Lage bezeichnet
den Namen und die Umgrenzung eines Weinberges, der gesetzlich erfasst und geschützt
ist.
Die besten Voraussetzungen für den Weinbau in Deutschland liefern
süd- oder südwestexponierte Hänge in geschützten Tälern,
wie am Rhein und dessen Nebenflüssen sowie an Elbe, Saale und Unstrut. Die
Sonnenbestrahlung ist an den Hanglagen intensiver als in der Ebene. Zudem profitieren
die Südhänge von einer längeren Sonnenscheindauer. Die
deutschen Rebflächen werden für die Bezeichnung von Tafelwein und Landwein
in 5 Tafelweinbaugebiete mit 8 Untergebieten und 19 Landweingebiete gegliedert.
Für die Herstellung von Qualitätswein wird die deutsche Rebfläche
in 13 bestimmte Anbaugebiete für Qualitätswein mit insgesamt 39 Bereichen,
167 Großlagen und 2.658 Einzellagen gegliedert. Die Großlagen haben
vor allem im Lebensmittelhandel und im Export eine Markenfunktion übernommen
und dienen dem Verbraucher als Orientierung. Die Einzellagen bieten unterschiedliche
Voraussetzungen für die Erzeugung von Spitzenweinen. Im Gegensatz zu Weinbauländern
wie Frankreich gibt es in Deutschland - vom Rheingau abgesehen - bislang keine
allgemein anerkannte Klassifikation der Weinbergslagen.
Lagename Die
Lage eines Weinberges ist weinrechtlich abgegrenzt und mit einem bestimmten amtlichen
Namen versehenen. Der Lagename ist bei der Landwirtschaftskammer in der Weinbergsrolle
eingetragen.Der Name muss nicht auf dem Etikett angegeben werden, ist aber dort
häufig angeführt. Wenn der Lagename jedoch benutzt, muss auch der Gemeindename
mit aufgeführt werden. 
Lagerung
- optimale So wird
Ihr Wein optimal gelagert: - Liegendlagerung - Raumtemperatur
konstant - zwischen 8º und 12º C - Luftfeuchtigkeit ca. 70% - dunkel
und erschütterungsfrei - gut belüftet und sauber - keine starken
Fremdgerüche in der Nähe Wenn Sie - wie die meisten
Haushalte - nicht über entsprechende Kellerräume verfügen, empfehlen
sich Weinkühlschränke oder spezielle Flaschenkühlschränke. Normale
Kühlschränke eignen sich nur für kurze Zeit als Zwischenlager!
Lagerung
- Ausbau Lagerung des jungen Weines bis er abgefüllt wird in Holzfässern,
Barriques oder in Edelstahltanks. Die Lagerzeit kann dauern von "wenigen
Wochen " bis zu mehrern Jahren. Bordeaux: ca. 16 Monate, Reservas mindestens
3 Jahre, Sherrys lagern u.a. mehr als 30 Jahre.
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Weinlagerung - ganz ohne Keller?
Welcher Wein lässt sich am Besten lagern? Und wann genießt man welchen Wein?
Für die Lagerung bekommt dem Wein ein kühler, feuchter Keller am besten, der auch geruchsneutral, dunkel und erschütterungsfrei sein sollte. Ideal für die Weinlagerung ist eine Durchschnittstemperatur von 10 – 12 Grad Celsius. Für den Profi empfiehlt sich natürlich alternativ ein Weinklimaschrank, der die idealen Bedingungen des Weinkellers simuliert.
Wer solche Idealbedingungen nicht hat, braucht trotzdem nicht auf einen kleinen Weinvorrat zu verzichten. Ein kühler Platz in der Wohnung, wo die Temperaturen nicht all zu sehr schwanken, tut es auch. Oft ist dies, auch wenn es sich im ersten Moment seltsam anhört, das Schlafzimmer. Unter dem Bett findet sich immer ein Plätzchen für einige Flaschen guten Wein. Grundsätzlich gilt, dass der Wein umso schneller reift, je höher die Umgebungstemperatur ist. Dauerhafte Temperaturen über 20 Grad Celsius sind in jedem Fall ungeeignet. Starke Geruchs- oder Licht¬einwirkung sollte man möglichst ebenfalls vermeiden.
Weinverschluss bestimmt die Art der Lagerung
Für die langjährige Lagerung sollten Weine, die mit Korken verschlossen sind, liegend aufbewahrt werden, damit der Korken nicht austrocknet und einschrumpft. Zusätzlichen Schutz für hochwertige Gewächse bietet die Versiegelung der Korken mit speziellem Siegellack. Mit Kork verschlossene Weine, die für den schnelleren Konsum gedacht sind, können über einen Zeitraum von 1 – 2 Jahren auch stehend aufbewahrt werden, da die Feuchtigkeit aus dem Flascheninneren den Korken ausreichend feucht hält.
Weine mit Kunststoffkorken, Schraubverschluss, Kronkorken oder Glasverschluss können bedenkenlos stehend aufbewahrt werden.
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Lagerfähigkeit steigt mit zunehmender Qualität
Jeder Wein ist ein Individualist. Daher ist auch die Lebenserwartung sehr unterschiedlich. Man kann jedoch generell sagen, dass Weine um so länger haltbar sind, je höher der Gehalt an Alkohol, Süße, Säure und - beim Rotwein – an Gerbstoff ist. Dabei kommt es auf die Summe dieser Inhaltsstoffe an. Das heißt edelsüße Spezialitäten wie Trockenbeerenauslesen oder Eisweine, die auch noch eine frische Säure mitbringen und im Alkoholgehalt nicht allzu niedrig sind, können unbesehen 20 Jahre oder noch länger aufbewahrt werden. Sie entwickeln ihre volle Reife und Eleganz oft erst nach einigen Jahren und sind ganz besondere Geschenke zu ganz besonderen Anlässen, wie beispielsweise zur Hochzeit. Denn was kann man sonst noch aus seinem Geburtsjahr genießen? |
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| Ebenfalls Jahrzehnte haltbar sind hochwertige Rotweine mit einem hohen Gerbstoffanteil und Alkoholgehalten von 13 vol.% oder mehr, insbesondere wenn sie auch noch im Barrique-Fass gereifte sind. Basisqualitäten trockener Weine sollten innerhalb von 3 Jahren getrunken werden. Im Premiumbereich sind bei trockenen Weinen auch 5-10 Jahre kein Problem. Bei lieblichen Spät- und Auslesen insbesondere von der säurebetonteren Sorte Riesling kann man den Vorrat unbesorgt noch etwas länger pflegen. |
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Übrigens: Sekt schmeckt am besten frisch. Markensekte sollte man möglichst kurzfristig vor dem Genuss kaufen und maximal ein Jahr lagern. Winzersekte vertragen auch eine 2-3-jährige Aufbewahrung.
Beim Einkauf von Weinen, die für eine längere Lagerung gedacht sind, empfiehlt es sich, eher ein wenig mehr einzukaufen. Denn es ist ungemein spannend in Abständen von einigen Jahren den gleichen Wein immer mal wieder probieren und seine Reifeentwicklung zu verfolgen. Vor diesem Hintergrund gilt die Faustregel, eher 3x30 Flaschen als 30x3 Flaschen eines Weines zu lagern. Die Zeit der vollendeten Reife herauszuschmecken und den Wein dann auf seinem Höhepunkt bei einer Festlichkeit zu trinken ist für viele Weinkenner die schönste Freude. Sie erfordert jedoch auch ein wenig Übung und Sie sollten sich auch hier den Rat von Fachleuten oder von Winzer, bei dem der Wein gekauft wurde, einholen. Hilfreich sind zudem Fachbücher oder spezielle Weinseminare zum Thema. |
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Lagrima
süsser
und schwerer Malaga aus der gleichnamigen Stadt im Süden Spaniens.
Landwein
Deutscher
Landwein ist eine gehobene Stufe des Tafelweins. Beim Landwein muss auch die Landschaft,
aus der die Trauben stammen, auf dem Etikett angegeben sein. Landwein ist stets
trocken oder halbtrocken. Der natürliche Mindestalkoholgehalt liegt in den
einzelnen Landweingebieten um mindestens 0,5-Volumen-Prozent höher als für
einfachen Tafelwein.
Landwirtschaftskammer
Landwirtschaftskammern
sind Einrichtungen zur Vertretung und Regelung von Interessen der Land- und Forstwirtschaft.
Für die Weinwirtschaft regeln die Landwirtschaftskammern u.a. die Qualitätsweinprüfung,
erteilen amtliche Prüfungsnummern, prämieren Wein und Sekt, Rebpflanzgutanerkennung,
Berufsbildung, Raumordnung, etc.
lang
Wein,
der im Geschmack lange nachklingt (langer Abgang).
Langenlois
Weinbauort
in Niederösterreich. (Waldviertel). Als
Weinbauorte werden Ortschaften bezeichnet, in denen Weinbau betrieben wird und
ein großer Teil der Bevölkerung vom Weinbau lebt. Die Vermarktung des
Weines wird in der Regel mit anderen regionalen Produkten, wie z.B. Käse,
koordiniert.
La
Tâche
Berühmter Name aus dem Ort Vosne-Romanée. Vosne-Romanée
ist ein französischer Weinort in der Region Burgund. Vor den Toren der Gemeinde
wachsen einige der teuersten Rotweine der Welt.
Latium
Region
um Rom
Lauben
- Arbeit im Weinberg Das
ganze Jahr über fallen im Weinberg unterschiedliche Arbeiten für den
Winzer
an. Vom Rebschnitt über Laubarbeiten
(zur besseren Belichtung, Förderung der Verdunstung des Wassers, Erhöhung
des Mostgewichtes, Nährstoff Anreicherung, bessere Durchlüftung) bis
zur Traubenlese.
Die Entwicklung neuer Methoden im Anbau und in der Kellertechnik während
der letzen Jahrzehnte war für den Weinbau in den deutschen Anbaugebieten
überlebensnotwendig.
Dank
intensiver Forschung ist es seitdem gelungen, die Weinqualität ganz entscheidend
zu verbessern. Zurecht wird gesagt, dass es nie zuvor so große Mengen vorzüglicher
und bester deutscher Weine gab wie heute.
Bereits
im Januar oder Februar wird mit dem Rebschnitt
altes Holz entfernt. Mit diesem Arbeitsschritt wird der Ertrag und damit
auch die spätere Weinqualität entsprechend beeinflusst. Anzahl und Länge
der Fruchtruten mit ihren Trieben spielen dabei eine wichtige Rolle. Qualitätsbewusste
Winzer
reduzieren in der Regel den Rebstock auf zwei kürzere oder eine längere
Rute. Viele Weinbauern haben erkannt, dass in Zeiten von weltweiter Überproduktion
nur derjenige gute Absatzchancen hat, der schon im Weinbau auf Qualität setzt.
Die abgeschnittenen Rebtriebe
werden meist unter Maschineneinsatz zerkleinert und in den Boden eingearbeitet
und sorgen somit für eine natürliche Humusanreicherung des Bodens. Der
Rebschnitt bleibt bis heute eine sehr aufwendige und intensive Handarbeit. Große
Betriebe benötigen dafür viele Wochen. Im
Frühjahr ist im Weinberg Hochsaison.
Vor dem Austrieb wird der Rebstock durch Biegen und Binden in seiner Form stabilisiert,
um eine gleichmäßige Versorgung der Triebe mit Nährstoffen zu
gewährleisten. Mit mechanischer Bodenlockerung wird das natürliche Bodenleben
angeregt, Einsaat von Begrünung oder selbst wachsende Pflanzen unterstützen
die natürliche Aktivität des Bodens. Auch Nährstoffe werden in
dieser Zeit in organischer (z. B. Stallmist, Stroh oder Kompost) oder in mineralischer
Form (Magnesium, Kalk oder Phosphat) in den Weinberg eingebracht. Bei der Düngung
werden heute Kostenfaktoren und Umweltaspekte besonders berücksichtigt. Mit
Hilfe moderner Analysemethoden lassen sich leicht Nährstoffmängel feststellen.
Durch gezielte, genau auf den Bedarf abgestellte Düngung und Begrünung
der Rebzeilen können Belastungen für das Grundwasser vermieden werden. So
wenig wie möglich, so viel wie nötig - lautet in einem modernen Winzerbetrieb
heute auch die Devise beim Einsatz von Spritzmitteln zum Schutz gegen tierische
Schädlinge und Pilzkrankheiten der Rebe. Schon bei der Rebveredlung
(Propfung einer Rebsorte auf eine geeignete Unterlage) wird auf gesundes Pflanzengut
geachtet. Damit vermeidet man von vornherein Krankheiten und Schäden an der
Rebe. Um die Trauben gesund zu erhalten, sind in der Vegetationsperiode je nach
Witterungsverlauf zwischen Mai und August vier bis sieben Spritzungen notwendig. Nach
der Blüte der Reben im Juni beginnt für den Winzer
wieder eine intensive Arbeitsphase. Die Blütezeit, in der durch Selbstbefruchtung
die Fruchtbildung erfolgt, sollte möglichst störungsfrei und von kurzer
Dauer sein, um Verrieselung (Verblühen ohne Befruchtung) oder ein Durchrieseln
zu vermeiden. Unzureichend befruchtete Blüten verkümmern und können
durch heftigen Wind oder Regen abfallen und so den Ertrag erheblich mindern. Durch
Ausbrechen oder Ausgeizen unerwünschter Triebe wird der Wuchs gefördert.
Mitunter schneiden die Winzer
auch Fruchtansätze weg, um den Ertrag zu mindern und um im Herbst besonders
gute Qualitäten zu ernten. In
der Phase zwischen Juni und August wächst eine starke Laubwand
im Weinberg heran, die durch Heften der Rebtriebe in Form gehalten wird. Eine
gesunde, das heißt grüne Laubwand, ist für die Assimilation in
den Blättern sehr wichtig. Trotzdem
müssen durch den Laubschnitt Blätter entfernt werden, um die Lichteinwirkung
auf die Trauben und die Durchlüftung zu verbessern. Der Laubschnitt
im Juli/August, mit dem auch die Wuchshöhe reguliert wird, erfolgt heute
in der Regel mechanisch. Auch
im Juli bis Anfang August gibt es immer noch die Möglichkeit, Ertrag und
Güte der Trauben zu beeinflussen. Durch Ausdünnen,
das heißt durch Entfernen einiger der schon erbsengroßen Beeren, wird
alle Kraft im Rebstock auf die verbleibenden Beeren gelenkt. Immer mehr Winzer
wenden diese Methode an, um die Qualität zu steigern. Ab Mitte August reifen
die Trauben deutlich heran. Der Zuckertransport aus den Blättern in die Beeren
nimmt rasch zu, gleichzeitig verringert sich der Anteil der Säure (vor allem
Äpfelsäure, während die Weinsäure erhalten bleibt). Je
nach Witterungsverlauf während des Sommers beginnt Mitte bis Ende September
die Weinlese. Regenfälle
sind in dieser Zeit nicht günstig, weil die Trauben dann vermehrt Wasser
aufsaugen und Fäule begünstigt wird. Mit einem optischen Instrument,
dem Refraktometer, können
die Winzer
den Reifezustand der Trauben messen und den günstigsten Zeitpunkt für
den Lesebeginn bestimmen. Der Beginn der Weinlese richtet sich nach den einzelnen
Rebsorten und Lagen sowie nach dem Reifezustand der Trauben.
Die Winzer
legen in eigener Verantwortung den Beginn der Lese fest. Nach wie vor ist aber
das Herbstbuch zu führen, in dem während der Erntezeit die Lese unter
Angabe von Erntemenge, Herkunft, Leseart und Mostgewicht zu erfassen ist. In ebenen
bis mäßig steilen Lagen wird die Lese häufig maschinell
mit einem Vollernter vorgenommen. Zur Erlangung von Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen
ist die Lese von Hand jedoch zwingend
erforderlich. Gesetzlich festgelegt ist auch die Abgabe einer Gesamterntemeldung.
Mit dieser Meldung kann
in allen deutschen Anbaugebieten kontrolliert werden, ob die zulässige Erzeugungsmenge
eingehalten wurde. Übersteigt nämlich die Produktion in einem Betrieb
den im Anbaugebiet zulässigen Hektarertrag, darf die Mehrmenge im Folgejahr
nicht als Wein in den Verkauf gebracht werden.
Lavaux Der
District de Lavaux liegt im Kantons Waadt / Schweiz (Genfer See). Der District
besteht aus 12 Gemeinden. Bekannt für schweizer Spitzenweine.
lebendig
ispritziger,
frischer Wein.
leer
dünner
und leichter Wein ohne Geschmack.
leicht
iWein
mit niedrigem Alkoholgehalt.
Lese
wird
auch Traubenlese oder Weinlese genannt und bezeichnet im Weinbau die Ernte der
Weintrauben, in der Regel Ende September bis Ende Oktober - in südlichen
Ländern bis zu 3 Wochen früher.
Manuellen
Lese (traditionell): die reifen Trauben werden von Hand abgeschnitten.
Dabei besteht auch die Möglichkeit zur Steigerung der Qualität, indem
nur die besonders reifen Trauben ausgewählt werden. Maschinelle
Lese erfolgt durch einen so genannten Vollernter, der über die in
Reihen ausgerichteten Weinreben hinwegbewegt wird. Die Ernte der Trauben erfolgt
dabei durch Klopfen und Rütteln. Die herabfallenden Trauben werden von einem
Lamellensystem aufgefangen, das die Stämme der Rebstöcke umschließt
und das Lesegut über ein Förderband in einen Auffangbehälter leitet.
Bei diesem Verfahren geraten auch Laub und kleine Äste ins Lesegut. Diese
werden durch ein Gebläse zum Großteil entfernt.
Liebfrauenmilch
oder Liebfraumilch
Lieblicher weißer Qualitätswein aus den
Anbaugebieten Nahe, Pfalz, Rheingau und Rheinhessen, der mindestens zu 70% von
Trauben der Rebsorten Riesling, Silvaner, Müller-Thurgau oder Kerner hergestellt
und von der Geschmacksart dieser Rebsorten bestimmt ist. Die Angabe der Rebsorte
und der Name einer kleineren geografischen Einheit als das Anbaugebiet ist nicht
zulässig.
Liebliche
Weine
Trocken ist nicht gleich trocken. Für Wein und Sekt gelten
unterschiedliche Geschmacksangaben.Dabei steht der gleiche Begriff bei Wein und
Sekt für einen unterschiedlichen Gehalt an Restzucker.Man unterscheidet beim
Wein vier Geschmacksrichtungen.
Trocken ist die Bezeichnung
für Weine, die fast ganz oder völlig durchgegoren sind, das heißt
für Weine mit einem Restzuckergehalt bis höchstens 4 Gramm im Liter.
Der Gesetzgeber erlaubt die Bezeichnung trocken darüber hinaus bis zu einem
Restzuckergehalt von 9 Gramm, wenn der in g/l Weinsäure ausgedrückte
Gesamtsäuregehalt höchstens 2 g/l niedriger ist als der Restzuckergehalt
(Formel: Säure + 2 bis zur Höchstgrenze 9). Ein trockener Wein ist nicht
gleichbedeutend mit sauer. Er enthält eben nur wenig unvergorenen Zucker.
Allerdings schmeckt man bei trockenen Weinen eine höhere Säure eher. Halbtrockene
Weine dürfen bis 12 Gramm Restzucker je Liter aufweisen, bzw. bis 18g/l,
wenn dabei der Restzuckergehalt den Säuregehalt nicht mehr als 10g übersteigt.
(Formel: Säure + 10 bis zur Höchstgrenze 18). Liebliche
Weine weisen einen Restzuckergehalt auf, der die für halbtrocken festgelegten
Werte übersteigt, aber höchstens 45 g/l erreicht.Die Angabe süß
ist ab 45 g/l zulässig.
Lieblich
- Geschmacksgrade : Wein + Schaumwein
Unterschieden werden bei Wein und Schaumwein
folgenden Geschmacksgrade:
Geschmacksgrade
Wein | | | |
Restzuckergehalt | | trocken | maximal
9 g/l | | halbtrocken | maximal
9 bis 18 g/l | | lieblich | über
18 g/l, bis 45 g/l | | mild | über
45 g/l. | |
Geschmacksgrade
Schaumwein | deutsch | franz. | engl. | ital. | russ. | extra
herb | extra
brut | |
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|
herb | brut | |
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|
extra
trocken | très
sec | extra
dry | |
|
trocken | sec | dry | secco
asciutto | suchoy | halbtrocken | demi-sec | medium
dry | aboccato | polsuchoy | mild | doux | sweet | dolce | slatkoy |
| Restzucker Schaumwein |
deutsch | franz. | engl. | ital. | Restzucker | extra
herb | extra
brut | |
|
0
- 6 g/l | herb | brut | |
weniger
als 15 g/l | extra
trocken | très
sec | extra
dry | |
zw. 12 und 20 g/l. | trocken | sec | dry | secco
asciutto |
zw. 20 und 35 g/l | halbtrocken | demi-sec | medium
dry | aboccato |
35 - 50 g/l | mild | doux | sweet | dolce | über
50 g/l |
Likörweine - Dessertwein
ein am Ende einer Mahlzeit mit dem Dessert gereichter, inder Regel süsser Wein. Nach EU Vorschrift sind diese Weine als Likörweine zu bezeichnen. Dessertweine
(Banyuls, Madeira, Port, Marsala, Sherry, ) mit mindestens 15 Volumenprozent Alkohol.
Lüften
Rotweinflaschen
sollten möglichst zwei Stunden vor dem Einschenken entkorkt werden, damit
sich sein volles Bukett entfalten kann.
Luftton
Gerne
schmecken Weintrinker bei einem wenigen Stunden geöffneten Wein einen Luftton
heraus. Hierunter versteht man einen Wein, der zu viel mit Luft in Berührung
gekommen ist (Fass, Flasche, etc.) Wissenschaftlich geprüft sind nach drei
Tagen Anbruch im Kühlschrank bei halbvollen Flaschen in der Regel keine großen
Unterschiede zur frisch geöffneten Flasche schmeckbar. Rotwein ist hier wegen
des geringeren Schwefels und der üblicherweise wärmeren Lagerung anfälliger.
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