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Magnum - Flaschengrößen:
Champagner gibts es in verschiedenen Flaschengrößen, die Standardgröße ist die 0,75 l oder 1/1-Flasche. Für die anderen Flaschengrößen haben sich eigene Bezeichnungen etabliert. Alle Flaschen, die größer als die Jeroboam-Flasche (3 Liter / Doppelmagnum) sind, tragen biblische Namen. Eine Ausnahme hiervon bildet die Sovereign- und die Primat-Flasche.

Normalgröße
Liter
Bezeichnung
1/4
0,2
Piccolo
1/2
0,375
Demi / Filette
1
0,75
Imperial
2
1,5
Magnum
4
3
Jeroboam / Doppelmagnum
6
4,5
Rehoboam
8
6
Methusalem
12
9
Salmanazar
16
12
Balthazar
20
15
Nebukadnezar
24
18
Melchior bzw. Goliath
35
26,25
Souverain oder Sovereign
36
27
Primat
40
39
Melchisedech

 


Maischen
Der Kellermeister hat vielfältige Aufgaben zu erledigen, bis der in Flaschen gefüllte Wein seinen Weg zum Kunden nehmen kann.

Die Weinbereitung im Keller
Wein ist das Erzeugnis, das ausschließlich durch vollständige oder teilweise alkoholische Gärung der frischen, auch eingemaischten Weintrauben oder des Traubenmostes gewonnen wird, heißt es im deutschen Weingesetz. Dahinter stehen vielfältige Aufgaben des Kellermeisters, bis der in Flaschen gefüllte Wein seinen Weg zum Kunden nehmen kann.

Maischen und Keltern
Die Arbeit beginnt nach der Lese mit dem Entladen der Traubenbütten an der Kelterstation. Bei der Weißweinbereitung werden die Trauben nach der Lese sofort schonend gepresst (Ganztraubenpressung) oder entrappt (von Stielen und Stängeln befreit), gemaischt und entweder sofort oder nach kurzen Maischestandzeiten gepresst. Die Maische ist der Fruchtbrei, der durch das Zerquetschen bzw. Mahlen der Trauben entsteht.

Bei der Rotweinbereitung sind im wesentlichen zwei Verfahren üblich: Maischegärung, dabei lässt man die Maische solange gären, bis ausreichend Farb- und Gerbstoffe gelöst sind und lässt den abgepressten roten Most dann endgültig vergären. Thermische Maischebehandlung, dabei wird die Maische kurze Zeit erwärmt bzw. erhitzt, um die Farbstoffe zu lösen. Nach Abkühlung der Maische erfolgt die Kelterung und Vergärung des so gewonnenen roten Mostes. Viele Winzer arbeiten heute auch mit einer Kombination beider Verfahren bei der Rotweingewinnung. Wird die Maische aus roten Trauben sofort abgepresst, ist das Ergebnis Roséwein oder der Weißherbst.

Mostbehandlung und Anreicherung
Nach Vorklären des Mostes auf natürliche Art durch Absetzenlassen, mit Hilfe eines Separators (durch Zentrifugation) oder eines speziellen Filters, empfiehlt es sich, schon vor der Gärung bestimmte kellertechnische Behandlungen durchzuführen. Es wirkt schonender, wenn man zur Entfernung eventuell vorhandener störender Inhaltsstoffe bestimmte Methoden anwendet (zum Beispiel Bentonitbehandlung zur Vermeidung von Eiweißtrübungen). In Weinjahrgängen mit zu hohen Säurewerten dürfen die Winzer Moste oder Wein mittels kohlesaurem Kalk behandeln und entsäuern. Die natürlich vorhandenen Hefen im Most genügen oft nicht, um eine spontane Gärung herbeizuführen. Deshalb verlässt man sich heute zunehmend auf den Einsatz von speziellen Reinzuchthefen, die die Gärung in Gang bringen. Bei Tafel- und Qualitätsweinen b. A. ist eine Zuckerung des Mostes zulässig. Auch in Frankreich und in anderen großen Weinbauländern bedient man sich dieser Methode der Anreicherung oder Chaptalisation, um eine höhere Alkoholausbeute durch Zugabe von Zucker zu erreichen.

Das EU-Recht erlaubt hierzu die Zugabe von Saccharose oder die Zugabe von konzentriertem Traubenmost oder die Zugabe von rektifiziertem Traubenmostkonzentrat (RTK) bei Tafelwein die teilweise Konzentrierung durch Kälte. Dabei müssen bestimmte analytische Grenzwerte berücksichtigt werden. Der Höhe des Zusatzes und den damit verbundenen Alkohol-Volumenänderungen sind strenge Grenzen gesetzt. Das deutsche Weingesetz schränkt die EU-rechtlichen Möglichkeiten im Gegensatz zu anderen Anbauländern drastisch ein: die Anreicherung ist bei Qualitätsweinen mit Prädikat ausnahmslos verboten.

Die Gärung
Bei einfachen bis mittleren Qualitäten ist die alkoholische Gärung bei Temperaturen 14 - 20 Grad Celsius und unter Bildung von Alkohol und Kohlensäure innerhalb von acht bis zehn Tagen beendet. Bei hochwertigen Mosten mit hoher Zuckerkonzentration kann die Gärung sogar Monate dauern (zum Beispiel bei Trockenbeerenauslesen). Der Gärungsverlauf wird oft durch Kühlung oder Erwärmung gesteuert. Auch mit Hilfe von Edelstahl-Druckbehältern kann eine gezügelte Gärführung erreicht werden. Damit ist es beispielsweise möglich, einen Wein nicht ganz durchgären zu lassen, sondern eine bestimmte Menge Fruchtzucker als Restzucker zu erhalten. Das hefetrübe, noch gärende Produkt bezeichnet man auch als Federweißer, Bitzler, Rauscher oder Sauser. Nach Beendigung der Gärung nennt man es Jungwein.

Der Ausbau von Wein
Nach Beendigung der Gärung wird der Hefetrub, der sich am Fass- oder Tankboden abgesetzt hat, vom Jungwein getrennt. Man nennt diesen Vorgang Abstich. Danach wird der Wein häufig geschwefelt, um Aldehyde, die den Weingeschmack beeinflussen könnten, zu binden und um den Wein vor Oxydation zu schützen. Vor allem bei Rotwein wird oft Wert auf den biologischen Säureabbau gelegt, bei dem unter Mitwirkung von Milchsäurebakterien die Apfelsäure im Wein reduziert wird (biologischer Säureabbau bzw. malolaktische Gärung).

Der zweite Abstich erfolgt meist in Verbindung mit einer Schönung. Hierbei werden dem Wein Schönungsmittel zugesezt, die feinste Trubteilchen binden und beim Abstich entfernt werden.

Die Restsüße eines Weines lässt sich durch Gärungsunterbrechung oder Zugabe von unvergorenem Traubenmost kurz vor der Abfüllung erreichen. Bei sehr hohen Qualitäten wie Auslesen, Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen und Eiswein kommt es sehr häufig vor, dass der Zucker nicht vollständig vergärt und so auf natürliche Weise Restzucker im Wein erhalten bleibt.

Reife und Abfüllung
Die Zeit der Lagerung eines Weines im Fass und nach der Abfüllung in der Flasche, also die Zeit der Reife, kann die Weinqualität und den Geschmack entscheidend beeinflussen. Unter dem Gesichtspunkt, dass Verbraucher heute vornehmlich junge und frische Wein bevorzugen, werden Weißweine oft nach kurzer Lagerung abgefüllt und auf den Markt gebracht. Hochwertige Spitzenweine werden hingegen erst nach deutlich längerer Lagerzeit in Flaschen gefüllt.

Bei Rotweinen und auch bei weißen Burgundersorten ist die Lagerung in kleinen, ungebrauchten Eichenholzfässern (Barrique) in den letzten Jahren zunehmend populär geworden.

Die Flaschenfüllung erfolgt heute je nach Betriebsgröße mit halb- oder vollautomatischen Abfüllanlagen unterschiedlicher Größe und Kapazitätsleistung. Die Flaschen werden bei diesem Vorgang sterilisiert, um Verunreinigungen völlig auszuschließen und nach der Füllung sofort mit Korken oder Schraubverschlüssen abgeschlossen. Da der Wein danach einige Wochen zur Ruhe kommen sollte, lagern die Flaschen in temperierten Lagerräumen, bevor sie in den Versand gehen. Die Ausstattung durch Etikett und Kapsel wird je nach Betriebsstruktur direkt nach der Abfüllung oder später nach Bedarf vorgenommen.


Manuelle Lese
Lese wird auch Traubenlese oder Weinlese genannt und bezeichnet im Weinbau die Ernte der Weintrauben, in der Regel Ende September bis Ende Oktober - in südlichen Ländern bis zu 3 Wochen früher.

Manuellen Lese (traditionell): die reifen Trauben werden von Hand abgeschnitten. Dabei besteht auch die Möglichkeit zur Steigerung der Qualität, indem nur die besonders reifen Trauben ausgewählt werden.

Maschinelle Lese erfolgt durch einen so genannten Vollernter, der über die in Reihen ausgerichteten Weinreben hinwegbewegt wird. Die Ernte der Trauben erfolgt dabei durch Klopfen und Rütteln. Die herabfallenden Trauben werden von einem Lamellensystem aufgefangen, das die Stämme der Rebstöcke umschließt und das Lesegut über ein Förderband in einen Auffangbehälter leitet. Bei diesem Verfahren geraten auch Laub und kleine Äste ins Lesegut. Diese werden durch ein Gebläse zum Großteil entfernt.



Melonen Bowle
Ein prickelnder Klassiker

Die Bowle ist ein erfrischendes Sommergetränk aus Wein und Sekt mit Früchten oder Kräutern. Für alle Rezepte gilt, dass man erst kurz vor dem Ausschenken den Sekt zugibt, während der Ansatz mit stillem Wein erfolgt.

Bei diesem fruchtigen Mischgetränk kann eigentlich nichts schief gehen, vorausgesetzt, es werden einige einfache Grundregeln beachtet:


Jede Bowle ist so gut wie der Wein und Sekt, den man dafür verwendet

Je weniger Zutaten, desto leichter gelingt die Bowle. · Jede Bowle ist so gut wie der Wein und Sekt, den man dafür verwendet. Denn nur gute Zutaten ergeben eine gute Bowle, dazu gehören deutsche Qualitätsweine, leichte Kabinettweine und fruchtige Winzersekte. ·
Nur frische und gutgereifte Früchte verwenden. · Die Früchte behutsam schälen und zerkleinern, nicht zerdrücken. · Die Früchte mit wenig Zucker bestreuen oder mit Traubenlikör marinieren, so erschließt sich das Aroma. Wer süße Bowlen bevorzugt, nimmt liebliche Weine. · Sekt und Mineralwasser - gut gekühlt - erst kurz vor dem Servieren hinzugeben, damit die Bowle möglichst lange prickelt · Die richtige Bowlentemperatur liegt etwa bei 5 bis 8° C also etwas kühler als die normale Serviertemperatur für Wein. ·
Eiswürfel nicht direkt in die Bowle geben, denn davon wird sie wässrig. Tipp: Bowlengefäß in ein größeres, mit Eisstücken gefülltes Gefäß stellen oder die kleinen bunten mit Wasser gefüllten Plastikgarnituren in Form von Früchten benutzen, die tiefgefroren die Bowle kühlen, ohne sie zu verwässern.

Für Rotwein-Bowlen gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie für Weißwein-Bowlen. Besonders geeignet sind die weniger gerbstoffbetonten Sorten, wie Trollinger und Portugieser oder jugendliche Weißherbste, die sich besonders für Bowlen aus Kirschen oder mit dunklen Beeren empfehlen.

Übrigens: Wenn die Bowle zur Neige geht, nicht verlängern. Wenn sie alle ist, lieber noch einen guten Wein servieren. Einst Mittel gegen die Langeweile Dem

wie Trollinger und Portugieser oder jugendliche Weißherbste, die sich besonders für Bowlen aus Kirschen oder mit dunklen Beeren empfehlen.
erfrischenden Sommergetränk aus Wein und Früchten gibt das englische Wort "bowl" (Gefäß) seinen Namen. Denn britische Kolonialoffiziere sollen die "Erfinder" der Mixspezialität gewesen sein: Als Mittel zur Stärkung und gegen die Langeweile ließen sie sich in Indien von ihren Dienern ein Getränk aus mindestens fünf Zutaten "brauen", das sie sich dann in einer großen "Bowl" servieren ließen.
Mit den Briten begann im 18. Jahrhundert der Siegeszug derBowlen nach Europa: Zunächst dem Adel vorbehalten, wurde bald auch in gutbürgerlichen Kreisen das "Bowle-Trinken" zum Zeitvertreib. Vom Lieblingsgetränk der feinen Gesellschaft im vergangenen Jahrhundert entwickelte sich die Bowle zum Partyrenner der fünfziger Jahre - und findet heute als belebendes und frisch-fruchtiges Sommergetränk wieder zunehmend Freunde. Zunächst dem Adel vorbehalten, wurde bald auch in gutbürgerlichen Kreisen das "Bowle-Trinken" zum Zeitvertreib. Vom Lieblingsgetränk der feinen Gesellschaft im vergangenen Jahrhundert


Genussvolle Bowlen mit
deutschen Weinen und Sekten

Erdbeerbowle
Einen großen Teller mit frischen Erdbeeren vorbereiten. Größere Früchte halbieren oder vierteln. Mit Zucker überstreuen und Saft ziehen lassen oder mit Traubenlikör marinieren. Anschließend Früchte und Saft in einen Bowlentopf geben und mit einer kleineren Weinmenge ziehen lassen.
Später vier bis fünf Flaschen Wein z. B. gut gekühlten Rosé oder Weißherbst dazugeben. Bowlentopf möglichst in Eis stellen. Kurz vor dem Servieren eine Flasche deutschen Winzersekt dazugeben und genießen...

Pfirsichbowle
Sechs bis acht reife Früchte schälen, halbieren und Steine entfernen. Zerteilte Früchte mit Zucker überstreuen und ziehen lassen. Dann mit 3 bis 4 Flaschen Wein z.B. einem Riesling oder Silvaner auffüllen und möglichst in Eis einige Stunden ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren eine Flasche deutschen Winzersekt dazugeben, das bringt den letzten Pfiff.

Himbeerbowle
Frische Himbeeren vorsichtig reinigen und mit Zucker bestreuen. Danach die Bowle wie eine Erdbeerbowle zubereiten. Zum Schluss eine Flasche Winzersekt z.B. Weißburgunder oder Silvaner, dazugeben und servieren.


Melonenbowle
Eine kleine Melone schälen, von Mark und Kernen befreien, in dünne Scheiben schneiden und mit Zucker bestreuen. Mit einer kleinen Menge Wein, z.B. einem Grauen Burgunder oder einem reifen Riesling, übergießen und einige Stunden ziehen lassen. Danach mit drei Flaschen Wein auffüllen und noch einige Zeit auf Eis ziehen lassen.

Kullerpfirsich
In eine Sektschale einen kleineren, geschälten Pfirsich legen, der von allen Seiten mit einer Gabel eingestochen wurde. Danach mit Rieslingsekt auffüllen, dann beginnt sich der Pfirsich im Glas zu drehen. Gleichzeitig teilt die Frucht ihr dezentes Aroma dem spritzigen deutschen Winzersekt mit.





Mild - Medium dry - Geschmacksgrade : Wein + Schaumwein
Unterschieden werden bei Wein und Schaumwein
folgenden Geschmacksgrade:
Geschmacksgrade Wein
 
 
Restzuckergehalt
 
trocken
maximal 9 g/l
 
halbtrocken
maximal 9 bis 18 g/l
 
lieblich
über 18 g/l, bis 45 g/l
 
mild
über 45 g/l.
 

 

 

 

 


Geschmacksgrade Schaumwein
deutsch
franz.
engl.
ital.
russ.
extra herb
extra brut
   
herb
brut
   
extra trocken
très sec
extra dry
  
trocken
sec
dry
secco asciutto
suchoy
halbtrocken
demi-sec
medium dry
aboccato
polsuchoy
mild
doux
sweet
dolce
slatkoy



Restzucker Schaumwein
deutsch
franz.
engl.
ital.
Restzucker
extra herb
extra brut
  
0 - 6 g/l
herb
brut
 
weniger als 15 g/l
extra trocken
très sec
extra dry
 
zw. 12 und 20 g/l.
trocken
sec
dry
secco asciutto
zw. 20 und 35 g/l
halbtrocken
demi-sec
medium dry
aboccato
35 - 50 g/l
mild
doux
sweet
dolce
über 50 g/l

















Mittelrhein - Anbaugebiet - Rheinromantik pur (Karte  )
Eine malerische Kulisse bietet das Rheintal zwischen Bingen und Bonn. Von Burgen gekrönte Rebhänge und mittelalterliche Städtchen schmücken das Rheinufer.

Heute ist der Mittelrhein von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und wirbt für die Region mit seiner einmaligen Kombination aus fortschrittlichem Rebanbau und Burgenromantik. In den Dörfern und Städten findet sich kaum eine Gasse ohne Straußwirtschaft, Weinstube oder Gutsschänke.

Im Herzen dieser einzigartigen Flusslandschaft liegt Koblenz, eine der größten Weinbau treibenden Städte überhaupt. St. Goar und St. Goarshausen sind ebenso wie Oberwesel mit seiner fast vollständig erhaltenen Stadtmauer beliebte Ausflugsziele. Bacharach ist ein altes Weinhandelszentrum, hier wurde nicht nur Wein vom Rhein verkauft. Vor allen Dingen der Weinbruderschaft "Zechgesellschaft Bacchus" ist es zu verdanken, dass die Erzeugnisse des malerischen Orts über die Grenzen der Region hinaus bekannt wurden.

   
   

Bedingt durch die schwierigen Bearbeitungsverhältnisse in den Steillagen ist die Anbaufläche seit 1900 kontinuierlich auf heute etwa 470 Hektar zurückgegangen. Die Winzer vom Mittelrhein erzeugen charaktervollen, herzhaften und fruchtige Weine - zwei Drittel davon aus Riesling-Reben, die ihre Ausprägung den kargen Tonschieferböden verdanken. Die kleinen Erntemengen machen die Weine vom Mittelrhein zu besonderen Raritäten, die von Kennern und Liebhabern, aber auch von den durchreisenden Touristen geschätzt werden. Feste um den Wein haben das ganze Jahr über Saison. Der Höhepunkt: das Weinforum Mittelrhein am ersten Septemberwochenende in St. Goar.

Mittelrhein im Überblick
Geographische Lage: 100 km lang auf beiden Seiten des Rheins, von der Nahe bis Koblenz bzw. bis zum Siebengebirge
Klima: Viele Sonnentage und windgeschützte Lagen; der Rhein wirkt als Wärmespeicher
Böden: Schiefer- und Grauwackenverwitterungsböden, vereinzelte Lößinseln; im Norden Böden vulkanischen Ursprungs
Rebfläche: ca. 470 ha, 2 Bereiche, 11 Großlagen und 111 Einzellagen
Rebsorten: Riesling, Müller-Thurgau, Kerner und Spätburgunder
Vermarktung: Fast ausschließlich im Anbaugebiet; ein Teil der Ernte wird als Sektgrundwein verwendet.

Mittelrhein Urlaub
Land der Burgen und Reben

So viele Sagen und Mythen haben ihren Ursprung im Mittelrheintal: Der Legende nach hat Siegfried den Drachen auf dem Drachenfels getötet, dem nördlichsten Zipfel dieses Weinanbaugebietes.

Die schöne Loreley soll für zahlreiche Schiffsbrüche um den mächtigen Felsen bei St. Goarshausen verantwortlich sein. Hoch oben auf dem Loreleyfelsen kämmte sie ihr goldenes Haar, weswegen die Schiffer nicht mehr auf den Strom achteten. Die Boote versanken im Rhein, der an dieser Stelle mehr als 20 Meter tief ist. Andere schreiben die hohe Rate gesunkener Schiffe jedoch nicht der Loreley (www.loreley-felsen.de), sondern der an dieser Stelle besonders starken Strömung und dem in den Fluss ragenden Felsen zu (www.rheinischer-sagenweg.de). Gut 20 Kilometer weiter südlich fließt der Rhein bei Bingen in das weltberühmte Engtal ein. Flankiert von Hunsrück und Eifel im Westen und von Taunus und Westerwald im Osten setzt sich das Mittelrheintal auf einer Strecke von 120 Kilometern bis vor die Tore Bonns fort. Ab Koblenz wachsen die Reben nur noch rechtsrheinisch, kurz zuvor mündet bei Lahnstein die Lahn in den Rhein. Bis in das Kurstädtchen Bad Ems reichen die Weinbergslagen an der Lahn.

Das Wirtshaus an der Lahn
Neben der Johanniskirche steht in Niederlahnstein das berühmte Wirthaus an der Lahn. Von hier aus kann man zur Rupertsklamm wandern (Wanderungen siehe www.lahnstein.de/tourismus/wandern.html) oder das Lahntal mit dem Kanu erkunden. Die Lahn gehört zu den beliebtesten Paddelflüssen Deutschlands, zahlreiche Veranstalter bieten geführte Touren an. Auf dem Rhein hingegen sind dem Wassersport aufgrund der regen Berufsschifffahrt und der Strömung Grenzen gesetzt.

Drachenboote und Gleitschirmflieger Mitten durch Bad Ems verlief einst der Limes, seit 2005 zählen die Überreste des römischen Grenzwalls zum Welterbe. Die heißen Quellen sorgen für konstant 32 Grad warmes Wasser in der Emser Therme, im Sauerstoff-Fitnessstudio kann man unter Bedingungen trainieren, die sonst nur im Hochland herrschen (www.emser-therme.de). In der schönen Kurstadt an der Lahn kann man nicht nur nobel baden, sondern auch mit dem Gleitschirm erste Übungsflüge unternehmen (www.air-touch.de, Tandemflüge kosten 75 Euro) oder mit dem Floß auf der Lahn schippern (siehe www.bad-ems-info.de oder www.lahnschifffahrt.de). Außergewöhnliche Gefährte sind beim Emser Drachenbootrennen im Juli unterwegs.


Mythos Rhein
Rheinromantik des 19. Jahrhunderts zeigt das Mittelrhein-Museum in der alten Festungsstadt Koblenz mit der Sammlung „Mythos Rhein“ (www.mittelrhein-museum.de, geöffnet dienstags bis samstags von 10:30 bis 17 Uhr), auch Werke von Emil Nolde und George Grosz sind hier ausgestellt. Hier, im Zentrum des Mittelrheintals, kann man nach einer Radtour oder Wanderung (Touren siehe www.welterbe-mittelrheintal.de oder www.rheinsteig.de) in eine der stimmungsvollen Weinkneipen einkehren. Am Deutschen Eck fließt die Mosel in den Rhein, auf der Festung Ehrenbreitstein (die darin befindliche Jugendherberge ist ein Geheimtipp) finden im Sommer Festspiele statt. Weiter nördlich führt der Riesling-Wanderweg von Leutesdorf nach Hammerstein und belohnt mit einem herrlichem Blick ins Rheintal. Mit etwas Glück kann man den Namedyer Kaltwasser-Geysir bestaunen.


Bevor der Rhein die niederrheinische Tiefebene erreicht, fließt er dicht an einem Massiv von bewaldeten Kuppen vorbei. Das obere Mittelrheintal zwischen Koblenz und Bingen ist das Herzstück dieses Weinanbaugebiets:

Drachenblut vom Drachenfels
Bevor der Rhein die niederrheinische Tiefebene erreicht, fließt er dicht an einem Massiv von bewaldeten Kuppen vorbei. Das Siebengebirge ist das älteste deutsche Naturschutzgebiet. Ein hübscher Weinwanderweg führt von Oberholtorf bis Oberdollendorf (Wanderungen siehe www.naturpark-siebengebirge.de/wanderung3.htm). Bei Königswinter kann man in die Drachenfelsbahn (www.drachenfelsbahn-koenigswinter.de, Erwachsene zahlen 8 Euro, Kinder 4,50 Euro für Berg- und Talfahrt) einsteigen und über Schloss Drachenburg (www.schloss-drachenburg.de) bis zum Drachenfels fahren (www.drachenfels.net). Von dort hat man eine Aussicht bis nach Köln und Bonn (www.bonn-region.de). Den Rotwein vom Drachenfels nennen die Winzer „Drachenblut“.

Baden im Mondschein
Auf dem Weg nach Süden lohnt es sich, Station in Linz zu machen. Hübsche Fachwerkhäuser umrunden den Markt mit seinem Rathaus, täglich erklingt das Glockenspiel. In Bad Hönningen kann man an jedem Vollmond im Mondschein schwimmen (www.kristall-rheinpark-therme.de, geöffnet von 9 bis 22 Uhr, Erwachsene zahlen für vier Stunden elf Euro, Kinder 6 Euro). Wenn die Saison beginnt, ist Zeit für die Rheinische Karnevals-Saunanacht (sämtliche Veranstaltungen auf der Homepage).

Bopparder Hamm
Das obere Mittelrheintal zwischen Koblenz und Bingen ist das Herzstück dieses Weinanbaugebiets: An den Hängen thronen Burgen, im Tal schlängeln sich mittelalterlich anmutende Dörfer am Fluss entlang. 2002 wurde der 65 Kilometer lange Abschnitt als UNESCO-Welterbe anerkannt. Der Wein aus diesen steilen Lagen ist von hervorragender Qualität, für die Winzer jedoch ist der Anbau mit immensem Kraftaufwand verbunden. Fläche, Zahl der Betriebe und auch Erntemenge haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verringert.
Am Bopparder Hamm formt der Rhein eine enge Schleife, hier liegt mit fünf Kilometern Länge die größte zusammenhängende Rebfläche des Mittelrheins. Am letzten Sonntag im April findet der „Mittelrheinische Weinfrühling“ statt. Die steilste Bahnstrecke Deutschlands führt durch viele Tunnel und über zwei Viadukte von Boppard bis Emmelshausen, dort oben hat man einen Panorama-Blick (www.sesselbahnboppard.de, Betrieb von April bis Oktober, Fahrradmitnahme möglich). Auf dem nahe gelegenen Jakobsberg kann man an seinem Handicap feilen (www.jakobsberg.de/go.to/modix/now/main.html) oder im Schnupperkurs das Putten üben (Kosten: 19 Euro pro Person, Anmeldung unter 06742 / 808 491).

Mittelrhein-Momente
Bevor die Weinreise direkt am Rhein oder mitten durch die Weinberge weitergeht, kann man sich in Kamp-Bornhofen noch einmal stärken: Auf Burg Liebenstein ist ein Restaurant in einem gotischen Wohnturm aus dem 14. Jahrhundert untergebracht. Gute Weine und Speisen bringen sieben Winzer das ganze Jahr über bei der Veranstaltungsreihe Mittelrhein-Momente (Termine siehe www.mittelrhein-momente.de) mit Kabarett und Lesungen bei Kerzenschein in Einklang. Im Juli und August wird am Rhein in Burgen und Schlössern musiziert (www.villamusica.de, www.musikmomente.de). Die Pfalz im Wasser Vom Postenturm bei Bacharach hat man einen vorzüglichen Blick über das mittelalterliche Städtchen und die ehemalige Zollburg Pfalzgrafenstein. Diese wurde nie zerstört, weil sie nur auf dem Wasserweg zu erreichen ist.
In Burg Stahleck residierten einst die Pfalzgrafen bei Rhein, heute nächtigen Jugendliche aus aller Welt in der bekannten Jugendherberge. Der gut erhaltene überdachte Wehrgang mit seinen Wachtürmen macht Bacharachs Bedeutung als ehemals wichtiger Weinumschlagplatz deutlich. Das nahe Oberwesel lässt sich auf zahlreichen Wanderwegen umrunden (www.oberwesel.de). Während es im Tal angesichts des Schiff- und Autoverkehrs recht lebhaft zugeht, kann man auf den Hügeln die Stille genießen. Rheinhöhenweg, Rhein-Burgen-Weg, Rieslingroute und Co: Orientierung über die zahlreichen Wanderstrecken bietet die Seite www.welterbe-mittelrheintal.de. Hier kann man auch Pauschalen wie „Wandern ohne Gepäck“ oder „Mühlenromantik in Brauchbach“ buchen. Radtouren in ganz Rheinland-Pfalz lassen sich mit Hilfe von www.radwanderland.de planen.

Tipps für Kinder
Eine authentische mittelalterliche Burg liegt hoch über dem Städtchen Braubach südlich von Koblenz: Die Marksburg ist die einzig unzerstörte Höhenburg am Mittelrhein. Original-Inventar und der mittelalterliche Kräutergarten können darin besichtigt werden (geöffnet im Sommer von 10 bis 17Uhr, im Winter von 11 bis 16 Uhr).
Alle zwei Jahre (ungerade Jahreszahlen) bevölkern beim Mittelalterfest Gaukler, Handwerker und Ritter den Burghof. Schloss Stolzenfels thront nördlich von Rhens (www.schloss-stolzenfels.de, geöffnet von 10 bis 17 Uhr). Das Zehn-Burgen-Ticket spart 50 Prozent des Eintrittspreises und ist die Eintrittskarte für zehn Burgen am Mittelrhein (www.burgen-am-rhein.de, Erwachsene zahlen dafür 19 Euro, Kinder 9,50 Euro). Auf der Burg Maus bei St. Goarshausen herrschen heute keine Burgfräulein und Ritter mehr, sondern Seeadler, Rote Milane und Wanderfalken. Von April bis Anfang Oktober finden täglich um 11 und 14:30 Uhr Flugvorführungen statt (Erwachsene: 6 Euro, Kinder 2,50 Euro).
Im Hochwildschutzpark Rheinböllen (westlich von Bacharach) erfreuen im Frühjahr drollige Frischlinge die Besucher, die Bären und Wölfe in ihren großen Gehegen fordern hingegen Respekt. Auch Muffelwidder, Rothirsche und Bisons bevölkern den Park, kleinere Kinder können sich auf dem Spielplatz austoben (www.hochwildschutzpark.de, ganzjährig geöffnet zwischen 9 und 19 Uhr) Katzen- und Glatthaie, Muränen und putzige Seepferdchen kann man im Unterwassertunnel des „Sealife“ in Königswinter aus der Taucherperspektive erleben. Das Süß- und Meerwasseraquarium ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet (www.sealifeeurope.com/de/konigswinter/home.htm, Erwachsene zahlen 11, Kinder 8,50 Euro).

Weinfest-Empfehlung
Den Weinmarkt feiern die Oberweseler alljährlich am zweiten und dritten Septemberwochenende. Mittlerweile zählt er zu den beliebtesten Weinfesten am Rhein, dementsprechend vielfältig ist die Auswahl der angebotenen Weine. An einem Abend erhellen Fackeln und Feuerwerk die Stadt, zum traditionellen sonntäglichen Festzug ziehen bunte Motivwagen, Fußgruppen und Musikkapellen durch die geschmückten Straßen (www.oberwesel.de).
Auch das Bacharacher Weinfest am ersten Wochenende im Oktober ist empfehlenswert. Beim Weinforum Mittelrhein-Ahr (www.weinforum-mittelrhein.de), das am ersten Septemberwochenende im Wechsel auf Burg Rheinfels bei St. Goar und im Künstlerbahnhof Rolandseck (Remagen) stattfindet, kann man sich angesichts der großen Vielfalt preisgekrönter Weine, Sekte und Brände durch das gesamte Anbaugebiet Mittelrhein trinken und vergleichen.
Außerdem an jedem zweiten Augustwochenende steht das Rheintal in Flammen: Dann werden von den Hügeln Großfeuerwerke gezündet, die Burgen und Schlösser erstrahlen in bengalischem Feuer, während auf dem Rhein mehr als 70 Schiffe zwischen Braubach und Koblenz fahren (Karten sind bei den zahlreichen Rheinschifffahrtslinien erhältlich).



Mixdrinks

Wer neue, mitunter exotische Geschmackserlebnisse sucht, kann mit Wein, Sekt, Spirituosen und anderen Zutaten wunderbare Mixdrinks komponieren.

Und es gibt ebenso Weine, die man gerne langsam, als Longdrink im eigentlichen Sinne des Wortes genießt. Wer darüber hinaus andere, mitunter exotische Geschmackserlebnisse sucht, kann mit Wein, Sekt, Spirituosen und anderen Zutaten wunderbare Mixdrinks komponieren. Hier einige Anregungen.


Wer neue, mitunter exotische Geschmackserlebnisse sucht, kann mit Wein, Sekt, Spirituosen und anderen Zutaten wunderbare Mixdrinks komponieren.

Cold Duck (Aperitif)

5 cl Riesling trocken oder halbtrocken
5 cl Riesling Sekt brut
Den Wein in eine Sektflöte oder ein kleines Weißweinglas gießen. Den Sekt dazugeben und einmal langsam umrühren. Ein kleines Stück Zitronenschale einer unbehandelten Frucht in das Glas geben.

German Glory (Aperitif)

4 cl Orangensaft
2 cl Grenadine
1 cl Zitronensaft
Weißburgunder Sekt brut
Säfte und Grenadine in einer Sektschale mit drei Eiswürfeln oder zwei Esslöffel Crush-Eis gut verrühren. Mit Sekt auffüllen, einmal langsam umrühren. Mit einer halben Orangenscheibe garnieren.

Hawaii Klassik
6 cl Scheurebe Spätlese
4 cl Ananassaft
4 cl Orangensaft
1 cl Pfirsichnektar
1 EL Zitronensaft
2 cl Pfirsichlikör
Die Zutaten im Shaker mit drei Eiswürfeln kurz schütteln. In ein Longdrinkglas seihen und mit Crush-Eis auffüllen oder vier Eiswürfel dazugeben. Mit einer Limonenscheibe und einem Stück Ananas oder einem Pfirsichviertel garnieren.

Hollywood

3 cl Orangenlikör
3 cl Grapefruitsaft
10 cl Riesling- oder Weißburgundersekt brut
Den Likör mit dem Saft und drei Eiswürfeln im Shaker kurz schütteln. In eine Sektschale seihen. Mit dem Sekt auffüllen. Eine halbe Orangenscheibe an den Glasrand stecken.

Jamaica Dream
10 cl Spätburgunder trocken
4 cl weißer Rum
2 cl Orangensaft
1 cl Zitronensaft
1 cl Grenadine
Alle Zutaten mit drei Eiswürfeln in einem Longdrinkglas verrühren. Je eine halbe Orangen- und Zitronenscheibe an den Glasrand stecken.

Kir (Aperitif)
2 cl Crême de Cassis
Grau- oder Weißburgunder
Den Cassis in ein 0,2 Liter fassendes Weinglas gießen und mit dem gekühltem Wein auffüllen.

Kir Imperial
2 cl Himbeerlikör
Gutedel oder Weißburgunder
Den Likör in ein 0,2 Liter fassende Weinglas gießen und mit dem gekühlten Wein auffüllen.

Mitternachtszauber
6 cl edelsüßen Riesling
2 cl Weinbrand (möglichst einen Riesling-Weinbrand vom Winzer)
2 cl Ananassaft
1 EL Zitronensaft
Rieslingsekt brut
Den Riesling mit dem Weinbrand, dem Ananas- und Zitronensaft im Shaker mit drei Eiswürfeln kurz schütteln. In ein Longdrinkglas seihen und mit dem Sekt auffüllen. Mit einer Babyananasscheibe garnieren.

Pick Me Up

3 cl Weinbrand
1 cl Zitronensaft
1 TL Grenadinesirup
Rieslingsekt brut
Den Weinbrand mit dem Zitronensaft und dem Grenadinesirup im Shaker mit drei Eiswürfeln kurz schütteln. In eine Sektschale seihen und mit dem Sekt auffüllen.
Mit einer Orangen- oder Zitronenscheibe garnieren.

Rosie (Aperitif)

4 cl Campari
1 cl Orangenlikör
8 cl Grapefruitsaft
5 cl Riesling oder Weißburgundersekt brut
Den Campari mit dem Likör und den Saft mit drei Eiswürfeln im Shaker kurz schütteln. In ein Longdrinkglas seihen und mit Sekt auffüllen. Eine halbe Orangenscheibe an den Glasrand stecken.


Mosel-Saar-Ruwer - Die Riesling-Spezialisten
Im größten Steillagenweinbaugebiet der Welt ist der Riesling die Nummer Eins. 5.000 Hektar sind mit der edelsten Weißweinsorte bepflanzt, so viele wie nirgendwo sonst.

Unzählige Funde, darunter mehrere Kelteranlagen aus römischer Zeit, zeugen von der großen Weinbautradition. Die geschützte Tallage macht die Region zu einer der wärmsten Klimazonen Deutschlands. 5000 Winzer bewirtschaften an Mosel, Saar und Ruwer 9.300 Hektar Rebfläche mit etwa 75 Millionen Rebstöcken. Die Hälfte der Reben wächst auf Hängen aus Schiefergestein mit einer Steigung von mehr als 30 Prozent. Steigungen von 50 und 60 Prozent sind keine Seltenheit. Der steilste Weinberg der Welt liegt an der Mosel: der Bremmer Calmont mit einer Steigung von 68 Prozent.

Der Schieferboden der steilen Hänge speichert am Tag die Sonnenwärme und gibt sie nachts wieder ab. Die Wurzeln der Reben dringen metertief in den Boden ein, um sich mit Wasser und Mineralien zu versorgen. Die Natur liefert so die Basis für die Arbeit der Winzer. Und die sind an der Mosel wahre Riesling-Spezialisten: Einzigartig feine, fruchtige Weine erzeugen sie aus den von Hand geernteten Trauben. Weine mit enormer geschmacklicher Tiefe bei relativ niedrigem Alkoholgehalt - ideal für unbeschwerten Genuss, hervorragend als Essensbegleiter.

Weltberühmt sind die edelsüßen Weine, die jedes Jahr bei Auktionen Rekordpreise erzielen. Aber auch die Freunde trockener Weine werden an der Mosel fündig: Die Weinbaubetriebe von Mosel-Saar-Ruwer erzeugen hervorragende feinherbe und harmonisch-trockene Weine. Das wird auch bei nationalen und internationalen Prämierungen und Wettbewerben deutlich.

Mosel-Saar-Ruwer im Überblick
Geographische Lage: Zwischen Hunsrück und Eifel im Rheinischen Schiefergebirge; entlang der Mosel und ihren Nebenflüssen Saar und Ruwer
Klima: Optimale Erwärmung und optimales Niederschlagsverhältnis in den Steilhängen und Tälern
Böden: An der Obermosel Muschelkalk und Keuper; in den Tälern von Saar und Ruwer Devon-Schiefer, südlich von Zell weiche Tonschiefer und kieselsäurereiche Grauwacken; in Tallagen mit Schotter-, Kies- und Sandablagerungen
Rebfläche: ca. 9.300 ha, 6 Bereiche, 18 Großlagen und 500 Einzellagen
Rebsorten: Riesling, Müller-Thurgau, Elbling, Kerner, zunehmend auch Rotweinsorten
Vermarktung: Moselweine gehören zu den meistverkauften im Lebensmittelhandel, Fachhandel und Gastronomie. Daneben wird traditionell der Weinexport gepflegt.

Mosel Saar Ruwer - Urlaub
Atemberaubende Weinlandschaft

Auf der ganzen Welt bekannt sind die Weine, die an den Hängen dieser drei Flussläufe wachsen.

Besucher können sich mit dem Gleitschirm von den steilen Hängen stürzen und die atemberaubende Landschaft von Mosel, Saar und Ruwer genießen, Winzer werden im ältesten Weinanbaugebiet Deutschlands zu Bergsteigern.
Der Weltruhm der Weine liegt in dem Zusammenspiel von Sonne und Boden begründet: Der steile Winkel der Sonneneinstrahlung erwärmt die Erdoberfläche, der Schieferboden speichert die Wärme besonders gut. Auf diese Weise können sich die Reben besser entwickeln: Die Rebblüte findet früher als in anderen Anbaugebieten statt, was sich durch eine längere Reifezeit direkt auf die Traubenqualität auswirkt.

Besucher können sich mit dem Gleitschirm von den steilen Hängen stürzen und die atemberaubende Landschaft von Mosel, Saar und Ruwer genießen, Winzer werden im ältesten Weinanbaugebiet Deutschlands zu Bergsteigern. Weniger Wagemutige können die Landschaft alternativ vom Calmont-Höhenwanderweg aus genießen.


Der Bremmer Calmont: Schwindelerregend
Der Superlativ eines steilen Weinbergs ist der Calmont bei Bremm mit einer Steigung von 68 Grad. Wer den besonderen Kick sucht und schwindelfrei ist, kann ihn auf einem drei Kilometer langen schmalen Fußpfad bezwingen. Kaum zu überwindende Felsen, rutschiger Schiefer und viele Dornen: Noch vor einiger Zeit wäre es ein gefährliches Wagnis gewesen, dieses Felsenmassiv von Bremm bis Eller zu durchqueren. Nun ist der Weg mit Leitern, Stahlseilen und Trittbügeln abgesichert und begehbar (www.calmont-mosel.de). Empfehlenswert ist der Anstieg von Bremm aus. Weniger Wagemutige können die Landschaft alternativ vom Calmont-Höhenwanderweg aus genießen.

Zwischen Koblenz und Perl
Das Moseltal und die reizvollen kleinen Seitentäler halten für (Rad-) Wanderer immer neue Ausblicke bereit, unter www.mosel.de sind zahlreiche Fahrradrouten näher beschrieben und über hundert Wanderrouten aufgeführt. Der Apollo-Wanderweg zum Beispiel verläuft zwischen Valwig und Cochem und verdankt seinen Namen dem seltenen Apollo-Falter, der hier zwischen Juli und Juli zu finden ist. Wie die Moselweinstraße beginnt auch der Mosel-Radweg in Koblenz und endet nach rund 240 Kilometern in Perl, denn ab hier heißt der Fluss Moselle.

Karl Marx und der Wein
Wer mehr über Land und Leute erfahren möchte, der kann sich gemeinsam mit einem Weinerlebnisbegleiter auf den Weg machen. Diese besonderen Reiseführer kennen sich an der Mosel und im Weinbau bestens aus. Ihre Gäste haben die Wahl unter 50 verschiedenen Exkursionen, zum Beispiel „Wie der Wein Karl Marx zum Kommunisten machte“ oder „Riesling auf Korallenbänken“. Auch eine Wanderung durch das größte Buchsbaumgebiet nördlich der Alpen oder im Moselkrampen ist im Angebot. Nicht selten laden die Weinbegleiter anschließend noch zu einem guten Glas Moselwein ein (www.weinerlebnisbegleiter.de).

Bernkastel-Kues: Mosel-Saar-Ruwer auf einen Streich
Wer lange Wandertouren scheut und den Wein von Mosel, Saar und Ruwer in seiner ganzen Vielfalt lieber an einem einzigen Ort kosten möchte, hat in den Gewölbekellern des Sankt-Nikolaus-Hospitals die Möglichkeit dazu. Über 150 verschiedene Weine stehen zur Degustation in dem historischen Gemäuer bereit, in dem auch das Moselweinmuseum eingerichtet ist (www.bernkastel-kues.de). Sein mittelalterliches Stadtbild mit dem romantischen Marktplatz machen das Städtchen Bernkastel-Kues zu einem lohnenden Ausflugsziel. Kues ist überdies Heimatort des Universalgelehrten Cusanus. Sein Leben und Werk dokumentiert eine Ausstellung im Geburtshaus in Kues.

Wer lange Wandertouren scheut und den Wein von Mosel, Saar und Ruwer in seiner ganzen Vielfalt lieber an einem einzigen Ort kosten möchte

Postkarten-Panorama: Beilstein
Zwischen Cochem und Ediger-Eller, im Scheitelpunkt des „Cochemer Krampen“ und fernab jeder Hauptstraße, liegt die „Perle des Moseltals“: Einst nur auf dem Wasserweg zu erreichen, steht das Dörfchen Beilstein heute als Gesamtensemble unter Denkmalschutz. Seit den dreißiger Jahren hat der malerische Ort immer wieder als Filmkulisse gedient. Reizvolle Gebäude stehen in schönen Gruppen beieinander und sind durch enge Gassen und Stiegen miteinander verbunden.

Baden im Weinberg...
Wer nach langen Wanderungen und Besichtigungen etwas Entspannung braucht, der hat angesichts der großen Zahl von Schwimmbädern im Moselland die Qual der Wahl. Im Sommer kann man hoch über dem Moseltal im Höhenfreibad Leiwen mit Fernblick schwimmen und sich Sonnen, ebenso wie im Freibad Ellenz-Poltersdorf, das direkt in den Weinbergen liegt. Das Erlebnisbad Zeller Land wartet mit einer langen Wasserrutsche und Whirlpool auf. Mit einer Temperatur von 32 Grad Celsius tritt das Bad Bertricher Thermalwassser aus über 2000 Metern Tiefe an das Tageslicht (www.bad-bertrich.de/kur).

... oder in der Mosel
Die Mosel wird immer mehr zum Eldorado für Wassersportler, egal ob im Ruderboot oder auf Wasserskiern. Zwischen Alf und Bullay hat der Wasserskiclub Köln(www.mosel-wasserski.de) einen Steg eingerichtet, von dem aus man nach einer Einweisung starten kann. Zuerst übt man am Boot mit einer speziellen Lernstange (Barfuss-Stange), dann folgt das Lauftraining an der langen Leine. Eine Schnupperkarte kostet 20 Euro, die Tageskarte 75 Euro, Neoprenanzug und Skimaterial sind im Preis inbegriffen.
Wer es eher gemütlich mag, kann auf einem der zahlreichen Fahrgastschiffe auf der Mosel entlang schippern und während der Fahrt den Wechsel von Rebhängen, Felspartien und bewaldeten Höhenzügen sowie die malerisch gelegenen Weinorte und vielen Burgen oder Burgruinen über den Weinlagen genießen. Besonders lohnt es sich, in Trier (Porta Nigra), Traben-Trarbach (bezaubernde Jugendstilbauten) oder Cochem (Reichsburg) einen Halt einzulegen.

Mosel-Festivals
Für lukullische Genüsse sorgt im April und Mai das Wein-Gourmetfestival. Die Festivaltage eröffnen eine Bandbreite von Veranstaltungen an Orten, wo römische Kaiser Badekultur zelebrierten, Fürsten rauschende Feste feierten und Mönche die Weine der Region genossen (www.wein-gorumetfestival.com ). Dass die Moselaner zu feiern verstehen, zeigen sie außerdem alljährlich bei den Mosel-Festwochen (www.mosel-festwochen.de ): Von Anfang Juni bis in den Oktober hinein finden mehr als 60 Musikveranstaltungen und Theateraufführungen statt.

Den Absprung wagen
Sie wollten sich schon immer einmal vom Bremmer Calmont aus in die Tiefen des Moseltals stürzen? Aus der Vogelperspektive können Wagemutige das Moseltal das ganze Jahr hindurch betrachten. Die Drachen- und Gleitschirmflieger „Moselglider“ bieten Tandemsprünge für Anfänger an, Fortgeschrittenen helfen sie gerne bei der Suche nach einem günstigen Absprungplatz. Anmelden kann man sich unter www.moselglider.de, ein Tandemsprung kostet um die 70 Euro.

Tipp für Kinder
Große Trampolinanlagen, Karussells, eine Schlauchboot-Wasserrutsche und viele exotische und heimische Wildtiere erwarten die Kinder in Klotten. Der Wild- und Freizeitpark (www.freizeitpark-klotten.de ) liegt im Wald auf einem Bergrücken und ist entweder von Klotten aus mit dem Auto zu erreichen oder mit einer Sesselbahn, die in Cochem startet.

Weinfest-Empfehlung
Stolz auf ihre Attraktion, eine voll funktionstüchtige Kelteranlage aus dem vierten Jahrhundert, feiern die Piesporter jedes Jahr am zweiten Oktoberwochenende ihr „Römisches Kelterfest“. In römischem Gewand steigen sie in die Kelteranlage und zertreten die frisch geernteten Trauben. Ein Riesenspaß nicht nur für das gemeine Volk, sondern auch für Weinkönigin und Cäsar-Double.

Außerdem
Der Veranstalter Kreativkultours bietet Themen-Führungen (auch in englischer Sprache) durch Trier an: „Auf den Spuren des Dionysos“, „Von Rittern und Königssöhnen“ oder „Des Nachts durch Triers Gassen“ (www.kreativkultours.de). Von Ortsführungen, Theater, Wellness und Beauty über Angeln, Nordic Walking, Fliegen, Motorrad und Roller fahren bis hin zu Urlaub beim Winzer: Unter www.mosel.de sind Ansprechpartner und Adressen detailliert aufgeführt. Auch Pauschalangebote können hier direkt gebucht werden, zum Beispiel „Kuschelwochenende im Himmelbett“, „Wandern auf dem Moselhöhenweg ohne Gepäck“ oder „Radurlaub im Weingut an der Mittelmosel“.
Überdies empfehlenswert: www.mosellandtouristik.de. Gemeinsam mit Mosel-Saar-Ruwer-Wein e.V. bietet dieser Veranstalter explizit Reisen zum Wein an: Sie können verschiedene Weingüter besuchen und haben Gelegenheit, die Weine von Mosel, Saar und Ruwer zu verkosten und ihre spezifischen Eigenheiten kennen zu lernen. Wer gerne mit Motorroller oder Trike durchs Moselland brausen möchte, findet hier entsprechende Ansprechpartner.

Auf den Spuren der Römer reist man von Kenn bis Leiwen: Die Römische Weinstraße streift insgesamt 18 Orte und ist für Geschichtsinteressierte ein Muss (Beschreibung siehe www.schweich.de). Natürlich darf Trier bei einer Besichtigung nicht fehlen. Die älteste Stadt Deutschlands wurde vor über zweitausend Jahren als Stadt des Kaisers Augustus gegründet und hieß Augusta Treverorum. Heute zeugen zahlreiche Überreste von Thermen und religiösen Bauten von der außergewöhnlichen Vergangenheit Triers.

Zur Sommerrodelbahn in Saarburg können Kinder und Erwachsene im Sessellift hochschweben und anschließend rasant abfahren. Die 530 Meter lange Bahn ist von April bis Oktober täglich geöffnet, den Rest des Jahres kann nur sonntags gerodelt werden (www.sommerrodelbahn-saarburg.de).

Überdies lohnt Saarburg auch seines pittoresken Stadtbildes wegen einen Besuch: Über Felskaskaden rauscht der Wasserfall des Leukbachs mitten in der Stadt über 20 Meter in die Tiefe. Wer Land und Leute etwas näher kennen lernen möchte, dem dürfte ein Urlaub auf den vom Verein „Natururlaub auf Bauern- und Winzerhöfen“ ausgewählten und geprüften Betrieben gefallen: www.naturlaub.de. Mal kann man mit ansehen, wie ein Kälbchen geboren wird oder bei der Weinlese im Moseltal mithelfen.

Auf den Spuren der Römer reist man von Kenn bis Leiwen: Die Römische Weinstraße streift insgesamt 18 Orte und ist für Geschichtsinteressierte ein Muss Das Erlebnisbad Zeller Land wartet mit einer langen Wasserrutsche und Whirlpool auf.

In der Umgebung
Das Pulvermaar in Gillenfeld, in einem ringsum von hohen Kraterwänden eingeschlossenen Kessel gelegen, ist nach dem Bodensee und den Voralpenseen der tiefste natürliche See Deutschlands. Urlauber nutzen es gerne zum Angeln, Wandern und Bootfahren (www.ngp-ve.de.) Bei einer Wanderung von Karden nach Moselkern lohnt es sich, einen Abstecher über die Burg Eltz (www.burg-eltz.de) zu machen, ein Stück abseits der Mosel im Wald auf einem steilen Felskegel gelegen. Mit ihren acht spitzen Türmen ist sie eine der schönsten und besterhaltenen Burgen Deutschlands (geöffnet von April bis November). Zwar ist die Steigung des Weges dorthin zu Beginn recht stark, doch schon bald flacht sie wieder ab und der Weg hat zumeist Gefälle. Für die 14 Kilometer sollte man mit drei bis vier Stunden reine Wanderzeit rechnen, von Moselkern aus kann man per Bahn zurück nach Karden fahren.



Mostgewichte
Das Mostgewicht verrät bereits einiges über die zu erwartende Qualität des Weins. Gemessen wird es in Oechsle. Daraus lässt sich der mögliche Alkoholgehalt ableiten.

Das Mostgewicht kennzeichnet das Gewichtsverhältnis von einem Liter Most zu einem Liter Wasser bei 20 ° C, also die spezifische Dichte des Mostes. Beträgt das Gewichtsverhältnis beispielsweise 1,076, so handelt es sich um einen Most von 76 Grad Oechsle. Das Mostgewicht resultiert in erster Linie aus dem Zuckergehalt. Daraus lässt sich der maximal mögliche Alkoholgehalt ableiten.


Öchsle-Waage - Gerät zur Bestimmung des Mostgewichte
 

Durch Mostkonzentration kann dem Most in kleinerem Umfang Wasser entzogen werden. Die verbleibenden Inhaltsstoffe konzentrieren sich und lassen höherwertige Weine zu. Allerdings ist das Verfahren sehr teuer und wird nur bei einigen Spitzenweinen in Auslesequalität eingesetzt.

Unterschiedliche Mindestmostgewichte für einzelne Rebsorten und Anbaugebiete geben nur einen Mindeststandard vor. Viele Winzer setzen betriebsintern deutlich höhere Standards.



Müller Thurgau - (Rivaner)
Rebsorten
Die unkomplizierten Weine sind geschmacklich leicht zugänglich. Meist sind es jugendliche, leichte und frische Weine für jeden Tag.
Professor Hermann Müller aus dem Schweizer Kanton Thurgau verdankt sie ihre Existenz und ihren Namen. Müller, der von 1850 bis 1927 lebte, züchtete in der Forschungsanstalt Geisenheim diese Rebsorte. Neuere Genuntersuchungen deuten zweifelsfrei darauf hin, dass ihm dies durch eine Kreuzung von Riesling x Madeleine royale gelang. In der schweizerischen Forschungsanstalt Wädenswil wurde die Sorte weiterentwickelt und 1913 nach ihrem Züchter

benannt. Das Synonym Rivaner ist eine Kurzfassung der Worte Riesling und Silvaner. Diese beiden Sorten sah man lange Zeit als Eltern des Müller-Thurgau an.

Bedeutung
In der deutschen Weinlandschaft gab der Müller-Thurgau seine Führungsposition in den neunziger Jahren an den Riesling ab. Doch mit einem Flächenanteil von knapp 15 Prozent hat der Rivaner nach wie vor eine überragende Bedeutung im deutschen Weinbau. Dass er heute auf gut 14.000 Hektar wächst, verdankt er unter anderem seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und seiner Zugänglichkeit auch für Nichtweinkenner. Zudem stellt die Müller-Thurgau-Rebe keine großen Ansprüche bezüglich des Standorts und gilt als ertragssicher.

Anbau
Müller-Thurgau-Reben stehen in fast allen deutschen Anbaugebieten. In sieben von dreizehn deutschen Weinbaugebieten zählen sie gar zu den "Classic"-Rebsorten. Die größten Flächen haben wir in Rheinhessen mit 4.200 und Baden mit 3.000 Hektar; nicht viel weniger sind es in der Pfalz (2.400 ha). In Franken sind rund 1.950 Hektar und an der Mosel knapp 1.400 Hektar mit Müller-Thurgau bestockt, an der Nahe knapp 600 Hektar. Die in den achtziger Jahren eingeführte Beschränkung der zulässigen Erträge je Hektar Weinberg hat sich gerade für den Müller-Thurgau, der zu hohen Erträgen neigt, sehr positiv ausgewirkt. Bei geringerem Anschnitt zeigt die Sorte ihr wahres Qualitätspotenzial.

Ausbau/Geschmack
Die Rebsorte reift früh und liefert süffige, manchmal blumige, mit einem feinfruchtigen Muskataroma versehene Weine. Die Säure fällt eher mild, bei Weinen nördlicher Herkunft mitunter auch etwas betonter aus. Der Ausbau erfolgt meist in Edelstahltanks, mit denen gut die Frische und der Sortenduft erhalten werden kann. Meist handelt es sich um trockene oder restsüße Qualitätsweine. Der Müller-Thurgau ist - von Ausnahmen abgesehen - kein lagerfähiger Wein und schmeckt in den ersten Jahren nach der Ernte am besten. Hier und da werden auch "sur lie"-Weine angeboten, die bis kurz vor der Abfüllung auf der Feinhefe lagen.

Genuss
Die unkomplizierten Weine sind geschmacklich leicht zugänglich und werden aufgrund ihrer harmonischen Charaktereigenschaften gerne getrunken. In der Farbe sind sie blassgelb bis hellgelb und mit einem mittleren Körper. Tragen sie die Bezeichnung Rivaner auf dem Etikett, so kann man davon ausgehen, dass es sich um einen trockenen, eher jugendlichen, leichten und frischen Wein handelt. Müller-Thurgau-Weine sind meist unkomplizierte Alltagsweine und sie eignen sich zu zart-aromatischen Speisen.


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