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Pfalz - Anbaugebiet - 85 Kilometer Weingenuss (Karte  )
Die Pfalz hat viele Superlative: Das größte Weinfass der Welt und den ältesten Wein der Welt, aber auch die erste und bekannteste Weinroute, die Deutsche Weinstraße.

Dass in der Pfalz besonders viel und gerne gefeiert wird, ist bekannt. Unter den zahlreichen Weinfesten verliert der Besucher leicht den Überblick, deshalb eine Empfehlung: der Erlebnistag Deutsche Weinstraße, bei dem stets am letzten Sonntag im August die Straße für Autofahrer gesperrt und zur 85 Kilometer langen Genießermeile wird.

Aber auch ansonsten wartet die Pfalz mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf: Neben dem Pflichtbesuch der Zentren Bad Dürkheim, Neustadt und Landau sowie den malerischen Winzerdörfern sind Abschweifungen zu den Burgen und Burgruinen, nach Freinsheim, dem "pfälzischen Rothenburg", oder Annweiler am Trifels zu empfehlen. Und wer oberhalb von Eschbach zur Madenburg, einer der schönsten Burgruinen im Lande, aufsteigt und hinab Richtung Rheinebene schaut, erblickt einen sattgrünen Reichtum: Reben, so weit das Auge schauen kann.

Das Hauptaugenmerk der Winzer in diesem rund 23.400 Hektar umfassenden Anbaugebiet liegt inzwischen auf klassischen Rebsorten, allen voran der Riesling. Er dominiert mit etwa zwanzig Prozent Rebflächenanteil, doch auch die Burgundersorten sind stark im Kommen. Immer wichtiger werden die Rotweine, darunter als besondere pfälzische Erfolgsgeschichte der Dornfelder, der seit einigen Jahren für Furore sorgt. Er hat den Portugieser als gängigste Rotweinsorte abgelöst. Auch Spätburgunder und Regent werden immer beliebter.

Schließlich ist auch die Nachbarschaft zu Frankreich überall spürbar, nicht zuletzt in der Vorliebe der Pfälzer für gutes Essen. Entlang der deutschen Weinstraße haben sich inzwischen Spitzenköche etabliert, die mit der regionalen Küche.

Pfalz im Überblick
Geographische Lage:Südlich von Worms bis an die französische Grenze und von den Hängen des Pfälzer Waldes bis in die Rheinebene Klima:Hoher Anteil an Sonnentagen; Temperaturmittel bei 11 Grad Böden:Buntsandstein, kalkhaltige Lehm- und Tonböden, Mergel- und Keuperböden, eingestreuter Muschelkalk; Granit-, Porphyr- und Schiefertoninseln Rebfläche:ca. 23.400 ha, 2 Bereiche, 25 Großlagen, 323 Einzellagen Rebsorten:Riesling, Müller-Thurgau, Kerner, Silvaner, Weißburgunder, Dornfelder, Portugieser, Spätburgunder Vermarktung:ca. 20% Export, ein Drittel Direktvermarktung an Endverbraucher, ca. 50% über Weinhandel und Genossenschaften über Fach- und Lebensmittelhandel.

Entlang der Deutschen Weinstraße

Die älteste Touristikroute Deutschlands ist eine der Schönsten: Dank des milden Klimas blühen hier schon im März Mandeln und Magnolien am Straßenrand.


Das buchstäblich längste Weinfest weit und breit feiert man in der Pfalz: Am letzten Wochenende im August können die Besucher während des „Erlebnistages Deutsche Weinstraße“ nicht allein Pfälzer Wein, sondern auch die bezaubernde Landschaft zwischen Pfälzerwald und der Rheinebene zu Fuß oder auf dem Rad kennen lernen.
Über 85 Kilometer erstreckt sich das grüne Band „Deutsche Weinstraße“: Sie beginnt in Bockenheim, nahe dem beschaulichen Zellertal südlich von Worms bis nach Schweigen nahe der französischen Grenze (zahlreiche Rad- und Wandertouren siehe www.deutsche-weinstrasse.de).
In zahlreichen exotischen Parks, etwa in Deidesheim und Maikammer, verströmen auch Orangen, Dattelpalmen und Zypressen ihre Düfte. Im Kurpark von Gleisweiler (www.gleisweiler.de) wachsen neben Bananen auch Mammutbäume. Nach einer Wanderung kann man sich unter der Walddusche abkühlen. In Sankt Martin gedeihen Pflanzen aus dem Heiligen Land (www.sankt-martin-pfalz.de). Zu festen Terminen zwischen April und Oktober und nach Vereinbarung gewähren private Gartenbesitzer Besuchern Einblick in ihr Reich (www.offenegaerten-pfalzundelsass.de).

Durch Kraut und Rüben
Der nördliche Teil der Weinstraße erstreckt sich von Neustadt über Bad Dürkheim und das Leininger Land bis nach Bockenheim. In dem Dorf ist die Traubenmadonna der Pfarrkirche sehenswert, die Eistalbahn fährt an Wochenenden durchs nahe Zellertal (www.eistalbahn.com). Der südliche Teil der Deutschen Weinstraße beginnt im Elsass: Bei Wissembourg in Frankreich liegen die südlichsten Weinberge der Pfalz. Hier endet der Elsass-Express: In diesem Zug kann man ausgehend von Mainz Rheinhessen und die Pfalz im Vorbeifahren genießen, Fahrräder darf man mitnehmen (Verkehr an Wochenenden, www.rheinland-pfalz-takt.de/takt_freizeit/elsass_express.html). Der "Kraut-und–Rüben-Radweg" verläuft fast parallel zum Radweg Deutsche Weinstraße, ist jedoch etwas flacher. Im Sommer radelt man an blühenden Tabak- und Sonnenblumenfeldern vorbei, im Herbst liegt der Duft von neuem Wein in der Luft (Veranstaltungen und Stationen siehe www.kraut-und-rueben-radweg.de).

   
Der "Kraut-und–Rüben-Radweg" verläuft fast parallel zum Radweg Deutsche Weinstraße, ist jedoch etwas flacher. Im Sommer radelt man an blühenden Tabak- und Sonnenblumenfeldern vorbei,
Zahlreiche Spuren zeugen von der einstigen Zugehörigkeit der Pfalz zum Königreich Bayern. Dem bayrischen König Ludwig I. aus dem Hause Wittelsbach
   

Wellness und palatia jazz
Nach einer Radtour kann man in der Pfalz zum Beispiel in den Thermen der beiden Kurstädte Bad Bergzabern (www.suedpfalz-therme.de) und Bad Dürkheim (www.salinarium.de, Sauna und Erlebnisbad) entspannen und sich mit Traubenkuren und ayurvedischen Kräuterbädern verwöhnen lassen (www.kurzentrum-bad-duerkheim.de). Pfälzer Hotels und Restaurants bieten Wein-Wellness-Programme mit Vinorobic in den Weinbergen und Traubenkernöl-Küche an (www.wellviness.de). Wer daheim Sehnsucht nach der Pfalz verspürt, kann sich Winzermüsli und Traubenkernkissen oder eine „Pälzer Kischd“ mit Wein, Feigenmarmelade, Zigarre und Riesling-Trüffeln nach Hause schicken lassen (www.pfalzmarketing.de), in den Pfalz-Club eintreten (www.pfalz-club.net) und die Sprache schon mal üben (www.palatina-rhenania.de).

Genuss für Gaumen und Ohren verspricht das kulinarische Pfälzer Jazzfestival „palatia jazz“. Jazzlegenden wie Chick Corea oder Cassandra Wilson, aber auch Newcomer haben bereits in romantischen Ruinen und Parks an der Weinstraße gesungen (www.palatiajazz.de, die Saison dauert von Mai bis August), auch in der Ruine Rietburg oder der Villa Ludwigshöhe.


Die Bayern in der Pfalz
Zahlreiche Spuren zeugen von der einstigen Zugehörigkeit der Pfalz zum Königreich Bayern. Dem bayrischen König Ludwig I. aus dem Hause Wittelsbach gefiel die Pfalz so gut, dass er eine Residenz im Stil einer italienischen Villa auf der „schönsten Quadratmeile seines Königreiches“ bei Edenkoben bauen ließ (die Villa Ludwigshöhe ist täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, in den Sommermonaten bis 18 Uhr).


Zwischen Edenkoben und der Villa sind entlang der Villastraße und des Weinlehrpfades Weinbergsgeräte ausgestellt (www.edenkoben.de). Zu Fuß oder mit der Sesselbahn gelangt man zur Raubritter-Rietburg (im Winter nur sonntags, im Sommer täglich), das nahe Dörfchen Rhodt ist eines der schönsten der Pfalz (www.rhodt.de). Auch den bayerischen Künstler und Impressionisten Max Slevogt zog es Ende des 19. Jahrhunderts in die Pfalz, seine Eindrücke der pfälzischen Landschaft hängen im Obergeschoss der Villa Ludwigshöhe (www.max-slevogt-galerie.de). Den „Slevogthof“ im pittoresken Leinsweiler kann man von Dienstag bis Sonntag besichtigen, von der nahe gelegenen Madenburg (Eschbach) aus reicht der Blick bis nach Heidelberg.

Kakteen in der Pfalz
Wer ein ungewöhnliches pfälzisches Reisemitbringsel sucht, wird im Kakteenland Steinfeld in der Südpfalz fündig: Für die Herzensdame Aloe Vera, für die Schwiegermutter einen Riesenkaktus - über 1000 Arten wachsen in der Kakteenwüste (www.kakteenland.de, im Sommer täglich geöffnet, im Winter nur von montags bis freitags). Das Kakteenmuseum informiert über die Wachstumsbedingungen der Pflanzen und das Leben der Ureinwohner auf Gran Canaria.

Mit dem Landauer durch Landau
Während einer Fahrt mit dem Landauer, einer Kutsche mit aufklappbarem Verdeck, kann man die ehemalige Garnisons- und heutige Universitätsstadt Landau à l'ancienne genießen (Fahrten von Mai bis Oktober am ersten, dritten und fünften Samstag im Monat, 30 Minuten kosten fünf Euro pro Person, www.landau.de). Wem der Landauer zu gemächlich ist, der braust auf einem Motorroller durch das Rebenmeer (die Pauschale „Roll over SÜW“ und andere können unter www.suedliche-weinstrasse.de gebucht werden). Der Ilbesheimer „Kalmitwingert“ zeigt Reben in 19 verschiedenen Erziehungsformen (www.ilbesheim.de, Führungen unter 06345 / 3531), so wird die Entwicklung des Weinbaus von der Antike bis heute deutlich. Schüchterne Erdmännchen, putzige Humboldtpinguine, Braunbären und ein geschmeidiger schwarzer Leopard sind im preisgekrönten Landauer Zoo zu Hause. (www.zoo-landau.de, täglich geöffnet von 9 bis 16 Uhr, sommers bis 18 Uhr. Erwachsene zahlen fünf, Kinder zwei Euro).

Elwedritsche und Kuckucksbahn
Das Hambacher Schloss, bekannt als Wiege der deutschen Demokratie, liegt in den Laubwäldern oberhalb von Neustadt (www.hambacher-schloss.de). In der pfälzischen Weinhauptstadt wird Anfang Oktober die Deutsche Weinkönigin gekrönt, am darauf folgenden Sonntag zieht ein langer Winzerfestumzug durch die Straßen (www.neustadt.pfalz.com). Im Zentrum plätschert der Elwedritsche-Brunnen. Diesen geheimnisvollen Fabelwesen kann man während der Fahrt mit dem Kuckucksbähnel auf die Spur kommen: Von Gleis fünf des Hauptbahnhofs aus führt die Bilderbuch-Strecke ins idyllische Elmsteiner Tal. Die Lok verkehrt von Ostern bis Oktober an jedem zweiten Sonntag (www.eisenbahnmuseum-neustadt.de, Hin- und Rückfahrt kosten zwölf Euro, Kinder zahlen die Hälfte).
Nicht weit von Elmstein informiert das „Haus der Nachhaltigkeit“ die Besucher über innovativen Hausbau, Landwirtschaft, Tiere und alte Obstsorten (www.hdn-pfalz.de, geöffnet von März bis Oktober täglich zwischen 10 und 17 Uhr, den Rest des Jahres nur an Sonn- und Feiertagen).


Kandierte Veilchen und Saumagen
Die renommierten pfälzischen Weindörfer Forst und Wachenheim liegen eingebettet in die malerische Landschaft nördlich von Neustadt. Den Saumagen, aus Schweinefleisch und Kartoffeln hergestellt, machte Altkanzler Helmut Kohl als seine Leibspeise über die Grenzen der Pfalz hinaus bekannt. Am liebsten verspeiste er diesen im Deidesheimer Restaurant „Schwarzer Hahn“. Neben vorzüglichem Wein kann man in dem Ort (www.deidesheim.de) auch kandierte Melonen, Veilchen und Ananas frisch von der Kandierfabrik Biffar kaufen. In Wachenheim bietet die Sektkellerei Schloss Wachenheim von März bis Oktober Führungen mit anschließender Sektprobe an (donnerstags und samstags ab 14 Uhr, sonntags ab 10:30 Uhr, 7 Euro pro Person, Anmeldung erwünscht).

Den Saumagen, aus Schweinefleisch und Kartoffeln hergestellt, machte Altkanzler Helmut Kohl als seine Leibspeise über die Grenzen der Pfalz hinaus bekannt Das größte Weinfest der Welt findet alljährlich im September in Bad Dürkheim statt (www.duerkheimer-wurstmarkt.de). Selbst 500 000 Besucher vermögen nur einen Bruchteil jener 1,7 Millionen Liter zu trinken, die das große Dürkheimer Holzfass

Der Dürkheimer Wurstmarkt und das Riesenfass
Das größte Weinfest der Welt findet alljährlich im September in Bad Dürkheim statt (www.duerkheimer-wurstmarkt.de). Selbst 500 000 Besucher vermögen nur einen Bruchteil jener 1,7 Millionen Liter zu trinken, die das große Dürkheimer Holzfass fassen könnte. Von der Kurstadt aus lassen sich schöne Wanderungen unternehmen, zum Beispiel in das von einer Stadtmauer umgebene Freinsheim (www.freinsheim.com). In den Sommermonaten kann man nach Absprache bei einer Obstversteigerung in Weisenheim am Sand dabei sein (Näheres siehe www.weisenheimamsand.de), bei der historischen Weinernte am zweiten Oktoberwochenende werden die Trauben per Hand geerntet und auch gekeltert. Der Dackenheimer Golfplatz liegt mitten im Pfälzer Rebland, jede Bahn der 27-Loch-Anlage trägt den Namen einer Rebsorte (www.golfgarten.de).

Der Drei-Burgen-Wanderweg im Leinigerland
Neuleinigen ist auf einem alten Vulkankegel erbaut, die markante Silhouette ist schon von weitem zu sehen. Hier beginnt der Drei-Burgen-Wanderweg (Verlauf siehe www.leiningerland.com). In der Burg Altleiningen (www.altleiningen.de) ist heute eine Jugendherberge (www.djh-info.de) eingerichtet, das Freibad im Burggraben ist öffentlich.

Tipps für Kinder
Zahlreiche Tier- und Freizeitparks laden in der Pfalz zum Besuch ein: Im Holiday-Park bei Hassloch (www.holidaypark.de, Erwachsene 23, Kinder 20 Euro) wirbeln die Besucher in Fässern durch die Luft, Tierfreunde können in Wachenheim beeindruckende Adler über sich gleiten sehen und die Rodelbahn ausprobieren (www.kurpfalzpark.de, geöffnet von Ostern bis Oktober, Erwachsene 12, Kinder 10 Euro). Uhus zum Anschauen und Hasen zum Streicheln und Ponyreiten gibt es im Wildpark Silz in der Südpfalz (www.wildpark-silz.de, Erwachsene fünf Euro, Kinder die Hälfte). Exotischer sind der Pfeilgiftfrösche und die Schlangen-Babystation im Landauer Reptilium (www.reptilium.de, täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr, Erwachsene 13, Kinder 8 Euro). Eine Parkkarte gewährt bis zu zwanzig Prozent Ermäßigung in acht pfälzischen Parks (www.parkhopping.de).

Die alte Kaiserstadt Speyer ist nicht nur wegen mittelalterlichem Juden-Bad und Salierdom (heute UNESCO-Weltkulturerbe) bekannt, sondern auch wegen des Historischen Museums der Pfalz mit seinen hervorragenden Ausstellungen. Die Abteilung Weinmuseum zeigt eine mit Wein gefüllte Amphore aus der Römerzeit, das Junge Museum lädt zu Mitmach-Sonderausstellungen und Workshops ein (kindgerechte Seite siehe www.museum.speyer.de/de/jumus/fun_for_kids/). Das Museum (www.museum.speyer.de) ist außer montags täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Erwachsene zahlen sieben, Kinder drei Euro.
Im Technik-Museum nehmen Nachwuchs-Piloten am Steuer einer Boeing 747 oder des Kelly-Family-Hausboots Platz (www.museumspeyer.de, Erwachsene: 16 Euro, Kinder 11 Euro). Neben Rheinfischen kann man auch Haien und putzigen Seepferdchen in Speyer begegnen (www.sealife.de, Erwachsene 14, Kinder 10 Euro), Fütterung täglich um 12 und 15 Uhr.

Weinfest-Empfehlung
Schon Ende April feiert Kallstadt (zwischen Grünstadt und Bad Dürkheim gelegen) an zwei Wochenenden das Fest der hundert Weine, eines der ersten Weinfeste des Jahres. Die heimischen Winzer präsentieren an verschiedenen Ausschankstellen im Dorf ihre Kreszenzen. Dann kann man bei Musik sogar "Saumagen" trinken, denn eine Weinlage ist nach dem Leibgericht der Pfälzer benannt (www.kallstadt.de, Eintritt incl. freie Probe der hundert Weine kostet zehn Euro).
Nachdem die „Owwergässer Winzerkerwe“ (alljährlich Ende Mai) auf Schloss Ludwigshöhe eröffnet worden ist, beginnt das Treiben im mittelalterlichen Dorf an den Klostermauern mit Gauklern, Jongleuren und Krämern. Sonntags zieht der Festumzug durch die Innenstadt Edenkobens (nähere Infos unter http://www.edenkoben.de/). Aktuelle Feste finden Sie unter "Tipp des Monats" bei www.pfalzwein.de.

In der Umgebung
Umrandet von Annweiler, Pirmasens und Bad Bergzabern ist das Dahner Felsenland bei Wanderern und Kletterern gleichermaßen beliebt. Die roten Sandsteinfelsen bilden skurrile Formationen, etwa den markanten „Teufelstisch“ (Rad- und Wandertouren siehe www.dahner-felsenland.net). In der Stauferburg oberhalb von Annweiler am Trifels wurden einst die kostbaren Reichskleinodien aufbewahrt, hier war zeitweise König Richard Löwenherz unter dem Decknamen Heinrich IV. gefangen (www.trifelsland.de, Burg täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, im Dezember geschlossen). In der Burg Berwartstein (www.burgberwartstein.de, Führungen von März bis Oktober täglich, den Rest des Jahres nur am Wochenende) befindet sich eine Folterkammer, der Panorama-Blick in den Pfälzerwald ist fantastisch.
Die Welt mit den Augen verschiedener Tiere ansehen oder an der Energiemaschine selbst Strom erzeugen ist im Biosphärenhaus Pfälzerwald-Nordvogesen möglich (www.biosphaerenhaus.de). Auf gleiche Augenhöhe mit den Eichhörnchen begeben sich die Besucher des Baumwipfelpfads: in 30 Metern Höhe zwischen den Baumkronen eröffnen sich faszinierende Ein- und Ausblicke. Den Abstieg kann man sich mit der rasanten Baumrutsche sparen. Pfad und Haus sind das ganze Jahr zwischen 12 bis 18 Uhr geöffnet. Die Kombikarte Ausstellung – Pfad kostet für Erwachsene acht, für Kinder sechs Euro.
Im Abenteuerpark Kandel können die Besucher ab 8 Jahren auf verschiedenen Parcours ihr Geschick beim Klettern beweisen und sich bis in den Profi-Parcours vorwagen. (www.abenteuerpark-kandel.de, Öffnungszeiten saisonabhängig, Erwachsene 18, Kinder 12 bzw. 15 Euro).
Besonderen Spaß bringt eine Draisinenfahrt. Dazu hat man in der Pfalz auf zwei Strecken die Gelegenheit. Die Strecke der Südpfalz Draisinenbahn führt von Bornheim nach Lingenfeld und zurück (www.suedpfalzdraisine.de, Vorbestellung nötig, pro Tag 32-69 Euro).
Im Kreis Kusel führt die Strecke von Altenglan nach Staudernheim oder umgekehrt, je nach Datum (Infos bei der Tourist Info Kusel, Preis pro Draisine/Tag 35 bzw. 39 Euro).


Den Saumagen, aus Schweinefleisch und Kartoffeln hergestellt, machte Altkanzler Helmut Kohl als seine Leibspeise über die Grenzen der Pfalz hinaus bekannt Das größte Weinfest der Welt findet alljährlich im September in Bad Dürkheim statt (www.duerkheimer-wurstmarkt.de). Selbst 500 000 Besucher vermögen nur einen Bruchteil jener 1,7 Millionen Liter zu trinken, die das große Dürkheimer Holzfass


Durch den Pfälzerwald, das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, führen mehr als 12 000 Kilometer gut markierte Wanderwege, ein Netz von mehr als 100 Hütten lädt zur Einkehr ein (www.pfaelzerwald.de). Mountainbiker können sich auf bisher rund 300 Kilometer Wegstrecke austoben (www.mountainbikepark-pfaelzerwald.de).
Das Deutsche Schuhmuseum in Hauenstein (www.deutsches-schuhmuseum.de, täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet) zeigt den Einfluss der Schuhindustrie auf Land und Leute. In der ehemaligen Schuhfabrik sind außerdem Schuhe Prominenter wie Steffi Graf oder Joschka Fischer ausgestellt.




Piccolo - Flaschengrößen:
Champagner gibts es in verschiedenen Flaschengrößen, die Standardgröße ist die 0,75 l oder 1/1-Flasche. Für die anderen Flaschengrößen haben sich eigene Bezeichnungen etabliert. Alle Flaschen, die größer als die Jeroboam-Flasche (3 Liter / Doppelmagnum) sind, tragen biblische Namen. Eine Ausnahme hiervon bildet die Sovereign- und die Primat-Flasche.

Normalgröße
Liter
Bezeichnung
1/4
0,2
Piccolo
1/2
0,375
Demi / Filette
1
0,75
Imperial
2
1,5
Magnum
4
3
Jeroboam / Doppelmagnum
6
4,5
Rehoboam
8
6
Methusalem
12
9
Salmanazar
16
12
Balthazar
20
15
Nebukadnezar
24
18
Melchior bzw. Goliath
35
26,25
Souverain oder Sovereign
36
27
Primat
40
39
Melchisedech



Pfirsich Bowle
Ein prickelnder Klassiker

Die Bowle ist ein erfrischendes Sommergetränk aus Wein und Sekt mit Früchten oder Kräutern. Für alle Rezepte gilt, dass man erst kurz vor dem Ausschenken den Sekt zugibt, während der Ansatz mit stillem Wein erfolgt.
Bei diesem fruchtigen Mischgetränk kann eigentlich nichts schief gehen, vorausgesetzt, es werden einige einfache Grundregeln beachtet: Je weniger Zutaten, desto leichter gelingt die Bowle. · Jede Bowle ist so gut wie der Wein und Sekt, den man dafür verwendet. Denn nur gute Zutaten ergeben eine gute Bowle, dazu gehören deutsche


Die Bowle ist ein erfrischendes Sommergetränk aus Wein und Sekt mit Früchten oder Kräutern

Qualitätsweine, leichte Kabinettweine und fruchtige Winzersekte. Nur frische und gutgereifte Früchte verwenden. · Die Früchte behutsam schälen und zerkleinern, nicht zerdrücken. · Die Früchte mit wenig Zucker bestreuen oder mit Traubenlikör marinieren, so erschließt sich das Aroma. Wer süße Bowlen bevorzugt, nimmt liebliche Weine. · Sekt und Mineralwasser - gut gekühlt - erst kurz vor dem Servieren hinzugeben, damit die Bowle möglichst lange prickelt · Die richtige Bowlentemperatur liegt etwa bei 5 bis 8° C also etwas kühler als die normale Serviertemperatur für Wein.

Eiswürfel nicht direkt in die Bowle geben, denn davon wird sie wässrig. Tipp: Bowlengefäß in ein größeres, mit Eisstücken gefülltes Gefäß stellen oder die kleinen bunten mit Wasser gefüllten Plastikgarnituren in Form von Früchten benutzen, die tiefgefroren die Bowle kühlen, ohne sie zu verwässern.

   
Für Rotwein-Bowlen gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie für Weißwein-Bowlen. Besonders geeignet sind die weniger gerbstoffbetonten Sorten, wie Trollinger und Portugieser oder jugendliche Weißherbste, die sich besonders für Bowlen aus Kirschen oder mit dunklen Beeren empfehlen.

Übrigens: Wenn die Bowle zur Neige geht, nicht verlängern. Wenn sie alle ist, lieber noch einen guten Wein servieren. Einst Mittel gegen die Langeweile: Dem erfrischenden Sommergetränk aus Wein und Früchten gibt das englische Wort "bowl" (Gefäß) seinen Namen. Denn britische Kolonialoffiziere sollen die "Erfinder" der Mixspezialität gewesen sein: Als Mittel zur

Für Rotwein-Bowlen gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie für Weißwein-Bowlen.
Stärkung und gegen die Langeweileließen sie sich in Indien von ihren Dienern ein Getränk aus mindestens fünf Zutaten "brauen", das sie sich dann in einer großen "Bowl" servieren ließen.
   
Mit den Briten begann im 18. Jahrhundert der Siegeszug derBowlen nach Europa: Zunächst dem Adel vorbehalten, wurde bald auch in gutbürgerlichen Kreisen das "Bowle-Trinken" zum Zeitvertreib. Vom Lieblingsgetränk der feinen Gesellschaft im vergangenen Jahrhundert entwickelte sich die Bowle zum Partyrenner der fünfziger Jahre - und findet heute als belebendes und frisch-fruchtiges Sommergetränk wieder zunehmend Freunde.


Genussvolle Bowlen mit
deutschen Weinen und Sekten

Mit den Briten begann im 18. Jahrhundert der Siegeszug derBowlen nach Europa

Erdbeerbowle
Einen großen Teller mit frischen Erdbeeren vorbereiten. Größere Früchte halbieren oder vierteln. Mit Zucker überstreuen und Saft ziehen lassen oder mit Traubenlikör marinieren. Anschließend Früchte und Saft in einen Bowlentopf geben und mit einer kleineren Weinmenge ziehen lassen.
Später vier bis fünf Flaschen Wein z. B. gut gekühlten Rosé oder Weißherbst dazugeben. Bowlentopf möglichst in Eis stellen. Kurz vor dem Servieren eine Flasche deutschen Winzersekt dazugeben und genießen...

Pfirsichbowle
Sechs bis acht reife Früchte schälen, halbieren und Steine entfernen. Zerteilte Früchte mit Zucker überstreuen und ziehen lassen. Dann mit 3 bis 4 Flaschen Wein z.B. einem Riesling oder Silvaner auffüllen und möglichst in Eis einige Stunden ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren eine Flasche deutschen Winzersekt dazugeben, das bringt den letzten Pfiff.

Himbeerbowle
Frische Himbeeren vorsichtig reinigen und mit Zucker bestreuen. Danach die Bowle wie eine Erdbeerbowle zubereiten. Zum Schluss eine Flasche Winzersekt z.B. Weißburgunder oder Silvaner, dazugeben und servieren.

Melonenbowle
Eine kleine Melone schälen, von Mark und Kernen befreien, in dünne Scheiben schneiden und mit Zucker bestreuen. Mit einer kleinen Menge Wein, z.B. einem Grauen Burgunder oder einem reifen Riesling, übergießen und einige Stunden ziehen lassen. Danach mit drei Flaschen Wein auffüllen und noch einige Zeit auf Eis ziehen lassen.

Kullerpfirsich
In eine Sektschale einen kleineren, geschälten Pfirsich legen, der von allen Seiten mit einer Gabel eingestochen wurde. Danach mit Rieslingsekt auffüllen, dann beginnt sich der Pfirsich im Glas zu drehen. Gleichzeitig teilt die Frucht ihr dezentes Aroma dem spritzigen deutschen Winzersekt mit.

 


Polsuchoy - Geschmacksgrade : Wein + Schaumwein
Unterschieden werden bei Wein und Schaumwein
folgenden Geschmacksgrade:

Geschmacksgrade Wein
 
 
Restzuckergehalt
 
trocken
maximal 9 g/l
 
halbtrocken
maximal 9 bis 18 g/l
 
lieblich
über 18 g/l, bis 45 g/l
 
mild
über 45 g/l.
 

 

 

 

 

Geschmacksgrade Schaumwein
deutsch
franz.
engl.
ital.
russ.
extra herb
extra brut
     
herb
brut
     
extra trocken
très sec
extra dry
   
trocken
sec
dry
secco asciutto
suchoy
halbtrocken
demi-sec
medium dry
aboccato
polsuchoy
mild
doux
sweet
dolce
slatkoy

Restzucker Schaumwein
deutsch
franz.
engl.
ital.
Restzucker
extra herb
extra brut
  
0 - 6 g/l
herb
brut
 
weniger als 15 g/l
extra trocken
très sec
extra dry
 
zw. 12 und 20 g/l.
trocken
sec
dry
secco asciutto
zw. 20 und 35 g/l
halbtrocken
demi-sec
medium dry
aboccato
35 - 50 g/l
mild
doux
sweet
dolce
über 50 g/l


 

 

 

 

 


Portugal - Qualitätsstufen
Die Qualität eines Weins wird Bestimmt sowohl durch die Farbe, den Geruch und den Geschmack als auch durch die Herkunft. So dürfen Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete (QbA) und Qualitätsweine mit Prädikat nur aus einem einzigen der zugelassenen Weinanbaugebiete stammen und nur aus den dort empfohlenen Traubensorten bestehen. Sie müssen weiterhin einer amtliche Prüfung bestehen, die nach bestimmten Kriterien urteilt
 
Europäische Qualitatsstufen   
Deutschland
Italien
Frankreich
Spanien
Portugal
     
Tafelwein

Landwein

QbA
(Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete)

Qualitätswein
mit Prädikat

Vino da tavola

IGT
(Indicazione Geografica Tipica)

DOC
(Denominazione di Origine Controllata)

DOCG
(Denominazione di Origine Controllata e Garantita)

Vin de table

Vin de pays

Regionale AOC
(Appellation d'Origine Contrôlée)

VDQS

(Vin Délimité de Qualité Supérieure)

AOC
(Appellation d'Origine Contrôlée)

Vino de mesa oder
Vino corriente


Vino de la tierra

Denominación de Origen

DOC
(Denominación de Origen Calificada)

Vinho do mesa

Vinho regional

VQPRD
(Vinhos de Qualidade Produzidos em Região Determinada)

DOC
(Denominação de Origem Controlada)




Portugieser - Rebsorten


Der Portugieser gilt als unkomplizierter, süffiger und frischer Schoppenwein. Ohne all zuviel Tannin ist er schon im Frühjahr trinkbar.

Geschichte
Die Herkunft des Portugiesers kann nicht eindeutig belegt werden. Der Portugieser ist über Österreich (18. Jahrhundert) nach Deutschland (19. Jahrhundert) gekommen. Johann Philipp Bronner übernahm die Erhaltungszüchtung des Portugiesers, dessen Ursprung in Österreich-Ungarn vermutet wird. Schon im 19. Jahrhundert verdrängte die Sorte viele alte Rebbestände.

Bedeutung
Der Portugieser ist hinsichtlich der Anbaufläche nach dem Spätburgunder und dem Dornfelder die dritttwichtigste Rotweinrebsorte in Deutschland.

Der Portugieser gilt als unkomplizierter, süffiger und frischer Schoppenwein. Ohne all zuviel Tannin ist er schon im Frühjahr trinkbar.

Die Anbaufläche liegt bei 4.800 Hektar; das sind fast fünf Prozent der deutschen Rebfläche. Dabei gibt es deutliche regionale Schwerpunkte des Portugieseranbaus in der Pfalz (2.400 Hektar), in Rheinhessen (1.800 Hektar) und an der Ahr (50 Hektar). Nachdem sich viele Winzer in den 70er Jahren vom Blauen Portugieser verabschiedet hatten, nahm die Anbaufläche im nachfolgenden Jahrzehnt wieder zu und hat sich seit den neunziger Jahren weitgehend stabilisiert.

Anbau
Die Sorte stellt geringe Boden- und Lagenansprüche, ist allerdings weniger für feuchte und schwere Böden geeignet. Auch mit nährstoffarmen Sandböden kommen die Reben gut zurecht. Treten keine Schäden durch Winterfröste ein, gilt der Portugieser als wüchsig und ertragssicher. Die Trauben reifen früh und können als Qualitätswein mitunter schon in der ersten Septemberhälfte geerntet werden.

Ausbau/Geschmack
Vielfach wird der Traubenmost umgehend oder nach kurzer Standzeit abgepresst und zu Weißherbst ausgebaut. Die hellrote Farbe legt die Verwendung als Weißherbst nahe. Auch die Rotweine vom Portugieser, meist von hellem Rubinrot in der Farbe, sind im Alkohol meist leichter als andere Rotweine.

Genuss
Der Portugieser gilt als unkomplizierter, angenehmer, vollmundiger, süffiger und frischer Schoppenwein. Ohne all zuviel Tannin entwickelt er sich schnell und ist schon im Frühjahr ein harmonischer, gut trinkbarer Wein. Er kann dann auch etwas kühler (Rosé 9 - 13° C und Rotwein 14 - 16° C) angeboten werden. Das verstärkt den erfrischenden Charakter des leichten Rosé- oder Rotweins, der meist eine belebende Säure mitbringt. Im verhaltenen Duft finden wir Anklänge von Beerendüften wie rote Johannisbeere, Himbeere oder Erdbeere, mitunter auch Sauerkirsche oder einen Pfefferton. Der Portugieser kann bei vielen Gerichten ein genügsamer Essensbegleiter sein, zudem hat gerade der Weißherbst als Sommerwein viele Freunde.



Portugieser
- Blauer
Rote Rebsorte, die vermutlich aus Spanien oder Portugal stammt und über Österreich (Vöslau) nach Deutschland gelangte. Wird auch genannt: Badener, Feslauer, Portugais Bleu (Frankreich), Portugieser und Vöslauer.



Premier Cru

französischer Begriff aus dem Weinanbau und heißt übersetzt Erstes Gewächs.
siehe auch : Grand Cru bedeutet wörtlich "Großes Gewächs". Die Bezeichnung stammt aus dem Französischen und bezieht sich in aller Regel auf Wein.


Probe - Weinprobe zu Hause
Sie macht Spaß, sie ist leichter zu haben, als man meint, und bei ihr lernt man etwas: bei der Weinprobe zu Hause. Mit Freunden oder einfach mal so zu zweit. Was man dazu braucht oder wissen müsste? Weniger, als man denkt ...

Der Geschmack eines Weines entfaltet sich an unterschiedlichen Stellen im Mund Auch der Wein entfaltet an der Luft sein Aroma, sein Bukett. Diesen Duft

Mit allen Sinnen genießen
Zunächst gilt es, Klarheit und Farbe des Weins zu betrachten. Beide geben Aufschluss über den Zustand und die Reife des Weins. Je reifer beispielsweise ein Weißwein ist, umso goldener schimmert er, bis hin zum dunklen Bernstein.

Doch nicht nur das Auge wird durch das Schwenken auf den Genuss vorbereitet. Auch der Wein entfaltet an der Luft sein Aroma, sein Bukett. Diesen Duft einzufangen erfordert eine gewisse Übung. Schließlich sind die meisten Menschen nicht sehr geschult darin, ihre Geruchsempfindungen in Worte zu fassen. Was dabei hilft, ist der Vergleich mit vertrauten Düften. Erinnert der Wein an Früchte wie Äpfel, Beeren oder Pfirsiche? Hat er einen Hauch von Frühlingsblumen oder frischen, grünen Feldern? Duftet er leicht nach Holz oder etwa wie Vanille? Das Wein-Aromarad hilft Ihnen dabei, Ihre Sinneseindrücke beim Riechen und Schmecken treffend in Worte zu fassen

unächst gilt es, Klarheit und Farbe des Weins zu betrachten. Beide geben Aufschluss über den Zustand und die Reife des Weins. Der Geschmack eines Weines entfaltet sich an unterschiedlichen Stellen im Mund. Was dem Wein und auch den Geschmacksknospen hilft


Gut kaufen, gut lüften, gut sortieren
Der Geschmack eines Weines entfaltet sich an unterschiedlichen Stellen im Mund. Was dem Wein und auch den Geschmacksknospen hilft, ist zunächst einmal Luft. Das erklärt, warum manche Weingenießer den Wein schlurfen oder ein wenig Luft durch den Wein nachziehen und den Wein über die Zunge rollen lassen. Denn nur so lassen sich alle Geschmacks- und Aromanuancen wahrnehmen.
Damit der Geschmackssinn während einer ausgiebigen Weinprobe nicht überfordert wird, empfiehlt es sich, langsam zu steigern: leicht vor schwer, trocken vor lieblich, jung vor alt. Natürlich können Sie auch nur weiße oder nur rote, nur trockene oder nur reifere Weine probieren - erlaubt ist, was gefällt und schmeckt.

Welche Weine Sie für eine Probe zusammenstellen, liegt ganz bei Ihnen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Auswahl aus einem Anbaugebiet? Der Reiz dieser Probe ist es, einen charakteristischen, gebietstypischen Geschmack zu entdecken.
Oder Sie nehmen vergleichbare Weine einer Rebsorte, zum Beispiel Riesling, aus verschiedenen Anbaugebieten: Bei gleichem Jahrgang und gleicher Qualitätsstufe (wie Kabinett oder Spätlese) werden Sie erstaunliche Unterschiede erschmecken können. Weitere Ideen für eine Weinprobe: Qualitätsstufen-Weinprobe, Jahrgangs-Weinprobe oder auch eine Überraschungs-Weinprobe, bei der Ihre Gäste ihre Favoriten selbst mitbringen.

Wenig Aufwand, viel Genuss
Für eine Weinprobe ist nicht viel vorzubereiten. Sie brauchen natürlich die Weine und sollten für die richtige Temperatur sorgen: Weißwein im Kühlschrank auf 7 bis 8 Grad Celsius kühlen, Rotwein am besten bei etwa 18 Grad Celsius anbieten. Wer es genau nimmt, kann sich an folgende Empfehlungen halten:

Junge, leichte Weißweine z.B. Riesling Kabinett 9 - 11° C
Reife, kräftige Weißweine, z.B. Weißburgunder Spätlese 11 - 13° C
Roséweine, Weißherbst 9 - 13° C
Jugendliche, leichte Rotweine, z.B. Portugieser oder Trollinger 14 - 16° C
Reife, gehaltvolle Rotweine, z.B. Spätburgunder Spätlese 16 - 18° C
Gehaltvolle und sehr gerbstoffbetonte Rotweine, z.B. Barrique 18 - 20° C
Zum Thema Glas gibt es eigentlich nur zwei Punkte zu beachten. Erstens sollte das Glas zur vollen Entfaltung des Buketts einen tulpenförmigen Kelch haben. Und damit man zweitens die Farbe ohne Fingerabdrücke beurteilen kann, sollte das Glas klar sein und einen Stiel haben, an dem man es anfassen kann.

Zur Weinprobe selbst werden Brötchen oder Brot und ein Schluck frisches Wasser gereicht. Ein Bissen zwischen den probierten Weinen neutralisiert den Geschmack. Hinterher darf dann ein herzhafter Imbiss folgen, zu dem man die zuvor verkosteten Weine genießt.

Auf ins Vergnügen
Eine Weinflasche zu öffnen ist eine Vorfreude, die man bei einer Weinprobe gleich mehrfach genießen kann. Apropos Anzahl: Eine kleine Weinprobe kann man bereits mit 4 - 5 Sorten beginnen, bei etwa 12 - 14 Weinen nimmt die Unterscheidungsfähigkeit der Geschmacksknospen manchmal ab.

Das Entkorken sollte so behutsam wie möglich geschehen. Am besten nehmen Sie dazu einen Korkenzieher mit großen Windungen. Er erfasst den Korken, ohne dass Korkenkrümel in den Wein geraten. Denn vor allem bei älteren Weinen kommt es vor, dass der Korken brüchig geworden ist. Weißweine sollten kurz vor dem Servieren geöffnet werden. Gehaltvolle Rotweine sollte man wesentlich früher öffnen. Um Duft und Aroma des Weines intensiv wahrzunehmen, sollten die Weingläser nur zur Hälfte gefüllt werden.



Prüfungsnummer, amtliche
Ein Weinetikett ist die Visitenkarte eines Weines. Es vermittelt vielfältige Informationen, die beim Weineinkauf wichtig sind.

Beim Weineinkauf existieren wichtige Informationen: Jahrgang, Rebsorte, Herkunft, Qualitätsstufe, Weinart, Geschmacksangabe, Alkoholgehalt, den Erzeugernamen, die amtliche Prüfnummer.

Teilweise sind solche Angaben Pflicht, teilweise sind sie freigestellt. Obligatorische Angabe bei einem deutschen Qualitätswein oder Qualitätswein mit Prädikat ist die Bezeichnung der Qualitätsstufe und des Anbaugebiets, aus dem der Wein kommt. Zusätzlich kann eine engere Herkunftsbezeichnung, ein Weinort oder eine Weinlage genannt werden. Auf dem Etikett angegeben sein müssen außerdem die amtliche Prüfnummer, der Erzeuger (Gutsabfüllung/Erzeugerabfüllung) oder Abfüller, der vorhandene Alkoholgehalt in Volumenprozent und der Flascheninhalt. Erlaubt ist die Angabe des vorhandenen Restzuckergehaltes, doch dies wird selten mitgeteilt. Der Jahrgang darf nur angegeben sein, wenn mindestens 85 % des Weins aus der Ernte des jeweiligen Jahrgangs stammt. Die Nennung einer Rebsorte ist erlaubt, wenn 85 % der Trauben von dieser Sorte stammen und damit geschmacksprägend sind. Auch drei Rebsorten dürfen (in absteigender Reihenfolge nach ihrem Mengenanteil) genannt werden, wenn der Wein vollständig von ihnen stammt.

Differenzierte Hinweise auf dem Etikett sind eigentlich ein Informationsvorteil für den Verbraucher. Andererseits sind viele Konsumenten, die beim Weinkauf nicht beraten werden, überfordert und verunsichert.

Was die Orientierung erleichtert: Die amtliche Prüfnummer gibt eine Garantie für einen qualitativen Mindeststandard ebenso wie der (gute) Name eines Erzeugers. Die Rebsorte beeinflusst Duft und Geschmack erheblich, ebenso wie die Geschmacksrichtung, die bei trockenen und halbtrockenen Weinen meistens angegeben ist. Die Weinlage ist eine Orientierung, aber eher für Kenner von Bedeutung. Mehrere Erzeuger können aus einer Weinlage durchaus unterschiedliche Weine liefern.

Seit geraumer Zeit bemühen sich die Weinabfüller, die Weinetiketten nicht mit zu vielen Angaben zu überfrachten. Mehr Klarheit durch übersichtliche Optik heißt die Devise. Manche Erzeuger stellen für ihre Weine nur noch den Erzeugernamen, die Geschmacksrichtung und Rebsorte heraus und verzichten auf Weinlagenangaben. Andere platzieren die nicht obligatorischen Angaben auf einem Rückenetikett, um die Übersichtlichkeit zu verbessern. Seit einigen Jahren erfahren Weinetiketten auch eine kreative Aufwertung. Grafisch modern gestaltete Versionen zeigen, dass die deutschen Winzer mit dem Zeitgeschmack gehen

 

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