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Wein, Alkoholreduzierter
Entgegen weitverbreitetem Glauben gibt es keine alkoholfreien, sondern nur teilentalkoholisierte Weine. Bei der Entalkoholisierung wird ein hohes Vakuum aufgebaut, das erlaubt, über die Erwärmung des Weines auf 32 bis 36° C den Alkohol auf schonende Weise zu entziehen. Durch die sofortige Rückkühlung soll die Frische und Fruchtigkeit optimal erhalten werden. Aromastoffe, die sich während des Verfahrens verflüchtigen, werden aufgefangen und dem Wein direkt wieder zugeführt.



Weinaromen
Das komplette Genusserlebnis mit dem Wein-Aromarad.
Genuss - insbesondere der von Wein - spielt sich nicht nur auf der Zunge ab, sondern ganz wesentlich auch in der Nase. Wollen wir die Bedeutung des Schmeckens und Riechens vergleichen, so liefert der Geschmack ein Grundmuster und informiert über die Harmonie des Weines. Demgegenüber vermittelt der Geruch dessen Vielfalt und unendliche Feinheiten. Die Geschmacksknospen der Zunge lassen uns die vier Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter und salzig erkennen. Im Geruch hingegen offenbaren sich über tausend Geruchsnuancen, von denen die wichtigsten für deutsche Weine im Aromarad zu finden sind. Das komplette Genusserlebnis bilden Geschmack und Geruch aber erst gemeinsam. Beim Schmecken des Weines treten, durch ausgiebiges Schlürfen unterstützt, die Aromastoffe in die Atemluft und beim Ausatmen zwangsläufig in die Nase. Hier entscheidet sich erst, ob der Wein fruchtig oder blumig schmeckt. Wie wichtig dieser sogenannte retronasale Geruch während des Schmeckens ist, kann jeder bei einem Schnupfen feststellen, wenn selbst die Lieblingsspeise plötzlich fad schmeckt, da der Zugang zum Geruchssinn für die Aromastoffe blockiert ist.
Was Sie nun alles riechen und schmecken können, welche Schlussfolgerungen Sie daraus ziehen können und vor allem wie man dies auch kompetent in Worte fassen kann, das alles zeigt Ihnen das Aromarad.

Genuss - insbesondere der von Wein - spielt sich nicht nur auf der Zunge ab, sondern ganz wesentlich auch in der Nase. durch ausgiebiges Schlürfen unterstützt, die Aromastoffe in die Atemluft und beim Ausatmen zwangsläufig in die Nase

Weinbauorte (Karte  )
Als Weinbauorte werden Ortschaften bezeichnet, in denen Weinbau betrieben wird und ein großer Teil der Bevölkerung vom Weinbau lebt. Die Vermarktung des Weines wird in der Regel mit anderen regionalen Produkten, wie z.B. Käse, koordiniert.

Die Weinbereitung im Keller

Der Kellermeister hat vielfältige Aufgaben zu erledigen, bis der in Flaschen gefüllte Wein seinen Weg zum Kunden nehmen kann.

Weinbereitung im Keller
Wein ist das Erzeugnis, das ausschließlich durch vollständige oder teilweise alkoholische Gärung der frischen, auch eingemaischten Weintrauben oder des Traubenmostes gewonnen wird, heißt es im deutschen Weingesetz. Dahinter stehen vielfältige Aufgaben des Kellermeisters, bis der in Flaschen gefüllte Wein seinen Weg zum Kunden nehmen kann.

Maischen und Keltern
Die Arbeit beginnt nach der Lese mit dem Entladen der Traubenbütten an der Kelterstation. Bei der Weißweinbereitung werden die Trauben nach der Lese sofort schonend gepresst (Ganztraubenpressung) oder entrappt (von Stielen und Stängeln befreit), gemaischt und entweder sofort oder nach kurzen Maischestandzeiten gepresst. Die Maische ist der Fruchtbrei, der durch das Zerquetschen bzw. Mahlen der Trauben entsteht.

Bei der Rotweinbereitung sind im wesentlichen zwei Verfahren üblich: Maischegärung, dabei lässt man die Maische solange gären, bis ausreichend Farb- und Gerbstoffe gelöst sind und lässt den abgepressten roten Most dann endgültig vergären. Thermische Maischebehandlung, dabei wird die Maische kurze Zeit erwärmt bzw. erhitzt, um die Farbstoffe zu lösen. Nach Abkühlung der Maische erfolgt die Kelterung und Vergärung des so gewonnenen roten Mostes. Viele Winzer arbeiten heute auch mit einer Kombination beider Verfahren bei der Rotweingewinnung. Wird die Maische aus roten Trauben sofort abgepresst, ist das Ergebnis Roséwein oder der Weißherbst.

Mostbehandlung und Anreicherung
Nach Vorklären des Mostes auf natürliche Art durch Absetzenlassen, mit Hilfe eines Separators (durch Zentrifugation) oder eines speziellen Filters, empfiehlt es sich, schon vor der Gärung bestimmte kellertechnische Behandlungen durchzuführen. Es wirkt schonender, wenn man zur Entfernung eventuell vorhandener störender Inhaltsstoffe bestimmte Methoden anwendet (zum Beispiel Bentonitbehandlung zur Vermeidung von Eiweißtrübungen). In Weinjahrgängen mit zu hohen Säurewerten dürfen die Winzer Moste oder Wein mittels kohlesaurem Kalk behandeln und entsäuern. Die natürlich vorhandenen Hefen im Most genügen oft nicht, um eine spontane Gärung herbeizuführen. Deshalb verlässt man sich heute zunehmend auf den Einsatz von speziellen Reinzuchthefen, die die Gärung in Gang bringen. Bei Tafel- und Qualitätsweinen b. A. ist eine Zuckerung des Mostes zulässig. Auch in Frankreich und in anderen großen Weinbauländern bedient man sich dieser Methode der Anreicherung oder Chaptalisation, um eine höhere Alkoholausbeute durch Zugabe von Zucker zu erreichen.

Das EU-Recht erlaubt hierzu die Zugabe von Saccharose oder die Zugabe von konzentriertem Traubenmost oder die Zugabe von rektifiziertem Traubenmostkonzentrat (RTK) bei Tafelwein die teilweise Konzentrierung durch Kälte. Dabei müssen bestimmte analytische Grenzwerte berücksichtigt werden. Der Höhe des Zusatzes und den damit verbundenen Alkohol-Volumenänderungen sind strenge Grenzen gesetzt. Das deutsche Weingesetz schränkt die EU-rechtlichen Möglichkeiten im Gegensatz zu anderen Anbauländern drastisch ein: die Anreicherung ist bei Qualitätsweinen mit Prädikat ausnahmslos verboten.

Die Gärung
Bei einfachen bis mittleren Qualitäten ist die alkoholische Gärung bei Temperaturen 14 - 20 Grad Celsius und unter Bildung von Alkohol und Kohlensäure innerhalb von acht bis zehn Tagen beendet. Bei hochwertigen Mosten mit hoher Zuckerkonzentration kann die Gärung sogar Monate dauern (zum Beispiel bei Trockenbeerenauslesen). Der Gärungsverlauf wird oft durch Kühlung oder Erwärmung gesteuert. Auch mit Hilfe von Edelstahl-Druckbehältern kann eine gezügelte Gärführung erreicht werden. Damit ist es beispielsweise möglich, einen Wein nicht ganz durchgären zu lassen, sondern eine bestimmte Menge Fruchtzucker als Restzucker zu erhalten. Das hefetrübe, noch gärende Produkt bezeichnet man auch als Federweißer, Bitzler, Rauscher oder Sauser. Nach Beendigung der Gärung nennt man es Jungwein.

Der Ausbau von Wein
Nach Beendigung der Gärung wird der Hefetrub, der sich am Fass- oder Tankboden abgesetzt hat, vom Jungwein getrennt. Man nennt diesen Vorgang Abstich. Danach wird der Wein häufig geschwefelt, um Aldehyde, die den Weingeschmack beeinflussen könnten, zu binden und um den Wein vor Oxydation zu schützen. Vor allem bei Rotwein wird oft Wert auf den biologischen Säureabbau gelegt, bei dem unter Mitwirkung von Milchsäurebakterien die Apfelsäure im Wein reduziert wird (biologischer Säureabbau bzw. malolaktische Gärung).

Der zweite Abstich erfolgt meist in Verbindung mit einer Schönung. Hierbei werden dem Wein Schönungsmittel zugesezt, die feinste Trubteilchen binden und beim Abstich entfernt werden.

Die Restsüße eines Weines lässt sich durch Gärungsunterbrechung oder Zugabe von unvergorenem Traubenmost kurz vor der Abfüllung erreichen. Bei sehr hohen Qualitäten wie Auslesen, Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen und Eiswein kommt es sehr häufig vor, dass der Zucker nicht vollständig vergärt und so auf natürliche Weise Restzucker im Wein erhalten bleibt.

Nach Beendigung der Gärung wird der Hefetrub, der sich am Fass- oder Tankboden abgesetzt hat, vom Jungwein getrennt Die Zeit der Lagerung eines Weines im Fass und nach der Abfüllung in der Flasche, also die Zeit der Reife, kann die Weinqualität und den Geschmack entscheidend beeinflussen.

Reife und Abfüllung
Die Zeit der Lagerung eines Weines im Fass und nach der Abfüllung in der Flasche, also die Zeit der Reife, kann die Weinqualität und den Geschmack entscheidend beeinflussen. Unter dem Gesichtspunkt, dass Verbraucher heute vornehmlich junge und frische Wein bevorzugen, werden Weißweine oft nach kurzer Lagerung abgefüllt und auf den Markt gebracht. Hochwertige Spitzenweine werden hingegen erst nach deutlich längerer Lagerzeit in Flaschen gefüllt.

Bei Rotweinen und auch bei weißen Burgundersorten ist die Lagerung in kleinen, ungebrauchten Eichenholzfässern (Barrique) in den letzten Jahren zunehmend populär geworden.
Die Flaschenfüllung erfolgt heute je nach Betriebsgröße mit halb- oder vollautomatischen Abfüllanlagen unterschiedlicher Größe und Kapazitätsleistung. Die Flaschen werden bei diesem Vorgang sterilisiert, um Verunreinigungen völlig auszuschließen und nach der Füllung sofort mit Korken oder Schraubverschlüssen abgeschlossen. Da der Wein danach einige Wochen zur Ruhe kommen sollte, lagern die Flaschen in temperierten Lagerräumen, bevor sie in den Versand gehen. Die Ausstattung durch Etikett und Kapsel wird je nach Betriebsstruktur direkt nach der Abfüllung oder später nach Bedarf vorgenommen.



Weinbrand Siehe Spirituosen-Lexikon hier
Aus Trauben, aus Trester oder aus Wein werden feine Spirituosen gebrannt. Ein vielfältiges Angebot für die feine Tafel ist auf dem Markt.

Ob flüssig, als Wein, Sekt und Saft, oder fest, als Tafeltraube, Rosine und Sultanine – der Verwendungsmöglichkeit der roten und weißen Traubensorten sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Kein Wunder also, dass etliche Winzer den Rohstoff Trauben in vielen veredelten Varianten anbieten.

Zur Weinbranddestillation wird der Wein in einer Brennblase über Dampf oder im Wasserbad erhitzt. Das weitere Brennverfahren unterscheidet sich kaum von dem Verfahren des Tresters. Auch hier ist die Qualität der Ausgangsprodukte mitbestimmend für die Güte des Weinbrandes. Der Geschmack des Weinbrands wird dann schließlich noch durch die anschließende Reifung beeinflusst, für die gerne kleinere Eichenholzfässer benutzt werden, die eine optimale Reifung ermöglichen sollen. Durch die Lagerung in Holzfässern erhält der Weinbrand auch seine typische Farbe.


Weinessig
Die Weinliebhaber entdecken zunehmend den Weinessig als "i-Tüpfelchen" kulinarischer Genüsse.

Weinessig entsteht aus dem Wein, dem spezielle, Essigsäure bildende Bakterien zugesetzt werden, die den Wein in einer erneuten Gärung zu Essig vergären.

Schließlich wird der Essig noch in einem Holzfass gelagert, wo er oxidiert und Farbe gewinnt. Je nach Qualität des Endproduktes lagert der Essig danach noch bis zu einem Jahr im Fass. Das Endprodukt hat im allgemeinen sechs Prozent Essigsäure.


Weinetikett
Ein Weinetikett ist die Visitenkarte eines Weines. Es vermittelt vielfältige Informationen, die beim Weineinkauf wichtig sind.

Beim Weineinkauf existieren wichtige Informationen: Jahrgang, Rebsorte, Herkunft, Qualitätsstufe, Weinart, Geschmacksangabe, Alkoholgehalt, den Erzeugernamen, die amtliche Prüfnummer.

Ein Weinetikett ist die Visitenkarte eines Weines. Es vermittelt vielfältige Informationen, die beim Weineinkauf wichtig sind. Auf dem Etikett angegeben sein müssen außerdem die amtliche Prüfnummer, der Erzeuger (Gutsabfüllung/Erzeugerabfüllung) oder Abfüller, der vorhandene Alkoholgehalt in Volumenprozent und der Flascheninhalt.

Teilweise sind solche Angaben Pflicht, teilweise sind sie freigestellt. Obligatorische Angabe bei einem deutschen Qualitätswein oder Qualitätswein mit Prädikat ist die Bezeichnung der Qualitätsstufe und des Anbaugebiets, aus dem der Wein kommt. Zusätzlich kann eine engere Herkunftsbezeichnung, ein Weinort oder eine Weinlage genannt werden. Auf dem Etikett angegeben sein müssen außerdem die amtliche Prüfnummer, der Erzeuger (Gutsabfüllung/Erzeugerabfüllung) oder Abfüller, der vorhandene Alkoholgehalt in Volumenprozent und der Flascheninhalt. Erlaubt ist die Angabe des vorhandenen Restzuckergehaltes, doch dies wird selten mitgeteilt. Der Jahrgang darf nur angegeben sein, wenn mindestens 85 % des Weins aus der Ernte des jeweiligen Jahrgangs stammt. Die Nennung einer Rebsorte ist erlaubt, wenn 85 % der Trauben von dieser Sorte stammen und damit geschmacksprägend sind. Auch drei Rebsorten dürfen (in absteigender Reihenfolge nach ihrem Mengenanteil) genannt werden, wenn der Wein vollständig von ihnen stammt.

Differenzierte Hinweise auf dem Etikett sind eigentlich ein Informationsvorteil für den Verbraucher. Andererseits sind viele Konsumenten, die beim Weinkauf nicht beraten werden, überfordert und verunsichert.

Was die Orientierung erleichtert: Die amtliche Prüfnummer gibt eine Garantie für einen qualitativen Mindeststandard ebenso wie der (gute) Name eines Erzeugers. Die Rebsorte beeinflusst Duft und Geschmack erheblich, ebenso wie die Geschmacksrichtung, die bei trockenen und halbtrockenen Weinen meistens angegeben ist. Die Weinlage ist eine Orientierung, aber eher für Kenner von Bedeutung. Mehrere Erzeuger können aus einer Weinlage durchaus unterschiedliche Weine liefern.

Seit geraumer Zeit bemühen sich die Weinabfüller, die Weinetiketten nicht mit zu vielen Angaben zu überfrachten. Mehr Klarheit durch übersichtliche Optik heißt die Devise. Manche Erzeuger stellen für ihre Weine nur noch den Erzeugernamen, die Geschmacksrichtung und Rebsorte heraus und verzichten auf Weinlagenangaben. Andere platzieren die nicht obligatorischen Angaben auf einem Rückenetikett, um die Übersichtlichkeit zu verbessern. Seit einigen Jahren erfahren Weinetiketten auch eine kreative Aufwertung. Grafisch modern gestaltete Versionen zeigen, dass die deutschen Winzer mit dem Zeitgeschmack gehen.


Weinexport, deutscher.    Übersicht im PDF
Die seit 2001 kontinuierlich steigenden Weinexporte aus Deutschland legten auch im vergangenen Jahr weiter zu. Sie erreichten 2005 einen Wert von 475 Mio. EUR und somit den höchsten Stand seit 1985. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Wertsteigerung von 10 %. Bei ihren Ausfuhren konnten die Exporteure sowohl einen um 10 Cent höheren Durchschnittserlös pro Liter erzielen als auch das Exportvolumen um 4 Prozent auf insgesamt 265 Mio. Liter erhöhen. In diesen Zahlen sind auch Ausfuhren ausländischer Weine enthalten, die von deutschen Weinkellereien reexportiert wurden.


Großbritannien bleibt mit einem Anteil von 27 Prozent der Exporterlöse Deutschlands bedeutendster Auslandsmarkt, gefolgt von USA (16 Prozent) und Niederlande (12 Prozent). Im britischen Markt konnten 2005 nur leichte Zuwächse erzielt werden. Bei einer relativ konstanten Wertentwicklung (+ 0,7 Prozent) ging die ausgeführte Weinmenge um 7,6 Prozent zurück. „Die konstanten Erlöse mit geringeren Mengen sind das Ergebnis der Neupositionierung deutscher Weine im Mittelpreissegment des britischen Weinhandels. Dabei konnten die Wertzuwächse der höherpreisigen Weine die Rückgänge im Bereich der einfachen Trinkweine kompensieren“, erläutert Armin Göring, Geschäftsführer des Deutschen Weininstituts (DWI) die Lage.

In Deutschlands zweitwichtigstem Exportland USA ist 2005 der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 77,8 Mio. EUR gestiegen und hat sich innerhalb von vier Jahren nahezu verdoppelt. Hervorzuheben ist zudem die hohe Wertschöpfung durch den erzielten Durchschnittspreis von 3,13 EUR pro Liter.

Sehr erfreulich hat sich auch der niederländische Markt entwickelt. Die Ausfuhren in unser Nachbarland haben ebenfalls um 20 Prozent zugelegt und liegen mittlerweile bei 58,7 Mio. EUR. Die Zuwächse sind in diesem wichtigen Markt im Wesentlichen auf Absatzsteigerungen im Lebensmittelhandel zurückzuführen, wo insbesondere moderne deutsche Classic-Weine gut angenommen werden und neben Riesling auch andere Sorten gefragt sind. Außerdem werden auch in nicht unerheblichem Umfang von den niederländischen Touristen Weine in den deutschen Anbaugebieten vor Ort eingekauft.

In Japan beginnt die Neustrukturierung des Exportsortimentes langsam Früchte zu tragen. Erstmals seit 1998 stehen die Ausfuhrwerte mit 1 Prozent Plus wieder unter positiven Vorzeichen. Unter den kleineren Weinexportmärkten entwickelte sich 2005 Norwegen sehr dynamisch. Dank der Absatzzuwächse von 29 Prozent auf 17 Mio. EUR haben die deutschen Weine wieder die Marktführerschaft im Weißweinsektor zurückerobert, die zwischenzeitlich Italien innehatte. Armin Göring sieht für die Weinexporte aus Deutschland noch Wachstumspotenzial: „Mit unserem breit gefächerten Sortiment moderner Weine, vor allem im mittleren und Top-Preissegment, sind wir gut aufgestellt und durchaus optimistisch, in den kommenden Jahren unsere Weinausfuhren noch weiter steigern zu können. Unser erklärtes Ziel ist es, beim Weißwein international Qualitätsführer zu sein und auch verstärkt die Aufmerksamkeit der Weinwelt auf unsere Rotweine zu lenken.“


Weinköniginnen
Sämtliche Deutsche Weinköniginnen seit dem Jahre 1949 in der Übersicht

01. 1949/1950 Elisabeth Kuhn, Diedesfeld - Pfalz
02. 1950/1951 Maria Pütz, Saarburg - Mosel-Saar-Ruwer
03. 1951/1952 Gisela Koch, St. Goarshausen - Mittelrhein
04. 1952/1953 Elisabeth Huber, Neuweier - Baden
05. 1953/1954 Mathilde Machwirth, Guldental - Nahe
06. 1954/1955 Erika Hofmann, St. Johann - Rheinhessen
07. 1955/1956 Irmgard Mohler, Bad Bergzabern - Pfalz
08. 1956/1957 Margret Hoffranzen, Mehring - Mosel-Saar-Ruwer
09. 1957/1958 Karoline Hartmann, Rödelsee - Franken
10. 1958/1959 Rosemarie Schreck, Klingenberg - Franken
11. 1959/1960 Wilma Seyer, Kiedrich - Rheingau
12. 1960/1961 Christel Koch, Ungstein - Pfalz
13. 1961/1962 Marlies Kaiser, Dintesheim - Rheinhessen
14. 1962/1963 Maritta Heinzen, Ahrweiler - Ahr
15. 1963/1964 Inge Schwab, Zeltingen - Mosel-Saar-Ruwer
16. 1964/1965 Marita Bäuerlein, Volkach - Franken
17. 1965/1966 Waltraud Hey, Oberotterbach - Pfalz
18. 1966/1967 Ilse Theobald, Hochstätten - Nahe
19. 1967/1968 Ruth Collet, Reil - Mosel-Saar-Ruwer
20. 1968/1969 Brigitte Wolf, Veitshöchsheim - Franken
21. 1969/1970 Marika Gebhardt, Martinstal - Rheingau
22. 1970/1971 Erika Sinß, Windesheim - Nahe
23. 1971/1972 Ruth Kröther, Freinsheim - Pfalz
24. 1972/1973 Ulrike Seyffarth, Martinstal - Rheingau
25. 1973/1974 Ingrid Kurth, Bad Neuenahr-Ahrweiler - Ahr
26. 1974/1975 Doris Emmerich, Waldböckelheim - Nahe
27. 1975/1976 Edelgard Bauer, Kirschroth - Nahe
28. 1976/1977 Friedlinde Gurr, Untergruppenbach - Württemberg
29. 1977/1978 Gisela Faber, Freiburg - Baden
30. 1978/1979 Heike Schmitt, Nierstein - Rheinhessen
31. 1979/1980 Rita Moog, Valwig - Mosel-Saar-Ruwer
32. 1980/1981 Regine Usinger, Nackenheim - Rheinhessen
33. 1981/1982 Hildegard Weber, Gönnheim - Pfalz
34. 1982/1983 Karin Molitor, Sommerach - Franken
35. 1983/1984 Carola Geiger, Weinsberg-Grantschen - Württemberg
36. 1984/1985 Ursula Maur, Mayschoß - Ahr
37. 1985/1986 Mechthild Mayer, Waldrach - Mosel-Saar-Ruwer
38. 1986/1987 Helga Drauz, Heilbronn - Württemberg
39. 1987/1988 Jutta Fassian, Mehring - Mosel-Saar-Ruwer
40. 1988/1989 Petra Mayer, Schliengen - Baden
41. 1989/1990 Renate Schäfer, Volkach-Astheim - Franken
42. 1990/1991 Birgit Schehl, Hainfeld - Pfalz
43. 1991/1992 Lydia Bollig, Trittenheim - Mosel-Saar-Ruwer
44. 1992/1993 Astrid Bechtel, Worms-Heppenheim - Rheinhessen
45. 1993/1994 Sandra Hake, Freyburg/Unstrut - Saale/Unstrut
46. 1994/1995 Ulrike Neymeyer, Endingen - Baden
47. 1995/1996 Julia Klöckner, Guldental - Nahe
48. 1996/1997 Ines Hoffmann, Dresden - Sachsen
49. 1997/1998 Natascha Thoma, Ebringen - Baden
50. 1998/1999 Susanne Völker, Oppenheim - Rheinhessen
51. 1999/2000 Simone Renth, Schwabenheim - Rheinhessen
52. 2000/2001 Carina Dostert, Nittel - Mosel-Saar-Ruwer
53. 2001/2002 Petra Gärtner, Zwingenberg - Hessische Bergstraße
54. 2002/2003 Judith Honrath, Langenlonsheim - Nahe
55. 2003/2004 Nicole Then, Sommerach - Franken
56. 2004/2005 Petra Zimmermann, Temmels - Mosel-Saar-Ruwer
57. 2005/2006 Sylvia Benzinger, Kirchheim an der Weinstraße - Pfalz
58. 2006/2007 Katja Schweder, Hochstadt - Pfalz
59. 2007/2008 Evelyn Schmidt, Dresden - Sachsen
60. 2008/2009 Marlies Dumbsky, Volkach - Franken
61. 2009/2010 Sonja Christ - Mosel
62. 2010/2011 Mandy Großgarten - Rheinland-Pfalz
63. 2011/2012 Annika Strebel



Weinlagen
bezeichnet den Namen und die Umgrenzung eines Weinberges, der gesetzlich erfasst und geschützt ist.

Die besten Voraussetzungen für den Weinbau in Deutschland liefern süd- oder südwestexponierte Hänge in geschützten Tälern, wie am Rhein und dessen Nebenflüssen sowie an Elbe, Saale und Unstrut. Die Sonnenbestrahlung ist an den Hanglagen intensiver als in der Ebene. Zudem profitieren die Südhänge von einer längeren Sonnenscheindauer.

Die deutschen Rebflächen werden für die Bezeichnung von Tafelwein und Landwein in 5 Tafelweinbaugebiete mit 8 Untergebieten und 19 Landweingebiete gegliedert. Für die Herstellung von Qualitätswein wird die deutsche Rebfläche in 13 bestimmte Anbaugebiete für Qualitätswein mit insgesamt 39 Bereichen, 167 Großlagen und 2.658 Einzellagen gegliedert. Die Großlagen haben vor allem im Lebensmittelhandel und im Export eine Markenfunktion übernommen und dienen dem Verbraucher als Orientierung. Die Einzellagen bieten unterschiedliche Voraussetzungen für die Erzeugung von Spitzenweinen. Im Gegensatz zu Weinbauländern wie Frankreich gibt es in Deutschland - vom Rheingau abgesehen - bislang keine allgemein anerkannte Klassifikation der Weinbergslagen.


Weinlese
wird auch Traubenlese genannt und bezeichnet im Weinbau die Ernte der Weintrauben, in der Regel Ende September bis Ende Oktober - in südlichen Ländern bis zu 3 Wochen früher.

Was passiert eigentlich bei der Lese? Vieles, das für die Weinqualität entscheidend ist! Blicken Sie mit uns hinter die Kulissen.
Die Lesezeit ist der spannendste Moment für den Winzer, denn jetzt entscheidet sich, ob die Mühe bei der Pflege des Weinbergs von Erfolg gekrönt sein wird. Gesund und möglichst unversehrt müssen die Trauben in den Keller gelangen, das ist die Hauptsache. Dazu die tägliche Nervenprobe: Wird das Wetter halten? Kommt Regen? Der richtige Reifezeitpunkt entscheidet, wenn Zucker und Säure beziehungsweise Tannine (bei Rotweinsorten) im optimalen Verhältnis stehen. Als Winzer muss man vorausschauen: Rechtzeitig müssen Maschinen und Erntehelfer bereit stehen. Spannender kann eigentlich keine Fußball-Weltmeisterschaft sein. Der Winzer hat nur eine einzige Chance, eben die Lese. Das ist sein neuer Jahrgang, auf den die Kunden schon warten.

Grüne Lese: Runter mit den Erträgen!
Vor der eigentlichen Lese haben viele Winzer eine „grüne Lese“ durchgeführt. Das bedeutet, dass überflüssige Trauben, die noch nicht ausgereift sind, abgeschnitten werden. Dadurch bleiben weniger Trauben am Stock, und diese profitieren entsprechend mehr von den Extrakten, die die Wurzeln aus dem Boden holen. Freilich wird die Erntemenge kleiner, pro Hektar gibt es dann eben weniger Hektoliter Most. Genau das ist wichtig für die Weinqualität: Niedrige Erträge (Hektoliter pro Hektar) bedeuten in aller Regel die besseren, weil extraktreicheren Weine. Eine richtige Lese ist das noch nicht.

Handlese oder Maschine?
Je höher die angestrebte Weinqualität, desto wichtiger ist die Frage, ob per Hand oder maschinell geerntet werden soll. Handarbeit ermöglicht eine genaue Selektion: Nur die reifen Trauben werden abgeschnitten. Faule Beeren können aus der Traube herausgeschnitten werden. Oft muss der Leser an mehreren Tagen durch den Weinberg gehen, um immer nur die reifen Trauben abzuschneiden. Das ist teuer. Manche Winzer transportieren die Trauben in kleinen Körben, damit die Beeren nicht durch ihr eigenes Gewicht zerquetscht werden. Sonst sammelt ein „Büttenträger“ die in den einzelnen Rebzeilen gelesenen Trauben ein und schüttet sie auf einen Anhänger. In Steillagen ist Handlese die einzig mögliche Arbeitsweise. Eine Erntemaschine (Traubenvollernter) spart dagegen Zeit und Geld. Das Prinzip: Die Trauben werden durch Vibration herabgerüttelt und aufgefangen. Ist der Vollernter korrekt eingestellt und sind die Trauben optimal reif, ist diese Art zu ernten durchaus schonend und bedeutet keine Qualitätsminderung.



Stichwort Selektion
Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen: Schon im Märchen war das Prinzip der Selektion bekannt. Bei der Weinlese bedeutet es: Faule Beeren werden aus der Traube herausgeschnitten und gelangen nicht in die Kelter. Das wird oft auf Fließbändern oder an Tischen gemacht, auf die die Trauben geschüttet werden. Dazu braucht der Winzer erfahrene und flinke Helfer. Durch strenge Selektion gelingt es, Fehltöne im Wein so gut wie auszuschließen.

Eine Frage des Drucks
Ganz entscheidend ist die Frage, wie die Trauben gekeltert werden. Heute werden überwiegend pneumatische Pressen eingesetzt. In der horizontal liegenden, tonnenförmigen Kelter steckt ein Luftsack, der aufgepumpt wird. Er drückt die Trauben oder die Maische (Gemisch aus zerkleinerten Trauben und Most) an eine siebförmige Wand in der Kelter. Dieses Verfahren ist sehr schonend. Früher sahen Kelterpressen anders aus, sie ähnelten altertümlichen Druckerpressen. Dabei hat Gutenberg seine Erfindung sicher von den Winzern abgeschaut! Wer Gerbstoffe aus den Stängeln und Stielen aus dem Most heraushalten möchte, entrappt seine Trauben, bevor sie verarbeitet werden. Stiele und Stängel, die „Rappen“, werden maschinell entfernt. Je stärker der Druck, desto größer die Möglichkeit, dass die Traubenkerne zerquetscht werden und damit Bitterstoffe in den Most geraten. Am schonendsten ist eine Pressung durch das eigene Gewicht der Trauben. Die Franzosen nennen den Most, der ohne Druck von der Kelter abläuft, „tête de cuvée“; es ist der beste Most.

Manuellen Lese (traditionell): die reifen Trauben werden von Hand abgeschnitten. Dabei besteht auch die Möglichkeit zur Steigerung der Qualität, indem nur die besonders reifen Trauben ausgewählt werden.

Maschinelle Lese erfolgt durch einen so genannten Vollernter, der über die in Reihen ausgerichteten Weinreben hinwegbewegt wird. Die Ernte der Trauben erfolgt dabei durch Klopfen und Rütteln. Die herabfallenden Trauben werden von einem Lamellensystem aufgefangen, das die Stämme der Rebstöcke umschließt und das Lesegut über ein Förderband in einen Auffangbehälter leitet. Bei diesem Verfahren geraten auch Laub und kleine Äste ins Lesegut. Diese werden durch ein Gebläse zum Großteil entfernt.


Weinbereitung im Keller
Der Kellermeister hat vielfältige Aufgaben zu erledigen, bis der in Flaschen gefüllte Wein seinen Weg zum Kunden nehmen kann.

Die Weinbereitung im Keller
Wein ist das Erzeugnis, das ausschließlich durch vollständige oder teilweise alkoholische Gärung der frischen, auch eingemaischten Weintrauben oder des Traubenmostes gewonnen wird, heißt es im deutschen Weingesetz. Dahinter stehen vielfältige Aufgaben des Kellermeisters, bis der in Flaschen gefüllte Wein seinen Weg zum Kunden nehmen kann.

Maischen und Keltern
Die Arbeit beginnt nach der Lese mit dem Entladen der Traubenbütten an der Kelterstation. Bei der Weißweinbereitung werden die Trauben nach der Lese sofort schonend gepresst (Ganztraubenpressung) oder entrappt (von Stielen und Stängeln befreit), gemaischt und entweder sofort oder nach kurzen Maischestandzeiten gepresst. Die Maische ist der Fruchtbrei, der durch das Zerquetschen bzw. Mahlen der Trauben entsteht.

Bei der Rotweinbereitung sind im wesentlichen zwei Verfahren üblich: Maischegärung, dabei lässt man die Maische solange gären, bis ausreichend Farb- und Gerbstoffe gelöst sind und lässt den abgepressten roten Most dann endgültig vergären. Thermische Maischebehandlung, dabei wird die Maische kurze Zeit erwärmt bzw. erhitzt, um die Farbstoffe zu lösen. Nach Abkühlung der Maische erfolgt die Kelterung und Vergärung des so gewonnenen roten Mostes. Viele Winzer arbeiten heute auch mit einer Kombination beider Verfahren bei der Rotweingewinnung. Wird die Maische aus roten Trauben sofort abgepresst, ist das Ergebnis Roséwein oder der Weißherbst.

Mostbehandlung und Anreicherung
Nach Vorklären des Mostes auf natürliche Art durch Absetzenlassen, mit Hilfe eines Separators (durch Zentrifugation) oder eines speziellen Filters, empfiehlt es sich, schon vor der Gärung bestimmte kellertechnische Behandlungen durchzuführen. Es wirkt schonender, wenn man zur Entfernung eventuell vorhandener störender Inhaltsstoffe bestimmte Methoden anwendet (zum Beispiel Bentonitbehandlung zur Vermeidung von Eiweißtrübungen). In Weinjahrgängen mit zu hohen Säurewerten dürfen die Winzer Moste oder Wein mittels kohlesaurem Kalk behandeln und entsäuern. Die natürlich vorhandenen Hefen im Most genügen oft nicht, um eine spontane Gärung herbeizuführen. Deshalb verlässt man sich heute zunehmend auf den Einsatz von speziellen Reinzuchthefen, die die Gärung in Gang bringen. Bei Tafel- und Qualitätsweinen b. A. ist eine Zuckerung des Mostes zulässig. Auch in Frankreich und in anderen großen Weinbauländern bedient man sich dieser Methode der Anreicherung oder Chaptalisation, um eine höhere Alkoholausbeute durch Zugabe von Zucker zu erreichen.

Das EU-Recht erlaubt hierzu die Zugabe von Saccharose oder die Zugabe von konzentriertem Traubenmost oder die Zugabe von rektifiziertem Traubenmostkonzentrat (RTK) bei Tafelwein die teilweise Konzentrierung durch Kälte. Dabei müssen bestimmte analytische Grenzwerte berücksichtigt werden. Der Höhe des Zusatzes und den damit verbundenen Alkohol-Volumenänderungen sind strenge Grenzen gesetzt. Das deutsche Weingesetz schränkt die EU-rechtlichen Möglichkeiten im Gegensatz zu anderen Anbauländern drastisch ein: die Anreicherung ist bei Qualitätsweinen mit Prädikat ausnahmslos verboten.

Die Gärung
Bei einfachen bis mittleren Qualitäten ist die alkoholische Gärung bei Temperaturen 14 - 20 Grad Celsius und unter Bildung von Alkohol und Kohlensäure innerhalb von acht bis zehn Tagen beendet. Bei hochwertigen Mosten mit hoher Zuckerkonzentration kann die Gärung sogar Monate dauern (zum Beispiel bei Trockenbeerenauslesen). Der Gärungsverlauf wird oft durch Kühlung oder Erwärmung gesteuert. Auch mit Hilfe von Edelstahl-Druckbehältern kann eine gezügelte Gärführung erreicht werden. Damit ist es beispielsweise möglich, einen Wein nicht ganz durchgären zu lassen, sondern eine bestimmte Menge Fruchtzucker als Restzucker zu erhalten. Das hefetrübe, noch gärende Produkt bezeichnet man auch als Federweißer, Bitzler, Rauscher oder Sauser. Nach Beendigung der Gärung nennt man es Jungwein.

Der Ausbau von Wein
Nach Beendigung der Gärung wird der Hefetrub, der sich am Fass- oder Tankboden abgesetzt hat, vom Jungwein getrennt. Man nennt diesen Vorgang Abstich. Danach wird der Wein häufig geschwefelt, um Aldehyde, die den Weingeschmack beeinflussen könnten, zu binden und um den Wein vor Oxydation zu schützen. Vor allem bei Rotwein wird oft Wert auf den biologischen Säureabbau gelegt, bei dem unter Mitwirkung von Milchsäurebakterien die Apfelsäure im Wein reduziert wird (biologischer Säureabbau bzw. malolaktische Gärung).

Der zweite Abstich erfolgt meist in Verbindung mit einer Schönung. Hierbei werden dem Wein Schönungsmittel zugesezt, die feinste Trubteilchen binden und beim Abstich entfernt werden.

Die Restsüße eines Weines lässt sich durch Gärungsunterbrechung oder Zugabe von unvergorenem Traubenmost kurz vor der Abfüllung erreichen. Bei sehr hohen Qualitäten wie Auslesen, Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen und Eiswein kommt es sehr häufig vor, dass der Zucker nicht vollständig vergärt und so auf natürliche Weise Restzucker im Wein erhalten bleibt.

Reife und Abfüllung
Die Zeit der Lagerung eines Weines im Fass und nach der Abfüllung in der Flasche, also die Zeit der Reife, kann die Weinqualität und den Geschmack entscheidend beeinflussen. Unter dem Gesichtspunkt, dass Verbraucher heute vornehmlich junge und frische Wein bevorzugen, werden Weißweine oft nach kurzer Lagerung abgefüllt und auf den Markt gebracht. Hochwertige Spitzenweine werden hingegen erst nach deutlich längerer Lagerzeit in Flaschen gefüllt.

Bei Rotweinen und auch bei weißen Burgundersorten ist die Lagerung in kleinen, ungebrauchten Eichenholzfässern (Barrique) in den letzten Jahren zunehmend populär geworden.

Die Flaschenfüllung erfolgt heute je nach Betriebsgröße mit halb- oder vollautomatischen Abfüllanlagen unterschiedlicher Größe und Kapazitätsleistung. Die Flaschen werden bei diesem Vorgang sterilisiert, um Verunreinigungen völlig auszuschließen und nach der Füllung sofort mit Korken oder Schraubverschlüssen abgeschlossen. Da der Wein danach einige Wochen zur Ruhe kommen sollte, lagern die Flaschen in temperierten Lagerräumen, bevor sie in den Versand gehen. Die Ausstattung durch Etikett und Kapsel wird je nach Betriebsstruktur direkt nach der Abfüllung oder später nach Bedarf vorgenommen.



Weinprobe

Sie macht Spaß, sie ist leichter zu haben, als man meint, und bei ihr lernt man etwas: bei der Weinprobe zu Hause.

Mit Freunden oder einfach mal so zu zweit. Was man dazu braucht oder wissen müsste? Weniger, als man denkt ...


Sie macht Spaß, sie ist leichter zu haben, als man meint, und bei ihr lernt man etwas: bei der Weinprobe zu Hause.

Mit allen Sinnen genießen
Zunächst gilt es, Klarheit und Farbe des Weins zu betrachten. Beide geben Aufschluss über den Zustand und die Reife des Weins. Je reifer beispielsweise ein Weißwein ist, umso goldener schimmert er, bis hin zum dunklen Bernstein.

Doch nicht nur das Auge wird durch das Schwenken auf den Genuss vorbereitet. Auch der Wein entfaltet an der Luft sein Aroma, sein Bukett. Diesen Duft einzufangen erfordert eine gewisse Übung. Schließlich sind die meisten Menschen nicht sehr geschult darin, ihre Geruchsempfindungen in Worte zu fassen. Was dabei hilft, ist der Vergleich mit vertrauten Düften. Erinnert der Wein an Früchte wie Äpfel, Beeren oder Pfirsiche? Hat er einen Hauch von Frühlingsblumen oder frischen, grünen Feldern? Duftet er leicht nach Holz oder etwa wie Vanille? Das Wein-Aromarad hilft Ihnen dabei, Ihre Sinneseindrücke beim Riechen und Schmecken treffend in Worte zu fassen.

Der Geschmack eines Weines entfaltet sich an unterschiedlichen Stellen im Mund Auch der Wein entfaltet an der Luft sein Aroma, sein Bukett. Diesen Duft

Gut kaufen, gut lüften, gut sortieren
Der Geschmack eines Weines entfaltet sich an unterschiedlichen Stellen im Mund. Was dem Wein und auch den Geschmacksknospen hilft, ist zunächst einmal Luft. Das erklärt, warum manche Weingenießer den Wein schlurfen oder ein wenig Luft durch den Wein nachziehen und den Wein über die Zunge rollen lassen. Denn nur so lassen sich alle Geschmacks- und Aromanuancen wahrnehmen.
Damit der Geschmackssinn während einer ausgiebigen Weinprobe nicht überfordert wird, empfiehlt es sich, langsam zu steigern: leicht vor schwer, trocken vor lieblich, jung vor alt. Natürlich können Sie auch nur weiße oder nur rote, nur trockene oder nur reifere Weine probieren - erlaubt ist, was gefällt und schmeckt.

Welche Weine Sie für eine Probe zusammenstellen, liegt ganz bei Ihnen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Auswahl aus einem Anbaugebiet? Der Reiz dieser Probe ist es, einen charakteristischen, gebietstypischen Geschmack zu entdecken.
Oder Sie nehmen vergleichbare Weine einer Rebsorte, zum Beispiel Riesling, aus verschiedenen Anbaugebieten: Bei gleichem Jahrgang und gleicher Qualitätsstufe (wie Kabinett oder Spätlese) werden Sie erstaunliche Unterschiede erschmecken können.

Weitere Ideen für eine Weinprobe: Qualitätsstufen-Weinprobe, Jahrgangs-Weinprobe oder auch eine Überraschungs-Weinprobe, bei der Ihre Gäste ihre Favoriten selbst mitbringen.
Wenig Aufwand, viel Genuss
Für eine Weinprobe ist nicht viel vorzubereiten. Sie brauchen natürlich die Weine und sollten für die richtige Temperatur sorgen: Weißwein im Kühlschrank auf 7 bis 8 Grad Celsius kühlen, Rotwein am besten bei etwa 18 Grad Celsius anbieten. Wer es genau nimmt, kann sich an folgende Empfehlungen halten:
Junge, leichte Weißweine z.B. Riesling Kabinett 9 - 11° C
Reife, kräftige Weißweine, z.B. Weißburgunder Spätlese 11 - 13° C
Roséweine, Weißherbst 9 - 13° C
Jugendliche, leichte Rotweine, z.B. Portugieser oder Trollinger 14 - 16° C
Reife, gehaltvolle Rotweine, z.B.

Spätburgunder Spätlese 16 - 18° C. Gehaltvolle und sehr gerbstoffbetonte Rotweine, z.B. Barrique 18 - 20° C
Zum Thema Glas gibt es eigentlich nur zwei Punkte zu beachten. Erstens sollte das Glas zur vollen Entfaltung des Buketts einen tulpenförmigen Kelch haben. Und damit man zweitens die Farbe ohne Fingerabdrücke beurteilen kann, sollte das Glas klar sein und einen Stiel haben, an dem man es anfassen kann. Zur Weinprobe selbst werden Brötchen oder Brot und ein Schluck frisches Wasser gereicht. Ein Bissen zwischen den probierten Weinen neutralisiert den Geschmack. Hinterher darf dann ein herzhafter Imbiss folgen, zu dem man die zuvor verkosteten Weine genießt.

Auf ins Vergnügen
Eine Weinflasche zu öffnen ist eine Vorfreude, die man bei einer Weinprobe gleich mehrfach genießen kann. Apropos Anzahl: Eine kleine Weinprobe kann man bereits mit 4 - 5 Sorten beginnen, bei etwa 12 - 14 Weinen nimmt die Unterscheidungsfähigkeit der Geschmacksknospen manchmal ab.

Das Entkorken sollte so behutsam wie möglich geschehen. Am besten nehmen Sie dazu einen Korkenzieher mit großen Windungen. Er erfasst den Korken, ohne dass Korkenkrümel in den Wein geraten. Denn vor allem bei älteren Weinen kommt es vor, dass der Korken brüchig geworden ist. Weißweine sollten kurz vor dem Servieren geöffnet werden. Gehaltvolle Rotweine sollte man wesentlich früher öffnen. Um Duft und Aroma des Weines intensiv wahrzunehmen, sollten die Weingläser nur zur Hälfte gefüllt werden.

  

Weinprüfung
Geschulte Weinprüfer bewerten nach mehr oder weniger allgemein verbindlichen Maßstäben und Standards. Diese sollen messbar und nachprüfbar sein.

Folglich bringt man dem guten Tropfen mehr oder weniger Wertschätzung entgegen. Weinprüfer versuchen, aus der Summe der sensorischen Eindrücke objektive Qualitätsmaßstäbe abzuleiten.

Geschulte Weinprüfer bewerten nach mehr oder weniger allgemein verbindlichen Maßstäben und Standards. Diese sollen messbar und nachprüfbar sein. Ein Qualitätsbegriff lässt sich aus dem Weingesetz und den damit verbundenen Vorschriften ableiten. Umfangreich ist das Weinrecht der Europäischen Union, das die Rahmenbedingungen festlegt. Umfangreich sind auch die nationalen Gesetze und Verordnungen. Denn innerhalb Europas gibt es nationale Unterschiede. Die Einteilung in Weinbauzonen berücksichtigt die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Chancengleichheit für die Winzer soll damit erreicht werden.

Auch bei der Qualitätsdefinition gibt es Unterschiede innerhalb Europas. In den romanischen Ländern wird die Qualität weitgehend von der Herkunft abgeleitet. Je nach Ursprungsbezeichnung gelten unterschiedliche Qualitätsnormen. Regionale Organisationen befinden darüber, ob ein Wein die für die Appellation verbindlichen Vorschriften erfüllt.

In Deutschland wird die Weinqualität im Glas geprüft. Die Kriterien sind weitgehend einheitlich. Sie unterscheiden beispielsweise nach Güteklassen der Weine. Selbstverständlich muss eine Auslese höhere Ansprüche erfüllen als man sie an einen Qualitätswein stellt. Der Unterschied zu anderen Ländern: Die amtlichen Qualitätsprüfer bewerten einen Wein unabhängig von der Weinlage, in der er gewachsen ist.

Sieht man von gesetzlichen oder privaten Klassifikationsmodellen, bei denen die Weinberge nach Güteklassen unterteilt werden, ab, so hat es hierzulande jeder Winzer selbst in der Hand, bestimmte Qualitäten bis hin zu Spitzenweinen zu erzeugen. Bestehen muss das Produkt die Hürde "Amtliche Qualitätsprüfung", die in Deutschland bereits seit 1971 betrieben wird. Seitdem wird jeder deutsche Qualitätswein chemisch analysiert und durch eine Verkostungskommission sensorisch überprüft. Danach wird eine amtliche Prüfungsnummer vergeben, die immer au f dem Weinetikett angegeben ist.


Weinsiegel
Das Deutsche Weinsiegel ist das Gütezeichen der (Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG).

    

Deutsche Weinsiegel gelb steht für trocken, rot für lieblich / . süß und grün für halbtrocken.



Weinstein
Die Kristalle im Wein sind weder schädlich noch sind sie ein Zeichen mangelnder Qualität - ganz im Gegenteil.

Die "Edelsteine" des Weines sind durchaus schon in jungen Weinen zu finden. Schließlich sind sie ein Zeichen für einen hohen Gehalt an


Je reifer die Trauben sind, desto größer ist der Anteil an Weinsäure. Und je länger sie am Rebstock reifen, desto länger haben die Trauben auch Zeit, aus dem Boden viele Mineralien aufzunehmen

Mineralien. Am häufigsten jedoch finden sie sich bei älteren, wertvollen Weinen, also bei Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen. Bei ihnen sind die Kristalle am Korkspiegel oder an der Flaschenwand das Kennzeichen langer Lagerung. Der Fachmann spricht hier vom "Altersweinstein", den man an den größeren Kristallen erkennt, die sich erst nach und nach bilden.

Woher kommt Weinstein?
Je reifer die Trauben sind, desto größer ist der Anteil an Weinsäure. Und je länger sie am Rebstock reifen, desto länger haben die Trauben auch Zeit, aus dem Boden viele Mineralien aufzunehmen. Treffen diese Mineralien und Weinsäure aufeinander, so kann sich nach und nach Weinstein bilden. Diese Kristalle lösen sich nicht im Wein, sondern sie fallen aus - an der Flaschenwand, am Boden, am Korken oder bereits im Fass.
Weinstein hat keinen Einfluss auf die Qualität eines Weines. Aber es gibt trotzdem einen interessanten Zusammenhang: Eine langsame Gärung bei geringen Temperaturen schont die Duft- und Aromastoffe im Wein. Je langsamer und länger die Gärung, desto weniger Weinstein bildet sich im Fass - und umso eher später in der Flasche. Also kann Weinstein in der Flasche ein Zeichen für die gute Arbeit des Winzers und die Qualität des Weines sein.

   


Weißer Burgunder - Rebsorte

Elegante Weißburgunder, trocken ausgebaut, mit frischer Säure und feiner Frucht sind ideale Menüweine, aber auch leichte Sommerweine.

Der Blaue Burgunder (Pinot Noir) wird als Urform des Burgunders angesehen. Beim Grauburgunder handelt es sich um eine helle Knospenmutation des Blauen Spätburgunders, der Weiße Burgunder kann als Fortsetzung dieser Mutation über den Grauen Burgunder betrachtet werden. Bis zum Beginn der Traubenreife lassen sich diese drei echten

Elegante Weißburgunder, trocken ausgebaut, mit frischer Säure und feiner Frucht sind ideale Menüweine, aber auch leichte Sommerweine.

Burgundersorten kaum unterscheiden, mit zunehmender Reife entwickeln sich die Ausprägung der Traubenfarbe und die Duft- und Geschmackskomponenten. Nachweislich bekannt ist der Pinot Blanc seit dem 14. Jahrhundert.

Bedeutung
Nicht nur hier zu Lande, sondern auch bei unseren Nachbarn ist der Weißburgunder vertreten. In Frankreich heißt die Sorte Pinot Blanc, in Italien Pinot Bianco, auch in Österreich, der Schweiz oder Slowenien ist die Sorte verbreitet. Die deutschen Winzer entdecken mehr und mehr den Wert dieser eleganten Rebsorte. 3.300 Hektar oder gut 3 Prozent der deutschen Rebfläche sind derzeit mit der Sorte bestockt, die überall dort gedeiht, wo es für den Riesling schon zu heiß ist. Seit mehreren Jahrzehnten beobachten wir einen stetigen Aufwärtstrend, eine Verdoppelung der Rebfläche innerhalb des letzten Jahrzehnts. Baden gilt mit mehr als 1.100 Hektar als eine Hochburg des Weißburgunders, ebenso die Pfalz mit mehr als 700 und Rheinhessen mit mehr als 600 Hektar. Erwähnenswerte Bedeutung besitzt der Weiße Burgunder auch an Nahe und Mosel.

Anbau
Auch die Ansprüche des Weißburgunders an Boden und Klima deuten auf die Verwandtschaft mit dem Spätburgunder hin. Diese Ansprüche sind hoch: bevorzugt werden warme, möglichst tiefgründige und kräftige Böden sowie exponierte, trocken-warme Lagen. Die Sorte bereitet im Anbau wenig Probleme und kann durch eine lange Reifezeit hohe Mostgewichte erreichen.

Ausbau/Geschmack
Der Weißburgunder präsentiert sich im Glas blass- bis hellgelb, im Duft zart und verhalten. Typisch ist sein leicht nussiges Aroma. Trocken ausgebaut passt er mit mittlerem bis kräftigem Körper und einer feinrassigen Säure zu vielen Speisen. Im Spät- und Auslesebereich werden auch Barriquefässer zum Ausbau benutzt. Zudem sind edelsüße Weine und erfrischende Weißburgundersekte in begrenzter Anzahl verfügbar.

Genuss
Elegante Weißburgunder in der trockenen Geschmacksrichtung, mit frischer Säure und feiner Frucht sind ideale Menüweine. Neben leichten Sommerweinen finden sich kraftvolle Abfüllungen bis hin zur trockenen Auslese. Nicht übertrieben alkoholreich besitzt der Weißburgunder ein dezentes Aroma, das häufig an grüne Nüsse, Apfel, Birne, Quitte, Aprikose, Zitrusfrüchte oder frische Ananas erinnert. Mäßiger Körper und eine angenehm erfrischende Säure zeichnen ihn als vielseitig verwendbaren Menüwein aus. Er ist damit gut geeignet zu Meeresfrüchten, Fisch, Kalb- und Schweinefleisch sowie Geflügel, oder einfach als gut gekühlter Terrassenwein. Extraktreichere Varianten und Barriqueweine passen auch zu Lamm oder zarten Gerichten vom Jungwild.

  


Wild und Wein

Deutsche Weiß- und Rotweine garantieren harmonischen Genuss zur Jagdsaison.

Jedes Jahr zur Wildsaison gelingt den Liebhabern kulinarischer Genüsse der „Widerspenstigen Zäh-mung“. Denn die vielfältigen und höchst unterschiedlich ausgeprägten Wildaromen, von Kennern „Haut-gôut“ genannt, sind bei der Wahl ihrer Weinpartner


Rezepte - Wild und Wein

bei Tisch nicht zimperlich. Leicht übertönen sie einen köstlichen Tropfen, der beim geselligen Miteinander mit Wildgerichten nicht ausdrucksvoll und nachhaltig genug auftritt. Wildschwein, Hirsch, Hase oder Rebhuhn beispielsweise entwickeln im Ofen geschmackliche Nuancen, denen nur ein kraftvoller und intensiver Wein gewachsen ist. Andere Wildgerichte sind auf dem Teller scheu und zurückhaltend, lassen sich aber mit eleganten, feinen Weinaromen aus der Reserve locken. Rehfilet und Spätburgunder beispielsweise ist eine gelungene Kombination – fein, elegant und den-noch beeindruckend intensiv.

Es ist ein glückliches Phänomen, dass die Vielfalt der Wildgerichte auf eine ebenso große Auswahl von passenden Weinen trifft und so eine erstaunliche Flexibilität ermöglicht. So lässt sich leicht mit einem Vorurteil aufräumen, zum Wild passe nur ein kräftiger Rotwein. Das Gegenteil ist belegt: Auch Weißwein geht mit Wild überaus harmonische Verbindungen ein. Ja, es haben sich regelrechte Freundschaften entwickelt, die in der Saison Jahr für Jahr neu aufleben. Ausdrucksvolle Weine wie Selection, Spätlesen oder Auslesen schmücken ein Wildmenü ebenso wie ein Riesling mit frischer Säure. „Die Säure lässt dabei das kräftige Fleisch leichter erscheinen,“ ist die Erfahrung von Susanne Spies, Sommelière des Dortmunder Sterne-Restaurants „La Table“. Die Fachfrau und Weinexpertin, vom Gault Millau zur Sommelière des Jahres 2004 gekürt, empfiehlt auch gerne reifen Riesling, der seine Restsüße schon etwas abgebaut hat. Aber auch Gewürztraminer oder Grauburgunder sind ideale Begleiter beispielsweise dann, „wenn das Wildgericht von delikaten Pilzen begleitet wird oder Fenchel und Ingwer die Würze beisteuern.“

Auch bei geschmortem Wild macht ein kräftiger Weißwein mit zarter Süße eine gute Figur Die Säure lässt dabei das kräftige Fleisch leichter erscheinen,“ ist die Erfahrung von Susanne Spies, Sommelière des Dortmunder Sterne-Restaurants „La Table Wildschwein, Hirsch, Hase oder Rebhuhn beispielsweise entwickeln im Ofen

Auch bei geschmortem Wild macht ein kräftiger Weißwein mit zarter Süße eine gute Figur. Das klassische „Ofenstück“ mit seinen ausgeprägten Röstaromen dagegen sucht einen kraftvollen Roten, etwa Lemberger oder Dornfelder, der auch gerne einige Zeit im Holzfass verbracht haben darf. Insbesondere für diese Kombination gilt dann der kulinarische Hinweis: Achtung – Wild!

  



Witterung und Klima

Deutschland zählt zu den nördlichsten Weinbauländern der Welt. Dass hier überhaupt Weinbau möglich ist, verdanken wir dem warmen Golfstrom.

Dass hier überhaupt Weinbau möglich ist, verdanken die deutschen Winzer in erster Linie dem warmen Golfstrom, der das Klima Westeuropas begünstigt.


Deutschland zählt zu den nördlichsten Weinbauländern der Welt. Dass hier überhaupt Weinbau möglich ist, verdanken wir dem warmen Golfstrom.

Dennoch stellen Klima und Witterung in den deutschen Anbaugebieten Anforderungen an die Reben, die nicht mit den im Mittelmeerraum herrschenden zu vergleichen sind. Die Sonne scheint während der Vegetationszeit in den deutschen Anbaugebieten wesentlich weniger lang als in den südlichen Weinbauländern. Die frostfreie Periode ist kürzer und die mittleren Monatstemperaturen liegen niedriger. Die Hauptmenge der Niederschläge fällt in Deutschland während der Sommermonate, während es in den südlichen Weinbauländern hauptsächlich im Frühjahr, Herbst und Winter regnet. Hierzulande nehmen die Regenfälle zur Zeit der Traubenreife ab, bei den südlichen Nachbarn steigen sie zur Erntezeit stark an. Diese Klimafaktoren haben für den deutschen Wein ganz spezielle Auswirkungen. Die insbesondere für Weißweine charakteristischen fruchtigen Säuren bilden und erhalten sich infolge der mäßig warmen Sommer, der günstigen Niederschlagsmengen während der Vegetationszeit und der langsam verlaufenden Beerenreife.

Bei der starken Klimaabhängigkeit ist es leicht nachvollziehbar, dass die einzelnen Jahrgänge quantitativ und qualitativ stark variieren. Die jahrgangsbedingten Schwankungen werden umso geringer, je weiter man nach Süden kommt.

   

Württemberg - Anbaugebiet - Dichter, Denker und "Viertelesschlotzer
Der Weinkonsum ist in Württemberg doppelt so hoch wie im Rest der Republik. Der Trollinger stillt den Durst und der Lemberger beflügelt die Gedanken. (Karte  )

Wenn Theodor Heuss, der erste Bundespräsident, eine Rede zu schreiben hatte, beflügelte Lemberger seine Gedanken. Ähnlich mögen es auch Friedrich Schiller und Friedrich Hölderlin gehalten haben. Am Neckar inmitten von Weinbergen aufgewachsen, gehörte Wein für sie zum Alltäglichen und Selbstverständlichen, und wer weiß, ob die Muse sie auch ohne einen Württemberger Wein geküsst hätte ...
So ist es kein Wunder, dass eine Weinreise an Kunst und Kultur kaum vorbeikommt. Empfehlenswert ist ein Abstecher ins schwäbische Marbach mit dem Schiller-National-Museum und dem Schiller-Haus. In Neckarzimmern kann die Burg Hornburg des Götz von Berlichingen mit Waffenkammern besichtigt werden. Am Eingang des Sulmtals liegt Weinsberg. Der Arzt und Dichter Justinus Kerner ließ hier "Weibertreuringe" herstellen und sammelte aus ganz Deutschland Geld zum Wiederaufbau der Burg "Weibertreu". Nach Justinus Kerner wiederum wurde eine Neuzüchtung der Weinbauschule Weinsberg benannt, die sich als "Senkrechtstarter" unter den neuen Rebsorten erwies.
Die meisten Weingärten der rund 11.500 Hektar Rebfläche liegen in geschützten Flusstälern an Neckar, Rems, Enz, Kocher, Jagst und Tauber. Der Riesling nimmt dabei knapp, der Trollinger gut ein Fünftel der Rebfläche ein. Außerdem werden Kerner und Silvaner sowie Spätburgunder, Samtrot, Schwarzriesling und Lemberger angebaut.
Gehaltvolle Lemberger oder Burgunder werden heute oft im Barrique, dem klassischen Eichenholzfass, ausgebaut. Die Württemberger sind bekennende Weingenießer. Schwäbische Küche und Württemberger Wein stehen für schwäbische Lebensart.

Württemberg im Überblick
Geographische Lage:Zwischen Reutlingen und Bad Mergentheim; Zentren in Stuttgart und Heilbronn. Klima: Milde Jahrestemperaturen, durch Schwarzwald und Schwäbische Alb geschützte Tallage des Neckars. Böden:Verschiedene Keuperformationen; am mittleren Neckarraum Muschelkalkinseln. Rebfläche: ca. 11.500 ha, 6 Bereiche, 17 Großlagen, 207 Einzellagen. Rebsorten: Trollinger, Riesling, Schwarzriesling, Lemberger, Spätburgunder, Kerner, Müller-Thurgau, Silvaner und als Spezialitäten Samtrot und Frühburgunder (Clevner). Vermarktung:weitgehend über Weingärtnergenossenschaften an Endverbraucher, über Fachhandel, Gastronomie und Lebensmittelhandel, vor allem im Raum Baden-Württemberg.

Land der Philosophen und Dichterfürsten

Von Tauberfranken im Norden über das Zabergäu bis hin zum Bodensee ganz im Süden reicht eines der ausgedehntesten Weinanbaugebiete Deutschlands.

Von Tauberfranken im Norden über das Zabergäu bis hin zum Bodensee ganz im Süden reicht eines der ausgedehntesten Weinanbaugebiete Deutschlands.

Wer nach Württemberg reist, darf sich entscheiden: Zwischen Klosterladen und Vinothek, Vergnügungspark und Literaturarchiv, Mercedes und Porsche und zwischen den zahlreichen Routen und Teilstrecken der heimischen Weinstraße.

Württemberger Weinstraße
Diese beginnt in Weikersheim bei Bad Mergentheim und führt über mehr als 500 Kilometer hauptsächlich am Neckar und seinen reizvollen Seitentälern entlang. Nach Hohenlohe verläuft die Route ins Weinsberger Tal und über den Heuchelberg bis ins Zabergäu.
Nach dem Enztal geht es hinein in die Täler von Bottwar, Rems und Murr. Dann führt die Weinstraße über Stuttgart bis ins Obere Neckartal und endet in Metzingen, östlich von Tübingen gelegen.

Auf den Spuren des Götz von Berlichingen
Auch für Rad- und Wandertouren haben die Württemberger ihr Ländle bestens präpariert und ausgeschildert. Den Neckar und seine Nebenflüsse säumen zahlreiche Rad- und Wanderwege. Auf dem ruhigen Jagst- und Kochertalradweg kann man die Wirkungsstätten des Götz von Berlichingen abradeln. Im Geburtsort Jagsthausen lassen die Burgfestspiele von Juni bis August Goethes Götz lebendig werden. Wer möchte, darf auf Nachfrage bei der Gemeinde Jagsthausen an ausgewiesenen Stellen in der sauberen Jagst baden. Wenn es dort zu kalt ist, kann man im Badepark „Solymar“ in Bad-Mergentheim ausspannen.

Nebenflüsse säumen zahlreiche Rad- und Wanderwege. Auf dem ruhigen Jagst- und Kochertalradweg kann man die Wirkungsstätten des Götz von Berlichingen abradeln.

Schiller in Marbach....
Besonders empfehlenswert beim Neckartal-Radweg ist der Abschnitt von Heilbronn bis Marbach, stets markiert mit einem grünen Fahrrad. In Heilbronn zeugen die Renaissance-Kunstuhr am Rathaus und die Kilianskirche vom vortrefflichen Wiederaufbau der während des Zweiten Weltkriegs stark zerstörten Altstadt. Die Felsengärten über dem schmalen Flussbett bei Hessigheim und Besigheim weiter südlich gehören zu den schönsten Weinlandschaften Deutschlands. Hoch über dem Neckar gelegen, dreht sich im schmucken Marbach fast alles um Schiller: Sein Geburtshaus kann besichtigt werden und von April bis November finden jeweils am zweiten Samstag des Monats spezielle Kinderführungen in historischen Kostümen statt. Im Schiller-Nationalmuseum finden bis zum Schillerjahr 2009, bedingt durch Innensanierungsarbeiten, ausschließlich Sonderausstellungen statt. Den Geburtstag Schillers (10. November) feiert Marbach ausgiebig mit Musik, Lesungen und Blumen.
Seit Juni 2006 ist die Marbacher Schillerhöhe mit ihren weltweit bedeutenden literarischen Einrichtungen um eine Attraktion reicher: Das neue Literaturmuseum der Moderne macht in einer Dauerausstellung und kleineren ergänzenden Wechselausstellungen die Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts zum Erlebnis.
Jeden Sonntag um 11 Uhr werden eine öffentliche Führung und an verschiedenen Terminen diverse Workshops zur Literaturvermittlung für Kinder und Jugendliche angeboten.

...und Hesse
im Zisterzienserkloster Maulbronn Im reizvollen mittelalterlichen Ambiente des Klosters Maulbronn, heute UNESCO-Weltkulturerbe, finden von Mai bis September die Maulbronner Klosterkonzerte statt . An den Wochenenden bringt dann sogar eine eigentlich stillgelegte Bahnlinie die Besucher fast bis vor das Klostertor. Berühmte Männer wie Kepler, Hölderlin und Hesse besuchten die Klosterschule. Obwohl Hesse nur knappe neun Monate Seminarist im Zisterzienserkloster war, hat er diesen Aufenthalt häufig in sein literarisches Schaffen einfließen lassen. Die Abtei ist von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 15 Uhr für Besucher geöffnet, von März bis Oktober auch montags.

Trollinger das schwäbische Nationalgetränk
Während der Weinkonsum im Bundesschnitt bei rund zwanzig Litern liegt, trinkt oder „schlotzt“ man im Ländle nach dem Motto „Zum Durscht darf´s gar net erscht komme“ mehr als dreißig Liter Wein jährlich, der Wein der Rebsorte „Trollinger“ gilt sogar als „Nationalgetränk“. In und um Heilbronn findet jedes Jahr im Mai dazu passend der beliebte Trollinger-Marathon statt. Kleine Sportler, die hoch hinaus wollen, können sich auf Trampolinen oder einem Kletterberg austoben , die Großen in der Kletterarena nahe dem Kohlekraftwerk. Der große Breitenauer See im Sulmtal bietet Abkühlung und ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge.

mehr als dreißig Liter Wein jährlich, der Wein der Rebsorte „Trollinger“ gilt sogar als „Nationalgetränk“. In und um Heilbronn findet jedes Jahr im Mai dazu passend der beliebte Trollinger-Marathon statt

Wein-Villa und Mercedes-Museum
Wer nach so viel Sport Lust auf Heilbronner Weine bekommen hat, findet bei den Württemberger Winzern oder in der Heilbronner Wein-Villa eine große Auswahl. In dem alten Gründerzeitpalais bieten Heilbronner Winzer und Kellereien über 100 verschiedene Weine mit dazu passenden Speisen an. Geöffnet ist die Villa von Dienstag bis Samstag zwischen 11:30 und 22 Uhr. Nicht minder nobel präsentieren sich Porsche-Museum in Zuffenhausen und Mercedes-Benz-Museum im Stuttgarter Vorort Untertürkheim (www.mercedes-benz.com/classic), in dem unter anderem die ersten beiden Autos der Welt ausgestellt sind. Am Obertürkheimer Bahnhof beginnt der Rundweg durch Stuttgarts Weingärten (www.stuttgarter-weinwanderweg.de).

Leben wie Gott in Württemberg
Bevor man in Stuttgart Station macht, lohnt ein Abstecher über das „schwäbische Versailles“. Schloss Ludwigsburg ist ein riesiges Barockschloss aus dem 18. Jahrhundert, die Gartenschau „Blühendes Barock“ ein Augenschmaus, geöffnet von März bis November. Im Märchengarten wohnen Max und Moritz, Sterntaler und Witwe Bolte. Genauere Infos über Württembergs Schlösser und Burgen bietet die private Homepage www.historisches-wuerttemberg.de.

Im Märchengarten wohnen Max und Moritz, Sterntaler und Witwe Bolte. Genauere Infos über Württembergs Schlösser und Burgen bietet die private Homepage www.historisches-wuerttemberg.de.

Shopping-Exzess und Ethno-Museum In der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart verfallen vor allem Damen schnell dem Kaufrausch. Wer nun wissen möchte, wie man schnell zu viel Geld kommt, sollte freitags um 14 Uhr eine (kostenlose) Führung bei den Experten der Stuttgarter Börse besuchen. Stuggi-Town bietet außerdem jede Menge Kultur: Das Lindenmuseum erklärt die Weltkulturen in ihren Zusammenhängen, www.stuttgart-tourist.de bietet Weinerlebnistouren an: Wie wäre es mit einer Wanderung über den Württemberg nach Uhlbach ins außerordentlich sehenswerte Weinbaumuseum? Die Weinstube ist von April bis Oktober am Wochenenden und an Feiertagen geöffnet.

Tipps für Kinder
Im Erlebnis – und Wildpark Tripsdrill, zwischen den Weingärten von Cleebronn und Bönnigheim gelegen, kann man unter anderem Seifenkisten steuern und im Waschzuber raften. Fast täglich bekommen um halb drei die Wildtiere ihr Futter, außerdem gibt es brummende Braunbären, Wölfe und Luchse zu sehen. Erwachsene können derweil die umliegenden Weinberge genießen, im Vinarium Wein verkosten oder eine Weinkübelfahrt machen.

Um 1200 wurde die Burg Guttenberg gebaut, um die Kaiserpfalz in Bad Wimpfen zu sichern. Heute erzählt die Ausstellung „Leben auf der Ritterburg“ die Geschichte der Burg und ihrer Bewohner. Adler, große Geier und Uhus kreisen bei den Flugvorführungen über dem Neckartal und den Köpfen der Besucher. Wer nach Burgbesuch und Flugvorführung so richtig müde ist, kann im Ritterlager auf Heu schlafen (Erwachsene zahlen 18 Euro, Kinder 12 Euro pro Nacht).

Heilbronn feiert jedes Jahr im September mit dem „Heilbronner Weindorf“ eines der am häufigsten besuchten Weinfeste Deutschlands

Weinfest-Empfehlung
Heilbronn feiert jedes Jahr im September mit dem „Heilbronner Weindorf“ eines der am häufigsten besuchten Weinfeste Deutschlands. Rund 30 Wengerter (Winzer) und Genossenschaften schenken Hunderte verschiedener Weine und Sekte aus. Beim Traubenblütenfest im Juni findet hier auch die Buttenlaufmeisterschaft statt: Die Teilnehmer müssen mit einer (gefüllten!) Wengerterbutte auf dem Rücken einen Hindernisparcours bewältigen. Nähere Infos unter www.heilbronn-marketing.de. Außerdem unter www.tour-de-wein.de sind zahlreiche Rad- und Wanderrouten zum Württemberger Wein aufgeführt und näher beschrieben. Die Tourismusverbände Hohenlohe und Heilbronn bieten hier Pauschalen für Radtouren und Aktionen wie „Weinlese hautnah“ oder „Pralinen-, Wein und Essigprobe“ an.
Unter www.weinreisen-wuerttemberg.de können neben Radtouren auch Weinbaustudienreisen und Wanderungen auf den Spuren der Dichter und Denker gebucht werden. Wen die große Zahl der Angebote etwas verwirrt, dem bietet die Seite www.reise-baden-wuerttemberg.de einen sehr guten Überblick.
In 200 Metern Tiefe verläuft das Ganglabyrinth des Salzbergwerks Bad Friedrichshall-Kochendorf (nördlich von Heilbronn). An Wochenenden und Feiertagen von Mai bis Oktober können die Besucher während eines anderthalb Kilometer langen Rundganges die Glitzerwelt des Salzes erleben und mehr über die Arbeit der Bergleute im Wandel der Zeit erfahren. Attraktion für kleine Besucher ist die Rutsche im Kuppelsaal. Der Eintritt beträgt für Erwachsene sieben Euro, für Kinder (6-18 Jahre) 4,50 Euro.
Aus einer anderen Perspektive können Wasserratten die Täler von Neckar, Jagst und Kocher während einer Kanutour erkunden. Tagestouren im Dreier-Kanadier kosten ab 26 Euro pro Person, auch kombinierte Rad- und Kanutouren sind möglich. Bei der Mark-Twain-Tour paddelt man einen oder mehre Tage auf dem Neckar und kann am Abend Lagerfeuerromantik in einem Tipi genießen.

In der Umgebung
Ein Reiseziel, das noch gar keines ist, liegt nördlich von Möckmühl in Osterburken (an der Autobahn Heilbronn-Würzburg). Vom Mittelalter begeisterte Menschen sind hier das ganze Jahr über damit beschäftigt, einen Mittelalter-Park aufzubauen. Unter www.mittelalterpark.de kann man die bisherigen Arbeitsschritte nachvollziehen und an den Sommerwochenenden bei den Vorbereitungen zum Bau einer mittelalterlichen Stadt zusehen.


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