten Teesorten nicht exportiert, sondern im eigenen Land konsumiert.


China ist zweifellos das Ursprungsland des Tees

China ist zweifellos das Ursprungsland des Tees


Heute ist China der weltweit zweitgrößte Teeproduzent nach Indien

Heute ist China der weltweit zweitgrößte Teeproduzent nach Indien





Tee Gärten - Darjeeling
Im Nordosten Indiens, gut behütet in den Bergen nahe dem kleinen Städtchen Darjeeling, wachsen in 2.000 Metern Höhe die edelsten und berühmtesten schwarzen Tees der Welt.

Rund 70 Teegärten gibt es an den Südhängen der Ausläufer des Himalaya-Gebirges, einige davon umfassen über 500 Hektar sattgrüne Plantagenlandschaft.

Die Plantagen Darjeelings produzieren jährlich 20.000 Tonnen schwarzen Tee, der für sein mildes Flavour bekannt ist. Das sehr hügelige Terrain ist unwegsam - Hänge mit einer Neigung von bis zu 45 Grad lassen keine maschinelle Pflückung zu. Ein wahres Glück für Genießer, denn so sichert die Natur die hohe Qualität der Darjeeling-Tees.

Ehemals von englischen Kolonialisten angepflanzt, wird bis heute hauptsächlich China-Tee angebaut. Dieser ist bei einer derartigen Höhenlage und einer entsprechenden Witterung vergleichsweise kältebeständig und robust.


Im Nordosten Indiens, gut behütet in den Bergen nahe dem kleinen Städtchen Darjeeling

Die Plantagen Darjeelings produzieren jährlich 20.000 Tonnen schwarzen Tee





Tee Gärten - Taiwan
Auf Taiwan bauen kleine Familienbetriebe seit mehr als 300 Jahren Tee an. Die Urpflanzen kamen aus China. Heute sind sowohl der Assam-Type als auch der Chinese-Type auf den Plantagen vertreten.
Das sehr günstige Klima auf der gesamten Insel ist ein Garant für hochwertige Tees. Der Kenner schätzt den halb fermentierten Oolong, eine Mischung zwischen schwarzem und


Auf Taiwan bauen kleine Familienbetriebe seit mehr als 300 Jahren Tee an

grünem Tee. Weitere Teesorten aus Taiwan sind der Pouchong-Tee, der oft mit Jasminölen und -blüten angereichert wird, und natürlich der schwarze Tee. Die Taiwan-Tees kommen aus Kleinfabrikationen und sind ebenso teuer wie rar. Dazu kommt noch, dass jeder ausländische Käufer zuerst einmal persönlich die Produktionsstätte besuchen muss, um als Teekäufer anerkannt zu werden.





Tee Gärten - Indonesien
Frühmorgens, wenn über den sattgrünen, vulkanischen Bergketten noch der Nebel hängt, wird auf Java schon fleißig Tee geerntet.

Indonesien ist das Land der Blatt-Tees. Das günstige, feuchtwarme Klima lässt das ganze Jahr hindurch Tee-Ernten zu, die weitgehend nach der orthodoxen Methode verarbeitet werden. CTC-Maschinen gibt es erst seit kurzer Zeit


Indonesien ist das Land der Blatt-Tees

Neben Java wird seit dem 20. Jahrhundert auch auf Sumatra Teeanbau betrieben. Gute Java-Tees sind mit Ceylon-Tees vergleichbar, Sumatra-Tees eher mit Assam-Tees. Indonesische Tees werden in Europa übrigens im Allgemeinen als Grundlage für Mischungen verwendet.




Tee Gärten - Japan
In Japan wird ausschließlich grüner Tee angebaut, seit der buddhistische Mönch Saicho gegen Ende des 9. Jahrhunderts die ersten Teepflanzen aus China ins Land brachte. Die Japaner nennen ihren Tee O-Cha, wobei der gängigste grüne Tee der Sencha ist.

Die japanischen Gärten sehen anders aus als die anderen Teeplantagen: Wie Wellen eines Ozeans liegen die Teesträucher mit ihrer gewölbten Oberfläche


In Japan wird ausschließlich grüner Tee angebaut, seit der buddhistische Mönch Saicho gegen Ende des 9. Jahrhunderts die ersten Teepflan

nebeneinander. Ein Kunstwerk aus langen Wogen, bei jeder Windbö eine grüne Brandung.

90.000 Tonnen Tee produzieren diese natürlichen Kunstwerke im Jahr. Jedoch müssen zusätzlich 10.000 Tonnen Tee nach Japan importiert werden, um den Eigenbedarf zu decken. Lediglich 2.000 Tonnen Tee gelangen von Japans Plantagen auf den Weltmarkt.

Japans Teespezialität ist der Gyokuro ("kostbarer Tau"), der von Kennern als einer der besten grünen Tees der Welt gerühmt wird. Während es zum Beispiel Sencha in allen Qualitäten und für jeden Geldbeutel gibt, kosten 100 Gramm Gyokuro im Fachhandel rund 25 Euro.





Tee Geschichten
Wer hat den Tee erfunden?


Tee ist neben Wasser das weltweit am meisten konsumierte Getränk. Von Tokio bis Kapstadt werden jährlich mehr als
siebenhundert Milliarden Tassen Tee zubereitet. Die genauen Urspünge dieses beliebten Getränks liegen jedoch im Ungewissen.

Vielleicht haben Sie kürzlich beim Frühstück in Ihre Tasse geguckt und sich gefragt, wer überhaupt auf die Idee gekommen ist, aus den Blättern eines beliebigen Baumes ein Erfrischungsgetränk zu machen. Wer hat den Tee erfunden? Wir haben als Antwort die chinesische Legende, die indische Variante und die ungeschminkte Wahrheit parat!

China
Der Legende nach entstand der Tee rein zufällig, als ein Teeblatt in die Trinkschale des chinesischen Kaisers Chên Nung segelte. Im Jahre 2737 v. Chr. erholte dieser sich gerade von seinen kaiserlichen Strapazen und gönnte sich im Schatten eines wilden Teestrauches eine Schale abgekochtes Wasser. Ein Windhauch trieb einige Teeblätter in des Kaisers Trinkwasser, das eine goldgelbe Färbung annahm. Der herrliche Duft stieg Chên Nung in die kaiserliche Nase, und er kostete. Von diesem Moment an wollte er nichts anderes mehr trinken als Tee.

Eine nette Geschichte. Allerdings kann ein frisches Teeblatt in Wasser nicht wirklich den Geschmack einer guten Tasse Tee hervorzaubern.


wer überhaupt auf die Idee gekommen ist, aus den Blättern eines beliebigen Baumes ein Erfrischungsgetränk zu machen.

Der Legende nach entstand der Tee rein zufällig, als ein Teeblatt in die Trinkschale des chinesischen Kaisers Chên Nung segelte

Im 6. Jahrhundert meditierte Bodhidarma, der erste buddhistische Missionar in China

Indien
Vielleicht hat ein Inder den Tee erfunden!
Im 6. Jahrhundert meditierte Bodhidarma, der erste buddhistische Missionar in China, neun Jahre lang vor einer Felswand. Die Nächte verbrachte er mit religiösen Übungen. Irgendwann hat ihn dieser Zeitvertreib wohl gelangweilt, jedenfalls schlief er eines Nachts ein. Wutentbrannt über seine menschliche Schwäche riss er sich am anderen Morgen beide Augenlider aus und warf sie auf die Erde. Die Lider schlugen Wurzeln – heraus wuchsen zwei immergrüne Teesträucher. Der Missionar kostete davon und war begeistert, denn seine Müdigkeit war verflogen.

Bodhidarma ist keineswegs erfunden, sondern es hat ihn wirklich gegeben. Der Rest der Geschichte ist allerdings sehr zweifelhaft – obwohl in Japan der Tee und das Augenlid mit demselben Schriftzeichen wiedergegeben werden.


Wahrheit
Die wahre Geschichte des Tees?
Tee ist älter als die japanischen Schriftzeichen. Man kann ziemlich sicher sagen, dass sich die Geschichte des Tees während der ersten 3.000 Jahre auf China beschränkte. Nirgendwo sonst wurden nämlich wilde Teesträucher entdeckt.

400 Jahre v. Chr. boten die Chinesen ihren Gästen Tee an, zu Zeiten des großen Gelehrten Laotse. Vorher war er als Heilmittel bekannt. Die bewährte Methode, die Blätter mit Wasser aufzubrühen, entstand aber erst viel später, in der Ming-Dynastie (1368-1644).






Tee Gewinnung
Der erste James Bond war im Auftrag des Tees unterwegs. Er hieß Robert Fortune, war britischer Botaniker und schlich sich als Kaufmann verkleidet in die chinesischen Teegärten ein. Die Engländer hatten in ihren Kolonien Tee angebaut, waren aber in puncto Manufaktur völlig ratlos. Also setzten sie kurzerhand Industriespionage ein, um sich das nötige Know-how zu verschaffen.

Heute wird schwarzer Tee auf der ganzen Welt mit den gleichen traditionellen Arbeitsschritten hergestellt, wie die Engländer sie in ihren Kolonien einführten.

Die Arbeitsschritte der orthodoxen Teeproduktion heißen Pflücken, Welken, Rollen, Fermentieren, Trocknen, Sortieren und werden weitgehend noch mit der Hand durchgeführt.

Die CTC-Methode ist nach drei Vorgängen benannt, die nach dem Welken in einem erledigt werden: Crushing (Zermalmen), Tearing (Zerreißen) und Curling (Rollen). Die LTP-Produktion geht auf den Lawrie-Tea-Processor zurück, eine nach seinem Erfinder benannte Maschine zur Zerkleinerung der Teeblätter. Bei dieser Methode entstehen nur die Blattgrade Fannings und Dust.

Die orthodoxe Teeproduktion:
Nach dem Pflücken wird die Ernte in der Fabrik zum Welken ausgebreitet. Die Blätter verlieren dabei 30 Prozent ihrer Feuchtigkeit und werden geschmeidig. Beim anschließenden Rollen werden die Blätter an der Oberfläche aufgerissen, und ihr Zellsaft tritt in Verbindung mit dem Sauerstoff der Luft.

Blattgrade
Der erste James Bond war im Auftrag des Tees unterwegs
Blatt-Tee
Pflücken, Welken, Rollen, Fermentieren, Trocknen, Sortieren
Broken
Die CTC-Methode ist nach drei Vorgängen benannt
Fannings
Nach dem Pflücken wird die Ernte in der Fabrik zum Welken ausgebreitet
Dust

Teeblätter beim Welken in einer Teefabrik. Mit der Fermentation schwarzer Tees beginnt ein natürlicher Vorgang: Der Sauerstoff verbindet sich mit den Zellsäften und löst eine "Gärung" aus. Der Tee wird kupferfarben, und sein Aroma verändert sich. Je länger der Tee fermentiert, desto stärker wird sein Aroma. Das Trocknen erfolgt in einem Heißlufttrockner. Der Tee verliert dabei fast seine gesamte Feuchtigkeit und erhält seine dunkle Farbe. Bevor der Tee versandfertig in die Kisten kommt, wird er sortiert, und zwar nach den verschiedenen Blattgraden "Ganzes Blatt", "Broken", "Fannings" und "Dust".


Teeblätter beim Welken in einer Teefabrik
Teeblätter beim Welken

Rollen der TeeblätterDie orthodoxe ist übrigens die einzige Methode, bei der Blatt-Tees entstehen. Aus vier Kilo gepflücktem Blatt wird ca. ein Kilo schwarzer Tee hergestellt.

Die CTC-Methode:
Die Teeblätter werden nach dem Pflücken durch Walzen regelrecht "zermanscht". Die dabei austretende Flüssigkeit wird nach dem Vorgang, der auch mehrmals wiederholt werden kann, wieder zugefügt. Dann wird der Tee fermentiert, getrocknet und sortiert.


Rollen der Teeblätter
Rollen der Teeblätter

Das Ergebnis ist ein schnell abgießender Tee: "Quickbrew".

Besonders populär ist die CTC-Methode durch das Aufkommen des Beuteltees geworden, da hauptsächlich kleinere Blattgrade wie Fannings und Dust entstehen. In Afrika wird heute überwiegend diese Produktionsmethode angewandt.






Tee Häuser - China - besondere

Chengdu Ziyunting Teehaus - China

In Szichuans Provinzhaupstadt Chengdu findet man im daoistischen Quingyang-Tempel noch ein wunderschönes Teehaus, in welchem man stundenlang bei einem Jasmintee entspannen kann.

Für einige Münzen kann man sich professionell die Ohren säubern lassen - eine uralte Sitte in Chengdus Teehäusern. Auch die besondere Form der Bambusstühle findet man nur hier.


Hangzhou Goujicharen - China

Besonders anschauliche Teehäuser verleiten zum besinnlichen, genießerischen Verweilen bei einer Tasse Tee, besonders wenn sie sich in einer idyllischen, harmonisch ausgewogenen Landschafte, wie zum Beispiel die Umgebung der Stadt Hangzhou sie zu bieten hat, befinden.


Shanghai Old Shanghai Tea House

In den Straßen Shanghais sieht man Arbeiter ein Glas Tee trinken, während auf der anderen Seite die Feinschmecker unter den Teetrinkern einen ganz besonderen Genuss in speziellem Ambiente fordern. Dieser wird zum Beispiel in zwei besonders erlesenen alten Teehäusern Shanghais auf der Südseite des Yu Yuan in der alten Antiquitätenstraße Shanghais angeboten:

Old Shanghai Tea House
385 Fangbang Zhong Lu - Shanghai

Bao Li Shu Wu
452 Fangbang Zhong Lu - Shanghai


Chengdu Ziyunting Teehaus - China
Chengdu Ziyunting Teehaus - China



Hangzhou Goujicharen - China


Shanghai Old Shanghai Tea House- China





Tee Häuser - Deutschland - besondere

Schloss Frauenmark bei Schwerin Schloss Frauenmark liegt inmitten der sanften westmecklenburgischen Landschaft, nahe der Landeshauptstadt Schwerin. Entspannen und genießen Sie das stilvolle Ambiente im eigens dafür hergerichteten Teesalon in der Beletage des Schlosshotels Frauenmark. Schlosshotel Frauenmark 19374 Frauenmar

Schloss Frauenmark bei Schwerin



Tee Häuser - England - besondere

London Hotel Ritz Das berühmte Hotel Ritz besticht nicht nur durch Service und Eleganz - sondern auch durch die reiche Auswahl an Sandwiches zur Teestunde! Natürlich dürfen auch die weichen Brötchen, die Scones, nicht fehlen. Im Ritz werden Sie mit Erdbeerkonfitüre gereicht.

Wenn Sie nicht im Ritz abgestiegen sind, sollten Sie sich allerdings einen Tisch für Ihren Fünfuhrtee reservieren.

Tea Rooms, London:HOTEL RITZ Piccadilly
London W1


Richmond Maids of Honour
Dieser Tea-Room gehört zu den ältesten in ganz England. Schon allein deshalb ist ein Besuch bei den "Brautjungfern" für den kultivierten und geschichts- interessierten Teeliebhaber ein Muss.

MAIDS OF HONOUR 288, Kew Road Kew Gardens
Richmond, Surrey


Tee Häuser- England - besondere London Hotel Ritz

Dieser Tea-Room gehört zu den ältesten in ganz England





Tee Häuser - Frankreich - besondere
Paris Salons de ThéEin Besuch in den Teesalons der Welt ist eine gute Gelegenheit, um auch ohne Reiseführer eine ganze Menge fremder Bräuche zu erschnuppern. Sie sollten Angelina besuchen, wenn Sie Ihren Darjeeling oder Lapsang Souchong in Silbergeschirr bevorzugen.

Die Besonderheit am Darjeeling in diesem exklusiven Salon auf der Rue de Rivoli: Er stammt aus einem Teegarten, an dem Angelina die Exklusivrechte besitzt. Salons de Thé, Paris:ANGELINA 226, rue de Rivoli 75001 Paris


Salons de Thé, Paris:ANGELINA 226, rue de Rivoli 75001 Paris





Tee Häuser - Japan - besondere
Tokio New (Shin) Takanawa Prince Hotel
Das New (Shin) Takanawa Prince Hotel in Tokio ist ein Monument für Individualität, Dekoration und Funktionalität. Zu diesem Hotel gehören diverse Restaurants, unter anderem auch das Ean Japanese Tea House, welches aus sechs Räumen besteht und inmitten eines japanischen Gartens gebaut wurde.New (Shin) Takanawa Prince Hotel 13-1, Takanawa 3-chome, Minato-ku,Tokyo 108-8612

New (Shin) Takanawa Prince Hotel 13-1, Takanawa 3-chome, Minato-ku,Tokyo 108-8612





Tee Häuser - Rußland - besondere
St. Petersburg Tschaini KlubIn St. Petersburg laden viele kleine Tee-Oasen die Bewohner der Stadt zu einer Tasse frisch aufgebrühten Tee ein. Auf der Wassilli-Insel gibt es den Tschaini Klub. Am Eingang müssen Sie erst mal die Schuhe ausziehen und Ihr Mobiltelefon ausschalten. Danach werden Sie vom Verkaufsraum zum Kern des Klubs geführt: Ein großer Raum mit sieben Plätzen, die durch hängende Bastmatten voneinander abgetrennt sind.

Aus einer umfangreichen Teekarte können Sie dann zwischen weißem, gelbem, grünem, rotem und schwarzem Tee auswählen. Grüner Tee bietet mit 65 verschiedenen Sorten die größte Auswahl. Unterschiede bestehen hauptsächlich darin, wie die Blätter getrocknet sind und aus welcher Region sie stammen. Tschaini Klub - B.O. 3. Liinie - Dom 48 - Metro: Wassileostrowskaja

St. Petersburg Tshajnyj DomLäuft man die Rubensteinstraße entlang, gelangt man zu einem kleinen Teeladen, dem Tshajnyj Dom. Über der Tür hängt ein rustikales Blechschild in Form einer Teekanne, und drinnen taucht man ein in die Welt des Orients. Dieses Teegeschäft ist gleichzeitig auch Café und bietet dem Besucher über 100 Teesorten zur Auswahl. Tshajnyj Dom Rubensteinstraße 24 - Metro: Majakowskaja

 




Tee Kunde

Tee ist das Getränk, das nach Wasser weltweit am häufigsten getrunken wird. Es hat viele Vorteile: Das Teegetränk ist kalorienarm und relativ preiswert. Denn im Gegensatz zu Kaffee zum Beispiel braucht man nur eine kleine Menge Teeblätter, um eine köstlich duftende Tasse Tee zuzubereiten. Teesorten Was Sie schon immer über Tee wissen wollten, finden Sie bei uns anschaulich und kompakt zu den Teesorten.




Tee Pflanze

Wie es sich für ein edles Gewächs gehört, hat Tee einen ausgezeichneten Stammbaum: Die Pflanze ist mit den Kamelienarten verwandt und gehört zur Pflanzenfamilie der Theaceae. Die beiden Urahnen sind Camellia sinensis (chinesischer Tee) und Camellia assamica (Assam-Tee).

Die Teepflanze ist eigentlich ein
Baumgewächs mit weißen Blüten und

Wie es sich für ein edles Gewächs gehört, hat Tee einen ausgezeichneten Stammbaum: Die Pflanze ist mit den Kamelienarten verwandt

grünen Früchten. Assam-Tee wächst ohne Beschneiden zum stattlichen Baum von 15 bis 20 Metern Höhe heran. Chinesischer Tee erreicht naturbelassen eine Wuchshöhe von drei bis vier Metern. Auf der Plantage wird die Pflanze zu einem ein Meter hohen, immergrünen Strauch gestutzt. So wird sie in der vegetativen Phase gehalten, denn nur die ganz jungen Blätter und Knospen werden zu Tee verarbeitet. Da der Tee meistens von Pflückerinnen geerntet wird, bleibt der niedrige „Pflücktisch“ in erreichbarer Höhe.

Um feine und aromatische Erträge zu ernten, hat man die Urpflanzen immer wieder gekreuzt. Hervorgegangen ist ein recht widerstandsfähiger Nachkomme: die Assam-Hybride. Sie dient heute als Grundlage für fast alle Teekulturen der Welt.

Die Teepflanze ist eigentlich ein Baumgewächs mit weißen Blüten und grünen Früchten. Assam-Tee wächst ohne Beschneiden

 




Tee Sorten

Schwarzer Tee wird aus dem Teestrauch (Camellia Sinensis) gewonnen, einem Baumgewächs, das zur Gattung der Kamelien gehört. Er ist eine immergrüne Pflanze mit gezahnten, dunklen, lederartigen Blättern. Neue Pflanzen werden meist aus Stecklingen ertragreicher Mutterbüsche gezogen. Nach vier bis fünf Jahren liefern sie die erste volle Ernte. Botanisch unterscheidet man zwei Ur-Teepflanzen:

Chinesischer Tee (Thea Sinensis) Die Pflanze wächst in gemäßigten Klimazonen und wird ohne Beschneiden höchstens drei bis vier Meter hoch. Sie liefert kleine, hocharomatische Blätter aus denen man hochwertigen Tee gewinnt.

Assam-Tee (Thea Assamica) Wild wachsend erreicht das Tropengewächs bis zu 20 Meter Höhe. Die Pflanze liefert große, breite und robuste Blätter, die zu Tee mittlerer Qualität verarbeitet werden.

Diese beiden Stammpflanzen wurden immer wieder gekreuzt, um aromatische und vor allem widerstandsfähige Sorten zu erhalten. Aroma und Güte des Tees werden durch viele Faktoren bestimmt: Pflanze, Anbaugebiet, Klima, Bodenbeschaffenheit, Erntezeit und Verarbeitung, um nur die wichtigsten zu nennen. Von besonderer Bedeutung ist das Anbaugebiet mit seinen jeweiligen Sorten. Als Faustregel gilt: Je höher es liegt, desto besser und wertvoller ist der Tee.

Wichtige Sorten des schwarzen Tees sind

Darjeeling First Flush

Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen Tees mit feinem und frisch-blumigem Aroma. Der First Flush ist der erste Tee, der dort nach der Winterpause ab Februar/März geerntet wird. Der Frischling unter den Darjeelings schmeckt leicht, hat ein bezaubernd blumiges Aroma und besitzt im Unterschied zum Second Flush eine kleine Spur Bitterkeit. Sein Aufguss ist heller als der des Second Flush. Der First Flush wird auch als Flugtee bezeichnet, weil er oft per Luftfracht im Frühling nach Europa gebracht wird.
Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen Tees mit feinem und frisch-blumigem Aroma

Darjeeling First Flush Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen Tees mit feinem und frisch-blumigem Aroma. Der First Flush ist der erste Tee, der dort nach der Winterpause ab Februar/März geerntet wird. Der Frischling unter den Darjeelings schmeckt leicht, hat ein bezaubernd blumiges Aroma und besitzt im Unterschied zum Second Flush eine kleine Spur Bitterkeit. Sein Aufguss ist heller als der des Second Flush. Der First Flush wird auch als Flugtee bezeichnet, weil er oft per Luftfracht im Frühling nach Europa gebracht wird.

Darjeeling Second Flush Diese Tees aus der zweiten Pflückperiode, die von Mitte Mai bis Ende Juni währt, gehören zu den größten und erfüllendsten Geschmackserlebnissen, die schwarzer Tee zu bieten hat. Der edle Duft, den dieser Tee verströmt, betört die Sinne. Seine leuchtend braune Aufgussfarbe ist ein Genuss für die Augen. Der Second Flush hat ein feines, nuancenreiches, königliches Aroma, schmeckt manchmal nussig und interessant herb. Sein hocharomatisches Muscatel-Flavour setzt Kenner in Verzückung.

Darjeeling Autumnal Autumnal ist englisch und bedeutet „herbstlich“. Damit werden die Tees bezeichnet, die von Oktober bis November, also bis zum Ende der Erntezeit, in Darjeeling gepflückt werden. Mit grünen, braunen und schwarzen Teeblättern hat der Autumnal das bunteste und schönste Teekorn, das einem beim schwarzen Tee begegnet. Der Autumnal erreicht nicht ganz die Aromafülle eines Second oder First Flush. Er hat einen leichten, feinen Geschmack. Im Unterschied zum First Flush zeigt er im Abgang keine bittere Note.

Assam Dieser schwarze Tee aus dem gleichnamigen Anbaugebiet Nordindiens, das das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt darstellt, zählt zu den kräftigsten schwarzen Tees. Sein Geschmack ist würzig, voll und rund, oft hat er eine malzige Note. Der Assam-Tee ist Hauptgrundlage der klassischen ostfriesischen Teemischung. Zucker und Milch oder Sahne passen sehr gut zum Assam.

Ceylon Aus der einstigen Kaffeeinsel ist eine Teeinsel geworden, deren Ausfuhr heute nach Indien und vor China die zweitgrößte ist. Der Tee wächst in drei verschiedenen Höhenlagen, hat ein spezielles Aroma und einen sympathischen herben Geschmack. Farblich liegt er zwischen Darjeeling und Assam. In der Fachsprache heißt es poetisch: „Er steht golden in der Tasse.“

Keemun Der schwarze Tee aus China enthält von Natur aus weniger Koffein und Gerbstoffe. Er ist daher sehr magenfreundlich und somit gut für den Genuss am Abend geeignet. Er hat einen zarten, milden, leichten Geschmack und ein volles, blumiges Flavour, das auch als Orchideenaroma bezeichnet wird. Er besteht meist aus einem gleichmäßigen, fein verarbeiteten Blatt. Dieser Tee wird in edlen Qualitäten als „Keemun Imperial“ und in einfacheren Qualitäten als „Keemun Congou“ angeboten.

Yunnan Der schwarze Tee stammt aus der gleichnamigen Provinz im Südwesten Chinas. Typisch sind für ihn seine erdige Note und sein volles Aroma. Er enthält meist viele Tips (Blattspitzen) und hat eine sanfte braune Aufgussfarbe. Im Aussehen des Teekorns und der Aufgussfarbe ähnelt er etwas dem Assam. Es gibt auch einen grünen Yunnan. Er hat ebenfalls eine erdige Note und schmeckt für einen grünen Tee nur wenig herb.

Java Der Tee von der indonesischen Insel Java ist bei uns als Teesorte wenig bekannt, weil er wegen relativ gleichbleibender Qualität oft für Blends (Mischungen mehrerer Teesorten) verwendet und nur selten unvermischt im Teehandel angeboten wird. Java-Tee schmeckt kräftig und pikant, hat aber kein sehr nuancenreiches Aroma. Die besten Qualitäten werden während der Trockenzeit von Mitte Juni bis Oktober geerntet. Milch und Zucker passen ausgezeichnet zu ihm.





Tee Zeremonien - China
Und so trinken die Chinesen seit über 1.000 Jahren Tee: Zu jeder Tageszeit und zu jeder Mahlzeit wird grüner Tee getrunken. Verwendet wird dazu ein Teeset aus einer kleinen Teekanne und kleinen Schälchen ohne Henkel aus feinem Porzellan. Zuerst wird das Geschirr mit heißem Wasser abgespült. Die Teeblätter (ein gut gefüllter Teelöffel loser Tee für jede Tasse) werden in der Kanne mit der Hälfte des erforderlichen Wassers überbrüht. Wenig später (ca.

Und so trinken die Chinesen seit über 1.000 Jahren Tee: Zu jeder Tageszeit und zu jeder Mahlzeit wird grüner Tee getrunken
20 Sekunden) wird mit frisch gekochtem Wasser aufgefüllt. Schon nach etwa einer Minute wird der erste Tee in die Schalen gegossen – man nennt ihn den Tee des Wohlgeruchs. Auf dieselben Blätter wird dann ein zweites Mal kochendes Wasser gegossen, der Tee aber etwas länger ziehen gelassen (zwei Minuten) – der Tee des Wohlgeschmacks. Der chinesische Teegenießer gießt dann noch ein drittes Mal auf und erhält den Tee der langen Freundschaft.

Wenn man eine kleine Schale und eine kleine Teekanne verwendet, werden Wohlgeschmack und Duft wunderbar zur Geltung kommen. Grüner Tee wird in China immer pur ohne jeglichen Zusatz getrunken.







Tee Zeremonien - England
Sie wissen nicht, was Scones sind? Dann sind Sie zweifelsohne auch kein Brite, der diese butterweichen Teebrötchen zum traditionellen Fünfuhrtee genießt.

Die Engländer sind mit einem Konsum von 171 Millionen Tassen Tee am Tag nahezu Weltmeister im Teetrinken. Der Brite wacht mit dem "early morning tea" auf, genehmigt sich das Frühstück nie ohne "breakfast tea", zwischen Lunch und Dinner gibt es den "afternoon tea", und zum Abendessen wird der "high tea" gereicht. Am liebsten hat er alles mit Milch, und natürlich darf das traditionelle Brot oder Gebäck nicht fehlen.

Sie wissen nicht, was Scones sind? Dann sind Sie zweifelsohne auch kein Brite, der diese butterweichen Teebrötchen zum traditionellen Fünfuhrtee genießt.

Doch bevor Sie sich jetzt fragen, ob die Insulaner überhaupt noch Zeit für andere Aktivitäten haben: Der "afternoon tea" oder "five o'clock tea" hat sich allgemein durchgesetzt, alle anderen Tea-Times sind Geschmackssache.

Der Fünfuhrtee hat übrigens seit 200 Jahren Tradition, genau wie die Speisen, die dazu aufgetischt werden: Sandwiches, Shortbread (Sandgebäck) - und natürlich Scones. So machen es die Engländer: Der High Tea oder Fünfuhrtee ist den Engländern heilig. Die Zeit und die Zeremonie haben eine lange Tradition, die weit bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht: Ein Teelöffel pro Tasse und ein Löffel für die Kanne werden mit heißem Wasser übergossen.

In die Tasse kommen vor dem sehr starken Tee viel fetthaltige, warme Milch und dann reichlich Zucker. Dass vor dem Tee die Milch in die Tasse gefüllt wird, sollte ursprünglich verhindern, dass das hauchzarte Porzellan durch den heißen Tee zerspringt.

Ist die Teekanne halb geleert, wird heißes Wasser nachgegossen. Ebenfalls Tradition haben die Kleinigkeiten, die dazu gereicht werden: Scones, Sandwiches und Muffins. Auch zu festlichen Anlässen wie einer Hochzeit wird natürlich Tee gereicht.







Tee Zeremonien - Indien
Für einen Inder bedeutet Essen nicht einfach Ernährung. Jede Mahlzeit ist ein Fest der Sinne: Die Farben der indischen Gewürze spiegeln das gesamte Spektrum des Regenbogens, ihr Geschmack dient nicht nur dem Aroma der Speisen, sondern soll alle Sinne beflügeln. In einem Land, das durch mehr als 80 verschiedene Sprachen und Kulturen geprägt ist, werden natürlich auch die Anzahl und Varianten der Gerichte unüberschaubar. Trotzdem gibt es zwei

Für einen Inder bedeutet Essen nicht einfach Ernährung. Jede Mahlzeit ist ein Fest der Sinne

Komponenten, in denen sich alle Unterschiede vereinen. Sie bilden die Grundelemente indischer Esskultur und ihrer Philosophie: Curry und Chai.







Tee Zeremonien - Japan
Die Japaner sind ein Volk, das das Teetrinken zu einer Kunstform erhoben hat. Eine japanische Teezeremonie hält man nämlich nicht ab, weil man durstig ist oder gerade ein wenig Leerlauf im Job hat, sondern als Weg zur geistigen Reinheit und vollkommenen Harmonie. Das Teetrinken wird also zugunsten der Zeremonie völlig in den Hintergrund gerückt.

Auf dem Boden sitzend bereitet der Zeremonienmeister den Tee für die Gesellschaft

Die Japaner sind ein Volk, das das Teetrinken zu einer Kunstform erhoben hat

vor. Bis eine Tasse Tee fertig ist, kann eine halbe Stunde vergehen - also nichts für Hektiker. Fast jeder Handgriff während der Zeremonie hat eine symbolische Bedeutung, die (24 verschiedenen) Utensilien für die Zubereitung haben eine traditionelle Anordnung. Im Zentrum der rituellen Handlung steht eine Teeschale mit dem pulverisierten grünen Tee Matcha. In einem komplizierten Ritual füllt der Zeremonienmeister heißes Wasser zu dem hellgrünen Pulver und rührt das Gemisch mit einem Bambusbesen schaumig. Jedes dieser äußeren Rituale hat eine Entsprechung auf der geistigen Ebene der Teilnehmer.

Die vier Grundsätze des Teeweges sind:

- Wa: Harmonie des Menschen mit sich und der Natur
- Kei: Hochachtung und Ehrfurcht
- Sei: Reinheit
- Jaku: Innere Stille und heitere Gelassenheit

Die Wurzeln dieses japanischen "Teewegs" liegen übrigens im Buddhismus. Ursprünglich wurde er als Übungs- und Erkenntnisweg innerhalb des Zen begangen.







Tee Zeremonien - Nordafrika
Jeden Morgen sattelt Fatma ihren Esel mit großen Kanistern, um Wasser zu holen. Denn Fatma lebt mitten in der Wüste. Die nächste Stadt ist 60 Kilometer entfernt. Hier gibt es keinen Strom und keine Wasserleitungen. Aber einen kleinen Fluss, der den Boden rund um die Oase Fint fruchtbar macht. Mitten in der Sahara von Marokko wachsen hier Dattelpalmen, Getreide und Gemüse. Am Fluss holt Fatma auch immer das Wasser für die Familie, zum Waschen, Kochen und natürlich für den Tee.

Jeden Morgen sattelt Fatma ihren Esel mit großen Kanistern, um Wasser zu holen

Dreimal am Tag treffen sich alle, und der Vater hält eine traditionelle Teezeremonie ab. Das Besondere am marokkanischen Tee ist: Er ist extrem süß. Einen halben Zuckerhut klopft der Vater in die Kanne. Denn im Zucker steckt besonders viel Energie, und die brauchen die

Dreimal am Tag treffen sich alle, und der Vater hält eine traditionelle Teezeremonie ab

Oasenbewohner, um die Hitze in der Wüste auszuhalten. Das Ganze ist ein langes Ritual. Zunächst wird kochendes Wasser auf dasGemisch aus Tee, Minze und Zucker gegossen. Dann wird der Sud immer hin und her gegossen, bis sich das richtige Aroma entwickelt hat. Erst dann ist der Tee endlich fertig.

Übrigens: Das heiße Getränk ist nicht nur das beste Mittel gegen die Hitze in der Wüste. Die Teezeit ist auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, um Neuigkeiten miteinander zu besprechen. Kaffeeklatsch auf Marokkanisch sozusagen - aber mit Tee.







Tee Zeremonien - Ostfriesland
Deutschland ist ohne Zweifel eine Nation der Kaffeetrinker. Ganz Deutschland? Nein! Die Ostfriesen tanzen mit dem weltweit dritthöchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Tee anständig aus der Reihe. Vielleicht liegt es am Klima, vielleicht aber auch an der positiven Wirkung des Tees bei Erkältungen.

Teetrinken ist bei den Ostfriesen eine tägliche Zeremonie, die mindestens zweimal pro Tag durchgeführt wird: von 10 bis 11 Uhr vormittags und von 15 bis 16 Uhr nachmittags. Zu jeder Teepause gehören mindestens drei Tassen Tee.

Während der Japaner die vollkommene Ruhe zelebriert, erinnert die ostfriesische Teestunde an einen gemütlichen Kaffeeklatsch.


Deutschland ist ohne Zweifel eine Nation der Kaffeetrinker. Ganz Deutschland? Nein! Die Ostfriesen

Aber Vorsicht: Auch dieser "Klönsnack" läuft nach bestimmten Regeln ab! Rühren Sie Ihren Tee beispielsweise nie mit dem Löffel um. Der Teelöffel hat in Ostfriesland eine andere Funktion: In die Tasse gelegt signalisiert er dem Gastgeber, dass Sie keinen Tee mehr möchten. Und Sie sollten erst zur Tasse greifen, wenn die Hausherrin Sie dazu auffordert. Alles andere gilt als barbarisch.

Guter Tee ist für den Ostfriesen eindeutig starker Tee, also die berühmten Ostfriesen-Mischungen.

Unzertrennlich mit Tee und Ostfriesland verbunden: "Kluntjes", also Kandiszucker, und "Wulkje", die Sahnewolke. Man stelle sich das samtweiche Knistern von Kandis in heißem, sahnigem Tee zu einem langen Winterabend am Kamin vor ...

Zubereitung: Pro Tasse einen Teelöffel Tee in die Kanne und mit kochend heißem Wasser aufgießen und ziehen lassen. Die Teeblätter bleiben in der Kanne. Um das Ganze heiß zu halten, kommt die Teekanne auf ein Stövchen. "Kom-fohr" nannten das früher die Ostfriesen. Sie geben zuerst Kandis, den Kluntje, in die Tasse, gießen dann den heißen Tee darüber, so dass er hörbar knistert. Zum Schluss kommt mit dem "Wulkjeloepel", einem kleinen Schöpflöffel, ein Wölkchen Sahne darauf. Teekenner rühren den Tee nicht um. Sie genießen erst das herbe Teearoma, dann die feine Allianz von Teearoma und Sahne und zum Schluss die Süße des Kandis.







Tee Zeremonien - Rußland
Wenn Sie einmal das Vergnügen haben sollten, mit der Transsibirischen Eisenbahn zu reisen, lassen Sie Ihre Thermoskanne zu Hause und nehmen Sie ein Päckchen losen Tee mit. Denn in fast allen Waggons wird es einen Behälter mit heißem Wasser für frisch aufgebrühten Tee geben. Solche Gepflogenheiten sind in einem so frostigen Land eigentlich kein Wunder. Verwunderlich sind allerdings die Methoden, den Tee in Russland zu süßen. Oder haben Sie etwa schon einmal versucht, Marmelade in den Mund zu nehmen und Tee darüberlaufen zu lassen? Kein Witz! Anfänger können die Konfitüre wahlweise in die Tasse löffeln. Besser gesagt: ins Glas. Denn in Russland wird Tee zu Hause aus dem Glas genossen, oft mit Zitronenscheiben, Zimt oder kandierten Früchten.


Wenn Sie einmal das Vergnügen haben sollten, mit der Transsibirischen Eisenbahn zu reisen

Behaglichkeit und Faszination gehen von dem dickbauchigen Samowar aus, der den ganzen Tag dampfend auf dem Tisch steht. Samowar heißt nämlich in der Übersetzung "Selbstkocher". Obenauf gluckt wie eine Henne der "Tscheinik", die kleine Kanne mit einem starken Extrakt aus Tee und etwas Wasser. Das Wasser im Samowar wird immer auf dem Siedepunkt gehalten. Ein Drittel Tee-Extrakt aus dem "Tscheinik" wird mit zwei Dritteln heißem Wasser verdünnt. Auch die Tradition der hohen Teegläser auf einem Metallfuß stammt übrigens aus Russland. Wer den russischen Tee stilecht genießen möchte, nimmt einen Teelöffel voll "Warenije", eingekochter Früchte, in den Mund und lässt den Tee langsam darüberlaufen.




Tippy
Als „tip“ bezeichnet man die hellen Teile des Tees wie Blattspitzen junger Blätter, die weniger Zellsaft besitzen und sich beim Fermentieren deshalb nicht dunkel färben. „Tips“ sind kein besonderes Qualitätsmerkmal.



TGFBOP
Tippy Golden Flowery Broken Orange Pekoe. Topgrad beim Broken-Tee.

        




TGFOP
Tippy Golden Flowery Orange Pekoe. Ganzblatt-Frühlingspflückung mit Golden Tips (5-10 mm). Topgrad beim Blatt-Tee. Besteht aus sorgfältig gerollten Blättern und Blattspitzen.





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