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dieser Seite: Yunnan
Yunnan
Der
schwarze Tee stammt aus der gleichnamigen Provinz im Südwesten Chinas. Typisch
sind für ihn seine erdige Note und sein volles Aroma. Er enthält meist
viele Tips (Blattspitzen) und hat eine sanfte braune Aufgussfarbe. Im Aussehen
des Teekorns und der Aufgussfarbe ähnelt er etwas dem Assam. Es gibt auch
einen grünen Yunnan. Er hat ebenfalls eine erdige Note und schmeckt für
einen grünen Tee nur wenig herb.
Yunnan
- Tee Sorten
Schwarzer
Tee wird aus dem Teestrauch (Camellia
Sinensis) gewonnen, einem Baumgewächs, das zur Gattung der Kamelien gehört.
Er ist eine immergrüne Pflanze mit gezahnten, dunklen, lederartigen Blättern.
Neue Pflanzen werden meist aus Stecklingen ertragreicher Mutterbüsche gezogen.
Nach vier bis fünf Jahren liefern sie die erste volle Ernte. Botanisch unterscheidet
man zwei Ur-Teepflanzen:
Chinesischer
Tee (Thea Sinensis)
Die Pflanze wächst
in gemäßigten Klimazonen und wird ohne Beschneiden höchstens drei
bis vier Meter hoch. Sie liefert kleine, hocharomatische Blätter aus denen
man hochwertigen Tee gewinnt.
Assam-Tee
(Thea Assamica)
Wild wachsend erreicht das Tropengewächs bis zu
20 Meter Höhe. Die Pflanze liefert große, breite und robuste Blätter,
die zu Tee mittlerer Qualität verarbeitet werden.
Diese
beiden Stammpflanzen wurden immer wieder gekreuzt, um aromatische und vor allem
widerstandsfähige Sorten zu erhalten. Aroma und Güte des Tees werden
durch viele Faktoren bestimmt: Pflanze, Anbaugebiet, Klima, Bodenbeschaffenheit,
Erntezeit und Verarbeitung, um nur die wichtigsten zu nennen. Von besonderer Bedeutung
ist das Anbaugebiet mit seinen jeweiligen Sorten. Als Faustregel gilt: Je höher
es liegt, desto besser und wertvoller ist der Tee.
Wichtige
Sorten des schwarzen Tees sind
Darjeeling
First Flush
Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen
Tees mit feinem und frisch-blumigem Aroma. Der First Flush ist der erste Tee,
der dort nach der Winterpause ab Februar/März geerntet wird. Der Frischling
unter den Darjeelings schmeckt leicht, hat ein bezaubernd blumiges Aroma und besitzt
im Unterschied zum Second Flush eine kleine Spur Bitterkeit. Sein Aufguss ist
heller als der des Second Flush. Der First Flush wird auch als Flugtee bezeichnet,
weil er oft per Luftfracht im Frühling nach Europa gebracht wird. | |
Darjeeling
First Flush
Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen Tees
mit feinem und frisch-blumigem Aroma. Der First Flush ist der erste Tee, der dort
nach der Winterpause ab Februar/März geerntet wird. Der Frischling unter
den Darjeelings schmeckt leicht, hat ein bezaubernd blumiges Aroma und besitzt
im Unterschied zum Second Flush eine kleine Spur Bitterkeit. Sein Aufguss ist
heller als der des Second Flush. Der First Flush wird auch als Flugtee bezeichnet,
weil er oft per Luftfracht im Frühling nach Europa gebracht wird.
Darjeeling
Second Flush
Diese Tees aus der zweiten Pflückperiode, die von
Mitte Mai bis Ende Juni währt, gehören zu den größten und
erfüllendsten Geschmackserlebnissen, die schwarzer Tee zu bieten hat. Der
edle Duft, den dieser Tee verströmt, betört die Sinne. Seine leuchtend
braune Aufgussfarbe ist ein Genuss für die Augen. Der Second Flush hat ein
feines, nuancenreiches, königliches Aroma, schmeckt manchmal nussig und interessant
herb. Sein hocharomatisches Muscatel-Flavour setzt Kenner in Verzückung.
Darjeeling
Autumnal
Autumnal ist englisch und bedeutet herbstlich.
Damit werden die Tees bezeichnet, die von Oktober bis November, also bis zum Ende
der Erntezeit, in Darjeeling gepflückt werden. Mit grünen, braunen und
schwarzen Teeblättern hat der Autumnal das bunteste und schönste Teekorn,
das einem beim schwarzen Tee begegnet. Der Autumnal erreicht nicht ganz die Aromafülle
eines Second oder First Flush. Er hat einen leichten, feinen Geschmack. Im Unterschied
zum First Flush zeigt er im Abgang keine bittere Note.
Assam
Dieser
schwarze Tee aus dem gleichnamigen Anbaugebiet Nordindiens, das das größte
zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt darstellt, zählt zu den kräftigsten
schwarzen Tees. Sein Geschmack ist würzig, voll und rund, oft hat er eine
malzige Note. Der Assam-Tee ist Hauptgrundlage der klassischen ostfriesischen
Teemischung. Zucker und Milch oder Sahne passen sehr gut zum Assam.
Ceylon
Aus
der einstigen Kaffeeinsel ist eine Teeinsel geworden, deren Ausfuhr heute nach
Indien und vor China die zweitgrößte ist. Der Tee wächst in drei
verschiedenen Höhenlagen, hat ein spezielles Aroma und einen sympathischen
herben Geschmack. Farblich liegt er zwischen Darjeeling und Assam. In der Fachsprache
heißt es poetisch: Er steht golden in der Tasse.
Keemun
Der
schwarze Tee aus China enthält von Natur aus weniger Koffein und Gerbstoffe.
Er ist daher sehr magenfreundlich und somit gut für den Genuss am Abend geeignet.
Er hat einen zarten, milden, leichten Geschmack und ein volles, blumiges Flavour,
das auch als Orchideenaroma bezeichnet wird. Er besteht meist aus einem gleichmäßigen,
fein verarbeiteten Blatt. Dieser Tee wird in edlen Qualitäten als Keemun
Imperial und in einfacheren Qualitäten als Keemun Congou
angeboten.
Yunnan
Der
schwarze Tee stammt aus der gleichnamigen Provinz im Südwesten Chinas. Typisch
sind für ihn seine erdige Note und sein volles Aroma. Er enthält meist
viele Tips (Blattspitzen) und hat eine sanfte braune Aufgussfarbe. Im Aussehen
des Teekorns und der Aufgussfarbe ähnelt er etwas dem Assam. Es gibt auch
einen grünen Yunnan. Er hat ebenfalls eine erdige Note und schmeckt für
einen grünen Tee nur wenig herb.
Java
Der
Tee von der indonesischen Insel Java ist bei uns als Teesorte wenig bekannt, weil
er wegen relativ gleichbleibender Qualität oft für Blends (Mischungen
mehrerer Teesorten) verwendet und nur selten unvermischt im Teehandel angeboten
wird. Java-Tee schmeckt kräftig und pikant, hat aber kein sehr nuancenreiches
Aroma. Die besten Qualitäten werden während der Trockenzeit von Mitte
Juni bis Oktober geerntet. Milch und Zucker passen ausgezeichnet zu ihm.