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Abbauen
Abgebauter
Wein ist ein durch Alterserscheinung, (herbeigeführt durch Säureverlust)
gealterter Wein.
Abbeeren
Das
Entfernen der Beeren vom Stiel, ist für die Herstellung eines guten Weines
unverzichtbar.
Allgemeiner Produktionsprozess
Lese abbeeren/entrappen mahlen/quetschen - Maische
pressen/keltern - Most Mostbehandlung Gärung Jungwein Abstich Wein Ausbau Abfüllung
Abbocato
Vollmundig
(ital.) Steht für halbtrockenen Wein.
Abgang Nachgeschmack,
nach dem Schlucken des Weines.
Abstich
(franz.): soutirage) Verfahren bei dem der junge Wein vom Bodensatz getrennt
wird.
Albalonga
Weiße Rebsorte, Franken. (Neuzüchtung aus Rieslaner und Silvaner).
Alkoholreduzierter
Wein Entgegen
weitverbreitetem Glauben gibt es keine alkoholfreien, sondern nur teilentalkoholisierte
Weine. Bei der Entalkoholisierung wird ein hohes Vakuum aufgebaut, das erlaubt,
über die Erwärmung des Weines auf 32 bis 36° C den Alkohol auf schonende
Weise zu entziehen. Durch die sofortige Rückkühlung soll die Frische
und Fruchtigkeit optimal erhalten werden. Aromastoffe, die sich während des
Verfahrens verflüchtigen, werden aufgefangen und dem Wein direkt wieder zugeführt.
Aglianico
Rebsorte aus Süditalien, wurde von den Griechen nach Kampanien gebracht.
Alsace,
Frankreichs östlichstes Weinanbaugebiet mit AOC-Status.
Erzeugt werden überwiegend Weißweine aus den Rebsorten Riesling, Pinot blanc, Gewürztraminer.
Um die komplette Frankreich Karte anzusehen klicken Sie bitte in das Bild.
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amabile Halbsüß,
(ital.). Asciotto=extra
trocken, Secco=trocken, semisecco=hlabtrocken, amabile=halbsüß, dolce=süß.
Ampelographie
(griech. ampelos - Weinstock) Rebsorten-, Rebenkunde. Entwickelte sich im
19. Jahrhundert als man, bedingt durch Reblauskrankheit, mehr über Rebsorten
etc. herauszufinden versuchte.
Amtliche
Prüfungsnummer Ein
Weinetikett ist die Visitenkarte eines Weines. Es vermittelt vielfältige
Informationen, die beim Weineinkauf wichtig sind.
Beim
Weineinkauf existieren wichtige Informationen: Jahrgang, Rebsorte, Herkunft, Qualitätsstufe,
Weinart, Geschmacksangabe, Alkoholgehalt, den Erzeugernamen, die amtliche Prüfnummer.
Teilweise
sind solche Angaben Pflicht, teilweise sind sie freigestellt. Obligatorische Angabe
bei einem deutschen Qualitätswein oder Qualitätswein mit Prädikat
ist die Bezeichnung der Qualitätsstufe und des Anbaugebiets, aus dem der
Wein kommt. Zusätzlich kann eine engere Herkunftsbezeichnung, ein Weinort
oder eine Weinlage genannt werden. Auf dem Etikett angegeben sein müssen
außerdem die amtliche Prüfnummer, der Erzeuger (Gutsabfüllung/Erzeugerabfüllung)
oder Abfüller, der vorhandene Alkoholgehalt in Volumenprozent und der Flascheninhalt.
Erlaubt ist die Angabe des vorhandenen Restzuckergehaltes, doch dies wird selten
mitgeteilt. Der Jahrgang darf nur angegeben sein, wenn mindestens 85 % des Weins
aus der Ernte des jeweiligen Jahrgangs stammt. Die Nennung einer Rebsorte ist
erlaubt, wenn 85 % der Trauben von dieser
Sorte stammen und damit geschmacksprägend sind. Auch drei Rebsorten dürfen
(in absteigender Reihenfolge nach ihrem Mengenanteil) genannt werden, wenn der
Wein vollständig von ihnen stammt. Differenzierte
Hinweise auf dem Etikett sind eigentlich ein Informationsvorteil für den
Verbraucher. Andererseits sind viele Konsumenten, die beim Weinkauf nicht beraten
werden, überfordert und verunsichert.
Was
die Orientierung erleichtert: Die amtliche Prüfnummer gibt eine Garantie
für einen qualitativen Mindeststandard ebenso wie der (gute) Name eines Erzeugers.
Die Rebsorte beeinflusst Duft und Geschmack erheblich, ebenso wie die Geschmacksrichtung,
die bei trockenen und halbtrockenen Weinen meistens angegeben ist. Die Weinlage
ist eine Orientierung, aber eher für Kenner von Bedeutung. Mehrere Erzeuger
können aus einer Weinlage durchaus unterschiedliche Weine liefern.
Seit
geraumer Zeit bemühen sich die Weinabfüller, die Weinetiketten nicht
mit zu vielen Angaben zu überfrachten. Mehr Klarheit durch übersichtliche
Optik heißt die Devise. Manche Erzeuger stellen für ihre Weine nur
noch den Erzeugernamen, die Geschmacksrichtung und Rebsorte heraus und verzichten
auf Weinlagenangaben. Andere platzieren die nicht obligatorischen Angaben auf
einem Rückenetikett, um die Übersichtlichkeit zu verbessern. Seit einigen
Jahren erfahren Weinetiketten auch eine kreative Aufwertung. Grafisch modern gestaltete
Versionen zeigen, dass die deutschen Winzer
mit dem Zeitgeschmack gehen.
Anbaufläche Rebsorten in Deutschland - (Weiße Rebsorten) |
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Große Marktbedeutung besitzen allerdings nur etwa ein Dutzend Rebsorten, allen voran der Riesling und der Müller-Thurgau. Auf diese beiden Rebsorten entfällt rund ein Drittel der bestockten Rebfläche von 102.000 Hektar. Bei den Rotweinsorten haben der Spätburgunder- und der Dornfelderanbau in Deutschland die größte Bedeutung. Er deckt etwa 20 % der bestockten Rebfläche ab. |
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Rebsorten in Deutschland - Anbaufläche (Weiße Rebsorten) |
Rebsorte (weiß) |
Anbaufläche
in Hektar |
Anteil an der Gesamtfläche in % |
Riesling
Müller-Thurgau/Rivaner
Silvaner
Kerner
Grauburgunder/Ruländer
Weißburgunder
Bacchus
Scheurebe
Gutedel
Faberrebe
Huxelrebe
Ortega
Gewürztraminer
Chardonnay
Elbling
Sonstige
Gesamt Weiß |
20.627
14.983
5.578
4.606
3.786
3.192
2.320
2.003
1.331
847
775
746
824
958
645
2.168
65.389
|
20,2
14,6
5,4
4,5
3,7
3,1
2,7
1,9
1,1
0,8
0,7
0,7
0,8
0,9
0,6
2,1
64
|
Rebsorten in Deutschland - Anbaufläche (Rote Rebsorten) |
Rebsorte (rot) |
Anbaufläche
in Hektar |
Anteil an der Gesamtfläche in % |
Spätburgunder
Dornfelder
Portugieser
Trollinger
Schwarzriesling
Lemberger
Regent
Saint Laurent
Dunkelfelder
Domina
Sonstige
Gesamt Rot
|
11.371
8.200
4.879
2.578
2.491
1.535
2.037
652
379
350
2.380
36.852
|
11,1
8
4,8
2,5
2,4
1,5
2
0,6
0,4
0,3
2,3
36
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Aufgrund unterschiedlicher klimatischer Gegebenheiten sind nicht alle Rebsorten in allen Anbaugebieten gleich stark vertreten. Während in den nördlicheren Gebieten eher der Riesling im Vordergrund steht, sind es im südlicheren Teil die Burgunderreben und die Rotweinsorten, die eine überragende Rolle spielen. Der Rheingau hat einen Rieslinganteil von mehr als 75 %. Eine Rieslingdomäne ist auch das Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer mit einem Rieslinganteil von 58 %. In Württemberg, in der Pfalz und an der Nahe erreicht der Riesling etwa 20 bis 25 % Anteil an der Rebfläche. Als wichtigste Rebsorte, gemessen an der Anbaufläche, gilt der Müller-Thurgau in Franken, Rheinhessen, an Saale-Unstrut und in Sachsen. Der Silvaner hat traditionell eine überdurchschnittliche Bedeutung in Rheinhessen und Franken. In Baden haben die Burgundersorten einen hohen Flächenanteil, insbesondere der Spätburgunder. Württemberg baut die Rotweinsorten Trollinger, Schwarzriesling und Lemberger in beachtlichem Ausmaß an, in der Pfalz haben bezüglich der Rotweinsorten Dornfelder und Portugieser den höchsten Flächenanteil. |
Anbaugebiete
(Karte
) Deutsche
Weine wachsen in 13 verschiedenen Anbaugebieten. Siehe unter: Ahr, Baden, Franken,
Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel-Saar-Ruwer, Nahe, Pfalz, Rheingau,
Rheinhessen, Saale-Unstrut, Sachsen, Württemberg.
Anbaugebiete
- Ahr (Karte
) Die
Region rund um die Ahr verfügt über ausgetüftelte Radstrecken und
herrliche Wanderwege. Der malerische Rotweinwanderweg verbindet die Weinorte von
Altenahr bis Bad Bodendorf miteinander.
Anbaugebiete
- Ahr -
Ahr im Überblick Geographische
Lage:Im Nordwesten vom Ahrgebirge
begrenzt im Schutz der Eifel Klima:Mild und günstig (Kölner
Bucht), teilweise treibhausartig in Steillagen Böden:Tiefgründig
und lößreich im unteren Ahrtal, steinhaltig, teilweise Schiefer und
vulkanisches Gestein im mittleren Ahrtal Rebfläche:ca. 540 ha, 1 Bereich,
1 Großlage, 40 Einzellagen Rebsorten:Blauer Spätburgunder,
Blauer Portugieser, Dornfelder, Riesling, Müller-Thurgau; eine besondere
Spezialität ist der Frühburgunder Vermarktung:Winzergenossenschaften,
Weingüter und Weinhandel bedienen bevorzugt Privatkunden, Handel und Gastronomie
in Nordrhein-Westfalen.
Die Region rund um die Ahr verfügt über
ausgetüftelte Radstrecken und herrliche Wanderwege. Der malerische Rotweinwanderweg
verbindet die Weinorte von Altenahr bis Bad Bodendorf miteinander. Nicht wenige
Winzer an der Ahr erinnern sich gern an die Zeit, in der alles angefangen hat.
So manches Wohnzimmer, so manche gute Stube wurde kurzerhand zur Straußwirtschaft
umfunktioniert. Urige Atmosphäre und Familienanschluss sind in Deutschlands
profiliertestem Rotweingebiet auch heute selbstverständlich. Ausgezeichnete
Straußwirtschaften, niveauvolle Weingüter mit besonderem Ambiente und
hoch dekorierte Winzer und Gastronomen machten den Ahrkreis im Norden von Rheinland-Pfalz
als "Eldorado für Gourmets" bekannt. Hervorragende Weine und exklusives
Essen sind in der Gesundheits- und Fitnessregion ebenso selbstverständlich
wie Romantik und Gemütlichkeit. 
Bei
guter Musik und tollen Weinen heißt es "die Seele baumeln lassen und
genießen", wenn Genossenschaften und Weingüter zu Jazz-Events
in alten Gemäuern und Weingärten laden. Die Philosophie der Region "Wohlsein"
steht auch bei der Veranstaltungsreihe "Gourmet & Wein" im Vordergrund:
Die besten Gastronomen arbeiten mit Spitzenwinzern der Region zusammen und bringen
kulinarische Genüsse in Einklang mit Kunst und Kultur. Dabei lassen sich
Winzer und Gastronomen immer wieder neue Kreationen einfallen: Kombiniert mit
Kräutersuche oder Wanderungen in den Weinbergen bietet "Gourmet &
Wein" viel mehr als hervorragendes Essen und Trinken. Neben einer Rebfläche
von rund 540 Hektar verfügt die Ahr-Region im Norden von Rheinland-Pfalz
über herrliche Wanderwege und ausgetüftelte Radstrecken. So führt
zum Beispiel der malerische Rotweinwanderweg von Bad Bodendorf bis Altenahr und
verbindet alle Weinorte miteinander. Aus den Weinbergen führen Abstiege und
Wege direkt in die Orte, wo Weinproben und Winzervesper warten.
Ahr
- Urlaub Auf dem Rotweinwanderweg
In dem profilierten Rotweinanbaugebiet
führt ein Wanderweg mitten durch die Weinterrassen. Oberhalb türmen
sich Felsen zu bizarren Formationen auf, unterhalb des Weges schlängelt sich
malerisch die Ahr in Richtung Rhein.
Auf den rund 35 Kilometern zwischen
Bad Bodendorf und Altenahr erwarten den Besucher in jeder Jahreszeit spektakuläre
Aussichten www.ahr-rotweinwanderweg.de/rotweinwanderweg.html). Von allen im Ahrtal
gelegenen Dörfern gibt es eine direkte Verbindung zum Wanderweg, sodass die
Wanderer sich bei Bedarf in einer Weinstube erfrischen oder einen Abstecher in
die Weingüter machen können. Die 1972 eröffnete Strecke ist gut
ausgeschildert, immer markiert mit einer roten Traube. Stellenweise durchqueren
Sie Waldstücke und passieren schmale Felsgrate. Wem die 35 Kilometer zu lang
sind, der kann einen Teil der Strecke auch mit der Bahn zurücklegen. Der
Weg ist überaus beliebt, sodass es empfehlenswert ist, ihn auch außerhalb
der (Weinlese-) Saison zu genießen, zum Beispiel im Frühjahr. Zum einen
verläuft die Strecke auf der Sonnenseite, zum andern ist es im Ahrtal sowieso
immer einige Grad wärmer als im Umland. Für Radfahrer ist der Weg
leider hoch oben zwar nicht geeignet, doch können sie unten im Tal parallel
der Ahr durch die Weinorte fahren. Die Strecke beginnt an der Ahrmündung
nahe Sinzig und endet an der Quelle in Blankenheim. Räder können in
fast allen größeren Orten oder Hotels gemietet werden.

Genüsse
für Feinschmecker Zurück zur Ahr und ihren kulinarischen Gaumenfreuden:
Rund 30 mal im Jahr laden Köche und Winzer des Rotweinparadieses zur Spezialitätenreise.
Gourmet und Wein (www.gourmetundwein.de) begeistert seit mehreren
Jahren mit feinen Menüs, die teils in Gewölbekellern, in schicken Häusern
oder auch in freier Natur stattfinden. Baden
in Ahr-Rotwein Neben Sport und Speisen bietet das Ahrtal auch Entspannung
und Wellness, denn hier sprudelt neben Rotwein auch weltbekanntes Wasser auf das
Wohsein. In Bad Neuenahr wird zwar schon seit mehr als 140 Jahren gekurt, aber
mit den betulichen Angeboten vergangener Zeiten hat das heutige Heilbad wenig
gemein. Besonderer Anziehungspunkt ist die Sinfonie der Sinne (www.sinfonie-der-sinne.de)
unter dem Dach des eleganten, im Jugendstil erbauten Thermal-Badehauses. Der
Besucher kann sich nicht nur mit Thermalwasser, sondern auch mit Heilkräutern
und Weinessig verwöhnen lassen. Romanze in Wein auf Rosen gebettet
heißt eine der Anwendungen. Das Wellnessprogramm beinhaltet ein Ahr-Trester-Peeling
mit Traubenkernöl, eine Ganzmassage mit Rosenölen und Ahr-Rotwein. Wenn
es um hochwertige Rotweine, besonders Spät- und Frühburgunder geht,
zählt das Ahrtal zu den ersten Adressen. Die Ahr-Thermen, eine der schönsten
Badelandschaften Deutschlands, ergänzen dieses Angebot (www.ahrthermen.de
): Hier kann man unter Sternen thermen und das täglich bis 23 Uhr.

Spuren
der Römer
Bereits die Römer haben das Ahrtal als Weinbaugebiet geschätzt
und ließen sich hier, zwischen Rhein und Eifel, nieder. Davon zeugt das
Herrenhaus aus dem 2. bis 3. Jahrhundert, welches Bauarbeiter an der Bundesstraße
267 entdeckt haben. In zehn Jahre langer Arbeit hat das Denkmalamt Koblenz das
Haus freigelegt, seit 1993 ist die Römervilla am Fuße des
Silberbergs bei Ahrweiler für Besucher von April bis Oktober zugänglich.
(www.museum-roemervilla.de)
Nordic Walking
Das Ahrtal ist nicht nur ein
Paradies für Wanderer, sondern auch für jene, die sich mit Nordic Walking
fit halten. Die Hauptausgangspunkte für Europas größten
Fitnesspark Ahr-Rhein-Eifel mit einem Streckennetz von bisher 700 Kilometern
sind die Bahnhöfe Mayschoß und Altenahr. Unter www.nordic-fitness-park.com
finden sich die wichtigsten Informationen für Streckenplanung, Dauer, Schwierigkeitsgrad
sowie die Wanderkarten, außerdem können Kurse für jedes Niveau
gebucht werden.
Auf Schusters Rappen durch
das Ahrtal Das Ahrtal können Pferdefreunde auch hoch zu Ross erkunden
und dabei die Seele baumeln lassen: Nach Terminabsprache führt der Heger-Hof
(www.heger-hof.de) Ausritte in die Weinberge durch, manchmal nur für ein
paar Stunden, manchmal auch zwei Tage lang. Bei den Wanderritten wird auf anerkannten
Wanderreitstationen übernachtet, was besonders für Kinder und Jugendliche
ein Abenteuer ist. Abseilen über dem
Ahrtal Aus der Vogelperspektive können Wagemutige das Ahrtal bei Ahrweiler
genießen: Alte Brückenpfeiler, Relikte einer nie vollendeten Bahnlinie,
hat das Team von Catweasel in Köln zu einem Klettergarten umgestaltet (www.seilpark.de).
Von den Spezialisten abgesichert, können auch Anfänger sich abseilen
oder den Balanceakt zwischen den beiden Brückenstümpfen in 30 Metern
Höhe wagen. Um Voranmeldung wird unter kontakt@catweasel.de gebeten.
Außerdem
Angeln: ist in der Ahr mit einer entsprechenden Genehmigung
fast überall erlaubt. Im Fluss sind überwiegend Forellen ausgesetzt.
Golf wird auf dem 18-Loch-platz in Bad Neuenahr-Ahrweiler (Stadtteil Lohrsdorf)
angeboten. Die Ausrüstung kann gegen eine Gebühr von 12 Euro/Tag gemietet
werden. (Segelfliegen ist auch möglich: Vom Flugplatz aus können an
Wochenende Rundflüge über das Ahrtal unternommen werden. Für einen
Flug (15 Minuten) zahlt man rund 25 Euro. Alle Infos zu Freizeitmöglichkeiten
unter www.wohlsein365.de .
Ahr und Umgebung
Radlern mit viel Kondition, die etwas mehr Zeit für ihren Ahr-Urlaub
eingeplant haben, sei eine Radtour am Nürburgring empfohlen: Parallel zur
legendären Nordschleife verläuft eine faszinierende Mountainbikestrecke.
Ab Adenau, einem kleinen Eifelstädtchen etwa 30 Kilometer südlich von
Altenahr, fährt man auf der 33 Kilometer langen Tour mal über Waldwege,
mal hoch über den Bergen dahin. Zuerst führt sie auf drei Kilometern
mit Steigungen von acht bis dreizehn Prozent bis zur Hohen Acht. Weiter gehts
über die berühmten Streckenabschnitte des Nürburgrings Brünnchen,
Galgenkopf, Schwalbenkreuz, Fuchsröhre bis zur Kallenhard-Kurve, danach steil
bergab zum Wehrseifen und schließlich wieder zurück nach Adenau. Der
detaillierte Routenverlauf inklusive Skizze ist unter www.hocheifel-nuerburgring.de,
Unterpunkt Fahrrad fahren aufgeführt. Der Nürburgring
lohnt aber auch ohne Fahrrad einen Besuch: Der Freizeitpark Erlebnis-Welt am Nürburgring
(www.nuerburgring.de) gibt Einblick in die Vergangenheit und Zukunft des Automobilsports:
Das Rennsport-Museum, die Nordschleife und das Fahrerlager können besichtigt
werden. Außerhalb der Rennen und Testfahrten ist die Nürburgring-Nordschleife
für Touristenfahrten mit dem eigenen Auto oder Motorrad geöffnet. Für
Kartfahrer gibt es eine zusätzliche Halle (www.kartzentrum.de).
Ein besonderes
Erlebnis südlich von Bad Neuenahr ist eine Fahrt mit dem historischen Vulkan-Express
(www.vulkan-express.de), einer Schmalspurbahn mit Dampfbetrieb. Innerhalb von
90 Minuten überwinden die Fahrgäste einen Höhenunterschied von
400 Metern von Brohl am Rhein über Niederzissen bis Engeln. Der Vulkanpark
Brohltal, eines der jüngsten Vulkangebiete der Erde, kann auf fünf verschiedenen
Geo-Pfad-Routen erkundet werden. Neben den informativ gestalteten Rundwanderstrecken
(jeweils zwischen 14 und 20 Kilometer lang) gibt es auch eine 67 Kilometer lange
Auto- bzw. Fahrradroute. (www.brohltal.de)
Die Abteikirche Maria Laach ist
wohl das berühmteste Bauwerk in der Eifel. Es ist eines der hervorragendsten
Zeugnisse deutscher romanischer Kirchenbaukunst. Die Abtei mit der klostereigenen
Gärtnerei, Werkstätten, Buchhandlung und einem Laden für traditionelles
Kunsthandwerk zieht das ganze Jahr über eine Million Besucher an. Der Laacher
See liegt in einem der größten Naturschutzgebiete von Rheinland-Pfalz
und ist der größte natürliche See der Eifel (www.maria-laach.de).
Wer mit der Familie oder kleineren Kindern verreist, sollte Caesar, Kleopatra
und Nofretete nicht beim Eierlegen verpassen: Die drei Strauße sind das
Zuchttrio der Straußenfarm Gemarkenhof zwischen Remagen und Kirchdaun. Auf
20 Hektar Fläche leben sowohl ausgewachsene Strauße als auch Halbstarke
(ca. 14-16 Monate) und Jungtiere. Die Küken sind im Kükenhof untergebracht
und schlüpfen fast täglich. (www.straussenfarm-gemarkenhof.de) Der Hofladen
ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, die Führungen finden mittwochs
und sonntags um 15 Uhr sowie auf Anfrage statt. In Remagen lockt jedoch nicht
nur die Straußenfarm. Das Arp-Museum (www.arp-museum.org) ist für Kulturbegeisterte
ein Geheimtipp. Im alten Bahnhof Rolandseck, ursprünglich Endstation einer
Privatbahn, die ab Köln verkehrte, werden neben Kunst von Hans Arp und Sophie
Täuber-Arp auch wechselnde Ausstellungen präsentiert.
Weinfest-Empfehlung:
In den Weinorten im Ahrtal finden während des ganzen Jahres zahlreiche
Feste und Events statt. Nähere Hinweise dazu unter www.wohlsein365.de
Anreichern
des Weines ist ein erlaubtes Verfahren,
den Alkoholgehaltes im Wein zu erhöhen, indem man vor der Gärung Zucker
zum Most gibt. Dieses Verfahren nennt man auch "chaptalisieren".,
genannt.
AOC, Appellation d’Origine Contrôlée, frz., Schutzsiegel bestimmte landwirtschaftliche Produkte aus Frankreich, Wein, Champagner, Calvados, etc., bedeutet in etwa kontrollierte Herkunft.
Arbeit
im Weinberg Das
ganze Jahr über fallen im Weinberg unterschiedliche Arbeiten für den
Winzer
an. Vom Rebschnitt über Laubarbeiten
bis zur Traubenlese.
Die Entwicklung neuer Methoden im Anbau und in der Kellertechnik während
der letzen Jahrzehnte war für den Weinbau in den deutschen Anbaugebieten
überlebensnotwendig.Dank
intensiver Forschung ist es seitdem gelungen, die Weinqualität ganz entscheidend
zu verbessern. Zurecht wird gesagt, dass es nie zuvor so große Mengen vorzüglicher
und bester deutscher Weine gab wie heute. Bereits
im Januar oder Februar wird mit dem Rebschnitt
altes Holz entfernt. Mit diesem Arbeitsschritt wird der Ertrag und damit
auch die spätere Weinqualität entsprechend beeinflusst. Anzahl und Länge
der Fruchtruten mit ihren Trieben spielen dabei eine wichtige Rolle. Qualitätsbewusste
Winzer
reduzieren in der Regel den Rebstock auf zwei kürzere oder eine längere
Rute. Viele Weinbauern haben erkannt, dass in Zeiten von weltweiter Überproduktion
nur derjenige gute Absatzchancen hat, der schon im Weinbau auf Qualität setzt.
Die abgeschnittenen Rebtriebe
werden meist unter Maschineneinsatz zerkleinert und in den Boden eingearbeitet
und sorgen somit für eine natürliche Humusanreicherung des Bodens. Der
Rebschnitt bleibt bis heute eine sehr aufwendige und intensive Handarbeit. Große
Betriebe benötigen dafür viele Wochen. Im
Frühjahr ist im Weinberg Hochsaison.
Vor dem Austrieb wird der Rebstock durch Biegen und Binden in seiner Form stabilisiert,
um eine gleichmäßige Versorgung der Triebe mit Nährstoffen zu
gewährleisten. Mit mechanischer Bodenlockerung wird das natürliche Bodenleben
angeregt, Einsaat von Begrünung oder selbst wachsende Pflanzen unterstützen
die natürliche Aktivität des Bodens. Auch Nährstoffe werden in
dieser Zeit in organischer (z. B. Stallmist, Stroh oder Kompost) oder in mineralischer
Form (Magnesium, Kalk oder Phosphat) in den Weinberg eingebracht. Bei der Düngung
werden heute Kostenfaktoren und Umweltaspekte besonders berücksichtigt. Mit
Hilfe moderner Analysemethoden lassen sich leicht Nährstoffmängel feststellen.
Durch gezielte, genau auf den Bedarf abgestellte Düngung und Begrünung
der Rebzeilen können Belastungen für das Grundwasser vermieden werden. So
wenig wie möglich, so viel wie nötig - lautet in einem modernen Winzerbetrieb
heute auch die Devise beim Einsatz von Spritzmitteln zum Schutz gegen tierische
Schädlinge und Pilzkrankheiten der Rebe. Schon bei der Rebveredlung
(Propfung einer Rebsorte auf eine geeignete Unterlage) wird auf gesundes Pflanzengut
geachtet. Damit vermeidet man von vornherein Krankheiten und Schäden an der
Rebe. Um die Trauben gesund zu erhalten, sind in der Vegetationsperiode je nach
Witterungsverlauf zwischen Mai und August vier bis sieben Spritzungen notwendig. Nach
der Blüte der Reben im Juni beginnt für den Winzer
wieder eine intensive Arbeitsphase. Die Blütezeit, in der durch Selbstbefruchtung
die Fruchtbildung erfolgt, sollte möglichst störungsfrei und von kurzer
Dauer sein, um Verrieselung (Verblühen ohne Befruchtung) oder ein Durchrieseln
zu vermeiden. Unzureichend befruchtete Blüten verkümmern und können
durch heftigen Wind oder Regen abfallen und so den Ertrag erheblich mindern. Durch
Ausbrechen oder Ausgeizen unerwünschter Triebe wird der Wuchs gefördert.
Mitunter schneiden die Winzer
auch Fruchtansätze weg, um den Ertrag zu mindern und um im Herbst besonders
gute Qualitäten zu ernten. In
der Phase zwischen Juni und August wächst eine starke Laubwand
im Weinberg heran, die durch Heften der Rebtriebe in Form gehalten wird. Eine
gesunde, das heißt grüne Laubwand, ist für die Assimilation in
den Blättern sehr wichtig. Trotzdem
müssen durch den Laubschnitt Blätter entfernt werden, um die Lichteinwirkung
auf die Trauben und die Durchlüftung zu verbessern. Der Laubschnitt
im Juli/August, mit dem auch die Wuchshöhe reguliert wird, erfolgt heute
in der Regel mechanisch.

Auch
im Juli bis Anfang August gibt es immer noch die Möglichkeit, Ertrag und
Güte der Trauben zu beeinflussen. Durch Ausdünnen,
das heißt durch Entfernen einiger der schon erbsengroßen Beeren, wird
alle Kraft im Rebstock auf die verbleibenden Beeren gelenkt. Immer mehr Winzer
wenden diese Methode an, um die Qualität zu steigern. Ab Mitte August reifen
die Trauben deutlich heran. Der Zuckertransport aus den Blättern in die Beeren
nimmt rasch zu, gleichzeitig verringert sich der Anteil der Säure (vor allem
Äpfelsäure, während die Weinsäure erhalten bleibt). Je
nach Witterungsverlauf während des Sommers beginnt Mitte bis Ende September
die Weinlese. Regenfälle
sind in dieser Zeit nicht günstig, weil die Trauben dann vermehrt Wasser
aufsaugen und Fäule begünstigt wird. Mit einem optischen Instrument,
dem Refraktometer, können
die Winzer
den Reifezustand der Trauben messen und den günstigsten Zeitpunkt für
den Lesebeginn bestimmen. Der Beginn der Weinlese richtet sich nach den einzelnen
Rebsorten und Lagen sowie nach dem Reifezustand der Trauben. Die Winzer
legen in eigener Verantwortung den Beginn der Lese fest. Nach wie vor ist aber
das Herbstbuch zu führen, in dem während der Erntezeit die Lese unter
Angabe von Erntemenge, Herkunft, Leseart und Mostgewicht zu erfassen ist. In ebenen
bis mäßig steilen Lagen wird die Lese häufig maschinell
mit einem Vollernter vorgenommen. Zur Erlangung von Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen
ist die Lese von Hand jedoch zwingend
erforderlich. Gesetzlich festgelegt ist auch die Abgabe einer Gesamterntemeldung.
Mit dieser Meldung kann
in allen deutschen Anbaugebieten kontrolliert werden, ob die zulässige Erzeugungsmenge
eingehalten wurde. Übersteigt nämlich die Produktion in einem Betrieb
den im Anbaugebiet zulässigen Hektarertrag, darf die Mehrmenge im Folgejahr
nicht als Wein in den Verkauf gebracht werden
Aromarad
Weißwein | | Genuss
- insbesondere der von Wein - spielt sich nicht nur auf der Zunge ab, sondern
ganz wesentlich auch in der Nase. Im Geruch offenbaren sich über tausend
Geruchsnuancen, von denen die wichtigsten im Wein-Aromarad zu finden sind.Hier
finden Sie die typischen Aromen deutscher Weißweine. Zum Vergößern
klicken Sie bitte auf das Bild. | |
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| | | | Aromarad
Rotwein | | Genuss
- insbesondere der von Wein - spielt sich nicht nur auf der Zunge ab, sondern
ganz wesentlich auch in der Nase. Im Geruch offenbaren sich über tausend
Geruchsnuancen, von denen die wichtigsten im Wein-Aromarad zu finden sind. Hier
finden Sie die typischen Aromen deutscher Rotweine.
Zum Vergößern
klicken Sie bitte auf das Bild. | |
Aromen
(Wein)
Das
komplette Genusserlebnis mit dem Wein-Aromarad. Genuss - insbesondere der von
Wein - spielt sich nicht nur auf der Zunge ab, sondern ganz wesentlich auch in
der Nase. Wollen wir die Bedeutung des Schmeckens und Riechens vergleichen, so
liefert der Geschmack ein Grundmuster und informiert über die Harmonie des
Weines. Demgegenüber vermittelt der Geruch dessen Vielfalt und unendliche
Feinheiten. Die Geschmacksknospen der Zunge lassen uns die vier | |
Geschmacksrichtungen
süß, sauer, bitter und salzig erkennen. Im Geruch hingegen offenbaren
sich über tausend Geruchsnuancen, von denen die wichtigsten für deutsche
Weine im Aromarad zu finden sind. Das komplette Genusserlebnis bilden Geschmack
und Geruch aber erst gemeinsam. Beim Schmecken des Weines treten, durch ausgiebiges
Schlürfen unterstützt, die Aromastoffe in die Atemluft und beim Ausatmen
zwangsläufig in die Nase. Hier entscheidet sich erst, ob der Wein fruchtig
oder blumig schmeckt. Wie wichtig dieser sogenannte retronasale Geruch während
des Schmeckens ist, kann jeder bei einem Schnupfen feststellen, wenn selbst die
Lieblingsspeise plötzlich fad schmeckt, da der Zugang zum Geruchssinn für
die Aromastoffe blockiert ist. Was Sie nun alles riechen und schmecken können,
welche Schlussfolgerungen Sie daraus ziehen können und vor allem wie man
dies auch kompetent in Worte fassen kann, das alles zeigt Ihnen das Aromarad. Aromen
Rotweine (Portugieser) rote
Johannisb. - Sauerkirsche - Himbeere - schwarzer Pfeffer - Wacholderbeere - Aromen
Rotweine Aromen Rotweine
(Spätburgunder) Erdbeere
- Brombeere - Veilchen - Rauch - Leder - Vanille Aromen
Rotweine (Dornfelder) Sauerkirsche
- Brombeere - schwarze Johnnisb. - grüner Paprika - Vanille - Butter Aromen
Rotweine (Schwarzriesling) Süßkirsche
- Erdbeere - Orange - getrocknete Pflaume - Rauch Aromen
Rotweine (Lemberger) schw.
Johannisb. - Brombeere - Sauerkirsche - Fruchtdrops - grüner Paprika - Wacholderbeere Aromen
Rotweine (Trollinger) Fruchtdrops
- rote Johannisb. - Sauerkirsche - Zitrone - grüne Bohne Aromen
Rotweine (Regent) Sauerkirsche
- schw. Johannisb. - Brombeere - Holunder - getrocknete Pflaume Aromen
Weißweine (Riesling) Weinbergpfirsich
- Apfel - Grapefruit - Rosenblüte - Honig - frisches Gras Aromen
Weißweine (Müller-Thurgau) grüner
Apfel - Zitrone - schw. Johannisb. - Geranie - Muskatnuss - grüner Paprika Aromen
Weißweine (Silvaner) Stachelbeere
- Birne - Heu - Artischocke - Minze - Rauch Aromen
Weißweine (Kerner) Birne
- Orangenkonfitüre - schw. Johannisb. - Aprikose - Eisbonbon - grüne
Bohne Aromen Weißweine
(Grauburgunder/Weißburgunder) Ananas
- Aprikose - Zitrone - grüne Bohne - Butter - Vanille Aromen
Weißweine (edelsüße Weine) Honig
- Karamell - Aprikose - Pfirsisch - Mango - Rosine
Asciotto extra
trocken (ital.). Secco=trocken, semisecco=halbtrocken, amabile=halbsüß,
dolce=süß.
Ausbau Lagerung des jungen
Weines bis er abgefüllt wird in Holzfässern, Barriques oder in Edelstahltanks.
Die Lagerzeit kann dauern von "wenigen Wochen " bis zu mehrern Jahren.
Bordeaux: ca. 16 Monate, Reservas mindestens 3 Jahre, Sherrys lagern u.a. mehr
als 30 Jahre.
Ausdünnen siehe:
Arbeit im Weinberg
Auslese Nach
Kabinett und Spätlese ist die Auslese die 3. Prädikatsstufe. Auslese:
edle Weine aus vollreifen Trauben, unreife Beeren werden ausgesondert. |