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Auf dieser Seite: Federweißer, Flaschengärung, Sekt, klassisch, Franken, Bocksbeutel, Wein, Anbaugebiete, Ahr, Aroma, Auslese

Federweisser

Federweißer ist ein Genuss, der zum Herbst gehört wie der leckere Zwiebelkuchen und die köstlichen Edelkastanien, die man traditionell zum Federweißen serviert.

Den Namen verdankt er seiner milchig undurchsichtigen Farbe, die von der schwebenden, an Federchen erinnernden Hefe kommt. Je nach Gebiet wird der Federweiße auch Bitzler, Sauser oder Rauscher genannt.

Federweißer ist ein Genuss, der zum Herbst gehört wie der leckere Zwiebelkuchen und die köstlichen Edelkastanien

Bis Sie sich in geselliger Runde ein Glas Federweißen einschenken können, ist bereits eine ganze Menge passiert. Beim Angären in den Fässern des frisch gekelterten Mostes sind Hefen in Aktion getreten. Diese haben den Zucker der Trauben vornehmlich in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt, wobei sich der Most weißlich verfärbt hat - die meisten früh reifenden Rebsorten für Federweißer sind weiß. Regional findet man auch den Roten Sauser, der aus roten Trauben gekeltert wird.

Wohl dosiert genossen, ist Federweißer ein sehr gesundes Getränk. Denn der entstehende Wein enthält als Federweißer die meisten Vitamine. Vor allem die Vitamine Bl und B2 sind in großzügiger Menge vertreten. Vitamin Bl dient unter anderem der Regulation des Kohlenhydrat-Stoffwechsels, Vitamin B2 hält beispielsweise Augen und Haut gesund und regeneriert das Zellgewebe. Hinzu kommt die entschlackende Wirkung durch den hohen Anteil an Hefe.

  


Fisch und Wein

Fisch liebt auch Rotwein - Die Eröffnung neuer Genusswelten

Eine viel zitierte und immer noch fast ausschließlich praktizierte Regel bei der Kombination von Wein und Speisen lautet: „Weißwein zu Fisch“.

Rezepte - Fisch und Wein

Inzwischen weiß man jedoch, dass damit der Zugang zu neuen Genusskombinationen verschlossen bleibt. Fisch liebt (auch) Rotwein – diese Erkenntnis lässt sich mit vielen Rezepten nachvollziehen. Rotwein zu Fisch – eine viel versprechende Geschmacksallianz, die dem Genießer Pforten zu neuen Genusserlebnissen öffnet.

Natürlich behält die ursprüngliche Regel „Weißwein zu Fisch“ nach wie vor ihre Gültigkeit. Jedoch ist die bislang praktizierte Ausschließlichkeit keineswegs gerechtfertigt. Auch wenn die oft filigranen Aromen von Süßwasserfischen, zubereitet in milder Sauce und mit leichtem Gemüse, einen zurückhaltenden Weißweinpartner bevorzugen, kann jeder nachvollziehen, dass gegrillte und mit herzhaftem Knoblauch zubereitete Scampis mit leicht gekühlten fruchtigen Rotweinen eine köstliche Marriage eingehen können. Kräuter und Gewürze verleihen den Krustentieren eine neue Aromenfülle, die beispielsweise mit einem leichten trockenen Portugieser oder Trollinger angemessen begleitet wird.

Fast ein Klassiker der Rotwein-und-Fisch-Kombination ist Thunfisch, der, seit die asiatische Kochkunst hierzulande so beliebt ist, in vielen Variationen unseren Gaumen erobert hat. Mit dezenter Schärfe gewürzt, harmoniert er ideal mit einem frisch-fruchtigen Spätburgunder, der mit seinen Noten von roten Früchten der geschmacklichen Fülle des kraftvollen Fisches viel entgegen zu setzen hat. „Auch die klassische feine Fischküche bietet viel Raum für neue Spielarten mit Rotwein“, findet Master-Sommelier Hendrik Thoma vom "Jacobs Restaurant" im Hamburger Hotel Louis C. Jacob. „Wenn zum Beispiel ein gegrillter Wolfsbarsch mit einem saftigen Trollinger oder einem fruchtigen Spätburgunder offeriert wird, ist das ein Highlight für jede Tafel.“ Der aus dem Fernsehen bekannte Weinexperte ist einer der Befürworter der Liaison von Rotwein und Fisch – nicht nur, um alte Wein-Regeln effektvoll zu brechen. „Wer beim Weingenuss zu statisch denkt, verzichtet auf einen großen Teil des gemeinsamen Vergnügens.“

Neue geschmackliche Synergien
Das Geheimnis einer gelungenen Wein- und Fisch-Komposition liegt im harmonischen Geschmackserlebnis, das sich ergibt, wenn sich die Aromen beider Komponenten vermählen und zusammen im Gaumen eine neue Fülle entstehen lassen. Je herzhafter der zubereitete Fisch, um so größer auch seine „Sehnsucht“ nach einem delikaten Rotwein. Gegrillte oder in der Pfanne gebratene Meerestiere entwickeln, wie Fleisch auch, eigene Röstaromen, die aufs Angenehmste mit leichten fruchtigen Rotweinen harmonieren. Je intensiver die dabei verwendeten Aromen von Kräutern, Knoblauch oder auch Panaden, um so kräftiger darf der rote Tropfen dabei ausfallen. Die feine Frucht beispielsweise eines jungen fruchtigen Roten – für Skeptiker mag der „rote Einstieg“ mit Weißherbst leichter fallen – zu kross gebratenem Zander mit Balsamicoschalotten und sommerlichem Gemüse serviert, bietet vollendete geschmackliche Synergie. Auch geräucherter Fisch, so die Empfehlung von Hendrik Thoma, bietet in Kombination mit einem Rotwein eindringliche Geschmackserlebnisse, „beispielsweise geräucherter Lachs mit Spätburgunder!“

Die fruchtige Fülle des Rotweines kommuniziert mit dem Fisch besonders gut, wenn man den Wein leicht gekühlt serviert. Die gemäßigte Temperatur „bändigt“ die Fruchtaromen und gibt dem Wein die Frische, die man bei einem Begleiter zu herzhaften Fischgerichten sucht. Ob sommerliche Salatrezepte oder deftige Fischsuppen mit Kraft und Würze – die deutschen Weine bieten für jeden Fischliebhaber den idealen Tropfen – ob rot oder weiß!

Bunte Vielfalt: Rotwein zu Fisch
Mit den neuen Regeln “Rotwein & Fisch“ eröffnen sich dem Genießer neue kulinarische Erlebniswelten. Folgende Tipps des Deutschen Weininstituts in Zusammenarbeit mit Master Sommelier Hendrik Thoma (bekannt aus VOX-Koch-Duell) gewährleisten, dass die neuen Allianzen auch zum Genusserlebnis werden:

Die richtige Wahl beim Fisch
Mittelmeer oder Atlantikfische sind in der Regel geschmacksintensiver und bieten dem Rotwein ein adäquates geschmackliches Gegengewicht.
Fisch an der Gräte zubereitet (statt als ausgelöstes Fisch-Filet) ist herzhafter, saftiger und passt häufig besser zu Rotwein.
Vorsicht bei Krustentieren und Muschelgerichten. Der eiweißreiche leicht süßliche Geschmack wird in Verbindung mit Rotwein als eher störend empfunden. Ausnahmen: Gegrillte Scampis oder Hummer. Ein Tabu zum Rotwein jedoch ist unumstößlich: Roher Fisch, z.B. bei Sushi.

Der passende Wein
Frische junge Rotweine mit geringem Gerbstoffgehalt sind ideale Begleiter zu herzhaften Fischgerichten.
Je nach Zubereitungsart und Beilagen bilden Portugieser, Spätburgunder, Trollinger und Schwarzriesling die perfekten Begleiter.
Portugieser und Trollinger empfiehlt sich zu gebratenem oder gegrilltem Fisch mit frischen Kräutern, auch paniert.
Spätburgunder zu geräuchertem oder mariniertem Lachs, Lachsforelle oder anderem Räucherfisch.
Schwarzriesling mit seinen feinfruchtigen Noten harmoniert perfekt mit gebratenem Fisch mit ausgeprägtem Röstaroma (beispielsweise "Forelle Müllerin").

Frucht und dezente Fülle der Rotweine vertragen auch einen Hauch Restsüße, die die geschmacklich dennoch trockene Harmonie (beispielsweise bei den Classic-Weinen der deutschen Winzer) unterstützt.

Fruchtiger Rotwein empfiehlt sich leicht gekühlt auch zum Fisch( 15-17 °C). Die fruchtige Fülle lässt sich so leicht „bändigen“ und harmoniert besser mit den Komponenten des Fischgerichts

  


Flaschengärung
- Sekt (klassisch)
Bei der Urmethode der Sektherstellung, der Méthode champenoise, findet die zweite Gärung in der einzelnen Flasche statt, die der Sekt erst zum Genuss wieder verlässt. Nach der zweiten Gärung ruht und reift der Sekt mehrere Monate, manchmal Jahre, auf seiner Hefe im dunklen und kühlen Keller. Danach werden die Flaschen waagerecht in so genannte Rüttelpulte gesteckt, vier Wochen lang täglich vorsichtig gedreht und gleichzeitig immer steifer mit dem Kopf nach unten aufgerichtet. Nach diesem aufwändigen Prozess hat sich die Hefe vollständig im Flaschenhals angesammelt. Die Flaschenhälse werden in eine Kältesole getaucht, sodass die Hefe gefriert. Wird die Flasche nun geöffnet, platzt der Hefepfropfen heraus. Der geringfügige Verlust in der Flasche wird ausgeglichen, die Flasche wieder mit einem Stopfen verschlossen und mit einem Draht gesichert.
Da der Begriff der Méthode champenoise seit vielen Jahren den Erzeugnissen aus der Champagne vorbehalten ist, erhält Sekt, der nach diesem Verfahren hergestellt wird, in Deutschland die Bezeichnung "traditionelle" oder auch "klassische Flaschengärung".
Sekt hat seine eigenen Rituale und Regeln. Während manche Weine zu Hause noch reifen können, verlässt der Sekt die Keller der Winzer auf dem Höhepunkt seiner Reife. In kühlen, dunklen Kellern lässt er sich jedoch ohne weiteres ein bis drei Jahre lagern, ohne seine Spitzenqualität zu verlieren.



Flaschengrößen:
Champagner gibts es in verschiedenen Flaschengrößen, die Standardgröße ist die 0,75 l oder 1/1-Flasche. Für die anderen Flaschengrößen haben sich eigene Bezeichnungen etabliert. Alle Flaschen, die größer als die Jeroboam-Flasche (3 Liter / Doppelmagnum) sind, tragen biblische Namen. Eine Ausnahme hiervon bildet die Sovereign- und die Primat-Flasche.

Normalgröße
Liter
Bezeichnung
1/4
0,2
Piccolo
1/2
0,375
Demi / Filette
1
0,75
Imperial
2
1,5
Magnum
4
3
Jeroboam / Doppelmagnum
6
4,5
Rehoboam
8
6
Methusalem
12
9
Salmanazar
16
12
Balthazar
20
15
Nebukadnezar
24
18
Melchior bzw. Goliath
35
26,25
Souverain oder Sovereign
36
27
Primat
40
39
Melchisedech



Franken - Anbaugebiet - Bocksbeutel und Barock (Karte  )
Der Bocksbeutel, eine bauchige Flasche, ist das Markenzeichen des Frankenweins. Ursprünglich durften nur Weine aus Würzburg darin abgefüllt werden, heute steht die markante Flaschenform für eine ganze Region.

Die Franken sind stolz auf die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die schöne Landschaft und ihre reichhaltige Geschichte, der man bei einer Reise durch dieses Weinanbaugebiet auf Schritt und Tritt begegnet. Mittelalterlich kommt Miltenberg daher mit seinem jahrhundertealten Stadtbild. Die Franken-Metropole Würzburg steht ganz im Zeichen des Barock, mit dem Kaisersaal der Fürstbischöflichen Residenz als prachtvollem Aushängeschild und den dort alljährlich stattfindenden Barockfesten. In Volkach, dem Zentrum des fränkischen Weinbaus, lohnt es sich, das 1544 erbaute "neue" Rathaus oder das Schelfenhaus zu besichtigen.
Die Liste ließe sich beliebig fortführen, gibt es doch entlang der zahlreichen Weinstraßen noch viele kleine Orte und Städtchen mit prächtigen Bauwerken und gemütlichen Restaurants, die bei einem Glas Frankenwein zum Verweilen einladen.

Silvaner und Franken - eine untrennbare Einheit

Auf einer Rebfläche von etwa 6.100 Hektar wachsen "fränkisch-trockene Weine", übrigens ein geflügeltes Wort unter Winzer und Weinkennern. Und genauso sind Silvaner und Franken für Genießer eine untrennbare Einheit. Wohl in keinem anderen Anbaugebiet kann die Silvanerrebe so sehr zeigen, was in ihr steckt. Durch die Arbeit innovativer Weinmacher entstehen Weine von Weltformat. Schon Kurt Tucholsky empfand Frankenwein als "tief und rein wie ein Glockenton" und bedauerte, dass man eine solche Köstlichkeit "nicht streicheln kann".
Der Silvaner ist unumstritten Frankens König. Aber auch fränkischer Müller-Thurgau, modern und fruchtig im hellen Bocksbeutel, macht Furore. Klassiker sind Riesling, Weißburgunder und Bacchus, die auf den geschützten Steillagen entlang des Mains bestens gedeihen.

Rotweine gewinnen in Franken zunehmend an Bedeutung. Vom Untermain rund um Klingenberg und Bürgstadt über Würzburg und die Mainschleife bei Volkach bis hinüber an die Westhänge des Steigerwaldes wachsen Spätburgunder und Schwarzriesling. Verbreitet sind auch die Rebsorten Portugieser, Dornfelder und Regent.

Franken im Überblick

Geographische Lage: Zwischen Aschaffenburg und Schweinfurt an den südwärts gerichteten Talhängen des Mains und seiner Nebenflüsse
Klima: überwiegend kontinental mit trockenen, warmen Sommern und kalten Wintern
Böden: Verwitterungsböden des Urgesteins und Buntsandsteins im Mainviereck in Unterfranken und Spessart, Lehm-, Löß- und Muschelkalkböden im Maindreieck bei Wertheim und Miltenberg, Keuperböden im Bereich Steigerwald.
Rebfläche: ca. 6.100 ha, aufgeteilt in 3 Bereiche, 23 Großlagen, 216 Einzellagen.
Rebsorten: Müller-Thurgau, Silvaner, Bacchus, Kerner, Scheurebe, Riesling, Spezialitäten wie Rieslaner und Spätburgunder
Vermarktung: Der Direktverkauf ab Weingut oder Winzergenossenschaft ist in Franken recht hoch. 80 % der Weine werden im Umkreis von 250 km verkauft, vor allem in Bayern. Vermarktung im Fachgroß- und Einzelhandel und im Lebensmittelhandel ausserhalb des Gebiets durch Genossenschaften und größere Weingüter.

Urlaub in Franken
Im Land der Bocksbeutel

Umrahmt von der Rhön im Norden, dem Steigerwald im Osten, dem Taubertal im Süden und dem Spessart im Westen liegt das fränkische Weinland.

Hier wachsen die Reben vor allem dort, wo der Main die Form eines Dreiecks gebildet hat, aber auch bei Aschaffenburg, Miltenberg und Marktheidenfeld.
Einen Wein aus Franken erkennt selbst der Laie auf den ersten Blick, denn er kommt im Bocksbeutel daher.
Die bauchige und flache Flasche ist Markenzeichen der Region und der Bocksbeutelstraße (www.bocksbeutelstraße.de), die sich in fünf Weinrouten aufteilt. Zentrum des Anbaugebiets ist die Festspielstadt Würzburg mit der Residenz und der mittelalterlichen Festung Marienberg. Wie auch die Stadtmauern und Wehrtürme zahlreicher Städtchen, zum Beispiel in Iphofen, Sulzfeld, Maibernheim oder Prichsenstadt, diente auch Marienberg einst der Verteidigung und ist nun Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. In kaum einem anderen Anbaugebiet ist das Mittelalter so präsent wie in Franken.

Wandeln durch verschlungene Kellergänge
Wer seine fränkische Weinreise mit dem Zug antritt und am Hauptbahnhof Würzburg aussteigt, der kann direkt die Aussicht auf die bekannteste fränkische Weinlage genießen: Wein vom Würzburger „Stein“ begeisterte schon Goethe, heute führt ein Lehrpfad hindurch. Durch die weitläufigen Gänge des seit 1128 bestehenden Hofkellers (www.hofkeller.de) können Besucher an den Wochenenden von März bis November wandeln, auch Julius- und Bürgerspital sind eine Besichtigung wert (www.juliusspital.de). Selbst die Fürstbischöfliche Residenz, Weltkulturerbe der UNESCO, steht auf einem der schönsten Weinkeller Deutschlands.

Weingenuss und Kultur
Wer nach so viel Historie Lust auf einen guten fränkischen Tropfen bekommen hat, der kann in der Vinothek der fränkischen Gebietsweinwerbung, direkt an der Mainpromenade gelegen, unter mehr als hundert Weinen wählen (www.haus-des-frankenweins.de). Neben zahlreichen Weinfesten feiern die Würzburger im Mai ihr bezauberndes Barockfest. Höhepunkt des Festjahres ist das Mozartfest im Juni mit Konzerten im Hofgarten der Residenz (www.mozartfest-wuerzburg.de). Nicht minder nobel: Der Garten der Sommerresidenz Veitshöchheim und seine Muschelgrotten. Schnurgerade Wege, akkurat gestutzte Hecken und symmetrisch angelegte Blumenbeete sind typisch für Rokoko-Gärten (www.schloesser.bayern.de - Gärten). Der Garten ist bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet, das Schloss von April bis Oktober (www.veitshoechheim.de).

Wie die Perlen ins Glas kommen
Wer tief in die Welt des Weinbaus und der Kellerei eintauchen möchte, der ist bei den Weinerlebnisführern richtig. Ähnlich wie an der Mosel und in Rheinhessen begleiten auch hier rund 170 Franken ihre Gäste auf abwechslungsreiche Weintouren durch das Anbaugebiet, wie zum Beispiel „Wie die Perlen ins Glas kommen“, „Wanderung auf dem Liebespfad“ oder „Welcher Wein in welches Glas?“ Dabei kommt die Praxis nicht zu kurz, oft dürfen die Besucher selbst Hand im Weinberg oder Keller anlegen (www.gaestefuehrer-weinerlebnis.de). Womöglich führt die Tour sogar nach Mainbernheim (www.mainbernheim.de) mit mehr als zwanzig Mauer- und Tortürmen oder zu einer Nachtwächterwanderung nach Prichsenstadt (www.prichsenstadt.de) – allesamt historische Kleinode.
Wer tief in die Welt des Weinbaus und der Kellerei eintauchen möchte, der ist bei den Weinerlebnisführern richtig.

König Echnaton in Gips
Im Kirchenburgmuseum Iphofen, nicht weit von Prichsenstadt entfernt, wird von März bis November Geschichte lebendig: Zum Freilichtmuseum (www.kirchenburgmuseum.de) gehören Schule, Rathaus, Burg und eine ansehnliche Keltersammlung. Neben dem schmucken Iphofener Marktplatz gibt es auch König Echnaton und einen römischen Triumphzug zu besichtigen – in Form eines Gips-Abgusses (www.knauf-museum.iphofen.de), denn in direkter Nachbarschaft zu Iphofen befinden sich Gipsabbaugebiete.

Mit dem Floß durch die Mainschleife
Weitgehend unberührt ist die Natur am Altmain, einem der ältesten Transportwege Deutschlands. Bis in die 50er Jahre hinein fuhren die Flößer aus dem Fichtelgebirge ihre Fichtenstämme mainabwärts. Heute können Besucher von Mai bis Oktober die reizvolle Landschaft an der Volkacher Mainschleife vom Floß aus erleben und gleichzeitig den Franken-Wein genießen (www.flosserlebnis.de). Die Fahrt dauert ca. drei bis vier Stunden und kostet für Erwachsene 32 Euro, Kinder zahlen die Hälfte.


Gastfreundlichkeit seit 600 Jahren
Wo der Main die Landschaft umarmt, wo in mittelalterlichen Orten die Zeit stehen geblieben scheint, wo seit Jahrhunderten an sonnenverwöhnten Hängen der Wein gedeiht - da liegt Volkach. Ein malerisches Städtchen, in dessen Zentrum seit anno 1404 die Schwane zum Verweilen einlädt. Das Hotel, Restaurant, Weingut Zur Schwane lädt u. a. zu „weinfrohen Tagen“ ein (www.schwane.de). Eine Besichtigung lohnt die „Maria im Rosenkranz“ von Tilman Riemenschneider.

Schwitzen in der Wikingsauna
In Gerolzhofen, ganz in der Nähe von Volkach, kann man im Erlebnisbad Geomaris (Hallen- und Freibad mit Solebecken) in Blockhaus-Saunen zwischen drei unterschiedlichen Temperaturzonen und Duftaromen wählen: Beträgt die Temperatur in der Wikingsauna noch rund 60 Grad Celsius, schwitzt man in der Finnnischen Sauna bei rund 100 Grad. Erfrischung finden Kinder im Planschbecken und Erwachsene im Whirlpool mit Strömungskanal (www.geomaris.de).

Von Schweinfurt bis Aschaffenburg
Dem Verlauf des Mains von Schweinfurt bis Aschaffenburg zu folgen, ist für Radler ein einmaliges Erlebnis. Der Main-Radweg verläuft meist auf gut befestigten Wegen und ist mit einem weißen „MR“ auf grünem Grund markiert. Detailliert beschrieben sind die Streckenabschnitte unter www.mainradweg.com oder www.main360.de. An den Ufern des Mains liegen etliche schöne Städte: Miltenberg wartet mit einem der ältesten deutschen Gasthöfe „Zum Riesen“ auf, in Aschaffenburg wird man bei einer Besichtigung des viertürmigen Schlosses in die Spätrenaissance entführt.


Tipps für Kinder
Im Freizeitland Geiselwind (www.freizeitlandgeiselwind.de) zeigen Varieté-Künstler ihre Shows, Acapulco-Springer stürzen sich in die Tiefen und Comedians bringen die Besucher zum Lachen. Während Jugendliche Achterbahn fahren oder den Free Fall Tower ausprobieren können, warten auf die kleinen Besucher Karussells, ein Streichelzoo und die Ponderosa-Ranch. Der Park liegt zwischen Würzburg und Nürnberg und ist von März bis Oktober geöffnet. (Kinder: 16 Euro, Erwachsene: 19 Euro).
Während die Erwachsenen fränkische Weine probieren, bietet das Weingut Behringer in Abtswind während der Erntezeit eine Weinlese speziell für Kinder an. Der Anbieter Primavina (www.primavina.de/Angebot/Kinder/kinder) organisiert darüber hinaus auch Weinbergrallyes für Kinder. Weinbau erleben können Erwachsene das ganze Jahr hindurch in Neuses am Sand (www.woerners-schloss.de).


Weinfest-Empfehlung
Wenn Anfang Oktober die letzte Fuhre Trauben in Dettelbach eingeholt wird, fließt der Federweiße in Strömen. Hierbei handelt es sich um einen bei Gästen und Einheimischen gleichermaßen beliebten Brauch. Sie feiern den Abschluss der Weinlese im Herbst und fahren die letzten geernteten Trauben in den Keller. Die Winzer schmücken ihre Wagen und fahren im Umzug durch das Dorf. Auch in Iphofen und Veitshöchheim wird dieser Brauch gefeiert.


Außerdem
Nicht größer als eine Wohnstube ist die Bühne des Torturmtheaters in Sommerhausen bei Würzburg. Wie der Name schon sagt, befindet sich das Theater in einem Torturm. Veit Relin hat hier die Zimmerbühnentradition fortgesetzt und ist Regisseur, Schauspieler und Maler zugleich (www.torturmtheater.de).
„Edelweiß“ heißt der Panorama-Höhenweg nördlich von Würzburg. Dieser verläuft oberhalb der Bundesstraße zwischen Karlstadt und Gambach (www.karlstadt.de) und sollte mit festem Schuhwerk bewältigt werden. Besonders Karlstadt, eine in sich geschlossene mittelalterliche Stadtanlage, lohnt den Besuch. Ein Klempnermuseum (www.klempnerzukunft.de) beherbergt unter anderem Gesellen- und Meisterstücke aus dem Spengler-, Klempner-, Flaschner- und Kupferschmiedehandwerk. (Öffnungszeiten: Zwei Stunden täglich von Sonntag bis Freitag)
Im Conditorei-Museum läuft dem Besucher das Wasser im Munde zusammen, denn hier findet man Beiträge zur Wachsbildnerei, Lebküchnerei, Bildgebäcken, Gefrorenem, Likörbonbons und Früchtekonservierung. Das Museum (www.conditorei-museum.de) ist in einem dreistöckigen Fachwerkhaus in der alten Weinhandelstadt Kitzingen untergebracht, direkt am hübschen Marktplatz gelegen.
www.dorfschaetze.de: Unter diesem Namen haben sich acht hübsche Dörfer am Rande des Steigerwalds zusammengeschlossen. Auf ihrer schönen Homepage beschreiben sie u.a. Rad- und Wanderwege detailliert.

In der Umgebung
Ein Hauch von wilder Räuberromantik liegt immer noch im Elsavatal zwischen Aschaffenburg und Rohrbrunn: Das Wasserschloss Mespelbrunn (www.schloss-mespelbrunn.de) wurde vor allem als Drehort der Verfilmung von Wilhelm Hauffs „Wirtshaus im Spessart“ bekannt und ist von März bis Oktober geöffnet. Wer möchte, kann sich während einer Planwagenfahrt überfallen lassen: Der Fremdenverkehrsverein Mespelbrunn (www.touristik-mespelbrunn.de) heuert für die Spessart-Räubertage extra Räuber an. Das Pauschal-Angebot kann für drei oder fünf Tage gebucht werden.



Frankreich Qualitätsstufen
Die Qualität eines Weins wird Bestimmt sowohl durch die Farbe, den Geruch und den Geschmack als auch durch die Herkunft. So dürfen Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete (QbA) und Qualitätsweine mit Prädikat nur aus einem einzigen der zugelassenen Weinanbaugebiete stammen und nur aus den dort empfohlenen Traubensorten bestehen. Sie müssen weiterhin einer amtliche Prüfung bestehen, die nach bestimmten Kriterien urteilt
 
Europäische Qualitatsstufen   
Deutschland
Italien
Frankreich
Spanien
Portugal
     
Tafelwein

Landwein

QbA
(Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete)

Qualitätswein
mit Prädikat

Vino da tavola

IGT
(Indicazione Geografica Tipica)

DOC
(Denominazione di Origine Controllata)

DOCG
(Denominazione di Origine Controllata e Garantita)

Vin de table

Vin de pays

Regionale AOC
(Appellation d'Origine Contrôlée)

VDQS
(Vin Délimité de Qualité Supérieure)

AOC
(Appellation d'Origine Contrôlée)

Vino de mesa oder
Vino corriente

Vino de la tierra

Denominación de Origen

DOC
(Denominación de Origen Calificada)

Vinho do mesa

Vinho regional

VQPRD
(Vinhos de Qualidade Produzidos em Região Determinada)

DOC
(Denominação de Origem Controlada)

 

 

Fülldosage
Mischung aus in Wein gelöstem Zucker und Hefe. Bei der Herstellung von Schaumweinen wird die Hefe zur Einleitung des zweiten Gärungsprozesses beigefügt. Hierbei spaltet die Hefe den Zucker in Alkohol und Kohlensäure.

 

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