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Tafelwein
Deutscher Tafelwein muss ausschließlich aus deutschem Lesegut zugelassener Rebflächen und Rebsorten stammen. In Deutschland werden im Vergleich zu anderen Anbauländern nur kleine Mengen an Tafelwein erzeugt. Meist handelt es sich um Weinberge mit Erträgen, die über dem zugelassenen Hektarhöchstertrag für Qualitätswein liegen. Da nur geringe Qualitätsanforderungen gestellt werden, dürfen Tafelweine in größerer Menge je Hektar als Qualitätsweine produziert werden. Der natürliche Mindestalkoholgehalt (Mostgewicht) eines Tafelweines muss in allen deutschen Anbaugebieten 5 % vol. (44 Grad Oechsle), in Baden (Weinbauzone B) 6 % vol. betragen. Der Gesamtalkoholgehalt des Weines muss mindestens 8,5 % vol. betragen und darf 15 % vol. nicht überschreiten.


Temperatur
Für die Trinktemperatur Ihrer Weine gelten folgende Richtwerte:
QbA bis Spätlese Auslese bis Trockenbeerenauslese

Weißweine
jung (bis 5 Jahre) 9-11º C 10-12º C
älter (über 5 Jahre) 10-12º C 12-14º C

Weißherbst/Rosé
jung (bis 3 Jahre) 9-13º C 12-14º C
älter (über 3 Jahre) 12-14º C 12-14º C

Rotwein
jung (bis 3 Jahre) 14-16º C 17-19º C
älter (über 3 Jahre) 16-18º C 17-19º C

Sekt/Schaumwein 8-10º C


Tex-Mex-Küche
und Wein

Tex-Mex-Küche und deutscher Wein: Ein Salsa-Tanz für den Gaumen

Die Tex-Mex-Küche kann im Vergleich zur traditionell europäischen Küche „einpacken“, denn Tortillas, die vielfältigen Fladen verhüllen die köstlichsten Gerichte und wickeln alles ein, was sich irgendwie zubereiten lässt. Die Inhalte dieser

Rezepte - Tex-Mex-Küche und Wein

Verwicklungen bergen so manches delikate und pikante Detail. Das macht die Bekanntschaft mit der Tex-Mex-Küche zu einer spannenden kulinarischen Entdeckungsreise. Dass die deutschen Weine dabei gute Reisegefährten sind, zeigt das Deutsche Weininstitut.

Mais- und Weizenmehltortillas, Tomaten, Rind- und Hähnchenfleisch, fruchtig-pikante Salsas und Avocados – dies sind die häufigsten Zutaten der temperamentvollen Tex-Mex-Küche. Die vielfältigen Zubereitungsarten machen die Tex-Mex-Küche zu weit mehr als nur einer pikanten Angelegenheit. Derzeit liegen vor allem die Wraps im Trend, feine Mehl- oder Maistortillas, gefüllt mit köstlichem Allerlei. Wenn zartes, meist pochiertes oder gegrilltes Fleisch mit Avocado-Creme, roten Bohnen und knackigem Salat eine verwickelte Liaison eingeht, fehlt nur noch ein herzhafter Wein, um dem Ganzen den letzten Pfiff zu geben. Gefragt sind hier vor allem herzhafte Weißweine vom Typ Grauburgunder, aber auch fruchtig-trockene Spätburgunder Rotweine. Kraftvolle Weine haben ihren Auftritt, sobald die Tortilla aus Maismehl mit Fleischsauce und Käse überbacken als Enchilada auf den Tisch kommt. Dornfelder und Lemberger - gerne auch mit einer leichten Barriquenote - sind dann die passenden Entertainer.

Es sind die kleinen frechen Chili-Schoten, die für den pikanten Ruf der Tex-Mex-Küche verantwortlich sind. Sie werden in vielfältigen Variationen für Salsas wie auch bei Schmorgerichten und Eintöpfen verwendet. „Ihr Miteinander mit Wein kommt nicht ohne Kompromisse aus“, betont Lars Hentschel, Sommelier im Restaurant des Hamburger Kempinksi-Hotels Atlantic. „Zugunsten des Weines sollte man die Schärfe etwas reduzieren, damit seine Nuancen im vitalen Miteinander nicht untergehen.“ Zu fruchtigen Salsas aus Tomaten und Chilis, die man zu Fleisch oder Geflügel aber auch zu knusprigen Tortilla-Chips serviert, empfiehlt er herzhaften Kerner aus der Pfalz oder eine rheinhessische Scheurebe. Auch traditioneller badischer Grauburgunder mit Kraft und Fülle bietet einem eher leichten pikanten Fleischgericht temperamentvoll die Stirn. Sobald die Weine ihre Säure deutlicher ins Spiel bringen, ist auch gleichzeitig dezente Süße gefragt. Denn leichte Restsüße kann das scharfe Empfinden mildern und außerdem mit einer leicht salzigen Note wunderbar spielen. Hier empfiehlt sich ein Riesling Classic, der dieses Aromaspiel perfekt beherrscht.

Fülle und Temperament sind gefragt
Die Tex-Mex-Küche stellt an ihre Weinbegleiter hohe Ansprüche: Viel Temperament, Kraft, Fülle und herzhafte Frucht sind gefragt. In Zusammenarbeit mit Lars Hentschel, Sommelier im Restaurant des Hamburger Kempinski Hotels Atlantic, zeigt das Deutsche Weininstitut, wie man die pikanten Hürden bei der Kombination von Tex-Mex-Küche und deutschem Wein nimmt.

Typische Gerichte
Salsas werden meist auf der Basis von frischen Tomaten und/oder Chilis zubereitet. Mit ihren pikanten Aromen haben sie erheblichen Einfluss auf die geschmackliche Wahrnehmung. Frucht und Intensität der Aromen erlauben auch einen fruchtigen und spritzigen Wein – sofern die übrigen Beigaben im Gericht nicht zu opulent ausfallen. Riesling, Scheurebe oder auch Grauburgunder passen hier prima.

Dips in Verbindung mit fein gesalzenen Tortilla-Chips sind ein beliebter Appetizer oder Snack. Leicht scharfe Saucen mit betont fruchtiger Note in Verbindung mit den würzig-salzigen Mais-Chips harmonieren bestens mit kernigen Rotweinen, Dornfelder mit voller Frucht oder auch herzhafter Lemberger ist willkommen.

Salsas werden meist auf der Basis von frischen Tomaten und/oder Chilis zubereitet Tortillas aus Weizenmehl sind eher mild und kaum geschmacksbestimmend. Die Tex-Mex-Küche stellt an ihre Weinbegleiter hohe Ansprüche

Cremiger Avocado-Dip dagegen (in Texas mit Zwiebeln und Tomaten zubereitet) sucht die Begleitung eher eines Chardonnays oder Grauburgunders, der kraftvoll aber mit dezenter Säure auftreten sollte.

Tortillas aus Weizenmehl sind eher mild und kaum geschmacksbestimmend. Bei der Weinauswahl kommt es daher vor allem auf den Inhalt an.
Als Fajita beispielsweise, mit mild gewürztem Fleisch, Salat, Avocadocreme gefüllt, schätzt man zu diesem sommerlichen Ensemble herzhafte Tropfen, wie etwa Weißburgunder oder einen Riesling mit dezenter Restsüße.

Mais-Tortillas sind kräftiger im Geschmack, werden gefüllt und dann mit Sauce im Backofen langsam gegart oder als knusprige Tacco-Shells mit pikanter Füllung serviert. Ihr herbes Aroma harmoniert generell gut mit kräftigen, fruchtbetonten Rotweinen vom Typ Lemberger und Dornfelder oder herzhaften ausdruckvolleren Weißweinen wie z.B. einem Grauburgunder aus Baden.

Dunkle Saucen mit Fleisch werden in Mexiko nicht selten mit Schokolade zubereitet. Diese für uns ungewöhnliche Kombination sucht auch im Wein eine satte Herausforderung, im Idealfall durch einen gehaltvollen Spätburgunder Barrique, mit intensiver Würze.

Geflügelrezepte sind typisch mit Erdnuss- oder Mandelsauce – üppig und unwiderstehlich. Hier sind kräftige Weißweine gefragt, die mit dem Alkohol und einer harmonischen Säure der reichhaltigen Sauce ein würdiger Partner sein können. Auch fruchtige Rotweine passen prima. Je schärfer das Gericht jedoch, um so ausdrucksvoller und gehaltvoller sollte der Wein sein.

Fisch, frisch zubereitet, bietet mediterrane Leichtigkeit mit der mexikanisch pikanten Note. Der passende Wein darf als fruchtiger Roter leicht gekühlt oder als herzhafter Weißwein vom Typ Riesling oder Weißburgunder Classic mit Frucht und angenehmer Säure auftreten.



Tradition - 2000 Jahre

Die Reben von heute sind das Ergebnis eines Jahrtausende alten Ausleseprozesses. Mit den Römern erreichte der Weinbau vor 2000 Jahren den deutschsprachigen Raum.

Die am besten schmeckenden und für den Weinausbau am meisten geeigneten Wildreben wurden zur Vitis vinifera kultiviert.
Frühe Nachweise für den Weinanbau finden sich bereits mehrere Jahrtausende vor Christus, insbesondere in den Hochkulturen des Nahen Ostens, die unter anderem den heutigen Staaten Ägypten, Iran oder Israel entsprechen. Doch auch aus Griechenland und dem heutigen Italien gibt es vorchristliche Nachweise für den Weinbau. In Kleinasien wurde der Weingott Dionysos verehrt, die Römer

Die Reben von heute sind das Ergebnis eines Jahrtausende alten Ausleseprozesses. Mit den Römern erreichte der Weinbau vor 2000 Jahren den deutschsprachigen Raum.

erfanden den Weingott Bacchus für ihren Weinkult.
Im Zuge der Eroberung germanischer Gebiete durch die Römer - diese hatten den Weinbau von den Griechen und Etruskern übernommen - erreichte der Weinbau vor etwa 2000 Jahren auch den deutschsprachigen Raum. Karl der Große regelte im 8. Jahrhundert den Anbau der Reben, die Weinbereitung und auch den Verkauf. Die Klöster waren Zentren der Weinkultur; Wein ein Volksgetränk. Für das Mittelalter ist eine Ausbreitung des Weinbaus auf nahezu Gesamtdeutschland belegt. Nach 1500 nahm die Rebfläche aufgrund klimatischer Veränderungen, der Verbesserung der Bierherstellung und der Zunahme des Weinimports ständig ab.
Noch im vorletzten Jahrhundert stand in vielen Weinbergen der "gemischte Satz", eine Kombination mehrerer Rebsorten. Im ausgehenden 19. Jahrhundert brachte die Reblauskatastrophe den Weinbau nahezu zum Erliegen. Viele gebietstypische Sorten verschwanden. Mit Pfropfreben auf resistenten amerikanischen Wurzeln - diese wurden später zwingend vorgeschrieben - wurde um die Jahrhundertwende ein Neuanfang gemacht. Durch die Rebenzüchtung entstand ein ausgewähltes Sortiment von Standardsorten, die heute den deutschen Weinbau im wesentlichen ausmachen.

Anschaulich zeigen verschiedenen Weinbaumuseen in den Anbaugebieten die Weinhistorie. Etwa das Weinmuseum in Speyer, das Moselweinmuseum in Bernkastel-Kues oder das Deutsche Weinbaumuseum in Oppenheim .



Traubenbrand
Aus Trauben, aus Trester oder aus Wein werden feine Spirituosen gebrannt. Ein vielfältiges Angebot für die feine Tafel ist auf dem Markt.

Ob flüssig, als Wein, Sekt und Saft, oder fest, als Tafeltraube, Rosine und Sultanine – der Verwendungsmöglichkeit der roten und weißen Traubensorten sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Kein Wunder also, dass etliche Winzer den Rohstoff Trauben in vielen veredelten Varianten anbieten.

Traubenbrand
Beim Traubenbrand handelt es sich – im Gegensatz zum Weinbrand - um einen Obstler. Das Destillat wird aus der vollen Frucht oder aus Maische gewonnen, ohne Zusatz von zuckerhaltigen Stoffen, Zucker oder Alkohol. Der Alkoholgehalt im Endprodukt muss mindestens 38 Volumenprozent betragen.


Traubenkernöl
Aus 50 Kilogramm Weintraubenkernen wird ein Liter kalt gepresstes, unfiltriertes Traubenkernöl gewonnen.

Umfassende Einsatzmöglichkeiten in der Küche - als einziges naturgegebenes kaltgepresstes Öl zum Braten geeignet. Diese Eigenschaft und wertvolle Inhaltsstoffe machen die besondere Qualität des "Grünen
Goldes" aus. Aus 50 Kilogramm Weintraubenkernen wird ein Liter kaltgepresstes, unfiltriertes Traubenkernöl gewonnen.

Das Öl ist sehr aromatisch. Sein charakteristischer Geschmack nach Traube, Trester und Nüssen mit einem milden Akzent von frischer Landbutter und Banane passt gut zu vollwertigen, kräftigen Salaten, zu Saucen und Dipps. Der hohe Anteil ungesättigter Fettsäuren (über 90 Prozent, davon 70 Prozent essentielle Linolsäure) macht das Öl ideal für eine bewusste Ernährung. Seine bioaktiven Wirkstoffe (u.a. Procyanidin = "Radikalenfänger") bleiben selbst bei Temperaturen über 190° C in hohem Maße erhalten. Das Öl eignet sich somit ideal zum Braten, aber auch zum Kochen und Backen. Damit deckt dieses Öl "kalt" und "warm", also 100 Prozent der Speisen ab - ein "Allroundtalent" in der Küche.

Traubenlese
wird auch Weinlese genannt und bezeichnet im Weinbau die Ernte der Weintrauben, in der Regel Ende September bis Ende Oktober - in südlichen Ländern bis zu 3 Wochen früher.

Manuellen Lese (traditionell): die reifen Trauben werden von Hand abgeschnitten. Dabei besteht auch die Möglichkeit zur Steigerung der Qualität, indem nur die besonders reifen Trauben ausgewählt werden.

Maschinelle Lese erfolgt durch einen so genannten Vollernter, der über die in Reihen ausgerichteten Weinreben hinwegbewegt wird. Die Ernte der Trauben erfolgt dabei durch Klopfen und Rütteln. Die herabfallenden Trauben werden von einem Lamellensystem aufgefangen, das die Stämme der Rebstöcke umschließt und das Lesegut über ein Förderband in einen Auffangbehälter leitet. Bei diesem Verfahren geraten auch Laub und kleine Äste ins Lesegut. Diese werden durch ein Gebläse zum Großteil entfernt.


Tresterbrand - Brände
Aus Trauben, aus Trester oder aus Wein werden feine Spirituosen gebrannt. Ein vielfältiges Angebot für die feine Tafel ist auf dem Markt.

Ob flüssig, als Wein, Sekt und Saft, oder fest, als Tafeltraube, Rosine und Sultanine – der Verwendungsmöglichkeit der roten und weißen Traubensorten sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Kein Wunder also, dass etliche Winzer den Rohstoff Trauben in vielen veredelten Varianten anbieten. Hier eine kurze Übersicht:

Tresterbrand
Tresterbrand wird durch die Destillation der Weintrester, also der nach der Weinpressung verbleibenden Rückstände (Schalen, Traubenkernen, geringe Mengen an Fruchtfleisch, geringe Mengen an Traubenmost und Wein sowie Heferückstände und manchmal auch Traubenstiele) gewonnen. Die Qualität des Endproduktes hängt im höchsten Maße von der Qualität des Tresters ab. In der Regel wird der Trester erst über die Wintermonate gebrannt, da er in einer Arbeitsspitze anfällt und erst gären muss. Bis dahin wird der Weissweintrester gelagert.

Rotweintrester sollte, da er bereits vergoren ist, möglichst innerhalb weniger Stunden verarbeitet werden. Im Gegensatz dazu müssen Weißweintrester erst noch einen Gärungsprozess durchlaufen, ehe sie destilliert werden können.

Viele Brennmeister schwören dabei auf die Dampfdestillation oder auf die Erhitzung im Wasserbad. Bei letzterem wird der Trester mit gleichen Anteilen Wasser gemischt und im Brennkessel durch ein Wasserbad langsam erhitzt. Bei der Dampfdestillation kommt der Trester ohne Flüssigkeitszusatz in den Brennkessel. Von unten strömt Dampf ein und verflüchtigt den Alkohol und die Aromastoffe. Erst danach setzt die Kunst des Destillierens ein. Beim Brennen entwickeln sich unangenehm riechende und schmeckende Fuselöle und andere unwillkommene chemische Verbindungen wie Methylalkohol, das essigsaure Aldehyd und der Essigsäureäthylester, die sich im Vorlauf, dem "Kopf" und am Ende, dem "Schwanz" befinden. Trennt man zuviel von beiden ab, beraubt man den Trester eines wichtigen Teils der Frucht und der Aromen. Schneidet man zuwenig ab, gelangen gesundheitsgefährdende und geschmacksstörende Substanzen in das Endprodukt. Da sich im "Schwanz" der höchste Gehalt an Duft- und Aromastoffen befindet, wird dieser nicht selten noch zwei- bis viermal destilliert, um so die optimale Reinheit des Destillats zu erreichen.

Die eigentliche Kunst des Brennens besteht darin, die Temperatur zu bestimmen, bei der man "Kopf" und "Schwanz" vom feinen Herzstück trennt. Erst nachdem der Trester in Glas-, Edelstahltanks oder Holzfässern bis zu sechs Jahre oder noch länger reifte, wird das Produkt auf die gewünschte Trinkstärke (mind. 37,5% Vol.) herabgesetzt.

Hefebrand Beim ersten Abstich der vergorenen Weine wird der Wein von der Hefe getrennt. Der Heferückstand wird destilliert, wobei ein dem Trester ähnliches Produkt mit einem ausgeprägten Hefeton entsteht.

Weinbrand Zur Weinbranddestillation wird der Wein in einer Brennblase über Dampf oder im Wasserbad erhitzt. Das weitere Brennverfahren unterscheidet sich kaum von dem Verfahren des Tresters. Auch hier ist die Qualität der Ausgangsprodukte mitbestimmend für die Güte des Weinbrandes. Der Geschmack des Weinbrands wird dann schließlich noch durch die anschließende Reifung beeinflusst, für die gerne kleinere Eichenholzfässer benutzt werden, die eine optimale Reifung ermöglichen sollen. Durch die Lagerung in Holzfässern erhält der Weinbrand auch seine typische Farbe.

Traubenbrand Beim Traubenbrand handelt es sich – im Gegensatz zum Weinbrand - um einen Obstler. Das Destillat wird aus der vollen Frucht oder aus Maische gewonnen, ohne Zusatz von zuckerhaltigen Stoffen, Zucker oder Alkohol. Der Alkoholgehalt im Endprodukt muss mindestens 38 Volumenprozent betragen.

Alkoholreduzierter Wein Entgegen weitverbreitetem Glauben gibt es keine alkoholfreien, sondern nur teilentalkoholisierte Weine. Bei der Entalkoholisierung wird ein hohes Vakuum aufgebaut, das erlaubt, über die Erwärmung des Weines auf 32 bis 36° C den Alkohol auf schonende Weise zu entziehen. Durch die sofortige Rückkühlung soll die Frische und Fruchtigkeit optimal erhalten werden. Aromastoffe, die sich während des Verfahrens verflüchtigen, werden aufgefangen und dem Wein direkt wieder zugeführt.


Trinkgenuß
Für den optimalen Weingenuß ist neben der richtigen Trinktemperatur das Einwirken der Luft entscheidend. Sobald der Wein mit der Luft in Kontakt kommt, treten Reaktionen auf - flüchtige chemische Verbindungen werden riech- und schmeckbar.

Für unterschiedliche Weine ist dabei zu beachten: Leichte, frische Weißweine sowie ältere, feingliedrige Rotweine brauchen wenig Luftkontakt.

- Sehr kräftige junge Rotweine sowie ältere Rotweine mit starkem Säure-, Alkohol- und Gerbstoffrückgrat benötigen viel Luftkontakt. Hier empfiehlt es sich, den Wein aus einer Karaffe zu kredenzen.

- Sekt und Schaumwein brauchen kaum Luftkontakt. Nach dem Öffnen sollte sich aber die Kohlensäure 2-3 Minuten beruhigen.

- Ältere Weine mit deutlichem Alterston dürfen so wenig wie möglich mit der Luft Kontakt bekommen!

Trinktemperatur (Sekt)
Gut gekühlt trinken.Die ideale Trinktemperatur liegt für weiße und rosé Sekte bei 6-8°C. Wer es versäumt hat, den Sekt rechtzeitig in den Kühlschrank zu stellen (und bitte auch nur dort hinein und nicht ins Eisfach!), dem bleibt auf die Schnelle noch die Möglichkeit, den Sekt zu frappieren; dazu wird die Flasche in einen Kühler gestellt, viel klein gehacktes Eis und eine Hand voll Salz dazu, dann die Flasche am Hals ein paar Minuten hin- und herdrehen.Auch wenn der Knall ein nahendes Vergnügen ankündigt - eine Freude ist es für den Sekt nicht. Der plötzliche Druckverlust bringt die Flasche zum Überschäumen, was Ihren Genuss dann oft um einige Gläser schmälert. Halten Sie deshalb den Verschluss gut fest und lassen Sie den Druck mit einem leisen Zischen entweichen.


Trockenbeerenauslese
Aaus rosinenartig eingeschrumpften, edelfaulen Beeren ist die Trockenbeerenauslese die Spitze der Qualitätspyramide, süß und honigartig ist sie von extremer Alterungsfähigkeit über viele Jahrzehnte.


Trockene Weine
Trocken ist nicht gleich trocken. Für Wein und Sekt gelten unterschiedliche Geschmacksangaben.Dabei steht der gleiche Begriff bei Wein und Sekt für einen unterschiedlichen Gehalt an Restzucker.Man unterscheidet beim Wein vier Geschmacksrichtungen.

Trocken ist die Bezeichnung für Weine, die fast ganz oder völlig durchgegoren sind, das heißt für Weine mit einem Restzuckergehalt bis höchstens 4 Gramm im Liter. Der Gesetzgeber erlaubt die Bezeichnung trocken darüber hinaus bis zu einem Restzuckergehalt von 9 Gramm, wenn der in g/l Weinsäure ausgedrückte Gesamtsäuregehalt höchstens 2 g/l niedriger ist als der Restzuckergehalt (Formel: Säure + 2 bis zur Höchstgrenze 9). Ein trockener Wein ist nicht gleichbedeutend mit sauer. Er enthält eben nur wenig unvergorenen Zucker. Allerdings schmeckt man bei trockenen Weinen eine höhere Säure eher.

Halbtrockene Weine dürfen bis 12 Gramm Restzucker je Liter aufweisen, bzw. bis 18g/l, wenn dabei der Restzuckergehalt den Säuregehalt nicht mehr als 10g übersteigt. (Formel: Säure + 10 bis zur Höchstgrenze 18).

Liebliche Weine weisen einen Restzuckergehalt auf, der die für halbtrocken festgelegten Werte übersteigt, aber höchstens 45 g/l erreicht. Die Angabe süß ist ab 45 g/l zulässig.

 
Trocken - Tres sec - Geschmacksgrade : Wein + Schaumwein
Unterschieden werden bei Wein und Schaumwein
folgenden Geschmacksgrade:
Geschmacksgrade Wein
 
 
Restzuckergehalt
 
trocken
maximal 9 g/l
 
halbtrocken
maximal 9 bis 18 g/l
 
lieblich
über 18 g/l, bis 45 g/l
 
mild
über 45 g/l.
 

 

Geschmacksgrade Schaumwein
deutsch
franz.
engl.
ital.
russ.
extra herb
extra brut
     
herb
brut
     
extra trocken
très sec
extra dry
   
trocken
sec
dry
secco asciutto
suchoy
halbtrocken
demi-sec
medium dry
aboccato
polsuchoy
mild
doux
sweet
dolce
slatkoy
 
Restzucker Schaumwein
deutsch
franz.
engl.
ital.
Restzucker
extra herb
extra brut
   
0 - 6 g/l
herb
brut
 
weniger als 15 g/l
extra trocken
très sec
extra dry
 
zw. 12 und 20 g/l.
trocken
sec
dry
secco asciutto
zw. 20 und 35 g/l
halbtrocken
demi-sec
medium dry
aboccato
35 - 50 g/l
mild
doux
sweet
dolce
über 50 g/l
     
     
     
Trollinger - Rebsorten

In Württemberg ist der Trollinger die meistangebaute Rotweinsorte. Die bekömmlichen Weine haben sich zu einem "schwäbischen Nationalgetränk" entwickelt.
Demnach ist Südtirol oder auch das benachbarte Trentino die Urheimat der Sorte, wenngleich sie dort Vernatsch heißt.

Über die Alpen brachten sie die Römer, zuerst an die Bergstraße und in die Pfalz. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde sie auch in Württemberg heimisch und die deutsche Sortenbezeichnung "Blauer Trollinger" etablierte sich in dem Gebiet, wo der Trollinger noch heute eine der Hauptrebsorten darstellt.

Bedeutung
Von 1960 bis 1990 wuchs die deutsche Trollinger-Fläche um ca. 1.000 Hektar und erreichte damit eine Verbreitung auf etwa 2.500 Hektar. Über das letzte Jahrzehnt hielt sie sich fast unverändert auf diesem Niveau, aktuell sind es etwas mehr als 2.500 Hektar. In Württemberg ist der Trollinger die meistangebaute Rotweinsorte vor Schwarzriesling und Lemberger. Trollingerweine findet man bei Betrieben außerhalb Württembergs so gut wie keine (der ein oder andere Pfälzer oder Badener hat sie im Programm), nur 30 Hektar - so verrät die Statistik - liegen nicht in Württemberg. Die Konzentration auf eines der südlichsten deutschen Anbaugebiete hat einmal klimatische Gründe, da die Rebe eine lange Vegetationsperiode zur Reife benötigt. Zudem haben sich die Weine zu einem "schwäbischen Nationalgetränk" entwickelt.

Anbau
Am wohlsten fühlen sich die Trollinger-Reben auf warmen Böden, insbesondere auf Keuper oder auf Muschelkalkformationen. Die späte Reife noch nach dem Riesling erfordert eine sehr gute Lage, die zudem möglichst frostfrei sein sollte. Trollinger ist eine ertragreiche Sorte mit Erträgen von 100 hl/ha; somit kann sie auch auf armen Böden stehen und in weiträumig angelegten Weinbergen gedeihen. Das Mostgewicht bleibt meist im Qualitätsweinbereich, 70 Grad Oechsle sind es im Mittel. Und die Säure fällt mit 7 bis 10 Promille für einen Rotwein ungewöhnlich hoch aus.

Ausbau/Geschmack
Die meisten Weine bauen die Kellermeister zu frischen, kernigen und bodenständigen Tropfen aus. Eine gewisse Restsüße verleiht den harmonischen Trinkweinen zusätzliche Süffigkeit. Weine höherer Prädikate sind selten. Die leichten, rassigen Weine benötigen keine mehrjährige Lagerung, sondern sind im Jahr nach der Ernte trinkreif. Ihr feinblumiger Duft verrät einen zarten Muskatton oder auch ein Wildkirschenaroma. Meist präsentieren sich die Weine im Glas in einem hellen Rot, in guten Jahren auch rubinrot. Auch Weißherbst wird angeboten. Zudem ist der Verschnitt mit Lemberger weit verbreitet. Und die saftigen Beeren sind als Tafeltrauben beliebt.

Genuss
Es versteht sich von selbst, dass ein Wein, den viele Konsumenten nahezu täglich trinken, eine hohe Bekömmlichkeit besitzt. Der Konsumwein wird gerne zur deftigen Brotzeit genommen, passt aber auch gut zu einem Stück hellem Fleisch oder zu neutralem Frischkäse.

  

 

 

 

 

 

 

 





 

 

 

 

 

 

 

 



 




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